Kameras Nikon

Nikon D5600: Präsentation schon in wenigen Tagen?

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Nikon wird anscheinend in Kürze die neue Nikon D5600 vorstellen, die die D5500 beerben soll. Darauf deuten neuste Gerüchte hin.

Erscheinungsdatum der Nikon D5600

Nikon hat auf der photokina 2016 einen extrem schwachen Auftritt hingelegt (siehe Artikel hier). Die D3400 und die drei neuen KeyMission Kameras waren die einzigen Neuheiten, die das Unternehmen in Köln zeigen konnte. Da war sogar der Auftritt von Sony, einem Hersteller, der traditionell auf der photokina eher weniger in Erscheinung tritt, überzeugender. Und Sony hat zudem kurze Zeit später noch die A6500 und die RX100 V vorgestellt.

Doch möglicherweise werden Nikon Nutzer im Jahr 2016 doch noch einmal in den Genuss einer neuen Spiegelreflexkamera kommen. Anscheinend wird das Unternehmen nämlich schon in wenigen Tagen die Nikon D5600 vorstellen! Nikonrumors hat entsprechende Informationen erhalten, nach denen die D5600 schon „sehr bald“ präsentiert werden soll. Damit könnte möglicherweise schon diese Woche gemeint sein, alternativ kann man davon ausgehen, dass die neue DSLR irgendwann im Laufe des Novembers vorgestellt wird.

Wieder nur ein minimales Update?

Noch ist nicht klar, wie die technischen Daten der Nikon D5600 aussehen werden. Doch auch hier gibt es schon einige wenige Gerüchte. So soll die D5600 zum einen mit Snapbridge ausgestattet werden, zum anderen ist von einem verbesserten Dynamikumfang die Rede. Mit 4K sollte man wohl nicht unbedingt rechnen.

Das sind zum aktuellen Zeitpunkt zwar nur kleine Hinweise, insgesamt erwecken diese Hinweise aber den Eindruck, als würde es sich bei der D5600 um ein eher kleines Update der D5500 handeln. Schon die D3400 stellte ein recht mageres Update im Vergleich zur Vorgängerin dar. Und um ehrlich zu sein war dieses Update der D3300 nicht nur mager, sondern verdammt schwach. Denn Nikon hat auf der einen Seite zwar den Akku leicht vergrößert und Snapbridge ergänzt, auf der anderen Seite hat das Unternehmen die Kamera aber sogar schlechter gemacht. So wurden bei der D3400 beispielsweise die automatische Sensorreinigung und der Anschluss für ein externes Mikrofon gestrichen.

Man kann nur hoffen, dass Nikon bei der D5600 nicht einen ähnlichen „Sparkurs“ einschlagen wird. Die Nachfolgerin der D5500 muss keine spektakuläre Neuheit sein, doch einige sinnvolle Verbesserungen darf man als Kunde definitiv erwarten.

Update 10.11.16: Inzwischen wurde die Nikon D5600 offiziell vorgestellt!

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

1 Kommentar

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  • „Denn Nikon hat auf der einen Seite zwar den Akku leicht vergrößert“ – Naja, soweit ich das verstanden habe, wurde bei der D3400 lediglich der eingebaute Blitz abgeschwächt, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass der gleich groß gebliebene Akku (EN-EL14a) letztlich mehr Auslösungen schafft. Also nix von wegen Akku vergrößert… Und während man SnapBridge bei der D3400 noch als Vorteil ansehen kann, weil die D3300 über keinerlei Funkverbindung verfügte, stellt die wahrscheinliche „Kastration“ des WLANs bei der D5600 im Verhältnis zur D5500 einen echten Rückschritt dar. QDSLRDashBoard läuft unter SnapBridge nämlich nicht mehr (ebenso auf der D500).