BenQ startet mit Creative Pro eine neue Submarke für Fotografen, Videografen und Designer. Flaggschiff ist der PD2732U, ein 27-Zoll-4K-Monitor mit auffällig breiter Farbraumabdeckung und guter Ausstattung.
Farbtreue als Kernversprechen
Der PD2732U deckt 99 Prozent Adobe RGB, 99 Prozent DCI-P3 und 100 Prozent sRGB ab, Werte, die in dieser Preisklasse kaum ein anderer Monitor erreicht. Jedes Gerät wird werkseitig kalibriert und erreicht laut BenQ im Schnitt eine Farbabweichung von Delta E unter 2.
Dazu kommen eine Calman-Verifizierung sowie eine Pantone-Validierung inklusive Pantone SkinTone, was vor allem für Porträt- und Beauty-Retusche interessant ist. BenQs AQCOLOR-Technologie soll außerdem für eine gleichmäßige Farb- und Helligkeitsdarstellung über die gesamte Displayfläche sorgen und bringt Korrektur an den Bildecken mit.


Damit positioniert sich BenQ ähnlich wie andere Hersteller, die zuletzt verstärkt in farbkritische Monitore für Kreative investiert haben. Auch bei den ASUS ProArt PA27USD und PA32USD oder dem kommenden EIZO ColorEdge CS3200X stehen Farbgenauigkeit und Werkskalibrierung im Vordergrund, allerdings zu deutlich höheren Preisen.
Ausstattung, Mac-Anbindung und Preis
Für den Workflow bringt der PD2732U laut Pressemitteilung Thunderbolt-Anschluss für Video, Daten und Stromversorgung über ein einziges Kabel, dazu Daisy-Chain-Unterstützung und ein integriertes KVM-Switch für mehrere Zuspieler.

Für Mac-Nutzer gibt es einen speziellen M-Book-Modus zur Farbanpassung an Apple-Displays, eine iDevice-Color-Sync-Funktion für iPhone- und iPad-Vorschauen sowie eine iKeyboard-Steuerung für Helligkeit und Lautstärke direkt über die Mac-Tastatur. Ein kabelloser Hotkey Puck liegt ebenfalls bei.
In den USA startet der PD2732U bei 699 US-Dollar, vorbestellbar ab dem 1. September. Angesichts der Farbraumwerte, die sonst eher in deutlich teureren Monitoren zu finden sind, gilt der Preis in der Fachpresse bereits jetzt als echtes Schnäppchen für diese Ausstattungsklasse.
Einen offiziellen Europreis nennt BenQ noch nicht. Vergleichbare BenQ-Modelle wie das PD2725U wurden in Deutschland aber meist zu einem ähnlichen Betrag in Euro wie in Dollar gelistet, weshalb ein Preis von etwa 700 bis 800 Euro realistisch erscheint und der PD2732U auch hierzulande zu den preislich attraktivsten Optionen in dieser Farbraumklasse zählen dürfte.
Wer nach Alternativen mit anderem Schwerpunkt sucht, findet zum Beispiel bei den Acer ProDesigner Monitoren auch Touchscreen- und portable OLED-Optionen für Kreativ-Workflows.


Schön viele i-Funktionen… Wichtig wäre dann aber halt auch 5K!
Wieso 5K und nicht 8K? Mal ehrlich, kriechst Du in den Bildschirm rein?
Nun, weil 5K die von Apple Native Bildschirmauflösung ist und ich nicht skalieren möchte. Ich sitze (und manchmal stehe ich auch) vor dem Monitor – wie Du wahrscheinlich auch…
Weil 4K unter Mac einfach nicht gut funktioniert. UI ist komplett unscharf im Vergleich zu 2,5 oder 5K.
Also falls mein HP 4K Monitor den Geist aufgibt, ist das mein nächster.
Hallo Joe,
habe ein Vorgängermodell PD2705U. Bin da sehr zufrieden.