Canon Objektive

Arbeitet Canon an einem neuen 24-70mm f/2.8L III Objektiv?

Canon scheint derzeit an vier neuen Objektiven zu arbeiten, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen könnten. Eines davon könnte das 24-70mm f/2.8L III sein.

Canon arbeitet an vier neuen Objektiven

Anfang Juni hat Canon gleich zwei neue 70-200mm Objektive vorgestellt, das EF 70-200mm f/4L IS II USM sowie das EF 70-200mm f/2.8L IS III USM. Doch der Marktführer hat noch mehr neue Gläser in der Mache, so hat die Webseite Nokishita nämlich herausgefunden, dass Canon bereits vier neue Objektive registriert hat, die allesamt noch nicht auf den Markt gekommen sind.

Da die Objektive bei der Registrierungsbehörde nur mit kryptischen Bezeichnungen gelistet werden, weiß man nicht mit Sicherheit, an welchen Modellen Canon wirklich arbeitet. Doch es gibt bereits einige Gerüchte.

Neues 24-70mm f/2.8 in Arbeit?

Das neuste Gerücht bezieht sich auf ein neues 24-70mm f/2.8L. Kürzlich wurde bereits gemunkelt, dass Canon im Vorfeld der photokina 2018 zwei neue professionelle Objektive vorstellen möchte. Das 24-70mm f/2.8L III könnte definitiv eines dieser Objektive sein. Die Quelle, die von dem neuen 24-70mm gehört haben will, ist sich im Übrigen nicht sicher, ob dieses neue Objektiv mit einem Bildstabilisator ausgestattet sein soll oder nicht – das könnte noch spannend werden. Konkrete und wirklich verlässliche Informationen gibt es aktuell in jedem Fall noch nicht, da müssen wir auf weitere Gerüchte warten.

Canon EF-M 32mm f/1.4 wohl sicher

Ziemlich sicher kann man sich anscheinend sein, dass Canon zur photokina ein neues EF-M 32mm f/1.4 mitbringen möchte. Das würde dann auch zur möglichen Präsentation der Canon EOS M5 Mark II passen.

Wie genau Objektiv Nr. 3 und Nr. 4 aussehen könnten, ist noch unklar. Es wird gemunkelt, dass Canon ein neues Kit-Objektiv präsentieren möchte, doch spätestens beim vierten Objektiv tappen wir derzeit noch im Dunkeln. Das wird sich aber hoffentlich in den nächsten Wochen ändern.

via: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

24 Kommentare

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  • Nr. 4 könnte das schon länger angekündigte EF 50mm f/1.4L IS USM sein
    canonrumors hatte geschrieben, dass sich die Vorstellung von dem Objektiv auf die zweite Hälfte des Jahres 2018 verschieben würde

  • Zumindest ist das Objektivangebot bei den etablierten und alten Marken wie Nikon und Canon hervorragend in allesn Klassen und Preiskategorien im Gegensatz zu den Schund den Sony für seine Alpha 7 anbietet.

    • auch sony baut gute objektive (ob das preis-leistungs-verhaeltnis passt steht erstmal auf einen anderen blatt). auch nicht zu vergessen, das carl zeiss auch noch ein paar sehr gute glaeser beisteuert. wobei das sonysystem fuer mich persoenlich nicht in frage kommt (irgendwie so ein trend lifestyle zeug, nicht fuers draußen sein gemacht), trotz der wirklich sehr sehr guten bq.

      • Es war weder mein Intention, noch habe ich die Kameras von Sony eine gute Leistung in Abrede gestellt.

        Es ist ein Feststellung und von anderen weit getätigte Äußerung, dass das reine Modellangebot von Sonyobjektiven mangelhaft ist. Das Drittanbieter wie Carl Zeiss fehlendes zum Angbot beistern steht außer Frage.

        Jedoch bieten Nikon, Canon, MFT-Hersteller ab Werk ein viel größere sowie vielgefächterte Auswahl unabhägig von Drittanbietern wie Sigma, Tamron Carl Zeizz etc.

      • Naja Mario, Ich mache schon sehr genaue Angaben 5mp fehlt dem aktuellen Canon 70-200 2.8 auf das Sony und das mit 8mp mehr auf dem Sensor und ganze 10mp – und das ist mal superviel, sind es beim aktuellen Canon 16-35mm 2.8 auf das 16-35 GM, enbenfalls wieder mit 8mp mehr am Sensor….das ist schon ein gewaltiger Unterschied den man tatsächlich im Bild sieht.

    • @Kinomatograf
      Na ja. Irgendwie hast du sie schon schlecht geredet „…im Gegensatz zu den Schund den Sony für seine Alpha 7 anbietet.“

      Welche Optik genau ist denn Schund?
      Du hast diese Aussage bestimmt nur gemacht weil du dich tatsächlich mit den Sony Optiken auskennst und weißt dass das 85er 1.4 GM, das 16-35 2.8 GM, dass 70-200mm 2.8 GM, das 12-24 4.0 G etc. ihre direkten Mitbewerber von Canon, von Nikon sowieso, schlicht alt aussehen lassen und 5-10mp mehr auflösen bei ansonsten gleichen und besseren Werten, richtig?

      Oder meinst du weil es noch kein 400mm 2.8 gibt, das dieses Jahr noch rauskommt oder kein 500mm und 600mm, an denen gearbeitet wird?
      Falls das so ist frage ich mich wie etwas das es noch nicht gibt Schund sein kann – denn alles was es gibt ist definitiv keiner 😊

      Und es ist ja auch schön das Tamron und Sigma jetzt native Optiken für die A7er produziert.

      • die von dir genannten objektive sind ohne frage top-glaeser. die schier grenzenlose ueberlegenheit gegenueber aehnlichen linsen kann man aber getrost als unsinn bezeichnen. die top objektive der unterschiedlichen hersteller liegen meist nicht so weit auseinander, da fuer alle hersteller die gleichen physikalischen probleme bestehen.
        die geringen unterschiede sind am ende eh nur fuer fanboys und pixelpeeper wichtig. es wird mit sicherheit auch keiner beim betrachten eines bildes sagen koennen, ob es mit dem 12-24 von sony, canon oder sigma gemacht wurde.

      • alle Objektiv-Produzenten kochen nur mit Wasser.
        Ein direkter Vergleich war schon immer sehr schwierig bis unmöglich
        und heute ist der auch sehr abhängig vom Kamera-Sensor und der internen Aufbereitung!
        Gemessen daran kann eine Nikon D850 heute mit neuesten Objektiven vieles von Canon und sogar Sony in den Schatten stellen.

        Entscheidend ist auch, wann wurde ein Objektiv konstruiert und vor allem wie.
        Ein aufwendige Konstruktion mit einer einfachen zu vergleichen ist sowieso allenfalls ein Spaß, denn die aufwendige wird auch nach Jahren noch beste Leistungen zeigen und eine einfache mechanische Konstruktion wird nicht selten schon nach Monaten regelmäßiger Nutzung nicht mehr die gleichen Leistungen zeigen können, wie beim Kauf!

        Also wenn man hier 8 Jahre alte Canon 2.8/24-70 mm und relativ neue Sony und Nikon 2.8/24-70 mm vergleicht – ist das sehr unfair gegenüber Canon – weil die mit dem Wissen und den Sensoranforderungen vor 8-10 Jahren gerechnet haben, als eine EOS 5DSR kaum wahrscheinlich war.
        Und wenn man dann die Objektive auf eine Sony adaptiert, dann sieht man, wie gut doch immer noch die reine Leistungsfähigkeit von Canon ist.

        Also beim Vergleichen helfen dubiose Internetzahlen wenig – das ist nur Unterhaltung!

        Und am Ende bleibt alles reine Theorie, weil es immer auf das Licht, das Motiv, die gewählte Blende, Sonnenblende und das Geschick des Fotografen ankommt – und kaum auf den Sensor oder irgendwelche Auflösungszahlen oder Hersteller-Namen!

        Was Sony produziert kann imponieren (12-24 mm – 24-70 mm) muss es aber nicht – es kommt immer drauf an, wer es mit welcher Intention betrachtet.
        Bisher hat Sony für mich keine akzeptable, ausgereifte Kamera, die 7III ist für mich grausam (Sucher), die 7RIII haut mich nicht um und die 9 ist weder preislich noch technisch angekommen.
        Aber wenn Canon und Nikon dann endlich so weit sind – ist Sony möglicherweise fertig und hat ausgereifte Produkte, die nicht mehr zu eng, zu gedrungen, zu stromfressend sind, zu schwache Sucher, zu seltsame Bedienung, voll bewegliche Monitore etc. haben – wer es denn dann bezahlen will.

    • Sony Schund? Masse ist eben nicht Klasse, genau das trifft auf Canon und Nikon zu. Eine unglaubliche Masse an Objektiven haben die beiden Hersteller, aber der Grossteil davon sind Rechnungen aus seligen analog Zeiten, teilweise 40-50 Jahre alt. Damit kann man im hochauflösenden Digital Zeitalter nicht mehr viel anfangen. Vielmehr ist schon eine Dreistigkeit, welche Preise beide Hersteller für das alte Zeugs aufrufen. Das Canon und Nikon ihre Objektivpalette überarbeiten, ist längst überfällig. Selbst Hersteller wie Tamron oder Sigma haben weit bessere Linsen, weil die inzwischen alle neu gerechnet sind. Also nix mit Schund. Hauptsache was geschrieben…

      • …Selbst Hersteller wie Tamron oder Sigma haben weit bessere Linsen,…
        Was meinst du damit? Was ist denn „Besser“? Schärfer sicherlich, aber das wars dann auch schon wieder. 80% aller „Star-Instagram-Fotografen“ bearbeiten ihre Fotos mit Lightroom (hust) und ballern VSCO-Filter mit Grain drüber. Aber Hauptsache Sigma ART. Da brauch ich kein ART dafür 🙂

  • Ein kleiner Einwand…….

    zum Thema Objektive. Natürlich sind neu gerechnete Objektive älteren überlegen, schon alleine weil bei der Glasherstellung wesentliche Fortschritte gemacht wurden. Zusätzlich sind neue Vergütungsverfahren in Anwendung.

    Ein weiterer Faktor ist die automatisierte Objektiv Restfehler Beseitigung in der Kamera internen Signalverarbeitung. Das ist mindestens ebenso so wichtig wie das physische Bauteil Glas. Was eine sehr gute interne Signalverarbeitung kann sieht der Anwender eines Huawei P20pro. Da werden aus zwei sehr kleinen Farbsensoren und aus einem reinen Schwarz/Weiß Sensor Bilder errechnet die begeistern. Wer sich die winzigen Objektive des Smartphones ansieht glaubt das Ergebnis kaum.

    Wer behauptet das er anhand von ausbelichteten Bildern sagen kann welche Objektiv Marke verwendet wurde und mit welchem Sensorformat die 30x40cm Fotos entstanden sind ist ein Träumer.

    Deswegen und weil jeder Behauptungen schreiben kann sind für mich nur Ergebnisse eines veröffentlichten Testverfahrens ein Maßstab für Vergleiche.

    • Alfred,

      leider hast Du recht – in den üblichen Formatgrössen, ich würde sogar bis 50cm gehen, sind Unterschiede kaum oder nicht zu erkennen. Erst wenn es grösser wird, wird es relevant. Da den meisten 9 x 13 oder noch kleiner reicht sind Handys so erfolgreich. Am Schluss zählt ja eigentlich nur das Motiv oder die Szene. Das sehe ich doch an den alten Filmen meiner Kinder, die noch mit einer Panasonic mit digital Kassetten aufgenommen wurden und die ich erst vor zwei Wochen konvertieren liess, so dass ich sie auf dem TV anschauen kann. Obwohl 4K und FHD etwas schärfer sind, sind genau diese Filme der Renner weil es einfach lustige Begebenheiten und tolle Erinnerungen sind. Was interessiert mich irgendein Gebäude bei Nacht, das in der 100%-Ansicht einen Hauch schärfer ist. Ich denke man sollte sich etwas mehr Gedanken über die Motive machen als um die Ausrüstung.

      • @ Mirko

        Im vorigen Jahrtausend hatte ich immer eine Polaroid und einen Permanent Filzstift dabei um mir Örtlichkeiten und Lichtsituationen zu „merken“. Heute macht das Gott sei Dank mein Smartphone und die Notizfunktion viel perfekter! Und ja, ich muss zugeben das mir dabei die jpg. Bildchen ausreichen.

  • Was viele hier micht ansprechen…
    Je mehr Glas, desto öfter wird das Licht gebrochen – es gehen daher Details veloren. Und wieso so viel Glas? Leute schreien förmlich nach durchgehender Schärfe durch das gesamte Bild. Das muss eben korrigiert werden. Dann MUSS noch eine Naheinstellgrenze von 30cm her (bei 50mm!) und so Zeugs.

    Nehmen wir mal ein Sigma ART 50mm: bei 1.4 scharf. OK. und sonst so? Na Ja, mir gefällt das Rendering nicht. Es ist zu klar. Zu stark. Die Farben sind verfälscht. Ist halt eben so. Wem es gefällt, der soll das halt kaufen.
    Ich verzichte auf viel Glas, verwende ein 200€ 1.8 Nikkor 50mm, weil mir das Rendering so gut gefällt.
    Und das lediglich auch 24MP (D750), was mir fast schon zu viel ist.

  • Schönen Gruß aus meiner Mittagspause …
    Im Grunde ist es doch immer noch das gleiche …
    Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und wenn das Licht sich gnädig zeigt – ist auch mit einer „Hosentaschenknipse“ wie meiner alten RX 100 es möglich gute Bilder in DIN A3plus zu drucken …
    Und wenn mich Fotos an was erinnern ist es so wie Joe sagt – etwas schönes – und da sind kostspieliges Gedöns eher Zugabe denn notwendig …
    Aber das soll nicht heißen das gute Objektive nicht dazugehören – Fotografie ist vielschichtig und wenns nicht gebraucht und gekauft würde währe es auch nicht auf dem Markt.

    • Gustav,
      ich habe für meine 5d4 auch viel zu viele Objektive, wirklich tolle Sachen, aber ich nutze sie nie oder kaum. Bräuchte sie auch nicht wirklich. Zum Beispiel das Canon EF 135mm f/2.0 L oder ein Canon EF 200mm f/2.8L II USM, habe ich in den letzten drei Jahren keine 10 mal genutzt (beide zusammen) oder das 18mm Weitwinkel von Zeiss drei mal genutzt. 14mm, 50mm, 24-70mm II, 85mm, 70-200mm und 150-600mm (Sigma) benutze ich in 99% der Fälle, davon das 24-70 zu etwa 60 bis 70%. Männer wie ich, die keine Spielzeug-Eisenbahn hatten lassen sich halt von solchen technischen Dingen verführen ohne es wirklich zu brauchen. Beinahe hätte ich noch ein Fisheye gekauft, aber dann hat sich doch noch mein Hirn eingeschaltet.

      • Servus Joe,
        das Samyang 8mm gibt es auch mit EF-M Anschluss, kostet nicht die Welt, macht unheimlich viel Spaß und würde bestimmt deine M Serie bereichern

      • Hallo Mirko,
        ich fotografiere extrem wenig mit der M5 und habe somit noch drei M-Objektive die wie oben beschrieben auch kaum benutzt werden. Da ich das EF 14mm habe, das ist ja an der 5D in etwa entsprechend zum EF-M 8mm von Samyang, decke ich diesen Bereich bereits ab. Aber trotzdem ist es eine Überlegung wert, falls ich noch meine Liebe zu kleinen Kameras entdecke. Dennoch Danke für den Tipp!

        Apropos Tipp, was tippst Du für heute Abend? Oder interessierst Du dich nicht für Fussball?

      • Guten Abend Joe,
        naja das 8mm hatte ich Dir vorgeschlagen weil Du den Gedanken hattest Dir ein Fisheye zuzulegen. Ich weiß jetzt nicht was ein Fisheye für deine große Canon kostet aber so preiswert wie das Samyang wird es wohl nicht sein 😉

      • Hallo Mirko,
        wusste nicht dass es ein fisheye ist (ist aber eigentlich logisch bei dieser Brennweite). Ein fisheye würde ich mir ausleihen, nie kaufen, ein Kollege hat eins, der hat so ca. 30 bis 50Bilder gemacht, dann hat er gemerkt, wozu brauche ich solche Bilder? Was mach ich damit? Seither liegt es rum.

      • joe: „Seitdem liegt es rum“. So geht es wohl den meisten der Millionen Objektiven, die sich die (Hobby-)Fotografen in Lustkäufen zulegen. Ob ProfiFotografen wirklich überwiegend nach sachlichen Kriterien diejenigen Objektive kaufen, welche sie auch benötigen, bezweifele ich.

        Also: die allermeisten Objektive liegen rum! Was ist dann das Argument des umfangreichen Angebotes von Canon und Nikon wert???
        Ein begrenztes Angebot wirklich guter und gut nutzbarer Objektive ist da schon sinnvoller, aber viele Kunden lassen sich immer noch mit „Masse/Menge“ locken und dann zum Kauf animieren. Und die Vernünftigen argumentieren dann gegen das Traditionalisten-Argument der vielen oft schon historischen Objektive, die für Filme berechnet wurden.