Canon Kameras

Canon EOS R3: Ist das der finale Preis der Kamera?

In wenigen Tagen soll die Canon EOS R3 offiziell vorgestellt werden. Nun wurde scheinbar der finale Preis der Kamera geleakt.

Canon Präsentation am 14. September

Die meisten werden inzwischen vermutlich mitbekommen haben, dass Canon am 14. September 2021 im Rahmen der „spannendsten Präsentation des Jahres” die neue Canon EOS R3 vorstellen möchte. Zusätzlich sollen auch zwei neue RF-Objektive enthüllt werden, die Preise der beiden Gläser kennen wir bereits. Laut unserer Umfrage scheint vor allem das neue 16mm f/2.8 mit seinem Preis von nur 299 Dollar euer Interesse geweckt zu haben – kein Wunder, schließlich waren bezahlbare RF-Festbrennweiten im Weitwinkelbereich bisher Mangelware.

Canon EOS R3: Preis von 7.299 Euro

Dass die Canon EOS R3 eine teure Kamera werden wird, ist kein Geheimnis. Die R3 soll Canons spiegelloses Flaggschiff werden und dementsprechend muss man sich auch auf einen „Flaggschiff-Preis“ einstellen. Wie teuer die neue R3 genau werden wird, stand zuletzt noch nicht fest. Seit wenigen Stunden wird die Kamera allerdings hier im Onlineshop von Digitfoto.de gelistet – und zwar zum Preis von 7.299 Euro. Das ist jede Menge Geld, klingt allerdings nach einem realistischen Preis für die Canon EOS R3. Schließlich liegt auch die unverbindliche Preisempfehlung der Sony A1 bei 7.299 Euro, die Canon EOS-1D X Mark III kostet ebenfalls mehr als 7.000 Euro.

Es kommt immer wieder vor, dass Onlineshops im Vorfeld einer wichtigen Kamera Präsentation mit scheinbar geleakten Preisen, die in Wirklichkeit aber nur Platzhalter sind, auf sich aufmerksam machen wollen. Der Onlineshop von Digitfoto.de war uns in diesem Zusammenhang bisher allerdings noch nie aufgefallen, weshalb wir es für durchaus realistisch halten, dass es sich beim Preis von 7.299 Euro um den tatsächlichen Preis der Canon EOS R3 handelt.

Update: Die japanische Webseite Nokishita berichtet, dass der Preis der R3 doch nur bei 6.099 Euro liegen könnte. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

Was denkt ihr? Wären 7.299 Euro ein fairer Preis für die Canon EOS R3?

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J.Friedrich

Bin ja Canonier, ich darf das: Das ist bestimmt der Bundlepreis mit dem sagenumwobenen neuen 16mm Plaste-Panekacke-Objektiv … 7k für Cam, 0,299k für die Flachlinse, wer braucht mehr? … günstiger/fairer geht’s nimmer 😉

Rene

Der Preis war zu erwarten – sie kann deutlich mehr als eine 1Dx mk3 und diese kostet jetzt noch über 7k €.

Peter

Nur ist sie kein Ersatz für sie. Das wird nächstes Jahr dann die R1.

René

Na ja, ich denke schon das sie der Ersatz sein wird, denn sie ist auf Sport optimiert.
Denke das die R1 einen hochauflösenden Sensor bekommt, stimmt tritt die R3 viel mehr in die Fußstapfen der 1dx mk3 oder wo siehst du da den Unterschied der das ausschließt?

joe

Fast 3’000.-€ mehr als eine R5 und so teuer wie eine A1, wenn das wahr ist, muss ich in abgewandelter Form Asterix & Obelix zitieren: „die spinnen die Japaner“! Zu dem Preis erwarte ich, dass die Kamera – zusätzlich zu den Foto- und Videoleistungen – mir am Morgen den Kaffee kocht und die Wohnung saugt, also mindestens.

Alfred Proksch

Joe, Du darfst die R3 nicht in die Hand nehmen, die haben bestimmt einen „Kontaktkleber“ aufgebracht!

Was den Rest betrifft, das gibt es schon, nennt sich Luxushotel. Ansonsten gutes Personal ist teurer als eine R3. Wenn ich an die Produktionsmaschine meines Bekannten denke (Kaffee kochen kann die nicht) und was so ein Ding kostet, dagegen sind meine Knips-Kisten nicht erwähnenswert.

René

Hi joe,
hast du das bei dem Preis der 1DX Mk2, mk3 auch gedacht?

joe

Ja

Cat

Ich weiß nicht, ob nicht künftig der Privatkäufer einer R3 dann als komplett gaga bezeichnet werden muss.
Den Agenturen ist das egal, für Sport und Events ist es wohl gemacht. Für die Tierfotografie könnte die R3 eher nachteilig sein und gegen die A1 müßte sie sich erst mal mit AF und Konstruktion beweisen, beim Sensor verliert sie, sie wird nicht sichtbar weniger rauschen. So wie das auch schon abgeschwächt bei der R5 ist, guter Sensor, aber nicht gleich gut, sehr guter AF aber nicht gleich gut…

joe

Noch fünf Mal schlafen, dann wissen wir mehr! Also beim „gaga“ gebe ich Dir zu 200% Recht! Aber ich finde auch den Preis der A1 weit überzogen, aber die hat wenigsten 50MP!

Joschuar

Tja, die Auflösung wird immer noch nicht bekannt gegeben 😉 Deshalb HOFFE ich immer noch 😉
WAS ist aber wenn sie zwei Auflösungen hat ? 24 + 48 MP -> Dual-Pixel !!
Dann wäre das für MICH unentschieden ! 😉

joe

Wenn das so wäre, dann kann man über den Preis reden, aber ich bezweifle das. Es ist ein neues Sensor-Design und ich denke für den ersten Wurf wollten oder konnten sie noch nicht zu akzeptablen Preisen ein grösseres Format bauen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Carsten Klatt

Das sind Kameras für Profis, da spielt das Geld keine Rolle. Das ist auch nichts für einen Dorfjournalisten, der ein paar Hühner, den Bürgermeister oder die örtliche Feuerwehr ablichtet. Insofern haben a1 und die neue R3 ihre Daseinsberechtigung. Massenprodukte werden das aber nicht.

Cat

Den Profi – meinst du Formel 1 Fahrer? – zeig mir mal, für den Geld keine Rolle bei der Auswahl der Ausrüstung spielt!
Das gilt Im Gegenteil eher für den pensionierten Hobbyfotografen!
Den Dorfjournalisten mit Systemkamera gibt es längst nicht mehr, die haben ein Smartphone oder noch ne alte Nikon mit Sigma-Objektiven.
Ich bin mit A1 so weit erst mal zufrieden – aber auch die ist 2000€ zu teuer.

Henry

Stimmt. Unser Dorfjournalist benutzt nach wie vor eine 600D mit Kit-Objektiv. Und auf meine Frage, ob er nicht langsam mal „upgraden“ will, guckte er mich nur scheel an und ging kopfschüttelnd von dannen.

Peter

Das die R3 nicht billig wird, ist zu erwarten. ABER: die R3 ist nicht das Flagschiff, dass wird die R1 werden. Demnach wäre der direkte Konkurrent nicht Sonys A1 sondern die A9 – welche bei 5400,- derzeit liegt. Also den Preis auf A1 oder 1Dx3 zu heben wäre super dreist. Was soll dann die R1 nächstes Jahr kosten? 10.000€?

Tessar

… Bin froh, das ich bei den Preisen bei MFT gelandet bin um meine photographischen Projekte bewältigen zu können und mich im Tausch von meiner Canon Ausrüstung trennen konnte. Aber in der Top Liga werden auch Leica und Swarowski weiterhin gekauft. Haben ist meist eben wichtiger als brauchen. Es lebe der Luxus …

joe

Also eine Leica ist mittelfristig wahrscheinlich billiger als eine Sony, Nikon oder Canon, denn Leica behält man sehr lange oder für immer. Sony und Co. werden jedes dritte, vierte oder fünfte Jahr „upgeraded“. Ist wie bei den Autos. Einen meiner Jaguare habe ich jetzt 16 Jahre, bis auf Service und Reifen keine weiteren Kosten. Mein Schwager hatte in dieser Zeit 8 Autos, abwechselnd BMW bzw. Benz. Rate mal wer billiger (und schöner) fährt? Echter Luxus muss nicht teuer sein! Übrigens Swaroski in einem Atemzug mit Leica zu nenne, ist schon Blasphemie. Leica spielt in einer ganz anderen Liga.

moss

Gilt auch für Jaguar. Der war vor 16 Jahren ein besserer Ford. Den kann Mann nicht mit BMW oder Mercedes vergleichen.

joe

Quatsch, man merkt du bist noch nie einen gefahren. Lass uns über Kameras reden, davon verstehst du mehr. Ich lade dich gerne zu einer Probefahrt ein. Dann lernst du den Unterschied kennen, das fängt schon im Innenraum an, Wurzelholz und edles Leder, statt Plastik.

Red and Gold

Die ganze Welt ist voll mit Autos. Macht für mich keinen Sinn die alle weg zu schmeißen und durch neue E Autos zu ersetzen. Wo sollen die alten denn alle hin?

Wer wirklich das Klima schonen will, fährt gar kein Auto oder einen Oldtimer, den man immer wieder reparieren kann.

Leonhard

Sicherer fährt auf jeden Fall Ihr Schwager, mit „schöner“ kann man sich alles „schön reden“.
Was haben Amerikaner und Briten gemeinsam? Beide waren noch niemals in der Lage, ein gescheites Auto zu bauen, jedenfalls beim Verbrennungsmotor.
Was sich in 16 Jahren an Sicherheitssystemen entwickelt hat ging logischer Weise an dem Jaguar vorbei.
Dies ist bei Kameras genau so, wir haben Digitalgeräte. In einer 10 Jahre alten Kamera steckt ein veralteter BS, vollkommen egal, ob es sich dabei um eine LEICA oder um eine FUJI handelt, beide sind dann veraltet!

joe

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Leonhard

Tut mir leid, mein Herr, aber vom Wetter verstehe ich nun wirklich nichts.
Verstehen würde ich etwas im Bereich Komplex, allerdings verspüre ich keine Lust, hierzu Unterhaltungen zu führen, da die im Internet zu nichts führen.
Aber wir könnten ja über Kameras reden, dies ist ja das Thema hier, dachte ich zumindest.
Ach ja, Ihre Großschreibtaste scheint zu klemmen?

joe

….Ach ja, Ihre Großschreibtaste scheint zu klemmen? … Du kennst dich ja mit Technik perfekt aus, dann kannst Du das sicher reparieren. Trotzdem hast Du von Autos, im speziellen von Jaguar absolut keine Ahnung, dabei bleibe ich auch wenn es von Mark wieder gelöscht wird. Ich würde das gerne näher ausführen, aber alleine in der Motorentechnik war Jaguar sowohl Mercedes als auch BWW damals weit voraus, Zylinder-Abschaltung, Wassereinspritzung, alles Dinge die weder Mercedes noch BMW damals beherrschten, von der Innenausstattung ganz zu schweigen, Plaste Elaste, statt Leder und Wurzelholz. Im Übrigen ist ein Bentley nichts anderes als ein VW Phaeton und der Rolls Royce ist zu 80% BMW 7er! Audi zu 100% VW usw…
Übrigens mein Schwager hat seine neue S-Klasse im Juli gegen den neuen 7er getauscht (nicht wegen der „tollen“ Niere), weil Mercedes trotz mehrer Werkstattaufenthalte die Elektronik und damit einige Assistenzsysteme nicht perfekt zum Laufen bringen konnte. Und er ist nicht der
Einzige der solche Probleme hatte. Made in Germany, das war einmal!

joe

Was soll das?

Leonhard

Was das soll kann Ihnen niemand beantworten, schließlich haben Sie den Beitrag ja selbst geschrieben.
In einer Beziehung gebe ich Ihnen recht, bei Britischen Fahrzeugen haben sich die Zylinder gerne abgeschaltet, weswegen am Ende die Hersteller auch alle abgewickelt wurden, wie wir ja alle wissen.
Jedenfalls wird in Deutschland noch produziert, im Gegensatz zur Insel der Traumautos. Nun kommen Sie mir nicht mit der OPEL-Schwester, da steht es 1 zu 1, weder die britischen noch die deutschen Fahrzeuge taugen etwas. Tropenhölzer in Kraftfahrzeugen lehne ich übrigens ab, genau so wie Ledersitze. Wenn jede arme Haut meint, sie müsse auf Elchleder sitzen brauchen wir über das Tierwohl ja wohl nicht mehr zu reden!
Da unser Disput aber rein gar nichts mit der Canon R3 zu tun hat könnten wir die Debatte ja auch beenden, was meinen Sie?

100carat

Der Preis würde mich, sollte er sich bestätigen, nicht wundern (auch wenn ich eher an einen Preis um 6.300 € gedacht hätte).. Canon wird argumentieren: Warum sollten wir die Kamera (und übrigen Produkte) günstiger positionieren? Eine R5 verkauft sich trotz (!) des Preis und keineswegs schlechter Konkurrenz weiterhin wie geschnitten Brot, bei einigen RF-Objektiven bestehen trotz (!) schmerzhafter Preise lange Wartelisten. Welcher Kaufmann würde freiwillig auf die offenbar vom Kunden akzeptierten Margen verzichten? Zumal bei einem stetig schrumpfenden Markt.

Rene

Im Moment würde ich bei Elektro Artikeln eine schlechte Verfügbarkeit nicht mit den Verkaufszahlen in Verbindung bringen.

100carat

Das würde ich auch nicht. Fakt ist: Bei den VF-Kameras führt die R5 die Verkaufszahlen an – in Japan wie auch in Europa. Dies bestätigen Dir auch die größten deutschen Händler, wenn Du Dir die Mühe machst, sie durchzutelefonieren. Bei den Objektiven sind die Wartelisten leider auch Realität – und die sind alles andere als kurz und werden Schritt für Schritt von den Händlern abgearbeitet. Da das bezahlte Objektive sind, kannst Du Dir anhand der Wartelisten einen Eindruck von den Verkaufszahlen machen. Die schlechte Verfügbarkeit wird sich dann allerdings auf den persönlichen Auslieferungstermin abhängig vom eigenen Platz auf der Liste aus. Mal schauen, wie viele Wochen ich noch warten muss.

J.Friedrich

Mal ehrlich: Ein selbständiger Fotograf/Agentur betrachten das Teil (oder anderes Equipement) als „Arbeitsgerät“, so wie der Schreiner die Hobelbank, der Schlosser die Drehbank usw.. Es wird geleast oder investiert, je nachdem wie die wirtschaftliche Lage und die „Zukunftsperspektive“ halt ist … z.B € 20.000,- auf 4 Jahre sind gute € 450,–/Monat, danach geht es wieder „frisch“ weiter, bzw. Optiken/Cam wechseln in Bestand, sofern noch nutzbar, ich denke man sollte dies bei A1/Z1/R3oder1 berücksichtigen. Die Teile sind für ein begrenztes berufliches Klientel entwickelt, das ist auch genau so richtig … für „Hobbyisten“ ist das halt nur dann interessant wenn es „Spielgeld“ ist und davon ist in der Welt mittlerweile beim gehobenen Publikum ebenfalls viel vorhanden … siehe Leica-Welt, LV, Glashütte usw. (Kleine Anekdote: Es gibt mittlerweile Leute die geben > € 50.000,– für ihre Livestyle-Schau-mal-was-ich-habe-Küchen aus und zum Dose aufwärmen gehen sie dann in den Keller … die gehen jeden Abend essen 😉 und wenn die einen mal einladen, dann lassen die einen Caterer anliefern …)

Alfred Proksch

Genau getroffen! Passt wackelt und hat Luft!

joe

Wenn die Kamera Profis gehen soll, dann konkurriert die Kamera mit Sony A9II, Sony A1 und einer bald erhältlichen Nikon Z9. So wie die Kamera jetzt beschrieben wird, wäre sie für mich weder als Privatperson noch als Profi erste Wahl, und das obwohl ich Canonier bin! Übrigens, meine Küche war mit Abstand das Teuerste am ganzen Haus und sieht auch nach 10Jahren immer noch top aus. Nicht weil sie nie benutzt würde, sondern weil sie modern und qualitativ hochwertig ist. Und in den Keller gehe ich um Wein zu holen, deshalb brauche ich nur einen Flaschen- und keinen Dosenöffner! Und ja, kochen kann ich auch, und das ohne Mikrowelle oder Thermomix! Und vom Caterer lass ich liefern, wenn ich mehr als 20 Gäste habe! Neid muss man sich erarbeiten!

J.Friedrich

Häää??? Ich wusste nicht, dass ich hinsichtlich der 50.000-Ocken-Küche von Dir sprach. Sorry. Gibt also noch mehr von der Küchen-Sorte als nur meinen Bekannten, dachte ich mir schon fast ;-). Das Neid aus meinem Post rauszulesen ist, verstehe ich auch nicht, es war das Gegenteil: es war ein Erklärungsansatz hinsichtlich wirtschaftlichem Einsatz solch teurer Gerätschaften. Abgesehen davon: Was ist eigentlich los mit Dir? Hier wird diskutiert, sonst nix. Meinungen sind hoffentlich weiter erlaubt, das ist ja schlimm mit Dir im Augenblick. Was ist den bloß los in der Schweiz? Dein Schlips hat echt Überlänge, da tritt mittlerweile einer mit 3m Abstand drauf. Und vielleicht noch bezüglich der Aussage „weder als Privatperson (akzeptiert, bist Hobbyist) noch als Profi (akzeptiert, aber nicht zu verifizieren, weil du keiner bist und Du, wenn Du einer mit einer spezifischen Ausrichtung wärest, der z.B. Agentur-Reportagen für die DPA, AP oder UPI oder in Deinem Fall von mir auch die Katholische Nachrichten Agentur „lass die Kirche mal im Dorf“ mit sofort verteilbarem Bild/Videomaterial beliefern würdest ggf. ganz anders darüber denken „müsstest“)“ … joe, ehrlich, Du bist mein geschätzter CH-Held, mein geliebter Alm-Öhi, aber mach Dich mal locker, vielleicht musst Du einfach mal wieder „den Jaguar in der… Weiterlesen »

joe

Ok, vielleicht war ich etwas zu barsch, aber ich bin halt auch ein Küchen- oder noch besser Kochfreak. Bei uns gibt es nicht Streit wer kochen muss, sondern wer kochen darf und seit meine Älteste ebenfalls das kochen für sich entdeckt hat wird es noch enger für mich. Man kann die Küche bei IKEA kaufen, aber ich will halt absolute Perfektion und es ist wie beim Auto, es muss dem Betrachter (mir) gefallen. Die Küche ist bei uns der meistgenutzte Ort nach dem Schlafzimmer und deshalb auch entsprechend „heilig“, deswegen fühlte ich mich angesprochen. Angreifen wollte ich dich nicht. Es ging darum, dass man eine teure Küche auch sinnvoll nutzen kann! Für mich klang dein Post in etwa so: geile Küche = keine Ahnung vom Kochen!
Ich kann mich übrigens auch nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal einen Dosenöffner benutzt habe, das muss noch im letzten Jahrtausend gewesen sein.

J.Friedrich

Dann ist ja alles gut! Gruss J.Friedrich

Alfred Proksch

Preise für Equipment sind das eine was man damit zustande bringt sind das andere.

Die Canon EOS R3 ist ein Handwerkszeug das für einen bestimmten Zweck entwickelt wurde. Vergleiche mit Kameras für andere Verwendungszwecke hinken an allen Ecken und Enden.

Probiere mit einem Touren Sportwagen einen Forstweg oder mit einem Luxus Geländewagen einen neuen Rundenrekord auf der Rennstrecke zu fahren. Beide sind teure Vehikel für Menschen mit dicker Brieftasche und haben nichts mit gewerblichen Gebrauch zu schaffen.

Was mir zur R3 noch fehlt sind lichtstarke RF Tele-Zoom Objektive. Lasst den Quatsch mit der Adapter Antwort. Systemwechsel kämen nur in komplette Systeme in Frage. Wirtschaftlich gesehen würde ich das „alte Zeug“ verwenden bis es nicht mehr funktioniert weil soooo viel besser sind die neuen Dinger nicht, gilt für alle Hersteller.

Sollte die Anbindung zum digitalen „verkaufen der Bildprodukte“ ohne Umweg über Smartphone/Rechner funktionieren ist das ein schlagendes Argument weil ein Wettbewerbsvorteil vorhanden ist. Alles andere ist Schnee von gestern, nur eben neu designt.

J.Friedrich

Genau getroffen! Passt wackelt und hat Luft! 2.0 😉 … vor Allem der letzte Absatz triffts und wird immer wichtiger, um nicht zu sagen: das entscheidende Kriterium von heute! Dazu müssen technisch/technologische und stetes Firmware Updating zum „Lieferumfang“ dazu gehören um eine sich permanent erweiternde Connectivität und Performance zu gewährleisten … „Echtzeit“ ist leider der mittlerweile dauerhafte Puls.

Leonhard

„Fairer Preis“?
So etwas wird es wohl nicht geben!
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, jeder nimmt, was er bekommt, eigentlich nichts Neues.

Eberhard Fillies

Was ist ein fairer Preis? Dem Käufer wird er immer zu hoch sein, dem Verkäufer immer zu niedrig. Für mich wäre er nur dann angemessen, wenn sie die Auflösung von mindestens der R5 hätte, begrenzen kann ich sie als Kunde dann, wenn ich dies will. Ein solches Geschoss aber über der R5 mit weniger Auflösung zu präsentieren mit dem Hinweis, dass alte Kameras vergleichbar auch nicht besser auflösen, spricht für ein cleveres Marketing, das den Markt aber mehr oder weniger ignoriert. Ich finde die Auflösung der R5 einfach toll und würde mir als neues Gerät nichts kaufen, welches hier weniger kann. Wie gesagt, wenn ich weniger benötige, will ich mich selbst beschränken und dies nicht von der Kamera vorgegeben bekommen. In diesem Gehäuse eine R5 mit noch etwas besseren Werten, besserem Augenfocus (der jetzige verwechselt die Flügelaugen bei Schmetterlingen sehr gerne und meist mit den echten) und lieferbare Objektive mehr würde ich mir nicht wünschen.
Warten wir mal ab, nächste Woche wissen wir mehr und haben bestimmt viele Gründe uns zu freuen, oder zu meckern, oder zu bemängeln aber zum testen wird es bestimmt lange dauern.

joe

Eberhard, Du sprichst mir aus dem Herzen! Übrigens, ich weiss nicht ob es an den Up-Dates liegt oder ob es tatsächlich lernende Software ist, aber inzwischen – nach 8Monaten in Gebrauch und 3 Up Dates – erkennt die R5 Tiere besser und schneller, als noch vor einem halben Jahr und Augen von Personen erfasst sie auch nochmals schneller. Bei den Objektiven musst du dich wohl etwas gedulden, bis die Chip-Knappheit überwunden ist oder bis die Sony A7IV rauskommt, denn dann gibt es bestimmt ein paar die wechseln wollen und ihre RF-Objektive abstossen.

Eberhard Fillies

Hi Joe, ich habe alle Updates auf der R5 und merke keine Verbesserung. Liegt bestimmt zum Teil erst mal an mir hinter der Kamera, es ist ja ähnlich wie früher die Konvergenz an einem Röhrenfarbfernseher einzustellen. Drehte man hier, verstellte man dort … Aber gerade mit Insekten (klar so von Canon ja auch nicht beschrieben) tut sich die Tieraugenautomatik schwer.
Aber immerhin, es gibt auch Treffer und die sind dann wirklich Klasse.
Ja die Objektive da habe ich festgestellt die Lust schnell eines zu kaufen schwindet, wenn ich es nicht dann bekomme, wenn ich es gerne hätte. Wenn ich mich erst wieder an die EF Qualität gewöhnt habe, die ja so schlecht auch nicht ist, dann schwindet der Elan es als RF zu kaufen.

joe

Also bei Insekten wechsle ich auf Spotmessung, wenn das Auge nicht erkannt wird! Ich setzte dann den AF-Punkt mit „SET“ auf die Mitte und versuche das Insekt, das ja in der Regel nicht formatfüllend aufgenommen werden kann, so einzufangen, dass der AF Punkt auf dem Auge respektive auf dem Kopf sitzt und beschneide das Bild so, dass mir die Komposition gefällt! Ich hatte die ersten 3 Monate mit der R5 eine Lernphase, es dauerte etwas bis ich mich von der 5D4 umgestellt habe. Inzwischen verändere ich alle Werte „blind“ ohne das Auge vom EVF zu nehmen. Du kannst übrigens auch mit dem Finger auf dem Bildschirm den Verfolgungs-AF „korrigieren“ und immer wieder zum Kopf/Auge führen, irgendwann kapiert er es dann auch wo er hin soll und zur Not gehst Du auf Spot-Messung. Musst halt etwas experimentieren.

Eberhard Fillies

ja, ich lerne täglich dazu, ja 5d4 und 5d3 schauen mich immer beleidigt an, da sie nicht mehr raus kommen.

dieter

Die Hersteller sollten langsam mal anfangen mit dem Umdenken, bisher hat es leider immer wieder geklappt den Preis zu erhöhen. Ich hoffe daß die user es irgendwann erkennen, die Bilder werden von Ihnen gemacht und nicht von der Hardware. Ich bin immer wieder überrascht welche Bilder möglich sind mit Kameras unter 1000€.

Eine teuere Kamera macht noch lange nicht ein besseres Bild, es ist der Benutzer und seine Kenntnisse der Möglichkeiten die mit der Kamera möglich sind so wie das Grundlagen-Wissen der Fotografie.

Ich finde die Preise sind nicht gerechtfertigt, die Hersteller schaukeln sich gegenseitig hoch und sind bei dem ein oder anderen total überzogen.
Aber solange der Kunde glaubt die Bilder werden besser wenn er eine neue Kamera hat, schlägt das Prinzip der Marktwirtschaft zu.

MfG
Dieter B.

Simon

Ich hoffe, dass der genannte Preis so nicht stimmt. Wenn ich mich recht erinnere, hat der(oder ein anderer) Shop den so übrigens schon länger auf der Seite – das angebliche Preisniveau ist also nicht neu für mich. Zu der Frage um die Zielgruppe würde ich gerne mal was anmerken. Ich bin „Hobby-Fotograf“ aus dem Wildlife Sektor, wobei Hobby… für mich immer etwas zynisch klingt. Fotografieren ist meine absolute Leidenschaft – ich bereue keine Investition dafür, denn: „Erst wenn ich technisch auf der sicheren Seite bin, weiß ich, dass alles Weitere nur noch an mir liegen kann“. Mein Verdienst ist alles andere, als auf diese Maxime zugeschnitten – darauf nehme ich aber keine Rücksicht. Man lebt ja schließlich nur einmal und Grenzen nimmt man hin, oder man überwindet sie. Für die Zukunft überlege ich mir intensiv, was ich unter Umständen machen könnte, um finanziell auch etwas davon zu haben. Allerdings macht mir genau dieser Punkt etwas Sorgen, dass es mit der Leidenschaft zu Ende gehen könnte, wenn dahinter erst mal eine finanzielle Erwartungshaltung steckt. Im Zweifelsfall würde ich den Gedanken an einen Finanznutzen aber jederzeit verwerfen und mir trotzdem kaufen, was immer ich für meine Leidenschaft als das vermeintlich Beste erachte… Weiterlesen »

joe

Simon, kein Konsumgut ist es wert sich über die Grenzen finanziell zu belasten.

Simon

Guten Morgen Joe, natürlich weiß ich meine Finanzen einzuschätzen und nehme nichts auf mich, was ich nicht stämmen könnte. Ich spare eben etwas länger, weswegen die Vorstellung der übrigen Specs und des finalen Preises nächste Woche für mich auch mehr zur Orientierung dient, wie lange gespart werden muss. Die kommenden Reviews zur Kamera erwarte ich auch schon voller Spannung und Vorfreude. Ganz sicher bin ich mir aber auch noch nicht, ob es die R3 oder die R5 werden wird. Der integrierte Batteriegriff ist da – wenn es um die Wetterbedingungen geht, wegen des nichtvorhandenen Luftraums zwischen den Komponenten auf jeden Fall ein Argument für die R3.

Am Ende bin ich mir sicher, dass ich auch bei der nächsten Kamera nichts bereuen werde – das ist doch die Hauptsache. 😉

joe

Dann wünsche ich Dir die richtige Wahl! Aber bevor Du die R3 kaufst, probiere mal die R5!

Simon

Das ziehe ich auch in Erwägung, ja. Die R6 hatte ich mir vor ein paar Wochen schon mal für eine Woche gemietet. Aber die 5er wollte ich auf jeden Fall auch mal ausprobiert haben. Das Autofokussystem hat mich auf jeden Fall überzeugt.

BEN

Jeder Euro auf deinem Konto an deinem Todestag ist von dir umsonst erarbeitet und angelegt worden. 😉

joe

Dann musst du ja furchbare oder keine Kinder haben! Ich möchte meinen Kindern neben schönen Erinnerungen, guter Erziehung und Bildung auch eine finanzielle Basis hinterlassen um sich ein eignes Haus oder Wohnung leisten oder eine Firma gründen zu können.

100carat

Deine Leidenschaft gefällt – ebenso, dass Du trotzdem Maß hältst und länger auf ein Ziel hinarbeitest, um Dir Deinen Traum zu erfüllen. Kommt mir sehr bekannt vor.

Maratony

Wer sich solche Gedanken leisten kann, braucht sich über Geld wohl keine Sorgen machen. Schön zu lesen, ist allerdings eher so eine Inselproblematik.

Simon

Ich schätze das war nicht an mich gerichtet – oder, Maratony? Das ich keine Geldsorgen habe, steht ja nirgends. Das mit der „Inselproblematik“ würde ich aber schon gerne verstehen… 🙂

BEN

Simon, es gibt zwei Gruppen von Menschen. Die eine braucht das Geld zum Leben und die andere das Leben für das Geld. Du gehörst wahrscheinlich zur ersten Gruppe. In dieser Gruppe schaffen es sogar einige, Geld und Leben komplett voneinander zu trennen. Geld ist letztlich tatsächlich eher hinderlich fürs Leben. 😉

joe

Geld alleine macht nicht unglücklich! Kein Geld macht unglücklich! Mich hat Geld noch nie gehindert Dinge zu tun, die ich tun möchte. Aber in jungen Jahren hat mich kein Geld daran gehindert, Dinge zu tun die ich gerne getan hätte!

BEN

Die Frage ist, ob dich Geld bzw. dieses zu beschaffen wirklich nie hinderte, Dinge zu tun, die du tun wolltest. Denk mal drüber nach!

joe

Du kannst ja mal versuchen ohne Geld zu beschaffen zu leben bzw. zu überleben (also auch ohne Hartz4 oder betteln)! Die Alternative ist dann klauen oder Drogen verkaufen, aber das ist ja auch Arbeit. Mir haben meine Jobs bisher immer Spass gemacht, behindert hat mich im Leben nur die Zeit ohne bzw. mit sehr wenig Geld, da war man angewiesen auf die Grosszügigkeit anderer und musste sich sehr stark in seinen Aktivitäten einschränken. Über den Sinn und Zweck unseres Lebens denke ich täglich nach, das ergibt sich automatisch wenn man Kinder hat, dazu brauche ich keine Hilfe von aussen! Was Du meinst sind die sogenannten Opportunitätskosten, also die Verzichtkosten, die man hat, wenn man das eine tut, kann man das andere nicht tun. Also ich kann zum Beispiel arbeiten gehen und Geld verdienen oder im Bettliegen bleiben und Faulenzen. Dann entscheidet man sich für die Alternative, die die höheren Verzichtskosten hat! Details kann man in jedem Ökonomiebuch nachlesen. Du machst einen ganz grossen Denkfehler, Du denkst, wenn ich arbeite, dann verliere ich Zeit die ich anders nutzen kann, nur braucht man dazu ein Minimum an Geld und da kommt man mit chillen irgendwie nicht ran! Denk mal darüber nach! Such… Weiterlesen »

BEN

Einen Beruf, der mir Freude macht, habe ich, ebenso Kinder, die allerdings inzwischen erwachsen sind. Also von daher weiß ich schon, was du meinst. Ich will dir auch keineswegs etwas einreden, was du nicht so empfindest oder nachvollziehen kannst. Es geht mich auch nichts an wie du dein Leben führen willst und was du für richtig oder falsch erachtest. Jeder muss sein Leben leben, wie er es für richtig erachtet. So natürlich auch Simon in diesem Thread, der vielleicht über die „Vernunft“ anderer hinweg mehr Geld für etwas ausgibt, als es ein anderer tun würde. Das muss er wissen. Es gibt im Leben, wie so oft, zwei Pole bzw. Extreme zwischen denen sich das Leben einpegelt. In unserem Fall ein Leben wie Diogenes in seiner Tonne oder Jesu Vögel unter dem Himmel und dem absoluten Raubtierkapitalismus. Ich bevorzuge die ersten beiden als erstrebenswerteres Extrem, obwohl ich weiß, dass es eben ein Extrem ist, dass sicher beide, Diogenes oder Jesus, auch essen mussten und sich auch gekleidet haben. Beide werden sicher nicht so doof gewesen sein zu glauben, dass ein Mensch auf Erden nur ein geistliches Wesen ohne jegliche Biologie ist. Das glaube ich nicht. Dennoch weisen sie (und nicht nur… Weiterlesen »

joe

Ben, ich habe schon immer viel über Sein und Dasein nachgedacht und bin zum Schluss gekommen, daß (Stand heute) das Leben keinen Sinn hat oder zumindest keinen von uns erfassbaren. Also lebe ich nach dem Motto „live all you can“.

Red and Gold

Cool. Und die R1 kostet dann 15.000€? Macht wenig Sinn und kauft kein Mensch

joe

Die R3 kauft auch kein Privater bei dem Preis! Aber vielleicht kann sie ja mehr als wir denken.

Red and Gold

Die Topmodelle sind ja auch meist in erster Linie dafür da, um den Absatz für das „mittlere“ Modell deutlich zu steigern.

Schon erscheint der Preis für die ähnlich gute R5 schon fast günstig.

Thomas S

Wer weiß ob eine R1 überhaupt geplant ist.

BEN

Nun ja, die 1DX MkIII ist eine Spiegelreflex. Mechanik ist teurer als Elektronik. Man könnte die R3 also auch billiger anbieten, denke ich. Die hohen Preise sind wahrscheinlich eher der allgemeinen Marktlage geschuldet, dass die Hersteller überhaupt noch was verdienen. Otto Normalverbraucher guckt da etwas in die Röhre. Gute neue Kameras unterhalb 1500 Euro sind in letzter Zeit rar gesät. Wenn, dann gibts da nur noch Aufgewärmtes. Der Preis- und Innovationskampf hat deutlich nachgelassen infolge von Coronakrise und Materialmangel. Eine Pause tut vielleicht auch mal gut. Die Kameras sind heute auf solch hohem Niveau, dass sie ein paar Jahre aktuell bleiben und so die Nachhaltigkeit gefördert wird. Nur noch sehr Reiche können ihre Kameras wechseln wie ihr Hemd.
Feiern möchte ich diesen Zustand allerdings auch nicht. Es kommt mir langsam vor wie in der sozialistischen Mangelwirtschaft, obwohl wir da wahrscheinlich noch ein Stück weg sind. Aber wir nähern uns langsam. Es betrifft ja nicht nur Kameras, sondern viele Produkte, die teils horrend teurer geworden sind, teils mit langen Wartezeiten verknüpft oder gar nicht mehr verfügbar sind.

joe

Ben, man muss loslassen können! Ich habe ein Preisvorstellung im Kopf, ist die erfüllt, kaufe ich, wenn nicht, nicht. Es gibt jeden Tag eine neue Chance, manchmal wartet man ein Jahr oder länger, „so what“? Wenn alle etwas intelligenter einkaufen würden, wäre vieles billiger! Ich habe noch nie etwas zum UVP gekauft!

J.Friedrich

Canon rumors meint: 6100,– EURO … das wäre eine Ansage!

joe

5’999.- wäre eine noch bessere Ansage!

Pit

Sind Dollar (ohne MWst

joe

In den USA gibt es keine MWST, das ist eine regionale Steuer die in jedem Bundesstaat unterschiedlich ist und beträgt maximal 10%.

J.Friedrich

Canon rumors macht die „Rolle rückwärts“ … jetzt sind es wieder 6k Dollar!! Also doch voraussichtlich € 7k plus X …

bernd ahrnsen

Mir völlig wurscht was die kostet. Bin mit meiner R6 völlig zufrieden. 🙂

Cat

Wow – immerhin ein Zufriedener mit der R6.
Wenn man vorher nur DSLR kannte und keine Ausschnitte macht, kann man das auch sein.