Kameras

Umfrage: Mit welchem Sensorformat fotografiert ihr?

Micro-Four-Thirds, APS-C, Vollformat, Mittelformat? Mit welcher Sensorgröße fotografiert ihr hauptsächlich und würdet ihr gerne wechseln?

Unsere letzte Umfrage zum Thema spiegellose Kamerasysteme ist mit inzwischen mehr als 5.400 Stimmen extrem gut bei euch angekommen. Die Umfrage hat eine spannende Diskussion entfacht, außerdem ist es interessant zu sehen, wie denn eine große deutsche Fotocommunity das aktuelle Geschehen auf dem Kameramarkt beurteilt.

Für mich war also klar: Solche Umfragen sollten wir häufiger machen. Dabei geht es mir nicht darum, im Anschluss eine wissenschaftliche Studie aus den Ergebnissen der Umfrage zu erstellen, es geht vielmehr um ein grobes Stimmungsbild unserer Community.

Teil 1: Mit welcher Sensorgröße fotografiert ihr?

Die heutige Frage ist simpel: Mit welchem Sensorformat fotografiert ihr aktuell hauptsächlich? Wer Kameras mit unterschiedlichen Sensorformaten besitzt, wählt bitte das Format aus, mit dem er am häufigsten fotografiert. Smartphones sollen nicht berücksichtigt werden, es sei denn, ihr besitzt wirklich überhaupt keine “richtige” Kamera.

Mit welchem Sensorformat fotografiert ihr hauptsächlich?

Teil 2: Was würdet ihr heute neu kaufen?

Außerdem würde mich interessieren, ob ihr denn mit eurer aktuellen Sensorgröße zufrieden seid oder ob ihr grundsätzlich gerne wechseln würdet. Ich hänge also noch eine zweite Frage hintendran: Wenn ihr euer gesamtes Fotoequipment verkaufen und nochmal neu investieren würdet, für welches Sensorformat würdet ihr euch dann Stand heute entscheiden? Wenn ihr mit eurem System zufrieden seid und es wieder kaufen würdet, wählt ihr hier natürlich wieder die gleiche Antwort aus.

Behaltet bitte grob das Budget im Hinterkopf, das euch zur Verfügung steht. Wer vom Mittelformat träumt, aber nicht mehr als 2.000 Euro ausgeben kann bzw. möchte, wählt also nicht Mittelformat aus. Die ausgewählte Antwort soll für euch realistisch sein.

Welches Sensorformat würdet ihr kaufen, wenn ihr heute neu einsteigen würdet?

Ich bin gespannt, inwiefern die Ergebnisse der beiden Fragen voneinander abweichen. Hinterlasst gerne auch einen Kommentar, in dem ihr eure Antworten genauer erläutert. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!

guest
167 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Bernd Henke

ich habe mit Nikon APS-C angefangen, mit der D7200 und vor drei Jahren kam Vollformat Nikon D750 dazu, Objektive hatte ich dazu schon welche die ja auch an APS-C passen, letztes Jahr kam mein kleiner Liebling Nikon Z50 dazu mit beiden Objektiven und dem Adapter, seitdem bin ich meistens mit der praktischen handlichen tollen Z50 unterwegs, ab und an kommen natürlich auch weiterhin die D7200 und die D750 zum Einsatz, mir reicht allerdings APS-C völlig aus und deshalb werde ich mich künftig nur noch für APS-C entscheiden und natürlich weiterhin für Nikon und natürlich für spiegellos also DLSM, Nikon´s eingeschlagener Weg ist da genau richtig 🙂

Azzaro

…unterscheidliche Formate je nach Einsatzgebiet.

Jürgen Saibic

Ebenso! Kann aber alles auch mit MFt abdecken!

Georg

ich auch, Nikon Z und MFT

Flybe

Keine Frage, zurzeit Nikon und Canon mit Apsc. Zukünftig wäre es Vollformat von Nikon, Canon oder Sony.

Mirko

solange Fuji keine *Scheiße* baut bleibe ich bei APS-C

Markus J.

Schade das keine Mehrfachnennung möglich ist.

Robbi

geht aber nicht anders, sonst wäre hinterher keine Auswertung möglich, denn das Ergebnis wäre dann, dass wir alle 100 Prozent jeden Sensor haben wollen und die Aussagekraft wäre bei 0!

Charlie

Das Problem ist, dass ich 4 Systeme als Hauptsystem habe.

Robbi

Vorschlag: Wenn Du den Werkzeugkasten hast, mach doch mal eine Umfrage, muss nicht gleich sein, auf der dann jeder auf einer Skala eintragen kann, was er wie viel benutzt.
So eine Umfrage macht Sinn, denn sie würde hier viele sehr glücklich machen.
Tipp am Rande: Verwende keine Textfelder, damit auch Du weiter glücklich bleibst.

Charlie

Nein, immer zu 100%. Auf der Radtour werden kleine Formate bevorzugt, incl. Smartphone, zur Genussfotografie Vollformat mit dem Leica-M-System, Im Studio Mittelformat von FUJI und Im APS-C gerne NIKON um später Abzüge in guter Qualität zu erhalten. Unter Wasser sieht die Sache nochmals anders aus. Gruß

Chris

Ich würde ja gerne aus Überzeugung APS-C bevorzugen. Aber aufgrund der Objektivauswahl bleibt nur Vollformat übrig.

Raphael

Was fehlt bei Fuji?

Trainspotter_TGB

Was fehlt bei Sony? Siehe meinen Kommentar weiter unten.

Thomas Müller

Verstehe ich auch nicht ganz, welche Objektive man bei APS-C vermissen kann? Vor allem bei Sony, wo man aufgrund des gemeinsamen E-Bajonetts auch sämtliche VF-Objektive einsetzen kann. Aber auch Fuji bietet, bis auf die gaaanz langen Brennweiten, alles an.

lichtbetrieb

Für mich ganz klar Vollformat. Mittelformat ist für mich nicht universell genug und die kleineren Formate sind für mich einfach nicht interessant.
Ich könnte mir auch vorstellen meine GFX Ausrüstung für eine 2. R5 zu verkaufen. Würde bei mir einfach mehr Sinn machen. Mal schauen.

Chris

Hi. Hab eine Sony a6500 und inzwischen mehr Vollformat-Objektive, als APS-C. Bereite meinen Umstieg auf VF langfristig vor, so wie ich es mir dann leisten will! Vielleicht wird die a7IV mein Objekt der Begierde. Bislang bin ich auf die a7RIII fixiert. Bleibe definitiv bei Sony.

Trainspotter_TGB

Die a7RIV ist z. Z. die beste APS-C von Sony mit ihren 26 MP im Crop Modus 🙃.

Jan Onderwater

Ich hab ein 5D markII und werde erst eine neue Kamera kaufen wenn Canon ein FF Kamera bringt der Computational Photography Möglichkeiten hat die auch mein iPhone hat, und mehrere Video RAW Formate unterstützt

Rolf Carl

Eigentlich hätte ich für APS-C UND VF abstimmen müssen, aber die Kamera, die ich am meisten brauche, ist die Nikon D500. Bei einem Ausflug in ein Naturschutzgebiet mit verschiedenen Motiven kommen da schnell einmal mehrere hundert Bilder zusammen. Die VF Nikon D750 nehme ich vor allem für die Landschaftsfotografie in der näheren Umgebung oder bei schwierigen Lichtverhältnissen, da ist der Dynamikumfang einfach noch einen Ticken besser. Wenn ich z.B. einen Wasserfall im Schwarzwald fotografieren gehe, habe ich meistens nur etwa 30 bis 50 Bilder, aber alle wohlüberlegt gestaltet (selbstverständlich mit Stativ) und von guter Qualität. Zur 2. Frage: Vor ein paar Jahren noch, als ich überwiegend Landschaftsfotografie betrieben habe, wäre die Antwort klar gewesen: Vollformat! Obwohl ich dieses Genre immer noch sehr liebe und es meine Fotografie im Herbst und Winter dominiert, hat sich in den letzten Jahren der Schwerpunkt gemessen an der Anzahl Bilder eindeutig Richtung Tier- und Makrofotografie verschoben, und da ist meiner Meinung nach APS-C der beste Kompromiss zwischen Bildqualität und Gewicht. Für die reine Reisefotografie könnte ich mir MFT auch sehr gut vorstellen, aber bei der Tier- und Makrofotografie gefällt mir häufig die Freistellung und damit das Bokeh nicht so gut, aber genau darauf lege ich… Weiterlesen »

Helga

Geht mir genauso wie Rolf Carl.
Auch von der Nutzung her ist es bei mir 50/50 für APS-C und VF.
Bei mir sind es 72D und R5

Charlie

 …..aber bei der Tier- und Makrofotografie gefällt mir häufig die Freistellung und damit das Bokeh nicht so gut, aber genau darauf lege ich grössten Wert.
Dann würdest Du die falsche Optik für dieses Format benutzen.

Rolf Carl

Eben, das Problem ist bei MFT, dass es die richtige Optik gar nicht gibt. Ich habe soeben alle erhältlichen Makro-Objektive gecheckt, alles nur f2.8. Um mit APS-C und VF betreffend Freistellung mithalten zu können, wären aber Offenblenden von f2 und f1.4 nötig. Genau deshalb kommt für mich MFT für die Makrofotografie nicht infrage, bei der Telefotografie schon eher, da im mittleren Telebereich lichtstärkere Objektive vorhanden sind. Aber am langen Ende fehlen die halt auch.

50d

Ich bin noch immer so ein armer Schlucker mit einem “APS-C Dinosaurier”, heute würde ich aber ganz klar zu Vollformat greifen.

Marco

Wieso kann man denn nach der Abstimmung die Antwort ändern?
Kenne ich von anderen Umfragen der Art nicht.

Sven

Fotografiere aktuell im APS-C Format und werde mir zusätzlich noch eine Mittelformatkamera kaufen, sobald die Fujifilm GFX 50s II raus kommt.

Paul S.

Also wenn die spätere Realität genauso aussieht, dass zeichnet sich ein ganz klarer Trend zu größeren Sensoren ab. Vorallem MfT und APSC sind die Verlierer. Vollformat der eindeitige Gewinner. Erstaunlich aber der Wechselwunsch zu Mittelformat mit 5 %. Sollte sich dies wirklich Realität werden, haben die Mittelformatanbieter wie Hasselblad und Fuji als bisherige hochpreisige Nischenanbieter in diesem Format eine gute Zukunftsperspektive. Zumal mit den neuen Modellen bei Fuji (GFX 50/ 100) und Hasselblad (X1D II 50C) in Preiskategorien vorgedrungen sind wie teure Vollformat/ Kleinbildvon Canon R 5 oder Sony A7R4, A7SIII, A9, A1 II.

Thomas Müller

Ich habe bei beiden Fragen mit “APS-C” gestimmt. Allerdings passt die zweite Frage nicht so ganz zu meinem Bedarf, denn ich würde heute beide Formate, APS-C und eventuell als Ergänzung für bestimmte Situationen auch VF kaufen.

tom6817

KB + APS-C (FX +DX) das passt für mich vollumfänglich.

Robbi

Also ich habe ich der Umfrage gemogelt und 2 mal bei VF gestimmt, “Frauchen” halt.
War aber auch die einzige Möglichkeit für mich, ich “abe auch kein SP”, also kann es mir auch nicht reichen.
Außerdem, man kann aber eben nicht alles berücksichtigen, ist bei der Umfrage auch das Problem, wenn man 2in1 hat, also wenn sowohl VF als auch C den gleichen “Mount” hat, dann stellt sich die Frage nämlich überhaupt nicht. Wenn denn eine kommt, dann müsste sich ein Canon-Fanboy wie ich ja gar nicht entscheiden, dann geht beides mit einem einzigen Loch!

Robbi

Mit “eine kommt” war die R7 gemeint!
Habe auch mit Schrecken die vielen “ich” in meinem Text gelesen, früher glaubte man, so die Einfachheit des Gemüts feststellen zu können, aber egal, muss heute eh zu Medizinmann, kann der ja mal gucken.

Mani

Ich würde heute, außer wenn es Westentaschenformat sein soll, zu Vollformat greifen.
Das, was eine vollwertige APSC kleiner ist, ist eher von Nachteil.
Canon R, Nikon Z 6/7 oder Sony A7 liegen perfekt in der Hand, die sind keinen Deut zu groß oder zu schwer.
Bei Teleobjektiven eher schon zu klein. Ich weiß, auch APSC macht gute Bilder, aber, größere Pixel sind durch nichts zu ersetzen.
Eine Canon RP, Nikon Z6 oder Sony A7-1 oder 2 sind heute so günstig, dass der Preisunterschied nicht mehr entscheidend ist. Und bieten alles an Technik, was 90% der Fotografen oder Videoisten benötigen.
24 MP sind völlig ausreichend. Wer ständig croppen will, macht vielleicht schon bei der Aufnahme etwas falsch.
Ich selbst habe die Z6 erste Generation, da ist nichts, aber rein gar nichts was ich vermisse. Augen Autofocus mehr als gut, schnell und extrem leise. Und das 24-70 f4 ist kompakt, die Combo macht auch bei Lowlight oder vollem Gegenlicht Super Bilder.
Und, man ist für die Zukunft offen.

Raphael

Bei der Z6 stimme ich noch zu, wobei auch die preislich eben nochmal spürbar über dem der allermeisten APS-C Kameras liegt. Die RP ist billiger, aber das hat auch seinen Grund- sie hat ua. den schlechten Sensor der 6Dii, der schon 2017 ein Rückschritt gegenüber dem Sensor der 6D von 2013 war und bzgl. Dynamikumfang modernen APS-C Kameras unterlegen ist: photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Canon%20EOS%20RP,FujiFilm%20X-T3,Sony%20ILCE-6400 Dazu ein lahmes Serienbild, 4Knur mit Crop etc. Bei der A7i wüsste ich außer Freistellpotential keinen Vorteil mehr gegenüber einer APS-C, der Sensor ist einfach zu alt udn auch nicht hochauflösend. Bei der A7ii kann man noch überlegen, aber auch hier fehlen viele moderne Features wie 4K, schneller AF, Focus Stacking etc. Bei Sony und Canon fehlen imo zur Zeit einfach aktuelle, moderne Einsteiger KB Kameras. Ich denke Sony bringt auch deshalb keine neue Vollformat für unter 1500€ auf den Markt, weil sie damit ihre APS-C Linie endgültig kannabalisiern würden. Das gleiche gilt ähnlich auch für Canon, wobei deren APS_C ja eh schon halbtot ist. Natürlich kann man die RP nehmen, wenn man unbedingt Vollformat will. Aber man sollte sich schon der zahlreichen Einschränkungen bewusst sein. Wenn ich heute eine Vollformat für unter 1500€ wählen müsste, würde ich wahrscheinlich… Weiterlesen »

Robbi

genau hier sehe ich aber bei Canon auch ein riesiges Problem, irgendwie ist da die Kreativität vergangener Jahre vollkommen verloren gegangen.
Gerade weil bei denen der C-Sensor letztendlich mausetot ist könnte man ja mal was neues altes machen, nämlich einen vollkommen neu entwickelten H-Sensor. Betrachtet man sich mal, was heute alles möglich ist, dann wäre es ja wohl ein leichtes, einem Sensor mit 1,3 alle Vorteile eines 1,0 und eines 1,6 gemeinsam zu bringen. 30 MP würden reichen, wären die Punkte wohl immer noch so groß wie 24MP auf dem C-Sensor, fehlende C-Optiken wären kein Problem mehr, gehen eh bei dem Sensor nicht und kleiner, nun ja, das leidliche Thema, aber wenn die Knipsen kleiner werden, davon werden die Hände ja auch nicht kleiner.

joe

…Wer ständig croppen will, macht vielleicht schon bei der Aufnahme etwas falsch…

Also, es gibt viele Gründe zu croppen, obwohl man fotografieren kann. Wenn man ewig Zeit hat, immer die richtige Brennweite drauf hat oder immer das optimale Licht, dann muss man nie oder selten croppen, allerdings kommt es – zumindest bei mir – häufiger vor, dass ich ungeduldige Menschen oder sich schnell bewegende Objekte vor der Linse habe. Dazu fotografiere ich Landschaft sehr oft nicht mit starkem Weitwinkel, sondern mit längeren Brennweiten im Hochformat und setze diese zu hochauflösenden Panoramas zusammen. Es gibt schon Gründe – und zwar sehr gute – für Kameras mit mehr MP und auch füs croppen! Ich habe übrigens die RP und die R5. Seit ich die R5 habe, habe ich kein einziges Fotos mehr mit der RP gemacht – so schauts aus.

MaBo

24MP passt für mich perfekt zu APS-C. FF würde ich nur wegen mehr MP in Betracht ziehen oder wenn ich extrem flotte Serienaufnahmen mit 24MP machen will. Ansonsten nutze ich tatsächlich zunehmend das Handy. Für Fotos im Alltag (leider) häufig ausreichend. 😉

Norman

Als Ergänzung zu meiner FE Vollformat eine APS-C, spart mir den Kauf eines nur eingeschränkt verwendbaren Converters.

N. K.

Warum nur eine (Chipgrößen-) Welt? Bin schon seit Jahrzehnten bei Canon, eine A1 in den frühen 80ern, 2 Jahrzehnte später bei DSLRs von Canon, habe heutzutage eine R und eine M5 und kann beide (!!!) gut gebrauchen, bin einigermaßen zufrieden, hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mir mehr und weitreichendere Firmware-Updates wünschen…

Markus

Auch alles eine Preisfrage. Für mich als nicht professionellen Nutzer ist mir Vollformat bisher zu teuer. Für meine Zwecke reicht APS-C auch vollkommen aus und bin nach wie vor sehr zufrieden. Außerdem bedient Fuji das APS-C Feld mit starken Produkten, was will man mehr?

Guenter

Also ich habe Sony Vollformat und auch noch eine Fuji APSC Kamera. Preisunterschiede im großen Rahmen kann ich hier leider nicht feststellen … Ich mag jedenfalls beide Systeme.

Jens Becker

Bin auch immer noch zweigleisig unterwegs mit Fuji X (X-T2/4/20) und Nikon FX (D800 mit Sigma Art 24/35/85), wobei mittlerweile 80% meiner Bilder mit Fuji entstehen. Einfach, weil Fuji für mich den besten Kompromis aus Größe, Leistung und Bildqualität bietet. Es gibt aber Situationen, da mag ich einfach meine Nikon mit den excellenten Sigmas. Insbesondere im Studio. Daher wird meine nächste Kamera auch eine Z7II mit FTZ-Adapter, an der ich dann die Sigmas weiterbetreibe. Aber das wird noch ein bisschen dauern ….

Thomas Bube

Hatte APS-C, Vollformat und Mittelformat. Der größte Sprung in der Bildwirkung war definitiv Vollformat. Beim Mittelformat fehlen die lichtstarken Objektive im unteren Brennweitenbereich (24 oder 35mm Vollformat gerechnet)

Wenn man über 50mm fotografiert macht es nicht mehr viel Unterschied ob APS-C oder Vollformat, da hier eine separation des Subjekts einfach möglich ist.

Einen 24/35 1.4 Look bekommt man aber zu Zeit nur im Vollformat.

lichtbetrieb

So sieht es aus. Daher adaptiere ich lichtstarke VF Objektive einfach an der GFX. Das Sigma 40f1.4 z.b. funktioniert außerordentlich gut, sowohl was Randschärfe als auch Autofokus angeht. Der Look ist einfach fantastisch.

Sabrina

Man wird in absehbarer Zeit den Tiefenschärfeverlauf von Objektiven mathematisch berechnen können. Natürlich nur Smartphones.
Bei den “richtigen” Kameras hat man daran nicht wirklich Interesse, solange sich die Leute für volles Kleinbildformat tausende von Euros aus der Tasche ziehen lassen.

Das Know how dafür hat man aber grundsätzlich schon seit Jahrzehnten – Stichwort Phasenautofokus.

Chris

Die Frage war doch, mit welchem Sensorformat man neu einsteigen würde.

Von daher überrascht es mich, dass viele rückblickend als Anfänger mit Vollformat in die Fotografie gleich durchstarten würden. …und wahrscheinlich eine APS-C oder MFT oder gar eine Kompaktkamera völlig verachtend links liegen lassen würden. Ach ja, das sind ja alles tote Formate…

Zirbe

Gewicht und Preis der Ausstattung spielen für mich eine bedeutende Rolle.
Daher primär MFT. Für die letzten 5 Prozent Bildqualität möchte ich nicht 100 % mehr Geld ausgeben und doppelt so viel Gewicht über die Berge tragen.

Frank

Ging mir genau so. Als Hobbyfotograf, wobei manche das heute schon als Schimpfwort betrachten, ist es eigentlich müßig darüber zu streiten, ob es diese 5% wirklich rechtfertigen, so viel mehr in die Ausrüstung zu investieren. Und dann erst der Gewichtunterschied.
Da ich während der Pandemie mit ihren Ausgangsbeschränkungen hier vor Ort viel im Makrobereich fotografiert habe, hat sich Micro Four Thirds einmal mehr als mein System herausgestellt. Und wenn ich die Wertungen der Foristen richtig beurteile, dann bin ich mit dieser Meinung nicht ganz allein.

Sicherlich wird auch der ein oder andere Fotograf noch herausfinden, daß der Ein- oder Umstieg auf das Vollformat nicht das Ergebnis hat, was das System verspricht. Es soll ja nicht immer nur an der Technik liegen, wenn die Fotos nach der Bearbeitung nicht so aussehen, wie man sich das vorgestellt hat. Gut Licht!

Peter Lütmmann

Ich bin als Anfänger auch mit VF durchgestartet.
Ist aber schon 45 Jahre her. Momentan fotografiere ich mit MFT. Sobald ich den Eindruck habe, dass meine Fotos inhaltlich besser werden, wenn ich größere Formate einsetze, bin ich dabei.
Ich fürchte bloß VF macht aus mir dann doch keinen besseren Fotografen 🙂

Sabrina

Wer sagt Ihnen denn, dass das Amateure sind? Hier gibt es Leute, die bei jeder neuen Kamera jubeln, dass sie sich diese kaufen werden. Je teurer eine Kamera ist, desto aktiver werden diese Kommentatoren.
Es ist keineswegs so, dass Vollformat besser als APS-C ist – auch nicht bezüglich der Bildqualität. Der Einsatzbereich, wo volles Kleinbildformat mehr erreicht, ist Freistellung. Das kriegt man aber im praxisrelevanten Bereich auch mit APS-C oder auch mFT noch hin.

Für volles Kleinbildformat lassen sich die Leute immer noch viel zu viel Geld abknöpfen. Das ist bei Lichte betrachtet der einzige wirkliche Vorteil des großen Sensorformats. Und der liegt beim Hersteller und nicht beim Fotografen.

Frank

Das kann als Aussage so nicht stehen bleiben, daß das Vollformat keine Vorteile gegenüber APS-C hätte. Es gibt eindeutige Vorteile aufgrund der Sensorgröße. Die Frage ist nur, wieviel Prozent der Fotografen diesen Vorteil auch ausnutzen.
Sie sollten das aushalten können, daß Menschen in ihren Augen die falsche Entscheidung treffen dürfen. Schließlich ist es deren Geldbeutel, der darunter leidet. Und wer hätte in seinem Leben nicht schon einmal eine Entscheidung getroffen, die er nachher bereut hat. Und wenn das einen Lerneffekt auslöst, warum denn nicht?

Herby

Leider kann man nur eine Antwort markieren. Ich bin z.B. mit VF und APS-C unterwegs, habe aber jetzt nur VF ankreuzen können.

Archie

Ich bin von Nikon F (Film und Digital) zu Sony FE gewechselt, nachdem mich Nikon Z enttäuscht hat, vor allem wegen der langsamen und uninspirierten Objektivpolitik. Daneben verwende ich im geringeren Umfang Fuji X, wenn es kleiner und leichter sein soll. Mit Mittelformat habe ich nur sehr geringe Erfahrungen in Gestalt einer (Film-) Mamiya im 6×4,5 Format. Aber das digitale Vollformat ist bei Abwägung aller Vor- und Nachteile für mich die zufriedenstellenste Lösung. Ich würde auch bei einem Neueinstieg wieder dazu greifen.

Heiko

Ich verwende Sony “Vollformat”und Olympus MFT – Vollformat mit abnehmender Tendenz. Alles ist größer und vor allem schwerer … man wird nicht jünger. Der Hauptgrund ist aber der Nah- und Makrobereich. 13x17mm = 1:1 ist schon eine Ansage.

Peter Braczko

Das lange gewohnte Kleinbildformat aus analogen Zeiten bevorzuge ich auch an meiner Lieblingskamera, der zuverlässigen und robusten Nikon Df, ergänzend dazu (ebenfalls mit “Vollformat”) die superschnelle Nikon D4s für die Sportfotografie. Der Vorteil: Der Bildauschnitt beschneidet sich nicht beim Einsatz der Fischaugen-Nikkore 2.8/8 mm und 8-15 mm (Zoom). Als Ergänzungskamera macht sich sehr gut die Nikon Z50 (keine Vollformatkamera, Nikon-Bezeichnung: DX). Die “eingebaute” Brennweitenverlängerung ist ebenfalls beim Sport von Vorteil, bespielsweise macht die Z50 aus dem AFS-Nikkor 4/500 mm ein 4/750 mm! Dazu ist sie sehr kompakt und leicht…..

Reiner

Fotografiere noch immer mit einer Canon 60D. Eigentlich würde ich gerne bei Canon bleiben, allerdings finde ich eine für meine Bedürfnisse Infrage kommende R6 noch deutlich überteuert. Zur Zeit käme für mich am ehesten Nikon in Betracht. Da für mich Video nicht wichtig ist, denke ich hier an die Z5 oder Z6. Allerdings wäre es schön, wenn es bald auch mehr Objektive von Drittanbietern geben würde.

Ralf Langerfeld

War bis letztes Jahr mit Nikon DX (APS-C) unterwegs. Angefangen mit einer D3100, dann D5500 und zuletzt der D7500. Ich habe mit allen Kameras gerne fotografiert und bin absolut überzeugter “APS-C-Format-Nutzer”. Da ich (aus privaten gründen) aber gerne kleineres und leichteres Equipment gesucht habe habe ich mich damals sehr über die Z50 gefreut. Sie aber mangels nativen Objektiven nicht gekauft und als dann absehbar war das Nikon (leider) den Fokus mehr oder wenig komplett auf Vollformat verschoben hat und in absehbarer Zeit keine Objektive nachkommen würden bin ich dann nach langer Überlegerei auf Fuji umgestiegen. In meinem Fall die X-S10, die es mir als ehem. Nikon-User sehr einfach im Umstieg gemacht hat. Somit hat Fujifilm (zumindest bei mir) das Ziel mit der X-S10 erreicht! 😉 …. Und bei Fuji habe ich wirklich eine tolle Auswahl an Objektiven für das Sensorformat und bin tatsächlich (für meine Fotografie) wunschlos glücklich und würde nie mehr mit einem größeren Sensor liebeugeln!

Alfred Proksch

Meine Meinung zu den Sensorformaten:

Wie gut ein Sensor funktioniert ist nicht von dessen Größe sondern von der Kamera internen Signalverarbeitung , also von der verwendeten Software abhängig.

Die Pixelzahl sagt uns höchstens welche Druckgröße oder welcher Ausschnitt in guter Qualität gefertigt werden kann. Viele Pixel bedeuten NICHT automatisch bessere Qualität!

Viele Pixel auf kleinster Fläche sind kontraproduktiv. Warum ich Mittelformat verwende ist einmal physikalisch begründet (größere Ausgangsfläche) zum zweiten förderlich was den Objektivbau betrifft, zum dritten bedeutet das immer auch bessere Luminanz Werte für jedes einzelne Pixel, zum vierten bedeutet es das das System nicht „auf Kante“ genäht ist.

Für mich als immer dabei Kamera ist APS-C im Einsatz weil das den für mich besten Kompromiss aus Preis, Leistung und Größe, Gewicht bietet.

Herby

Zu gerne würde ich auch das Fujifilm Mittelformat nutzen, aber leider ist der Umstieg sehr teuer.
Die GFX 100S ist auch nicht wirklich groß. Aber zusammen mit ein paar Objektiven ist man da ja schnell bei 10.000€. Ich wäre schon mit der 50R zufrieden, aber da landet man trotzdem schnell bei 6.000-8.000€ mit Objektiven.

joe

Eigentlich hätte ich auch zweimal abstimmen müsen, aber da ich seit geraumer Zeit zu 99,5% mit Vollformat fotografiere habe ich für Vollformat gestimmt. Ich würde immer wieder nur Vollformat kaufen, weil es das universellste Format ist und es in diesem Bereich auch die grösste Vielfalt an Objektiven gibt. Das ist auch der Grund weshalb ich nicht bei Fuji gelandet bin. MF ist (war) zu gross und zu teuer, hat nicht wirklich lichtstarke Objektive und passt nicht zu meiner Art der Fotografie. APS-C oder MFT haben mich nie interessiert, weshalb auch mein Versuch mit der M5 gescheitert ist. Aber das ist nur eine persönliche Präferenz und keine Wertung der Systeme.

Peter Pan

Interessanter Trend in der Umfrage und entgegen der letzten.

Anscheinend haben viele kleinere Formate wie MFT oder APSC im Portfolio und wären bereit sich in der Zukunft ein größeres Format zuzulegen. Was das gegesetzliche Ergebnis zur letzten Umfrage wäre und bedeuten würde, dass die Hersteller, die auf größere Formate setzen richtig liegen und langfristig die Existenz von Mft bedroht ist. Würde auch die aktuelle Situation von Olympus (OMD) wiederspiegeln.

Besonders interessant, dass sich ca 5 Prozent den Kauf einer Mittelformatkamera von Hasselblad oder Fuji vorstellen könnten. Ein ebenso anderes Ergebnis wie bei der letzten Umfrage (obwohl dort 1 Anbieter von MF erst später hinzugefügt wurde). Also liegen die großformatigen Nischenanbieter im Trend und können auf eine gute Zukunft und steigende Marktanteile hoffen. Verwunderlich ist es nicht sinken doch die Preise von Mittelformat wie Fuji GX50 oder Hasselblad X System auf Niveaus wie teure Vollformat / Kleinbild von Sony, Canon oder Nikon.

Robbi

bei diesen Umfragen muss man nun auch mit bedenken, dass hier MF weit über dem Anteil vertreten ist, das Hobbygebiet eben. Meine Bekannten könnten sicherlich keine 5% für Mittelformat bringen, da wissen nicht mal 5%, was das sein soll und das es das überhaupt gibt!
Und mich wundert das Ergebnis gar nicht, wenn wir daran denken, dass in der letzten Umfrage SONY kam, dann kam SONY, dann lange nichts und dann Canon und Nikon hinten noch dazu. Zusammen hast Du dann aber einen Haufen VF!

Cat

Ich brauche fast alle Sensoren, je nach Motiv und Licht. Der Schwerpunkt liegt bei Halbformat, wobei ich das hauptsächlich in einer Vollformatkameras nutze. Das ist darin begründet, dass es weder FujiFilm, noch Sony Nikon oder Canon schaffen (wollen), eine sehr schnelle und leistungsfähige Halbformat-Kamera anzubieten.
Die Bezeichnung APS-C finde ich dämlich und unpassend, weil sie gar nichts aussagt und auf eine kurzlebige Filmpatrone zurück geht.
Wer „nur“ mit kleinen Sensoren wie 1“, MFT 4/3 fotografiert wird nicht selten das Gefühl entwickeln etwas zu verlieren und nicht alles heraus zu holen.
Besonders für Landschaften, Architektur, anspruchsvolle Porträt-, Action und Tier-Fotografie können die kleineren Sensorformate häufig nicht gegen größere Sensoren überzeugen.
Und der herbeizitierte Vorsprung von kleinen Mittelformat-Sensoren mit neuen Objektiven bleibt meistens klein im Vergleich zu DSLM Vollformat mit neuesten R, Z, L, E Objektiven.
KB-Vollformat bleibt der Universal-Sensor, für den es die meiste Objektivauswahl gibt. Das kann man mit dem Smartphone oder 1“ Kamera ergänzen.

joe

…KB-Vollformat bleibt der Universal-Sensor, für den es die meiste Objektivauswahl gibt. Das kann man mit dem Smartphone oder 1“ Kamera ergänzen…

Das sehe ich fast genauso – allerdings wir in Zukunft wohl das Smartphone mit 1″ Sensor und sehr viel KI oder AI auch die meisten Vollformat-Kameras vom Markt verdrängen.

Cat

Na dann wird es Zeit die alte Linhof aufs Stativ zu stellen und ein modernes Rückteil zu befestigen…
Schon jetzt ist der 1“ Sensor so
dicht an mFT Qualität dran z.B. RX100VI) – wenn der in Smartphones kommt… und die ein überzeugendes Objektiv, einen sinnvollen Griff und Bedienung bekommen – au weia!

Sabrina

Die Qualität der Flach-Flagschiffe ist besser als bei der RX100VI. Nur beim Zoom punktet die Sony noch.

Carsten Klatt

Das ist relativ. Unglaublich, aber leider war: Tausende Euro teure Kameras können bis heute im Automatikmodus nicht das, was ein Smartphone kann. Die Aufarbeitung der Signale ist bei allen Herstellern grauenhaft. Nicht auszudenken, wenn man die Engine eines iPhones o.ä. in einer Kamera hätte. Jetzt bringt Sharp mit Leica den ersten 1 Zoll Sensor im Smartphone. Da bin ich schon gespannt. Ich hoffe ja noch immer auf eine externe Software, die RAW Aufbereitung KI gesteuert wie ein Smartphone kann. Kulinarisch schließe ich dafür aber aus.

Carsten Klatt

Luminar schließe ich dafür aus. Hoffe, das die KI besser funktioniert, als die Rechtschreibung bei Apple.

Rolf Carl

Ehrlich gesagt habe ich noch keinen gesehen, der eine Tausende Euro teure Kamera im Automatikmodus betreibt. Du etwa?

Carsten Klatt

Er ist Bestanteil einer jeden Kamera, warum sollte man ihn nicht verwenden? Gegenfrage: Schon mal jemanden erlebt, der sein Smartphone manuell einstellt?

Rolf Carl

Weil man damit die Kontrolle über das Bild an die Kamera abgibt, und das machen nur Anfänger, keine Fotografen, die 5000 Euro für eine Kamera ausgeben. Ich habe jedenfalls noch nie im Automatikmodus fotografiert, höchstens aus Versehen.
Zweite Frage: Nee, 99 % der SP-Benützer haben auch nicht den Anspruch, ein perfektes Bild zu machen.

Sabrina

Das sehe ich nicht so. Der 1″ Sensor ist für ein Smartphone doch sehr groß. Es gibt ja schon recht große Sensoren in Smartphones. Ein vergleichsweise großer Vorteil eines auf 12 Mpx geschalteten 108 Mpx Sensors gegenüber beispielsweise dem Minisensor im Google Pixel ist in der Praxis nicht zu erkennen. Eher ist es physikalisch schwierig, da eine vernünftige Optik so nah am Sensor hinzubekommen. Man wird sich von diesen Riesen-Sensoren in den Flachknipsen wieder verabschieden oder die Objektive ganz anders konstruieren.

Sabrina

“Besonders für Landschaften, Architektur, anspruchsvolle Porträt-, Action und Tier-Fotografie können die kleineren Sensorformate häufig nicht gegen größere Sensoren überzeugen.”

Sony verkauft lieber volles Kleinbildformat. Da lässt sich der Kunde besser über den Tisch ziehen als bei kleineren Sensorformaten.

Die einzigen, die behaupten, Vollformat sei besser, sind diejenigen, die damit höhere Margen erzielen. Ernstzunehmende Fotografen würden das niemals sagen.

Axel Fischere

Ich habe die Nikon z6.Tolle Kamera.Ich habe noch eine Panasonic GX8 .Die Nikon benutze ich nur noch für besondere Aufnahmen .Als Rentner Beim Morgenrundgang habe ich das IPhon,Burg Blumen
WhatsApp und zag hat meine Frau die Bilder daheim.Wunderbare Bilder
Zoomen Panorama echt toll .Die Panasonic mit Leica ab 16mm tolle Weitwinkel und Nahaufnahmen,Die Z6 – Vollbild ist eine Nummer zu Groß für mich. Überlegt genau was Ihr wollt,Die alte
langt manchmal auch noch 20 Mb MFT
Sensor auch tolle Bilder Mit freundlichen Grüßen Axel

Woschi

Mit Vollformat kann man bei vielen Kameras auch im APS-C Modus fotografieren, wenn man direkt am/im Sucher komponieren möchte ohne nachträglich croppen zu müssen. Mit der R5 oder 5DS-R noch in für mich “ausreichender” Auflösung. Hatte auch APS-C von Canon Systemkamera (M-Serie) , war aber mit der Qualität der Sensoren nicht wirklich zufrieden. Canon hat mich nicht überzeugen können, was z.B. bei Nikon oder Sony sicherlich besser aufgestellt ist. Kenne aber auch viele, die mit einer Canon 7DM2 hoch zufrieden sind. Und die wollen auch fast alle bei APS-C bleiben. Mich hat Vollformat überzeugt. Seit der 5DM2 bin ich dabei…

Robin

Brauch ma eigentlich nix mehr zu sagen!
https://www.chinahandys.net/kommentar-systemkamera-kritik/

Joachim

Ich bin Amateur und kein Pixelpeeper. Um gute Bilder zu machen braucht es einen guten Fotografen. Da spielt das Format ersteinmal keine Rolle.Ich benutze seit seit einiger Zeit eine Sony RX100V. Die ist klein, kann fast alles und die Bildqualität reicht für meine Einsatzzwecke völlig aus. Das wichtigste aber ist,weil sie so klein und leicht ist ist sie immer dabei!

S.S.B

Fotografiert habe ich schon mit allen Systemen. Vollformat ist mir auf Dauer zu teuer und zu klobig. Ich habe es immer öfter im Schrank belassen und dann verkauft. Für die Vogelfotografie und das Immer–dabei-haben, nehme ich mft. Die Panasonic g9 ist da unschlagbar.Für die wow-Momente bei Landachaft, Blumen etc liebe ich meine gute Fuji xt2 immer noch am meisten

Thorsten Hej

Ich bin nach zwei Jahren “fremdgehen” wieder zu MicroFourThirds zurück gekehrt, Und das im Jahr 2021! Eine Olympus! Ich hatte zwischenzeitlich Vollformat (Nikon Z6) und APS-C (Fuji X-T4), habe aber mit keiner von beiden soviel Spaß am Fotografieren gehabt, wie vorher mit der E-M1II und E-M5II und jetzt der E-M5III.
Ja, es sind nur 20 MP. Ja, ab ISO 3200 fängt sie merklich an zu rauschen. Ja, Olympus hat die Sparte verkauft und bald heissen die Kameras nur noch OM-D. Aber die Kamera funktioniert trotzdem. Schärfe, Farben, Stabi, Autofokus und der Crop im Telebereich sind top! Und ich verdiene sogar Geld mit diesem System, weil die Kunden nicht die Kamera sondern das Ergebnis interessiert…
Was ich mit diesem Kommentar sagen will? Ich hoffe MFT stirbt nicht so bald und vielleicht besinnen sich manche ja, dass ein Porsche nicht immer die beste Wahl ist. Es kommt auf die Stecke an, und wie man sie fahren möchte….

Michael Galeris

Digital fotografiere ich seit 2005 im APS-C-Format. Passt für mich!
Vor zwei Jahren habe ich mir die M100 als handliche Übergangslösung gekauft.Doch keine seitdem auf den Markt gekommene APS-C-Kamera hat mich bisher zu einem Kauf bewegen können. Am ehesten noch die Fuji X-S10, wegen des Top Preis-Leistungsverhältnisses und wegen der enormen Auswahl an Objektiven.
Mal sehen, was sich dieses Jahr in diesem Bereich noch tut. Es pressiert nicht…

A.Flämmig

Ich bleibe bei MFT.Es gibt fast kein Einsatzspektrum wo ich gravierende Nachteile erkenne.Gewicht Preis u.Größe der Objektive spielen natürlich auch eine Rolle.Der FF Hype kostet viel Geld und im wahren Leben nutzen vielleicht 10% der Käufer den technischen Vorteil.Das Bild macht immer noch der Fotograf.

ChrisH

Zum größten Teil fotografiere ich heute im Kleinbild Format. Grund: die fotografischen Möglichkeiten die dieses Format bietet mit dem Kompromiss der gerade noch mobilen Größe der Ausrüstung. Beim Wandern und für Makrofotografie verwende ich aber immer noch MFT – ich habe auch nicht vor das zu ändern. Gründe dafür: Wetterfestigkeit, geringes Gewicht, bessere Stabilisierung des kleineren Sensors, Features wie fokusstacking aus der Hand und Live Composite.

Lennart

Ich nutze aktuell ein LUMIX Modell (MFT)
Da ich noch zur Schule gehe und ich deshalb stark auf Preise achten muss und noch Fotografieanfänger bin, habe ich mich für ein Modell der G Reihe entschieden.
Mit den Fotos bin ich total zufrieden, mehr brauche ich (Stand jetzt) auch gar nicht😊

Günther Drobisch

Bin als Tourenradler auf geringes Gewicht und Packvolumen angewiesen, da bietet Olympus eine sehr hohe Bildqualität, die für Tourenvorträge bestens geeignet ist.

Alfred Proksch

Fotos machen ist einfach entspannend und jeder kann sich dabei kreativ austoben. Je nach der eigenen Einstellung wird es einmal mit dem Smartphone sein oder aber auch der Hobbyist hat sich mit Hilfe von sehr gutem Equipment einem Fotoprojekt verschrieben.

Hauptsache ist doch die Freude und der Spaß den man dabei hat.

Manchmal beneide ich den Kunstmaler weil ihm Leinwand, Pinsel und Farben reichen. Die einzige Technik die ihn interessiert ist seine Maltechnik. Kein Stromverbrauch, kein PC, keine digitale unsichtbare Datei, kein technisches Gerät sondern einfach Gefühle in das Bild zaubern, genial! Und jedes seiner Werke ist ein einzigartiges ORIGINAL.

Robbi

Genau dies ist ein sehr wichtiger Punkt, der in unseren Diskussionen leider oft zu kurz kommt, nämlich warum ein Hobbyist überhaupt fotografiert.
Eigentlich fing es bei uns so an, dass ich feststellte, dass das Frauchen nur beim Fotografieren richtig abschalten konnte. Nur dabei war sie dann vollkommen weg, in ihrer eigenen Welt, die Arbeit war vollkommen vergessen und sie konnte sich erholen, eigentlich ging es gar nicht um Bilder, letztendlich dann doch, was dem krankhaften Ehrgeiz des Frauchens geschuldet ist. Warum habe ich nie fotografiert, nun, ich konnte genau so entspannen, dafür brauche ich keine Kamera, irgend wo dabei sitzen und wie der Niederländer sagt “nixen” war mir voll genug, einfach nur Ruhe, unbezahlbar.
Leider geht bei Hobby aber auch so mancher Schuss nach hinten los, denn wer zu ehrgeizig ist, der wird zum Teil auch richtig gut, und wenn dann so jemand noch krankhaft hilfsbereit ist, dann nimmt das Elend seinen Lauf, dann wird es, rein unentgeltlich und nur für “sozial” aber ganz schnell zur Last.
Schwafele nun schon wieder zu viel, wollte damit nur sagen, wir reden hier über Bildergebnisse, ist aber der Weg das Ziel, dann spielen die Ergebnisse am Ende gar keine Rolle.

Mathias Meisberger

Mft ist leichter und etwas preiswerter als Vollformat.

Trainspotter_TGB

APS-C aus Budget- und Gewichtsgründen. Gerade erscheinen viel kleine Vollformat-Objektive, welche beim E-Mount von Sony auch an der APS-C verwendet werden könn(t)en. Gleichzeitig gibt es endlich f2.8 Zoomobjektive für die 6000er-Serie (11-20, 16-55, 17-70 u. ff). Meine Sling Bag wiegt nach Verkauf meiner FE-Farm, nur noch 1,8 KG.

Matthias Schlüter

Ich habe während meiner Zeit als Hobby-Fotograf seit meinem 8. Lebensjahr viel hinter mir: Rollfilm 6×9, 6×6, 6×4,5, kleinbildfilm, s/w selbst abgezogen, digital 1 Zoll, APS-C … und bin bei Micro-Four- Thirds hängengeblieben. Allerdings mit den Top- Objektiven.
Warum ?

Muss mit der Fotografie kein Geld verdienen und habe keine Lust, kiloschweres Vollformat herumzuschleppen. Die Qualität ist, wenn der Sensor entsprechend “bedient wird”, mit den olympus pro Objektiven völlig ausreichend.

Und der Ausflug, Urlaub,… wird zum Erlebnis…statt Glas-Transport und mehr als doppelten Kosten!

Dirk Dittmar

Ich werde wohl in naher Zukunft von Canon APS-C auf Vollformat gehen. Die wirklich guten Linsen gibt es bei Canon nur für EF. Ja das passt auch an meine Kamera aber dann gibt es die gewünschten Brennweiten nicht (gerade Weitwinkel ist ein Problem)

joe

Dirk, habe mal kurze Zeit mit der M5 photografiert und angefangen mehrere Hochformat Fotos zu einem Panorama zusammenzusetzen. Seither verwende ich diese Technik auch bei Vollformat und die Bilder werden besser als mit dem besten Weitwinkel-Objektiv. Probiers mal aus, Du musst nur beim “Schwenk” gut überlappen und in einer Ebene bleiben! Mache das von 2 bis 7Bilder.

Florian

Ich habe noch eine Canon 7D II für Sport und Wildlife und eine EOS 5D III für Landschaft und Portrait. Habe aber letztes Jahr den Schritt zur Spiegellosen gewagt und nicht bereut. Nutze jetzt zusätzlich eine A7 III & A6600. Dank Adapter kann ich fast alles weiter nutzen. Nun zu dieser Umfrage ich habe für APS-C gestimmt, da ich im Alltag am liebsten mit der A6600 unterwegs bin und es auch wieder so machen würde. Bei dem Formfaktor habe ich lieber eine kleine APS-C vorsichtshalber dabei, als dass die große Kamera Zuhause im Schrank liegt und ich dich zum Handy greifen muss!

hajo

Es ist schon interessant, wie dauerhaft erfolgreich ein Format ist, das eher zufällig entstanden war, weil Oskar Barnack seine Kamera für Probebelichtungen des üblichen 35mm Kinefilms im Filmstudio sozusagen auch zur Taschenknipse für’s Wochenende umfunktioniert hatte. – Zur Abstimmung “womit fotografiert ihr?”: Leider konnte man nur eine Stimme abgeben. Bei mir sind SP, 1″, MFT, APS-C und KB im Einsatz, je nachdem, was ich fotografisch vorhabe: 1″ meistens dabei, (statt des SP, das ich persönlich ergonomisch als Katastrophe empfinde, aber in der Not…), MFT für Street und Familie, APS-C für den Urlaub, KB für Tiere und Landschaft. Angekreuzt hab ich allerdings 2 x KB. Eben Oskar Barnacks Werk.

joe

Hajo, Danke für den Hinweis! Habe die Geschichte jetzt mal nachgelesen, wirklich interessant was Asthma alles bewirken kann!

Peter Braczko

Kleiner Einwurf. Hält sich die Version von der Erfindung der Kleinbildfotografie durch Barnack immer noch? Stimmt nur leider nicht! Andere Hersteller kamen lange vor der ersten Verkaufs-Leica auf die gleiche Idee! Bereits 1905 baute der Däne Jens-Poul Andersen eine Mahagoni-Kamera für zwanzig Belichtungen auf perforiertem Kine-Film. Im gleichen Jahr konstruierte ein Italiener aus Turin die Ambrosio, ebenfalls mit dem Kine-Film. Das Objektiv stammte von Carl Zeiss. 1905 folgte von Goertz/Berlin eine 35-mm-Standbildkamera. Jetzt zu den erfolgreicheren 35-mm-Kameras: Dazu gehört 1913 die Tourist-Multiple des Herstellers Herbert & Huesgen (New York). Ca. 1000 dieser Kinefilm-Kameras gingen in den Handel – also kein Prototyp, sondern eine brauchbare Kleinbildkamera, die ihre Liebhaber fand. Ein weiterer Leica-Vorläufer ist die Homeos aus Frankreich mit Tessar-Objektiv. 1914 folgte die Multi-Speed aus den Vereinigten Staaten: Format 24×36 mm. Das Objektiv: Ein Zeiss-Tessar. In Österreich entstand 1915 eine andere Kleinbild-Kamera, die Minnigraph mit einem Anastigmat-Objektiv aus Berliner Fertigung. 1923 verkaufte sich bereits die Schweizer “Sico” mit Compur-Verschluss und einem relativ lichtstarken Objektiv 1:3.5. Die erste Serien-Leica erschien dagegen erst 1925 auf der Leipziger Frühjahrsmesse!

hajo

Danke Peter für diese sehr interessanten Erläuterungen. Damals lag offenbar die Verwendung von Kinefilm-Formaten in Fotokameras in der Luft, da Kinefilm als standardisierte Meterware zur Verfügung stand.
Im Photo-Porst Katalog von 1931/32 findet man als “Kleinbildformate”: 13x18mm, 18x24mm, 24x36mm, 3 x 4 cm, 4.5 x 6 cm, 4 x 6.5 cm, 4 x 4 cm und 6 x 6 cm, wohlgemerkt alle als Kleinbildformate bezeichnet. “Richtige” Photographen waren mit größeren Kalibern unterwegs, 6 x 9 cm und nach oben offen. 😉
Erheiternd die “große” Frage im Katalog: “Was kauf’ ich: “Leica” oder “Contax”?” Erinnert mich ein wenig an die “Schlachten” zwischen C-, N-, S-, P-, O- und F-Anhängern. (Interessant: aus C, N, S, O und P besteht lebende Materie zum größten Teil. Aus F eher weniger, obwohl auch wichtig.) Ich hätte mich damals wahrscheinlich für die Contax entschieden.

joe

@Peter Brazco und hajo

heute ist anscheinend Weiterbildungstag! Danke für die Infos!

Peter Braczko

Man lernt nie aus – und da stehen wir gerne zur Verfügung!

Robbi

meinst Du nun F für Fluor oder F für Flatulenz? Denn bei Zweiterem darf es ja auch gerne ein wenig weniger Materie sein, habe ich mal gelesen.

hajo

Bin Chemiker, also Fluor, nicht Abgase 😉

Robbi

sehr schöner Beruf, war mein Patenonkel auch, bei mir an der Handlangerschule war es ein Nebenschauplatz.
Kenne nur noch eine Tatsache, den Unterschied zwischen Wasser und Zwillingen.
Bei Wasser sagt man H2O, bei Zwillingen ohhh ha, zwei.

Carsten Klatt

Gute Entscheidung. Ich habe 35 Jahre mit Contax und Zeiss fotografiert.

Robbi

prima Peter,
hat der kleine Robbi wieder was gelernt, man lernt eben lebenslang!
Allerdings nicht, dass Du Vollprofi bist, war mir schon lange klar, wer lesen kann hat da immer so seine Vorteile.
Habe heute Nacht schlecht geträumt, SONY hat NIKON übernommen, plötzlich hatten diese Tech-Nicks die von NIKON dabei, die so richtig Ahnung vom Fotografieren haben, da musste ich dann mit meinen CANONS aber richtig weinen. Wir aber, so lange Erstgenannte wie wild Kameras verkaufen, weil sie eben selbst keine brauchen können Gott Lob nicht passieren, so bleibt der Zeitwert stabil.