Leica stellt die Weichen für die Zukunft. Ein neuer CEO mit Hintergrund in der Luxusindustrie soll das Traditionsunternehmen in die nächste Phase führen.
Die Leica Camera AG bekommt einen neuen Chef. Der Aufsichtsrat des Wetzlarer Unternehmens hat Andreas Voll zum 1. April 2026 als neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Er tritt die Nachfolge von Matthias Harsch an, der Leica seit 2017 geführt hat.
Voll bringt Erfahrung aus der Luxus- und Premiumbranche mit. Zuletzt war er CEO der Unternehmensgruppe Fischer im Schwarzwald. Davor hatte er mehrere Führungspositionen bei der Schweizer Luxusuhrenmanufaktur IWC Schaffhausen inne, zuletzt als Chief Operating Officer. Seine Karriere begann er in der Unternehmensberatung bei Roland Berger.

“Leica steht wie kaum ein anderes Unternehmen für Präzision, Handwerkskunst, Design und fotografische Kultur. Es ist mir eine große Ehre, die Verantwortung für dieses außergewöhnliche Unternehmen zu übernehmen. “
Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Andreas Kaufmann betonte, dass Voll “unternehmerische Weitsicht, technologische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Luxus- und Premiummarken” vereine. Der neue CEO selbst kündigte an, die Innovationskraft stärken, die digitale Transformation vorantreiben und die internationale Präsenz weiter ausbauen zu wollen.
Zu den strategischen Schwerpunkten unter Volls Führung zählen laut Pressemitteilung der Ausbau digitaler und vernetzter Imaging-Lösungen, die Weiterentwicklung des Premium-Produktportfolios sowie die Intensivierung von Kooperationen im Bereich Mobile Imaging und Optik. Auch nachhaltige Unternehmensführung steht auf der Agenda.
Im Januar 2026 kamen Gerüchte über einen möglichen Eigentümerwechsel bei Leica auf: Laut Bloomberg prüften der Finanzinvestor Blackstone (seit 2011 mit rund 45 Prozent beteiligt) und Mehrheitseigner Andreas Kaufmann den Verkauf einer kontrollierenden Beteiligung an der Leica Camera AG – bei einer Bewertung von rund einer Milliarde Euro. Die Gespräche befanden sich zu dem Zeitpunkt noch in einem frühen Stadium, seitdem sind jedoch keine Neuigkeiten ans Licht gekommen. Leica erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 mit 596 Millionen Euro Umsatz das vierte Rekordjahr in Folge.


Die Tätigkeit bei IWC sehe ich nicht unbedingt als Referenz an. Zumindest konnte IWC die Preiserhöhungen nicht wirklich durchsetzen, hat sie sogar teilweise bei bestimmten Modellen anpassen dürfen.
Egal, Leica kann auch Uhren…
Die Richtung stimmt zumindest, auch wenn gerade bei der SL3, SL3-s die Preise gerade auf dem Zweitmarkt kräftig nach unten ziehen.
Man ist nicht allein im Luxussegment.
Stimmt, IWC passt nicht so ganz zu Leica: Die Uhren zeichnen sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus und bieten eine hervorragende Uhrmacherkunst. Bei Rolex beispielsweise ist das Preisniveau etwas höher. Eigentümer von IWC ist übrigens der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont. Das Unternehmen ist weltweit führend im Bereich Uhren und Schmuck. Die wissen also schon, wieso sie IWC im Portfolio haben. Ich glaube nicht, dass da Leica-Uhren mithalten könnten.
Ja, das war auch ein ironischer Hinweis – IWC vc. Leica😉.
Was P/L bei IWC betrifft, sicher subjektiv. Mit 20-30% Nachlass eine Überlegung wert😎
Also ich kann dir die Portugieser mit 20% Nachlass besorgen. Du weißt ja, Beziehungen schaden nur demjenigen, der keine hat…
Luxusgüter waren noch nie günstig. Ich habe für meine IWC Portugieser Automatik vor 26 Jahren zwar nur etwa die Hälfte der heutigen Preise bezahlt, aber seither ist ja alles teurer geworden. Ich kann die Uhren nur empfehlen. Aber nicht vergessen, die Armbänder müssen regelmässig ersetzt werden, und alle paar Jahre (je nach Gebrauch) ist ein Service fällig. Das geht noch zusätzlich ins Geld.
Rolf, vor 26 Jahren die Hälfte vom heutigen Preis kann fast nicht sein, die haben damals über 6’000 – gekostet und kosten jetzt 8’100.-.Ich habe selbst eine 2 Jahre früher gekauft und trotz 20 % Rabatt über einen Freund 4’900.- bezahlt.
Stimmt, joe, habe soeben nachgeschaut, sie kostete damals 6’900.-. Ich habe auch gerade noch recherchiert, ob es die Ref. Nr. noch neu gibt und festgestellt, dass sie nicht mehr produziert wird. Es ist eine Portugieser Automatik in Edelstahl. Vielleicht haben wir ja das gleiche Modell, es hat die Ref. Nr. 3531-002. Und ja, du hast recht, vergleichbare Modelle kosten heute zwischen 8’000.- und 11’000.-.
Also falls Du mal eine bestimmte Uhr suchen solltest, habe eine seriöse Quelle, die praktisch alle Toppuhren 20 bis 30% günstiger anbietet.
mein letzter Kontakt mit IWC war eher unerquicklich. Ich war zum Batteriewechsel da, und das gelang nicht vor Ort. Hab die Uhr also dagelassen. Das nächste, was ich höre, war, dass die Uhr in Schaffhausen gewesen ist, aber leider nicht mehr reparabel sei. Man könnte mir aber einen Rabatt bei einem Neukauf geben. Ich lehnte dankend ab, mit dem Hinweis, dass IWC ja heute nur noch mechanisch regulierte Uhren herstellt, und ich auf die Präzision einer Quarzuhr nicht verzichten möchte. Ich hol die Uhr also ab. Die Uhr: Läuft mit neuer Batterie tadellos, wie erwartet. Kam mir aber etwas verschaukelt vor und habe beschlossen, in Zukunft die Batterie selbst zu wechseln.
Ehrlich gesagt käme es mir nie in den Sinn, mit so einer alten Quarzuhr zu IWC zu gehen, um die Batterie wechseln zu lassen. IWC stellt seit über 30 Jahren keine Quarzuhren mehr her. Um eine Batterie wechseln zu lassen, kann man wirklich in jedes Uhrengeschäft in der Nähe gehen, und die machen das sofort. Für das Wechseln musste ich noch nie etwas bezahlen, nur für die Batterie.
Ein Manager mit Luxuserfahrung? Na Gott sei Dank, dann werden die Kameras ja bald erschwinglich sein. 😉
Luxus ist bei Leica gaaaanz wichtig! Sehr gute Objektive herstellen, das können auch andere Hersteller auch….und in der Kameraherstellung sind die Konkurrenten sowieso besser!
Es ist schön zu sehen, dass du die Qualität der sehr guten Leica Objektive endlich anerkennst. Ich bin entzückt.
Na, ich denke mal, daß man besser mit exklusiver nicht vergleichen kann. Das ist ja der ganze Witz an der Sache, daß sich viele eine Nikon, eine Canon, eine Sony und wie sie alle heißen kaufen, weil die viel Technik verbaut haben.
Wer jetzt allerdings daraus schließt, daß der Leica Fotograf nun blaß vor Neid ob der vielen Technik wird, der hat den Wert einer Leica nicht richtig erfaßt. Wo dieser Wert liegt, daß wirst Du erst erkennen, wenn Du die schwarz-gelbe Nikonbrille von der Nase nimmst.
Yes!
ja die andern können auch tolle Objektive herstellen nur die sind dann 3x so groß und 6 x so schwer 🙁
Luxus nennt man Güter, die nicht lebensnotwendig, aber die Kirsche auf der Torte sind. Das muss man sich leisten können und logischerweise kritisieren das immer diejenigen, die es gerne hätten, aber sich nicht leisten können.
Da Leicas, wie gesagt, nicht lebensnotwendig sind, ist eine Diskussion über Preise oder Preis/Leistung nicht zielführend.
Wahrer Luxus sind heutzutage Zeit, Freundschaft, Erlebnisse usw. Nicht der Klimbim, der dir so wichtig ist.
Mir ist gar nichts wichtig, ich stelle nur fest! Probiere das mal ohne Geld! Geld alleine macht nicht unglücklich. Kein Geld macht unglücklich, was denkst wie schnell deine Freunde weg sind, wenn du sie dauernd um Geld anbettelst. Die meisten Probleme entstehen, wenn kein oder zu wenig Geld verfügbar ist! Einfach mal nachdenken bevor man “framt”!
Das habe ich ja auch gar nicht geschrieben. Je weniger Geld man hat desto wichtiger wird es. Klar. Und von mir aus kannst du auch gerne Rum protzen. Aber unterstelle nicht Menschen die Luxusgüter für überflüssig und eher peinlich halten nicht pauschal Neid. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Casio.
Es ist ja nicht so, dass ich und einige Freundinnen/Freunde die Leica M nicht kennen würden, aber mehr, als dieses “Wichtigtuer-Geplapper” von “puristisch” und “ikonisch” bleibt da nicht viel übrig. Diese M-Knipse ist eine Entfernungsmesserkamera, in der analogen Ära im Vergleich zu Spiegelreflexkameras ist sie aufnahmetechnisch mit extremen Nachteilen behaftet, wie ein sehr schlechter Aufnahme-Mindestabstand (und das sogar bei Weitwinkelobjektiven) ??? oder eine extrem eingeschränkte Objektivauswahl. War doch zu erwarten, dass Fotoamateure damals auf deutlich bessere Kamera umgestiegen sind. Jede analoge Minolta SR-T, Asahi Pentax Spotmatic, Topcon Super, Olympus OM-1, Contax RTS, Yashica FR oder Konica Auto-Reflex sind da technisch deutlich überlegen. Selbst mit einer Praktica LLC oder der damals ebenso preiswerten Miranda-Sensorex konnten die Fotofans mehr anfangen im Vergleich zu einer “lahmen” Messsucherkamera – und die Profis besorgten sich eher eine Nikon F/F2, Canon F-1 oder Contax RTS, denn diese Kameras verwöhnten ihre Käufer mit einer gigantischen Objektivauswahl und boten einen Mattscheiben- und Sucherwechsel (RTS nur Mattscheibenwechsel). Das alles hat sich mit einer digitalen M nicht wesentlich verbessert – und auch digital sind Nikon, Canon, Pentax, Olympus usw. deutlich besser aufgestellt!
Hallo Herr Braczko,
es ist natürlich sehr bedauerlich, wenn das Marketing von Leica Sie und Ihre Fotofreunde nicht mitnehmen kann und auszugrenzen scheint. Trotzdem sollten Sie berücksichtigen, dass es einige Fotografen in der sicherlich vermögenden Amateurszene und im Profisektor gibt, die Leica verwenden und zu sehr guten fotografischen Ergebnissen kommen und ähnlich wie Sie, Nikon gleich, von den Produkten aus Hessen absolut überzeugt sind.
Auch wenn Sie über große fotohistorische Kenntnisse verfügen, sollten Sie sich immer bewusst sein, dass sämtliche Kommentare und Interpretationen im Forum (auch Ihre) nur subjektive Meinungen präsentieren und bestenfalls die herrschende Meinung widerspiegeln. Genau in diesem Punkt wäre aber deutlich mehr Toleranz und Souveränität aus dem Hause Braczko, schon aus Ihrer Vergangenheit heraus, zu erwarten und mehr als wünschenswert. Alles andere reflektiert Werte, die Sie, zumindest in jüngeren Jahren, höchstwahrscheinlich abgelehnt hätten und auch nicht durch ständiges Wiederholen an Wahrheitsgehalt gewinnen.
Wie heisst es doch so schön: Das Gute hat keinen Preis.
Rolf, das Gute hat schon seinen Preis, nur spricht man auf der Luxusebene nicht von ihm.
Der Preis ist ja auch nicht so wichtig, ob man jetzt 7’000.- oder 12’000 bezahlt, spielt keine Rolle. Mir hätte auch eine Uhr in Gold gefallen, die wäre noch einiges teurer gewesen. Aber als ich sie am Handgelenk hatte, war die schon wieder gestrichen, viel zu schwer. Rolex kam nicht in Frage, weil ich nicht gerne Metall am Handgelenk habe. Bei IWC gefällt mir das schlichte Design, auffällig ist nur der grössere Durchmesser (42 mm) als üblich. Es gibt in Schaffhausen übrigens noch eine zweite ganz feine Manufaktur, nämlich Moser Uhren mit ähnlichem Design wie IWC, habe mich dann aber dennoch für letztere entschieden.
Stimmt, es ist unbezahlbar – für unsereins😉
Na so was aber auch, ein CEO mit Luxuserfahrung, kaum zu glauben!
Mit einem CEO mit Erfahrungen aus dem Ein-Euro-Markt-Geschäft könnte Leica wahrscheinlich auch nicht viel anfangen, die Leica-Geschäfte sind für das Aufstellen von Wühltischen eher nicht optimiert, hat meinereiner einer erklärt, der schon mal in so einem Laden drinne war.
Bei Leica – Wühltische – kommt bestimmt noch😂😉
Genau dies kommt bestimmt nicht, deswegen viel die Wahl des Aufsichtsrates ja auf so einen Mann, der eben ein Gespür dafür hat, was seine Kundschaft haben will und was nicht.
Genau solche Wühltische haben einem Edelwinzer bei uns im Gebiet mal das Genick gebrochen. Nach 2 sehr erntereichen Jahren dachte er, es sei eine gute Idee, mal ein Paar hunderttausend Liter als Fasswein nach Russland zu verkaufen. Womit er nicht gerechnet hatte: Die Brühe landete abgefüllt mit dem Spruch “aus dem Lesegut ………….” bei einem damals noch als Massenverhurer verrufenen Markt, da hatte er so viele Retouren verärgerter Kunden, dass er ein wenig Pleite war.
Kommt jetzt Jungs & Mädels, ich will jetzt die Best Of Leica Kommentare 📷 Das Potenzial habt ihr und das Element PB hat schon damit begonnen 👍
Keine Sorge.
Das wird hier schon noch innerhalb kürzester Zeit wieder ins bodenlose abdriften. 😜
Ich hol mir schonmal ein Bier und ne Tüte Chips… 😉
Gute Idee!
Ich glaube, ich habe auch noch was da.
Wenn ich hier die manch dümmlich verfassten Kommentare lese, ist es verständlich, das sich bekennende Leicanianer nicht zu Wort melden.
… ich brauch noch einen Sponsor; dann wäre ich bekenneder Leicanianer …
…)(;:-))
…und einen zweiten Sponsor für die Bezahlung von M-Reparaturen – unter 700 Euro läuft da nix!
Komisch meine Reparatur einer Leica m10 hat 150€ gekostet.
…warum muss man sich dazu bekennen? Man nimmt einfach eine Leica und fotografiert damit. So einfach kann das Leben sein:-))
Habe ich doch🤫
Ein neuer CEO mit Luxuserfahrung, aha.
Naja, vielleicht liefert Leica dann diesen Luxus auch mal, anstatt nur Panasonic Kameras mit Designergehäuse und “weniger ist mehr” Philosophie.
Ich wünsche mir, dass die Menschen aus Erfahrung lernen: Mercedes ist mit seiner Luxustour – fokussiert von O. Källenius – in den Abgrund gerutscht. Ich hoffe, dass Leica hier gegen steuert.
Der Vergleich hinkt, lieber Thomas!
Leica kann letztendlich nur als Nobelmarke existieren, Priese für den Massenmarkt würden an den Stückzahlen scheitern.
Der Denkfehler bei Mercedes lag ja auch wo anders: Nobelmarke, schön und gut, nur, von einem Nobelprodukt kann man nur begrenzte Stückzahlen verkaufen, da passiert es dann zwangsläufig, dass einem die Fachwerkstätten wegbrechen, denn wegen 20 Inspektionen auf dem platten Land braucht keiner eine Werkstadt zu betreiben.
Wieso die sich im Taxigeschäft selbst abgeschossen haben wissen die wohl selber nicht, beim Bauernbenz lag es wohl in der Hauptsache an dieser Tieferlegerei, mit den modernen Benz ist man auf einem Feldweg gekniffen, braucht kein fröhlicher Landmann. Und einen G, bei dem der Preis des Wagens die Gesamtpreise der Äcker übersteigt erscheint auch wenig sinnvoll.
Ich will dir gerne folgen… meine Kenntnisse sind auf dem Gebiet eher rudimentär. Für mich als Laie drängte sich der Vergleich mit Mercedes geradezu auf. Ich bin ziemlich sauer auf diese ganzen klugen CEOs… wie gesagt: Ich wünsche Luxus hin oder her Leica nur Gutes… Aber vor allem Augenmaß und gesunden Menschenverstand.
Ein Problem haben Leica und Mercedes allerdings gemeinsam, genau wie andere “Edelschmieden” auch, diese verdammte Technik!
Hätte sich meinereiner mit 18 Jahren einen 300D und eine analoge Leica gekauft, dann hätte ich ein Auto und eine Kamera als Freund fürs Leben gehabt. Dies ist heute bei dem ganzen Computergedöns so einfach nicht mehr machbar.
Thomas, da liegst du komplett falsch. Mercedes ist genau wie Porsche wegen der Elektro-Fahrzeug Strategie auf die finanziell schiefe Bahn “gerutscht”. BMW wurde belächelt, weil sie noch auf Verbrennerplatformen ihre E-Autos gebaut haben und erst jetzt, wo die Batterien und die Technologie ausgereifter sind, dies mit der “Neuen Klasse” geändert haben. Sie sind die Einzigen der Deutschen Autobauer, die mit einem blauen Auge davongekommen sind. Der Brot und Butter Autobauer VW ist in den grössten Schwierigkeiten, weil sie ebenfalls auf die falsche Strategie gesetzt haben und Porsche hat wegen ihrer E-Strategie 95% des Vorjahresgewinns eingebüsst und ist nun wie VW ein Sanierungsfall.
Thomas schrieb doch, “Ich bin ziemlich sauer auf diese ganzen klugen CEOs”
Erst stellten sie sich hin und zeigten uns die Neue E Welt und jetzt weinen sie rum, ausbügeln tut es (mal wieder) der Fließbandarbeiter. Wenn Ideologie das Hirn frisst …kann man schnell auf der “Verlierer Seite” stehen 😉
Ja… wenn ich nicht so alt wäre… ich würde wieder auf die Straße gehen! Kein Protest gegen das Kapital, sondern gegen diese gegeelten Lackaffen! Wenn dann alles am Boden liegt, verschwinden sie mit Abfindungen und gehen in die Politik.
Das war Druck der Ampel und der Grünen vor allem auch in der EU, da muss ich ausnahnsweise , obwohl ich von vielen auch nichts halte, die Entscheider mal in Schutz nehmen. Die durchschnittlichen Abgasregeln für die Fahrzeugflotten der Autobauer sind so, dass diese nur mit einem bestimmten E-Autoanteil erreicht wird und ab 2035 sollten neue Brenner verboten werden, obwohl der aktuell geplante und zur Verfügungstende Strom niemals ausreichen würde, um alle E-Autos die bis dahin geplant sind zu laden. – wie sagst du immer – suche den Fehler.
„ Das war Druck der Ampel und der Grünen vor allem auch in der EU“
Stimmt aber SIE haben auch nichts dagegen unternommen und mittlerweile sitzen „Grüne Ideologen“ auch in der Wirtschaft. Es ist ja nicht Ihre eigene Firma die man „runter zieht“
Joe, daß bei einer flächendeckenden Nutzung der E-Mobilität nicht ausreichend Energie zur Verfügung stünde ist einer Fehlplanung zuzuschreiben, die nicht allein die Grünen zu verantworten haben. Da spielen die Landesfürsten eine entscheidende Rolle, weil die deutsche Automobilindustrie sich nicht darauf verlassen konnte, daß alle an einem Strang ziehen würden.
Die Industrie macht aber immer nur das, womit sie Geld verdienen kann, was ja auch verständlich ist. Wären von Anfang an grüne Technologien stärker gefördert worden, es ginge der dt. Industrie heute besser. Und Deutschland wäre weniger abhängig von Öl, Gas und Kohle. Daß es immer noch Kraftwerke geben muß, um Bedarfsspitzen und weniger zur Verfügung stehende Energie auszugleichen ist eine Binse.
Entschuldigung, aber wer hat funktionierende Atomkraftwerke mitten in der Energiekrise abgeschaltet und nicht wieder herstellbar zurückgebaut? Wer hat gesagt, man solle die Produktion nach Verfügbarkeit von Wind und Sonnenkraft richten? Ich bin kein Anhänger der Atomenergie, aber man hätte vernünftigerweise warten sollen, bis nachhaltige Energie zuverlässig und nachhaltig verfügbar ist. Wenn die Industrie Dinge machen würde, womit sie kein Geld verdienen würde, dann wären sie spätestens nach einem Jahr bankrott! Frühere Studienkollegen und ich haben bereits 1994 einen40 seitigen Punkteplan mit Begründung weshalb und warum, an die Bundesregierung (Wirtschaftsministerium) geschickt, darin Stand unter anderem: erhöhte Förderung von Zukunftstechnologie, Förderung von europäischer Software Entwicklung, Aufbau einer Chip Industrie, höhere Ausgaben für Bildung usw -. Immerhin haben wir eine Antwort erhalten ” Danke für ihre….” und das war’s. Ich gebe zu, auch wir tragen eine Mitschuld, denn keiner von uns ist in die Politik gegangen, wir haben den Platz leider für die Dümmsten der Klasse freigelassen.
Abgeschaltet wurden die letzten drei Kernkraftwerke von einer deutschen Bundeskanzlerin, deren Name und Parteizugehörigkeit mir im Moment entfallen ist.
Falsch! Aber sie hatte im Vorfeld ihre Hände im Spiel. Laut Google: April 2023
April 2023 wurden die letzten drei deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet: Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 wechselten in den Nachbetrieb, an den sich der Rückbau anschließt. Wer war da an der Regierung und wer war verantwortlicher Wirtschaftsminister? Ich weiss es nicht mehr, habe es verdrängt, wie ich alle Katastrophen in meinem Leben verdränge.!
Das ist nachweislich nicht so gewesen. Zwar hatte rot-grün in 2002 den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen, dazwischen gab es aber auch noch andere Regierungen.
Die Kehrtwende einer schwarz-gelben Regierung wurde unter Kanzlerin im März 2011, einen Tag nach Fukushima mit dem Komplettausstieg besiegelt.
Daß 2023 am Ende der Restlaufzeit die Kraftwerke dann abgeschaltet wurden ist nur die Folge aus 2011 gewesen.
Okay – ich erkenne natürlich dein Fachwissen ohne Einschränkungen an. Mir sind nur die Worte des Leiters der MB Fachwerkstatt hier am Ort im Ohr: Mit ihrer Luxustour haben sie mir die Kunden unterherum genommen… es gibt keine MBs mehr, die erschwinglich sind. Alles nur das große Geld… keiner will mehr die S-Klasse, zu teuer…
Also… sicherlich hast du recht. Aber es bleibt bei mir ein ungutes Gefühl zurück. Es ist kein Neid bei mir. Ich suche nur nach einem Weg…
Nachtrag: Ich beziehe mich auf Nikon, weil ich mich damit ansatzweise auskenne… Ich finde es gut, dass N die Z5 II, die Z6III und die Z8 im Repertoire haben… die unterschiedlichen Geldbörsen werden bedient. Für jeden, jede, jedes (!)- 😇😉ist etwas dabei…
Die absolut zuverlässige und robuste Nikon Zf würde ich auch noch erwähnen.
Gut. Dann ergänze ich oben z. B…
Meinen Glückwunsch an den Sieger bei Photografix mit dem “Sportbild des Monats”, entstanden (deutlich zu sehen) bei Kälte und Regen, belichtet mit der Nikon Z8. Seltsam, puristische (??) Leica-M-Bilder sind bei Fotowettbewerben selten zu finden….?
Thomas, ich bin kein Verteidiger der CEOs, aber in diesem Fall haben sie nur eine kleine Mitschuld. Übrigens, Mercedes war zu keiner Zeit wirklich für die Masse. Allerdings haben sie sich nach unten mit dem C-Modell geöffnet und inzwischen gibt es die A-Klasse, auch nicht billig, aber wie gesagt, das war Mercedes noch nie. Die S-Klasse wird übrigens wie auch der BMW 7er nicht für Europa gebaut, sondern für den asiatischen Markt. Alleine in China gibt es inzwischen 500’000’000 Menschen, die man der Mittelschicht zurechnen kann, erheblich mehr als in Europa, deswegen sind wir in Europa auch nicht mehr wirklich relevant. Die Zukunft Europas ist bedingt durch die aktuelle Politik der letzten 20Jahre nicht wirklich rosig, das ist der einzige Grund, weshalb ich froh bin, nicht mehr jung zu sein. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt es doch noch ein unerwartetes Erwachen, allein mir fehlt der Glaube. Ich dachte nach der Ampel wird es besser und was haben wir bekommen, den gleichen Mist wie zuvor!
Vielleicht soll er acht geben , dass Leica nicht so einem Einheitbrei verfällt wie der Rest am Markt !
My Love M11 Summilix. 28 , 35 , 50 🥰
Jetzt wissen es alle. Geht es dir nun besser?
Ich hoffe diese Nachricht belehrt diejenigen eines Besseren, die Leica immer noch für eine Kameramarke halten.
Leica ist eine Marke, die auch Kameras und Optiken im Abgebot hat. Aber eben nicht nur. Sich breiter aufzustellen kann durchaus von Nutzen sein.
Inwiefern sollte uns diese Nachricht also belehren? Weil Du und ich uns diese Kameras nicht leisten wollen, oder vielleicht auch nicht können, haben sie doch durchaus ihre Daseinsberechtigung.
👍
Na klar, sie bauen nette Kameras. Ich fürchte aber je breiter sie sich aufstellen, desto mehr wird das Image aus der Kameratradition bröcken. Unter dem neuen Chef wird es wohl nicht bei Uhren, Handys und Teddybären bleiben. Wie wäre es mit Leicaparfüm? Handtaschen? Badelatschen?
Versuche es mal so zu sehen: Wir alle können nicht wissen, wie viele echte Fotografen es in 7 Jahren noch gibt, die mit einfachen technischen Mitteln einer Kamera noch ein aussagekräftiges Bild entlocken können. Unter einfachen technischen Mitteln verstehe ich die Einstellung von Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit. Mehr Purismus geht nicht.
Kein Autofokus, keine Belichtungsautomatik, keine Korrekturen in der Kamera. Das ist so, als wenn Du das Haus in 3 Minuten verlassen mußt, und in den 3 Minuten entscheiden mußt, was Du mitnimmst.
All die wichtigen Dinge für die Fotografie hat eine Leica an Bord. Und dazu noch Spitzenobjektive.
Das kann man mögen, man muß es aber nicht.
Nur um Dir den Sinn einer Leica mal vor Augen zu führen. Denn natürlich gibt es auch Leicas mit etwas mehr Technik. Aber eben nur begrenzt auf das Wichtige.
Das puristische Fotografieren gelingt übrigens mit jeder Kamera. Kauf Dir eine x-beliebige, stelle den Modus M ein, eine manuelle Festbrennweite dran, fertig. Deiner Kreativität sind keine Grenzen mehr gesetzt.
Ich bezweifle, dass ein roter Punkt oder der M- Modus einen Fotografen kreativer macht. Bestenfalls wird der Prozess entschleunigt und bewusster, aber Vorsicht: Für diesen Wunsch gibt es in diesem Forum Haue.
…aber bitte nur “puristische” Badelatschen (ohne Noppen)?!
Klapperlatschen mit Sohlen aus Tropenholz :))
Lieferung in einer Sandelholzkiste mit Goldbuchstaben….
Ich wusste nicht, dass Du nicht nur Fotograf, sondern auch Marketing Experte bist. Kameras sind heute Nische, in 10 Jahren Nische der Nische, da ist es schon sinnvoll, sich über die Zukunft Gedanken zu machen und andere Geschäftsfelder ins Blickfeld zu nehmen.
Oder den Laden nach 3 guten Jahresergebnissen in Folge verkaufen! Von Gewinnmitnahmen ist noch keiner arm geworden!
Ich helfe gern 🙂
Wie gut gehandelt wird ist die Frage. Weitsichtige Strategien sind angesagt wobei jede einzelne Produkt-Sparte Leicas andere Prioritäten setzt.
„Voll bringt Erfahrung aus der Luxus- und Premiumbranche mit.“ Die Übersetzung von Photografix : „Leica holt CEO mit Luxuserfahrung“ triggert jene die sich noch nie mit dem Portfolio Leicas befasst haben. Damit sind bei vielen Lesern mal eben schnell die eigenen eingefrästen Vorurteile aus der Steinzeit bedient worden.
Ok – damit sind wie man lesen kann einige Foren Schreiber zufrieden. Selbstbestätigung ist etwas positives!
Was soll das sinnlose Geschwätz
Von welchem sinnlosen Geschwätz sprichst Du nun?
Sind einige der Kommentare oder alle Kommentare oder der Artikel gemeint oder meinst Du das sinnlose Geschwätz von Leica oder gar das, welches der neue CEO noch gar nicht abgelassen hat?
Wenn ein deutsches Traditionsunternehmen einen neuen Oberhäuptling bekommt, dann freuen sich eben alle, die Indianer dieses Häuptlings genau so wie die Krieger der anderen Stämme, die den Oberhäuptling dann für den Vordenker der elektronischen Nachhinker darstellen möchten, wo ist da das Problem?
Leica holt sich einen neuen CEO hört sich tausendmal besser an, wie die Nachricht der Zerschlagung, weil Kaufmann und Blackstone keine Lust mehr auf Kameras haben! Ich finde Deutschland als Industriestandort immer noch gut. Schade, dass es die Rolleiflex Werke in Braunschweig nicht mehr gibt.
Erinnere mich gerne an die 6×6 cm Weitwinkel und die Telerollei Geräte die wir als Lehrlinge für private Zwecke nutzen durften!