Neue Objektive und möglicherweise auch Kameras stehen bei Canon noch vor Ende des Jahres 2026 an.
Erst letzte Woche hat Canon die neue EOS R8 Mark II vorgestellt, die mit IBIS, Joystick und einem polarisierenden Design für Aufsehen gesorgt hat. Doch Canon ist für dieses Jahr offenbar noch nicht fertig. Laut Canonrumors steht mindestens eine weitere Präsentation auf dem Programm, vermutlich Ende Oktober oder Anfang November.
Neues Makro-Objektiv und f/2-Zoom erwartet
Im Fokus der nächsten Präsentation sollen vor allem neue Objektive stehen. Mindestens zwei Linsen sind demnach in der Pipeline. Zum einen ein neues RF Makro-Objektiv, das als zweites Makro im RF-Lineup das bisherige RF 100mm f/2.8L IS USM Macro ergänzen soll. Es soll im Bereich von 180 bis 200mm Brennweite bei einer Lichtstärke von f/3.5 bis f/4.0 angesiedelt sein und könnte damit als Nachfolger des beliebten EF 180mm f/3.5L Macro gesehen werden. Passend dazu sind kürzlich auch entsprechende Patente aufgetaucht.
Zum anderen soll ein neues f/2-Zoom kommen. Ursprünglich war von einem Nachfolger des RF 28-70mm f/2L USM mit erweitertem Brennweitenbereich auf 24-70mm die Rede. Allerdings sind kürzlich auch Patente für ein RF 20-60mm f/2L und ein RF 75-135mm f/2L aufgetaucht, die möglicherweise mit den kommenden Objektiven zusammenhängen könnten. Auch darüber hatten wir bereits berichtet.
Langersehnte Supertele-Lösung in Sicht?
Der “Elefant im Raum” bleibt das seit langem gerüchtete Super-Tele. Meist war dabei von einem RF 300-600mm f/5.6L IS die Rede. Kürzlich ist aber auch ein Patent für ein RF 180-600mm f/6.3L IS mit internem Zoom gesichtet worden. Möglicherweise geht Canon also einen etwas anderen Weg als Nikon und Sony und setzt im Tele-Bereich eher auf ein Zoom statt auf einzelne Festbrennweiten.
Auch neue Kameras stehen wohl an
Neben Objektiven könnten laut Canonrumors bis Anfang Februar 2027 auch drei neue Kameras angekündigt werden. Bei mindestens einer dieser Kameras soll es sich um eine neue PowerShot Kompaktkamera handeln und wir würden nicht ausschließen, dass diese Präsentation noch im Jahr 2026 erfolgt.
Für Mitte Januar bis Anfang Februar werden dann zwei weitere Kameras erwartet. Als heiße Kandidaten gelten die EOS R10 Mark II und die EOS R7 Mark II, wobei auch eine R100 Mark II nicht ausgeschlossen wird.
Darüber hinaus gibt es vage Gerüchte, dass Canon ein noch preiswerteres Vollformatmodell unterhalb der R8 Mark II plant.
2026 bislang ein eher ruhiges Objektivjahr
Bisher hat Canon in diesem Jahr “nur” drei neue RF-Objektive vorgestellt: das RF 7-14mm f/2.8-3.5L STM Fisheye, das RF 14mm f/1.4L VCM und das RF 20-50mm f/4L IS USM PZ. Allesamt spannende, aber eher auf Nischen ausgerichtete Linsen. Canon hatte wiederholt angekündigt, jährlich sechs bis acht neue RF-Objektive veröffentlichen zu wollen. Um dieses Versprechen einzuhalten, müsste demnächst also noch einiges kommen.


Das Rf 70-150(180) f2.8 STM scheint wohl doch nicht zu kommen, schade
Kommt sicherlich noch, gab ja sogar ne CEO Aussage dazu. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass es weder zum 16-28mm F2.8 STM noch zum 28-70mm F2.8 STM im Vorfeld Gerüchte gab. Canon hat hier komplett dicht gehalten und alle überrascht. Vermutlich da dies Objektive sind, die nicht vorab intensiv von externen Leuten getestet werden. Wird dieses mal auch so sein…
Canon hätte die R8 II meiner Meinung nach nicht ohne ein neues, wirklich dazu passendes Objektiv vorstellen sollen. Die R8 II ist eine leichte Vollformatkamera, die Canon ausdrücklich auch auf Reisefotografen ausrichtet. Dann sollte es meiner Meinung nach auch ein Objektiv geben, das dieses Konzept sinnvoll ergänzt. Mit „passend“ meine ich dabei nicht einfach irgendein RF-Objektiv, das man theoretisch an die Kamera schrauben kann, sondern ein Objektiv, das die entscheidenden Kriterien erfüllt: kompakt und leicht, wetterfest, ausreichend lichtstark und mit einem für Reisen sinnvollen Weitwinkelbereich – und das Ganze zu einem vernünftigen Preis. Die L-Objektive scheiden für mich deshalb aus: Sie sind überwiegend zu groß, zu schwer und zu teuer für eine Kamera, deren Vorteil gerade ihre geringe Größe und ihr Gewicht sein soll. Die Nicht-L-Objektive erfüllen die Kriterien ebenfalls nicht vollständig. Entweder fehlt die Wetterfestigkeit, sie sind relativ lichtschwach oder es gibt gerade am Weitwinkelende häufiger Kompromisse bei der Abbildungsleistung. Für mich bleiben deshalb im Wesentlichen das RF 28-70mm F2.8 und das RF 16-28mm F2.8 als interessante Optionen. Aber auch hier gibt es ein konkretes Problem: 28 mm sind vielen Reisefotografen als kürzeste Brennweite schlicht nicht weit genug. Wer sowohl einen normalen Standardbereich als auch echten Weitwinkel abdecken möchte,… Weiterlesen »
Ja, ein 28mm/2.0 Pancake, wettergeschützt, das wär’s 🤗
Welche Brennweite (von-bis) und Lichtstärke sollte dein Wunschobjektiv haben? Hat die Konkurrenz ein solches Objektiv?
Die Liste bei der Konkurrenz ist eigentlich inzwischen ziemlich lang: z. B. Sigma 20-60mm f/2.8-4, Tamron 20-40mm F2.8, Sony 24-50mm F2.8, sogar das Thypoch 24-50mm F2.8 (sogar IP-zertifiziert), ggf. das Lumix 24-60 F2.8 (leicht zu schwer), das Samyang 24-60 F2.8, das Sony 20-70 F4 oder ein kompaktes Sony 16-35 F4, das mit 353 g schlappe 30 % weniger als das RF 14-35 F4 L wiegt oder alternativ für Freunde der Superzooms, ein Sigma 20-200 f/3.5-6.3, das 210 g weniger wiegt, als das RF 24-240, welches wirklich riesig ist und dennoch bei 24mm nicht einmal den ganzen Vollformatsensor abdeckt, weil die Ecken vor der Verzeichnungskorrektur schwarz sind. wie HaJo schreibt wären aber auch wettergeschützte Festbrennweiten im Budget-Bereich toll.
Danke,jetzt habe ich eine Vorstellung was du meinst.
Du kennst den Unterschied zwischen 14 und 16mm? Probier es mal aus, dann weisst du, warum ein 14-35 schwerer ist als ein 16-35.
Natürlich kenne ich den Unterschied, aber 14mm würde ich schon als Nischenbrennweite bezeichnen und diese wäre es mir nicht wert, das Gewicht mitzuschleppen. Canon hätte lieber ein leichtes 16-35 F4 anbieten sollen, vor allem im Hinblick darauf, dass sie jetzt auch das 10-20mm F4 für die wirklichen Weitwinkelfans anbieten
Kürzer als 20mm finde ich schon sehr speziell, weshalb das 10-20mm f/4 für diese Fälle auch perfekt geeignet ist. Leider vermisse ich noch immer eine “normale” 20mm Festbrennweite im Canon-RF-Portfolio. Und das EF 20mm ist auch schon arg alt 😉
Also ich habe sowohl 14mm2.8 als auch 16mm/2.8 und finde 14mm tatsächlich interessanter, weil es – in meinen Augen – speziellere Fotos werden. Was Nische ist, entscheidet letztlich jeder Fotograf für sich, abhängig von seinem Genre. Bei Landschaft mache ich auch gerne mehrere Bilder und fügen sie zu einem Panorama zusammen.
Sony 2,0/50-150 mm. Nicht Canon und nicht Nikon bauen es…
Sagt wer? Gibts dazu repräsentative Umfragen? Das Leute Weitwinkel suchen kenn ich eher von Vloggern. Die meisten Knipser suchen doch eher was mit möglichst viel Zoom. Sowohl das 24-105mm als auch das 24-240mm ist für diese Kundschaft gedacht und beide sind für Reisefotografie auch genügend lichtstark.
Eine repräsentative Umfrage habe ich nicht zur Hand. Aber genauso wenig gibt es offenbar eine repräsentative Umfrage dafür, dass Reisefotografen überwiegend möglichst viel Zoom wollen und Lichtstärke keine Rolle spielt. Ich behaupte auch nicht, dass 28 mm für niemanden ausreichen. Mein Punkt ist lediglich, dass 24 mm gegenüber 28 mm einen durchaus relevanten Unterschied machen können, gerade bei Landschaft, Architektur und Innenräumen. Dass es dafür einen Bedarf gibt, sieht man beispielsweise auch daran, dass das Sony 20-70 F4 von vielen Nutzern gerade wegen der 20 mm als deutlichen Vorteil gegenüber einem 24-105 gesehen wird. Das ist natürlich keine repräsentative Umfrage. Und die 24-XX-Objektive habe ich ja nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Sie erfüllen nur meine Kriterien nicht: Das 24-105 F4-7.1 ist nicht wetterfest und bei 24 mm optisch an den Rändern problematisch, das 24-240 ist für eine R8-Kombination ziemlich groß und schwer. Das 24-105 F4 L ist ebenfalls zu groß und schwer, wenn der Gewichtsvorteil der R8 gegenüber einer R6 tatsächlich erhalten bleiben soll. Genau darum geht es: Nicht „gibt es irgendein Objektiv, mit dem man mit der R8 verreisen kann?“, sondern „gibt es ein kleines, leichtes, wetterfestes, lichtstarkes und optisch überzeugendes Reisezoom mit mindestens 24 mm Anfangsbrennweite?“. Und genau dieses Objektiv… Weiterlesen »
Ich habe meist das 28-70/2.0 an meiner Kamera, die leichte Version gibt es mit f2.8. Ich habe immer noch das kleine und leichte RF16/2,8 dabei, wenn ich es weitwinkliger haben will.
Wenn du meinen ursprünglichen Beitrag vollständig liest, dann siehst du, dass ich das RF 28-70 F2.8 zusammen mit dem 16-28 als interessante Lösungen betitelt habe, aber es zumindest bei mir zu ständigen Objektivwechseln führt. Es geht darum, nicht wechseln zu müssen, um die häufigsten Brennweiten zu haben, was bei mir z.B. 24mm und 35mm sind. Jeder hat andere Ansprüche, aber ich weiß von vielen, die genau meine Ansprüche teilen.
Ganz deiner Meinung! Mein Traumreiseobjektiv wäre ein RF 20-70 F2.8-4.0. Dafür würde ich auch etwas mehr Gewicht in Kauf nehmen. Optisch darf es natürlich keine Billigversion werden.
Freut mich! Das klingt wirklich perfekt.
Wenn du nicht wechseln willst und klein und lichtstark, wasser- und staubdicht und günstig haben willst wird es schwierig bis unmöglich.. Eigentlich gibt es da nur das 24-105/4.0, ist 10cm lang, wiegt aber 700g und kostet ab 929.-€. Das f 4.5-7.1 ist dir ja nicht gut genug, wobei ich sehr viel positives darüber gehört habe. Dein Wunschobjektiv wird es wohl niemals geben. Einzige Alternative für dich ist ein gutes SP. Kein Objektivwechsel, klein, leicht, immer dabei.
Ich habe das 24-105mm F4-7.1. mal im Laden und auf nem Probespazier angetestet. Ich war ehrlich gesagt echt überrascht, es performt erstaunlich gut für den Preis, Größe, Gewicht und F7.1.
Bisher habe ich es mir nicht gekauft, da mich 7.1. bei 105mm ein wenig abschreckt, aber evtl. ergänze ich dieses Objektiv für lange Wanderungen. Der Gewichtsvorteil gegenüber meinem 24-105mm F4 L ist schon enorm. Und bei den üblichen Wandermotiven und vor allem Verwendungen (Fotobücher, Reisevideo) ist der Unterschied in der BQ leicht zu verkraften. Schwierig wird es wohl bei großflächigen Drucks, die an die Wand kommen. Aber da ist ohnehin nicht mehr viel Platz…
Ich habe weiter oben schon kommentiert, dass es eben bei der Konkurrenz möglich ist: z. B. Sigma 20-60mm f/2.8-4, Tamron 20-40mm F2.8, Sony 24-50mm F2.8, das Thypoch 24-50mm F2.8 (sogar IP-zertifiziert), ggf. das Lumix 24-60 F2.8 (leicht zu schwer), das Samyang 24-60 F2.8, das Sony 20-70 F4 oder ein kompaktes Sony 16-35 F4,[…] oder alternativ für Freunde der Superzooms, ein Sigma 20-200 f/3.5-6.3, […] wären aber auch wettergeschützte Festbrennweiten im Budget-Bereich toll.
Also 24-50 finde ich persönlich total uninteressant, das ist – für mich – weder Fisch noch Fleisch und ich mag auch keine variablen Blenden, einzige Ausnahme – gezwungenermaßen – ist das 100-500.
Kann mir mal jemand sagen, wie es kommt, dass ich weder für meine Praktica noch für die Objektive ein abgeschlossenes Ingenieurstudium brauche, und dass die Bedienungsanleitungen sich nicht lesen wie Romane?
Frag einfach mal deinen Betreuer 😉
Eher meinen Verbindungsoffizier
Der war gut 😉
Deiner war besser und vor allem treffender!
Eine Alternative zur Sony Alpha 9 III mit Global Shutter Sensor traut Canon sich nicht zu bauen?
Oder eine R3 II – R4 mit 33-36 Megapixel, da die R3 schon ziemlich Alt ist…
Bauen tun sie die schon, bereits seit 2016 in der EOS C700 GS. Nur im Consumersegment keine Global Shutter, weil die Nachteile bisher noch überwiegen (geringere Dynamik, höheres Rauschen und dazu teuer in der Produktion).
Von der R3 wirds wahrscheinlich keinen Nachfolger geben, weil sie nur ein Zwischenmodell war um die Wartezeit zur R1 zu überbrücken. Eine Kamera wird übrigens nicht schlechter, nur weil sie 5 Jahre auf dem Buckel hat.
Wenn man so eine Kiste mit mehreren Schwächen braucht, ist man wirklich arm dran, das ist doch nur etwas für Dauerblitzer. Ich schlage vor, du kaufst die Sony A9 III einfach mal und gibst dann Ruhe. Canon und Nikon werden sowas sicher nicht bringen. Und wozu soll eine R3 mit 33 MP gut sein??? Willst du dann auch noch eine mit 27, 35 und 40 MP? Du kaufst die sowieso nicht, du jammerst hier einfach schon 7 Jahre rum, weil deine Z9 keinen GS, 45 statt 33 MP, und keine Fischerkennung hat. So wie ich das sehe, jammerst du lieber noch 20 Jahre rum, statt endlich mal fotografieren zu lernen und mit der Z9 tolle Bilder zu machen. Übrigens, wir haben in unserem Verein einen Nikon-Referenzfotografen. Seine Fotos kommen in allen Fotozeitschriften seitenfüllend bei der Nikonwerbung. Mit der Z9 zusammen mit 4/600 und 1.4-fach TK fotografiert er Motive wie Bartgeier oder Schleiereulen im Flug. Aber du brauchst dafür vermutlich einen GS. Ich behaupte jetzt mal, egal welche Topp-Kamera man dir in die Hände gibt, es wird nichts Schlaues daraus werden, weil das Material gar nicht kommt, dass du willst und du dich in deiner Entwicklung im Rückwärtsgang befindest, oder besser… Weiterlesen »
Die R3 ist zwar nicht mehr die Jüngste, aber immernoch eine absolute Topp Kamera.
Ich hoffe ehrlich gesagt, wenn sie schon die R8II ziemlich verkackt haben (eine verkrüppelte R6 Mark II für mehr Geld), dass wenigstens bald eine ordentliche Powershot folgt und nicht wieder irgendwas, wo schon wieder mit Sparflamme gekocht wird.
Ich finds ja schon lustig, dass alle die R8ii mit dem Preis der R6ii vergleichen und solche Schlüsse ziehen. Die R8ii hat die exakt gleiche UVP wie die Vorgängerin. Wer Canon kennt weiß, dass der Preis nur für die “Premium-Käufer” mit “ich-muss-es-sofort-haben” Syndrom sind. Der Preis wird bald sinken, die R6ii verschwinden. Meine R8 hat keine 1.k € gekostet… auch wenn es nur 1 € drunter lag 🙂
2023 war dies übrigens exakt das gleiche mit der R8 im Vergleich zur R6, wobei die R6 nochmal deutlich interessanter im Vergleich zur R8 war, als nun die R6ii zur R8ii. Da war das Geschreie aber nicht so groß, aber vermutlich ist es größer, da Canon dieses Jahr tatsächlich recht wenig auf den Markt gebracht hat.
Also ein 24-70f2 wäre Instant ein Kauf. Da würde ich mein 24-105f2.8 und 28-70f2 sofort verkaufen. Allerdings zweifele ich stark an diesem Objektiv, genau wie an einem 20-60f2. Ein 75-135f2 würde ich dann für am realistischsten halten. Das wäre aber nachdem Sony ein 50-150f2 rausgebracht hat, nur ein fail. Vielleicht könnte es funktionieren wenn es außergewöhnlich klein und leicht ist. Da habe ich aber meiner Zweifel.
Dieses Jahr war für meine Geldbörse bisher recht sparsam. Gab nur ein bescheidenes 45f1.2 und 24f1.8. Tolle Objektive für den Urlaub oder private Fotografie. Das 45f1.2 wäre für Aufträge tatsächlich schwierig, da ist mein 50f1.2 um Welten besser (aber auch größer und schwerer). Das 24f1.8 nehme ich dafür auch gerne auf Hochzeiten mit.
“Das wäre aber nachdem Sony ein 50-150f2 rausgebracht hat, nur ein fail.”
Glaub ich nicht unbedingt. Für mich bsp. kommt es hier ganz auf die Größe und das Gewicht an. Das Sony wiegt etwas unter 1.4 kg. Wäre das 70-135mm rund um ein 1 kg schwer, wäre das Objektiv für mich deutlich, deutlich interessanter. Die 15mm am oberen Ende kann man ohnehin croppen und für den Standard Bereich reichen 50mm ohnehin, da bedarf es dann mMn ein zweites Objektiv.
Das 50-150mm ist bsp. bei Sportfotografen wohl sehr beliebt, aber Hochzeitsfotografen brauchen weiterhin ein 2-Objektiv set-up und da fällt es schnell ins Gewicht. Auf fstoppers war diesbezüglich bsp. ein interessanter Beitrag eines Hochzeitsfotografen.
Würde das 70-135mm F2 bei Canon 1,3 kg wiegen, dann wäre es sicherlich ein “fail”. So wie ich aber die Entwicklung einschätze, bringt Canon ja wohl auch einen Nachfolger für das 28-70mm F2, weil es im Vergleich zu schwer ist.
Ich habe ja geschrieben, wenn es deutlich kleiner und leichter ausfällt könnte es kein fail werden.
Das mit dem croppen hinkt. Das Argument würde nur funktionieren, wenn das bei Sony nicht ginge. So ist man bei 150mm in der Lage noch weiter reinzucroppen, womit der Vorteil weiterhin beim Sony liegen würde.
Ich als Hochzeitsfotograf habe immer 2 Kameras im Einsatz. Selbst wenn ich ein 35-150f2 hätte, bräuchte ich ein weitwinkel. Gäbe es ein 20-60f2 bräuchte ich was im leichten Tele. Auch mein 24-105f2.8 deckt zwar 95% meines Brennweitenbedarfs ab, aber nicht von der Blende her. Sodass ich meist ein 50f1.2 neben diesem Objektiv einsetze.