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Brightin Star MF 14mm f/2.8: Günstiges Ultraweitwinkel fürs Vollformat

Brightin Star bringt mit dem MF 14mm f/2.8 ein lichtstarkes Ultraweitwinkel fürs Vollformat zum kleinen Preis. Erhältlich ist es für verschiedene Mounts.

Lichtstarkes Ultraweitwinkel mit natürlicher Perspektive

Anders als bekannte Fisheye-Objektive von Brightin Star, etwa das MF 11mm f/2.8 II, bildet das 14mm f/2.8 laut Hersteller weitgehend verzeichnungsfrei ab. Gerade Linien bleiben gerade, was das Objektiv für Architektur und Interieur brauchbar macht. Das optische Design besteht aus 13 Linsen in 9 Gruppen, darunter zwei asphärische, fünf hochbrechende und drei ED-Elemente.

Die offene Blende von f/2.8 macht das Objektiv auch für Nachtaufnahmen interessant. Brightin Star verspricht wenig Koma und Astigmatismus – zwei Abbildungsfehler, die Sterne zum Bildrand hin sonst zu verzogenen Lichtflecken verformen, statt sie als saubere Punkte abzubilden. Eine mehrlagige Nano-Vergütung soll außerdem Reflexe und Geisterbilder dämpfen.

Eine Besonderheit ist die Filterlösung. Statt vorne aufgeschraubter Rundfilter setzt das Objektiv auf 82-mm-Steckfilter, die sich zugleich als Streulichtblende nutzen lassen. Wer mit ND oder Polfilter arbeitet, bekommt hier also eine praktische Aufnahme direkt am Objektiv.

Die zehnlamellige Blende erzeugt saubere Sonnensterne mit zehn Strahlen, ein nettes Detail für Aufnahmen mit punktförmigen Lichtquellen. Fokussiert wird ausschließlich manuell, was bei einem Weitwinkel mit großer Schärfentiefe in der Praxis selten ein Problem ist. Der Einführungspreis liegt bei 239,99 US-Dollar (regulär 279,99), gültig vom 17. bis 27. Juni über den Brightin-Star-Shop.

Wer beim selben Hersteller lieber Autofokus möchte, sollte sich das Brightin Star 12mm f/2.8 mit Autofokus ansehen, welches bereits für den Sony E-Mount erschienen ist und 609,99 US-Dollar kosten soll.

via: Digitalcameraworld

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11 Kommentare
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Radioreinhard

Hei ist das lustig. Ein Fischauge ohne Fischaugeneffekt. Klasse, genau mein Humor.
Dennoch vermisse ich den Hinweis, warum die Fischaugen- bzw. Ultraweitwinkel in der ach so rückständigen DDR um einiges kürzer waren als dieses neue Rohr. (Auf westdeutsch: diese Röhre), obwohl diese auch 10 Linsen hatten.

Maik Richter

Vielleicht, weil es in der DDR gar keine vergleichbaren Ultraweitwinkelobjektive gab?

Soweit mir bekannt ist, war das weitwinkligste Kleinbildobjektiv in der DDR das Flektagon 20mm F/4 (kein Fisheye), das kann man wohl kaum mit einem 14mm F/2.8 vergleichen, welches wesentlich weitwinkliger und dazu noch lichtstärker ist.
Außerdem gab es ein Flektogon 12,5mm F/2.8 (für Pentaflex 16), welches aber kein Kleinbildformat abdeckte.
Von welchen “Fischaugen-, bzw. Ultraweitwinkelobjektiven” für Kleinbildkameras aus der DDR sprichst Du also?

Mirko

…das Flektagon 20/2.8 war aber die bessere Wahl. Dann fällt mir noch das Zenit 16mm ein, nur die Sowjetunion war eben nicht die DDR. I❤️Radia GaGa

Ollika

Ich glaube nicht das Genosse Reinhard dir antworten wird. Dem geht’s doch nicht um Fakten, mehr um sinnfreie Stänkereien. Ich musste auch fast 30 Jahre das DDR-Regime erdulden, aber im Gegensatz zu ihm hat das bei mir keine Langzeitschäden verursacht. Der Typ ist einfach nur peinlich.
Deiner obigen Recherche stimme ich übrigens vollkommen zu.

N1USER

Lernfrage an den Fachmann: Das Pentax K 17mm Fisheye war 34mm lang, 235g schwer und hatte obendrein noch vier eingebaute Filter. Da konnte deine Optik aus der Zone doch bestimmt mithalten, oder etwa nicht?

Mirko

F6, Cabinet, Semper, Juwel72 waren begehrte FILTER…Zigaretten in der Zone 😂

Stefan Zimmermann

Ehrlich gesagt verstehe ich solche Produktvorstellungen nicht.

Da wird ein Objektiv vorgestellt und die Beispielbilder werden in Briefmarkengröße gezeigt.
Das Nachtfoto hat gerade einmal 800 × 534 Pixel und rund 25 KB.
Mehr Informationsgehalt hat heutzutage teilweise ein WhatsApp-Vorschaubild.

Auf dem Nachtfoto springt mir als Erstes eine deutliche Vignettierung ins Auge. Alles andere kann ich praktisch nicht beurteilen, weil die Bilder viel zu klein sind. Wie sehen die Sterne in den Ecken aus? Wie gut ist die Randauflösung? Wie schlägt sich das Objektiv wirklich? Keine Ahnung.

Das zweite Bild ist kaum hilfreicher, hat aber ebenfalls deutliche Vignettierung Man erkennt die Gebäude, aber über die tatsächliche Bildqualität erfährt man praktisch nichts.

Ich lese den Artikel, schaue mir die Beispielbilder an und bin hinterher kaum schlauer als vorher. Wenn das Interesse an einem Objektiv wecken soll, erreicht es bei mir genau das Gegenteil.

Stefan Zimmermann

Hallo Jürgen,
danke für die Rückmeldung.
Mir ist nur wichtig, dass meine Kritik den Herstellern galt und nicht euch.
Viele Grüße
Stefan

Jürgen

Ich habe das Objektiv von Pergear. Aussehen und technische Daten sind gleich. Ich benutze es an L-Mount. Eure Fragen kann ich leicht beantworten. 1. Die Vignettierung ist stark, aber gar kein Problem. Jede Bildbearbeitung korrigiert das kinderleicht. 2. Flares, Gosting und ähnliches können stark sein, aber kein Problem. Ein paar Millimeter die Kameralage verändert und alles ist gut. Ich habe auch das Nisi 15 mm, f 4.0. Wohl ein Vorläufer der jetzigen 14 mm, f 2.8. Gegeneinander getestet habe bei die gleiche Brennweite und f 4 ist eher f 3,5. Es gibt aber Unterschiede. Das Nisi vignettiert nicht so stark und hat weniger Gosting. Jetzt kommt der wesentliche Punkt. Obwohl das Nisi, als es heraus kam, bei optischer Leistung sehr gut, es gab Tests mit bestes 15 mm und man könnte sich freuen, denn es hat ja 14 mm. Jetzt zum hier besprochen 14 mm, f2.8. Die Schärfeleistung ist besser als Nisi und die Details haben mehr Kontraste. Fazit, wer das Objektiv nicht hat, sollte nicht darüber spekulieren. Trotz der dicken Frontlinse kann man Filter verwenden. Ein negativer Punkt ist das Bajonett, das wackelt am L-MOUNT, aber auch egal. Es ist nur minimal und ich bin v
orsichtig.

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