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Canon EOS 6D Mark II: Präsentation anscheinend im Juli 2017

Gute Nachrichten: Die Canon EOS 6D Mark II soll anscheinend doch schon im Juli 2017 vorgestellt werden!

Canon EOS 6D Mark II: Viele Gerüchte

Was ist das nur für ein Hin und Her mit der Canon EOS 6D Mark II? Mal soll die Kamera in den nächsten Wochen vorgestellt werden, dann tauchen wieder Gerüchte auf, dass die 6D Mark II möglicherweise komplett gestrichen wurde – und nun gibt es (zum Glück!) wieder Hinweise, dass die Präsentation doch in Kürze stattfinden soll.

Doch nochmal der Reihe nach: Canonwatch hat vor wenigen Tagen berichtet, dass die Präsentation der Canon EOS 6D Mark II vermutlich auf 2018 verschoben oder sogar ganz gestrichen wurde. Nun, wenige Tage nach dieser Meldung, reagiert Canonrumors und berichtet, dass man erfahren haben will, dass die Canon EOS 6D Mark II bereits im Juli 2017 präsentiert werden soll!

Außerdem scheint auch klar zu sein, dass die neue Spiegelreflexkamera schon kurze Zeit nach der Präsentation im Handel erhältlich sein soll, das wird dann vermutlich im August 2017 der Fall sein.

Mögliche technische Daten der DSLR

Insgesamt sind das natürlich durchaus gute Nachrichten. Und da Canonrumors zumeist eine verlässliche Quelle ist und diese Meldung immerhin mit CR2 eingeordnet wird, darf man sich durchaus Hoffnungen machen, dass die Canon EOS 6D Mark II tatsächlich im Juli 2017 präsentiert werden wird.

Verlässliche Informationen zu den technischen Daten lassen leider nach wie vor auf sich warten. Deshalb wollen wir hier nochmal kurz die Gerüchte zu den möglichen Spezifikationen aufgreifen, die schon in den letzten Wochen und Monaten die Runde gemacht hatten:

  • Vollformatsensor mit einer Auflösung von 24 bis 28 Megapixeln
  • Autofokus mit 45 Messfeldern
  • Dual-Pixel-Autofokus
  • DIGIC 7 Prozessor
  • Klapp- und kippbares Display
  • Serienbildgeschwindigkeit von 6 fps
  • 4K Videos
  • Elektronischer Bildstabilsiator
  • GPS, WiFi und NFC
  •  Slot für zwei Speicherkarten
  • Neuer Sucher
Canon EOS 6D
Preis: 1.331,00€
Zuletzt aktualisiert am 22.10.2017
  • 20,2 Megapixel Vollformat-Sensor
  • Eine der günstigsten Vollformatkameras auf dem Markt

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

27 Kommentare

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    • Das sehe ich auch so. Die braucht irgendeinen Haken, der Leute dazu bringt, die fast doppelt so teure 5d ich zu kaufen. Und mit diesem wird die Kamera wohl kaum konkurrenzfähig.

  • Denke mal das Sie die 6d MkII vom Preis so hoch ansetzen, das man überlegt ob man nicht gleich die 5d MKIV nimmt. Also um die 3000-3300€. Ob man den Unterschied braucht sei mal dahingestellt.

  • Mag da kommen was will,

    gegen das Spiegellose Mittelformat mit seinem 14 Blenden Dynamikumfang ist momentan kein Kraut gewachsen. Die Gerätschaften sind nicht nicht größer als Vollformat und Preislich ist der Sprung nicht mehr weit.

    Das kleine Gehäuse einer Sony Vollformat passt nicht zu den klobigen Objektiven. Von unten rücken die kleineren Sensoren mit interessanten Leistungen (Fuji XT2 oder noch kleiner Panasonic GH5) an das Vollformat heran. Vorteil dabei eine wesentliche Reduzierung von Gewicht und Platzbedarf. Für die meisten Aufgaben reicht das gelieferte Bildmaterial allemal.

    Wer ein gutes EF Objektiv Sortiment besitzt wird sich für moderne Canon Modelle interessieren, wer neu anfangen möchte oder einen Systemwechsel plant hat mit Sicherheit andere Hersteller im Blickfeld.

    Also Viel Glück mit der Canon EOS 6D Mark II kann ich da nur wünschen.

    • Was empfehlen Sie denn stattdessen genau?

      Ich habe einige gute Canon-Objektive und scheue einen Umstieg. Deshalb warte ich mit den Popo wund auf diese 6d Mark II. Das nervt.

      • Eine Marken Empfehlung kann es nicht geben. Wirklich hilfreich für Sie ist eine eigene knallharte Bedarfsanalyse ohne aber und vielleicht. Ist der Einsatzzweck dann eindeutig geklärt, kann man leichter das passende Produkt finden. Was für ein Hersteller Name auf dem neuen Gerät steht ist nicht so wichtig.

        Bedauerlich ist der finanzielle Verlust beim Systemwechsel. Das Verharren im System weil man die Hoffnung nicht aufgeben möchte das der Hersteller endlich das passende Gehäuse für den eigenen Bedarf anbietet ist tatsächlich sehr frustrierend. Manchmal kann man mit einem Zweitgehäuse für einen gewissen Ausgleich der fotografischen Interessen sorgen.

        Auf den „Alleskönner“ zu warten der niemals kommen wird bringt auch nichts, denn der wäre so wertvoll das man ihn kaum bezahlen könnte.

      • @Alfred Proksch – also wenn jemand kein Vollprofi ist der unbedingt bestimmte Features benötigt, sondern mehr oder weniger ambitionierter Amateur und nicht das Geld zum Fenster rausschmeissen hat, dann ist es durchaus sinnvoll bei der Marke zu bleiben, wo man das meiste/beste Glas hat – das ist wie auch der Fotograf selbst immer noch 100mal wichtiger als der neueste Body. Ich weiss das aus eigener Erfahrung, meine 5D Mark IV macht im Realitäts-Check keine besseren Bilder als die Mark III, sie hat ein paar Sachen – nice to haves – mehr aber wenn’s ums Fotografieren geht ist Glass und Fotograf entscheidend

      • @joe- Alles sehr wichtige und richtige Gründe um beim einmal ausgewählten zu bleiben. Aber was ist wenn man sich aus mangelnder Erfahrung beim Erstkauf vertan hat? Alleine schon die Erkenntnis einen Fehler begangen zu haben und nun weiterhin „gezwungen“ wird den vorgegebenen Weg gehen zu müssen ist fürchterlich. Es kann dazu führen das man keinen Spaß am Bilder machen verspürt und deswegen das Hobby einschlafen lässt.

        Sobald ich beschließe meine berufliche Fotografie zu beenden werden für den privaten Gebrauch zwei Systeme übrig bleiben. Mittelformat, für die Bildagentur und für meine geplanten Radtouren eine Spiegellose kleine Systemkamera mit drei feinen Festbrennweiten, mehr benötige ich nicht.

        Wie Du schreibst, die Gläser und der Fotograf machen das Bild, der Sensor hinten dran und der angeschlossene Prozessor machen den Rest. Was tatsächlich für die Güte des Bildes entscheidend ist, ist die RAW Bearbeitung durch den Fotografen. Es bleibt wie es immer schon war, die komplette Kette von der Aufnahme bis zum fertigen Bild ist entscheidend, nicht die Firmennamen auf den Gerätschaften.

      • @Alfred Proksch – da haben Sie natürlich recht, aber mit L-Objektiven von Canon hat man sich nicht vertan. Sony Besitzer würden für solche meilenweit laufen. Und obwohl ich Canon sehr kritisch gegenüberstehe, ein Canon DSLR ist kein Fehlkauf, sie ist vielleicht etwas zu teuer, aber nie ein Fehlkauf.

    • @Alfred Proksch + Joe

      Ja, ich bin absolut Amateur. Ich habe bisher gescheut, eine schwergewichtige Kamera Kamera zu kaufen. Ich filme nicht. Ich arbeite mit wenigen, meist Festbrennweiten. Das Ding muss robust sein, und sich jeder Lichtsituation anpassen können. Ich verwende keinen Blitz, mache viel Gegenlicht – und ich habe frühe schon mit klappbarer Rückseite sehr gute Erfahrung gemacht. Ich experimentiere viel und mache schnelle situative Sachen.
      Für Bildnachbearbeitung am PC fehlt mir oft die Zeit.

      Ein leichtere 6d Mark II, wie angekündigt, würde mir schon sehr in den Kram passen. Der Preis, nun ja, alles mache ich da auch nicht mit, aber …

      Mehr knallharte Analyse kann ich nicht.

  • Bei den steigenden Preisen, ist kaum anzunehmen dass eine EOS 6DII unter 2500€ vorgestellt wird

    und wenn Sie dann nicht mindestens den AF einer Nikon D500/D5 hat, den voll beweglichen Monitor und 8 B/Sekunde auf eine XQD-Karte speichern kann und 100 Bilder durchhält – ist sie das Geld für mich keinesfalls wert.
    Und das alles wird sie nicht bieten, weder den AF von Nikon, noch wird sie auf dem Geschwindigkeitsniveau der 5DIV liegen – sie wird sich an Ein-/Umsteiger mit zu viel Geld richten und all die, die glauben und hoffen, dass Vollformat mit alten Objektiven endlich Träume erfüllt – aber kaum an ambitionierte Fotofans.

    Für Canonfans ist die Kamera nur wichtig wenn der Spiegel fehlt oder/und der Preis unter 1500€ bleibt.
    Weder eine sensationelle Auflösung, noch sensationell niedriges Bildrauschen, noch sensationelle Geschwindigkeit, noch breidruckende Video-Möglichkeiten sind hier zu erwarten.
    Ein 6D ist ein günstigerer Einstieg ins Vollformat – sonst nichts.

    • @Cat Die 5D war auch einmal die Einsteiger Kamera ins Vollformat und ist mit Mark II und III durchgestartet. Man Hätte mit der Mark IV den Markt platt machen können, aber man hat sich dagegen entschieden und zu viele Dinge die man kann aus fadenscheinigen Gründen weggelassen (oder vielleicht war es nur Dummheit). Sollte die 6D Mark II nun aber ähnlich gut oder sogar in einigen Punkten besser sein (Klapp-Display) und dazu noch günstiger, dann wird bei mir als 5D Mark IV-Besitzer das Kapitel Canon definitiv beendet sein.

      • @ Joe
        Canon braucht heute (wo sogar Nikon und Pentax bewegliche Monitoren haben – trotz langsamen Live-View) heute gar keine neue DSLR mehr vorstellen ohne voll beweglichen Monitor mit Touch-Screen.
        Denn Canon hat ja auch als einziger die doppelte-CMOS-Sensor-Technik, die einen schnellen Live-View erlaubt.
        Deshalb war die 5DIV schon dead on arrival und ist für mich keine brauchbare oder auch nur konkurrenzfähige Kamera – und auch eine EOS 1DXII lehne ich ab.
        Wer damit argumentiert, das Monitore mit einem Gelenk abbrechen könnten hat zu wenig Praxiserfahrungen, mit diesen von Canon eingeführten Monitoren.

        Eine 6DII ohne – wäre noch lächerlicher als die 5DIV.
        Canon macht immer die Politik der kleinen Schritte – viele Käufer der 5DIV werden damit zur 6DII als Zweitkamera verführt und so geht es immer weiter – Canon will keine eine ausgereizte Kamera herstellen – auch die 1DXII ist davon weit entfernt.
        Unter 30 MP braucht heute auch keine VF-Kamera mehr anzutreten.
        Und beim AF hat Canon sehr viel Luft nach oben, denn im DSLR-Bereich hat Nikon rasant überholt.
        Die 6DII muss viel liefern – denn sonst wird im Vollformat lange nichts mehr neues kommen.
        Eine 5DSR wird vielleicht nächsten Herbst mit besserem AF und Monitor aufgewertet – aber sonst ist da nichts zu erwarten.
        Ich habe meine teuren EOS-Objektive jetzt seit 1 Jahr im Schrank und nutze lieber Nikon und Fuji.
        Wenn Canon nicht die Gründe versteht und zu groß ist um sich zu bewegen – dann kommen die Geier.
        Ich will auch weiterhin DSLR-Kameras nutzen, aber sie müssen komplett auf dem neuesten Stand sein.

      • @Cat – also dead on arrival ist wohl etwas übertrieben für Die 5D Mark IV und die 1DXII ist mithin eine der besten Kameras der Welt. Ich weiss nicht warum alle immer nach noch mehr Megapixeln schreien. Ausser für reine Landschaftsfotografen ist mehr als 30MP flüssiger als Wasser – nämlich überflüssig. Professionelle Studiofotografen verwenden eh meistens Mittelformat und da ist es auch auf Grund des grösseren Sensors und der möglichen Ausleuchtung weniger ein Problem noch mehr MP reinzustecken. Bei 50 oder 100MP, braucht es meist ein Stativ und Fernauslöser, dazu Objektive die das auch abbilden können – und davon gibt es wenige – und viel Zeit, extrem gute Soft- und Hardware und man muss das auch noch in A0 ausdrucken wollen, damit man den Unterschied auch erkennt. Das ist wie mit 4K-Fernsehern, ab 2m Abstand sieht man keinen Unterschied mehr zu FullHD.

        Eine 6DII ist in meinen Augen auch überflüssig, die derzeitige 6D als Einsteiger würde mehr als genügen. Sinnvoller wäre es eine der 5D entsprechende Spiegellose zu bringen und zwar mit dem EF-Mount, dann kämen Sony& Co. ins schwitzen.

      • @Joe – Ich stimme Ihnen in allem zu, bis auf die Frage, ob die 6D II mit den oben genannten Specs überflüssig ist. Die 6D ist doch nun schon in die Jahre gekommen und auch die immer noch angebotene 5DIII kann zumindest zu dem verlangten Preis mit der Konkurrenz nicht mehr ganz mithalten. Meiner Ansicht nach fehlt Canon momentan eine Kamera, die für Canon-Neueinsteiger interessant ist, die im VF fotografieren, aktuelle Technik haben möchten und nicht bereit oder in der Lage sind, gleich 3´000 Euro und mehr für den Body auszugeben. Eine Kamera mit den genannten Specs für einen Strassenpreis von anfänglich 2´000 Euro oder knapp darüber würde einerseits die 6D und gleich auch noch die 5DIII ersetzen und andererseits auch eine Alternative zur Konkurrenz bilden. Die aktuelle 6D könnte man dann sogar noch im Programm belassen und den Preis etwas senken, um die VF-Fotografen mit geringerem Budget abzuholen. Auch für Besitzer einer 6D, welche diese ersetzen möchten, dürfte eine 6DII interessant sein. Klar, wer eine 5DIV besitzt, wird kaum einen Gedanken daran verlieren, sich eine 6DII zuzulegen. Sie haben aber sicherlich mit Ihrer Einschätzung völlig recht, dass es für Canon, genauso wie für Nikon, wichtig sein wird, möglichst bald eine oder mehrere Spiegellose anzubieten, die zum Angebot von Sony und Fuji einen Contrapunkt setzen.

      • @Thomas Müller, also wir sind uns absolut einig bis auf einen Punkt, dass ich die 6D nicht für überholt ansehe, die macht hervorragende Bilder, einzig der Autofokus ist der gleiche oder ähnlich wie bei der 5D Mark II und damit bei Dunkelheit nicht immer zuverlässig. Zum Kampfpreis um1000.-€ könnte die einige Leute ins VF-Lager ziehen und das führt zwangsläufig zu neuen Objektivkäufen. Auch die 5D Mark III würde ich preislich etwas weiter absenken, aber dann macht sie der Mark IV zu viel Konkurrenz, denn für reine Fotografen bringt die nicht viel mehr als die Mark III.

      • @Joe – Sie haben recht, mein „überholt“ trifft den Status der 6D nicht. Akzeptiert und meine Zustimmung zu Ihrer Meinung!

  • Die Specs klingen wirklich zu gut so dass sie zu nah an der 5D IV ist.
    Ich denke auch, dass sie 2500 UVP haben wird wenn die Specs so kommen.
    Die 6D I bleibt dann als günstiger Einstieg vorläufig weiter im Programm

  • Das ist schon ein elender Hickhack…ich warte eigentlich auch schon seit einem dreiviertel Jahr drauf, weil ich vom Crop auf VF umsteigen will. Bis die mal mit einem einzigen Modell in die Gänge kommen, hat Sony bereits vollendete Tatsachen geschaffen. Ein anderes VF-Modell von Canon möchte ich nicht haben, weil die alle keinen Klappmonitor haben und der an meiner 70D genial ist (habe das erst schätzen gelernt, als ich von der 50D auf 70D um gestiegen bin). Wenn ich nicht schon ein ganzes Sortiment Objektive mit Canon-Anschluß hätte, wäre ich bereits auf Sony um gestiegen. Die haben zum Klapp-Monitor auch noch einen internen Bildstabi. Also: schaun wir mal….LG…Joachim

      • @Jürgen Saibic – da könnten Sie recht haben. Aber es kann auch an den Objektiven liegen. Und Alle die heutzutage über Bildqualität klagen sollten sich mal ihre alten analog Bilder anschauen, die Sie damals mit ihren SLR’s gemacht haben und super fanden. Ab ca. 2010 waren alle VF DSLR’s und viele ASP-C Kameras um Welten besser – also nur bezüglich Bildqualität – als alles was in der Analogzeit aus SLR’s rauskam. Heute geht es im Preissegment 1’500.- bis 4’000.-€ – meiner Meinung nach – wirklich nur noch um Nuancen, einfachere Bedienung und Komfort. 50 oder gar 100MP brauchen wirklich nur Leute die Ihre Bilder auf Plakatwänden veröffentlichen wollen und bei schwachem Licht nicht ohne Blitz fotografieren.

      • Hallo Joe,
        wenn du dir Ausstellungen der Spitzenfotografen über die Jahrzehnte anschaust, wirst du sehen, dass die analogen Bilder weniger scharf, aber nicht schlechter waren.

      • @Jürgen Saibic – Zitat aus meinem Post: „Ab ca. 2010 waren alle VF DSLR’s und viele ASP-C Kameras um Welten besser – also nur bezüglich Bildqualität – als alles was in der Analogzeit aus SLR’s rauskam.“ Es geht nur um die Bildqualität und nicht um das Sujet. Dem habe ich – wie Du, wenn Du das Zitat genau liest – zu keiner Zeit widersprochen und ich bin genau derjenige der schon immer gesagt hat, „der Fotograf macht das Bild, nicht die Kamera“. Hier ging und geht es nur um den Wahn, mehr Pixel ist noch schärfer noch besser und man beklagt sich, dass die Bilder nicht scharf genug sind, obwohl es bessere Kameras – bezüglich Bildschärfe – noch nie gegeben hat. Ein Spitzenfotograf macht mit einer Polaroid wahrscheinlich immer noch bessere Bilder (Komposition, Sujet) als wir mit einer teuren DSLR.

  • Hallo Jürgen,
    ich sagte nicht, dass ich Probleme habe, mit der Bildqualität der 70D.
    Ich möchte eine Vollformat haben, die einigermaßen bezahlbar ist (die 5D MK IV ist einfach zu teuer und hat keinen Klappmonitor….auf den will ich nicht verzichten > Fotos in Bodennähe, oder Überkopf und auch noch mit Touchfunktion…)
    Bei wenig Licht und bezügl. Freistellen erwarte ich doch deutliche Vorteile. Bei großen Vergrößerungen (Poster) sind die höher aufgelösten Bilder einfach besser. Ich entwickle schon in RAW (DXO) und wüsste nicht, wie das weiter zu verbessern wäre.
    LG
    Joachim

    • @Joachim – versprechen Sie sich nicht zu viel und probieren sie die Kamera 1 zu 1 aus und prüfen Sie den Unterschied, das habe ich heute gemacht, weil ich unbedingt eine Canon Eos 5DSr für meine Landschaftsaufnahmen wollte, nur 1900.-€ sollte sie kosten. 50MP sind erheblich mehr als 30MP bei der 5DMark IV. Test mit drei unterschiedlichen hochwertigen Objektiven 17mm Zeiss 1: 3.5, 85mm L Canon 1:1.2 und Canon 100mm Makro 1:2.8. Einstellung jeweils auf beiden Kameras: Modus AV, Blende 5.0, ISO 100 und ja es gibt einen Unterschied, aber nur beim Fokussieren auf sehr weite Entfernungen und nur bei extrem starker Vergrösserung. Weder auf dem PC (30 Zoll), noch auf dem Fernseher (55 Zoll) erkennt man einen Unterschied, erst bei 8-facher Vergrösserung auf dem TV sieht man, dass die 5DSr marginal besser ist. Nahaufnahmen oder Portraits sind absolut gleichwertig, für mich kein Unterschied erkennbar. Somit habe ich 1900.- gespart und investiere weiterhin lieber in Glas.

  • Hallo Joe,
    da bin ich voll bei dir. Ich brauche sicher keine 50 MP…zumal ich rel. viel Action aus der Hand fotografiere. Filmen tue ich gar nicht, also interessiert mich auch 4K nur in sofern, das man daraus quasi schnelle Bildfolgen hat und einzelne Bilder extrahieren könnte (Panasonic usw.). Ich denke auch, dass ein gescheiter Autofocus und eine solide Auflösung (28-30 MP) mit moderatem Rauschen, ein Klappmonitor (a la 70D) und ein eingebauter Blitz meine Ansprüche als „ambitionierter Hobbyfotograf“ voll zufrieden stellen würden. LG….Joachim