Wer von euch auf der Suche nach einem günstigen Einstieg in die Fisheye-Fotografie ist, sollte aufhorchen: Brightin Star hat mit dem 7,5mm f/2.8 IV ein kompaktes Weitwinkel-Objektiv für APS-C-Systemkameras vorgestellt.
Dramatische Perspektiven mit 190 Grad Bildwinkel
Das neue Objektiv bietet einen Bildwinkel von beeindruckenden 190 Grad und richtet sich an Fotografen, die nach ausgeprägter Perspektivverzerrung und immersiven Bildkompositionen suchen. Zwar adressiert der Hersteller das Objektiv für Landschafts-, Architektur- und Astrofotografie sowie für Skate- und Reisefotografie, generell ist es jedoch eher ein Nischenobjektiv mit starkem Look, das auf sehr weite Bildwinkel und kreative Perspektiven abzielt.

Laut Brightin Star eignen sich die Aufnahmen nicht nur für den klassischen Fisheye-Look. Wie bei vielen Fisheye-Objektiven lassen sich die Bilder in der Nachbearbeitung entzerren, beispielsweise mit Korrekturprofilen in Lightroom oder Photoshop. Dadurch entsteht ein konventionellerer Ultraweitwinkel-Eindruck. Dies ist jedoch keine Eigenschaft des Objektivs selbst, sondern ein Schritt in der Software, der mit Beschnitt und möglichen Qualitätsverlusten an den Bildrändern einhergehen kann.
Kompakt, leicht und gut ausgestattet
Mit einem Gewicht von rund 274 Gramm eignet sich das Objektiv gut für Reisekits und für das Fotografieren aus der Hand. Je nach Mount betragen die Außenmaße 64 Millimeter Durchmesser und 53 Millimeter Höhe. Der minimale Fokusabstand von nur 15 Zentimetern ermöglicht es, Motive extrem nah ans Vorderelement heranzuführen. Dadurch verstärkt sich der dramatische Weitwinkeleffekt noch. Bei diesem Objektiv erfolgt die Fokussierung manuell.
Optisch setzt Brightin Star auf eine Konstruktion aus elf Elementen in acht Gruppen, darunter drei ED-Elemente und drei hochbrechende Elemente. Diese sollen chromatische Aberrationen und Verzeichnung reduzieren. Die fünfblättrige Blende erzeugt bei Lichtquellen markante 10-strahlige Sonnensterne, was besonders für Nacht- und Stadtfotografen unter euch von Interesse sein dürfte.


Praktisch ist auch die Möglichkeit, einen Filter hinten einzusetzen, da das vorstehende Frontelement die Verwendung herkömmlicher Frontfilter verhindert. So könnt ihr auch bei Langzeitbelichtungen weiterhin mit ND-Filtern arbeiten.
Das Brightin Star 7,5mm f/2.8 IV ist ab sofort zum Einführungspreis von 140 US-Dollar in den Farben Schwarz und Silber für die Bajonette Sony E, Nikon Z, Fujifilm X, MFT, Canon RF und Canon EF-M erhältlich.
Wenn ihr an einem Fisheye-Objektiv desselben Herstellers für das Vollformat interessiert seid, könnte das kürzlich hier vorgestellte MF 11mm f/2.8 II für euch interessant sein. Zudem arbeitet der Hersteller derzeit an seinem ersten Ultraweitwinkel-Objektiv mit Autofokus-Motor, dem 12mm f/2.8 AF.
via: PetaPixel


Für das Geld einfach Spaß damit haben 📸 …und Filter die man vor den Sensor “klickt” mag ich auch
Servus Mirko
Das mit dem Spaß hat momentan bei uns „ein Loch“ weil in der Firma wegen der „Gemengelage“ die Koordinierung bei den betreuten Projekten aus dem Ruder läuft. Für unsere Kunden laufen die dadurch entstehenden Kosten rasant nach oben. Kann durchaus sein das eines der Projekte weit nach hinten verschoben werden muss. Knallhart aber sehr freundlich teilte unserem Kunden der chinesische Lieferant seine veränderten Lieferbedingungen mit.
Deswegen habe ich wenig Zeit der Fotografie zu frönen. Hätte nicht gedacht das ich nochmals so gefordert werde.
Fisheye-Fotografie zu solch moderaten Preisen könnte man sich für die X-E2 mit dem Brightin Star 7,5mm f/2.8 IV schon mal gönnen!
Ich finde deinen Ansatz “Freude am Fotografieren” sehr gut… Lebensfreude! Deswegen finde ich viele Aufnahmen auch einfach klasse, die keinen Preis gewinnen oder einen leicht schiefen Horizont haben (als Beispiel), weil man die Freude erkennen kann.
Thomas, in der “X-Half Gruppe” sind viele Asiaten unterwegs. Während WIR über Sinn oder Unsinn diskutieren gehen die lieber fotografieren 📷 … siehe aktuell den Sony Artikel 😉
Testen macht ja auch Spaß 😵💫 Momentan nehme ich hin und wieder gerne mal ein Objektiv aus der Kiste und teste es auf Infrarot. Das alte Kraftwerk liegt ja immer gut in Sichtweite. Hier mal das alte Voigtländer Color Skoparex 35/2.8 (M42) und ab f8.0 ist der Hotspot da
https://i.ibb.co/602NvCdm/Collage-113.jpg
Freude am Experiment! Einfach so…
Top!
Ich war heute wieder im Hafen unterwegs und fotografierte Fischkutter… bald die letzten ihrer Art. Auch SW. Damit fing ich mir bereits Spott von einigen Fotografieexpertinnen und Experten ein. Macht nichts. Ich habe Spaß. Seit zwei Wochen schwimmt mein Boot auch wieder… Saison 2026. und die Kamera immer dabei. Welches Modell… egal!
Ja ich habe die Kommentare der neuen Expertin aus Trollhättan gelesen 👍 Hoffe das Sie nach ihrer Sitzgruppe bei YMCA wieder schmerzlos auf ihren Popo sitzen kann 👩⚕️ Ich mag Kutter 📸👍
Das ist ein Mann. Diese Anonymität hat auch Nachteile… Ich mag ja gerne ein offenes Visier…
probiere übrigens an meiner GFX gerade ein TS-Objektiv aus. Macht richtig Laune… Dir einen hoffentlich schönen Brückentag.
Welches TS Objektiv ist es denn geworden? Bin schon gespannt auf deine ersten Vorstellungen damit 📷 Ja ich habe einen Brückentag aber ….das Wetter 🤮☔️🤮 Naja ist meist so bei mir, kündigt sich ein neues Obi an dann REGEN ☔️
TTartisan 17mm/4 … gebraucht. Viel Fummelei… aber still nur für mich. Wunderbar!
Viel Spaß damit und fummeln gehört einfach mit dazu 👍
Für Astrofotografie?
Klar, ein Fischaugen reicht für Objekte in zehntausenden Lichtjahren locker aus. Kann ich jetzt meine Teleobjektive wegschmeißen oder ist das Objektiv doch nicht geeignet, um ein Teleobjektiv zu ersetzen?
Das ist bei mir persönlich einfach so ein kleines Fisheye-Trauma 😄
Ich kann das inzwischen einfach kaum noch sehen. Früher, vor 10–15 Jahren, hatten gefühlt sämtliche Drohnen und Actioncams fast ausschließlich extremes Fisheye. Phantom-2-Zeiten und so.
Damals waren plötzlich überall diese ultrakrummen GoPro-Aufnahmen unterwegs. Mountainbike-Videos, Skihelme, Modellflug, FPV, YouTube-Intros. Gefühlt musste damals einfach alles aussehen, als würde man durch einen Türspion schauen 😄
Aber das ist wirklich nur mein persönliches Ding. Wenn jemand Spaß daran hat oder das kreativ einsetzt, ist das natürlich völlig okay. Für große Übersichtsaufnahmen kann das ja sogar richtig genial aussehen 🙂
Ein Preis und Gewicht/Größe für jede Tasche, somit sicher interessant für so ein <1% der Fotoanteile – da ich = 200 (400) zu 99,9% nicht unterwegs bin, beschäftige ich mich wenig mit solchen Brennweiten-Extremen und deren “irreal-spezieller Sicht auf die Welt”, wie sie halt nun mal nicht ist …
In meinem Täschchen ruht auch das Z 14-30/f4… 14 mm- 15mm nutze ich nur selten an diesem Zoom: zu fremd wirkt das Bild auf mich. Sollen Vorder- und Hintergrund eins werden, mag es gehen. Ansonsten möchte ich nicht irreal- speziell auf die Welt schauen.
Moin
Ich besitze auch eine 10mm Festbrennweite (APS-C) und so häufig kommt die bei mir auch nicht zum Einsatz. Würde ich noch an der Küste leben dann wüsste ich aber … Strände, unendliche Weiten, das Meer und die Wolken die durch das Bild ziehen 📷
IRONIE: Stand auf dem Deich, was habe ich gesehen? Nichts als „Baaatz“ weil es war gerade Ebbe. Stürmisch war es, mir war kalt weil wer hat schon bei Sonne winddichte Bekleidung dabei, laut war es weil das Federvieh die Mittagsruhe nicht eingehalten hat. Außerdem haben die da oben ein seltsamen Getränk von dem sie behaupten es wäre Bier! Wer bitteschön mag eine Semmel mit toten Meerestieren drin?
Immerhin wissen die Ureinwohner das es gute Fotoapparate gibt, habe da welche mit riesigen Rucksäcken rumlaufen gesehen. Geld müssen die haben weil die langen lichtstarken Objektive die sie rumschleppen sind nicht billig. IRONIE ENDE