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Kameramarkt 2014: Aktuelle Statistiken & Verkaufszahlen

Sony Objektive 1

Aktuelle Statistiken eines der größten Marktforschungsunternehmen der Welt zeigen, wie sich der Kameramarkt in den letzten Monaten entwickelt und verändert hat. 


Entwicklungen des Kameramarktes

Der Kameramarkt hat in den letzten Jahren viele verschiedene Entwicklungen durchlaufen. Diese Entwicklungen sind natürlich in erster Linie für die Kamerahersteller interessant, schließlich müssen sie auf die Veränderungen reagieren, doch auch für den Kunden ist es äußerst interessant, den gesamten Markt im Auge zu behalten – schließlich kann man so auch einen kleinen Blick in die Zukunft werfen und erahnen, auf welche Produkte und Segmente die Unternehmen in den nächsten Monaten vorrangig setzen werden.

Insgesamt gibt jede Menge Thesen, Mythen und Meinungen: Die Smartphones verdrängen die Kompaktkameras behaupten die einen, nein, Kompaktkameras werden immer weiter existieren, behaupten andere. Ganz ähnlich ist es auch bei Spiegelreflexkameras und spiegellosen Systemkameras, sind hier die DSLMs Konkurrenz für die DSLRs? Welche Märkte schrumpfen, welche wachsen?

Aktuelle Statistiken der GfK

Die GfK (Deutschlands größtes Marktforschungsunternehmen) liefert uns nun mit einigen aktuellen und detaillierten Statistiken zumindest ein paar Antworten, außerdem werden einige Thesen in einer Analyse von Christian Müller-Rieker, seines Zeichens Geschäftsführer des Photoindustrie-Verbandes e.V. Köln, bestätigt bzw. widerlegt. Diese Analyse basiert auf den genannten Statikstiken der GfK und wurde in einem Vortrag im Hinblick auf die photokina 2014 vorgestellt. Wir wollen im Folgenden die wichtigsten Aussagen und Statistiken zusammenfassen:

  • Die Verkaufszahlen von Low-End-Kompaktkameras gehen sehr stark zurück. „Schuld“ sind die Smartphones.
  • Der High-End-Markt (DSLRs, DSLMs und High-End-Kompaktkameras) wächst.
  • Der Zuwachs bei spiegellosen Systemkameras ist deutlicher als bei Spiegelreflexkameras.
  • Der spiegellose Markt wächst trotzdem langsamer, als man gedacht hatte.
  • Die DSLR ist nicht tot.
  • Den Herstellern fehlen die Verkäufe von Kompaktkameras und es werden insgesamt deutlich weniger Kameras verkauft als in den letzten Jahren. Trotzdem sind die Verluste nicht ganz so gravierend, da mehr High-End-Produkte verkauft werden – und hier machen die Hersteller mit einem einzelnen Produkt mehr Gewinn als mit einer Low-End-Kamera.

 

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via: Photoscala

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

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