Kameras News & Gerüchte Nikon

Nikon D500: Geniale DSLR oder überteuertes Spielzeug? [Analyse]

Nikon D500 APS-C-Kameras

Über kaum eine Kamera wurde zuletzt so viel diskutiert wie über die Nikon D500. Doch was ist sie denn nun? Eine völlig überteuerte Kamera oder eine geniale DSLR? Eine ausführliche Analyse.

Inhaltsverzeichnis:

Die überraschende Präsentation der Nikon D500

Als Nikon vor rund zwei Wochen die Nikon D500 vorgestellt hat, saß ich erst mal ein zwei Minuten fassungslos vor meinem Bildschirm. Innerlich war ich ausschließlich auf die Präsentation der Nikon D5 vorbereitet gewesen und zur Nikon D500 gab es im Vorfeld ja keinerlei Informationen. Keine Leaks, keine Hinweise – nichts. Wobei: Im Sommer letzten Jahres gab es ein Gerücht, welches besagt hatte, dass die Nikon D400 im September 2015 vorgestellt werden soll. Im Nachhinein muss man sagen, dass da tatsächlich etwas dran war. Denn die ersten Modelle der Nikon D500 wurden bereits im Sommer 2015 an ausgewählte Fotografen ausgeliefert und irgendjemand muss daraus geschlussfolgert haben, dass die D400 dann im September enthüllt werden soll. Oder vielleicht war die Präsentation von Nikon auch ursprünglich mal für September angesetzt gewesen. Spielt letztendlich keine Rolle. Was wir daraus aber lernen können: Es lohnt sich manchmal, auch einen Blick auf eher unwahrscheinliche Gerüchte zu werfen.

Die Gerüchte zur Nikon D400 haben mich hier auf Photografix von Anfang an begleitet. Schon in einem meiner allerersten Artikel – das war im Sommer 2012 – ging es um die Nikon D400, die damals angeblich im Herbst präsentiert werden sollte. Für mich persönlich war der Nikon D300s Nachfolger also die vermutlich mysteriöseste und „sagenumwobenste“ Kamera überhaupt. Denn in den nachfolgenden Jahren und Monaten gab es immer wieder verschiedenste Gerüchte und Spekulationen, aber so wirklich stichhaltige Infos gab es eigentlich nie. Und dann war sie auf einmal da, die Nikon D500. Und ich war irgendwie geschockt und erfreut zugleich.

Nikons neues APS-C-Flaggschiff hat für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. Im Fokus stand und steht dabei vor allem der Preis, der mit 2.329 Euro nicht gerade niedrig ausfällt. Insgesamt habe ich festgestellt, dass die Bewertung der D500 eine sehr persönliche Geschichte ist. Der eine findet die Kamera genial und den Preis akzeptabel, der andere sieht überhaupt keinen Grund, jenseits der 2.000 Euro Grenze noch zu einer APS-C-Kamera zu greifen – schließlich gibt es ja hier auch schon entsprechende Vollformatkameras.

Ich möchte im Folgenden zwei mögliche Herangehensweisen zur Bewertung der D500 aufzeigen und mich schlussendlich „outen“, was ich persönlich von dem neuen APS-C-Flaggschiff halte.

These 1: Die Nikon D500 ist völlig überteuert

Nikon ruft für die Nikon D500 einen Preis von 2.329 Euro auf – ohne Objektiv. Da wollen wir doch mal den Preisvergleich anwerfen und schauen, welche Kameras man sonst noch so für 2.300 Euro erwerben kann:

  • Canon EOS 7D Mark II (ca. 1.320 Euro)
  • Canon EOS 6D (ca. 1.380 Euro)
  • Canon EOS 5D Mark III (ca. 2.300 Euro)
  • Nikon D610 (ca. 1.370 Euro)
  • Nikon D750 (ca. 1.780 Euro)
  • Sony A7 II (ca. 1.500 Euro)
  • Sony A7r (ca. 1540 Euro)
  • Sony A7s (ca. 1.900 Euro)
  • Fuji X-T1 (ca. 1.060 Euro)
  • Fuji X-Pro2 (ca. 1.800 Euro)

Ich habe jetzt hier beispielhaft zehn verschiedene Kameras aufgelistet, die alle günstiger als die Nikon D500 sind. Bis auf die Canon EOS 5D Mark III sind sogar alle deutlich günstiger. Unter diesen zehn Kameras finden sich sieben Vollformatkameras, die mit einem größeren Sensor als die Nikon D500 daherkommen und dementsprechend in den meisten Fällen auch die deutlich bessere Bildqualität zu bieten haben sollten. Mit Modellen wie der A7 II oder der A7r gelingt zudem noch der Einstieg in den spiegellosen Bereich, der weitere Vorteile mit sich bringt.

These 1 kann also mehr oder weniger bestätigt werden. Die Nikon D500 ist aus der Sicht einiger Nutzer – der Nutzer nämlich, für die ein Vollformatsensor ein wichtiges Merkmal ist –  mit Sicherheit völlig überteuert. Kommen wir zu These 2…

These 2: Der Preis der Nikon D500 ist angemessen

Andere Kunden sind der Meinung, dass der Preis der Nikon D500 angemessen ist – und ich gehe jetzt mal noch einen Schritt weiter und behaupte, dass einige die Nikon D500 sogar als Schnäppchen bezeichnen würden.

Solch eine Behauptung will natürlich belegt werden. Und das soll im Folgenden geschehen – in Form eines kurzen Vergleichs zwischen Nikon D500 und D5 nämlich.

Vorteile der Nikon D5 gegenüber der D500:

  • Vollformatsensor
  • Größerer ISO-Bereich und bessere Low-Light-Performance dank Vollformatsensor
  • 12 bzw. 14 fps Serienbildgeschwindigkeit (Nikon D500: 10 fps)

Vorteile der Nikon D500 gegenüber der D5

  • Deutlich leichter und handlicher (860 Gramm gegenüber 1.405 Gramm der D5)
  • Snapbridge, Bluetooth, WLAN und NFC
  • 4K Videos mit 29:59 Minuten (und nicht nur 3 Minuten)
  • APS-C-Sensor

Die Vorteile des APS-C-Sensors der D500

Ich habe hier den APS-C-Sensor als einen Vorteil aufgelistet. Warum? Ganz einfach, weil ein APS-C-Sensor in einigen Situationen einfach Vorteile mit sich bringt! Zum Beispiel ist es so, dass derselbe Bildwinkel an einer APS-C-Kamera wegen des Crop-Faktors mit einer kleineren Brennweite erfasst werden kann. Das heißt bei weiten Entfernungen kann ein Tele-Objektiv leichter, kleiner und günstiger sein. Außerdem wird man bei APS-C-Kameras seltener zu extrem hohen ISO-Werten gezwungen, was den Vorteil des D5 Vollformatsensors mit seiner besseren Lichtempfindlichkeit etwas relativiert.

Außerdem – und das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor – deckt der neue Autofokus, der in beiden Kameras zum Einsatz kommt, beim APS-C-Sensor der D500 einen deutlich größeren Bereich ab wie bei der D5. Konkret wird fast eine doppelt so große Fläche mit AF-Punkten bedeckt!

Ein APS-C-Sensor hat im Vergleich zu einem Vollformatsensor also auch einige Vorteile, an die man im ersten Moment vielleicht nicht so denkt. Ok, trotzdem gewinnt am Ende der Vollformatsensor, das ist klar – aber eben mit einem etwas geringeren Vorsprung, als man zunächst einmal annehmen würde.

Nikon D500 und Nikon D5
Die Nikon D500 ist der D5 in einigen Punkten sogar überlegen, obwohl sie knapp 5.000 Euro weniger kostet.

Warum die Nikon D500 als Schnäppchen betrachtet werden kann

Die Serienbildgeschwindigkeit der D5 ist etwas schneller als die der D500, aber macht es wirklich einen Unterschied, ob 10, 12 oder 14 fps möglich sind? Für die allermeisten dürften 10 Bilder pro Sekunde ausreichen, vernachlässigen wir diesen Punkt also. Und dann kommen noch die Vorteile dazu, dass die Nikon D500 über Snapbridge usw. verfügt – für mich persönlich wäre das ein extrem wichtiger Faktor – sie viel viel viel leichter und handlicher ist als die D5 und man mit ihr zudem 4K Videos aufnehmen kann, die länger als 3 Minuten sind.

Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie wichtig welche Merkmale sind. Fakt ist aber, dass die Nikon D500 zu großen Teilen der D5 entspricht und in einigen Punkten sogar die bessere Kamera ist! Interessanterweise spricht niemand über den Preis der Nikon D5. Absolut niemand (oder ich habe die entsprechenden Diskussionen nicht gefunden). Der D5 Preis liegt bei knapp 7.000 Euro. Und wenn man nun von diesen (von vielen Nutzern anscheinend akzeptierten) 7.000 Euro ausgeht, sich bewusst macht, dass die Nikon D500 eine Art „kleine D5“ ist, leichter ist, Snapbridge hat, in gewisser Weise den besseren Autofokus bietet und dass man bei ihr mit langen Brennweiten klar im Vorteil ist – dann erscheinen die 2.300 Euro, die Nikon für die D500 aufruft, auf einmal wie ein Schnäppchen.

Bei den ganzen Preisdiskussionen und der Frage, ob die Nikon D500 nun überteuert oder nicht überteuert ist, kommt es letztendlich auf eine entscheidende Frage an, die sich jeder stellen muss: Wie wichtig ist mir ein Vollformatsensor? Klar, ein Vollformatsensor bringt diverse Vorteile mit sich – doch BRAUCHE ich ihn wirklich? Oder ist es eher so, dass ich ihn haben WILL? Diese Fragen lasse ich jetzt einfach mal so im Raum stehen, auch weil es darauf keine richtige und keine falsche Antwort gibt. Das ist eben eine sehr individuelle Geschichte und hängt auch stark davon ab, in welchem Bereich man als Fotograf tätig ist.


Die Nikon D500 jetzt in Deutschland bei FotoKoch vorbestellen!


Zusammenfassung und Fazit

Kommen wir zur Zusammenfassung und meinem persönlichen Fazit: Ich bin ganz ehrlich, für mich ist die Nikon D500 auf dem Papier eine der besten und komplettesten Kameras auf dem Markt. Ich bin selten nach einer Präsentation so wirklich euphorisch, doch in diesem Fall war und bin ich es. Schlicht und einfach deshalb, weil die Nikon D500 in Bezug auf die Spezifikationen im APS-C-Bereich Maßstäbe setzt und ich persönlich nichts vermisse. Der Autofokus scheint der absolute Wahnsinn zu sein (wenn man ersten Nutzererfahrungen Glauben schenken darf, siehe zum Beispiel bei ishootshows.com) Snapbridge überzeugt mich, bis ISO 12.800 soll die Bildqualität noch absolut brauchbar sein (alles was darüber ist ist auf dem Papier nett, interessiert mich und viele andere in der Praxis aber nicht wirklich), die Serienbildgeschwindigkeit ist erstklassig, der Zwischenspeicher riesig, das Display ist nicht fest verbaut, zudem ist es berührungsempfindlich und hochauflösend, 4K Video ist mit an Bord – ja, was will man denn eigentlich mehr? Teilweise bemängeln Leute, dass der integrierte Blitz fehlt. Da frage ich mich: Wer verwendet denn bei so einer erstklassigen Kamera diesen winzigen und eigentlich lächerlichen Blitz? Ich bin sogar froh, dass die D500 keine integrierten Blitz hat, denn so hat der Sucher mehr Platz und der Blitz kann nicht irgendwann mal ungewollt aufploppen.

„Wenn die Nikon D500 einen Vollformatsensor hätte, dann wäre sie perfekt“. Klar, das wäre sie. Es wäre die vermutlich perfekte DSLR. Genauso wie ein Ferrari mit 600 PS, weichen und bequemen Sitzen, einem großen Kofferraum, einer gleichzeitig sportlichen Bauweise, einem Spritverbrauch von 4 Litern auf 100 Kilometer und einem Preis von sagen wir 20.000 Euro das perfekte Auto wäre. Aber so ein Auto gibt es schlicht und einfach nicht, das ist nicht realistisch. Genauso wie es die Nikon D500 mit Vollformatsensor eben nicht gibt. Es gibt ja nicht mal eine vergleichbare APS-C-Kamera, wie unser ausführlicher Vergleich zwischen Nikon D500 und Canon EOS 7D Mark II gezeigt hat. Wer eine D500 mit Vollformatsensor will, der muss zur D5 greifen, die knapp 7.000 Euro kostet. 7.000, nicht 2.300. Und selbst diese 7.000 Euro teure D5 ist nicht perfekt (zu schwer, kein Snapbridge usw.).

Schlussendlich habe ich das Fazit dieser Analyse schon im angesprochenen Vergleich zwischen D500 und 7D Mark II ein wenig vorweggenommen (das Fazit kann am Ende von Teil 3 nachgelesen werden): Die Nikon D500 ist innerhalb einer speziellen Nische die aktuell beste Kamera. Und für Fotografen, die innerhalb dieser Nische (Sport, Wildlife, Musik usw.) aktiv sind, für die sind diese 2.300 Euro ein Schnäppchen – oder sagen wir zumindest sie sind ein „akzeptabler Preis“. Wer diesen verrückten Autofokus und all die anderen genannten außergewöhnlichen Spezifikationen nicht braucht, dafür aber Wert auf einen Vollformatsensor legt, der ist mit einer der oben genannten Vollformatkameras zu teilweise deutlich günstigeren Preisen besser beraten. Wie gesagt, es ist eben eine sehr individuelle Geschichte.

Ich freue mich auf einen regen Austausch in den Kommentaren… 😉

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat. Auch zu finden auf Google+.

43 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • Weiß nicht genau, wie gut die D500 jetzt letztlich tatsächlich ist (denke aber hervorragend -> class-leading), aber die GH4 hatte mit ihrem mickrigen Sensor auch ne UVP von € 1499,-. Ich denke mal, dass die D500 deutlich besser ist als die GH4. Daher erscheint mir der Preis dann doch angemessen. Die D300S kostete damals auch € 1829,-. Vergleicht man dieD300S nun mit der D500, ist der Preis aufgrund des Mehrwerts der D500 auf jeden Fall gerechtfertigt und die D500 wird tatsächlich zu einem Schnäppchen. Außerdem wird der D500-Preis sicherlich irgendwann auf rund € 2000,- fallen. 4K und Touch Display kosten halt auch/lässt sich Nikon halt auch bezahlen. Wer weiß außerdem, welche (wonöglich horrenden) Preise Sony für seine Sensoren haben will?!?!
    Vielleicht auch ein Grund, warum Fuji letztendlich auf diese Features (4K & Touch) verzichtet hat. Die X-Pro2 hätten sie dann vielleicht für noch mehr verkaufen müssen, um nochmal auf dieses Thema zurückzukommen 😉

  • Ich finde in keinem eurer Beiträge einen Hinweis darauf, warum ein Vollformat-Sensor besser als ein Crop-Sensor sein soll oder die GH4 schlechter sein soll. Gute Fotos wären ohne Vollformat-Sensor genau so gut wie mit Vollformat. Warum Profis Vollformat benutzen? Weil sie keine Lust haben, sich in eine technische Diskussion über Auflösungen einzulassen. Deshalb arbeiten sie auch mit Apple und haben auch kein Interesse an der Auseinandersetzung über Mac oder PC haben. Und deshalb fahren ältere Menschen so gern SUV.
    Ich habe noch nie ein gutes Foto eines Pixelzählers gesehen.

    • Sicher hast du ein Stück weit Recht.
      Wenn es jedoch um Low-Light-Performance (oder z.B. Schärfentiefe) geht und man persönlich großen Wert auf eine gute eben solche legt, wird man um die Frage der Sensorgröße nicht herumkommen. Versuche mal auf einem Konzert in nem kleinen Club mit mittelmäßiger bis schlechter Beleuchtung ein Bild des herumspringenden Sängers einzufrieren und dabei noch gut aussehen zu lassen, wenn eine Kamera bei ISO1600 oder meinetwegen auch ISO6400 so doll rauscht/weichzeichnet/Artefakte bildet etc., dass man auch gleich zum Smartphone greifen könnte. Ich selbst habe eine Fuji X-E2, der ja bekanntlich gute Low-Light-Performance nachgesagt wird. Selbst mit dieser und den lichtstarken Objektiven von Fuji, komme ich bei oben genannten Bedingungen an die technischen und physikalischen Grenzen. Da wäre es doch schön, wenn man eine Kamera hat, die das noch toppt. Die D500 scheint mir da doch geeigneter als eine GH4. Eine Sony A7SII wiederum geeigneter als eine D500. Nacht- oder Hochtzeitsfotografen, die ungern mit Blitzen arbeiten (wie auch ich), dürften ebenfalls von einer verbesserten Low-Light-Performance profitieren.
      Wie gesagt, grundsätzlich hast du Recht, aber in einigen Situation, braucht man halt das gewisse Quäntchen mehr, ansonsten könnten wir auch alle mit unseren Smartphones fotografieren und bräuchten keine Kameras mehr.

      • Sie benutzen aber bei kleineren Sensoren eine kürzere Brennweite für den selben Bildausschnitt. Kürzere Brennweite bedeutet wiederum größere Schärfentiefe. Sie können nun weiter aufblenden für dieselbe Schärfentiefe als bei einem größeren Sensor. Das bedeutet wiederum, dass sie mehr Licht auf den Sensor bekommen und entsprechend mit den ISOs runter gehen können.

        Außerdem haben Sie bei kleineren Sensoren nicht die krassen Probleme mit Objektivmängeln wie Randunschärfen und CAs. Für kleinere Sensoren optimierte Objektive bilden schärfer oder bieten umgekehrt für die gleiche Schärfe einen größeren Zoombereich. Das ist auch der Grund, warum in den Superzoomkameras nur Mini-Sensoren (meist 1/(2/3″) verwendet werden.

        Nur bei gutem Licht und und oder geringer Schärfentiefe sind die großen Sensoren bezüglich Bildqualität und insbesondere Auflösung feiner Textur noch ein bissel im Vorteil.

        Es bleibt dann jedem selbst überlassen, den Preis von ca. 7.000 Euro für eine Nikon D5 (oder 2.300 € für eine D500) samt Kosten für Objektive, tragfähigeren Ständer und anderes Zubehör auf die Anzahl der damit gemachten Fotos umzurechnen und einzuschätzen, ob der Preis und die Qualität die Kosten rechtfertigen.

  • Für gute Schärfentiefe, z.B. beim Dokumentarfilmen, braucht man ja eher einen kleinen Sensor, um die Stimmung in einem kleinen Club einzufangen, muss das Foto verrauscht mit Bewegungsunschärfe sein. Wenn der Sänger eine Autogrammkarte braucht, geht er natürlich ins Studio, wo die Kamera schwerer sein kann, weil sie stationär ist. Ebenso das türkische Hochzeitspaar. Ansonsten würde ich gern mal ein gutes Foto aus einem kleinen Club mit Vollformatkamera sehen. Dann könnte man genauso direkt blitzen.
    Für gute Fotos aus einem Club nehme ich sogar am liebsten Stills aus einem Video.
    Habe mir mal eine sehr gute Ausstellung der genialen Eve Arnold angesehen. Neben mir ging ein älterer Herr, der dauernd anmerkte, dass er alle Fotos wegwerfen würde, weil sie alle unscharf seien.
    Junge Leute fotografieren nur noch mit dem Mobile, die Fotos werden fast immer spannender.

    • Gut, dass Geschmäcker und Bedürfnisse unterschiedlich sind. Und wer nicht fotografieren kann, der macht halt nen Video und zieht sich Stills heraus. Auch O.K.
      Jedes System hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Und je nachdem, wofür man es nutzen möchte und was einen gefällt, entscheidet man sich dafür. Ein Street-Fotograf wird sich wohl eher für eine Nikon 1 als für ne D5 entscheiden. Der Porträt-/Wildlife-/Sport-Fotograf nutzt zum Freistellen wohl eher Vollformat. Und der Teenie, der bei Instagram hässliche, filterüberladene Selfies posten möchte, nimmt sein iPhone 6s Plus für 1000 €. Du siehst, es ist für jeden was dabei.

    • ???
      Es sind keine Vorurteile sondern plakative Beispiele!
      Ich sag nur SUV und ältere Menschen! Und dass junge Leute nur noch mit dem Mobile fotografieren entsprang auch nicht meinem Gedankengut.

      …Sorry Mark, wahrscheinlich hast du dir unter regen Austausch etwas anderes als ne Grundsatzdiskussion vorgestellt 😉
      Ich bin dann raus.

  • Ui, was ist denn hier los?!?!
    Zur Frage, ob der Preis gerechtfertigt ist, kann ich eigentlich nur „Ja“ sagen. Denn vergleicht man die Kamera aus technischer Sicht mit anderen/ähnlichen Modellen, hat sie doch schon die Nase vorn (z.T. deutlich). Außerdem wird immer mehr und bessere Technik immer ihren Preis – nämlich einen höheren – haben. Ich hoffe für die Hersteller nur, dass sie sich damit nicht irgendwann selbst ins Fleisch schneiden, weil sich keiner mehr die teuren Produkte leisten kann/will.
    Letztlich muss die D500 aber erst einmal erscheinen und zeigen, ob sie so gut wie auf dem Papier ist. Und fehlerfrei funktionieren muss sie auch noch – Nikon ist da ja marktführend ;D

    @Jürgen: Ich weiß nicht, ob dir seine Bilder gefallen, aber Maik Kleinert ist ein ganz guter Live Fotograf, der mit einer Canon 5D Mark II arbeitet. Mir persönlich gefallen seine Bilder sehr gut. Musst mal reinschauen, vielleicht ist auch für dich etwas dabei:
    https://www.flickr.com/photos/maikkleinert/sets/72157644053181169

    Und na logisch, 4/3-Kameras machen auch verdammt gute (Live)Bilder, wie man bei Ross Halfin sieht! http://www.rosshalfin.com/

    • Hallo Günni, ich habe mir die Fotos von Maik angesehen, sie sind wirklich Klasse, ich denke aber, dass er sie mit einer Crop-Camera wie z.B. der EOS 7d genau so gut hinbekommen hätte, vielleicht sogar mit einer MFt-Kamera. Wobei ich denke, dass man zu einem solchen Konzert auch mal eine schwerere Kamera mitnehmen kann. Bei uns, die wir längere Touren machen, achten wir aufs Gewicht. Wir haben zu zweit auch 4 Kameras, unter anderem auch eine Vollformat-Kamera, die EOS6D, wegen des Gewichts. Man wird bei einer Kamera aufs Handling achten, die Bildqualität des Sensors ist für uns eher zweitrangig. Das kann heute jede Kamera gut.
      Habe eine Ausstellung von Mc Curry gesehen, die späteren Digitalfotos waren schärfer, aber die frühen haben mir fast noch besser von Bildeindruck gefallen. Bin trotzdem kein Analogfan.

  • Gute Kamera?
    – Solange man nicht im Dunkeln manuell fokussieren muss, was aufgrund des fehlenden elektronischen Suchers schwierig werden dürfte – vielleicht.
    – Solange man die fehlende Bildstabilisierung in der Kamera und im 10-24er Nikkor nicht vermisst – vielleicht.
    – Solange man sich an Problemen mit Back- und Frontfokus, die bei Phasenautofokus immer wieder auftreten, nicht stört – vielleicht.
    – solange man mit der eingeschränkten Schärfentiefe im Vergleich zu kleineren Sensoren leben kann – vielleicht
    – solange man mit einer geringeren Abbildungsqualität der Objektive im Vergleich zu Objektiven für kleinere Sensoren leben kann – veilleicht
    – Wenn man es akzeptiert, dass nicht alle Fokussensoren bis -4 LW arbeiten – vielleicht
    – solange man sich nicht an der Rückständigkeit der Kamera in der technischen Ausstattung stört, zum Beispiel der geringen Dynamik aufgrund Verzichts auf moderne HDR-Technologien, die in Smartphonekameras längst Einzug gehalten haben und zum Beispiel beim Lumia 950 und auch bei Samsung Galaxy S6 und LG G4 recht gute Ergebnisse liefern – vielleicht
    – Und Solange man das Preis-Leistungsverhältnis nicht beachtet – vielleicht

    Dann ist es eine gute Kamera – vor allem für diejenigen, die das Geld haben, sich dann in den nächsten 10 Jahren die Nachfolgemodelle zu kaufen, in denen dann oben genannte Features scheibchenweise nachgereicht werden, bis das APS-C Format technisch veraltet ist. Das ist es eigentlich heute schon. Der aktuelle technische Stand ist zwischen mFT und 1″ Sensor anzusiedeln. Dort erreicht man, nachdem die Sensoren verbessert wurden, mittlerweile bessere Bildqualität.

    • „so lange man mit eingeschränkter Schärfentiefe leben kann.“ – Die meisten wollen damit leben und geben genau hierfür sehr viel Geld aus (Vollformat/Mittelformat), denn die Arbeit mit geringer („eingeschränkter“) Schärfentiefe ist eines der wesentlichen Elemente professioneller Fotografie und in seiner Bildwirkung durch kaum einen Effekt zu ersetzen. (v.a. im Portraitbereich, aber selbst Konzert/Streetfotografie, usw.. )
      Genau diese geringe Schärfentiefe unterscheidet fotografieren von knipsen.
      Und die Tiefenschärfe ist nun mal (Physik lässt grüßen) eine Funktion des Abbildungsmaßstabes und der wird wiederum (neben anderen Faktoren) entscheidend von der Sensorgröße bestimmt.

      Ist mir bei der Vollformat die Tiefenschärfe zu gering, kann ich etwas abblenden (was bei dem ISO-Reserven kaum ein problematisches Thema sein dürfte), ist dir bei deinem LUMIA950 (das übrigens wirklich Top-Fotos macht, so lange man ohne Tiefenschärfe arbeitet) diese zu hoch, hast du keine Möglichkeit. Freistellen Fehlanzeige. Das ist der Punkt. Punkt.

      • Knipser sagen Tiefenschärfe. Ingenieure sagen Schärfentiefe.

        In der Landschafts und Architekturfotografie stellt man nicht frei – es sei denn man bekommt es aufgrund zu geringer Schärfentiefe nicht anders hin. Freigestellte Landschafts- und Architekturaufnahmen sehen meist ziemlich grottig aus. In der Landschaftsfotografie hat das Bild so nah wie möglich am Original zu sein.

        Gerade bei wenig Licht hat man mit Kleinbildformat (das meinten Sie doch mit Vollformat) kaum Vorteile, weil für dieselbe Schärfentiefe stärker abgeblendet und eine entsprechend höhere ISO-Stufe gewählt werden muss, insbesondere dann, wenn noch nicht einmal eine Bildstabilisierung vorhanden ist.

        Wenn man ein Stativ nimmt, dann ist man bei niedrigen ISOs mit größeren Pixeln im Vorteil, weil deren Signal-Rauschabstand bei gleichen ISO-Werten gegenüber kleineren Pixeln (nicht kleineren Sensoren!) im besser ist. Allerdings darf sich da nichts bewegen, denn dann verschwimmt der Vorteil des großen Sensors im Unscharfen.

      • Sabrina, ich liebe dich! Du gibst so viel unqualifizierten Bl…sinn von dir, ich bin begeistert… Der einzige Knipser in diesem Forum bist de facto du! Auch wenn du immer den Ingenieur raushängst, obwohl du doch eine Frau bist…
        Deine Bilder möchte ich gerne mal sehen, hast du jemals auch nur einen einzigen Euro damit verdient…? Eher nicht… Auch in der Architektur und Landschaftsfotografie stellt man aus gestalterischen Gründen frei, ich schenk dir gerne meinen letzten Kalender aber ein Ingenieur… braucht ja so was nicht…

    • Sabrina, ich frage mich ob du Ahnung von professioneller Fotografie hast…
      – warum soll ich im dunklen manuell fokussieren, ist ja eh dunkel
      – ein 10er stabilisieren… Baldrian hilft da…
      – ich hatte in den letzten 20 Jahren keine Probleme mit Back oder Frontfocus, Nikonobjektive helfen da
      – eingeschränkte Tiefenschärfe… das du hiermit nicht umgehen kannst sagt eigentlich alles…
      – alles andere ist genauso abstrus…HDR z.B. Mache ich wenn ich es brauche am PC, Handys in die Diskussion einzubeziehen ist genau so dumm wie zu behaupten, dass 1″ Sensoren eine bessere Bildqualität hätten…
      Ich frage mich ob du jemals auf Film oder Vollformat fotografiert hast… Ich bitte Photocoaching an, dir schenke ich einen Kurs und wenn dir die D500 nicht gefällt, auch gut du musst sie nicht kaufen, sie würde dich wahrscheinlich eh überfordern.

      • Ein Sensor allein hat keine Bildqualität, da gehört immer auch ein Objektiv dazu. Aber ich als Ingenieurin möchte Sie nicht verunsichern, etwa mit solchen Dingen wie förderliche Blende, Schärfentiefe und tatsächlicher Auflösung wenn man für eine größere Schärfentiefe weiter abblenden muss.

        Sie sollten sich am besten mal im Mittelformat umschauen. Da können Sie Ihre fotografischen Fähigkeiten voll entfalten.

      • Ach Kindchen, deine Intelligenz scheint ja noch knapper bemessen zu sein als ich dachte…
        Ein Sensor ist sowas wie ein Film und da gab es schon zu analogen Zeiten Müll… Natürlich ist das Objektiv wichtig, gell Spatzerl… Aber darüber haben wir die ganze Zeit gar nicht gesprochen… Auch für die 1″ Fingernagel- Sensoren gibt es ersklassike Linsen (hat nix mit Hülßenfreuchten zu tun, nur damit du nix verwechselst…), der Sensor ist halt leider was für Ingenieure… Ist so ähnlich wie bei Männern, je größer desto besser…Mittelformat ist nicht nötig, mir reicht Vollformat, ich würde gerne mal eine „Ingenieurein“ unterichten, mein Angebot steht… Nach wie vor! Und jetzt geh weiter spielen… Das mit förderlicher Blende und Schärfentiefe würde ich mir dann gerne noch erklären lassen, vielleicht kann ich ja noch was lernen, so oder anders….

  • Für mich wäre die D500 die ideale Kamera als Ersatz zu meiner eher langsamen D7200 und als Ergänzung zu meiner D610. Ich als passionierter Naturfotograf fahre nämlich zweigleisig: Vollformat für Landschafts- und Macroaufnahmen, und APS-C Format für Tieraufnahmen. Schade nur, dass ich letztes Jahr die D7200 gekauft habe, weil ich an eine D500(400) schon nicht mehr geglaubt hatte. Sicher, 2300 € sind eine Menge Geld, aber wenn die D500 hält, was sie verspricht (10fps, nutzbare ISO12.800, besserer AF), dann habe ich für die nächsten Jahre erst mal ausgesorgt. Die D610 für Landschaftsaufnahmen reicht mir allemal.

    • „Vollformat für Landschafts- und Macroaufnahmen“

      Ironie an:
      Besonders bei Macroaufnahmen kommen die Vorteile des großen Sensorformats voll zur Geltung
      Ironie aus.

      • Sabrina, Arbeitest du für Canon? Ansonsten kann ich mir deine unterqualifizierten Kommentare nicht erklären…
        Geh weiter mit deinem Windows Handy spielen, vielleicht vibriert es ja auch manchmal…

      • Oh Sabrina … Da ich immer beide Kameras durch die Gegend schleppe (Vollformat und APS-C), nehme ich natürlich die Vollformatkamera für Landschafts- und Macroaufnahmen. Das große Tele kann immer an der APS-C Kamera bleiben und ich bin allzeit bereit für unerwartete Tierbegegnungen. Ich habe lange Zeit nur mit einer APS-C Kamera gearbeitet und von einer zweiten geträumt. Als dann die D610 erschwinglich wurde, habe ich zugegriffen. Ich hatte ja meine Objektive im Vorfeld schon entsprechend ausgewählt. Dass meine Landschafts- und Macroaufnahmen seit her wesentlich schärfer sind, muss ich sicher nicht extra erwähnen.

  • Lange habe ich überlegt. Basis meiner nun getroffenen Entscheidung ist nicht nur technikbasisert, sondern basiert auch und insbesondere auf den guten Erfahrungen die ich mit meiner D300s in den letzten 6 Jahren gemacht habe. Diese Kamera war durch und durch robust und zuverlässig mit guten Ergebnissen. Auch wenn aus heutiger Sicht vielleicht „veraltet“ verlieren die gemachten Bilder ja nicht den Charme.

    Mein Motto:
    Wenn ich mit einer Marke oder einem Produkt grundsätzlich lange zufrieden war, traue ich auch erstmal dem Folgeprodukt – und nicht nur den Zahlen…und selbst diese sehen ja (auf dem Papier) gut aus.
    Die Frage Vollformat oder nicht ist eine Anwendungs- und Geschmacksfrage. Wie immer im Leben hat alles seine Vor- und auch Nachteile. Für mich spielt der Crop-Faktor in Kombination mit Objektivkosten definitiv eine Rolle.

    Ich werde die D500 kaufen…und hoffentlich die nächsten Jahre nur über Motive nachdenken. Die Kamera ist mittel zum Zweck, sie unterstütz aber ist nicht die Wurzel der Kreativität.

  • Sabrina hat geschrieben-bis das APS-C Format technisch veraltet ist. Das ist es eigentlich heute schon. Der aktuelle technische Stand ist zwischen mFT und 1″ Sensor anzusiedeln. Dort erreicht man, nachdem die Sensoren verbessert wurden, …so weit so gut.Ich habe 3 Cameras 1 System(mft)
    1 DSLR 1 DSLT,die Systemcamera spielt bei mir eine untergeordnete Rolle.Doch nun zur Nikon,
    meine Meinung-laßt sie doch erstmal kommen.Ob der Autofocus besser ist,abwarten.Ich glaube kaum das viele Leute damit Probleme haben.Ob nun 6 10 oder 12 Fotos pro Sekunde,ist das so wichtig?Wichtig ist es vieleicht nur für jemand der Sportaufnahmen macht.Eine hohe ISO Leistung ist sicherlich für viele Interessant.Für viele ist auch sehr Wichtig,Bedienung.Das einzig Entscheidende ist ja-Motiv X 10 Leute mit unterschiedlichen Cameras machen davon Fotos.
    Manche Fotos sind nicht wegen der Camera schlecht,sondern weil der eine oder andere nicht so viel Ahnung hat,und dann nützt eine Nikon für 2300 Euro auch nicht viel.Wichtig ist auch das die Fotografie den Leuten Spass macht.Ob nun mit Nikon oder was auch immer

    • Warum ist APS-C heute schon veraltet? Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich in diesem Forum Möchtegern Fotografen tummeln die wenig bis gar keine Ahnung haben… Warum haben wir früher nicht alle mit der Pocketkamera geknipst? Wegen der Qualität…
      Je größer der Chip desto weniger rauschanfällig kann er sein ganz zu schweigen von den Details die ein FX oder DX Sensor im Vergleich zu den 1″ Fingernagelchips ermöglicht. Und ja es ist wichtig wieviele Bilder Pro Sekunde möglich sind, zumindest für diejenigen die sich ernsthaft für diese Kamera interessieren und die vor allen Dingen nicht mit den Möglichkeiten die die D500 anbietet überfordert sind… Die D500 ist definitiv auf dem Papier das Beste, was Nikon seit der D3 und der D300 vor 9Jahren vorgestellt hat! Hier ist alles drin worauf ich lange warten musste, danke Nikon!

      • Genau meine Meinung! Ich hatte so meine Zweifel, ob der Systemwechsel von Olympus (nachdem die E-5 keinen Nachfolger mehr bekommen hat) zu Nikon das Richtige war. Aber mit der D500 (wenn ich sie dann in Händen halte) bin ich mir wieder sicher, dass ich vor 2 Jahren die richtige Entscheidung getroffen habe.
        Ich mache ungefähr 60% meiner Aufnahmen in den frühen Morgenstunden, und da ist eben die Sensorgröße (Rauschen) ein entscheidendes Kriterium. Um Tiere in Bewegung zu fotografieren ist es auch wichtig, wieviele Bilder pro Sekunde die Kamera schafft, damit man den richtigen Moment erwischt.

      • Sie haben gerade beim Rauschen und auch bei der Auflösung bei einem großen Sensor heute keine nennenswerten Vorteile mehr gegenüber kleineren Sensoren, weil Sie für dieselbe Schärfentiefe stärker abblenden und mit den ISOs entsprechend hoch gehen müssen. Traumflieger hat selbst bei identischen ISO-Zahlen, also faktisch einer Schieflage des Tests zugunsten von größeren Sensoren, gerade bei niedrigen ISOs keine praxisrelevanten Vorteile großer Sensoren feststellen können. Teilweise rauschten die sogar mehr. Wenn man höhere ISOs 1:1 vergleicht geht das immer zugunsten der größeren Sensoren aus. Stellt man aber die Blenden auf gleiche Schärfentiefe ein, so muss man bei den Crop Sensoren die Blenden öffnen und es bleibt bezüglich des Rauschens kein Vorteil der großen Sensoren solange man nicht gerade mit mikrigen 1/(2/3″)-Sensoren und ähnlichen Größen vergleicht. Das sollte man eigentlich wissen, wenn man sich anderen gegenüber als Fachmann positionieren will
        .

      • Willst du Krieg führen? Kein Problem… Du hast niemals im leben mit FX fotografiert sonst würdest du den Unterschied kennen. Bei der Sportfotografie z.B. Ist Schärfentiefe oder Tiefenschärfe so etwas von scheißegal, zumindest meistens, und genau dafür sind Kameras wie z.B. die D500 (welche du nie kaufen oder verstehen wirst) gemacht worden…
        Jetzt geh bitte wieder in deine Uni und werde Ingenieurein für Fingernagelgrosse Kamerasensoren.
        Das Coaching schenke ich dir immer noch aber VORSICHT… es könnte dein Weltbild erschüttern!

    • Achso, Traumflieger… who the fuck is that? Verkauft der Bilder, ist das Stiftung Warentest? Hat mit der Realität leider nix zu tun…

      • @ Racebenz

        Ihnen ist aber klar, dass Sie sich mit Ihren Äußerungen hier ganz gewaltig blamieren?

        Offenkundig sind Sie kein Profi.

      • Herrlich, du hast es geschafft, dass dir meine volle Aufmerksamkeit zuteilwird.

        Fangen wir mal mit deinem geliebten Traumflieger an, ich zitiere:
        -Aktuell können Sie dort 51 (!) Kameras von Canon, Sony, Panasonic, Samsung, Olympus und Fujifilm vergleichen.
        Nirgendwo lese ich den Namen Nikon… woran das wohl liegen mag… Wahrscheinlich hast du Recht, bei den aufgezählten Marken ist die Sensorgröße völlig egal weil alle gleich schlecht sind. Ironie aus…
        Vor lauter Kamera- Vergleichstest und anderer Handy und iPad Tests hat dort wohl keiner mehr Zeit zu fotografieren, mit so einer Seite für Amateure und Ingenieur kann man ja auch super easy Geld verdienen… Pixelpeeper nennt man das auch, Ironie aus
        Wahrscheinlich arbeitest du wirklich bei Canon und ihr seid jetzt so richtig neidisch auf die D500 nur blöd, dass eure Objektive nicht passen… Ironie aus.
        Es ist mir ein Rätsel, wie du angeblich Ingenieurin werden konntest, aber dem Ingenieur ist ja bekanntlich nichts zu schwör… Oder ist es hier die Badesalz Variante
        Zitat Sabrina: Knipser sagen Tiefenschärfe. Ingenieure sagen Schärfentiefe
        Als Ingenieurin solltest du eigentlich wissen wofür das gut ist, nehmen wir mal ein Portrait, die lassen sich mit deinem Nokia Handy sicherlich so richtig gut umsetzen, wegen der TIEFENSCHÄRFE *lol* wie wäre es mit Produktfotografie oder Makros? Ach so, und mir ist es völlig egal ob es Schärfentiefe oder Tiefenschärfe heißt, ich weiß nämlich was sie bedeutet, wie ich sie einsetze und das die Tiefenschärfentiefe… als gestalterisches Mittel dient… Als Ingenieur scheint dies aber nicht nötig zu sein.
        Ich schick dir gerne meine Steuererklärung wenn du mir vorher dein Ingenieursdiplom zukommen lässt. Das Photocoaching biete ich dir immer noch an, kostenlos natürlich, wir sollten mehr in die Bildung investieren denke ich.

        Bevor jetzt jemand schreit, auch Canon und Olympus und wie sie alle heißen, bauen gute Kamera und haben manchmal Features oder Modelle die ich mir auch wünschen könnte.

      • Es heist Schärfentiefe, genau wie Wassertiefe oder Farbtiefe! Du nimmst für Dich in Anspruch, hier der Oberexperte zu sein und versuchst, das mit Beleidigungen durchzusetzen. Rechthaber um jeden Preis – das sind die größten Pfeifen! Fotografieren ist Kultur – Du hast keine!

      • So, liebe Leut‘,
        in den letzten Tagen hatte ich eine D500 in der Hand, ohoo, ja wirklich…
        Vorserierenmodell, okay, dies ändert aber nix an Haptik, Sucher, Ergonmie usw. …
        Ich war begeistert, Touch Monitor fand ich immer flüssig, überflüssig…
        Nein, ich korrigiere mich, er ist SUPER!!!!
        10 Bilder in der Sekunde sind für Sport ein Traum, AF ist so was von schnell und der Sucher ist einer D700 ebenbürtig, ich glaube das reicht, macht euch euer eigenes Bild, meins habe ich!
        Sorry, Kultur habe ich nicht, dies hat ja bereits KarlMi festgestellt, vielleicht hat er recht, wer weiß das schon?

  • @Racebenz @Sabrina: Ich vermute mal ihr beide werdet nicht mehr auf einen grünen Zweig kommen 😉 Jeder von euch hat in diesem Fall seine eigene Meinung, jeder hat diese Meinung ausführlich dargelegt – und ich würde vorschlagen, dass ihr eure Diskussion an dieser Stelle beendet, bevor das Ganze noch völlig aus dem Ruder läuft! 😉 Danke euch!

    • Schade – ich habe das eben alles ganz gelesen und mich herrlich amüsiert 🙂

      Ach ja, bin übrigens mittelmäßiger Amateur, bestenfalls. Als solcher weiß ich vor allem, dass ich mit meinen Bildern kein Geld verdienen und niemand beeindrucken will – darum zählen für mich Moment und Motiv und Erinnerung, wie für die allermeisten anderen Nutzer eigentlich auch. Und ich weiß, wie oft und auf welchen Bildschirmen ich mir die Bilder anschaue. So gesehen reicht meine D200 sicher immer noch, und sicher würde auch eine wesentlich einfachere Kamera reichen. Warum ich trotzdem die D500 möchte? Ist halt einfach so. 🙂 Wenigstens bin ich ehrlich genug, das zuzugeben. Ich fange dann mal an zu sparen – und spare mir weitere Worte. Naja, bis auf das PS.

      PS: Dass es Schärfentiefe heißt, das wusste ich auch 🙂

      • So, liebe Leut‘,
        in den letzten Tagen hatte ich eine D500 in der Hand, ohoo, ja wirklich…
        Vorserierenmodell, okay, dies ändert aber nix an Haptik, Sucher, Ergonmie usw. …
        Ich war begeistert, Touch Monitor fand ich immer flüssig, überflüssig…
        Nein, ich korrigiere mich, er ist SUPER!!!!
        10 Bilder in der Sekunde sind für Sport ein Traum, AF ist so was von schnell und der Sucher ist einer D700 ebenbürtig, ich glaube das reicht, macht euch euer eigenes Bild, meins habe ich!
        Sorry, Kultur habe ich nicht, dies hat ja bereits KarlMi festgestellt, vielleicht hat er recht, wer weiß das schon?

  • Sehr netter Beitrag Danke!

    Die D500 gibt es zwar nicht im Vollformat aber demnächst hoffe ich zumindest kommt der Nachfolger der genialen D810 oder D750 raus… die Preise werden dann max. bei 3500 Euro liegen. Man hat dann den gleichen Autofokus, die selbe 4K Auflösung, ………. im VOLLFORMAT und deutlich günstiger als die D5 😉 oder wie seht ihr das? Ist dieses Jahr mit den o.g. Kameras zu rechnen ?

    • Hey TonyR! Vielen Dank – und sorry für meine späte Antwort… Zu den Nachfolgern der D810 und D750 gibt es aktuell noch überhaupt keine Informationen, da kann man nur wild spekulieren. Aber da im September die photokina ansteht, kann man eigentlich davon ausgehen, dass Nikon dort irgendeiner Kracher vorstellen wird 😉 Ich könnte mir vorstellen, dass Nikon mit der D820 in den High-Megapixel-Bereich gehen wird, um Canon und Sony Paroli bieten zu können. Aber der D750 Nachfolger könnte in die von dir beschriebene Richtung gehen… wobei die D760 in einigen Punkten schon schwächer sein wird als die D5, sonst würde die ja ihre Berechtigung verlieren.

      Liebe Grüße
      Mark

      • So, liebe Leut‘,
        in den letzten Tagen hatte ich eine D500 in der Hand, ohoo, ja wirklich…
        Vorserierenmodell, okay, dies ändert aber nix an Haptik, Sucher, Ergonmie usw. …
        Ich war begeistert, Touch Monitor fand ich immer flüssig, überflüssig…
        Nein, ich korrigiere mich, er ist SUPER!!!!
        10 Bilder in der Sekunde sind für Sport ein Traum, AF ist so was von schnell und der Sucher ist einer D700 ebenbürtig, ich glaube das reicht, macht euch euer eigenes Bild, meins habe ich!
        Sorry, Kultur habe ich nicht, dies hat ja bereits KarlMi festgestellt, vielleicht hat er recht, wer weiß das schon?

      • Jetzt habe ich die D500 die erste Woche im Einsatz, ich bin begeistert!!! ISO 51200 sind gut nutzbar, 12800 keinerlei Problem, AF unglaublich schnell und präzise, in Lightroom ist eine Korrektur der Belichtung in 90% aller Fälle überflüssig, die Bilder sind in Kontrast, Schärfe und Detailreichtum erstklassik. Ich finde sie ( die D500) vielleicht ein bisschen leicht aber der MB-17 ist leider noch nicht bei mir… iPhone App und wifi geht mangels App noch nicht, ist doof aber mir derzeit egal.