Ein neues Gerücht sorgt für Aufregung in der Canon-Community: Noch Ende 2026 könnte ein Zoomobjektiv mit einer durchgehenden Offenblende von f/1.4 angekündigt werden.
Ja, ihr habt richtig gelesen – nicht f/2.0, nicht f/1.8, sondern f/1.4. Als Zoom. Wenn das stimmt, wäre das schlicht irre.
Was wir wissen – und was nicht
Die Gerüchteseite Canonrumors berichtet, dass Gründer Craig Blair „ziemlich gute Beweise” für ein solches Objektiv gesehen habe. Der Zeitrahmen: Ende 2026. Mehr konkrete Details gibt es bisher allerdings nicht. Weder der genaue Brennweitenbereich noch ein möglicher Preis sind bekannt.
Auslöser für die Informationen war offenbar ein kürzlich aufgetauchtes Canon-Patent, das diverse optische Designs für f/1.4-Zooms abdeckt – sowohl für Vollformatkameras als auch für APS-C-Kameras.
Blair spricht konkret von einem f/1.4-Zoom der hochwertigen L-Reihe. Da Canon in seiner gesamten Geschichte noch nie ein L-Objektiv für APS-C (weder EF-S noch RF-S) herausgebracht hat, spricht vieles dafür, dass es sich um ein Vollformat-Objektiv handeln dürfte. Allerdings deckt das zugrunde liegende Patent eben auch APS-C-Designs ab, und Blair widmet dem Thema in seinem Artikel sogar einen eigenen Abschnitt. Dort schreibt er, ein solches Objektiv könnte gut neben der zeitnah erwarteten EOS R7 Mark II erscheinen – er habe aber „keine Hinweise” auf eine RF-S-Version gesehen. Eine APS-C-Variante ist also nicht völlig ausgeschlossen, aber derzeit wenig wahrscheinlich.
Canon will offensichtlich mehr als nur mithalten
Sony hat mit dem FE 28-70mm f/2 GM und dem FE 50-150mm f/2 GM zuletzt vorgelegt und sich in der f/2-Zoom-Liga einen Vorsprung erarbeitet. Canon hat mit dem RF 28-70mm f/2L USM zwar 2018 den Anfang gemacht, seitdem aber in diesem Segment nichts nachgelegt. Ein f/1.4-Zoom wäre also weniger ein Aufholen als vielmehr ein Statement: Wir können mehr.

Das RF 28-70mm F/2L USM war damals beim Launch des EOS-R-Systems das Objektiv, das zeigen sollte, was mit dem neuen Bajonett möglich ist. Ein f/1.4-Zoom könnte genau diese Rolle erneut einnehmen – als technologisches Ausrufezeichen.
Ein L-Objektiv, kein Schnäppchen
Dass es sich um ein L-Objektiv handeln soll, dürfte niemanden überraschen. Und ja, das bedeutet vermutlich auch: groß, schwer und verdammt teuer. In den Kommentaren bei Canonrumors wird munter spekuliert – von 5.000 Dollar aufwärts bis hin zu 25.000 Dollar für ein „14-100mm f/1.4″ ist alles dabei.
Realistischer dürften deutlich kürzere Brennweitenbereiche sein. Der Zoombereich wird zwangsläufig kompakter ausfallen, das ist der Preis für eine so extreme Lichtstärke.
Unser Fazit
Noch ist das alles ein Gerücht, wenn auch ein spannendes. Sollte Canon tatsächlich ein f/1.4-Vollformat-Zoom auf den Markt bringen, wäre das eine kleine Revolution im Objektivbau. Wir bleiben dran.
Quelle: Canonrumors


Ein Zoom mit 1,4 durchgehender Lichtstärke ist ja nun erst dann spannend, wenn die dazu gehörigen Brennweiten bekannt sind, da ja auch dieser komische Faktor eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielt.
So wäre ein 30-45mm wohl einfacher zu realisieren als diese Idee von einem 14-100mm, dass die Preise happig werden, dafür bürgt der Name des Herstellers.
Alle KB-Objektive kann man auch an APS-C hängen, auch dies ist nicht ganz neu!
An der C-Knipse wäre es dann ein 48-72mm, womit der Kunde dann ein 48-72mm dazu hätte, müßte sich eben nur noch 2 Kameras kaufen, was für Canon auch kein Nachteil wäre. Ob ein so lichtstarkes Objektiv an einer C-Kamera besonders sinnvoll wäre, darüber muss sich dann der Kunde Gedanken machen.
Aber von 30mm bis 72mm hätte man dann ja, fragt sich halt wozu, aber mit zu vielen Fragen versaut man sich die ganze Fotografie und denen das Geschäft.
Es kauft halt nur kaum einer eine Canon APS-C Knipse für unter 1000€ um dann ein >5000€ f1,4 Vollformatzoom daran zu schnallen.
Machen wohl nur die Leute, die eine Canon KB haben und dann die guten Objektive auch am C-Sensor nutzen wollen. Für unter 1000,– Eurosen werden die aber dann auch keine kaufen, dann wären R7II oder sonst was eher die üblichen Verdächtigen.
Ein F1.4 Zoom wäre natürlich absolut irre, aber der Preis würde mir jetzt schon Angst machen… In dem Patent ist nur ein Brennweitenbereich genannt, der aktuell als RF Linse vorstellbar wäre: 24-45mm F1.4. Aus psychologischen Gründen wäre es mMn toll, wenn daraus ein 24-50mm werden würde.
Ein solches Objektiv würde ich mich für Feiern und Fest prinzipiell interessieren, aber natürlich käme auf das Gesamtgewicht und den Preis an. Man könnte damit gleich drei VCM Objektive (24/35/50mm) ersetzen und wenn ein 28mm noch kommen sollte (es gibt ja Patente dafür) dann sogar vier. Ähnlich wird sich dann allerdings auch der Preis zusammensetzen… 3x ca. 1.500 €… ein wenig günstiger müsste es schon sein… also 4.299 € wäre mein Tipp. Danach könnte ein 50-85mm oder 50-100mm folgen… ist in dem Patent ja auch hinterlegt… und die Brennweite würde mich noch deutlich, deutlich mehr interessieren.
So ein Teil wäre vermutlich Richtung 2 kg schwer. Hättest du wirklich Bock, das bei der Eventfotografie die ganze Zeit mitzuschleppen?
Beim Preis denke ich auch eher 4800 bis 5000 €. Es wäre ja ein mehr ein Nischenobjektiv, zwar einzigartig, aber mit kleinen Verkaufszahlen.
Das Gewicht kann man ja nur schätzen, mal schauen was Canon da macht. 28-45mm und dafür deutlich leichter wäre super. Bezüglich deiner Frage: Ich würde es mal mit der Erfahrung des Canon RF 28-70mm F2 beantworten. Es ist ein tolles Objektiv, macht super Bilder und begeistert mich total! Für ein Event leihe ich es liebend gerne und nutze es mehrere Tage intensiv, auch über Stunden hinweg. Da macht mir das Gewicht recht wenig aus. Als Dauerdraufobjektiv ist es mir deutlich, deutlich zu schwer (Canon, wo bleibt das leicht mkii a la Sony?). Ähnlich verhielte es dann vermutlich mit einem F1.4 zoom. Sollte das Gewicht unter 1 kg fallen, dann ist der Brennweitenbereich wohl deutlich eingeschränkt. Vllt wäre ein 35-50mm dann möglich.
Diese Psychologie eines 24-50mm hat mich jahrzehntelang begleitet – aber mit f/4,0. Bei Canon werde ich da leider zurzeit ziemlich im Stich gelassen, was sich dringend ändern sollte 😉
Ein 14-100mm f/1.4 wäre super. Die 1.4’er VCM Festbrennweiten sind schon sehr gut.
Da das 24-105mm 2.8 bereits ein Totschläger ist möchte sich meinereiner um Maße und Gewicht dieses Objektivs dann lieber keine Gedanken machen. Würde wohl auf einem Hänger geliefert werden!
Aber ein Doppelachser..
Glaube, da würde sogar so manches große Tele neidisch werden 🙂 Bei solchen Wünschen wäre man locker Richtung 3 kg aufwärts dabei.
3kg? Optimist!
1.4er Zoom von Canon ?
Interessenten sollten schon mal einen Imobilienmakler kontaktieren, für den evt. Hausverkauf ….
Wer hat noch beide Nieren? 😉
Zweitjob angenommen und ne Bewerbung für den Drittjob unterwegs 🙂
Nun, Canon ist mit dem RF f/1,2 45mm für rd. 500,– Piepen einen Weg gegangen, der durchaus Potential bieten kann, wenn man diesen Pfad konsequent weiterdenkt – warum also nicht ein “etwas besseres” RF 1,4 30-60mm L STM in Low-Budget Presslinsen Leichtbauweise für schlappe €1500,– (wäre dann an APS-C ein 48-96mm-eqFF) oder oder oder …
Würde mich fragen, was ein 30-60mm f/1,4 besser könnte als ein 45mm f/1,2, aber vermutlich fehlt es mir nur wieder mal an Phantasie 😉
Phantasie ist die Mutter der Erkenntnis.
Bei so einem Objektiv wäre ich absolut dabei!
👍 – Eben. Und mit dem 1,2 45 er haben die bewiesen, dass es sicher machbar wäre – ach, Mist, ich bin ja bei Lumix 😂
Wir nehmen dich doch gerne wiederzurück, wobei, seit du weg bist, strengen sie sich an….
Ja, echt witzig diese Banausen – dabei habe ich definitiv das R-System durch mein Können aufgewertet und für ein 28/35 4 Jahre getrommelt wie ein rammliger Klopfer – neija, wenn sie mir das 1,4 30-60mm bauen, wer weiß – 😎😇😎
(Bin mir sicher die PanaSigma Kombi 1,8 28-45mm (gibt es) und ein passendes 1,8 50-90+X liefert “meine Lumix-Truppe” noch vorher) –> ich mag die Pana-Leica-Sigma Connection –> ist seitdem viel relaxter … LG
Also, ich finde auch dass man dort sehr gut aufgehoben ist, wenn man nicht gerade sehr schnelle Motive fotografieren will ist man dort total richtig. Im Übrigen, wo gibt es noch schlechte Kameras? Die Sensoren sind, bis auf die von Canon, eh alle von Sony, insofern nehmen die sich alle nicht viel.
Der Zoom und die Blenden- und Scharfeinstellung mit Motorsteuerung?
Ist wirklich niemand mehr in der Lage, Schärfe und Blende händisch einzustellen, oder sind die heutigen Kamerabenutzer einfach nur faul und bequem geworden?
Hat was mit Movies zu tun – du kannst natürlich auch drei Leute damit am Set beschäftigen, wenn du es dir leisten kannst 😉
Wenn ich mich morgens aus meinem Bärenfell gewunden, vorsichtig aus der Höhle getreten, die fast erloschene Glut der Feuerstelle wieder mit Reisig entfacht, ein paar selbstgesammelte Beeren in mich hineingestopft, ja, erst dann, schnappe ich mir meine hochmoderne Praktica mit dem letzten Orwo und mache mit zittriger Hand ein unscharfes Foto vom animierten TSR-Dino im Jurassic Park – bevor ich aufwache aus fiebrigem Traum …
Ein 1,4er Zoom hat entweder einen extrem eingeschränkten Brennweitenbereich oder es ist ein Klopper, vom Preis will ich da noch gar nicht reden, aber wenn C dafür einen Markt sieht soll das nicht mein Problem sein.
Die haben wie Fuji sicher eine Umfrage gemacht 😉🤣
Mir wäre ein 70-180/2.0 lieber. Warum machen die denn keine Umfrage, ist doch die allerneueste Marketing Technik 🙂
Nur noch Zoom. Ist wirklich niemänd mehr in der Lage, ein Objektiv händisch einzustellen, oder seid Ihr alle bequem geworden?
Ich muss meine Objektive alle mit der Hand einstellen und bin komischerweise noch nicht daran gestorben.
Ach, tatsächlich, und telefonieren tust du noch mit Wählscheibe, oder? Was mich noch interessieren würde: Startest du den Motor deines Autos noch mittels Schwungrad oder schon mit der Handkurbel?
Jetzt bin ich beruhigt, dass manuell fokussieren nicht tödlich ist, jetzt probiere ich es auch mal wieder aus. 😉😂❤️