Canon Kameras

Canon EOS-1D X Mark III: Neue Profi-DSLR soll 2019 erscheinen

Canon wird Gerüchten zufolge im Jahr 2019 eine neue DSLR für Profis auf den Markt bringen – die Canon EOS-1D X Mark III.

Inzwischen ist es rund zweieinhalb Jahre her, dass Canon eine neue Spiegelreflexkamera für Profis vorgestellt hat. Die Canon EOS 5D Mark IV wurde im August 2016 enthüllt und seitdem ist keine der anderen Profi-Kameras erneuert worden.

Canon EOS-1D X Mark III 2019

Das soll sich im Jahr 2019 aber aktuellen Gerüchten zufolge ändern, angeblich plant Canon nämlich, im kommenden Jahr die Canon EOS-1D X Mark III auf den Markt zu bringen. Die aktuelle Mark II wäre dann rund drei Jahre auf dem Markt, es würde also langsam Zeit werden, die Profi-DSLR auf den neusten Stand zu bringen. Unter anderem weil Nikon in diesem Bereich Gerüchten zufolge schon Anfang 2019 aktiv werden und die Nikon D6 enthüllen könnte.

Das würde natürlich Druck auf Canon ausüben, sodass der Marktführer gezwungen wäre, früher oder später nachzuziehen. Am wahrscheinlichsten ist derzeit wohl ein Event Ende 2019, vorher sollte man nach dem aktuellen Stand der Gerüchte nicht mit der Präsentation der Canon EOS-1D X Mark III rechnen.

Markt verschiebt sich in Richtung DSLM

Wenn man den Blick noch etwas weiter in die Zukunft richtet, dann könnte die Canon EOS-1D X Mark III möglicherweise das letzte Modell von Canons Profi-Reihe werden. Vieles deutet darauf hin, dass sich der Markt in den nächsten Jahren immer mehr in Richtung DSLM entwickeln wird, so hat Canon ja beispielsweise angeblich schon die Entwicklung der Canon EOS 5DS Mark II auf Eis gelegt, weil man diese DSLR durch eine spiegellose Systemkamera ersetzen möchte. Die wichtigen DSLR-Modellreihen wird Canon mit Sicherheit mindestens noch einige Jahre weiterführen (so kann man sich z.B. sehr sicher sein, dass früher oder später eine Canon EOS 5D Mark V auf den Markt kommen wird), doch mit der Zeit werden sicherlich einige DSLR-Kamerareihen gestrichen und durch vergleichbare DSLMs ersetzt werden.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

105 Kommentare

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  • hier werden sich die Märkte und Meinungen entzweien:
    Ich prognostiziere, die Kamera wird den neuen Sonys deutlich unterlegen sein und für Canon wirklich das letzte Spiegel-Profi-Aufbäumen sein um Profis behalten zu können.
    Ich denke aber auch, das Canon dieser Kamera eine noch viel bessere, schnellere DSLM ohne Spiegel zur Olympiade an die Seite stellen muß – sonst geht der Stab an Sony.
    Und sollte Nikon jetzt eine D6 bringen, wird es für Nikon noch schlimmer, aber die haben Übung darin – schon die F6 war eigentlich zu spät und sinnlos.
    Als Tier- und Sport-Fotograf, der viele Super-Tele einsetzt habe ich mich nach umfangreichen Tests für die nächsten 5-10 Jahre ganz klar bei Sony positioniert (mal abgesehen von mFT und Fuji H1).
    Nikon verliert für mich total, weil die Objektive 1000g und mehr zu schwer sind und so bald keine neue Generation fertig wird und PF halber Lichtstärke nicht für alle Lichtsituationen und Motive geeignet sind.
    Und Canon verliert durch den Adapter/AF-Motor, der auch den neuesten Objektiven den Biss killt und sie langsamer fokussieren lässt als die von Sony.
    Wer seine bisherigen Objektive weiter schleppen will wird das ganz anders sehen und nur leise über S. fluchen.
    Letztlich geht es um professionelle Objektive und nur in zweiter Linie um schnellste Kameras.

    • Auch spiegellose Kameras sind Vollformat und haben die gleichen Größenprobleme, wie auch die DSLRs. Siehe hierzu: SONY FE 400 mm F2,8 GM OSS, 2.895 Gramm. Und auch eine Canon EOS-1D X ist keine Kamera, die man einfach mal so in der Tasche dabei hat. Mit diesem Gerät kennt man vorab das Einsatzgebiet und ist entsprechend vorbereitet.

  • Komisch, komme mir eine wenig vor wie bei CanonRumor,…. immer einfach nur die eingedeutschten Nachrichten,…
    aber da sind sie ja schon wieder alt die News,… weil ich sie dort schon gelesen habe.

    • Hallo Peter! Habe und hatte jetzt im Dezember sehr viel in meinem Hauptjob zu tun. Deshalb hatte ich leider nur Zeit, um mich kurz und knapp auf die wichtigsten Neuigkeiten zu konzentrieren. Nach Weihnachten kommen wieder mehr Artikel 🙂

      Liebe Grüße und schöne Feiertage!

  • Aufgeregtes Hühnergeschnatter über ungelegte Eier. Canon wird sich in Ruhe den Markt genau ansehen und wo Geld verdient ist wird investiert, egal was wir Fotografen sagen oder welche Wunschvorstellungen wir haben.

    Die Zeiten wo „Profis“ und Image wichtig waren neigen sich dem Ende zu. Heute werden Smartphone Bilder von schreibenden und fotografierenden Amateuren veröffentlicht, denn die kosten nichts. Vielleicht sind bei wichtigen Sportveranstaltungen noch einige Freiberufler unterwegs, aber wegen denen teure Kameras konstruieren lohnt sich nicht. Die geforderten Bilder lassen sich nebenbei locker aus den Videoaufnahmen generieren. Einige Hobby Ornithologen/Tierfotografen sind noch mit schwerem Zeug unterwegs aber das geht mit leichteren preiswerteren Geräten genau so gut.

    Also warum noch mal eine Spiegelreflex auf den Markt bringen? Ich halte das für ein gut gestreutes Gerücht um Kunden bei der Stange zu halten bis genügend neue R Objektive und eine ähnliche Spiegellose auf der Verkaufstheke liegen.

    • Canon (und auch Nikon) hat jahrelange Erfahrung mit dem DSLR Autofokussystem über den Spiegel und dem separaten AF Modul. Das ist ausgereift und ohne Fehl und Tadel. Genau dieser Punkt dürfte aber im Moment noch die „Krücke“ bei der R sein, da ja dort der Autofokus direkt über den Sensor gemessen wird und da dürfte es vor allem bei den Teleobjektiven (noch) happern wie uns CAT (und auch Andere) schon mehrmals gesagt haben. Für die Olympiade 2020 in Japan wird aber genau diese Kombi erforderlich sein und wenn die schon eine neue schnelle Profikamera bringen möchten, dann macht es Sinn die noch als DSLR zu bringen. Möglicherweise war die auch schon länger in Entwicklung und das werden Sie sicher noch abschließen. Genauso wie Nikon die D6. In vielleicht 3 Jahren schaut das dann schon anders aus. Bei einer 5DSR Mark II schaut das schon anders aus. Die ist nicht für Sport/Wildlife ausgerichtet. Da könnte ich mir schon eher vorstellen dass die jetzt schon gestrichen und als DSLM daherkommt.

      • …versteh ich immer nicht.
        Canon hat schon seit gefühlten Ewigkeiten Erfahrung mit seinen Powershot-Modellen. Der Autofokus funktionierte da bestens. Und alles ohne Spiegel.

      • Meine Info ist so zu verstehen:
        Canon beherrscht natürlich sehr schnellen und präzisen AF –
        Mit RF-Objektiven an der EOS R
        Oder mit M Objektiven an der EOS M
        Und auch mit EF Objektiven an jeder EOS DSLR – wobei dann schon öfter die Präzision leidet – von ausgereift kann da keine Rede sein.
        Aber wenn man die Systeme mixt, also Objektive für EF mit USM-Motoren an der EOS R mit Adapter, dann wird im Telebereich sofort der Geschwindigkeitsverlust spürbar – weil die Objektive nicht für den Einsatz gedacht sind.
        Das gilt so auch für Nikon und Sony!!!
        Es war eine seltsame Entscheidung die neuen leichten Supertele nicht gleich für EOS RF zu entwerfen.
        So werden Fotografen noch Jahre auf entsprechende Objektive warten müssen.
        Sony bekommt jetzt auch erst das 2 Objektiv und will aber 2019 weitere fertig stellen.

      • Danke Dir für die detaillierte(re)Klarstellung CAT. Vor allem im Telebereich kennst du dich ja bestens aus. (Für Landschaftsfotografen wie mich fällt dieses Thema bei weitem nicht so ins Gewicht.) Ich könnte mir auch R mit Adapter und 16-35 vorstellen. Nur macht es trotzdem keinen Sinn. Da würde ich lieber auf das entsprechende RF Objektiv warten. Da ist Sony einfach schon breiter aufgestellt und wäre somit aktuell sicherlich eher zu empfehlen. Das die neuen Super Tele nicht gleich für EOS RF entworfen wurden verstehe ich auch nicht.

      • @ cat, meine Erfahrungen zu Nikon F Objektiven an der neuen Z sprechen eine andere Sprache, sehr schnell, beeindruckend schnell, weiß nicht wo du so testest, zu Canon kann ich nix sagen, vielleicht ist es da so…

      • @ Racebenz

        Nikon hat ja bisher kaum ein wirklich schnelles AF-Objektiv zumindest sind sie oft schon gefühlt langsamer als baugleiche von Canon oder Sony – aber, Nikons Kameras erlauben eine bessere, einfacherer AF-Steuerung – das macht vieles mehr als wett.

        Der Punkt, warum ich auch NIKON und Sony (Minolta AF) erwähnt habe – trifft für alle DSLR-Objektive zu, auch für Sigma u Tamron – DSLM- brauchen komplett andere AF-Motoren und Ansteuerung.
        Es liegt nicht per se am Adapter DSLR-Objektive und DSLM-Kameras sprechen verschiedene Sprachen und auch die allerbeste Übersetzung kann nicht darüber hinwegtäuschen, das ein DSLR-Objektiv kein Muttersprachler ist.

        Und ja für WW, Normale und leichte Tele ist das von geringer Bedeutung!

      • @cat… was schnupfst du eigentlich? Wie kann ich seit Jahrzehnten Basketball Bundesliga fotografieren, wenn Nikon angeblich kein schnelles Objektiv hat? Sony und Fuji haben keine schnellen Sucher, dies ist meine Erfahrung und jetzt teste weiter, dies ist ja das was du am besten kannst… BTW, die Canon Fraktion neigt immer mehr zu Nikon und eine Fuji oder Sony habe ich noch nie beim BB gesehen außer bei mir weil ich getestet und für ungenügend befunden habe.

      • @cat – hast Du jemals eine Canon 1Dx mk2 Dein Eigen genannt?
        Wenn ja, wie lange und wie viele Auslösungen hast Du mit dieser Kamera gemacht?

      • Ich schnupfe und rauche nicht.
        Mans kann alles falsch verstehen WOLLEN und jeden unfähig vermuten.
        Ich habe viel zu lange mit EOS und teuren Spezialobjektiven durch gehalten, bis mir mit Erscheinen von D500 und D5 der Kragen geplatzt ist und ich Canon weitgehend verkauft habe, trotz modernerer Tele-Objektive. Zumindest wie ich sie brauche – denn Canon ist seit Jahrzehnten immer eine Generation voraus.
        2.0/200 mm, 2.8/300 mm Nikkor sind seit Jahren veraltet (nicht optisch, aber Stabi, AF-Motor, Mechanik), vom 2.0/135 mm ganz zu schweigen. Nikon ist mit dem 2.8/70-200 mm FL erstmals ein solches Telezoom gelungen, das Canon und alle anderen in den Schatten stellt. Das 80-400 mm ist leider auch veraltet und kann der Geschwindigkeit und Schärfe des 100-400 mm L IS II Canon nichts entgegensetzen, zur Not nimmt man an der D500 dann eben ein 200-500 mm – doch das ist nicht gerade schnell im AF, erheblich langsamer als 100-400 mm – Träger, schwach ausbalanciert, aber optisch gut.
        400 mm, 500 mm und 600 mm sind jetzt zu schwer. 800 mm ist gelungen, brauche ich aber nicht. 180-400 mm ist besser als das von Canon, ist mir aber für den Bereich nicht lichtstark genug.
        Das beste und schnellste was Nikon hat, sind 4.0/300 mm und 5.6/500 mm PF – da kassieren sie endlich mal Canon. Aber eben oft auch 1 Blende zu wenig – wenn man kurze Zeiten braucht.
        Also bei Nikon fehlen dringend: 1.8/135 mm, 2.8/300 mm, 2.8/400 mm in Leichtbauweise.
        Bb ist nicht meine Welt, weder als Spiel noch zum ablichten, habe ich schon gemacht, ist sehr speziell und sicher nicht einfach und da würde ich mich wegen dem Kamera-AF ganz sicher auch für Nikon und für keinen anderen entscheiden – eben dann mit 1.8/135 mm Sigma und 2.8/70-200 mm FL im Telebereich. Wobei man Hallensport ja vielleicht besser mit einer Drohne fotografiert, die auf den Ball programmiert ist.
        Nikon hat, trotz der sagenhaften Kameras, Schwächen bei den Objektiven. Im WWbereich sind sie Canon kaum gewachsen, die 2.8/24-70 mm Versionen überzeugen mich nicht so wie das was Canon bietet, den Makro-Bereich vernachlässigt Nikon schon zu lange.
        Ich nutze von Nikon meistens 2.8/60 mm, 1.4/105 mm, 2.8/70-200 mm FL, 4.0/300 mm PF, 5.6/200-500 mm – eben die Objektive wo Nikon überlegen ist.
        Und ja ich nutze Sigma und Tamron nur notgedrungen und keineswegs aus Überzeugung, dass die besser wissen was an einer Nikon-Kamera besser arbeitet.

        Wie du Bb seit Jahren erfolgreich mit Nikon fotografierst?
        KANN ICH DIR SAGEN, WEIL DU DAS SPIEL KENNST! Und ich halte jede Wette, das du es mit Canon und auch mit Sony genauso gut, wenn nicht manchmal besser ablichtest – nachdem du dich mühsam einfgefuchst hast.
        Ihr seit mir alle zu sehr in einem System, bei einer Marke, bei einem Sport, bei einem Auto – So bin ich nicht.
        Ich bin zu neugierig, will wissen was ich mit anderen Systemen schaffe, wie sich japanische, koreanische Technik in meiner Hand entfaltet.
        Horizonte sind nur dazu da, sie aus den Augen zu verlieren.

        Ja ich habe mit EOS 1DXII eine Weile fotografiert, auch wenn sie gleich durch eine D5 rasiert wurde und mir beide Kameras heute zu klobig, viel zu laut und der Alpha 9 gar nicht gewachsen erscheinen.

      • @cat, diese Antwort hat mir gefallen, und einigen Dingen gebe ich dir recht, für mich zählt aber das gesamte System und nicht eine Kamera oder ein Objektiv… wenn die EVFs keine BO mehr haben, dann schaue ich sie mir an, bis dahin liebe ich das Maschinengewehrarttige Spiegel Geklapper, es beruhigt mich ungemein wenn es in dem Kasten rattert…
        @Mirko, ich habe keinen Hund, somit weiß ich nicht ob das stimmt, beim Basketball aber ist der Ball schon lange im Korb, bei der Fuji hat ihn der Spieler aber noch in der Hand…

      • Racebenz,
        es sind ja nun genügend „Sportbilder“ (auch von Basketball) im FujiForum zu betrachten also ist es bei Dir wohl eher „die Macht der Gewohnheit“ und das die Technik nicht stehen bleibt beweist der EVF der Fuji XT3.

      • @cat – ich dachte mir das bezüglich dem Besitz einer 1Dx mk2 so eine schwammige Antwort von Dir kommt.
        Wenn jemand schlecht über den AF von Canon schreibt, und damit auch über den AF von der 1Dx mk2, gibt es für mich nur zwei Möglichkeiten:
        1. der Mensch hinter der Kamera ist nicht in der Lage mit diesem System umzugehen
        oder
        2. er will nicht damit umgehen können.
        Bei Dir präferiere ich die zweite Variante.
        Sorry, aber damit hast Du Dich für mich absolut unglaubwürdig gemacht und ich nehme Dir nicht ab, dass Du jemals eine 1Dx mk2 besessen hast.

      • @ Mirko, natürlich mag es BB Bilder von Fuji geben, aber erstens geht das mit einer DSLR besser, und zweitens habe ich nicht gesagt, dass es unmöglich ist, auch habe ich nur die XH-1 getestet. Erschwerend kommen noch die Fuji Objektive hinzu, ein 70-200 mit Blende 2.8 gibt es nicht, genau dieses ist aber am DX Format perfekt für diesen Sport… weiterhin erschwerend ist für den EVF, dass es beim BB wie in kaum einer anderen Sportart in alle Richtungen geht… ich habe bisher noch keinen einzigen Fuji oder Sony Nutzer in der BBL gesehen, egal in welcher Halle in Deutschland und ich bin an jedem Wochenende im Einsatz. Dies wird wohl einen Grund haben. Du kannst mir aber gerne einen link schicken wo ich mir dann BB Bundesliga Fotos der genannten Kameras ansehen kann…

      • Racebenz,
        Du müsstest Dich im FujiForum anmelden um Bilder sehen zu können. Ansonsten nennst Du schon einen Hauptgrund für die Abstinenz Fujis am Spielfeldrand….die geringe Auswahl an „Sport Objektiven“ . Es sind ja nun ausreichend Ex CaNikon Fotografen im X Forum unterwegs, einige haben komplett ihre alte Ausrüstung verkauft andere nutzen ihre DSLR weiterhin nur für Sport ( Hauptgrund Objektive) andere haben wiederum „gelernt“ mit DSLM Sport zu fotografieren.
        Ich weiß jetzt nicht was bei der XT3 zur XH1 bezüglich des EVF noch verbessert wurde, ok für den Booster benötige ich keinen Batteriegriff mehr, ansonsten kann ich die XT3 von links nach rechts reißen oder hoch/runter da „schmiert“ nichts mehr im Sucherbild.
        Die von Dir angesprochenen Probleme will ich garnicht abstreiten nur kann ich sagen das diese Probleme von der XT1 bis zur XT3 eliminiert wurden und DSLM (egal welcher Hersteller) zukünftig auch den Sportsektor mit aufmischen werden.
        Ansonsten ist es doch super das für DSLR Fotografen neue Top Modelle angekündigt werden ….📸

      • Warum wird hier eigentlich von DSLM Benutzern ständig missioniert? Warum lese ich hier Dinge wie: andere haben gelernt mit DSLM Sport zu fotografieren oder andere nutzen ihre DSLR nur noch für Sport?
        Mir ist es sowas von Wumpe wer mit was wann wo und wie fotografiert… in diesem Post hier ging es um die nächste Canon D1, diese wird bekanntlich einen Spiegel haben, dass finden viele User dieser Kamera nach wie vor gut, und schon wieder kommen die Fuji- Sony EVF Masochisten daher und wollen missionieren… warum eigentlich? Ich muss nicht lernen mit einem Mickey Mouse Monitor zu fotografieren, die Hersteller dieser Kameras müssen lernen die Nachteile des Systems zu eliminieren. Ich brauche keine Zwei Systeme, wofür soll das gut sein? Meine DSLRs können derzeit alles was für mich nötig ist und wenn jemand mit fotografieren Geld verdient, dann achtet er normalerweise darauf, dass sich die Ausrüstung amortisiert, ist zumindest bei mir so. Es scheint hier aber sehr viele technikverliebte Priester zu geben, die für alles und jenes einen Grund finden um ihr System zu hypen… warum eigentlich?
        Wenn ich mir parallel zu meinen Nikons ein Fuji System kaufen würde, dannn wären ganz schnell 7k bis 8k € weg, wofür? Diese Kohle hereinzuholen würde Jahre dauern… und ich persönlich habe in meinem Bereich noch keinen getroffen der dies getan hat, wahrscheinlich kenne ich aber die falschen Fotografen, für mich ist die Kamera ein Werkzeug, sonst nix und wenn das Werkzeug nicht mehr funktioniert gibt es ein neues.

      • genauso sieht es aus, es geht hier um die nächste DSLR von Canon und NICHT um deine Erfahrungen mit der FUJI XH 1 😉 und missionieren tut hier auch niemand 📸

      • @Mirko, da ich im Fuji Forum angemeldet bin, habe ich mir gerade mal die Mühe gemacht nachzusehen…
        Das hier habe ich gefunden, Zitat: „Basketball, BK ARMEX Děčín – Leicester Riders, mit der X-T2 und dem 50-140mm F2.8, ISO 2000, 1/500. Die Spielbilder sind alle im Brennweitenbereich 50-60mm und noch ein wenig zugeschnitten. Ein Teleobjektiv ist somit eigentlich gar nicht notwendig. Je nachdem wo ich sitze (Ecke oder neben dem Korb), stelle ich mir eine Brennweite ein und nutze diese für einen kompletten Angriff. Die Spieler laufen so schnell und spielen den Ball weiter, dass es kaum möglich ist, sie zu verfolgen und dabei noch den Zoom zu betätigen. An den Seiten zu sitzen, hat sich nicht als vorteilhaft erwiesen. Für Bilder unter dem Korb nehme ich bim nächsten Mal das 16 oder 23er mit….“

        Hallenübersichtsaufnahmen sind das… Weitwinkelbilder, sonst nix, sowas würde ich nicht abliefern wollen…
        Quelle: https://www.fuji-x-forum.de/topic/23863-action-mit-der-fuji-x/?page=13

        Und was lese ich hier so beim überfliegen?

        https://www.fuji-x-forum.de/topic/31876-xt-2-und-sportfotografie/

        ruckeln, Auslöseverzögerung, nicht vorhandene Objektive, Akku Laufzeit, und ein weiteres Zitat:
        „Es ist wie gesagt ein Hindernis wenn man mehr als 3-4 Bilder in Serie schiesst. Bei den ersten 3-4 kann man – durch Erfahrung und Gefühl das Ziel verfolgen. Danach wird es ‚wirr’…. besonders bei Sportarten wie ben hier Basketball (Handball usw) wo die Bewegung nicht zu 100% vorhersehbar ist. Bei Leichtathletik, Fussball, Motorsport usw dürfte das Problem geringer sein.“

        Basketballbilder habe ich keine 10 Stück gefunden, keines davon mit Tele und keines aus der Bundesliga und im Fotofurum finde ich auf Anhieb keinen Bereich für Sport…

        gerne kannst du mir aber weitere Quellen nachreichen…

      • @Mirko, warum so dünnhäutig, stören dich meine Erfahrungen mit der XH-1, soll ich diese deshalb hier nicht erwähnen…? Hast du nicht meine Erfahrungen mit dem Sucher angezweifelt und mir irgendwas vom Hund erzählt? Im Fuji Forum habe ich jedenfalls keine 10 BB Bilder gefunden und schon gar nicht aus der Bundesliga, im Canon 1D Forum ist das sicherlich anders…

      • Racebenz,
        ich und dünnhäutig?
        Nein ich kann Dich beruhigen bin ich nicht aber wenn hier jemand einen missionieren vorwirft und im ERSTEN Kommentar (von Dir übrigens) gleich mit Micky Mouse Sucher anfängt, sollte mal die Füße ein wenig still halten und akzeptieren das es wohl auch Fotografen gibt die mit einer XH1 Basketball fotografieren können. Das die Mehrheit der Aufnahmen mit einer DSLR aus dem Hause Canon/Nikon entstanden sind dürfte auch dem größten Laien klar sein, wie lange ist die XH1 auf dem Markt 🤔🤔🤔
        Letztendlich gehe ich mal davon aus das Du eine XH1 leihweise in der Hand hattest und Dir tiefgreifende Erfahrungen scheinbar fehlen.
        Du möchtest das man deine Aussage akzeptiert also akzeptiere das bei einer A9 oder XT3 nichts schliert oder BO vorkommen (bei der XT3 sogar in der 1500€ Klasse) und die letzten Vorteile des optischen Suchers dahin schwimmen.
        Auch wenn es einigen schwer fällt zu glauben, DSLR ist ein Auslaufmodell wo passend zur kommenden Olympiade die letzten Top Modelle vorgestellt werden, was natürlich Sinn macht bei der vorhandenen Objektivauswahl.

      • @Mirko, meine tiefgehenden Erfahrungen habe ich mit dem System des Fuji Außendienstes über mehrere Tage gemacht. Meine Aussage, dass der Mickey Mouse Sucher für Sport ungeeignet ist, gilt für alle Hersteller die ich bisher in der Hand hatte, ob Leica, Nikon, Fuji oder Sony. Das sich dies in Zukunft ändern wird mag durchaus sein… von daher bleibe ich bei meiner Aussage und wünsche dir ein Frohes Fest mit deinem Hund.

      • @Racebenz,
        kleine Anmerkung, deinen Artikel mit den Link zum FujiForum bekam ich jetzt erst zum lesen.
        Richtig die XT1,2 haben „ruckler & Blackouts“ (wobei die XT2 schon wesentlich verbessert wurde) was ich auch nicht abgestritten habe nur kommt bei der XH1 wie jetzt auch bei der XT3 ein völlig anderer EVF zum Einsatz 😉 und zumindest bei der XT3 bin ich bei CL/CH ohne Blindflug unterwegs….naja wie auch immer Gutes Licht und ein Frohes Fest 🎄

      • Ja Mirko, dieser Beitrag hing lange in der Pipeline, keine Ahnung warum, vielleicht wegen der links… müssten wir mal den Chef fragen… ich habe gar nicht erwartet das er noch kommt… ich denke aber eines … wir alle und damit meine ich auch mich sollten mal einen Gang runterschalten und Luft holen…

      • @Racebenz
        Über die besten Standorte und über die Hallenbeleuchtung beim Basketball solltest du ja bestens bescheid wissen. Ebenso über die nötigen Brennweiten und auch die nötige ISO-Zahl.
        Was Fuji betrifft, Deine Probleme hat die X-T3 im Griff. Ganz entspannt sogar, eine Verzögerung nehme ich nicht wahr. Was eher ein Problem ist, sind die Linsen. Das Fuji 50-140/2.8 (entspricht einem 70-200) ist einfach nicht so schnell. Ebenso die X-H1 vom Autofokus her. Wenn Du, warum auch immer, Fuji nochmal probieren möchtest, die X-T3 und das 90/2 haben die Geschwindigkeit, sind aber umgerechnet eben ein 135er. Dann noch das 1.4/16 (umgerechnet ein 24er für unter dem Korb) und wenn möglich etwas ferngelenktes über dem Korb angebracht, und auch mit Fuji hast du Basketball im Griff.
        Stellt sich eigentlich nur die Frage, warum du wechseln solltest. Wenn Dein System läuft, ist das doch fein. Für jemanden, der vor vielen völlig unterschiedlichen Motiven steht, ist das „Mäusekino“ (übrigens genauso deplatziert wie der Begriff Gummilinse für moderne Zooms) allerdings von hohem Wert. Sei es die elektronische Verstärkung (da ist ein Bild gut sichtbar, wo es im Optischen Sucher einfach nur noch dunkel ist) oder auch das Live-Histogramm und die präzise Anzeige was der Sensor aufzeichnet und nicht nur was die Linse einfängt. Dazu kommt im Theater oder auch am Set die Möglichkeit, komplett lautlos zu fotografieren. Das Klappdisplay hat genau den gleichen AF wie auch der elektronische Sucher. Das gibt z.B. die Möglichkeit, beim Sport direkt vom Boden die Fotos zu machen. Eben neue und noch dramatischere Perspektiven, die mit einem optischen Sucher nur durch schätzen möglich sind.
        Und nochmal, die Geschwindigkeit des Suchers ist durch die neue Prozessoren jetzt wirklich schnell.
        Ich hab das alles mal aufgezählt, weil Du dann doch etwas verächtlich über die kommende Technik redest. Nächstes Jahr bring Nikon ein Z 2.8/70-200 auf den Markt, damit kannst Du Dir ja wirklich mal eine Meinung bilden (wobei die Z6 momentan ja noch langsamer als die D750 bei AF sein soll, aber das kommt sicher noch).

      • Danke Ingo, ist mir alles bekannt, wie kommst du darauf das ich wechseln will? Ich hatte im Mai die Möglichkeit das Fuji System zu testen, dies habe ich gemacht und für mich festgestellt, dass es derzeit keinen Sinn macht. Den größten Teil meiner Bilder mache ich mit dem 70-200 an einer D500, somit ist das 50-140 nicht nur zu langsam sondern auch und vor allen Dingen zu kurz…
        Mit der Perspektive vom Boden gibt es mit der D500 auch keine Probleme dank Schwenkmonitor.
        Da solche Bilder sowieso eher im Weitwinkligen Bereich angesiedelt sind, reicht der AF in diesem Fall ebenfalls. Ich bin mit DSLR nach wie vor zufrieden und in diesem Thread geht es ja auch um „alte Technik“ die 1D wird wohl immer noch einen Spiegel haben…

      • @Racebenz
        Hab ich auch so verstanden, daß Du bei Nikon bleiben willst. Ich glaube auch nicht, daß es ab nächstes Jahr keine Kameras mit Spiegel mehr geben wird.
        Ich denke auch, daß Nikon und Canon eine gute Lösung mit hochwertigen Adaptern gefunden haben, die es den Unternehmen ermöglicht, nach und nach immer mehr Spiegellose Kameras zu etablieren.
        Nikon und Liveview? Echt jetzt? Und was Nikon da mit der Objektverfolgung bei der Z6 und Z7 macht, war schon bei der V1 einfach nur unverständlich.
        Ich denke, die D500 wird Dir noch viele Jahre Freude machen, die sollte doch nun wirklich problemlos laufen.

      • Ingo, ja Nikon und Liveview ist machbar wenn auch sicherlich nur rudimentär 😂, Focus auf den Korb, was soll da bei kurzen Brennweiten noch schief gehen, außerdem mache ich es nur gelegentlich.
        Frohes Fest!🎄

    • Hey Jungs trefft euch einfach zum fotografischen Wettstreit. Ein Motiv mehrere DSLM und DSLR.
      Die besten Bilder gewinnen. Ich schicke dann noch einen Kumpel mit einer alten Canon 5D Mark2.
      Der wird euch alle schlagen. Er beherrscht seine Kamera im Schlaf. Das Problem ist immer hinter der Kamera.
      Ich traure meiner 1DX sehr nach. Die beherrschte ich im Schlaf. Es gab keine Situation an die ich mich ran wagte die ich mit ihr nicht meisterte.
      Meine A9 ist da anders sie beherrscht mich. „Diese Funktion ist nicht verfügbar“(Ich will schnell ein HDR sie stellt nicht um auf JPG, wieso eigentlich nur im JPG? Canon erzeugt ein RAW bei Mehrfachbelichtung)
      Ich stelle ein nicht auslösen wen nicht scharf….. sie hält sich nicht dann, unerklärlich. Ich werde ständig daran erinnert das das ein Computer ist. Auch der gelobte Augenautofokus macht Spaß wenn er funktioniert. Aber du bist verunsichert ob er funktioniert. 1DX 99% scharf bei ihr habe Über dieses Thema nie nachgedacht.
      Ach ja und Bildqualität naja. Meine A7R3 benutze ich nur noch bei 100 Iso, AdobeRGB, unkomprimierte RAW und Belichtungsmodul auf die Lichter, um die Auflösung und Dynamik zu bekommen. Jedes Bild muss dann bearbeitet werden. Dann sehe ich einen Unterschied.
      Das sieht bei der A9 etwas besser aus.
      Spaß macht nur die XPro2 von Fuji. Die läßt sich aber nicht mit der 1DX vergleichen.

      • Keine Ahnung was du mit deiner A9 machst oder sie mit dir. Was du über die A7rIII sagst kann ich nicht, auch nicht im direkten Vergleich mit der 5dmk4 oder der 5DsR, bestätigen.

        Die Bildqualität der A7rIII ist in jedem Bereich tadellos und über den Quatsch mit den Canonfarben oder Sonyfarben braucht man schon lange nicht mehr sprechen, die Zeiten sind nämlich seit der mk3 vorbei.

  • Hoffentlich verzettelt sich Canon nicht mit EF und RF, mirror und mirrorless. Mit der R hat man den Fuß in der Tür, und bietet bei Ergonomie und Objektiven bereits eine gute Alternative. Aber bei der Ausstattung gibts noch ein wenig was nachzuholen.

      • Das Canon grundsätzlich bei Dpreview am schlechtesten abschneidet ist doch schon die Regel schon bevor Sony überhaupt die spiegellose Alpha Reihe rausbrachte. Wenn man Dpreview so liest, meint man Dynamik wäre alles was an einer Kamera wichtig ist. Banding? Absolut kein Problem für Portrait und Landschaft, solange Nikon auf der Kamera steht und sie nen Sony Sensor hat.
        Wie voreingenommen sie gegenüber Canon sind zeigt bereits, dass sie in ihrer Aufstellung angeben, Canon Objektive wären ohne Einschränkung an der Sony a7III benutzbar. Dabei wird verschwiegen, dass die Serienbildrate auf 3 runterfährt, der Autofokus ebenfalls ein gutes Stück einbüßt und es durchaus Objektive gibt, die den Dienst mit jeglicher Adapter/Firmware Konfiguration komplett verweigern.

      • Uneternal,
        auf dieser Seite geht es nicht um „Bildbesprechung“ sondern um NEWS.
        Ob man nun Dynamik für sich benötigt oder eben nicht ist doch total uninteressant, Tatsache ist aber das die Sensoren, aus technischer Sicht, den Sensoren von Sony hinterher hinkt und vermutlich den „neuen“ KB Sensoren von Panasonic auch.
        Canon hat mit der „R“ einen Mitläufer im Bereich DSLM vorgestellt (was nicht heißen soll das die R schlecht ist) ansonsten liest man von
        Canon „soll kommen“ „wird noch kommen“ „entwickelt gerade“ usw.
        wirkt auf mich auch wie die Kunden noch bei Laune zu halten

      • Also erstens haben sich Sensoren in den letzten 10 Jahren kaum weiterentwickelt und selbst die Qualität einer 5D Mark I ist nicht großartig überholt worden. Zweitens ist der Sensor nur ein Teilaspekt einer Kamera, der gerade heutzutage, wo fast alle Sensoren so gut wie gleich auf sind, nur noch ein Pixelpeeping-Faktor ist. Wichtiger ist für mich heutzutage, wie liegt die Kamera in der Hand, finde ich Einstellungen direkt intuitiv oder muss ich mich jedesmal mit der Bedienungsanleitung auseinandersetzen und wie gut funktionieren meine alten Objektive daran.

        Drittens ist Dpreview im Endeffekt auch nur die Meinung von ein paar Personen, die offensichtlich zu Sony tangieren. Einen ganz anderen Blickwinkel bekommt man in vielen Youtube Reviews oder von Ken Rockwell, bei dem die EOS R rein punktetechnisch im Gesamtpaket gewinnt:
        https://kenrockwell.com/tech/comparisons/nikon-vs-canon-vs-sony-full-frame.htm
        Zur Sony sagt er:
        „Schreckliche Menüs, schmerzhafte Ergonomie und industrielles Body-Design, das tolerierbar war, bevor Nikon und Canon das Feld betraten, brauchen eine komplette Überholung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Farbwiedergabe muss um einiges verbessert werden, um sich an Nikon und Canon anzupassen oder diese zu übertreffen, damit erfahrene Profis sie nutzen.
        Selbst mit dem in Gesamtheit fortschrittlichsten Sucher, Hochgeschwindigkeits-AF- und Bildratentechnologie muss Sony einen Gang hochschalten, um in dem von Ihnen erfundenen Rennen zu bestehen.“

      • Uneternal,
        eine nicht ganz so ernst gemeinte Umfrage findet gerade auf Photorumors statt, es geht dabei um die schlechteste Kamera die 2018 vorgestellt wurde. Canon verteidigt bisher mit großen Vorsprung den Platz 1 mit der „R“ …..aber scheinbar lesen nur Sony Anwender diese Seite 😉😎

      • Ich gebe Uneternal in diesem Fall recht, denn ich habe gelesen, dass dpreview bereits seit einiger Zeit angeblich zum Amazon-Konzern gehört, also einem Verkäufer von Kameras, der vermutlich Interesse hat, vor allem die Ware zu verkaufen, an denen er die grösste Marge verdient. Dpreview scheint mir damit somit alles andere als unabhängig zu sein.

      • Ich bin zu dem Geschwafel von A L L E M was aus Amerika zu uns hinüberschwappt grundsätzlich vorsichtig eingestellt …
        Und der Rede- und Schreibstil des „Ken´s “ ähnelt ja auch dem des „Donald´s“ – bei Denen geht die Meinung sowie so wie der Wind hin und her – wie eben die Industrie es ihnen recht macht ….
        Was hat der „Ken“ die Jahre über bei Sony gelobhudelt – sicherlich der Bammeligkeit der „Großen“ für Neues geschuldet – es hätte mich gewundert wenn er das nach den Neuvorstellungen der Anderen weitergemacht hätte …
        Das wäre ihm sicherlich schlecht bekommen …
        Aber mal so zum Beobachten ihrer „oft umwerfenden Eindrücke“ lese ich die Amis ab und zu auch gern …
        Und das die Sensoren sich in den letzten 1 0 Jahren kaum oder nicht weiterentwickelt haben kann ich (und sicherlich auch Ein und der Andere) aus Erfahrung nicht nachvollziehen – das wird sicherlich nur den Canon – Nutzern so bedrückend vorkommen – hoffentlich nicht jetzt nach den RRRs auch noch so schlimm ….

      • Oh – Pardon …
        Sollte natürlich nicht „den Canon – Nutzern“ sondern „einzelnen Canon – Nutzern“ heißen ….

      • Frohe Weihnachten Thomas,
        gibt es überhaupt eine Plattform die nicht irgendwo ein wenig „gesponsert“ wird 🤔 und wie die Marge bei Canon ist weiß ich nicht.
        Interessant ist, scheinbar die Mehrheit der Leser von Photorumors Strafen Canon ab mit dem was 2018 vorgestellt wurde. Platz 1 und 2 gehen mittlerweile schon an Canon für die schlechteste Kamera 2018. Man erwartet wohl ein wenig mehr von der Nr.1 und nicht nur immer viel versprechende Ankündigungen. Wie hatte ein User auf einer anderen Plattform geschrieben „Canon wird uns eine Spitzen DSLR vorstellen nur eben wieder zwei Jahre zu Spät“ 😉

      • Dir, lieber Mirko, und allen anderen natürlich auch frohe Weihnachten von mir!

        Ach Mirko, diese nicht-repräsentativen Umfragen sind doch absolut nichtssagend. Schliesslich gibt es Mittel und Wege, sie ganz massiv zu beeinflussen, wenn man möchte. Selbst wenn man sie nicht beeinflusst, ist das Ergebnis vor allem von der zufälligen Zusammensetzung der jeweiligen Leserschaft und deren Bereitschaft zur Teilnahme an solchen Umfragen abhängig. Nichts als Schall und Rauch also! Aber wem es Spass macht, daraus für sich irgend etwas zu ziehen, der soll diesen Spass haben, ist ja schliesslich auch Weihnachten 😉 .

      • Mirko, es ist schon ein Riesenunterschied, ob eine Plattform einem einzigen Unternehmen mit eigenen anderen Interessen als der Informationsvermittlung gehört oder ob diese Plattform lediglich von unterschiedlichen Dritten gesponsort wird. Bei letzterem ist auch keine absolute Unabhängigkeit mehr gegeben, bei Ersterem ist sie aber komplett flöten gegangen.

      • Thomas,
        da hast Du recht nur kann ich bei Amazon Kameras kaufen von,
        Nikon
        Canon
        Panasonic
        Olympus
        Fujifilm
        Pentax
        und eben nicht NUR von Sony 😉

      • Mirko, es geht doch nicht darum, von welchen Herstellern man bei Amazon kaufen kann, es geht darum, ob Amazon ein Interesse daran hat, dass man sich für bestimmte Produkte entscheidet. Klar ist es auch im Interesse von Amazon, dass man ein Produkt mit geringerer Marge bei ihnen und nicht bei einem Konkurrent kauft. Das widerspricht aber nicht, dass Amazon den Kauf bestimmter Produkte forciert. Dafür spricht beispielsweise auch, dass die A7 III von Amazon als „Amazon´s choice“ gekennzeichnet ist. Diese Kamera wird also von Amazon empfohlen!! Noch Fragen 😉 ???

      • Thomas,
        ich hatte ja extra geschrieben „nicht ernst gemeinte Umfrage“ dennoch glaube ich nicht das jemand Zeit investiert und tausend mal auf Canon tippt, mein Vote fiel natürlich auch auf Canon beim lesen des Artikels aber vielleicht wird „Photorumors“ auch von Amazon gesponsert 📸

      • @Gustav:
        Um einen Eindruck zu bekommen wie „viel“ sich Kameras in den letzten 10 Jahren weiterentwickelt haben, schlage ich dir vor, mal die Bilder aus folgendem Artikel anzuschauen:
        https://petapixel.com/2018/10/27/canon-5d-mark-i-vs-5d-mark-iv-a-low-light-comparison/

        Ich persönlich sehe da kaum einen Unterschied zwischen 5D Mark I und 5D Mark IV. Und solange man die Bilder nicht auf Postergröße aufbläht wird man auch keinen auf normalen, gedruckten Fotos sehen.

        @Mirko: Habe letztens gesehn, dass Dpreview die Pentax K1 Mark II zur zweitschlechtesten Kamera hinter der neuen Chinaschrott Yashica gekürt hat. Das hat mich endgültig in der Meinung bestätigt, dass sie unfähig sind, seriöse Meinungen abzugeben.

      • Und von dieser Photorumors Seite hab ich noch nie was gehört.
        Im Alexa Ranking auch irgendwo unter „ferner liefen“ mit den meisten Besuchern aus China.

      • Uterneal,
        das Thema muss Dich aber ganz schön beschäftigen und scheinbar nimmst du es sehr ernst, naja zumindest gibst Du ja selber zu das bei Canon die letzten 10 Jahre im Bereich Sensor sich nicht viel getan hat 😉

    • Mit jeden nativen Objektiv mehr steigt die Chance eine neue R oder Nikon eine Z zu verkaufen. Daher muss dort die Prioriät von Canon/Nikon sein. Der Adapter kann nur eine Übergangslösung sein. Dann wird auch die Tür noch weiter aufgehen. Hervorragende Bilder kann man heutzutage mit allen System und Herstellern machen solange das Gesamtsystem seine Leistung abliefert. Dafür muss man allerdings kein DSLM System haben, obwohl aktuell alles in diese Richtung zu gehen scheint.

    • Ja, da hast Du völlig recht. Allerdings ist das auch wieder typisch Canon, bloß nicht Konkurrenz zu den höheren Canon Modellen machen. Also, eine nutzbare Serienbildrate von 3 Bildern/s ist ja nun wirklich für wenige Motive interessant. Ich denke, Canon baut solange keine vernünftigen R-Cameras bis sie eine wirklich große Palette an Objektiven anbieten und sich trauen, wirklich auf Mirrorless zu setzen. Die Objektive sind nämlich schon ziemlich gut gewählt, die Canon präsentiert hat, insbesondere das 2/28-70 ist ja wohl der Hammer. Da muß nur noch eine bessere Kamera kommen und natürlich mehr Objektive in der Güte (darf ich mal von einem 2/70-200 träumen?).

  • Immer wieder erstaunlich, was die Kommentatoren alles so wissen wollen. Noch gibt es Fotografen, die nicht jeden Furz aus der Fotobranche als Musthave ansehen. Machmal vermute ich, dass nur die Medientrommel lange genug in Hirn getacktet werden muss, damit alle die Richtung gehen.

    Eine DSLR hat immer noch Vorteile, und wer das Gewicht tragen möchte, der sollte sich vom ganzen Technikgeschnatter nicht aus der Ruhe bringen lassen. Überteuerter Stillstand als KnowHow zu vermarkten scheint wohl Trend der Zeit zu sein.

    Ich nutze weder Socials noch Smartphones um Landschaftsmomente festzuhalten. Den Drang nach Bestätigung eines Daumens im Netz von Menschen, die ich nicht kenne verspüre ich nicht und sehe darin auch keinerlei Sinn. Für mich ist Fotografie mehr als Pixel zu bewegen.

    Über das, was hier so als Zukunftsaussicht kommentiert wird, lässt mich doch immer wieder schmunzeln. Lest nicht so viel und glaubt etwas weniger davon. Wichtig ist es einen schönen Moment festhalten zu können, auch wenn die Kamera 5 Kg wiegen sollte. Und der Name der Kamera spielt schon erst recht keine Rolle.

    Mery X-Mas an alle und allzeit gutes Licht

    • @ Santa

      Ich möchte mir keine DSLR kaufen und besaß auch nie eine, ich bin halt auf der DSLM Schiene, so haben wir halt alle unsere Vorlieben
      ABER
      ich muss sagen du hast in einigen deiner Punkte meiner Meinung nach vollkommen Recht:

      Wenn man z. B. eine DSLR besitzt und einen großen Objektivpark hat, warum sollte man dann wechseln???

      Die Gründe die immer genannt werden sind: Ich muss weniger schleppen, wenn ich eine DSLR habe oder die unglaublichen Lowlight Fähigkeiten der Sony Kameras.

      Zum ersten Punkt: Ich habe vor kurzem einen Beitrag gelesen in dem der Verfasser sein Objektivpark (Vollformat DSLR) verglichen hat mit den selben Objektiven für die Vollformat Kameras von Sony.
      Herausgekommen ist, dass er inkl. Kamera knapp über 100 gramm Gewicht gespart hätte (es waren glaube ich an die 10 Objektive).
      Also ist es einfach falsch, dass man Gewicht spart mit einer DSLM!!!
      Die DSLM Kameras sind natürlich leichter, aber das Gesamtsystem nicht; wenn man lichtstarke Objektive will, muss man schleppen!!!

      Zum zweiten Punkt, der unglaublichen Lowlight Fähigkeiten von Sony Kameras:
      Die mittlerweile 6 Jahre alte Nikon D600 ist gerade mal eine halbe Blende schlechter als die neue Sony A7iii; klar die Nikon hat auch einen Sony Sensor, aber groß verbessern konnte Sony den Sensor nicht!!! (die 5d Mark iv ist übrigens auch nur eine halbe Blende schlechter als die A7iii; Quelle: dxomark).
      Sony hat das Marketing einfach verstanden!

      Um auf den Punkt zu kommen:
      Die zwei großen Punkte für DSLM, die oft genannt werden sind in Wirklichkeit keine!

      Wenn man sagt:
      Die DSLM hat aber tolle neue Funktionen, dann kann ich die Argumentation verstehen; die zwei Hauptgründe kann ich jedoch überhaupt nicht nachvollziehen!

      Und ich sehe es genauso wie du:
      Es ist sch…egal, welcher Name auf der Kamera steht, die Fähigkeiten sind entscheident!

      Allen schöne Feiertage und gute Fotos! 😃

      • Der wesentliche Punkt ist doch der Sucher – für mich ist ein DSLR-Sucher der Horror, weil ich nicht sehe, wie das Bild wird, Über- und Unterbelichtungen nicht direkt sehe, den Schärfeverlauf etc. Ist für mich fast schon wie analog fotografieren – wobei man immerhin noch auf dem Monitor das Bild kontrollieren kann. Aber warum dann nicht gleich im Sucher überprüfen (ist in der Regel viel differenzierter beurteilbar, da von Streulicht befreit)? DSLR-Besitzer schätzen das ganz anders ein, ist doch jedem sein gutes Recht. Die Gewichtsersparnis und anderes kommt dann in der Regel noch dazu, aber das K.O.-Kriterium ist der Sucher (ausser vielleicht im extremen Sportbereich oder so, wo anderes eine Rolle spielt).

      • @Ich: Stimmt: es kommt sehr wesentlich auf den Sucher an, und der ist bei einer DSLR zum Betrachten des Bildes nach meiner Ansicht eindeutig besser. Zieh mal mit dem Sucher einer Spiegellosen hinter einem bewegten Objekt her, da sieht man nur noch unscharfes Gematsche, auch und gerade bei Sony, am besten noch bei Oly; und auch die Wiederholfrequenz von 120 Bildern/sec der EOS R reicht für ein klares Bild nur bei statischen Objekten. Die Wiederholfrequenz muss erst noch erheblich gesteigert werden, um einer DSLR das Wasser reichen zu können. Richtig ist allerdings, dass man Unter- und Überbelichtung und Schärfeverlauf beim Abblenden im Sucher einer Spiegellosen besser beurteilen und auch Autofokuspunkte breitflächiger setzen kann. Da muss man sich heutzutage noch für das eine oder das andere entscheiden.

      • Der größere Unterschied ist meiner Meinung nach nicht die halbe Blende, sondern eher das Rauschverhalten im höheren Isobereich. Und dort konnte Sony mit der A7iii deutlich nachbessern. Ob man das benötigt, muss jeder selbst entscheiden.

      • @StephanKI

        Ich muss mich korrigieren, ich habe mir die Daten der D600 und A7 iii nochmals bei dxomark angeschaut:
        Bis zum Iso-Wert 12800 (Einstellung an der Kamera) sind es weniger als eine halbe Blende im Rauschverhalten (SNR 18% (Print+Screen)).
        Erst ab Iso-Wert 25600 fällt die D600 deutlicher ab als die A7 iii (ist dann auch der höchste Iso-Wert der D600).

        Ich glaube Nikon hat diesen Sensor aber auch voll ausgequetscht!

        Ich denke, das ist eine Bestätigung, dass die jetzige Technik ziemlich ausgereitzt ist und auch nicht groß gesteigert werden kann mit BSI!

      • Jip,

        der vorgestrige, nicht kupferverkabelte, nicht rückseitig belichtete Canon Sensor ist in nackten akademischen Dynamikumfang bei Basis-ISO glaube sogar 1,5 Stops schlechter als beide Wettbewerber, beim Signal-Rausch-Abstand und anderen wesentlichen Werten sind es zumindest 2/3 eines Stopps. So genau muss man das nicht nehmen, weil die Canon ist schon deshalb ein starkes Stück, weil sie mit Fokusnachführung eh nur 3 Bilder in der Sekunde schafft, bei sehr inkonsistenten AF-Leistungen und einem ständig hängenden Sucherbild, dazu ohne IBIS fürs Alt (oder Neu-) glas und das zu einem sittenwidrigen Preis, denn sogar die 2014er Sony Alpha 7 II ist in den meisten Aspekten besser, dafür mehr als einen Tausender billiger. Die unzeitgemäße Videofunktion der thermisch am Limit fahrenden Canon Sensor-Prozessoreinheit, mit all den ausgemappten Defekten könnte man vielleicht noch erwähnen, interessiert mich aber weniger und die anderen hier sicher auch nicht, weil wir keine Filmer sind.

        Es ist also ein Unterschied von etwa zwei Kamera Generationen bzw. Klassen oder, um es für die ganzen Schwanzvergleicher. Pixelpeeper und Status-W***** plastischer zu machen, es ist tatsächlich wie der Sprung von einem Formatfaktor in den nächsten. Tatsächlich zeigen uns aktuelle Fujis, dass die netto erzielbaren Linienpaare, der Signal-Rausch-Abstand, die erreichbare Dynamik etc. pp. der allerneuesten Canon FF schon mit einer zeitgemäßen APS zu erschlagen sind, die das sogar mit netto 6 MP weniger stemmt und trotzdem plastischere Bildwirkungen erzielt. Das ist schon deswegen ironisch, weil Canon doch seinerzeit den einen Lichtwert Vorspung dahingehend für sich zu nutzen wusste, den 35 MM Sensor überhaupt für digital zu retablieren und sich damit einen Vorsprung herauszuschlagen.

        Jetzt zählt das alles nicht mehr. Jetzt sind nach dem allerneuesten Mem der Canon Sektierer eh nur die Fotografen der limitierende Faktor, weil (sinngemäß) alle zeitgemäßen Kameras ausreichend liefern würden. Das müssen sie sich drauf geschafft haben, weil sie ‚Sonny‘ oder ‚So-Nie‘ nun nicht mehr mit ‚Battery Life‘ bashen können oder damit, dass ein EVF eine Unmöglichkeit wäre. „Colourscience“ war immer das Argument für die ganz doofen unter den Forensoldaten, da wir es doch eh bloß mit drei diskreten, digitalen Farbkanälen zu tun haben, die nun mal tunlichst neutral zu kalibrieren sind, alles andere ist Geschmack, Zeitgeist und Postproduction. Und ein verrissener Rotkanal ist nun mal keine sog. „Colourscience“, sondern ein „Bug“ aber grade kein „Feature“, auch wenn in den esoterischen Argumenten der Sektierer zu manchen gegebenen Licht- oder Beleuchtungssituationen bei nicht ganz hellen und nicht ganz dunklen Typen die Haut damit irgendwie besonders toll gewesen sein soll. Ich kann’s nicht nachvollziehen, so ähnlich geht es mir aber auch mit Bachblüten, Schüsslersalzen, Granderwasser und anderen Dingen, die nach meinen ignoranten, gar nicht mal materialistischen Modellvorstellungen eher in den Bereich Glauben, Geschäftemacherei und Suggestion fallen.

        Ich habe diese hündische Canonhörigkeit, diese kadavergehorsame Markenergebenheit immer mit einer gewissen psychologischen Faszination und einem ätzenden, trollenden Spot belegt. Dürfte ich das, obwohl ich doch – anders als die ganzen Genies hier – nur ein mittelmäßiger Hobbyfotograf mit sehr trivialen Motiven bin? Ich denke schon, denn hier geht es ja um die eingesetzte maschinelle Technik und nicht um die eigene Kreativität und Virtuosität. Die Leistungen an kognitiver Dissonanz im Canonlager waren für mich einfach so verblüffend wie die ideologischen und logischen Widersprüche amüsant.

        Die Zahl der Leute, die genau wie ich aus Gewichts- und vor allem Geldgründen eh nur mit f4er Zooms auf die Jagd gehen und darüber vielleicht noch ein Makro oder zwei Festbrennweiten führen (und da auch eher die bezahl- und tragbaren 1.7/1.8er und nicht die sackschweren und überteuerten 1.2/1.4er ) ist nun mal Legion! Die Zahl der Cats, die Zahl derer die immer zehn Festbrennweiten und gleich zwei Bodies dabeihaben oder jener Forenbewohner, die vielleicht aus Langeweile? wirklich gefühlt unter jeden Artikel rein copy-pasten müssen, dass ihre Mittelformatentscheidung die beste Entscheidung war (und ihnen dafür eine Bronzestatue gegossen, zumindest aber ein Verdienstkreuz ausgehändigt werden müsste), ist erstaunlich klein. Wenn immer bloß ein paar paar wenige Internetautisten am lautesten brüllen und das Gros der Leute lieber draußen beim Schießen ist, dann verzerrt das schnell, sehr schnell den Blick auf den Markt und auf die Bedürfnisse. Das ist wie mit der Politik oder der Propaganda. Die veröffentlichte und politische, ist nicht die Meinung des eh nicht konsistenten oder einigen Volkes. Da hilft es auch nicht, wenn Sabrina heute Anna heißt und da hilft es auch nicht, wenn Canon eine nicht stabilisierte, untenrum eh viel zu enge und obenrum eh viel zu kurze f2er Zoomlinse rausbringt, die ob ihrer Masse einen Schwarzschildradius von zwei Metern hat und darüber ihr Gewicht in Gold kostet.

        Alles was ich sagen will ist, dass die 1D, die D6 und die A9 und eben die grade genannte Linse für die allermeisten Leute uninteressante Exoten sind, genau wie das Mittelformat. Es bringt der breiten Canon Masse, die nicht nur mit der EOS R (mal wieder) oder der ganzen M-Reihe richtig beschissen wurde, sondern grade auch mit den späteren 5D und beiden 6D Modellen (weil da Sonikon bereits iso-invariante Sensoren hatte, mit wesentlich besserer Rauschbasis und dynamischem Fleisch), sich immer auf die paar weißen Tüten am Spielfeldrand rauszureden. Ich kauf mir doch auch keinen sittenwidrig überteuerten, nur auf vier Ringe umgelabelten, Ingolstädter Hartplastik-VW, nur weil es da mal einen Röhrl und einen S1 gab. Das ist genauso unsinnig, wie gerade deswegen einen Ferrari zu kaufen, weil die in der Formel-Rennklasse gut sind. Aber weder kriegt man seine Einkäufe damit nach Hause, noch ist der Verbrauch angemessen und schon gar nicht der Preis.

        Du wirst nie dahinterkommen, wie schlecht Canons im Vergleich zum Wettbewerb sind, wenn du eh nicht an die Grenzen des Möglichen gehst, wenn dir Postproduction ein Fremdwort ist und du am liebsten JPG schießt. Dann hätte niemals jemand von der 5D Mk II upgraden brauchen, denn die macht heute immer noch gute JPGs, genau wie eine D600 oder die wirklich günstige A7 I. Wenn du aber ein bisschen Spaß an Landschaften und Post Production hast, darin ein Tonemapping, eine Dynamikkompression zu machen und zu versuchen durch selektive Dimmung oder Nachbelichtung einzelner Bildbereiche Wirkung herauszuhauen und zwar ohne vorher auf klebrige und verstaubte Verlaufsfilter oder (jede Bewegung im Motiv ruinierende und zeitraubende) Belichtungsreihen angewiesen zu sein, dann führt eigentlich kein Weg an Canons Wettbewerbern vorbei, egal ob Fuji MF oder Crop, ob Pentax, ob Sony oder Nikon.

        So gesehen ist nicht alles Sony Marketing, sondern Technologieentwicklung, die den Hobbyisten aber auch Profis mehr Fehler nachsieht, die durch bessere Sensoren und Stabis mehr fotografische Freiheitsgrade bietet, die immer bezahlbarer und trotzdem leichter wird. Zumindest Sony geht diesen Weg auch optisch. Es macht einfach auch Spaß das innere Kind mit immer besserer und immer bezahlbarerer Technik im Ausloten der neuen Möglichkeiten zum Spielen zu motivieren. Es ist geil, wenn einem in der Post keine Fenster mehr absaufen, weil bald 15 Stops Dynamik da sind (die überhaupt nichts mit der Bittiefe zu tun haben, weil sie etwas rein analoges sind und die spätere Quantisierung sich daran anlehnt) oder wenn man in der Nacht mit IBIS und historischem Glas noch lange aus der Hand schießen kann, wo eine R oder 5D schon laaaange auf das Stativ angewiesen sind.

        Warum sollte also jemand für weniger mehr zahlen. Menues, Spaß und Bedienbarkeit nehm ich an? Dieses glückliche, esoterische Canon Lebens- und Schießgefühl einfach, das einem eine So-Nie Toycam einfach nicht gibt? Hab ich Recht? Bloß blöd, dass die Wettbewerbskameras so viel ergonomischer und zu 100% ‚customisable‘ sind. Die R ist das einfach nicht und wer würde denn mit einem solchen Backstein wie einer 1D rumlaufen. Da kommt man sich doch blöde vor. Kleiner ist das neue größer!

      • @ Tobi B

        Ich wollte mit meinem Kommentar oben sagen, dass die Objektive durch Spiegellose nicht leichter geworden sind (zumindest aktuell nicht) und dadurch kein Gewichtsvorteil für Spiegellos besteht!

        Canon hat sich wohl vor allem durch die Objektive in der Vergangenheit sehr beliebt gemacht bei der Kundschaft!
        Die aktuellen RF Objektive setzen wohl neue Maßstäbe, wenn man den Rezensionen glauben kann und des weiteren macht das Objektiv mehr aus als die Kamera!
        Klar sind diese nur was für ganz wenige Leute! (Ich würde mir keins dieser Objektive kaufen, da sie einfach zu teuer sind).

        In 2-3 Jahren könnte ich mir vielleicht vorstellen ins spiegellose Vollformat einzutreten, warum sollte man dann Canon ausschließen; klar die Eos R ist kein großer Wurf, aber mal sehen was bis dahin kommt!

        Falls du gedacht hast, ich fotografiere mit einer Canon: voll daneben: es ist eine Fujifilm XT-2.

        Allen eine schönen Abend!

      • Man spart schon 200g am Sucherprisma!

        Und ja, Objektive die besonders hoch auflösen sollen, werden schwerer.

        DXOMark ist so ziemlich die schwächste Quelle für Rauschverhalten – visuell können je nach Licht Welten zwischen den Kameras liegen!
        Wer kurze Zeiten braucht wird auch 6400 und mehr ISO nutzen und der wird nie eine D600 nehmen und auch lieber keine 5DIV mehr…
        Er wird Fuji ausprobieren, NIKON nehmen und Sony ausprobieren und Erstaunliches feststellen.

      • Ich muss ehrlich gestehen, ich liebe „dieses glückliche, esoterische Canon Lebens- und Schießgefühl einfach“.
        Und mal ehrlich jetzt: Wer „Dynamik“ braucht, hat doch keine Ahnung davon, wie sein Foto eigentlich aussehen soll, macht sich keine Gedanken darüber oder steht auf quietsche bunte Comicbilderchen. Das ist doch voll amateurhaft. Kann man doch nicht ernst nehmen.

        Davon abgesehen verwahre ich mich vor der Behauptung, meine Verlaufsfilter wären irgendwie „klebrig und verstaubt“. Ich liebe diesen Shit. Nehme auch gerne mal ’ne Glasscherbe zur Hand.

        Hach, das hab ich jetzt trotz intellektueller Tiefe aber gerne gelesen und lange vermisst.
        Danke für diese Geschenk wobei, der zweite Kartenslot… irgendwie fehlte der noch.
        Daumen hoch dem @Tobi B
        …und feste froh

      • 100 Gramm bei 10 Optiken – sorry, völliger Quatsch.
        Schau dir einfach mal das Gewicht von

        Sony 12-24 G vs Cano 11-24 L USM,
        Sony 16-35 GM vs 16-35 2.8 L IS USM III,
        24mm 1.4 GM vs. 24mm 1.4 L USM

        an, da wirst du schon merken das es völliger Quatsch ist das man bei 10 Optiken 100 Gramm spart.

        Alleine beim 12-24 zu 11-24 sind es schon 565 Gramm zu 1.180 Gramm – immer erstmal selbst schauen ob das sein kann was andere erzählen…..

      • @Micky

        „Und mal ehrlich jetzt: Wer „Dynamik“ braucht, hat doch keine Ahnung davon, wie sein Foto eigentlich aussehen soll, macht sich keine Gedanken darüber oder steht auf quietsche bunte Comicbilderchen. Das ist doch voll amateurhaft. Kann man doch nicht ernst nehmen.“

        Da ist ziemlich viel Schwachsinn.
        Das würde ich eher bei HDR sagen. Und ja, es gibt viele furchbare HDR Bilder auf dieser Welt.

        Mehr Dynamik gibt einen mehr Freiheit. Ist doch super, wenn man zb. Ein Brautpaar fotografiert und der Himmel nicht gleich ausgebrannt ist und man nicht unterbelichten muss.

        Und Außerdem hat mehr Dynamikumfang nichts mit der Farbsättigung zu tun………….

      • @ René Unger

        Ich habe mir mal die Mühe gemacht ein paar Objektive mit ihren Gewichten rauszusuchen:
        Sony Distagon T* FE 35 mm F1,4 ZA 630 g
        Nikon AF-S NIKKOR 35mm f/1.4G 600 g

        Sony Planar T* FE 50mm F1.4 ZA 778 g
        Nikon AF-S NIKKOR 50mm f/1.4G 280 g

        Sony FE 400 mm F2,8 GM OSS 2895 g
        Canon EF 400mm f2.8L IS III USM 2840 g

        Sony FE 70–200 mm F2,8 GM OSS 1480 g
        Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM 1490 g

        Sony FE 70–200 mm F4 G OSS 840 g
        Canon EF 70-200mm f/4L IS USM 760 g

        Sony FE 24–70 mm F2,8 GM 886 g
        Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM 805 g

        Und man sieht, dass es auch sein kann, dass ein Objektiv für eine Spiegelreflexkamera leichter sein kann als für eine Spiegellose!
        Für mich ist es Marketinggeschwafel, wenn gesagt wird, dass man Gewicht spart, wenn man sich eine DSLM zulegt und das sage ich als einer, der sich niemals eine Spiegelreflexkamera kaufen wird oder je eine besaß (besitze eine Fujifilm XT2 mit 7 Objektiven).

        Ja es gibt leichtere Objektive in anderen Brennweiten, diese kommen meiner Meinung nach dazu zu Stande, dass es neuere Objektivrechnungen sind, dass z. B. ein Objektiv heute ganz anders konstruiert werden kann!
        Als Beispiel kann man das alte und neue Canon 400mm F2.8 nehmen:
        ALT: Canon EF 400mm f/2.8L IS II USM 3850 g
        NEU: Canon EF 400mm f2.8L IS III USM 2840 g

        Allen schöne Feiertage!

      • @ René Unger

        Ich meinte natürlich Gewicht sparen in Bezug auf die Objektive!

        DSLM Bodies sind natürlich leichter als DSLR Bodies!

      • @ René Unger

        Zum Sony FE 12-24mm F4 G gibt es sowohl bei Canon als auch bei Nikon kein Äquivalent, das Objektiv was noch nahe kommt ist das Canon EF 11-24mm f/4L USM; nur ist es 1 mm weiter, was im UWW Bereich ja bekanntlich nicht wenig ist und deutlich mehr Gewicht verursacht!

        Zum 16-35 ist es meiner Meinung nach auch wieder die Sache, wie der Hersteller das Objektiv konstruiert; das alte 16-35 von Canon ist leichter!
        Sony FE 16-35mm F2,8 GM 680 g
        Canon EF 16-35mm f/2.8L II USM 640 g
        Canon EF 16-35mm f/2.8L III USM 790 g

        Mit freundlichen Grüßen

      • @Jip

        also ich glaube wenn man Optiken vergleicht dann schon die „gleichen“ nicht eins was 10 Jahre alt ist mit einem modernen. Denn das 10 Jahre alte möchte man sich auch nicht an einen aktuellen hochauflösenden Sensor hängen da dann auch nur „Grütze“ rauskommt und die Auflösung nicht im Ansatz genutzt würde.

        Somit steht das 16-35 L IS USM III (790 Gramm) vs. FE 16-35 2.8 GM (680 Gramm)

    • Du solltest dich vielleicht lieber auf das rechtzeitige ausliefern der Geschenke konzentrieren (Santa) –
      Als hier über Dinge zu plaudern, zu denen dir offensichtich die Praxiserfahrung fehlt.
      Wer immer nur Canon EOS schleppt – wird nie erfahren was Canon RF oder andere können!
      Und wer nur Canon kennt, weiß ohnehin nicht wie und wie sehr sich der technische Vorsprung entwickelt.

      • Oh Cat, Du musst ja Bilder machen, bei deren Betrachtung einem der Atem stockt, so wie Du hier immer schreibst.

        Die müssen ja die besten Aufnahmen, die mit Canon DLSR gemacht werden weit in den Schatten stellen.

        Schade nur, dass Du noch nie was von Deinen Bildern gezeigt hast, damit man mal nachvollziehen kann, was Du und Deine nach jahrelangem Austesten optimierte Ausrüstung so drauf haben.

      • Alles gelingt auch nicht.
        Als @Cat und ich damals im Amazonasdelta die Lebensgewohnheiten eines Faultiers aufnehmen wollten, worauf wir uns lange und intensiv vorbereiteten, kam flugs eine Harpyie um die Ecke und schnappte uns das Viech weg.
        So kann’s gehen…
        🙂

      • Frage mich, wo deine überbordende Praxiserfahrung herkommt, ich muss mich auf meine Arbeit konzentrieren und kann nicht jeden Tag etwas neues testen, schon gar nicht jeden Tag ein anderes System mit ständig wechselnden Menüs…
        Hut ab, bin beeindruckt…

    • @Santa
      Das „Technikgeschnatter“ macht sehr viel Sinn, denn so kann man sich zusammen reimen, was in 5 Jahren noch da ist. Nämlich bei einigen viele F- und EF Objektive. Die waren ziemlich teuer und man wird wohl kein natives Gehäuse mehr bekommen. Die Reise geht jetzt in Richtung ohne Spiegel und da passen die teuren älteren Linsen nur mit Adapter. Wer sie hat sollte jetzt in die beste DSLR investieren, um diese Objektive so lange wie möglich verwenden zu können. Wer alles neu beschafft, braucht an den Spiegel keinen Gedanken zu verschwenden.
      Rückblick Sony und Fuji: die beiden haben die DSLR wie heiße Kartoffeln fallen gelassen, bei Sony verschwindet zur Zeit das A-Mount. APS-C bei Canon und Nikon, das nächste, was weg ist. Wie beim Diesel, gestern der Stein der Weisen, heute Fahrverbot.

  • …und für alle, die noch ein schickes Weihnachtsgeschenk brauchen – hier:

    „DJI Osmo Pocket 3-Achsen Gimbal Stabilisator Stabilizer mit integrierter Kamera, Verwendbar mit Smartphone, Android (USB-C), iPhone“

    …von wegen „Zukunft der Fotografie“… 🙂
    Einfach googeln…

    • Hallo Micky

      faszinierend diese OSMO Kamera. Damit Gleitschirm fliegen oder durch ein Marktgedränge laufen muss Spaß machen. Die Möglichkeiten eines 3×3 Panoramas innerhalb der Kamera gerechnet oder bei 2-3 Sekunden Belichtungszeit ohne Stativ mal eben eine gute 12 Megapixel Nachtaufnahme zu machen sind schon erstaunlich.

      Für diesen Preis (349,- Liste) bekommt der Kunde im Vollformat gerade mal ein billiges Zoom Objektiv. Micky hat Recht das ist die Zukunft für aktive junge Menschen.

      Wer sich den Spaß ansehen möchte, http://www.dji.com/de/osmo-pocket

      Da bringen Nikon und Canon neue Spiegelreflexen auf den Markt. Ich würde sagen das ist Dinosaurier Futter, mehr nicht!

      Wer sich mit ernst gemeinter Bildqualität im Fotobereich beschäftigt ist schon oder wird zukünftig mit einer Spiegellosen Mittelformat unterwegs sein denn diese werden preiswerter (Fuji GFX 50R) und sind nicht größer oder wesentlich teurer als Vollformat. Bezahlbare sehr gute und vor allem innovative Fototechnik gibt es für Hobbyisten in den MFT Systemkameras. Sehr gute Videos kann man damit auch machen. Spiegelloses APSC ist mittlerweile schon etwas „angestaubt“!

      Wer braucht das Vollformat überhaupt noch, wohl die ewig gestrigen Anwender die den Anschluss verpasst haben. Vergesst nicht das der Nutzen für große Dateien langsam wegbricht (Druck Erzeugnisse, Sachfotografie usw.) und das für Sensoren ab 50 Megapixel teure Objektive nötig sind, vom neuen Rechner einmal abgesehen.

      Micky, gegen so ein Weihnachtsgeschenk hätte ich nichts einzuwenden.

      • @ Alfred Proksch

        „Wer sich mit ernst gemeinter Bildqualität im Fotobereich beschäftigt ist schon oder wird zukünftig mit einer Spiegellosen Mittelformat unterwegs sein denn diese werden preiswerter (Fuji GFX 50R) und sind nicht größer oder wesentlich teurer als Vollformat.“
        Ein paar Zeilen später meint der Experte:
        „Vergesst nicht das der Nutzen für große Dateien langsam wegbricht (Druck Erzeugnisse, Sachfotografie usw.) und das für Sensoren ab 50 Megapixel teure Objektive nötig sind, vom neuen Rechner einmal abgesehen.“

        Ja was nun. Vollformat braucht man nicht, ist unnötig wegen viel zu großer Datenmengen und viel zu teurer Objektive, aber der Könner greift zur Mittelformatkamera, dem Knipser reicht MFT bzw. APS-C.
        Leute, bewerbt euch bei Nikon und Canon, die benötigen Experten in Sachen Fototechnik.

      • @Nik-Can Son

        Um auf die technischen/physikalischen Vor- Nachteile bezüglich Voll- Mittelformat einzugehen reichen wenige Zeilen nicht aus.

        Was ausgedrückt werden soll ist das der Bild affine Nutzer seine Prioritäten auf hochwertigste RAW Dateien legt und für seine hochwertigen Videos ein anderes speziell dafür gebautes System benutzt.

        Während 50 oder mehr Megapixel auf einem Vollformat Sensor schon auf „Kante“ genäht sind ist die selbe Anzahl von Megapixeln auf dem größeren Mittelformat Sensor von den Objektiven locker zu bedienen. Ergebnis, wesentlich bessere Bilddateien mit größerem Dynamikumfang.

        Wer jetzt eher ein innovatives, hochwertiges, universelles aber bezahlbares System benutzen will oder muss kann sich den Blick auf das Vollformat sparen.

        Sicher ist nur das von den neuen Sensor Technologien die kleineren Sensorformate mehr profitieren werden.

        Das sich der Umgang mit Bild/Video Dateien in einem grundlegenden Wandel befindet ist unbestreitbar. Schon 2017 wurden weltweit 1,2 Billionen Bilder in die „Datenwolke“ geladen. Was wird wohl ein einzelnes Bild wert sein wenn es denn gefunden und verkauft wird? Außerdem kommen Gegenständliche Abbildungen (von denen viele Fotografen gelebt haben) mittlerweile in vorzüglicher Qualität vermehrt aus dem Konstruktionsrechner.

        Braucht jemand ein 50 Megapixel Bild für seinen Online Shop? Deswegen sind Spiegellose MFT/APSC Kameras ausreichend. Möchte ich in einer Empfangshalle ein großes Foto hängen sind die 100 Megapixel einer Mittelformat der bessere Ausgangspunkt als die 50MP vom Vollformat.

  • Wenn man mit einer DSLM einem schnellen Objekt folgt, da „matscht“ im Sucher nichts. Einfach mal ausprobieren.
    Also was sind die großen Vorteile einer DSLR?
    Das vertraute „SchlapKlack“ beim Auslösen?

    • Wenn man mit einer Fuji XH-H Basketball fotografieren will, dann matscht es nur… der Sucher ist der Realität um mind stens 0,5 Sekunden hinterher… habe ich selber im Mai probiert… bei Faultieren im Winterschlaf ist der EVF aber sicher kein Problem…

    • ja eben: mehr als einmal ausprobiert bei DSLM verschiedener Hersteller! Und wie gesagt: Oly macht das noch am besten. Das Auslösegeräusch ist ein anderes Thema.

  • Jedes Sucher System hat Vor und Nachteile. Darauf einzugehen erspare ich mir. Es ist beim elektronischem Sucher nicht der Monitor sondern es ist die Signalverarbeitung dafür verantwortlich wenn es mal nicht so funktioniert. Oder anders ausgedrückt die falsche Kamera und die falschen Objektive für den vorgesehenen Einsatzzweck.

    Wenn ich schon das Wort Sport- oder Event Fotografie höre stellen sich mir alle verbliebenen Haare auf. Was da Wichtigmänner mit „Schrott“ um den Hals am Spielfeldrand/Bühne stehen und sich in Fotografie üben, ich hätte es vorher nicht für möglich gehalten.

    Später hörte ich dann eindeutige Sätze in Richtung das die Technik nicht ausreichend funktioniert habe usw. Für mich war klar: Einfach in jeder Hinsicht Unvermögen sonst gar nichts.

    Das sind dann diejenigen die „Bewertungen“ hinsichtlich der Brauchbarkeit von Produkten abgeben.

    Schon im Vorhinein es niemand der vorher gepostet hat gemeint sondern das musste ich einfach mal loswerden.

    • Sagt der Sportexperte … ich dachte immer, dass du in deinem Studio Produkt- und Passbildfotografie betreibst. Dabei bewegt sich in der Regel ja nicht viel, also kannst du auch wenig falsch machen. Mir streuben sich auch die noch zahlreichen Haare auf, wenn ich dabei an Wichtigmänner mit VF+ um den Hals denke, da ja eine VF auch genügen würde. Und wenn ich mal ein scheunentorgrosses Bild für die Empfangshalle brauche, gibt es sowieso nur eines: GROSSFORMAT! Das kann man sich für die seltenen Gelegenheiten beim Händler nebenan ausleihen.

      Und richtig; Wenn bei der Sportfotografie Ausschuss entsteht, ist das Unvermögen. Leider hat diese Art der Fotografie mit Tempo zu tun, und da ist die Fehlerquote natürlich höher. Wenn du einen Berg runter joggst, fliegts du auch eher auf die Schnauze, als wenn du gemächlich gehst … dennoch kann jeder Sportfotograf für sich selber herausfinden, welches System ihm am Besten liegt und ihm die höchste Ausbeute beschert. Wieso sollte man solche „Bewertungen“ nicht weitergeben? Immerhin sind das Praxisberichte und keine Laboranalysen, denn diese bringen noch weniger.

      Und wenn bei einer Fuji, wie oben beschrieben, der Basketball auf dem Monitor noch beim Spieler, in Wirklichkeit aber schon im Korb ist, dann funktioniert die Technik eben tatsächlich noch nicht so, wie sie sollte. Ähnliches habe ich übrigens auch von einem Tierfotografen gelesen, der eine DSLM getestet hat, das Sucherbild sei bei schnellen Bewegungen verschmommen. Tja, jetzt meine Frage: Wie soll man so Sport fotografieren?? (Dies ist übrigens eine rhetorische Frage).

      • Hallo Rolf Carl

        Mit Passbildern, Hochzeiten, Baby Bildern hatte ich Gott sei Dank nie etwas zu tun, die Passfotos schießt bei uns übrigens die freundliche Rathaus Sachbearbeiterin nebenher direkt ins digitale Formular.

        Vor wenigen Tagen habe ich meinen letzten Auftrag abgearbeitet und darf nun das fotografieren was ich möchte. Mein Betrieb ist mit dem Jahresende geschlossen. Noch eine Menge Papierkram und das Thema hat sich für die „Auftragshure“ Fotograf erledigt.

        Mein zweitliebstes Hobby ist der Gleitschirm, da geht es mit Tempo in alle drei Achsen. Dabei erfordert die Fotografie genaue Planung und das richtige Werkzeug dafür. Da gibt es mehr Ausschuss als mir lieb ist, der entsteht immer durch mich und nicht durch die verwendete Geräte Technik. Wenn ich mit einer Großformat fliege weil die Dolomiten so groß und mächtig sind habe ich wahrscheinlich das falsche Werkzeug gewählt. Der „Praxisbericht“ darüber ist dann sehr Aussagekräftig.

        Meine Feststellung ist das die alten Spiegelreflex Arbeitstiere von Canon/Nikon für diesen Zweck immer noch die beste Wahl sind. Dieser Anforderung möchte ich meine Fuji GFX nicht aussetzen , obwohl sie so einen wunderbaren, großen und praktischen elektronischen Sucher hat.

        Auf den Punkt gebracht: Diese Ausrutscher entstehen dadurch das der Foto begeisterte Anwender EINE Kamera für ALLES haben möchte, die ist leider noch nicht konstruiert worden.

        Mein Anforderungsprofil hat immer bestimmt welches Werkzeug ich benutzt habe, egal was da auf dem Firmenlogo stand. Es haben auch immer mindestens drei Systeme (Sensorgrößen) zu Auswahl gestanden.

        Vollformat ob mit oder ohne Spiegel kommt bei mir zukünftig nicht mehr vor, dafür habe ich das wesentlich bessere Mittelformat. Statt dem VF wird zukünftig eine XT-3 mit feinen Festbrennweiten meine ständige Begleiterin werden. Grund dafür? Die Bedienung der beiden ist sehr ähnlich und mit Capture One habe ich den passenden RAW Konverter auf den ich eingeschossen bin und der mit Fuji zusammen arbeitet.

      • Alfred,

        wer sagt denn, dass begeisterte Fotografen eine Kamera für alles haben wollen? Denkst du, dass du der einzige bist, der über 2 oder 3 verschiedene Systeme oder Sensorgrössen verfügst? Allerdings gibt es die Kamera schon, die so ziemlich alles abdecken kann, nämlich die Nikon D850: Sehr hohe Auflösung, guter Dynamikumfang und auch gut für die schnelle Fotografie geeignet. Bei der Bildqualität kann sie auch mit deiner geliebten Fuji MF- mithalten, denn die 2 % mehr Auflösung sieht beim Foto kein Mensch, sondern höchstens ein Labor. Zudem ist sie einiges günstiger als deine MF- mit den sündhaft teuren Objekiven.

        Aber es ist natürlich auch klar, dass du deine superteure Investition nicht gut schon jetzt hinter den Vorhang deiner Vitrine neben das alte Canon Zeugs legen kannst. Deshalb verstehe ich auch, das du die MF- Kamera auch noch etwas brauchen möchtest, obwohl du wahrscheinlich deine neue X-T3 zu 90 % mitnehmen wirst. Denn wer hängt sich schon so ein klobiges MF- Modell um? Wohl nur Wichtigmänner …

      • Rolf, Rolf

        manchmal bin ich auch so drauf, aber das legt sich wieder und richtig die Nikon 850 ist ein verdammt gutes Teil. Das 50s Gehäuse werde ich wohl gegen die 100s tauschen müssen schon wegen den mickrigen 2% Unterschied zur 850 oder zu der kommenden EOS 75+. Ist ironisch gemeint!

        Mit Deiner Vermutung das die kompakte XT-3 zu 90% zum Einsatz kommt könntest Du recht haben, denn die schiere Pixelmenge ist nicht alles. Besonders dann nicht wenn ich privat Bilder machen darf.

        Ab sofort bin ich nicht mehr „wichtig-man“ sondern genieße es diese zu beobachten. Das Allerschönste ist das ich selbst die 24 Stunden des Tagen so gestalten kann wie ich es möchte. Kein Termindruck, meinen Hobbys frönen wann immer mir danach ist. So stelle ich mir das Paradies vor.

  • Ich 20. Dezember 2018 um 15:08 Uhr
    „Der wesentliche Punkt ist doch der Sucher – für mich ist ein DSLR-Sucher der Horror, weil ich nicht sehe, wie das Bild wird, Über- und Unterbelichtungen nicht direkt sehe, den Schärfeverlauf etc. Ist für mich fast schon wie analog fotografieren“

    O ja, wie wahr.

    Ganz ganz furchtbar sowas.

    Damit kann man gar nicht ernsthaft fotografieren!

    Darum haben die Profis ja auch allesamt eine Fuji, und keine Nikon D5 und keine Canon EOS 1Dx.

    Die werden schon wissen warum!

    (irony OFF)

  • Bei einer Sony A9 matscht nichts und es feht auch noch die Dunkelphase.
    Also, zurück in die Zukunft.
    Sollte Canon eine EOS 1DX MK III bringen, warum nicht. Es dürften noch sehr viele mit einem großen EF Glaspark arbeiten.
    Was Canon spiegellos kann, haben sie gezeigt. Im Interview sogar zugegeben, dass IBIS momentan nicht geht. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis eine Canon VF DSLM eine wirkliche Alternative ist und dann bleibt die Frage, ob das originäre Objektivsortiment dazu, auch schon soweit ist.
    Alle Faultiere lassen ausrichten, sie sind alles, nur nicht faul. Winterschlaf kommt für sie nicht in Frage, weil da, wo sie leben, fehlen die Jahreszeiten.
    Und nochwas, ein hervorragender, elektronischer Sucher ist ein Genuss – mit unendlich vielen Vorteilen und Möglichkeiten.

  • Einen Wunsch hätte ich dann schon an die Canon 1DX Mark III. Sie sollte leiser auslösen können. Selbst im Silent Modus verscheucht man Tiere oder stört auch schon mal bei leiseren Veranstaltungen.
    Bei dunkleren Motiven sehe ich übrigens lieber und auch mehr durch den Sucher einer Sony A9 als durch den einer 1DX oder einer 5Dmark 5. Außerdem setzen sich die Autofokusfelder im Sucher kontrastreicher vom Motiv ab. Bei der „Ausbeute“ von sich schnell bewegenden Motiven nehmen sich die DSLR und DSLM Systeme heute nicht mehr viel. Außerdem kann man je nach Sportart die Nachführung oder die Geschwindigkeit bei neueren Kameras individuell einstellen.
    In der 1.Bundesliga vom Basketball schafft es auch eine MFT Kamera schnell genug zu folgen, weil die Lichtvorgaben für den Veranstalter in dieser Liga klar definiert sind. Mit einer lichtstarken Festbrennweite ist auch eine Panasonic oder Olympus einsetzbar.
    In einer Sporthalle mit weniger Licht ist ein MFT-Format jedoch schnell am Ende. Bei einer Belichtungszeit von weniger als 1/500 stel oder ISO größer 1600 sinkt die Detailtreue zu weit ab.
    Nächste Woche wollen wir auch mal eine Fuji XT3 zum Vergleich im Basketball testen. Immer mehr Kollegen haben neben der DSLR auch schon mal eine zweite Kamera in Form einer DSLM umhängen. Testen in der Praxis bringt mehr als Laborwerte oder Werbung.
    Bin mal gespannt, wie die technischen Daten der Mark III aussehen.

  • Ja – das mit der „Lautstärke“ ist schon ein Wort …..
    Ich dachte auch unter „Einzelbild – leise Aufnahme“ verbirgt sich etwas was dieser Bezeichnung Rechnung trägt, aber dem ist gar nicht so …
    Reihenaufnahmen gehen gar nicht in diesem Modus – dabei ist der Spiegel noch hochgeklappt – also der Autofokus dabei „blind“ – das kann meine A 6500 sicherlich besser …
    Obwohl die Lautstärke ja auch nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium bedeutet wie mir Rolf hier einmal in Bezug auf die Wild – Fotografie erklärte …
    Aber dieses Teil ist schon „recht“ laut …
    Aber was solls – ich habe die Kamera nach 2 Tagen intensiver Überprüfung nach der Reparatur an den wartenden Käufer weitergegeben der sie nun als schöne Weihnachtsgabe seinem Finanzminister präsentieren kann ….
    Wie er mir erklärte wäre der preis von 2250 Euro noch angemessen für eine Kamera die in Punkto Geschwindigkeit immer noch eine Reverenz bei Canon wäre …
    So endete meine Canon – Nutzung und meine Euros kassiert weiter Sony ein …
    Aber ich war erstaunt wie eine solch riesige Kamera immer noch so begehrt ist ….

    • Servus Gustav,

      schön für Dich das Du das „Rest“ Canon Zeug verkauft hast. Davon ab das ich nichts in die „Ebay Bucht“ werfe, glaube ich nicht das mit den Auslöse Zahlen und den Abnutzungserscheinungen jemand meinen Canon Boliden haben möchte. Funktionieren tut das Teil einwandfrei, es ist halt wie bei mir, sehr verlebter Gesamteindruck!

      Wenigstens kann ich das Teil unbesorgt beim Gleitschirmfliegen einsetzen, eine Schramme mehr fällt da nicht auf. Ob es dabei „laut klackert“ hören höchstens die Dohlen die den Schirm umkreisen, weil da wo die sind ist meist Aufwind oder Thermik.

      Also allen hier ein schönes Fest wünscht Alfred.

    • Guten Tag Alfred ….
      Bei der Canon war einer der drei Prozessoren kaputt – der DIGIC 4 für AF – da die Kamera sowie so auseinander war lies der neue Käufer auf seine Kosten noch die Verschlusseinheit auswechseln (die alte hatte ca 350000 runter) und so war es für beide Seiten ein gutes Geschäft …
      Und was mich besonders gefreut hat war das das es mein roter Markt war der den ganzen Serviceplan gemanagt hat und sogar mir den neuen Käufer vermittelt hat ….
      es zahlt sich doch aus wenn man ein treuer Kunde ist …
      Einen schönen 4ten Advent wünscht Dir Gustav ….
      PS …
      Hast Du Dein verstecktes Paket mit der Fuji schon gefunden ?

      • Hallo Gustav,

        ich dachte bisher das ich unser Haus bis in den letzten Winkel kenne, deswegen habe ich den starken Verdacht das das Geschenk „ausgelagert“ wurde.

        Die Bedienungsanleitung habe ich mir als PDF schon mal aufs Smartphone geholt und schon mehrfach durchgelesen. Ich möchte doch gleich loslegen können und nicht erst mühsam suchen müssen. Zum Beispiel die Belegung der FN Buttons individualisieren und so weiter.

        Ich habe mir schon mal selbst das 1,4/23mm XF geschenkt und bei der buckligen Verwandtschaft um eine kleine Spendenbeteiligung statt der üblichen Whisky Flasche für das 2,4/60mm XF- Makro Objektiv gebeten.

        Dein Christkindl wird sicher auch recht spendabel sein oder? Hast Du schon mal im Vorfeld das Sony Portfolio genauer studiert?

    • Ich grüße den „verlebten“ Alfred und den hoffentlich „unverlebten“ Mirko ….
      da haste ja mal einen losgelassen – Alfred – mit Deiner sicherlich heillos fehlerhaften Selbsteinschätzung ….
      Bei uns nennt man „Verlebte“ eher Personen die dem Genuss von Wein – Weib und anderen Genussmitteln zu sehr zugesprochen haben ….
      Altersbedingtes Klappern und Steifheit der Gelenke ist dem Gesamteindruck nicht abträglich – sofern die einschätzende Person die Realität kennt ..
      Meine Euros bleiben in der Kasse – ich werde warten bis Sony mal wieder eine neue APSC vorstellt (Hatte ja schon damit gerechnet – na ja ) und dann meinen Schlachtplan entwerfen wies weitergeht …
      Außerdem ist die A 6500 erst 2 Jahre alt und noch gut im Rennen – vermissen tue ich nur ein klein wenig meine A 7 für die Festbrenner …
      Aber Euch gönne ich auf jeden Fall den Spaß den ich auch immer mit einer neuen Kamera hatte und ich denke das ich im kommenden Jahr auch noch was finde …
      es grüßt Euch Gustav ….