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Nikon D3400: Neue Einsteiger-DSLR offiziell vorgestellt

Nikon hat mit der D3400 eine neue Einsteiger-DSLR vorgestellt. Die beiden wichtigsten Neuerungen: SnapBridge und ein größerer Akku.

Vor einigen Tagen hatten wir bereits darüber berichtet, dass Nikon auf der photokina 2016 mit der D3400 eine neue Einsteiger-DSLR vorstellen könnte. Nun hat das Unternehmen die neue Kamera bereits offiziell vorgestellt – etwas früher als erwartet, aber das soll uns natürlich nicht weiter stören.

Nikon D3400: Nur wenige Neuerungen

Insgesamt bietet die D3400 im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, der Nikon D3300, nur wenig Neues. Im Prinzip gibt es nur zwei Neuerungen, die wirklich relevant sind. Zum einen wäre das die Unterstützung von SnapBridge. Dank dieser Technologie lassen sich Bilder unkompliziert via Bluetooth an ein Smartphone oder Tablet übertragen – allerdings ist bei der Nikon D3400 keine WiFi-Verbindung möglich. Das ist zwar etwas stromsparender, gleichzeitig ist es aber nicht möglich, die Kamera über die App auzulösen. Auch kann auf das Smartphone kein Livebild übertragen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die SnapBridge-Technologie der D3400 nur mit einigen wenigen Android-Geräten kompatibel, eine entsprechende iOS-Version soll wohl in Kürze folgen.

Mit der Nikon D3300 konnte man bereits beeindruckende 700 Bilder pro Akkuladung schießen, bei der D3400 sind nun 1.200 Bilder möglich. Eine nette Verbesserung, die bei den meisten Nutzern aber sicherlich nicht ins Gewicht fallen wird. Des Weiteren hat Nikon noch die Guide-Modus verbessert. Bei diesem Guide-Modus handelt es sich um eine ausführliche Hilfefunktion, mit der neue Nutzer an die Bedienung der Kamera und an die Grundlagen der Fotografie herangeführt werden können.

Nikon D3400 2

Spezifikationen der Vorgängerin

Ansonsten kennt man die meisten technischen Daten bereits von der D3300. Die Nikon D3400 kommt nämlich mit einem 24-Megapixel-Sensor, einem EXPEED 4 Prozessor, einem 11-Punkte-Autofokus und 5 fps Serienbildgeschwindigkeit daher. Videos werden in Full-HD mit maximal 60 fps aufgezeichnet, außerdem steht ein 3 Zoll großes Display mit 921.000 Pixeln zur Verfügung.

Die Nikon D3400 soll ab Mitte September 2016 in den Regalen der Händler zu finden sein. Erhältlich sein soll die Kamera zum Preis von 500 Euro, zusammen mit dem AF-P DX 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR werden 630 Euro aufgerufen. Wer die Kamera lieber zusammen mit dem AF-S DX 18-105mm 1:3,5-5,6G ED VR erwerben möchte, muss 770 Euro auf den Tisch legen.

Persönliche Meinung: Meiner Meinung nach muss nicht jede Kamera das Rad neu erfinden, manchmal reicht auch einfach ein solides Update – vor allem im Einsteiger-Bereich. Aber was Nikon bei der D3400 liefert, ist mir dann doch etwas zu wenig. Teilweise werden sogar Funktionen gestrichen, so kommt die D3400 zum Beispiel ohne den Anschluss für ein externes Mikro daher. Bei der D3300 gab es den noch. Wer Snapbridge nicht unbedingt braucht, braucht also auch die D3400 nicht – und sollte lieber zur hervorragenden D3300 greifen, die inzwischen deutlich günstiger ist, aber quasi identische technische Daten zu bieten hat:

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

2 Kommentare

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  • da hat Nikon aber ganz schön den Rotstift angesetzt.
    Die Sensorreinigung ist auch weggefallen.
    Die bessere Bezeichnung für die Kamera wäre eigentlich D1400 …..

    • da muss man ja schon Angst vor der D5600 haben. Snapbridge rein, mal sehen was gestrichen wird und der Preis steigt um 300 Euro 🙁
      Ob das Nikon weiterbringt bezweifel ich mal stark.