Canon Kameras

Canon EOS Rs: 75 Megapixel, Präsentation im Februar 2020?

Canon wird möglicherweise schon im Februar 2020 eine spiegellose High-End-Kamera mit 75 Megapixeln präsentieren.

Neue Vollformat-DSLMs von Canon

Aktuell machen verschiedene Gerüchte zu neuen spiegellosen Vollformatkameras aus dem Hause Canon die Runde. Nachdem wir vor wenigen Tagen bereits über eine mögliche EOS R mit einem sogenannten Hybrid-Bajonett berichtet hatten, haben sich kürzlich auch neue Informationen zur spiegellosen High-Megapixel-Kamera hinzugesellt.

Quelle will Canon EOS Rs bereits getestet haben

Diese High-Megapixel-Kamera könnte auf den Namen Canon EOS Rs hören (angelehnt an die Canon EOS 5Ds, die die neue Spiegellose wohl beerben soll) und eine Quelle spricht davon, bereits einen Prototyp dieser Canon EOS Rs in Händen gehalten zu haben. Dementsprechend kennt die Quelle auch schon einige Details der neuen Kamera – angeblich. Ob diese Informationen tatsächlich korrekt sind wissen wir natürlich nicht, wir wollen aber trotzdem einen Blick auf die möglichen technischen Daten werfen, da die EOS Rs eine äußerst wichtige Kamera für Canon werden wird – unter anderem weil Sony weiter auf dem Vormarsch ist.

75 Megapixel und weitere Specs

Zunächst einmal spricht die Quelle davon, dass die Canon EOS Rs mit einem Vollformatsensor und einer Auflösung von 75 Megapixeln arbeiten soll. Der Fokus bei der Produktion dieses neuen Sensors soll auf dem Dynamikumfang gelegen haben. Die Serienbildgeschwindigkeit soll ungefähr der der EOS R entsprechen, außerdem ist die Rede von einem DIGIG 9 Prozessor sowie zwei Speicherkarten.

Das Gehäuse der Canon EOS Rs soll wohl dem der EOS R ziemlich ähnlich sein, allerdings wird Canon angeblich auf die Touch-Bar verzichten, die bei der EOS R ja nicht so wirklich zu überzeugen wusste. Des Weiteren ist die Rede von einem Joystick, einem etwas größeren elektronischen Sucher, einem dreh- und klappbaren Display sowie einem komplett wetterfesten Gehäuse.

Klingt soweit interessant, auch wenn die Auflösung von 75 Megapixeln natürlich absurd hoch ist und die 61 Megapixel der Sony A7r IV nochmal deutlich übertrifft. Wenn Canon die EOS Rs wirklich im Februar 2020 vorstellen möchte, dann werden sicherlich in Kürze weitere Informationen auftauchen.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

96 Kommentare

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  • Gar nicht soooo „absurd hoch“.

    Der Sensor ist achtmal so groß wie der „1 Zoll Sensor“ einer Sony RX10 / RX100, und die haben 20 Megapickel. Also kann man theoretisch 160 Megapickel auf einen „Full Frame Sensor“ stopfen.

      • Doch! Fast alle RF L-Gläser werden die 75 Megapixel locker auflösen können. Es hat sich schon gezeigt, dass die 200+ Megapixel Sonys mit ihrer Pixelshift Technologie aufgelöst werden können, und RF Glas ist noch schärfer als Sony.

      • @ Birk Nagel
        „… und RF Glas ist noch schärfer als Sony.“

        Starke Aussage, hast du da eine Quelle, außer YouTube 😉 die das bestätigt oder woher hast du dieses Wissen?

  • Das Rennen geht weiter….

    Die Canon EOS Rs sehe ich als Image Produkt. Sie wird mit den R-Objektiven funktionieren, denn diese sind für hohe Auflösungen gerechnet. Technisch wird die EOS Rs zeigen was zur Zeit möglich ist. Erst einmal ist das für einige Kunden eine feine Sache!

    Stückzahlen wird sie nicht machen, dem entsprechend wird der Preis sein. Der ist auch nicht so wichtig weil sie eher für gewerbliche Kunden gedacht ist.

    Für mich stellt sich eher die Frage wie sich „der Rest der Fotowelt“ im Konsumentenverhalten bis dahin verändern wird und ob die EOS Rs dann noch zeitgemäß ist.

    Was sie technisch sonst noch bieten muss werde ich hier noch lesen!

  • Ich arbeite seit Jahren mit KB-Digitalkameras mit hoher Megapixel-Auflösung. Nikon D3x, D800, D810, D850 und nun seit einigen Monaten mit zwei Z7 Bodys. Bei der Z7 zeigen sich die Vorteile des spiegellosen Systems. Es gibt weder back- noch front-Fokus. Auch durch die geringere Distanz zwischen Objektiv- und Sensorebene ergeben sich aus meiner Erfahrung nur Vorteile. Gerade erst heute habe ich aus einer aktuellen Z7 NEF Datei einen deutlichen Ausschnitt gemacht und mich über die erstklassige Abbildungsqualität gefreut. 75 Megapixel bei der Canon erscheinen mir daher kein Problem. Die neuen Objektive und Sensoren sind Stand 2019/2020 und nicht Anfang der 2000er Jahre. Da geht noch was…

    • Und bitte auch die Nachteile der Spiegelosen aufzählen!
      Deutlich weniger Bilder als bei einer Spiegelreflexkamera mit einer Akku Ladung.
      Nie so ein heller un klarer Sucher wie bei der Nikon D 850.
      Jeder werde Glücklich mit seiner Kamera!

      • Im Flugzeugmodus hab ich mit meiner A7iii über 2000 Bilder (mit Shutter) geschossen an einem Event. Die EOS R und Z6 schwächeln gegenüber den DSLRs auch nicht wirklich. Das Akkuproblem hatte nur die A7ii. Mehr als 450 Bilder waren nicht drin. War auch der alte Akku.

      • Es kommt halt drauf an. Ich habe Mal mit einem Akku über 1500 Bilder mit der R beim Motorsport geschafft. Je nach Anwendung kann Mann aber mit 500-800 Bildern rechnen. Der Sucher ist übrigens alles andere als dunkel. Ich verwende auch noch eine DSLR.

      • also mein „Sucher“ ist immer hell egal ob f1.4 oder f16, kann dabei auch abends sehr gut die sogenannten Blendensterne kontrollieren aber das beste ist, ich sehe das fertige Bild bevor ich überhaupt ausgelöst habe. Und bevor es wieder losgeht mit den „natürlichen Farben“ die ich durch den optischen Sucher sehe, nützt einen nichts wenn man s/w fotografiert oder wie ich gerne mal Blau beim Weißabgleich auf -6 stelle….da zeigt mir der OVF nichts an und muss gezwungener Weise auf Display glotzen.
        Stromprobleme habe ich auch keine da ich immer 3 kleine Akkus in meiner Tasche habe und Akkus sind gerade „voll in“ siehe Autoindustrie bzw. bei den Befürwortern/ Aktivisten

      • Als ob die Akkuleistung nun das wirklich Auswahlkriterium einer Kamera wäre. Dann nehme ich für alle Fälle halt noch nen Zweiten mit und wechsele den mal eben. Dauert nur ein paar Sekunden. Wo ist jetzt das Problem? Da sind doch andere Dinge im System wirklich relevanter. Was sehen sie noch im Sucher der D850, wenns dunkel wird draußen? Nichts!

      • @joe
        Auch wenn sie andere Meinungen nicht akzeptieren können,
        bleibe ich dabei das Canon in den letzten Jahren Kameratechnisch gegenüber Sony und Nikon nichts entgegen zu setzen hatte.

      • @RaRö: Vielleicht sollten Sie Ihren Horizont erweitern, Canon stellt nicht nur Kameras im Bereich DSLRs/DSLMs her. 😉

      • @AF
        Gut das sie dieses hier ansprechen.
        Gibt es z. B. zur 2 Jahre alten Panasonic Lumix DC-GX9 mittlerweile ein Vergleichbares Model von Canon?

    • @Markus K.

      Wir sind hier nicht an der Spielkonsole, sondern im wahren Leben und da geht es um echte Arbeitsplätze um echte Kameras und echte Bilder und egal wer was bringt, ob Sony, Canon Fuji, Nikon, Panasonic und und und, die Kameras und Objektive sind alle gut und mit allen Kameras werden die Bilder hervorragend – vorausgesetzt man versteht ein kleines bisschen von Fotografie. Also Markus, weg von der Konsole, ran an die Kamera und weg von irgendwelchen Kampfansagen!

  • eine frage die sich mir stellt, ist es nicht so, daß der pixelpitch direkt mit der beugungsunschärfe zusammehängt? wenn dem so ist, verspielt man dann nicht die vorteile vom kleinbildformat? ab welchem pixelpich hat man nur noch bildmatsch?

    • Bei der hohen Auflösung ca. bei Blende11, da kann sich die Beugungsunschärfe bemerkbar machen. Das ist nun mal der Nachteil der Auflösung. Im Gegenzug lichtstarke und sehr teure Objektive, um in diesen Bereich nicht zu kommen. Mein SP hat eine f1.4 Linse, 16 MPX und einen winzigen Sensor. Beachten sollte man auch die Verwacklungsunschärfe.

      • @Martin Berding
        Meines Wissens beginnt die Beugungsunschärfe bei KB und 75MP bereits bei Blende 6.7 also mehr als Blende 8 ist auf keinen Fall drin! Bei der Sony A7rIV beginnt sie übrigens bei Blende 7.1. Also mit den hochpixligen Kameras sollte man auf keinen Fall Blende 8 überschreiten, wenn man maximale Schärfe will – und dafür werden sie ja eigentlich gemacht! Das heisst, wenn ich sehr scharfe Landschaftsfotos mit hoher Tiefenschärfe haben will sollte man sich mit Fokus Stacking auseinandersetzten.

      • Soweit ich weiß ist das ganz vom Objektiv abhängig. Einige zeigen Diffraction, wie es auf Englisch heißt, schon bei f8, andere erst bei f16. Die höhere Auflösung verändert diesen Effekt nicht, sondern macht ihn nur besser sichtbar.

  • Hoffentlich wird die Rs nicht auch eine „schön Wetter Kamera“ wie die 90D.
    Bei bedecktem Himmel verschwindet die hohe Auflösung im Bildrauschen.

  • Die Megapixel sollten immer gemeinsam mit dem Sensorformat gesehen werden. Rein theoretisch sind technisch auch 150 MP auf einem Vollformat Sensor kein Problem.

    Es sind die physikalischen Grenzen die momentan einen solchen Sensor verhindern, dazu kommt der immenser Aufwand für die schnelle Signalverarbeitung. Es ist nur eine Frage der Zeit bis auch 150 MP machbar sind.

    Persönlich war ich Skeptiker was die Bildqualität eines 36 MP Sony Sensor betrifft, später habe ich mit der 50 MP Canon EOS 5Ds R meine Bilder gemacht und war sehr zufrieden damit bis ich im direkten Vergleich die Dateien einer 50 Megapixel Mittelformat gesehen habe. Heute verwende ich eine 100 Megapixel Mittelformat. Sollte ich jemals mehr benötigen kann ich immer noch in das große Mittelformat mit 150 oder 200 MP wechseln.

    Was ich damit aussagen möchte ist das hoch auflösende Vollformat Systeme immer auf Anschlag arbeiten, eben hart an der Grenze des machbaren ihre Arbeit verrichten. Bei dem 2,7x größeren Mittelformat ist das einzelne Pixel und der Abstand zwischen ihnen bei selber Auflösung größer. Das bedeutet einfach ausgedrückt wesentlich bessere Bilddateien.

    Beugung entsteht immer an der Lamellenblende im Objektiv, wie stark sie ausgeprägt ist kann je nach Bauart unterschiedlich ausfallen. Auch ein Gerücht ist das die beweglichen Lamellen durch eine LCD Variante ersetzt werden sollen. Es wurde beschrieben das damit blitzschnell jede Form einer Öffnung erzeugt werden könnte und die Lamellen Ränder einen „Verlauf“ haben könnten was Beugungseinschränkungen effektiver verhindern soll.

    So wie ich in anderen Gerüchten gelesen habe soll es ein neuartiger Canon Sensor sein, was immer das bedeuten mag.

    • @Alfred:
      Ihre Aussagen zum Pixelabstand und der besseren Bildqualität gilt nicht für die GFX-100. Der Pixelabstand ist trotz Mittelformat-Sensor schon sehr eng und damit empfindlich. Stichwort Beugung, Rauschen und verwackeln.

      Diese Kamera ist mit diesen technischen Daten nur in einem sehr eingeschränkten Einsatzbereich zu nutzen. Geringe ISOs, große Blende bis max. 5.6 und auch verwackeln ist ein Thema bei dieser Auflösung.

      GFX 100 Sensor CMOS-Sensor Mittelformat 44,0 x 33,0 mm (Cropfaktor 0,8)
      102,0 Megapixel (effektiv)
      Pixelpitch 3,8 µm!

      Die Physik kann auch das (kleine) Mittelformat nicht überlisten. Im Prinzip die gleichen Probleme wie die KB Sony A7RIV mit 61 MP. Alle Kameras mit ähnlicher Auflösung oder Pixelabstand haben die gleichen Probleme.

      • Frage mich die ganze Zeit, wie kann man mit solchen schrecklichen Kameras nur gute Bilder machen.
        Und kommt man überhaupt noch zum Bilder machen, wenn man sich dauernd, wegen so schwerwiegender Fragen, die Haare rauft.

    • Moin. Auch der duechlaufende Verschlußvorhang erzeugt Beugungsunschärfe. Das addiert sich zur Bu der Blende.
      Ansonsten, ja MF ist besser und wird technisch ja immer die Vorteile des größeren Sensor haben, vorrausgesetzt der Sensor entstammt der gleichen „Epoche“
      MfG D.F.

    • @OlyNik

      für die Fuji GFX 100 gilt wie für die Sony A7rIV Blende 7.1 als Grenze für sichtbare Beugungsunschärfe. Also Blende 8 sollte auch hier möglichst nicht überschritten werden wenn das Ziel maximale Schärfe ist.

      • @joe:
        Und was ist dann falsch daran, wenn ich sicherheitshalber nur bis Blende 5.6 empfehle ?
        Damit sind diese Kameras extrem eingeschränkt (unabhängig was man wirklich einstellen kann) und das ist vielen scheinbar nicht bewußt.

      • OlyNik,

        es ist nichts falsch daran, sicherheitshalber Blende 5.6 zu empfehlen. Genauso wie es nicht falsch ist, sicherheitshalber zu empfehlen, als Fussgänger eine Strasse erst gar nicht zu überqueren.

        Falsch ist es eigentlich nur, einer so dämlichen Empfehlung Folge zu leisten …

      • @Rolf:
        Wenn ihnen das mit den engen Grenzen (Beugungsunschärfe) zu hoch ist, sollten Sie zu dem Thema am Besten gar nicht posten.
        Wenn ihnen das bei einer solchen High-End-Kamera egal ist möchte ich ihre Fotos gar nicht sehen. Die können nichts brauchbares sein. Egal mit welcher Kamera sie die gemacht haben.

  • Wenn Canon das noch komplettieren würde und eine Speicherung im HEIF-Format neben oder statt jpg anbieten würde, dann steht den hochauflösenden Sensoren bald nichts mehr entgegen. Ein Nachteil der Megapixel-Monster ist ja immer die Bildgröße und der damit verbundene Speicher und Bearbeitungsaufwand.

    • Komisch,

      mit dem IBIS ist kaum etwas verwackelt, trotz Blende 16 keine Beugungsunschärfe und 16.000 ISO kann ich gut ansehen und verarbeiten. Seltsam wie weit die Theorie von der Praxis abweicht! Ich hatte noch nie detailreichere Bilder als mit dem 100 MP Mittelformat.

      Anscheinend ist die Kamera interne Signalverarbeitung weit fortgeschritten um viele lästige Fehler auszubügeln.

      Wie die Hersteller das machen ist mir ehrlich gesagt egal wenn das Ergebnis stimmig ist. Jede Sensorgeneration wird besser als die vorherige.

      @ D. Finster, richtig aufgepasst, dem ist nichts hinzuzufügen.

      @ Rafu, bei den Speicherpreisen und der erreichbaren Speicherdichte zieht das Argument nicht mehr, das war vielleicht einmal wichtig, aber ein platzsparendes Speicherformat kann nie verkehrt sein.

      • @ Alfred

        genau, die Werte die ich aufgeschrieben habe sind ohne „technische Tricks“ berechnet. Es ist durchaus möglich, dass man heute durch optimierte Datenverarbeitung Fehler ausbügeln, vermeiden oder noch oben verschieben kann.

  • Als Tierfotograf muss ich wohl noch lange warten, bis Canon etwas sinnvolles bringt. Die Anforderung an eine Spiegellose wäre: 30-40MP, bis ISO 6400 sehr wenig Rauschen, 10-12 RAW Bilder/s AF Servo und anständiger Puffer, Intelligenter AF (merkt, dass ich das Tier und nicht das Gras scharf haben möchte ;-), IBIS, gewohnt gute Wetterfestigkeit. Preis 300mm aussieht. Video ist mir Wurst! Das ist doch machbar, Canon rennt aber lieber irgendwelchen Rekorden hinterher anstatt zu produzieren, was Fotografen brauchen.

    • … da fehlt etwas in meinem Beitrag: „… Wetterfestigkeit. Preis kleiner CHF 4000.- und eine Aussage wie die Strategie (EF/RF!) mit den Objektiven grösser 300mm aussieht.“

  • Ho Ho Ho – gehe ich recht in der Annahme, dass ein 75 MP Chip, am Rand der Beugungszone mehr Details liefert, als etwa ein 25 MP Chip?
    Vielleicht gibt es ein paar schrullige Algorithmen, die aus den darin enthaltenen Kontrasten und Kanten, noch scharfe Bilder zaubern.
    Außerdem sind viele Megapixel, doch nur das „Fleisch zum weg schneiden“, bei Ausschnittsvergrößerungen.
    Die Rs wird also alles technisch machbare liefern?
    Erweitertes Focusstacking, ND-Filter-Simulation, High Res, Zuschaun beim Bildaufbau, bei Langzeitbelichtungen etc. .
    Oder etwa USB-Lademöglichkeit mit allen Powerbanks.
    Oder den alten Hut, IBIS. Natürlich in Verbindung mit dem IS der Objektive (möge er vorhanden sein).
    Übrigens, auch mit kleinen Margen, kann Geld verdient werden.
    Also – das Imperium hat viel zu tun.
    Wer ist der Vater – der Wunsch?

    Wer mal wissen will, was mFT so leistet, suche auf Instagram oder Facebook die Lesergalerie von 43 Rumors.

    Advent, Advent …

    • Hallo Robin,

      wie gut kleinere Sensoren bei normalen Verhältnissen sein können beweisen die Bilder meines Neffen der mit einer 1 Zoll Sony Bridge Kamera fotografiert, beachtlich!

      Ein Griff und er hat eine „komplette“ Ausrüstung in der Hand, beneidenswert. So lange das Licht reicht ist alles OK, erst dann sind die Unterschiede zu den größeren Sensoren zu sehen. Seine Aufnahmen bei widrigen Bedingungen macht er mit dem Smartphone (Marke habe ich nicht parat) und die sind ohne den sonstig betriebenen Aufwand erstaunlich gut, es reicht für seinen Anspruch.

      Warum er sich für viel Kohle „solche Kisten“ wie ich sie benutze kaufen soll versteht er nicht. Ist ihm zu viel Arbeit bis die Bilder fertig sind sagt er, wo er Recht hat hat er Recht, aus seiner Sicht gesehen!

      Er und seine gleich geschalteten Informatiker/Physiker Kollegen müssten es eigentlich besser verstehen warum ich so viel Wert auf Bildqualität lege. Ihre Antworten sind für mich niederschmetternd. In jeder Hinsicht zu viel Aufwand für das wenig bessere Bild. Peng, das sitzt! Onkel, wenn es dein Hobby ist ist es schon in Ordnung, muss ich mir dann anhören.

      Langsam glaube ich das Canon (gilt auch für die anderen) sich fragen muss ob für Hochleistungsboliden noch genügend Kundschaft übrig bleibt.

      Heute habe ich eine Galerie besucht, Leinwand und Pinsel erzeugen wenigstens wertvolle Originale, Fotogeräte mehr oder weniger manipulierte Massenware! Ich glaube da liegt der Hase im Pfeffer! Malen muss man können, Fotos machen kann jeder!

      • Na, Alfred,

        immerhin hat Fuji mit der GFX 100 schon mindestens einen Kunden gefunden, wieso sollte das nicht auch bei der neuen Canon klappen?

        Es gibt immer genug Leute, die denken, dass sie 75/100 MP und 4/6/8 K unbedingt brauchen, um tolle Bilder und Filme zu schiessen/drehen.

        Nicht umsonst heisst es ja, dass die Kamera das Bild macht, und nicht der, der dahinter steht …

      • Rolf,

        Dein Neffe zieht natürlich mit Gerätschaften durch die Gegend, denen er ausgeliefert ist. Selbst wenn er mit hochwertigem Equipment fotografieren und den Aufwand der Postproduction betreiben würde, glaube ich nicht, dass dabei ein befriedigendes Ergebnis zustande käme.
        Und wenn er und seine gleichgeschalteten Kollegen in ihrem Job auch nach dem Motto „zu viel Aufwand für das wenig bessere Ergebnis“ arbeiten, wird einem schon klar, warum Deutschland u.a. in den Bereichen Informatik und Physik weltweit abgehängt wird.
        Zum eigentlichen Thema Megapixel-Wettlauf kann ich nur sagen: es wird mal wieder am Bedarf vorbeiproduziert. Grossflächige Plakatwände wird es in naher Zukunft nicht mehr geben, Druckerzeugnisse in A-3 gibt es jetzt kaum noch. Die meisten Bilder sehen wir im Internet und da kennen wir ja die Anforderung an die Auflösung…

      • Hallo Matthias,

        Du schreibst selbst wo Informationen (Bilder/Videos gehören dazu) veröffentlicht werden. Dafür braucht niemand Voll- oder Mittelformat. Selbst im privaten Urlaubsalbum meines Neffen sind immer wieder mal QR Codes gesetzt damit der Betrachter die dazu gehörigen Videos auf seinem Smartphone betrachten kann.

        Für die Postkarte an die Oma wird ein Postkarten Druckservice verwendet der das Selfie aus dem Urlaub ausbelichtet und versendet. Geht alles einfach und sofort mit dem Smartphone. Probiere das einmal mit einer Systemkamera!

        Verabschiedet euch von „eingefahrenen“ Denkweisen.

        Kann sein das die Canon EOS Rs das geilste und beste Gerät seiner Art wird, aber welche heute gefragte Nutzen werden damit bedient?

        Meine Informationsbedürfnisse werden von mir digital erfasst. Egal ob ich mich für einen seltenen Vogel oder einen Billard Spieler interessiere, die dazu gehörigen Bilder sehe ich auf einem Bildschirm.

        Das einzige für mich wichtige Druckerzeugnis ist das örtliche „Käseblatt“ und viele darin veröffentlichte Bilder sind Smartphone Fotos. Alles klar?

      • Alfred,

        genauso sieht das aus. Das good enough wird gerne auch als Highend verkauft.
        Kleine Story am Rande:
        einer meiner Fotohändler hatte vor 3 Wochen 25-jähriges Jubiläum und da kam auch die Presse zum Interview. Die Journalistin stellte auch alle Fragen und machte dann zum Schluss noch 1 Foto ( e i n ) mit ihrem SP von einer der Mitarbeiterinnen. Am nächsten Tag stand der Bericht in der Zeitung mit Foto. Allerdings war da ein junges Mädel (und nicht die Mitarbeiterin) zu sehen, welches einen Fotoabzug in die Kamera hielt (internet sei Dank). Man ist da eben schmerzfrei…
        Und deshalb sollten wir versuchen, die Fahne noch ein wenig hochzuhalten :-))
        Gleichzeitig sollte auch niemand vergessen, dass die Fotografie mit Kamera ein Kulturgut ist

      • Wenn das Ziel darin besteht, wenige Kameras zu verkaufen, dann dürfte eine solche Canon von Erfolg gekrönt sein. Immer mehr Pixel sind zwar verkaufsfördernd, machen aber immer weniger Sinn. Die erkauften Nachteile sind einfach zu groß, auch für Profis wohlgemerkt. Das Canikon bisher in Sachen DSLM und Objektive ein unglückliches Händchen haben, zeigen die aktuellen Entwicklungen. Den wichtigen Massenmarkt erreichen sie mit einer derartigen Produktpolitik wohl kaum. Auch möchte ich den Sensor zunächst einmal sehen. Canon hinkt mit seinen Entwicklungen bisher den Mitbewerbern deutlich hinterher und plötzlich bringen sie einen Super-Sensor. Mir fehlt der Glaube!

      • @ Carsten Klatt

        „Den wichtigen Massenmarkt erreichen sie mit einer derartigen Produktpolitik wohl kaum.“

        Ich stelle mir die Frage, ob es diesen „Massenmarkt“ überhaupt noch gibt, denn der besteht doch meist aus Nutzern, die nicht mal eine Einsteigerkamera mit Kit ausreizen.
        Für diese Anwender reicht in den meisten Fällen mittlerweile das Smartphone.

      • Hallo Alfred, so und so ähnliches muss ich mir auch von den jüngeren Generationen anhören. Ich sage dann immer das ich halt ein Qualitätsfanatiker bin. Ich möchte mich nicht von der künstlichen KI Korrektur eines Handys abhängig machen, welche die Bilder dann dort matschig rechnet, wo ich mir noch Details wünsche. Ich möchte selbst über Tiefenschärfe bestimmen und auch da noch genügend Spielraum haben den mir auch ein 1Zoll Sensor nicht bietet und ich möchte bei wenig Licht Bilder machen, nämlich da wo jeder klein Sensor schon längst, physikalisch an seine grenzen stößt.

  • ok, das ganze hat mich gerade mal nicht so ganz losgelassen. ich habe mich hierzu im internet ein wenig schlau gemacht und hoffe hier vielleicht auf verbesserungen. so erfahre ich, daß die beugungsunschärfe mit der blende direkt in verbindung steht. habe ich also einen pixelpitch von 1,7, erhalte ich eine beugungsunschärfe ab blende 2,8. hochgerechnet dürfte bei einer auflösung von 75mp kleinbild eine beugunsunschärfe bereits bei blende 5,6 vorhanden sein. je nach objektiv hat man dann also die auswahl zwischen blende 4 und 5,6 bei kleinbild. für was soll das gut sein? dann greife ich doch gleich zu systemen wie pentax oder olympus wo die auflösung errechnet wird. hier habe ich dann auch eine erst später auftretende beugungsunschärfe.

    das erinnert mich an die ersten fenster die einen wärmeschutz erreichen sollten. man baute derart viele kammern ein, daß man gleich wieder einen massiven rahmen hätte bauen können. es gibt halt physikalische grenzen an deren wir bei 75mp absurd nahe dran sind.

    https://olypedia.de/index.php?title=Beugungsunsch%C3%A4rfe

    https://www.photoscala.de/2012/05/21/wie-viele-megapixel-verkraftet-eine-kamera-aktualisiert/

    • Ich würde mir diese Gedanken eher bei den 100MP Sensoren für Smartphones machen als hier bei einem Vollformatsensor.

      Also, wieso sich Gedanken über die Auflösung machen, wenn (unter optimalen Verhältnissen) ein Winziger Sensor die Auflösung von 100MP schafft ?

      • gut, der soll per pixelBinning auf 27MP kommen. Aber ich denke, dass es hier trotzdem einen Hochauflösenden Modus gibt, der bei Bedarf auf die 100MP möglicherweise kommt. Ob das sinn macht, sehen wir dann.
        Habe gerade mal geschaut, es ist bereits auf dem Markt erhältlich und in dem Xiaomi Note10 verbaut. Er hat tatsächlich diese 27MP Pixelbinning, was wohl zu ganz guten Ergebnissen führt.
        Die 108MP kann man auch erzwingen, man braucht aber eben excellente Lichtverhältnisse, da sonst die Pixel wirklich zu klein sind. Ich würde daher sagen, dass die Grenze des Machbaren eher hier deutlicher gezeigt werden, als bei einem VF Sensor mit 75MP.
        So what…
        Ich würde mir eher bei über 150MP Gedanken machen. Sinnvoll sind solche Aufnahmen nicht unbedingt, aber hey, warum soll man diese Pixel-Binning-Technik nicht auch schon bei einer DSLM einsetzen um die Grenzen des Sensors zu sprengen? (Falls es mal tatsächlich nötig sein wird).
        Ich denke eher an Extremsituationen, wo einem der Zoom schlicht nicht mehr ausreicht und man doch noch etwas interessantes fotographiert hätte, oder es doch noch zu dunkel war.

        Aber auch ganz normale Photos können so interessanter in einer Kollage wirken, wenn wir zB. Aus einem einzigen hochauflösenden Photo das Hauptbild haben und rechts von mir aus drei Kacheln mit Detailzooms.

      • hallo nihat parlatan, ich weiß nicht ob man mit der pixelbindung auch beuguntsunschärfe austricksen kann. ich kenne jetzt nicht die größe des von dir genannten sensors, aber viel blendenvorwahl wird da nicht mehr möglich sein. ganz abgesehen von den iso-werten.

        diese verbindung oder verwendung mehrerer pixel zur erhöhung der iso-werte gibt es ja schon länger. ohne im internet zu suchen denke ich da an die fuji finepix s1die glaube ich 2014 auf den markt kam. das war ziemlich sicher nicht die erste die das konnte.

        ich glaube da macht die pentax/olympus idee mehr sinn, mehrere aufnahmen zu einer zu verrechnen.

  • …die Frage ist ja, was will Canon mit dieser Kamera bezwecken.
    Welche Anwendungen hat man im Sinn? Oder einfach nur me too?
    Übrigens seit Canon im WEB-shop beim Endgebraucher räubert, ist der Handel
    not amused. Man könnte auch sagen, Canon wird nur noch widerwillig verkauft…

      • …so erheblich ist die Preisdifferenz auch nicht. Und wenn man mal die Verträge, die der Handel abschliessen muss, durchleuchtet, schreit schon der Versuch nach der roten Karte….

  • Ich bin gespannt, wieviel Bilder/s die schafft und wie leistungsfähig der Prozessor sein wird. Die Datenmengen steigen in immer größere Dimensionen. Wo soll das noch hinführen? Wie geht es überhaupt mit den Speichermedien weiter? Da ist die letzte Messe wohl auch noch nicht gelesen. Setzt sich irgendwann doch noch XQD gegenüber SDHC/XC durch? Irgendwann ist für Ottonormalverbraucher Schluss, weil Rechner muss ja auch ständig erweitert werden mit Speicher, Prozessor usw. um einen flüssigen Workflow zu erreichen! Also wird die Rs wohl nur Profis vorbehalten sein. Ob damit Canon Boden gegenüber Sony gut macht, wage ich vorsichtig zu bezweifeln. Ich bin weiter gespannt, wie das Rauschverhalten bei den hohen ISO-Werten sein wird …

    • Turi,

      allzu viele Bilder wird die nicht schaffen, denn solch schnelle Kameras glänzen in der Regel nicht mit vielen Pixeln. XQD braucht es nur bei Highspeed-Aufnahmen, für alles andere reichen normale SD-Karten. Und der Rechner sollte sowieso immer wieder auf den neuesten Stand gebracht werden, wenn einigermassen flüssig gesurft werden soll. Auch beim E-Banking ist das von Vorteil, wenn nicht sogar zwingend. Das „Problem“ Speicher ist wie schon von anderen erwähnt immer günstiger geworden und deshalb vernachlässigbar.

      Mit anderen Worten: Wo liegt überhaupt dein Problem??

    • @Turi
      die Kamera richtet sich doch ganz offensichtlich an Landschaftsfotografen. Ich fotografiere Landschaft und da haut man gerne mal 10 bis 15 Bilder die Sekunde raus, es könnte sich ja ein Bäumchen hinten im Wald bewegt haben.
      Angeblich soll sie übrigens eine ähnliche Bildgeschwindigkeit wie die EOS R haben, also nicht besonders hoch, aber für den Zweck mehr als ausreichend.
      Es geht hier darum zu zeigen, was Sony kann können wir schon lange, also bleibt bei uns, es gibt keinen Grund zum Wechseln!

  • „und das Beste ist, ich sehe das fertige Bild, bevor ich ausgelöst habe“
    Nun, für Anfänger ne feine Sache zum lernen. Für Semis und Profis einfach nur lachhaft!

  • Canon ist bei APS-C schon über 32 Mpx

    Die Pixeldichte von 75 Mpx an Kleinbild ist sogar noch etwas geringer.
    Es ist wohl folgerichtig, dass Canon dort ansetzt, wo sie es besser können, als die Wettbewerber: Die hohe Auflösung der Objektive ausnutzen.

    Sollte es denen Gelingen, noch mehr Dynamik aus dem Sensor zu kitzeln, dann dürfte das eine durchaus interessante Kamera sein – zwar nicht für Portrait, aber für Landschaft und Architektur schon.

    Gut – der Preis wird sich wohl eher an ein exklusives Publikum richten.

    Ach ja – die Schlepperei …

    • Gut, an ein SP der Mittelklasse wird die neue Canon trotzdem nicht rankommen, nachts fotografiert schon gar nicht …

      Was mich schon lange mal interessieren würde; wie korrigiert man beim SP eigentlich Objektivverzerrungen? Hat das SP überhaupt einen Weitwinkel entsprechend 10 mm APS-C?

      • Die Objektiv-Verzeichnungen werden von der Kamerasoftware bereits intern korrigiert. Man kann das Feature aber auch Abschalten.
        Der Ultraweitwinkel des Samsung Galaxy S 10 entspricht den 8mm des Sigma 8-16 mm Objektivs an APS-C und 13mm an Kleinbild.
        Zum Vergleich: das ultraweiteste Nikkor geht bei APS-C bis 10mm und bei Kleinbild bis 14mm.
        Alterdings liefert die UWW-Kamera nicht ganz so gute Bilder wie die Hauptkamera. Da ist zumindest bei weniger guten Lichtverhältnissen noch deutlich Luft nach oben.

      • Aha, interessant …

        UWW ist also nicht so gut wie die Hauptkamera, und bei weniger guten Lichtverhältnissen noch weniger? Das ist jetzt aber sehr enttäuschend, da ja die SP nachts jede DSLR/M in den Schatten stellen, zumindest auf dem winzigen Display betrachtet. Aber wenigstens ist der UWW mit 13 mm KB ausreichend, aber ehrlich gesagt würde es mich wundern, wenn die Objektivkorrekturen so greifen würden, dass man das Bild auch in Postkartengrösse noch brauchen könnte.

        Tja, mit Architektur wird das mit dem SP wohl doch nichts … Vielleicht sollte man es doch mal mit VF und einem Tilt-Shift-Objektiv versuchen, wie es halt die Profis schon seit Jahrzehnten machen …

      • @ Rolf Carl
        Auch mit Tilt-Shift lässt sich die Physik nicht austricksen

        Fotografiert man Gebäude mit runden Türmen, bekommt man auch mit Tilt-Shift bei UWW-Brennweiten das nicht gutaussehend hin.

        Nachts freihand ist der Nachtmodus auch bei der 13mm Kleimbildkamera immer noch besser als eine große Kamera freihändig. Das kehrt sich um, wenn man die große Kamera auf das Stativ setzt.
        Wildlife nachts sind derzeit immer noch die herkömmlichen Kameras überlegen. Das bestreitet auch niemand.
        Aber auch das wird sich ändern.

        Allerdings scheint es nicht so sehr viele Nachts-Wildlife-Fotografen zu geben. Die meisten schlafen wohl nachts, wenn es keine Rentner oder Freiberufler sind.

      • Man muss natürlich auch dazu sagen, dass die Smartphones erst in den letzten drei Jahren so allmählich gut geworden sind.
        Vor vier Jahren gabe es nur Samsung und Apple. Den Rest konnte man mehr oder weniger vergessen.

  • Optimistisch: gut, dass es weiter geht. Die Geräte können schon jetzt alles was sie sollen und werden weiterhin gepflegt. Die top DSLR werden von noch besseren DSLM ersetzt. Super!
    (Ist für denjenigen interessant, dem seine 5D adäquat ersetzt werden muss).

  • Sony hat gekniffen, oder es gab Industrieabsprachen
    denn 75 MP können beide
    Nun fängt der Beschiss also bei Canon an
    erst klein anfüttern, dann die MP wieder ein Stck hochziehen

    Sorry Canon/Sony, das hatte ich schon in 2018 durchschaut und hier geschrieben
    Wer sich also nun die 75 MP Maschine erwirbt, hat bald eine „Alte“, denn Sonny zieht wieder vor, ev mit 80 MP? wobei dann Canon dann natürlich wieder nachliefern muß
    Eine never ending story bis endlich das heutige Maximum dann in 2020/2021 erscheint.

    Wann aber bringen sie denn die ENDLICH die 100 MP, damit wieder erst mal Ruhe im Karton einkehrt ??
    100 MP ohne wenn und aber.

    Die Kameraverkäufe brechen doch heute/morgen sowieso ein, oder sehen das die Japaner nicht ?
    Ich will als Käufer doch nicht im Voraus planbaren Schrott erwerben, der dann schon bald wieder nicht die Bohne wert ist.
    Mit mir nicht Canon !!!
    Mit mir nicht Sonny !!!!
    Ich warte nun, bis der erst in die Insolvenz geht, dann schlage ich ev zu.
    Ich habe die Industrie – Verarsche satt bis zum geht nicht mehr.
    Mal sehen, wie billig man dann an die „Schätzchen “ kommt.

    Schönen Gruß in die Runde, besonders an die Industrie
    Man, bin heute geladen

    • @Rinde

      Genial, wie Du das durchschaut hast!
      Kauf Dir bloss keinen neuen PC und erst recht kein neues Smartphone, denn in einer Woche sind die schon wieder veraltet. Wird man zum Kauf gezwungen? Nein, also höchstens die Schafe, die jedem Trend hinterherlaufen, aber die die denken können kaufen was sie wollen und manchmal ist das sogar was sie brauchen!

      • @ joe

        …Kauf Dir bloss keinen neuen PC…

        hallo joe, habe einen Apfel mit 16 GB Arbeitsspeicher, hat mir mein Sohn aufgeschwatzt, was war ich dagegen !!!
        Mittlerweile habe ich mich an den Apfel gewühnt und einen Windows mit 16 GB in Reserve
        habe gestern nach ca über 1 Jahr mal Updates auf den Win geladen, man ist der langsam in Vergleich zum Apfel

        Fazit: nach über 2,5 Jahren Apfel immer up to date und kein Oldie
        Ich ärgere mich über die D850, gekauft für 3300 Franken und jetzt für 2300 Euros zu haben ???
        Das für ein Flaggschiff mit immer nich der Besten BQ auf dem Markt ??
        gehts´s noch Nikon ??

        Das hat einmal ein Autohändler mit mir gemacht, aber dann nicht wieder
        den Letzten habe ich statt für 40, für 30 Neubekommen
        Jetzt warte ich auf weitere Gelegenheiten
        D850 für 1200 ??
        Sony R4 für 1250 ??
        Illusion ? für einige hier wohl, nicht mehr für mich

        mal sehen wann die Pleiten beginnen, dann bestimmen die Banken die Preise….
        Der nächste Finanzpleite rollt ja schon

      • Ja, kann ich

        Der Begriff ist abgeleitet aus dem englischen Wort son (Sohn), sonny bedeutet somit Söhnchen.

        Ob das die Schreiber mit Absicht so schreiben oder ob sie tatsächlich nicht wissen, wie Sony korrekt geschrieben wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Dies wäre natürlich wichtig für die Beurteilung, ob es sich hier um einen running Gag handelt oder nicht.

      • @ StephanKl @Rolf Carl @Martin N.
        So, damit aus Verballhornung und Unwissen Wissen wird:

        „Nach langen Überlegungen stieß man auf das lateinische Wort sonus (Klang). Es erinnerte an das damalige auch in Japan gebräuchliche englische Modewort Sunnyboy (gescheiter Junge) und an sunny (heiter). Allerdings bedeutet die japanische Aussprache von sonny so viel wie Geld verlieren. Letztendlich strich man ein N und gelangte zu Sony. “
        Quelle: Wikipedia

    • „Ich habe die Industrie – Verarsche satt bis zum geht nicht mehr.“
      Diese Verarsche passiert nur in deinem Kopf. Das ist alles nur Kopfsache.

      Ich habe eine A7Rii, die schon zwei Generationen veraltet.
      Ist die Kamera dadurch schlechter geworden? Nö. Es ist die gleiche gute Kamera wie vor 3 Jahren auch.

      Keine Ahnung warum viele glauben, man MUSS immer das neuste haben.

      • Das ist halt heutzutage der Trend. Das lernt man schon in der Schule; da kannst du auch nicht mit dem zweitneuesten Smartphone aufkreuzen, sonst bist du bei den Mitschülern gleich abgeschrieben. Auch bei den Klamotten kommt nur die neueste Designerware in Frage, sogar beim üblichen Trainerhosenschlabberlook muss das richtige Logo drauf sein.

        Nun gibt es natürlich Leute, die bis ins hohe Alter an diesem Konsumverhalten festhalten und immer gleich das neueste Modell kaufen, obschon das etwas ältere noch tadellos ist, nur um halt dabeizusein und wieder die Distanz zu den Konkurrenten herzustellen, so nach dem Motto: „Man leistet sich ja sonst nichts“. Frag mal Alfred, er kann dir sicher erklären, was da in einem so abgeht …

        Zum Leidwesen der Kameraindustrie gibt es halt noch einige vernünftige Leute, die eher auf Nachhaltigkeit bedacht sind und halt immer noch mit so alten Eisen wie den A7Rii und D750 in der Gegend herumlaufen, die eigentlich schon längst auf dem Gerätefriedhof dahinwelken sollten.

      • @Bernd
        sollen jetzt alle wegen Dir aufhören Neues zu entwickeln? Fühlst Du dich gezwungen das Neue zu kaufen oder was ist Dein Problem? Ich verstehe Deine Kritik wirklich nicht. Ich wohne in der Schweiz und dort gibt es (noch) keinen Kaufzwang! Oder ist Dein Problem, dass deine tolle teure Sony A7RII nicht mehr Stand der Technik ist und du mit einem – im Vergleich – sehr schlechten AF leben musst?

      • Danke Rolf Carl,

        Du hast es angesprochen! Als ich noch beruflich fotografieren musste war das Thema technische Distanz ein wichtiges. Wenn der Kunde in mein Studio kam musste auf dem Säulenstativ die Fachkamera mit digitalem Rückteil montiert sein, in der angrenzenden Bildverarbeitung der beste EIZO Monitor flimmern, das war Pflicht!

        Der Kunde denkt, wenn er sich das alles leisten kann muss er gut sein sonst hätte er die Dinge nicht!. So sind wir halt gestrickt oder würdest Du Deine Kohle einem unrasierten Flipflop tragenden Typen im Shirt anvertrauen nur weil er in einer Bank hinterm Schreibtisch sitzt?

        Nachher wurde das Anliegen des Kunden schlussendlich mit dem „popeligen“ Canon Boliden abgearbeitet und der Kunde war trotzdem zufrieden.

        Das mit dem Geräte Friedhof ist mir leider auch bekannt. Wegen dem Alibi werden ab und an einiger Bilder mit Altgals an der neuen Kamera gemacht, oder wenn es sein muss ein Altgerät reaktiviert, nur damit das Thema Entsorgung vom Fotoschrott nach hinten verschoben werden kann. Selbstbeschiss sagt man dazu!

      • @Joe

        Ich verstehe deinen Kommentar nicht.
        Ich mag meine A7Rii und habe die nächste Zeit nicht vor, was neues zu kaufen.
        Ich habe kein Problem…?

    • „Die Kameraverkäufe brechen doch heute/morgen sowieso ein, oder sehen das die Japaner nicht“

      Das stimmt.
      Aber solange es Kunden gibt, die für ein Objektiv oder eine Kamera mehrere tausend Euro zahlen, können die davon leben.

    • @Peter Hoffmann

      Also vor dem „Bedarf“ kommt das „Bedürfnis“, wichtig ist aber nicht der „Bedarf“, sondern „Bedarf mit Kaufkraft“ und schliesslich der „Kauf“. Wenn also jemand einen Mangel verspürt und das nötige Kleingeld hat wird er diesen Schritt gehen, das muss nicht mit den eigenen Bedürfnissen übereinstimmen, weshalb es oft Dinge gibt bei denen man sich fragt, wer soll denn das kaufen und trotzdem läuft es wie geschmiert. Man denke nur an Zuckerwasser mit Phosphorsäure, künstlichen Aromastoffen und Farbstoffen. Wer soll denn sowas kaufen? Tja läuft wie geschmiert und verkauft sich – für mich unverständlich Weise – in riesigen Mengen, noch schlimmer, flüssige Gummibärchen mit hochdosiertem Coffein. Man muss nicht alles verstehen!