Canon Kameras

Canon EOS M5 soll noch 2016 erscheinen

Die Canon EOS M5 soll noch im Jahr 2016 auf den Markt kommen. Mit einer Präsentation auf der photokina darf man aber nicht rechnen.

Aktuell: Fokus auf der 5D Mark IV

In der Gerüchteküche dreht sich aktuell alles um die Canon EOS 5D Mark IV. Sie wird Canons großes Highlight auf der photokina 2016 werden und andere Neuheiten werden da schnell ein wenig in den Hintergrund rücken. Vermutlich ist das auch der Grund, warum Canon keine sonstigen neuen DSLRs bzw. DSLMs auf der photokina vorstellen möchte. Man will den Fokus einfach voll und ganz auf die 5D Mark IV lenken und gleichzeitig dafür sorgen, dass weitere Neuheiten nicht im Trubel rund um das neue Flaggschiff untergehen.

Canon EOS M5 soll nach der photokina erscheinen

Doch Canon möchte allem Anschein nach im Jahr 2016 noch mindestens eine weitere neue Kamera vorstellen, nur soll diese eben einige Zeit nach der photokina 2016 enthüllt werden. Es soll sich dabei um die Canon EOS M5 handeln, die die Canon EOS M3 beerben soll. Die Bezeichnung EOS M4 möchte Canon wohl überspringen, unter anderem weil die Zahl 4 in Asien als Unglückszahl gilt.

Lesetipp: Warum die EOS M3 für Canon nicht die Wende bringen wird

Gleichzeitig scheint es aber auch so zu sein, dass Canon mit der EOS M5 etwas mehr in den Bereich der teureren DSLMs vorstoßen möchte. Das bedeutet, dass man mit einigen Verbesserungen im Vergleich zur EOS M3 rechnen kann. Auch aus dieser Perspektive macht es also Sinn, mit der Bezeichnung „EOS M5“ einen deutlichen Schritt nach vorne zu signalisieren.

Bisherige Infos und Gerüchte

Was weiß man bisher über die Canon EOS M5? Nicht sonderlich viel. In jedem Fall soll sie jedoch mit einem APS-C-Sensor ausgestattet sein, es wird sich hier also nicht um die ominöse spiegellose Vollformatkamera von Canon handeln, zu der schon seit einiger Zeit Gerüchte kursieren. Große Veränderungen am Gehäuse wird es bei der M5 wohl nicht geben, Canon scheint den Fokus eher auf die inneren Werte zu legen.

Zusammen mit der EOS M5 soll vermutlich auch ein neues Objektiv enthüllt werden, Canonrumors tippt auf ein EF-M 18-150mm f/3.5-6.3 IS. Die Präsentation der neuen DSLM soll wie gesagt noch im Jahr 2016 erfolgen, alternativ wäre eine Enthüllung auf der CES 2017 Anfang Januar denkbar.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

5 Kommentare

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  • Na, dann darf man ja gespannt sein, was Canon meint den Usern mit auf den Weg geben zu wollen. Und wie sie gegen die mittlerweile super Kameras anderer Hersteller anstinken wollen obwohl sie es seit Jahren nicht schaffen auch nur annähernd an die Bildqualität von Sony, Fuji und Co. heranzukommen. Canon scheint sich eher auf Den Brand und die vorhandene Nutzerbasis zu verlassen statt mit Qualität zu überzeugen. Mittelmaß statt Innovation und super Bildqualität bei vergleichbaren Auflösungen? Die letzten Jahre bin ich enttäuscht, wären da nicht meine Vielzahl an L-Objektiven und sonstigem Zubehör, wäre ich schon weg.

    • „Und wie sie gegen die mittlerweile super Kameras anderer Hersteller anstinken wollen obwohl sie es seit Jahren nicht schaffen auch nur annähernd an die Bildqualität von Sony, Fuji und Co. heranzukommen.“

      Ich habe die Sony A6000 gehabt. Ich habe Sie zurückgegeben, weil Geissler die zwei dezentrierten von drei Objektiven nicht ordentlich repariert oder ausgetauscht hat.

      Es blieb dann nur noch die Canon EOS M3, da die MFTs derzeit immer noch nicht an die Qualität von APS-C heranreichen.

      Mittlerweile habe ich einige Fotos mit der Canon gemacht.
      Die Canon löst besser auf, die Bilder sind insgesamt ausgewogener was Kontraste, Farben und Auflösung betrifft, die CAs des Kitobjektivs sehr gering im Vergleich zu Sony.

      Insbesondere in den Tiefen sind in den Canon-RAWs viel mehr Bilddetails enthalten. Da zaubert man noch Blätter von Bäumen hervor, wo Sony und Nikon nur noch eine dunkle Fläche liefern.

      Im Gegenzug scheint die Canon etwas mehr zu rauschen. Ich würde allerdings sagen, Nikon und Sony wenden bereits Rauschminderung auf die Rohdaten an.
      Ich fürchte fast, die angeblich bessere Dynamik der Sony-Sensoren ist auf genau diese Rauschminderung zurückzuführen, denn mit der Rauschminderung wird das Signal-Rausch-Verhaltnis bei hohen ISOs auf Kosten der Detailauflösung erhöht.
      Da gefällt mir die Canon dann doch besser – und außerdem gibt es die Prime-Rauschminderung von DXO.

      Außerdem hat die EOS M3 eine Wasserwaage, was am unteren Ende ca. 10% Brennweite, die man nur für’s Geradedrehen benötigt, spart. Sie liefert ein RGB-Histogramm schon bei der Aufnahme. Damit kann man sehr gut Überbelichtungen vermeiden.

      Was sie nicht hat, ist die Möglichkeit der Sony, schon bei Aufnahme mit Zebramuster überbelichtete Bereiche anzeigen zu lassen. Die Filmfähigkeiten kann ich nicht beurteilen, weil ich das nicht nutze.

      Der Autofokus der EOS M3 ist sehr treffsicher. Es ist ein Autofokus, bei dem der Phasenautofokus zum schnellen anvisieren des Fokuspunkts und ein Kontrastautofokus zu Feineinstellung benutzt wird. Ich habe bisher noch kein Bild aussortieren müssen, weil der Autofokus nicht saß. Bei Sony (A6000) hingegen kam das öfters vor.

      Ich meine, wenn man sich nicht verpflichtet fühlt, auf einen zulaufende Hunde bei wenig Licht und Festbrenner-Offenblende mit der Motivverfolgung zu fotografieren, kann bei der Canon kaum etwas falsch machen (Es sei denn, die Objektive taugen nichts, bisher kenne ich nur das 18-55mm, die anderen werden demnächst erst angeschafft)

      Auch auf einen zulaufende Hunde bekommt man scharf – mit kurzer Belichtungszeit und ausreichend großer Schärfentiefe – mit jeder schnell genug genau fokussierenden Kamera – ohne Motivverfolgung.

      Der Akku der Canon liefert relativ wenig Bilder. Bei meiner ersten Pirsch waren es gerade mal so 65 bis 70 (RAW+JPEG-L-Fine). Da habe ich erstmal alles was mit WLAN, NEF zu tun hat und insbesondere den (kontimuierlichen) Dauerautofokus deaktiviert, was die Zahl der möglichen fotos deutlich erhöht hat. Bei meinen Fototouren hat es bisher immer gereicht, aber in dieser Disziplin ist der Vorsprung der Sony gigantisch. Mit der A6000 habe ich nach Vornahme der Stromsparmaßnahme „Flugzeugmodus“ über 300 Bilder gemacht in RAW+JPEG-Fine. Mal sehen, wie sich die Deaktivierung der Objektivkorrekturen bei Canon noch auswirken wird. Das sind auch Stromfresser.

      Jedoch braucht mein bei Spiegellosen nur einen Bruchteil der Fotos anzufertigen im Vergleich zu DSLRs, weil man schon bei der Aufnahme die Kontrolle über die Belichtung hat. Insofern sind 200 Bilder pro Akkuladung bei DSLM in der Architekturfotografie mindestens genauso gut wie 750 bei DSLR.

      Kauftipp:
      Vor dem Kauf einer Sony Testfotos mit den geplanten Objektiven machen, die CAs und Randunschärfen, sowie eventuelle Dezentrierungen einer eingehenden Prüfung unterziehen und die Kritiken am Geissler-Reparatur-Service bitte ernstnehmen. Dann kauft man sich möglicherweise keine Sony mehr, wenn man nicht das Geld für extrem teure Zeiss-Objektive hat.

  • Ich gehe übrigens davon aus, dass schon bei der Photokina der Nachfolger der EOS M3 vorgestellt wird. Der Grund ist simpel: Viele Händler bieten die EOS M3 seit Wochen nicht mehr an.

    Und diese wird auch nicht im Extrem-Teuer-Bereich wie die Sony A6300 angesiedelt sein, sondern im moderaten Bereich von 750 bis 900 Euro für das Kit liegen.
    Canon will mehr Marktanteile. Und die erreichen Sie nicht mit derart unangemessenen Preisen wie bei der Sony A6300.