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Ab August: Preiserhöhungen bei Canon, Nikon und Sony

Canon, Nikon und Sony werden wohl ab August die Preise in Deutschland um bis zu 20 Prozent anheben. Grund dafür ist der schwache Euro.

Höhere Preise bei Canon, Nikon und Sony

Schlechte Nachrichten für alle Fotografen und Fotografiebegeisterten in Deutschland: Ab August – sprich in wenigen Tagen – werden Unternehmen wie Canon, Nikon und Sony die Preise in Deutschland und anderen europäischen Ländern voraussichtlich um bis zu 20 Prozent anheben. Grund dafür ist der schwache Euro, der die Gewinne der Unternehmen bei gleichbleibenden Preisen in den letzten Monaten sinken ließ.

Wer sich also sowieso in den nächsten Tagen oder Wochen eine neue Kamera zulegen möchte, sollte in den nächsten Tagen zuschlagen. Bei Amazon gibt es derzeit beispielsweise 50 Euro Rabatt auf die Sony A6000 (Link zum Angebot).

Die Unternehmen haben diese Preiserhöhungen noch nicht offiziell bekannt gegeben, doch mehrere europäische Geschäfte haben entsprechende Informationen erhalten. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass diese Preiserhöhungen in Kürze Realität werden – auch wenn wir natürlich hoffen, dass sich die Gerüchte in diesem Fall nicht bewahrheiten werden. Denn eine Preiserhöhrung von 20 Prozent kann bei einigen Produkten einen Preisunterschied von mehreren hundert Euro ausmachen, was wiederum dazu führen würde, dass sich einige aus finanziellen Gründen vielleicht von der Fotografie abwenden müssten.

Quelle: Mirrorlessrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

3 Kommentare

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  • In Deutschland waren die Kameras bereits eh schon teurer als in den USA, die neuen Kameras kosten gegenüber den Vorgänger Modellen immer mehr und nun nochmal 20% teurer 🙁

    Ich kann es gut nachvollziehen das einige EU Länder( wie zB. Polen) diese schwache Währung nicht einführen wollen und werden. Hier das ,,Erfolgsmodel‘‘ Euro im Abwärtstrend der letzten 2 Jahre als Übersicht. (2017 sind Bundestagswahlen):
    https://de.finance.yahoo.com/q/bc?s=EURUSD=X&t=2y&l=on&z=m&q=l&c=

      • Es war kein Vergleich mit Polen gemacht worden. Wenn ein Land den Euro annimmt hängt noch mehr daran als z.B. den schwachen Zloty gegen den schwachen Euro auszutauschen.
        Der Euro ist alles andere als eine starke Währung (obwohl es so versprochen wurde). Die mit Ursachen dafür sind bekannt und lassen sich ändern.
        Das inoffizielle Ziel des Euro wurde jedoch erreicht.