EIZO erweitert die beliebte CS-Serie um ein neues Topmodell: Der ColorEdge CS3200X verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 31,5 Zoll, eine 4K-Auflösung und zahlreiche Features der Profi-CG-Serie.
Der Markt für professionelle Bildbearbeitungsmonitore erhält Zuwachs: Mit dem ColorEdge CS3200X präsentiert EIZO ein neues Flaggschiff der CS-Serie. Das Gerät positioniert sich unterhalb des ColorEdge CG3100X aus der Topliga der CG-Serie, bietet aber dennoch zahlreiche Profi-Features, die bislang der teureren Linie vorbehalten waren. Der CS3200X richtet sich vor allem an Fotografen, Videografen, Color Grader und Designer unter euch, die farbkritisch arbeiten und ein großes, scharfes Arbeitsfenster benötigen.
Großes Display, präzise Farben
Mit einer Bilddiagonale von 31,5 Zoll bietet der CS3200X rund ein Drittel mehr Anzeigefläche als ein typischer 27-Zoll-Monitor. Das ist besonders praktisch, wenn ihr z.B. im Videoschnitt gleichzeitig Bild, Werkzeuge und Timeline im Blick behalten möchten. Die 4K-UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln soll für eine gestochen scharfe Darstellung sorgen. Die Maximalhelligkeit liegt laut Hersteller bei 350 cd/m² bei einem Kontrastverhältnis von 1.300:1, die Bilddarstellung erfolgt in 10 Bit und die Look-Up-Tables arbeiten sogar mit 16 Bit intern. Ein Digital Uniformity Equalizer (DUE) gleicht Helligkeits- und Farbunterschiede über die gesamte Fläche aus.
Der CS3200X ist farbraumtechnisch breit aufgestellt und deckt 99 Prozent Adobe RGB und 96 Prozent DCI-P3 ab. Vorkalibrierte Presets für Adobe RGB, DCI-P3, BT.709 sowie ein Display-P3-Preset für Apple-Geräte sollen euch einen schnellen Wechsel je nach Aufgabe ermöglichen, beispielsweise Fotoretusche, Color Grading oder Printproduktion.


Profi-Features aus der CG-Serie
Besonders interessant ist die neue Sync-Signal-Funktion, die EIZO erstmals in der CS-Serie integriert hat. Helligkeit, Gamma und Farbraum passen sich automatisch an die Metadaten des eingehenden Signals an. Dadurch werden manuelle Eingriffe beim Wechsel zwischen SDR- und HDR-Material oder unterschiedlichen Farbräumen erheblich reduziert. HDR-Workflows werden durch Presets für HLG und PQ-Gamma unterstützt. Mit dem ColorNavigator 7 und externen Sensoren wird eine verlustfreie Hardwarekalibrierung ermöglicht.
Auch die Konnektivität ist spannend: Per USB-C werden Bildsignale, Daten und bis zu 70 Watt Ladeleistung durch ein einziges Kabel übertragen. HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse sind ebenfalls vorhanden. Ein integrierter KVM-Switch verbindet eure Peripheriegeräte automatisch mit dem jeweils aktiven Rechner. Hinzu kommen ein lüfterloses, absolut geräuschloses Design sowie eine magnetische Lichtschutzblende, die erstmals serienmäßig im Lieferumfang der CS-Serie enthalten ist.
Der ColorEdge CS3200X wird voraussichtlich im Herbst 2026 auf den Markt kommen. Einen Preis hat EIZO noch nicht kommuniziert. Zu sehen sein wird er erstmals auf der NAB Show, die vom 19. bis 22. April 2026 in Las Vegas stattfindet.
Wenn 31,5 Zoll für euch zu groß sind, ihr aber unbedingt ein hochwertiges Modell von Eizo haben möchtet, könnte der ColorEdge CG2400S mit einer Bildschirmdiagonale von 24 Zoll eine gute Option für euch sein. Er ist bereits für rund 1.400 Euro erhältlich.


350 cd/m² und dann HDR draufschreiben ist schlicht Verarsche.
Der Trick ist einfach:
Das Display kann HDR-Signale lesen, also nennt man es HDR.
Dass die Hardware den Dynamikumfang gar nicht darstellen kann, wird bewusst weggelassen.
Für alle, die sich damit nicht auskennen:
HDR bedeutet, dass sehr helle und sehr dunkle Bereiche gleichzeitig sichtbar sind.
Dafür braucht es deutlich mehr Helligkeit, eher Richtung ~1000 cd/m², und echten Kontrast.
Hier sind es 350.
Das Panel spielt die Inhalte ab, ja –
aber der eigentliche HDR-Effekt fehlt komplett.
Der Begriff HDR ist nicht geschützt.
Und genau das wird hier ausgenutzt.
Da frage ich mich wirklich, wofür man Marketing studiert –
um Dinge verständlich zu erklären oder um sie so zu drehen, dass sie besser klingen, als sie sind?
Für mich ist bei sowas Schluss.
Bei solchen Herstellern kaufe ich nichts mehr.
Das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Wir sind Menschen auf einem Planeten –
da sollte man fair miteinander umgehen.
Genau das ging mir auch durch den Kopf. Ich hätte es nur nicht so gut erklären können.
EIZO weiß das sie Marktführer im Profisegment sind und nutzt das scheinbar aus. Von so einem Hersteller hätte ich das nicht erwartet.
Für mich als ambitionierten Hobbyfotografen rechnet sich ein teurer EIZO eh nicht. Ein Benq PDXXXXX 32 Zoll
4K Monitor kostet weniger als ein Viertel vom EIZO und leistet mehr als genug für mich.
Damit ist die Frage nach der Größe gleich beantwortet. Hatte früher einen 27 Zoll-UHD-Monitor. Der war gut, aber mein 32 Zoll-4K-Monitor ist um Welten besser.
Ich habe Benq. Ein Drittel des Preises, perfektes Panel mit Einmessprotokoll. Eizo ist nur Abzocke, das Profi-Alleinstellungsmerkmal schon lange Geschichte.
EIZO hat gleich mehrere Vorteile: Höchste Farbpräzision, hervorragende Ausleuchtung und 5 Jahre Garantie. Ich hatte früher mehrere günstige Monitore und seit etwa 8 Jahren den EIZO CS 2730. Da merkt man den Unterschied schon bei den Anschlüssen und den Einstellmöglichkeit, den Kalibriermöglichkeiten aus dem eigenen Haus und vor allem bei der Qualität der Materialien und der Verarbeitung. Da können die günstigen Monitore nicht mithalten. Und das ist mir der höhere Preis wert. Wer natürlich sparen muss, kann gut auch auf einen günstigeren Monitor wie den Benq ausweichen.
früher mag Eizo Argumente für sich gehabt haben, vielleicht in gewissen Bereichen noch immer.
Ich habe meinen 10 Jahre alten Eizo verkauft und durch einen „günstigen“ 32“ 4K Oled ersetzt. Für mich ist das die bessere Lösung. Ich würde nicht mehr tauschen. Auch nicht zu selben Preis.
Durch das tiefe schwarz kommt das Bild dem gedruckten Foto sehr nahe.
Die Farben sind gut genug und Helligkeit reicht bei Tageslicht locker aus für Bildbearbeitung.
Sagt eigentlich alles über die Qualität von EIZO aus, dass man einen 10 Jahre alten Monitor noch verkaufen kann, die anderen schmeisst man einfach auf dem Müll. Ich kaufe mir dann als Nachfolger wieder einen EIZO, aber dann ein CG-Modell mit integriertem Kalibriergerät.
Es sagt vielleicht auch mehr über den Ruf aus den Eizo geniesst.
Wenn der Bildschirm täglich 12h läuft mach ein Eizo eventuell Sinn, das kann ich nicht beurteilen. Ich hatte jedenfalls ein etwas schlechtes Gewissen beim verkaufen, doch der Käufer schien glücklich zu sein.
Wie gesagt erscheint mir ein echter Schwarzwert wichtiger als ein integriertes Kalibriergerät und arbeiten ohne Lüfterlärm ist auch entspannend.
Aber natürlich jeder wie er mag.
Hui, das ist ja eine wilde Diskussion! Immer wieder lustig, zu lesen, was dabei herauskommt, wenn man grenzenlose Ahnungslosigkeit, ganz viel Meinung und das anonyme Internet kombiniert.
Mit ein bisschen sinnentnehmendem Lesen UND Verstehen hätte man sich (uns) das alles sparen können!
An keiner Stelle behauptet Eizo, dass das ein echter HDR-Monitor ist.
Tatsächlich wird Folgendes gesagt: “HDR-Workflows werden durch Presets für HLG und PQ-Gamma unterstützt.”
Und das ist vollkommen zutreffend und jeder, der auch nur ansatzweise weiß, wie eine professionelle Video-Postproduktion funnktioniert, fühlt sich fair uns zutreffend informiert.
Für die Assoziationen eines “Stefan Zimmermann” zum Thema HDR kann Eizo nun wirklich nichts.
Hier “Verarschung” zu wittern, entblößt lediglich eine bemerkenswerte Ahnungslosigkeit in Kombination mit einer besorgniserregend großen Klappe und ist ein gutes Beispiel für den Dunning-Kruger-Effekt.
Eizo kann nichts dafür, dass duTexte weder korrekt lesen noch verstehen und einordnen kannst.
Eizo ist nur Abzocke und Verarsche. Also viel zu teuer. Was sind das für Aussagen? Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Displays von morgens bis abends laufen und das über Jahre. Ohne zu schwächeln. Das interessiert den ambitionierten Hobby-Fotografen natürlich eher weniger aber gute Retoucher legen da schon Wert drauf. Dadurch relativiert sich auch der Preis. Natürlich bieten andere Hersteller auch gute Geräte an, die sich ab einer gewissen Leistungsklasse auf demselben Preislevel bewegen. So what…
Genau, es kommt nicht von ungefähr, dass in sämtlichen Druckereien (Druckvorstufe) und Werbeagenturen praktisch ausschliesslich EIZO CG Monitore stehen, ich habe jedenfalls noch nie einen anderen gesehen.
Die EIZO Monitore sind qualitativ sehr gut. In der Farbdarstellung und der Haltbarkeit – da gibt es nichts zu meckern. Das hat natürlich auch seinen Preis… Die in den Kommentaren beanstandete HDR Thematik kann ich nicht beurteilen – kenn ich mich zu wenig aus – HDR benötige ich auch nicht. Was mich doch aber wundert ist die Tatsache, dass EIZO keine 5K Monitore bauen kann oder möchte?! Gerade die Apple Minis, klein und leistungsstark, schreien ja geradezu nach einem guten 5K Monitor…
Verarsche.. naja, schauen wir doch einfach mal, was die KI (Google Chrome) dazu sagt:
Für die professionelle Bildbearbeitung ist eine maximale Helligkeit von 300 bis 400 cd/m² (Nits) völlig ausreichend. Wichtiger als die maximale Helligkeit ist eine kalibrierte Arbeitshelligkeit von ca. 120 bis 140 cd/m² sowie eine sehr gute Homogenität (gleichmäßige Ausleuchtung) und hohe Farbraumabdeckung (sRGB/AdobeRGB)
Wenn das für Profis reicht, sollte es doch für alle anderen auch reichen. Profis haben sowieso EIZOs, es gibt ja auch spezielle Modelle für echtes HDR, da muss man aber mindestens mit 2000 Euro rechnen, egal von welchem Hersteller. Die Frage ist also, braucht man das? Wenn man sich darauf spezialisiert hat schon, den meisten anderen bringt es aber nichs, denn die Monitore müssen regelmässig präzise kalibriert werden. Kommt dazu, dass es für den Druck sowieso nichts bringt, weil kein Drucker oder keine Druckmaschine echtes HDR überhaupt darstellen können. Echtes HDR macht nur für Spezialisten auf diesem Gebiet Sinn, wenn die Bilder und Filme auch auf entsprechenden und tauglichen Geräten gezeigt werden können. Der Durchschnittsanwender braucht sowas nicht.
Man merkt sofort, dass du noch nie echtes HDR gesehen hast oder damit gearbeitet. Sonst würde man so etwas nie schreiben, dabei falsche Promos in KIs eingeben und am Ende falsche Aussagen tätigen. Richtig wäre es gewesen, professionelle HDR-Bildbearbeitung und nicht SDR im KI-Prompt zu verwenden! Wenn das für Profis reicht, sollte es doch für alle anderen auch reichen. Ja, wenn sie nicht mit HDR arbeiten und sich im SDR-Modus befinden. Ansonsten sind das viel zu wenige Spitzenhelligkeiten für HDR, was du da falsch behauptest. Bei HDR wird das Bild nicht heller, aber die Spitzlichter, zum Beispiel von Lampen, leuchten dann wie echte Lampen und nicht wie helles Grau. Dafür benötigt es aber etwas zwischen 1000 und 10.000 cd/m², was theoretisch laut Spezifikation maximal möglich wäre. spezielle Modelle für echtes HDR, da muss man aber mindestens mit 2000 Euro rechnen Auch wieder falsch! Die Frage ist also, braucht man das? Warum sollte man sich über andere Gedanken machen? Es gibt genug User, die das benötigen und wollen! Man sollte nicht von seiner kleinen Blase auf die gesamte Welt schließen. Kommt dazu, dass es für den Druck sowieso nichts bringt, Das ist eine sinnlose Aussage aus der eigenen Blase heraus. Hast… Weiterlesen »
Also erstens: HDR und echtes HDR ist nicht dasselbe. Du switchst hin und her und schreibst meistens von HDR, also machen deine Aussagen gar keinen Sinn, HDR ist heutzutage Standard, echtes HDR hingegen nicht. Zweitens ist Gaming hier kein Thema, es geht um die Fotografie. Und drittens sagt mir dieses echte HDR rein gar nichts, und in meinem Genre ist es sowieso inexistent. Wenn aber jemand glaubt, dass er echtes HDR auf seinem Monitor dargestellt haben will, soll er sich einen entsprechenden Monitor kaufen.
Noch zur Werbung: Ich habe im Text oben nichts von echtem HDR gelesen, nur von HDR. Letzteres bezeichnet allgemein nur einen höheren Kontrastumfang als Standard (SDR). Echtes HDR ist eine ganz andere Kategorie. Der vorgestellte Monitor erfüllt aber höchste Anforderungen von Profi-Fotografen und von Amateuren sowieso. Das einzige, was ein Profi, der täglich Fotos bearbeitet, noch vermissen würde, wäre ein integriertes Kalibriergerät. Aber dafür gibt es ja die CG-Serie. Ich würde auf jeden Fall nichts Anderes mehr kaufen als EIZO, denn bei dem billigen Zeugs habe ich immer das Gefühl, dass es gleich auseinanderfällt. Qualität hat halt seinen Preis.
Kenne mich in der Materie nicht wirklich aus, aber ich persönlich finde HDR schrecklich, macht aus guten Bildern übersättigte “Leuchtreklame”. kann man mögen, ist aber nicht meins!
Ich kann mit HDR auch nichts anfangen, das erinnert mich immer an die scheusslichen Abbildungen in einem IKEA-Katalog. So nach dem Motto: wo Licht ist, hat es auf keinen Fall Schatten zu haben.
Verarsche?
Komische Wortwahl denkt meinereiner!
Diese Geräte sind für Profis von Profis. Profis wissen was sie brauchen, sollte man denken.
Sollte ein Profi dies nicht wissen, dann ist es keine “Verarsche” sondern dann ist der Profi ein Arsch!
Genau, und wer die Werbung gaubt, glaubt auch noch an den Storch. Sich schlau machen und selber ein Urteil bilden heisst die Devise.
HDR ist eben bei Spielen unheimlich wichtig, ergo scheint es eine Technik für Spielkinder zu sein und ja, lieber Rolf, beim Thema Druck muss man auch mal von Hinten denken, wenn man es eh nicht drucken kann ist es sauwichtig, dass man es vorher gesehen hat.
Licht und Schatten, auch so eine feine Sache! Früher haben viele Pappnasen versucht, den Schatten aus dem Bild zu bekommen, was ist dabei das Problem? Genau, wo Licht ist ist auch Schatten und wenn da kein Schatten ist was passiert dann? Na dann empfinden wir natürlich die Sache als unnatürlich, wir haben es eben etwas anders in Erinnerung.
Eine gute Gulaschsuppe muss scharf sein, aber auch das hat seine Grenzen, kann man ja auch Pepperoni pur essen.
Richtig, echtes HDR ist zum Spielen da, nur blöd, dass ich nie spiele, ich habe lieber ab und zu mal einen Ausdruck an der Wand hängen, aber da nützt mir HDR rein gar nichts, weil Original-Leuchtreklamen nicht gedruckt werden können. Aber jetzt mal im Vertrauen: Echtes HDR ist doch nur etwas für Pixelpeeper, die sich an den höchsten Höhen und tiefsten Tiefen ihrer “Meisterwerke” nicht sattsehen können. Die starren dann stundenlang auf ihre Fotos auf dem Monitor und ergötzen sich an der hellsten Leuchte, die sie jemals in ihrem Leben gesehen haben. ich denke, da muss man irgendwie der Typ sein für so etwas, da gehöre ich definitiv nicht dazu.
Also da meinereiner selber keine Leuchte ist kann ich mich schon an Leuchten erfreuen, aber dann bitte in echt und nicht auf einem Foto.
Bei Gebäudefotografie kann man ja auch unterschiedlicher Meinung sein, hängt auch mit dem Gewerk zusammen, wie der Alfred sagen würde.
Wenn unsereiner alte Gemäuer ablichtet versuchen wir, Stimmungen mit auf das Bild zu bekommen, ohne Stimmungen ist es letztendlich nichts anderes als eine alte Bude.
Kann ja sein, dass ein Prüfstatiker jeden Mauerriss bis ins aller kleinste Detail sehen will, um Rückschlüsse ziehen zu können, wobei ein solcher auch besser beraten wäre, mal seinen A….. hin zu bewegen und sich ein bisschen Masse aus dem Ritz zu kratzen, eine Fingerprobe sagt mehr als hundertausend MP.
Genau, lieber Rolf, hat Dir meinereiner schon mal gesagt, dass ich ein Gott begnadeter Hobby-Fotograf, Hobby-Koch, Hobby-Unternehmensberater und Hobby-Psychologe bin, klar, ein Beispiel (für alle Feinde der langen Beiträge bitte eins weiter gehen, geht leider nun nicht kurz): Meinereiner flitzt den ganzen Tag durch dieses Netz der Inder, um Dinge aufzuspüren, welche auf den ersten Blick wenig Sinn machen. So kam ich auf eine Seite eines Gastronomen, der einen Spendenaufruf für einen Neuanfang geschaltet hat, der Mann kann super kochen, so viel kann ich als Hobby-Koch beurteilen. Da der nun schon viele Jahre selbstständig ist und wirklich super kocht, wozu braucht der dann Geld für einen Neuanfang? Die Antwort ist einfacher als man denkt: Der gute Mann hat sein Handwerk, aber keinesfalls sein Gewerbe verstanden. Er hat eine Unmenge von Top-Kochklamotten, einen Metzger seines Vertrauens, einen Bäcker seines Vertrauens, kauft Gemüse lokal auf dem Wochenmarkt, kocht alles frisch und verschwendet auch nichts, so weit alles super. Nur leider hat der gute Mann seinen Laden nicht verstanden, in guten Häusern gelernt, aber, sein Betrieb ist letztendlich ein Freizeitgelände und sein gastronomischer Betrieb letztendlich eine Frittenbude. Nun kann man sich ja denken, dass er dann bei den Preisen, die er nehmen kann… Weiterlesen »
Der Vergleich mit der Gastronomie ist gar nicht schlecht, da kommen und gehen die Trends auch mit einer schönen Regelmässigkeit. Mal schauen, wie lange sich z.B. die Molekularküche noch hält.
Das kann man gut mit der Fotografie vergleichen. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als die digitale Fotografie aufkam. Die gefragtesten Fotografen waren die, die den Sättigungsregler immer ganz nach rechts geschoben haben. Doch bald konnten die Leute solche Fotos nicht mehr sehen, und es ging wieder zurück zu authentischen Bildern. Mit dem echten HDR wird es nicht anders sein, das wird wieder so schnell verschwinden, wie es gekommen ist. Die Leute wollen sich sowas ganz einfach nicht dauernd angucken. Und richtig peinlich wird es, wenn die Qualität der Fotos nicht mit so einer übertriebenen Bearbeitung mithalten kann.
Da sprichst Du ein wahres Wort gelassen aus, lieber Rolf!
Wahre Könner der Fotokunst haben ein sehr gutes Auge, bei Nachtfotografie sehe ich Unschärfe als viel wichtiger an als Schärfe, aber nicht in Form von “nicht scharf gestellt oder verwackelt”, sondern es soll Könner geben, die haben ein manipulatives Auge, will heißen, die kennen so ein Paar Tricks, wie man Leute Dinge sehen läßt, welche gar nicht da sind und können solche Streiche auch ganz gezielt einsetzen.
Betrachtet man solche Meisterwerke, dann sieht man Gespenster zwischen den Bäumen, also nun keine, welche eine KI da reingeschrubbelt hat, dies kann jeder Trottel mit kostenfreier Software hin bekommen, nein, Gespenster “out of Knipse”, so was muss man können, da wäre Schärfe nur fade!
Stimmt, zusammenbasteln kann jeder. Ich frage mich nur, wieso man sich überhaupt die Mühe macht die einzelnen Teile abzufotografieren, man könnte das Ganze auch einfach mit der KI am PC zusammenbasteln. Kommt in etwa auf das gleiche heraus.
Hat meinereiner im Faden über die neue Sony zum Ausdruck gebracht, lieber Rolf!
Da Fake eben Fake ist stellt sich meinereiner die Frage nach Hard- und Software so gar nicht mehr, wenn es perfekter Fake sein soll, dann lässt man die Knipse besser weg, denn nur Software kann vieles, was die Kombi so (noch) nicht kann, möchte meinereiner in einem Sternenhimmel dann noch die Venus haben, welche in diesem Bild so gar nicht vorkommen kann “nicht verzagen, Chat GPT fragen, schon isse da, alles wahr (oder doch nicht?).
In der Gastronomie ist es eben wie im wahren Leben, auch dort ist weniger mehr, hierzu ein aktuelles Beispiel:
Mein missratener Sohnemann hat meinereiner heute ein Bild aus deren Betriebskantine geschickt, mit dem Laberknochen aufgenommen und kein HDR.
Als CEO von dem Laden hätte meinereiner dem Kantinenwirt auf der Stelle den Weg vor die Tür gezeigt, nicht wegen dem Essen, nicht wegen dem Geschmack, sondern ausschließlich wegen der Portion.
Wer da sein Tellerchen leer ist, damit morgen die Sonne wieder scheint, der braucht die nächsten drei Stunden nur für Verdauung, und für das Verdauen und das Rülpsen zahlt meinereiner nicht, das sollen die mal schön in ihrer Freizeit machen, nicht nach dem Mittagstisch!
Was müssen wir den von jemanden erwarten, außer solche Sprüche über HDR… wenn dieser beim Foto des Monats ein Photo einreicht, das durch Photo – Computer – Klempner Arbeit entstanden ist… heute nennt man das Composing…. Nur, Photo des Monats…ist ein PHOTO…und kein Composing… also sollten PHOTOS eingereicht werden…und wenn Composing, dann beim einreichen dieses Photo auch als Composing kennzeichnen, damit es jeder es als solches betrachten kann…. Zurück zum eigentlichen Thema… 350 cd/m²…. die meisten der selbsternannten Photo Screens erreichen nicht einmal 300… bei Benq…ist 350 cd/m² in einer Preiskategorie wie Eizo erhältlich…warum dann nicht gleich Eizo… HDR…Eizo hat nirgendswo in seiner Beschreibung geschrieben, das es HDR darstellen kann… nur das der Screen HDR verarbeiten kann…sprich die dazu notwendigen Daten verwalten kann… Also, woher der AUFSCHREI bezüglich HDR…. Zu HDR selbst… Was ist HDR…. HDR wurde für Video entwickelt…im Zuge der Problematik das die Fernseher immer grösser wurden… und dadurch im Wohnzimmer ein Problem entstand… die Lichtsituation in einem Wohnzimmer ist alles, nur nicht ideal für ein Fernsehbild…. damit das Fernsehbild nicht zu einer Einheitsmasse wird, wurde die HDR Manipulation entwickelt, die dafür sorgt das der Hell/Dunkel Kontrast extrem aufgeblasen wird… sprich, total überzogen…auf dem Fernsehbild sieht dann wieder… Weiterlesen »
Meine Hochachtung, werter Freund,
für Gemeinheit so fundiert fachlich zu untermauern fehlt meinereiner leider die Kenntnis der Materie, aber verstanden hat es meinereiner!
Versuche mal zu beweisen, dass meinereiner es verstanden hat, da ich gerne über das Essen rede hier meine Deutung: “Alle sagen “jeder Depp kann ein Spiegelei braten”, wer ein Spiegelei brät hat selbiges nicht verstanden!”
Bei Bildern gibt es Farbtemperatur, auch beim Kochen ist die Hitze eine hohe Kunst, Spiegeleier bei etwa 40-45 Grad in der Pfanne ziehen lassen, damit die nicht unten braun werden sondern das Eiweiß nur zum “Spiegel” wird, wahre Könner machen erst das Salz in die Pfanne, damit es nicht auf dem Ei liegt und man es trotzdem hinterher essen kann (gut, geht auch ohne Salz) wenn es der Matthias zu Werbezwecken abgelichtet hat.
….ich koche Salzarm….1 Pfund Salz hält bei mir 4-5 Jahre….
da Salz nicht unter die Kategorie Gewürz fällt…:-)
und bitte nicht vergessen…was bei der Photobearbeitung der Screen ist…
ist beim Kochen der Herd….in dem Sinne…guten Appetit…
Da hast Du nun waagerecht und senkrecht, Salz hat in der feinen Küche nichts verloren.
Und der Herd ist wichtig, stimmt auch! Genau deshalb haben die ja früher auch das Spiegelei in der Pfanne in warmes Wasser gestellt, denn für ein solches Produkt ist ein Gasherd so sinnvoll wie eine Sony MP-Pixelkuh in der Fotografie, aber jeder wie er es mag!
Bravo, absolut super beschrieben und fachlich untermauert!
Dieser Jemand ist wohl der einzige, der hier solche übertriebenen Fotos zeigt. Und ja, man sieht oft, dass seine Bilder gar nicht mit einem Klick entstanden sein können und wirken so sehr unnatürlich. Aber jedem das Seine, eine Deklaration wäre jeweils noch nett. Der vorgestellte Monitor ist auch nicht für Leute wie ihn gemacht, sondern für durchaus anspruchsvolle Fotografen. Keine Ahnung, wieso man von “Verarsche” spricht, es steht im Artikel oben nichts, was nicht stimmt.
Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Unsinn über HDR hier verbreitet wird. Viele Kommentare hier zeigen nicht nur Halbwissen, sondern ein grundlegendes Missverständnis davon, was HDR überhaupt ist. Begriffe wie „zu grell“ oder „sieht aus wie ein IKEA-Katalog“ sind einfach daneben. Das sind typische SDR-Denkmuster, die auf HDR nicht übertragbar sind. HDR bedeutet nicht „alles heller und knalliger“, sondern einen deutlich größeren Dynamikumfang, realistischere Helligkeiten und feinere Abstufungen. Und ganz ehrlich: Der Vergleich mit einem gedruckten Katalog ist technisch völlig absurd. Ein Printmedium hat weder die Helligkeit noch den Kontrastumfang eines HDR-Displays. Wer solche Vergleiche bringt, zeigt ziemlich deutlich, dass er die Grundlagen nicht verstanden hat. Vielleicht sollte man sich erst mit den Basics beschäftigen, bevor man so selbstbewusst falsche Urteile fällt. 1. SDR vs. echtes HDR Viele hier diskutieren über HDR, haben es aber offensichtlich nie korrekt gesehen. Ein typischer SDR-Monitor (meist irgendwo bei ~300–400 cd/m²) ist technisch gar nicht in der Lage, das darzustellen, worum es bei HDR eigentlich geht. Wenn ihr HDR auf so einem Display bewertet, dann bewertet ihr kein HDR, sondern eine stark beschnittene SDR-Version davon. Das ist, als würde man über Surround-Sound urteilen – mit einem einzelnen Handy-Lautsprecher. HDR bedeutet nicht „alles heller und… Weiterlesen »
Ist ja alles gut und schön, nur hat die Sache aus meiner Sicht einen kleinen Haken: Spitzenfotografen wollen ihre großformatigen Bilder in Museen und ähnlichen Stätten der Kunst an der Wand hängen sehen, wer am Monitor hängt kann sich auch einen Laberknochen kaufen, da liegt dieser berühmte Hase im noch berühmteren Pfeffer. Was HDR kann oder nicht kann ist eine Frage, was man in dem Bereich, welchen man als Fotokunst bezeichnet die denkende Seele damit anfangen soll die ganz andere. Das Eheweib hat hier auf einer Seite unserer lokalen Vermarkter für ein Video so viele “hab Dich lieb” bekommen wie kein Bild und Video jemals zuvor, nicht wegen HDR oder sonst einem Geschrubbel, sondern wegen dem genitalen Rat eines Kerls, der weiß, was Leute sehen wollen. Der “Trick” war ein ganz einfacher: Ein sehr bekanntes Fuhrwerk unserer Stadt wurde abgelichtet, nicht die Kamera (war das Xiaomi 15 Ultra) noch sonst was löste die große Freude aus, sondern ausschließlich die Idee: Mal ein Video von der einzigen Stelle zu machen, wo man bei der Fahrstrecke unser Kafter direkt hinter der Bimmelbahn sehen kann und zwar ohne schneiden, zusammen pappen oder sonst einem Stuss, der Winkel macht das Bild, da hapert es… Weiterlesen »
Wenn ich bei meiner Kundschaft im Büro Bilder ansehen MUSS denke ich mir – jedes Foto ist gleich Perlen vor die Säue geworfen – die Monitore sind alle auf Büro Standard eingestellt – das bedeutet egal ob Kontrast, Helligkeit oder Farbe – nichts ist stimmig.
Deswegen – Druckvorstufe ist professionell. Vom Studio-Licht über die Kamera bis zur Bildbearbeitung sollte Hardware kalibriert sein damit jeder Beteiligte die selben Voraussetzungen vorfindet. Alles andere ist Mumpitz!