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Adobe vermeldet Rekordumsatz und gleichzeitige Preiserhöhung

Adobe vermeldet für das 1. Quartal von 2018 einen Rekordumsatz, wird aber gleichzeitig die Preise erhöhen – zumindest teilweise.

Lightroom nur noch als Abo

Adobe musste wegen des Wechsels hin zum Abo-Modell in den letzten Monaten viel Kritik einstecken. Im Oktober 2017 hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, keine Einzelversion von Lightroom mehr anzubieten, sondern die neuste Version nur noch in Kombination mit einem Abo zu verkaufen (wir berichteten).

Neuer Rekordumsatz für Adobe

Man könnte vermuten, dass der Abgang von einigen Kunden aufgrund dieser Entscheidung Adobe geschadet hat – dem ist jedoch nicht so. Ganz im Gegenteil, Adobe hat im 1. Quartal 2018 so viel Geld verdient wie nie zuvor. 2,08 Milliarden Dollar Umsatz kann das Unternehmen vorweisen, eine merkliche Steigerung zu den 1,84 Milliarden Dollar, die noch im 3. Quartal von 2017 umgesetzt wurden.

Kleine Preiserhöhung in einigen Ländern

Trotz dieses Rekordumsatzes wird Adobe in den nächsten Monaten aber teilweise die Preise erhöhen. So werden nämlich die Preise für die Creative Cloud mit allen Programmen von 49,99 Dollar auf 52,99 Dollar steigen, vorerst aber nur in den USA, Kanada und Mexiko. Preiserhöhungen in Europa sind aktuell anscheinend nicht geplant, außerdem sollen auch die Preise für das Creative Cloud Foto-Abo gleich bleiben.

Meine persönliche Meinung

Adobe vermeldet einen Rekordumsatz und erhöht gleichzeitig die Preise. Nicht alle Preise und natürlich auch nicht in allen Ländern. Aber man kann sich denke ich relativ sicher sein, dass in den nächsten Monaten und Jahren weitere Preiserhöhungen kommen werden. Mal ein Euro hier, mal ein Euro da, so dass sich die Kunden nicht beschweren, aber gleichzeitig immer wieder ein neuer Rekordgewinn erreicht werden kann.

Versteht mich nicht falsch, ich bin selbst Abonnent und nutze die neuste Version von Lightroom – aber mir persönlich gefällt die Entwicklung trotzdem nicht. Wie seht ihr das?

Lesetipp: Luminar 2018: Neue Lightroom Alternative vorgestellt

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

67 Kommentare

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  • Ich habe nur noch das Fotoabo wegen Photoshop.
    Illustrator wurde ersetzt durch Affinity Designer, InDesign durch QuarkXPress und LR zum Teil durch Capture One.
    Schade das Affinity Photo keine richtigen Luminanzmasken beherrscht. (also noch nicht)

  • Langjähriger Nutzer und das seit Version 1 an. Damals noch 300€ für eine Lizenz.
    Geplant war upgrade von Version 5 auf Version 7. Als Adobe sagte dass es nur noch Abo gibt bin ich gewechselt. Im Augenblick nutze ich Luminar (gekauft) und teste AlienSkin Exposure X3 (Trial).

    Als Hobby Fotograf will ich nichts kaufen und bezahlen wenn ich es nicht ständig und nicht in vollem Umfang nutze (Photoshop will ich nicht).

    Bis jetzt hab ich noch keine 100% Alternative gefunden aber für mich steht fest, kein ABO

  • Oh Gott Adobe!
    Mal ehrlich, es gibt doch auch noch andere Software, von anderen Herstellern, die man nicht im Abo haben muss.
    Photoshop kann man leicht ersetzen und für Lightroom gibt es auch Alternativen.
    Ich arbeite seit 4 Jahren mit Photoshop CS6 und bin auch von Affiniti begeistert. Immer die neueste Software, die neueste Kamera und sich dann von Adobe über den Tisch ziehen lassen. Die machen eine hervorragende Marketinstrategie und deshab Rekordumsätze. Es scheint so, als ob es ohne Adobe gar nicht mehr geht. Adobe ist Gott! Aber keiner wird gezwungen mit Adobe zu arbeiten. Es gibt Alternativen!. Schon mal darüber nachgedacht?

  • Irgendwie schade um Lightroom… Habe es seit der Version 1 genutzt aber das Abo-Modell hat mich echt (zurecht?) abgeschreckt.
    Nutze ich halt Capture One, die freuen sich darüber.

  • Der Workflow mit Lightroom in Kombination mit Lightroom Mobile auf dem iPad ist leider konkurrenzlos gut. Ich hatte früher immer das große Adobe-Paket, aber bis auf Lightroom und Photoshop habe ich jetzt alles anderweitig (DaVinci Resolve statt Premiere, Affinity Designer statt AI, …) ersetzt. Und selbst Photoshop bräuchte ich nicht (respektive da gäbe es guten Ersatz für), aber das ist bei Lightroom ja „gratis“ dabei. Nur ohne Lightroom geht nicht, finde ich. Also werde ich weiter gemolken. Aber wer ab und an mal ein paar Tausender für ein Objektiv ausgibt, sollte nicht über die paar Taler Adobesteuer jammern 🙂

  • Kein Abo!
    Und selbst Lightroom brauche ich nicht – es wird kein Foto besser damit.
    Ich träume davon, dass die Kamera-Hersteller endlich mal dem Blutsauger Adobe den Hahn abtreten – sie müssen selbst geeignete, schnelle Software mit ihren Kameras liefern, sie sollten endlich ein verbessertes Jpeg oder ein ganz neues Dateisystem liefern.
    Also wer da ein Abo bezahlt und dann noch seine Fotos in klaut’s bearbeitet und lädt – dem fehlt es vielleicht einfach an Fantasie und Kreativität.

    • @cat: Besser als mit anderen Raw-Konvertern? Nö, vermutlich nicht. Aber für manche Anwender einfach effizienter. Und Zeit ist Geld. Und es bringt einfach mehr Spass seine Bilder am Tablet auf der Couch zu verwalten und zu sortieren, als am Rechner zu hocken. Wie gesagt: Wir reden von einem Hobby oder einem Beruf, das/der abertausende Euro an Investitionen verschlingt. Das Gejammer wegen Adobe leuchtet mir da echt nicht ein. Und was man in die Cloud hochlädt und was nicht, kann man ja jederzeit selber entscheiden. Ausserdem verstehe ich nicht, warum manche Leute in einem Posting irgendwelche unterschwelligen Beleidigungen gegen jene unterbringen müssen, die vielleicht einfach andere Prioritäten oder Sichtweisen haben.

  • Für Sony ist doch das Capture One als kostenlose Version ein mächtiges Tool.
    Zusätzlich habe ich dann noch ein gekauftes Photo Shop Elements und in diesen Filter von Windows integriert.
    Mir reicht das.
    Es gibt gute Argumente für das Adobe Modell, sonst wäre es doch nicht so erfolgreich.

  • Rekordumsätze locken andere Hersteller an welche auch etwas vom Kuchen abhaben wollen.
    Ich Hobbyist, nutze ein kostenloses Lightroom 5, habe mir Affinity und Luminar gekauft.
    Das eine geht hier das andere da besser.
    Ein Abo ist viel zu teuer. Ruckzuck ist ein Jahr um und ich habe nur eine Handvoll Bilder bearbeitet.
    Da sitzt das Geld ehr für neue Kameratechnik lockerer, aber auch nur aus Spieltrieb weniger wegen echtem Nutzen, ein Geldgrab.

  • Nikon stellt Gott sei Dank mit View NX-i und Capture NX-D hervorragende Werkzeuge zur Verfügung. Da braucht es eigentlich nur noch den DxO PhotoLab für hervorragende Objektivkorrektur und Entrauschung. Habe ich jetzt 30 Tage getestet und bin total begeistert! Sorry, Adobe, aber das Einzige was ich von euch brauche ist Acrobat Reader.

  • Ich kann Mark nur beipflichten. Bin selbst Nutzer von Ligthroom seit Version 4 und jetzt 6 und arbeite sehr gern damit, Bildverwaltung und Entwicklung sind sehr gut gelöst. Die Entwicklung bzw. Politik gefällt mir ebenfalls nicht. Solange ich mit V6 klar komme, d.h. keine neuere Kamera ansteht, komme ich klar. Bei einer neuen Kamera muß ich mir inzwischen überlegen, was ich machen werde. Schade

    • Eben, und wenn du ein neues Objektiv kaufst, wird es auch nicht mehr unterstützt, da es keine Updates mehr gibt (Objektivkorrekturen). Dann hast du nur noch die Wahl zwischen Abo oder alle Bearbeitungen als TIFF abspeichern. Das sieht für mich wie ein Schrecken ohne Ende aus.

  • Fast alle verfügbaren Konverter habe ich selbst ausprobiert, einschließlich Lightroom den ich ab Version 1 benutze. Wirklich jeder von ihnen hat Vor und Nachteile. Deswegen habe ich gleich drei Lizenzen für drei Konverter erworben. (hat mit den verwendeten Kamerasystemen zu tun) Ein Abo kommt mit mir nicht in Frage, der Photoshop wurde schon ersetzt.

    Mein Bildverwaltungssystem ist vor 20 Jahren geschrieben worden und funktioniert einwandfrei.

    Als Freiheitsliebender Mensch der sein Smartphone außerhalb der Geschäftszeiten abschaltet kann ich nicht anders als Adobe den Rücken zu kehren. Danke für die schönen Jahre.

  • Ich will die Dinge für die ich bezahle auch besitzen, und ich will die Bilder auf meinem Rechner haben und nicht irgendwo in der Cloud. Benutze daher noch die letzte Kaufversion von Adobe parallel dazu die Canon Software, Affinity und ON1, Affinity ist (mMn) ein Fehlkauf, bei ON1 bin ich mir noch nicht sicher, Canon Software funktioniert logisch und einfach. Capture One hatte ich für einen Testmonat, war sehr gut, ist optimal für Sony-User, aber ich bin nicht bereit den 5-fachen Preis wie ein Sony-Besitzer zu bezahlen.

    • Dass Lightroom zwingend Bilder in der Cloud haben will ist ein Missverständnis. Man hat ja Lightroom Classic im Abo dabei: Das schiebt erstmal garnix in die Cloud, was man machen kann ist auf Wunsch z.B. eine Vorschau(!) in die Cloud von Bildern in ausgewählten Ordnern (um dann auf dem Tablet zu bearbeiten z.B.) zu schieben und dann kann man die Korrekturen syncen. Die Originale bleiben dann auf dem eigenen Rechner.

      Das mit dem „besitzen wollen“ kann ich aber nachvollziehen. Aber mal anders rum gedacht: Ich hab ein ganzes Regal mit alten Adobe- (und anderen Software-)Produkten stehen. Die haben auch keinerlei Wert mehr – völlig veraltet. Und der nostalgische Wert alter Anwendungssoftware hält sich in Grenzen. Somit hat sich für mich perönlich auch das besitzen wollen relativiert. Setzt Staub an, aber das wars auch.

      • Abgesehen davon, dass der Vergleich mehr als hinkt, ich bin Teil davon und kann mitbestimmen – in der Schweiz sogar über Gesetze und Gesetzesinitiativen. Und der Staat stellt mir und meiner Familie eine tolle Infrastruktur zur Verfügung und falls alle Stricke reissen bin ich finanziell abgesichert.

        Adobe will nur dein Bestes – Dein Geld.

  • Was kaum Erwähnung findet ist die Möglichkeit der Jahreslizenz. Man zahlt für ein Jahr direkt und hat kein Abo. Die Jahreslizenz wird frei gehandelt und gibt es ab ca. 130€ (Adobe Abo Preis für 12 Monate 142,68€). Verlängerung bleibt hier jedem selbst überlassen, man muss zumindest keine Kündigungsfrist einhalten.

  • Nebenbei stören mich bei der Arbeit mit Adobe die willkürlich gespeicherten Bearbeitungsdaten. Beim Silkypix Pro8 wird im gerade bearbeiteten Bilder Ordner automatisch ein eigener Silky ordner angelegt den ich nach dem Ende der Arbeit einfach löschen kann. Bei Adobe muss ich den erst extra aufrufen. Wenn man das vergisst müllt die Festplatte in nullkommanix zu und die Daten sind nicht dort wo sie hingehören, nämlich auf den externen Wechselspeichern bei den Aufnahmen.

    Das sind nur Kleinigkeiten und mit Lightroom war ich immer auf der sicheren Seite. Der eigentlich lästige Grund der einen einen Wechsel erschwert ist die Jahrelange eingefräste persönliche Arbeitsweise. Gewohnheit, eigene Faulheit etwas anderes lernen zu wollen.

    Aber auch andere Mütter haben schöne Töchter!

    Ich bin in vielerlei Hinsicht etwas altmodisch. Meine Fahrzeuge sind gekauft und nicht geleast. Meine Ausrüstung, Einrichtung, das Studio gehören mir und nicht der Bank. Ich bin von niemanden Außenstehenden abhängig. Deswegen habe ich auch schwierige Zeiten überstehen können. Was ist wenn Adobe verkauft wird oder einfach nur von der Bildfläche verschwindet? Oder als Monopolist plötzlich preislich Größenwahnsinnig wird? Was macht ihr wenn die Internetverbindung für Tage gestört ist weil die Netzbetreiber streiken oder eine technische Störung vorliegt? Dann funktioniert euer Abo nicht weil es nicht abgefragt werden kann. Den Abgabetermin könnt ihr getrost vergessen. Euer Kunde wird begeistert sein!

    Mieten, also ausleihen, kann man sich z.B. ein zwei mal im Jahr benötigtes Objektiv oder einen Kleintransporter, aber doch niemals ein Produkt das ich täglich für meine Arbeit benötige. Das Werkzeug MUSS ich kaufen weil ich es besitzen und benutzen will solange ich das möchte. Alles andere ist Marketing Geschwätz von Personen, Unternehmen die an mein Geld wollen. Die verdienen an jeder Stunde in der ihr im Abo seit, ob ihr gerade Tätig seit oder ob ihr eure Freizeit genießt. Ob das NUR Cent Beträge sind ist egal, sie verdienen auf jeden Fall.

    Auf den Befürwortern, Benutzern solcher Systeme lasten Leasingraten, Abo Kosten, Mietverträge usw. Das sind erhebliche Monatliche Aufwendungen die erst mal bedient werden wollen bevor man sie eventuell Steuerlich geltend machen kann. Wie viele Aufträge sind das um erst mal die Belastungen zu bedienen? Wie viele Tage bleiben um die Kosten für den eigenen Lebensstil zu erarbeiten?

    Abo und Leasing sind das Hamsterrad für jeden Unternehmer, nein Danke!

    • Ich empfand es damals als Erleichterung, als ich von „Alle zwei Jahre ~2k für neue Software“ im großen Paket auf „monatlich 50 Euro“ umsteigen konnte (mittlerweile habe ich trotzdem fast alles durch andere Anbieter ersetzt). Das ist einfach besser kalkulierbar – verdient wird seitens des Anbieters auch beim ersten Modell. Und veraltete Software ist oftmals einfach nicht wirtschaftlich oder eben nicht praktikabel. Aus dem Hamsterrad kommt man auch als Käufer nicht raus. Aber ich stimme zu: Egal was womit man arbeitet – man braucht immer ein Fallback. Das nun ausgerechnet an dem Fall „was ist wenn Adobe aufhört zu existieren“ festzumachen, finde ich aber nicht zwingend genug. Was ist wenn die Cam kaputt geht? Was ist, wenn das Objektiv runterfällt? Der Akku anfängt zu brennen? Die Speicherkarte nicht mehr will? Der Computer kaputt ist? Die Bedrohung im Rawkonverter/Bildverwalter zu sehen, bei dem Adobe nun für einige mehr Komfort (Zeit=Geld) bietet, als die Konkurrenz – aber noch nichtmal in jedem Fall mehr Qualität liefert, das gelingt mir nicht.

      Man hat also im Idealfall eine Zweit- und Drittcam, Fallbackobjektive, genug Ersatzakkus und Speicherkarten, ein paar Accounts für Carsharing verschiedener Anbieter, falls das Auto nicht will und natürlich neben einem Zweit- und Drittrechner auch Softwareersatz. Der ist dann genauso wie das Carsharing-Auto (oder das Einkaufszweitvehikel), die Drittcam, das alte Ersatzobjektiv etc. nicht ganz so schön, aber funktioniert im Notfall. Überschuldung und Kreditexzesse sind sicher ein Problem, aber 10 Taler im Monat für Lightroom werden keinen Profi in den Ruin treiben. Viel mehr sollte man ganz rational abwägen, wie das auf 5 Jahre gerechnet gegenüber Kaufsoftware in Sachen Effizienz, Kosten, Support aussieht und dann entscheiden. Genauso, wie man das beim Auto, der Cam oder einer sonstigen beruflichen Anschaffung tun sollte. Wenn dann eine andere Lösung vorne liegt – super.

      Und man kann die Adobe-Sachen ganz schön lange nutzen, bevor die Software wirklich mal wieder im Netz nachfragen möchte. Sehr lange. Internetverbindung weg ist also eigentlich kein Problem (und selbst dafür hat man im Notfall Ersatz, wenn man vernünftig arbeitet …).

      Und als Hobbyist kann man noch ganz anders rangehen: Da kann jeder einfach nehmen, worauf er Lust hat.

  • Clever, Erst schlecht geschützte Software anbieten. ( Ich glaube mein gesamter Fotoclub benutz Raubkopien. Das hat man am Aufschrei gesehen als Adobe alles änderte). Dann die Junkys abkassieren.
    Jeder möchte für seine Arbeit angemessen bezahlt werden.

    • Genau das ist das Problem,

      weil Menschen keinen Respekt vor dem Eigentum anderer haben. Da werden Musik, Bilder, Texte geistiges Eigentum geklaut was das Zeug hält. Da steht jemand auf meinem Grundstück und klaut die Walnüsse meines Baumes, wenn man ihn anspricht bekommt man die Antwort man solle sich nicht so anstellen es wären ja noch genügend auf dem Baum!

      Eine Anzeige wegen Diebstahl (der Dieb musste über einen Zaun klettern) wird wegen der Schadenssumme nicht weiter verfolgt, so ist das heute!

      Das bedeutet im Umkehrschluss das der ehrliche Kunde der Dumme ist weil sich Adobe gegen die illegale Nutzung seiner Software durch viele Amateurverbrecher mit einem Abo System wehren muss. Dankeschön ihr Ganoven!

  • Das war zu erwarten,

    wer durch ABO Zwänge der Kosten vervielfacht, der kann auch steigende Einnahmen verbuchen. Dennoch dürften viele Abgesprungen sein. Der Rekord ist vermutlich nicht einem Kundenzuwachs zuzuordnen, sondern an der treisten Peiserhöhung. Und weil das so gut geklappt hat, machen sie es als Dankeschön gleich noch teurer. Sie fahren das Spiel bis zur Schmerzgrenze. Ich werde mich dem Dikat jedenfalls nicht beugen. No ABO!

    Es wird noch einige Zeit bei mir bis zu einer neuen Kamera vergehen. Mit etwas Umgewöhnung wird auch in ein paar Jahren eine passende Softweare zu finden sein. Oder man geht den (Um-)Weg über DNG. Dann lässt sich auch noch viele viele Jahre die letzte Kaufversion 6.14 nutzen. Der zusätzlich erforderliche Festplattenbedarf ist bei sinkenden Preisen ganz sicher wesentlich günstiger als die unverschämte ABO Abzocke.

    • Sehr gute Frage,

      vielleicht ist ja bereits ein Verlust mit LR/PS einetreten, den man mit Fotolia / Adobe Stock ausgleichen konnte. Adobe würde sicherlich nicht so schnell einen Verlust zugeben.

      Es ist aber auch alles zum Thema Adobe gesagt, denke ich. Diejenigen die Kein Problem mit Abos haben, werden auch ggf. weitere „Veränderungen“ in Kauf nehmen. Diejenigen, die sich gegen ein Abo entschieden haben, sehen sich längst nach etwas anderem Um. Vielleicht sollte man der ganzen Sache einfach nicht so viel Lebensenergie widmen. So wichtig ist es wirklich nicht. Einfach wieder raus gehen und schöne Fotos machen. Mit oder ohne Abo/Adobe.

  • Also mir hat das Abomodell (bzw. habe ich für 130,- Euro eine Jahreslizenz gekauft) erst ermöglicht, Photoshop und jetzt auch Lightroom zu nutzen. Denn ich konnte mir die Software nie für einen vierstelligen Betrag kaufen.
    Ich zahle jetzt unter 11,- im Monat. Das ist eine Ausgabe über die man sich sonst – auch als Normalverdiener – keine Gedanken macht, wie z.B.:
    – eine gute Flasche Wein
    – eine Pizza
    – ein Cafébesuch
    – eine (teure) Zeitschrift
    – Netflix-Abo
    – einen teuren Kasten Bier statt dem billigen
    – für 11 € einfach mal was zu einem gefüllten Warenkorb dazu packen
    – etc.

    Für das bisschen Geld hat man zwei exzellente Softwares auf dem allerneusten Stand, die Unsummen für die Entwicklung gekostet haben.

    • Genauso sehe ich es auch. Bis CS6 hatte ich noch die Studentenvariante, die preislich mit 200-300€ noch bezahlbar war. Habe jetzt auch die Jahreslizenz und bin zufrieden damit.

    • Hallo Mirko, gibt es Dich wirklich? Bist Du tatsächlich an diesen Themen interessiert?
      Ich habe so meine Zweifel!
      Schade um diese informative Forum!
      Wohl auch ein Troll… hier muss irgendwo ein Nest sein!!!

    • @ Mirko
      in Zeiten von Fake News, Trump und Facebook zahle ich freiwillig TV und Radio-Gebühren. In der Schweiz hat man gerade mit grosser Mehrheit (weit über 70%) für die Beibehaltung der öffentlich-rechtlichen gestimmt. Hätte nicht gedacht, dass die ums Geldbedachten Schweizer so vernünftig sind.

      • Joe,
        wie Du selbst schreibst „zahle ich freiwillig TV und Radio Gebühren“ ….ich zahle auch freiwillig für Apple Radio aber nicht für ARD & ZDF 😉 Es ist schon sagenhaft, mein Rundfunkgebühren Bescheid lag schon im Briefkasten da hatte ich noch nicht einmal eine Steuernummer erhalten aber ich zahle gerne für etwas was ich nicht nutze…..

      • @Mirko
        ich möchte dir nicht vorschreiben was Du hörst, siehst, liest, tust – im Gegenteil nur durch unabhängige Medien – und das sind in Demokratien die öffentlich rechtlichen – wirst du langfristig auch das tun und lassen können was du gerne willst und nicht das was im Interesse von einzelnen Konzernen liegt!

        Ich schaue auch kaum TV oder ARD/ZDF aber ich höre täglich, wann immer möglich Deutschlandfunk und auf den möchte ich auf keinen Fall verzichten und zahle deshalb gerne Zwangs-Gebühren

  • ….Versteht mich nicht falsch, ich bin selbst Abonnent und nutze die neuste Version von Lightroom – aber mir persönlich gefällt die Entwicklung trotzdem nicht. Wie seht ihr das?….

    Hallo Mark,

    das ist ja ausreichend besprochen im Luminar-Kommentar.

    Diejenigen, die Adobe bis auf …verteidigt haben, sitzen nun in der Abo-Falle.
    Sie zahlen immer nur “ 1 Euro“ mehr, ohne es zu merken wie sie gemolken werden.
    Das Spiel geht immer so weiter, das ist wie bei Heroin….

    Aber das wurde ja ausreichend diskutiert.

    Pst !! für die Abhängigen…. es gibt noch andere Programme…..

  • Ich bin froh, dass mir die Adobe Programme (LR & PS) nie zugesagt haben, somit wurde ich nicht zu einer Entscheidung für das Abo oder gegen Adobe gezwungen. Ein Abo ist zwar kein Weltuntergang, aber ich finde es trotzdem nicht so schön, bei der Kaufversion kann ich selbst entscheiden ob ich die neue Version brauche oder nicht und muss auch nur dann dafür bezahlen.

    Bis ich mir die Fuji zugelegt hab, hab ich DXO Optics Pro genutzt, welches leider Fuji Raws nicht beherrscht. Ich hab dann ein paar Programme getestet (Silkypix, Luminar, Corel AfterShot und On1) und bin bei On1 PhotoRaw geblieben, welches jede Menge Werkzeuge mitbringt.
    Als Photoshop Ersatz nutze ich schon lange Corel PaintShop Pro.

    Da für mich die Cloud und das Arbeiten auf einem Tablet uninteressant sind, brauch ich da keine Alternative.
    Die Bilder in der Cloud zu speichern fühlt sich für mich ein wenig wie ein Kontrollverlust über meine Daten an und die Bilder auf dem Tablet zu bearbeiten finde ich nicht sinnvoll, da ich noch kein Tablet hatte, bei dem man das Display kalibrieren kann.

    • Guten Morgen Matthias …
      Lightroom nutze ich schon seit der 4er und jetzt solange bis es meine Kameras noch unterstützt. Nebenbei habe ich weil ich nur mit Sony knipse Capture One Express laufen – welches ja kostenlos ist und schon das meiste liefert und ich bei Bedarf für wenig Geld auf „pro“ aufrüsten kann – diese beiden Programme nutze ich zusammen mit Dxo-Pro und bin damit restlos glücklich da ich ein wenig bearbeitungsfaul bin und die bequeme Variante liebe.
      Das Capture One Pro ist auch zu empfehlen und für Sony – Fotografen eine günstige Lösung!
      Übrigens Affiniti ist auch nicht schlecht …
      Jede dritte Elements – Version kaufe ich mir auch mal so für nebenbei zum „Spielen“…
      Viele Grüsse … Gustav

      • Hallo Gustav
        jetzt wo du es sagst, Capture One hatte ich vergessen zu erwähnen, hatte ich auch getestet und hat mir auch gut gefallen, im Direktvergleich mit On1 hat mir dieses aber mehr zugesagt. Affiniti hab ich nicht getestet, da es zwar Fuji Raws kann aber wohl nicht so gut verarbeiten soll wie andere. Corel Aftershot ist mit Fuji aber auch nicht zu empfehlen.
        DXO ist sehr komfortabel und ich hätte es gerne weiter genutzt, aber leider wollen die Macher von DXO Fuji nicht unterstützen, was ich sehr schade finde. Glücklicherweise ist eine schnelle Bearbeitung mit On1 auch möglich, somit bin ich mit der Software sehr zufrieden. Was für manchen vielleicht ein Nachteil sein könnte ist, dass On1 keine Lokalisierung bietet, also nur in englischer Sprache verfügbar ist.

        Ich nutze meine Software meist solang, wie meine Kameras unterstützt werden oder bis eine neue Version eine Funktion mitliefert die ich unbedingt nutzen möchte. Somit wäre bei mir ein Abo-Modell deutlich teurer.

        Beste Grüße
        Matthias

      • Was auch interessant ist für Fujianer ist AlienSkin Exposure x3. Hab mir gerade die Trial version runtergeladen und bin sehr zufrieden. Ein wenig Lightroom ein wenig Luminar. Fuji Raws werden unterstützt und er kennt sogar die Filmsimulationen.

      • Hallo Steve,
        von der Software hatte ich bisher noch gar nichts gehört. Hab mir gerade mal die Website angesehen, sieht tatsächlich sehr interessant aus. Werd ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Danke für den Tip.

      • Gern geschehen. Hab es auch erst vor 2 Wochen entdeckt.
        Auch die Objektivkorrekturen sind sehr gut. Kann durch aus sein dass ich mir dies demnächst kaufe
        Gruss Steve

      • Matthias …. ich glaube Affinity gibt es auch erst 2 Jahre …
        Aber ohne Adobe geht es auch … wenn es sein soll finde ich …
        G ustav …

      • Hab noch was vergessen ….
        Das DXO Fujis-Raw nicht unterstützt soll glaube ich gehört zu haben an Fuji liegen – die ihre Sensor- oder Raw – Daten? nicht offenlegen wollen – darum findet man auch selten einen direkten Sensorvergleich.
        Wenns nicht stimmt … verzeih bitte!
        Viele Grüsse … Gustav

      • Mace,
        da ich nochmals einen Anlauf genommen habe und genauer wissen wollte, womit Fuji-Raf gut bearbeitet werden dann, bin ich auf die Seite eines österreichischen Profifotografen gestossen, der selbst mit Fuji fotografiert und alle Rawkonverter eingehend getestet hat. Sein Fazit: der gratis Konverter Darktable ist absolut top, noch einiges besser als die neue Fuji eigene Software! Er war total begeistert, seine Erkenntnisse kann man in Videos auf Youtube anschauen. Sehr eindrücklich, leider auch sein Praxisbericht zur X-T20, da habe ich mein Fujiprojekt sogleich wieder verworfen.

      • Mace, Gustav,
        Fujifilm macht für DxOMark kein Sinn, weil Fuji schon Kamera intern eine sehr gute Korrektur hat, und eben genau das die Stärke von DxO ist. Dieses Programm ist für Fujifotografen deshalb total überflüssig.

      • Guten Abend Rolf,
        ein Name wäre aber sehr hilfreich bei der Suche auf YouTube 🤔
        Wie gesagt benutze seit geraumer Zeit Affinity und bin sehr zufrieden damit

      • Guten Abend Mirko,
        er heisst Roman Kadlcek, schau dir doch mal seine Videos an, der Typ hat es echt drauf, und er war selber überrascht, dass ausgerechnet ein Gratisprogramm so gut mit Fuji-Raf umgehen kann!

      • Rolf,
        da werde ich mal reinschauen…..zwei Videos habe ich mir eben angeschaut aber das Video mit dem RAW Konverter leider noch nicht gefunden

      • Mirko,
        ich hatte auch gleich Mühe reinzukommen. Gib einfach die Homepage an und den Rawkonverter auf Google, dann kommst du rein. Der Typ hat es drauf, oder? Also ich war schwer beeindruckt. Vor allem ist er wirklich ein Fujianwender und will die beste Software. Die Videos hat er nicht aus kommerziellen Gründen gemacht, sondern nur aus eigenem Interesse. Wo gibt es denn sowas heute noch …

      • Guten Abend Mirko und Rolf …
        Ich mische mich mal unaufgefordert in Eure Plauderei ein und habe ja oben schon meine Programme beschrieben aber da ich gerne experimentiere mit Landschaften besitze ich noch Landscape Pro – Studio von Atrophics … ich habe damit Fotos entwickelt und bei uns im Eingangsbereich aufgehängt die jedesmal Besucher in Erstaunen versetzen und es geht AH und OH !
        Für mich als Landschaftsliebhaber ist es ein sehr interessantes Programm, das sinnvoll mit Überlegung eingesetzt bei manchem Bild erst das i-Tüpfelchen setzt! Es gibt ja Filter und HDR – aber es macht Spaß mit dem Programm!
        Für Portraitsretusche nehme ich auch gern Portrait – Pro derselben Firma, welches ich auch habe …
        Beide Programme müssen überlegt angewendet werden – ich nutze sie gerne …
        Ich hoffe das ich jetzt ein wenig weniger geplaudert habe!
        Viele Grüsse … Gustav

      • Rolf,
        sympathisch der Typ, erklärt alles verständlich und neutral betrachtet. Werde morgen mal seine HP besuchen und weiter schauen.
        So etwas finde ich immer mal wieder interessant auch als bekennender JPEG Shooter, ich weiß garnicht wann ich das letzte mal meinen IMac angeschissen habe 🤔 Wollte mir eigentlich noch Affinity für Mac holen aber ich schaue mir erstmal das Video an da ich so häufig RAW nicht nutze

      • Hallo Rolf,
        von Roman Kadlcek hab ich mir auch ein paar Videos angesehen, das mit Darktable kenn ich noch nicht, das muss ich mir noch ansehen. Darktable selbst kenn ich, habs aber nicht mit Fuji Raws getestet, sollte ich dann wohl mal nachholen.

        Hi Mirko,
        ich hatte irgendwo gelesen das Affinity, ähnlich wie Lightroom, Probleme mit Fuji Raws haben soll, da du es nutzt scheint das wohl doch nicht der Fall zu sein?

      • Mace,
        ich benutze momentan AFFINITY für die IOS Version….wenn ich RAW hochlade hat AFFINITY damit keine Probleme nur kann ich nicht Classic Chrome oder Velvia etc. damit abändern, ansonsten läuft alles 1a…..aber wie gesagt arbeite mehr im Jpeg Format.
        Der alte Trick funktioniert natürlich auch mit Affinity, neue Ebene in S/W umwandeln, diese dann bearbeiten ( Kontraste, Lichter usw) und im Anschluss die Ebenen wieder vereinen unter „Luminanz“ und mit der Deckkraft spielen, fertig ist die Landschaftsaufnahme.
        Mace, kitzelst Du viel mehr raus aus Fuji RAW vs JPEG ?

      • Guten Morgen Mirko,
        ich nutze eigentlich auch meist Jpeg, in geschätzt 90% der Fällen reicht das auch vollkommen aus. Wenn ich wirklich das Maximum aus einem Foto rausholen will oder wenn ich z.B. den Weißabgleich vermasselt hab nutz ich Raw, weil es noch mehr Möglichkeiten bietet, daher stehen meine Kameras auf Raw+Jpeg.
        Im Vergleich zum Jpeg lässt sich auch bei Fuji noch einiges aus den Raws rausholen, mit entsprechendem Aufwand versteht sich.
        Bei meiner Zweitkamera, der Olympus, ist der Unterschied zwischen Raw und Jpeg gefühlt größer als bei Fuji, Fuji hat echt eine sehr gute Jpeg-Ausgabe.

      • Guten Morgen Mace,
        ja es hat sich viel getan in den letzten Jahren, manchmal erwische ich mich dabei wie ich mit den Fingern am Mac ins Bild hinein zoomen möchte….vielleicht sollte ich mir mal ein Touchpad zulegen 😂
        Jetzt wo die warme Jahreszeit beginnt sitze ich lieber mit dem IPad im Garten und da ist Affinity ein mächtiges Tool, weiß garnicht ob die anderen Großen (außer Adobe) etwas für iOS anbieten 🤔
        Schönes Wochenende 📸

      • Nochmals zu den Fuji-Rawkonvertern; das neue Programm, das Fuji auch für Windows herausgegeben hat, ist schlicht weg unbrauchbar, da zu kompliziert. Man muss über die Kamera die Raws bearbeiten, einfach ein Nogo. Dazu arbeitet dieses Programm viel schlechter als andere Konkurrenten, das ist ja auch schon sehr komisch.

        Darktable bietet eben eine blitzsaubere Ausgangsdatei (wie auch On1), dies im Gegensatz zur Fujieigenen Software. Wenn man natürlich sowieso zu 90 % Jpeg fotografiert, spielt das natürlich nur eine untergeordnete Rolle (darin ist Fuji ja stark). Wenn ich eines Tages aber mal Fuji fotografieren sollte, gäbe es nur ein Programm: Darktable!

      • Hi Mirko,
        obs ein weiteres Programm für iOS gibt kann ich dir auch nicht sagen, für mein altes Surface RT gibts keines, da hat Microsoft das RT Betriebssystem leider sehr stark beschnitten. Da ich aber lieber am großen Monitor arbeite ist das für mich nicht so schlimm, die Farbtreue meines Monitors würde das Surface eh nicht schaffen. Interessanter Weise kann ich mit On1 auch aus Jpegs noch einiges rausholen, mein PaintShop Pro wird immer weniger genutzt.
        Was ich mir schon mal überlegt hab ist so ein Grafiktablett für den PC, allerdings ist der Platz auf meinem Schreibtisch schon recht begrenzt.

        Hallo Rolf,
        die Fuji Lösung finde ich auch nicht schön umgesetzt, das die Kamera am PC angeschlossen sein muss ist doch sehr unpraktisch. Ich finde On1 echt klasse da es Raw und Jpeg sehr gut verarbeiten kann. Darktable werd ich auch noch testen, mal schauen wie gut es mir gefällt.

  • Das ist doch das schöne an Mietmodellen, dass die Mieter einer Preiserhöhung schwer ausweichen können.
    Man kann doch schauen wo man will: Wo man mietet zahlt man mehr.
    Car-Sharing und Wohnungsvermieter in gefragten Lagen sind die schlimmsten.

    Das hat nur Sinn bei kurzzeitiger intensiver Nutzung.