Canon Kameras

Canon: Konkurrenz für die Sony A9 erst im Jahr 2021?

Canon wird Gerüchten zufolge frühestens 2021 eine EOS R auf den Markt bringen, die es mit der A9 von Sony aufnehmen kann.

DSLMs weiter auf dem Vormarsch

Spiegellose Systemkameras sind inzwischen fester Bestandteil der Kameralandschaft und man muss davon ausgehen, dass der Bereich der DSLMs in den nächsten Jahren weiter wachsen wird. Für verschiedenste Anwendungsbereiche stehen inzwischen spiegellose Systemkameras zur Verfügung; besonders kleine DSLMs für unterwegs, Spiegellose mit Vollformatsensoren, DSLMs mit Mittelformatsensoren und, und, und.

Doch einen Bereich konnten die Systemkameras bisher noch nicht erobern, den der professionellen Sportfotografie nämlich. Das hat zwei Gründe: Zum einen fehlt es bei den meisten Herstellern noch an geeigneten Teleobjektiven, zum anderen an leistungsstarken Kameras, die voll auf Geschwindigkeit getrimmt sind.

Canon: Sony A9 Pendant erst im Jahr 2021?

Im Grunde gibt es aktuell nur eine spiegellose Kamera, die für die genannte Zielgruppe interessant ist – und das ist die A9 von Sony, die in Kürze durch die A9 II abgelöst werden wird. Sony drängt also in den Bereich der Sportfotografie und es wird vermutlich nur eine Frage der Zeit sein, bis man sich auch hier etabliert hat.

Die Canon EOS-1D X Mark III und die bereits angekündigte Nikon D6 werden schon jetzt von manchen als die letzten ihrer Art bezeichnet. Das mag ein wenig verfrüht sein, doch klar ist, dass Canon und Nikon früher oder später spiegellose Versionen dieser Kameras auf den Markt bringen werden (müssen).

Im Falle von Canon wird das aber anscheinend noch einige Zeit dauern. Ein neuer Report deutet nämlich an, dass eine entsprechende spiegellose Kamera von Canon nicht vor dem Jahr 2021 auf den Markt kommen wird. Das ist noch eine verdammt lange Zeit wenn man bedenkt, dass Sony in Kürze bereits die 2. Generation der A9 vorstellen wird. Und 2021 könnte möglicherweise schon die 3. Generation der A9 folgen, wer weiß.

Meine Vermutung

Ich vermute Canon möchte zunächst einmal eine High-Megapixel-Version der EOS R und ein Pendant zur Canon EOS 5D Mark IV bzw. Mark V auf den Markt bringen. Parallel dazu soll das Objektiv-Portfolio weiter ausgebaut werden – und zwar so vermute ich erstmal mit „normalen“ Brennweiten, die die breite Masse ansprechen. Anschließend, also ungefähr im Jahr 2021, könnten dann lange Tele-Brennweiten und eine Sportversion der EOS R folgen.

Nehmen wir mal an Canon wird ungefähr vorgehen wie von mir beschrieben. Wie würdet ihr das beurteilen?

  1. 2021? Das ist zu spät, bis dahin hat Canon längst den Anschluss verloren und viele Sportfotografen sind zu Sony und der A9 II gewechselt.
  2. Sportfotografen arbeiten im Moment sowieso noch mit DSLRs. Klug von Canon den richtigen Zeitpunkt abzuwarten und in Ruhe passende spiegellose Produkte zu entwickeln.

Quelle: Nikkan Kogyo Shimbun

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

102 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Egal was Sony bringt, die Kameras sind einerseits lausig von der Bedienung, andererseits Qualität und Farbgebung nicht mein Fall. Und da scheine ich nicht allein dieser Ansicht zu sein. Habe soeben eine Sony Kompakt mit einer Canon ersetzt (RX100 m3 durch G5X m2). Einfach Welten. Ausser im AF.

    • Im Ernst??

      Du vergleichst eine Kamera von 2014 mit einer von 2019, und kommst zur Erkenntnis, wunderst Dich, dass Welten zwischen den beiden liegen.

      Ich denke Deinen Kommentar kann man nicht ganz ernst nehmen… 😉 😉 😉

      Farbgebung und Qualität haben haben sich seit 2014 übrigens stark verbessert.
      Interessant finde ich, dass laut Deiner Aussage der AF von 2014 besser sein soll, als der von Canon 2019.

      Naja bestätigt eigentlich nur meine Aussage, dass Canon bei spiegellosen in Sachen AF immer noch weit abgeschlagen ist, trotz Ihrem so berüchtigtem DualPixel AF.

      • Natürlich habe ich für die Neuanschaffung mit den neuen RX Va und VII verglichen. Aber muss man das auch noch erwähnen? Bisschen seltsame Leute unterwegs hier.

      • @Ernst du hattest also eine Rx100m3 und hast nun eine Canon G5mii, einen Vergleich ziehst du aber zwischen G5mii und Rx100m7? Wie fundiert kann das sein?
        Die Aussagekraft deines Kommentars ist legitimerweise anzuzweifeln.

      • Nix anzuzweifeln, nach den schlechten Erfahrungen mit Sony sollten die froh sein, hatte ich Sony überhaupt noch in Erwägung gezogen und mit Panasonic und Canon verglichen. Die beschaffte Kompaktkamera ist die Ergänzung zu meinem Fujifilm Equipment. Dass die neuen Sony in der Farbgebung besser geworden sein sollen ist meiner Ansicht nach falsch. Auch in meinem Post oben habe ich mich auf meine Ansicht bezogen. Erstaunlich, dass auch andere zu den gleichen Resultaten kommen: https://youtu.be/cz-OjljnrQ8

      • @ Ernst

        Ich bin von der A6000 auf A7iii umgestiegen und kann bestätigen, dass sich die Farbgebung massiv verbessert hat. Die A6000 hat immer einen leichten „nervigen“ Grünstich.
        Hast Du Dir das verlinkte Video überhaupt angesehen oder nur das subjektive Fazit?
        Die Kameras sind wirklich Welten auseinander, leider ist laut deinem Video die Sony und Panansonic Welten vor Canon. Das der Autor die jpegs out of cam und die Bedienung bei Canon besser findet, ist rein subjektiv.

        Das Video ist sehr interessant. Hätte nicht gedacht, dass sich die Canons wegen Überhitzung nach kurzer Zeit abschalten, Sony und Panasonic nicht. Das Sony und Panasonic den besseren Autofokus haben war mir klar, aber das Canon bei den Kompakten so schlecht abschneidet, hätte ich nicht gedacht.

      • @StephanKI
        Frage zurück, wenn Du für 800 Euro eine Kompaktkamera kaufst, schaust Du Dir dann was an? Natürlich habe ich nicht nur das Video angeschaut, sondern die Kameras auch verglichen. War gar nicht einfach, die Canon in die Hand zu bekommen. Die Sony schmeissen sie Dir ja überall nach.
        Ich habe nun bald ein Jahr darauf hingearbeitet die Sony RX100 M3 zu ersetzen. DSLM besitze ich neben drei Fuji Gehäusen mehrere Objektive und Blitzsysteme. Aber manchmal muss eben alles zurückstehen und nur eine kleine, handliche Kamera mit. Da kam dann jeweils die Sony mit. Da ich keine Videos mache bzw. wenn, dann nur kurze für Fun, ist mir die Überhitzung so was von egal. Was mir wichtig ist, sind die Farben und das Zoom mit genau dem Bereich und dieser Lichtstärke. Noch lieber wäre mir ein gröserer Sensor und eine schlaue manuelle Fokusierung.

        Noch zur Sony und das gilt auch für die neuen RX100 xxx. Miese Farben, unmögliche Haltung und Handhabung, Menü System und Bedienung sind einfach nicht sinnvoll aufgebaut. Der Sucher ist ein Witz, wenn ich den einschiebe schaltet die Kamera ab. Auch heute noch dauert der Einschaltvorgang viel zu lang. Das Lamellensystem vor der Obtik klemmt bei mir schon wieder (wurde bereits einmal repariert, Durchlaufzeit vier Wochen). Die Gummiabdeckungen der Anschlüsse halten nicht mehr. Der Bildschirm zersetzt sich von allen vier Rändern her, sieht aus wie Pilzerkrankung.

        Was bei all diesen Kameras ein völliger Schwachsinn ist, sind diese Ein- Aussschalter. Warum können die nicht einen schlauen auch im Dunkeln fühlbaren Schalter machen, wie zum Beispiel Fuji? Ich muss bei Fuji nie hinschauen, wenn ich die Ein- oder Ausschalten will. Das mach ich blind bereits beim Greifen des Gehäuses. Nach rechts ein, links aus und der Schalter ist intuitiv erfühlbar. Wenn ich sie dann am Auge habe, ist sie bereits ready for shot.

        Ich weiss nicht, wie ihr fotografiert, aber für mich sind andere Dinge wichtig als technische Parameter, die dann im Regen oder der Dunkelheit nicht verfügbar sind, weil die Kamerabedienung versagt. Bei der Sony RX 100 schaltet man schnell mal die Kamera aus statt auszulösen weil die beiden Knöpfe in derselben Flucht auf derselben Höhe sind. Dann dauert es ewig, bis Du wieder bereit bist. Die Verfärbung des Bildschirms ist bei der Sony ein bekanntes Problem, aber die würden einem Tausch nicht zustimmen.

        Meiner Meinung nach wird viel Unwichtiges überbewertet und sehr viel einem Hype nachgesprungen. Ich will eine Fotokamera, keine Videokamera (die habe ich in einem schlauen eigenen Gehäuse), keine Computerspiele, sondern schöne Farben und scharfe Bilder. Für den Rest bin ich selber zuständig. Die Kamera kann nicht komponieren, kann keine Szenen, Objekte oder Gestaltungselemente erkennen und selbständig fotografieren (Musk bringt das dann vielleicht auch mal). Mit der Canon kompakt und den Fuji habe ich das, was ich wollte. Ein kleineres, leichteres System mit Wechselobjektiven, schönen Farben und tollem Bedienkonzept, dazu noch zu vernünftigen Preisen. Dazu eine Kompaktkamera mit Weitwinkel 24mm und Tele bis 120mm, relativ lichtstark. Vernünftiges Bedienkonzept und wirklich tolle Farben. All die Kameras erzeugen mir auch die manchmal notwendigen RAW Dateien.

        Da ich davon ausgehe, dass in ein wenigen Jahren die Spiegelreflex obsolet sein werden, überlege ich mir aus nostalgischen Gründen noch eine der letzten, dann ausgereiften Spitzenmodelle mit ein paar Optiken zuzulegen.

      • Ernst,

        du bist jetzt schon der zweite (der andere war ein Profifotograf, der die Sony nach ein paar Wochen entnervt zurückgegeben hat), der hier etwas ähnliches schreibt:

        „Der Sucher ist ein Witz, wenn ich den einschiebe schaltet die Kamera ab. Auch heute noch dauert der Einschaltvorgang viel zu lang. Das Lamellensystem vor der Obtik klemmt bei mir schon wieder (wurde bereits einmal repariert, Durchlaufzeit vier Wochen). Die Gummiabdeckungen der Anschlüsse halten nicht mehr. Der Bildschirm zersetzt sich von allen vier Rändern her, sieht aus wie Pilzerkrankung.“

        Wenn ich jeweils so etwas schreibe, werde ich entweder als Sonyhater abgestempelt, oder Mark stellt ganz einfach meine Objektivität in Frage (siehe weiter unten).

        Solche und andere Beiträge sind genau der Grund, wieso eine Sony für mich niemals in Frage kommen wird, egal wie gut der Sensor sein wird.

  • Nach meiner Kenntnis, gehören die meisten Kameras u. Objektive der zumeist angestellten Fotografen den einschlägigen Bildagenturen! Da buhlen die verschiedenen Kamerahersteller darum, ihre Geräte entsprechend zu etablieren! Ein einzelner Sportfotograf dürfte sich wohl kaum eine ausgewachsene Fotoausrüstung mit den extremen Teleobjektiven leisten können!

    • Stimmt – das können nur die Topverdiener.
      Alle anderen haben eine Agentur.
      Supertele kosten ja immer doppelt, auch weil man sie weniger nutzt als alle anderen Objektive.

  • Ich denke Canon würde gerne früher, zu Olympiade z.B., „RX“ raus bringen, aber die packen es nicht, Sportkamera ohne passende Objektive nützt nix!
    Ich habe die EOS R seit Dezember 2018, aber es ärgert mich immer noch dass die richtige Objektive (Zoom mit f 2,8) auf sich warten lassen, und mit Adapter ist nur ein Ärgernis.
    Schön wäre es wenn Canon das System R schneller ausbauen würde, sicher die kein Geduld haben und mit Sony klar kommen, sind die weg von Canon, ich bin kein Profi, deswegen habe Geduld 😏

    • Eben, du sagst es selber, du bist kein Profi.

      Profis arbeiten einfach weiter mit DSLR und warten, bis Nachschub kommt. Die haben es nämlich auch nicht eilig.

      • Falsch! Ambitionierte Profis sind auf Geschwindigkeit, Bilder und AF angewiesen. Ausserdem ist das Rauschverhalten sehr wichtig! Anhand von Datenblätter vergleichen werded ihr den Unterschied nie erleben. Nur im Real-Live erkennt man Vor und Nachteile. Ich bin übrigens Profi und habe komplett zu Sony gewechselt. Habe es noch keine Minute bereut!

      • Nur komisch, dass man an Sportveranstaltungen im TV kaum je eine Sony sieht, sondern vor allem Canon und Nikon DSLR.

        Vielleicht hast du eine Erklärung dafür?

    • „und mit Adapter ist nur ein Ärgernis.“ Kann ich nicht bestätigen, vielleicht mit einem alten Tamron, Sigma Tele für das es auch kein Firmware Update gibt? So ist es zumindest bei meinem alten Makro von Tamron. Alle anderen Objektive besonders von Canon arbeiten mit dem Adapter einwandfrei, auch im Tele Bereich.

  • Verstehe ich das richtig?
    A9 ist der D5 und 1DX MkIII Killer.
    A9II wird der D6 Killer.
    Und alle werden sie von der M1X gefressen, wenn erst mal das
    4,5/150 (300@KB) – 400 (800@KB) mit integrierten 1,25x Converter (375-1000@KB), da ist.

      • Ich glaube eher das Lachen wird den „Profis“ im Hals stecken bleiben, wenn das Objektiv mal da ist. Und 300mm bis 800mm mit 4.5 Lichtstärke ist schon mal ne Ansage in Kombination mit einer E1MX.

        Sportfotografen werden sich hier die Zähne ausbeissen und einen Bruch heben 😉

        Und jetzt dürft ihr wieder mit dem Minisensor und dem gewaltigen Rauschen …
        Dieser nachgebetete Unsinn der Ahnungslosen ist sogar schon wieder lustig.

    • Woher weisst du jetzt schon, dass die A9 der 1DX Mk III Killer ist? Und die A9II der D6 Killer wird.
      Du scheinst eine sehr gute Wahrsagekugel zu haben…

      Dir ist aber schon aufgefallen, dass Canon gerade dabei ist, bei der Dynamik und Serienbildgeschw. zu Sony gleichzuziehen bzw. Sony zu überflügeln? Ich sage nur EOS M6 II 14fps mit Tracking bei 32MP im Vergleich zur neusten Sony a6600, die 11fps hat bei immer noch gleichen 24MP.

      Und jetzt rechne dir mal aus, wenn eine Consumer-Kamera unter 1000€ bereits das bietet, was eine 6500€ Profikamera im Winter abliefern wird.

  • 2021
    Vielleicht recken da alle ihre 400 MP Handys hoch und filmen in 8K.
    Der „wahre“ Moment, kein Problem.
    Auschnitsvergrößerungen, kein Problem.
    Rauschen, kein Problem.
    Freistellung, kein Problem.
    Dank AI.

  • Dafür sollte sich Canon nicht am Durchschnittsbürger sondern diesen prof. Sportfotografen orientieren…was sie ohnehin tun werden. Deren Nutzungsverhalten spricht ohnehin eine klare Sprache. Was Sony für die Schickeria bringt ist dagegen kaum relevant.

  • 1. wobei das auch nicht stimmt – aus meiner Sicht haben Canon Kameras schon lange den Anschluss an NIKON-Kameras verloren. Allerdings hat NIKON mehr Objektivlücken oder fehlende Tele auf dem neuesten Stand.
    135 mm – 300 mm – 400 mm – 600 mm – bei allen haben Sony oder Canon die Führung.

    Ich bin außerdem schon sehr lange der Ansicht, das Kameras für Tier-Fotografen fehlen.
    Das das hohe Prestige für Sport durch nichts wirklich zu rechtfertigen ist.
    Aber Geld regiert…
    Konzert-, Theater-, Hochzeits-Fotografen, Paparazzi sind alle hochspezialisierte Fotonutzer die alle hochlichtstarke Objektive im Telebereich benötigen und Kameras die ohne lange Luft holen schnell speichern und reagieren.
    Menschen klammern sich an Marken und Bajonette – deshalb dauert es etwas, aber Canon hat weiter viel zu verlieren.
    2021 kann Canon bringen was sie wollen, sie werden Sony, Nikon und vielleicht auch Panasonic nur schwerlich technisch einholen.
    Genauso könnte Sigma seine Art-Stellung bis dahin eingebüßt haben.
    Für mich ist Canon nur als pushender Konkurrent interessant.
    Und Berufskollegen, die Gründe erfinden um bei DSLR zu bleiben, kann man eben nicht helfen oder verdienen einfach zu wenig.
    Man hat als Fotograf längst beides im Einsatz, mit Spiegel und ohne, MFT und Vollformat.

    • So ein Quatsch.
      Wer will denn immer „technisch überholen“.
      Wenn du bloss endlich mal aufhören würdest, deinen Unsinn zu verbreiten ala „Canon hat weiter viel zu verlieren“ usw..
      Was denn? Sie haben Top Optiken, sie haben Top Zubehör sei es optisch oder elektronisch. Auswahl ohne Ende.

      Klar, viele testen inzwischen auch Sony aus. Nebenbei. Manch einer bleibt auch dabei. Sony hat inzwischen gute Produkte. Aber dann wieder dieses dummschwätzerische „2021 kann Canon bringen was sie wollen, sie werden Sony, Nikon und vielleicht auch Panasonic nur schwerlich technisch einholen.“
      Ja, was denn nun? Schwerlich, vielleicht oder „Überhaupt“?

      Du hast von nix ’ne Ahnung nach dem Motto „genau so könnte…“

      Einen Thread vorher bläst du in die Runde: Ja, der Spiegel darf nicht sterben und einen später „Und Berufskollegen, die Gründe erfinden um bei DSLR zu bleiben, kann man eben nicht helfen“
      Und natürlich hat der Herr Fotograf „längst beides im Einsatz, mit Spiegel und ohne, MFT und Vollformat“.

      Lieber @Cat wo soll man dein widersprüchliches Geschwafel noch ernst nehmen. Du meinst, du möchtest auf allen Kamera-Hochzeiten mittanzen? Das macht kein ernsthafter Fotograf. Und das bist du auch nicht. Mal ehrlich jetzt. DU bist es nicht.

      Davon abgesehen willst du hier jemanden erzählen, was ein Fotograf zu haben hat oder nicht? Alles klar. Mach dich nur weiter lächerlich – oder besser, hör endlich auf damit. Führt doch zu nix.
      Letztendlich geht es um die Fotografie. Und genau in dem Bereich scheinen bei dir Defizite zu bestehen. Sonst würdest du hier nicht ständig Hardware Vergleiche an den Haaren herbei ziehen.

      Die A9 und auch die A9II wird bzw. ist verdammt teuer. Das das Top Kameras sind kann sich jeder halbwegs intelligente Amateur vorstellen.
      Nicht alle Selbstständigen beziehen ihre Hardware von Agenturen. Im Gegenteil. Agenturen werden sich hüten, solche hohen Beträge (die entsprechenden Optiken kosten ein vielfaches) finanziell vorzustrecken. Das Risiko bleibt bei denen, die sie ausleihen und Versicherungen dafür abschliessen. Der selbstständige Sportfotograf wird sich vielleicht mit seinen mindestens zwei bis drei Bodys und Stativen an das Geschehen begeben, die er selbst zahlt. Und das macht er bestimmt nicht, indem er sich ständig neue Hardware sprich Bodys kauft. Da muss so ein Teil schonmal mehrere Jahre funktionieren und damit Geld verdienen, von dem der Herr @Cat nämlich keine Ahnung hat.
      Das ging vielleicht damals in seinem Tackatucka Land. Nur heute laufen mehr und bessere herum als zu seiner Zeit. Da sind die Preise inzwischen ziemlich unten, für das entsprechende Foto. Egal wie schnell das gesendet wird. Entscheiden tun nämlich die Agenturen und Redakteure was gedruckt wird. Lange nicht mehr der Fotograf oder sein Name. Die Konkurrenz ist gross. Er muss nur irgendwie liefern.
      Und dann kommt hier so ein Spinner und meint wie es geht?

      Ganz klar 2. „Sportfotografen arbeiten im Moment sowieso noch mit DSLRs. Klug von Canon den richtigen Zeitpunkt abzuwarten und in Ruhe passende spiegellose Produkte zu entwickeln.“
      Da könnte man ebenso Nikon nennen.

      Sie arbeiten natürlich nicht ausschliesslich mit DSLR. Ist inzwischen auch klar.
      Manche nehmen sich schnell einen Kredit auf oder überziehen ihr Konto um z.Bsp. mit einer A9 zu arbeiten. Da musst du dich aber schnell und intensiv einarbeiten können. Um dann nicht durcheinander zu kommen weil möglicherweise mit mehreren Systemen zu gleicher Zeit arbeiten zu müssen. Wer will denn das, wenn es wirklich schnell gehen muss?
      Also bitte.
      Für die anderen ist es eh egal. Die arbeiten mit einer Leica in Mode wenn sie genug verdienen oder legen sich auf andere bewährte Marken fest, mit denen sie gute Erfahrung sammeln konnten.
      Wer mal drauf geachtet hat, mit was für Geräten Karl Lagerfeld seine Modefotos machte… Ganz bestimmt nicht nur mit einer langsamen Hasselblad.
      Doch Sport ist eine komplett andere Welt.

      • Überhaupt nicht „Top“, da ich hier jede Menge persönliche Beleidungen sehe. Sowas will ich hier nicht lesen, deshalb Verwarnung an Micky, weitere Kommentare mit persönlichen Beleidungen werden sofort gelöscht.

      • Auch wenn sich Micky hier vielleicht etwas gesitterter hätte ausdrücken können, hat er im Kern doch recht! Unter jedem Artikel hier lese ich von Cat (fast) ausschließlich negatives, bzw. derart formuliert, als würde es sich hier um die alleinherrschende Meinung handeln. Mittlerweile scrolle ich da nur noch weiter, um mir nicht die Freude an der Fotografie verderben zu lassen und mich einfach daran zu erfreuen, dass immer wieder spannende Neuerungen erscheinen.

      • Hallo Marcel! Verstehe was du meinst, aber mir ist es wichtig, dass hier in den Kommentaren jeder frei seine Meinung äußern kann, ganz egal ob diese Meinung nun positiv oder negativ ist. Was wäre die Alternative? Kommentare löschen, wenn die enthaltene Meinung zu negativ oder zu positiv ist? Wenn es zu viele negative Kommentare von derselben Person sind? Wie viele negative Kommentare sind erlaubt, 10, 100? Das halte ich für den falschen Weg.

        Persönliche Beleidigungen, Anfeindungen und bewusste Provokationen hingegen versuche ich so gut ich kann zu unterbinden. Denn das ist es, was MIR die Laune verdirbt.

    • „2021 kann Canon bringen was sie wollen, sie werden Sony, Nikon und vielleicht auch Panasonic nur schwerlich technisch einholen.“
      Zieh mal die rosane Sony Brille ab, als ich das letzte mal gecheckt habe, hat Canon Sony mit der M6 Mark II nen Tritt in den Hintern versetzt mit 14fps bei 32MP Auflösung und ohne Blackouts während Sony bei der neusten A6600 noch mit 11fps und 24MP rumkrebst und beim Burst-Modus so einen Epilepsieanfall auslöst, dass das „Echtzeit Tracking“ garnicht mehr mitkommt. Laut ersten Berichten soll auch die Dynamik zur Sony A6500 gleichziehen.
      Wenn das bei einer Einsteigerkamera der Fall ist, warte mal ab, was Canon in einer 6500 Euro Kamera an Überraschungen liefert.

      Desweiteren frage ich mich was Canon zu Panasonic – AKA schlechtestes AF System der ganzen Branche – einholen soll? Für Fotografie mag der AF ausreichen, aber Ein-Mann-Videos drehen würde ich mit dieser AF-Krücke mit ihrem Kontrast-AF-Rumgepumpe ehrlich gesagt nicht. Hier schöner Vergleich (ab Minute 15) mit der EOS R, O-Ton „die mich mühelos im Fokus behält ohne Verzögerungen oder Pausen.“ – und das bei f/1.2
      https://www.youtube.com/watch?v=AzpH84B0_q8

  • Canon propagiert doch schon seit Monaten, dass sich der Markt bis 2021 halbieren wird.
    Für Canon triffts bestimmt zu, wenn im R-Mount nichts Konkurrenzfähiges kommt.

    https://www.photografix-magazin.de/canon-kameramarkt-wird-die-naechsten-zwei-jahre-weiter-schrumpfen/
    https://www.photoscala.de/2019/01/28/canon-boss-fujio-mitarai-der-kamera-markt-koennte-sich-in-den-naechsten-zwei-jahren-halbieren/

    Die anderen Hersteller versuchen mit verschiedenen Startegien gegen SONY zu bestehen.
    Mit der a9II wird das wieder ein Stück schwerer.
    Und Canon scheint gar nicht mehr kämpfen zu wollen.

  • Ist schon komisch wie die Fetzen fliegen, besonders um ungelegte Eier.

    Wenn ich diese speziellen Aufnahmen machen müsste würde ich als Profi einen der tausendfach eingesetzten robusten bewährten DSLR Boliden von Canon oder Nikon verwenden und nichts anderes. Da möchte ich nicht Akku Handgriffe anschrauben müssen damit ich die Kombi überhaupt halten kann, oder Sorge haben ob die Energie für das Event ohne Akkuwechsel reicht. Da möchte ich ein zusätzliches Statusdisplay haben, da brauche ich kein Klappdisplay oder eine schmierige Wischerei auf dem Monitor. Die Kamera muss im Gewühl so manchen Stoß aushalten können, das sind die Kriterien für ein Handwerkszeug, alles andere ist Kinderkram. Das Ding muss rattern und extrem schnell bedienbar sein und das ohne Menü Gehampel. Ob da ein Spiegel verbaut ist egal.

    Ich finde das musste auch einmal erwähnt werden!

    • Völlig richtig.
      Ich finde den Artikel etwas irreführend, weil Canon bestimmt keine Konkurrenz zur A9II sein möchte. Sony bedient die Schickeria und Canon wird die Profis bedienen.

      • Canon wird höchstwahrscheinlich früher oder später eine DSLM für Sportfotografen präsentieren. Die einzige Kamera die diesen Markt aktuell bedient ist die Sony A9 / A9 II. Weiß nicht was daran irreführend sein soll.

      • @Edsger
        Da müssen mal die „wirklichen“ und „echten“ (Canon- und Nikon-)Profis auf eine entsprechende CaNikon warten, die dieselben Leistungen (Autofokus, Bildfrequenz, unterbrechungsfreien Sucher, …) bringt, warten. Solange tun’s die guten alten DSLRs ja sicher noch. Die „Schickeria“-Möchtegern-Profis dürfen dann inzwischen mal Sportfotoübungen mit der A9II machen, damit sie vielleicht auch mal „echte“ Profis werden. 😂

  • Ich denke nicht, dass Sportfotografen so sehr ungeduldig auf eine spiegellose Kamera warten. Zum einen sind die vorhandenen DSLRs gut genug, zum anderen interssiert es einen Sportfotografen nicht, 100 Gramm einzusparen, da seine Ausrüstung sowieso schwer ist. 2021 ist für Canon zeitig genug, dann kommt sicherlich eine ausgereifte Profikamera samt Objektiven für den Sportfotografen heraus. Und Profis sind ja nicht wie die ‚Masse‘, die auf jede Werbung von irgendeiner neuen unsinnigen technischen ‚Neuigkeit‘ hereinfallen und auf jede Kamera sofort aufspringen, nur um eine zu haben. Das momentan vorhandene professionelle Material für Sporfotografen von Canon wird seinen Dienst bis 2021 schon noch bewältigen können, ohne dass ihnen die (professionelle) Kundschaft davonläuft.

  • Ich glaube, es geht Sony gar nicht in erster Linie um (Berufs-) Sportfotografen bei der A9. Es geht ihnen hauptsächlich um Amateure und gut betuchte Hobbyisten. Sonst würde Sony nicht so schnell seine Kameras raus hauen. Die Profis, die bisher gut mit Canon oder Nikon gearbeitet haben, wird Sony weniger erreichen, weil die schon ihr gesamtes Equipment auf ihre Kameras (mehrere Bodys und einige sehr teure Objektive, Akkusysteme usw.) abgestellt haben. Das tauscht man nicht einfach mal so aus.

  • Na ja, ich bin seit gut einem Jahr im Spiegellosen Bereich angekommen. Und zwar bei Fuji. Ich kann die ganzen Kommentare nicht wirklich nachvollziehen, für Sportfotogrsfen gibt es bei Fuji das 200mm/2f incl. Konverter . einfach nur ein Traum. Egal ob an der T3 oder H1. Meinen Wechsel von Canon 1DX habe ich zu keiner Zeit bereut. Wenn ich an der Rennstrecke neben meinen Kollegen stehe und ihre schwere Ausrüstung und dicken „Röhre“ sehe, kann ich mir das grinsen nicht verkneifen. Die schlepperei ist für mich zum Glück vorbei … dank Fuji 😉

    • Naja wenn ich mir das Pendant von Nikon ansehe d500 plus dem 200mm ist der Gewichtsunterschied wahrscheinlich nicht mehr so groß. Oder wiegt das Fuji 200 2 nur 500g

      • OK … der Gewichtsunterschied ist da natürlich kein Argument mehr. In meinem Fall, von einer Canon 1Dx zu Fuji gewechselt, war auch der Preisunterschied im Verhältnis zur Qualität der Aufnahmen das ausschlaggebende Kriterium. Für mich persönlich zählt der Vollformatvorteil nicht mehr … die Zeiten sind vorbei und die Hersteller wie Nikon oder Canon versuchen mit ihrem spiegellosen VF nur noch dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das es deutlich günstiger geht, beweist Fuji mit ihrer X-T3 und X-H1.
        Was denen jetzt nur noch fehlt, ist die Robustheit und Ausdauer (Akku) einer DSLR.

      • Zumindest die H1 dürfte sehr robust sein, sie ist sehr massiv gebaut und für mein Empfinden ist die Akkulaufzeit sehr ok. Ich hatte leider noch keine Profi-Canon oder – Nikon, habe aber auch keinen Drang, mir sowas anzuschaffen. Ich habe für meine Fujis inzwischen 10 Akkus, teils recht preiswerte Nonames, um die 15-20 Euro das Stück. Damit komme ich sehr weit.

  • Kein Mensch hat gesagt, dass das die Konkurenz oder Pendant zur A9 werden soll. Das wird nur hier so dargestellt. Ich war letzte Woche bei einer Sportveranstaltung (ISTAF) in Berlin. Da waren viele Fotografen, aber Keiner (wirklich kein Einziger) hatte eine Sony. Sony kann soviel bauen wie sie wollen, aber einen Vorsprung der praktische Relevanz hat, kann ich nicht erkennen.
    Dieser Markenkrieg der hier immer wieder neue Nahrung erhält, den gibt es gar nicht.

    • Und weil du in Berlin keine Sony Kamera gesehen hast weißt du, dass es international und auf lange Sicht (!!!) keinen Konkurrenzkampf gibt? Das ist ja interessant. Natürlich gibt es diesen Markenkrieg. Sonst hätte Sony ja nicht die A9 II entwickelt.

      • @Philipp

        …Und weil du in Berlin keine Sony Kamera gesehen hast weißt du, dass es international und auf lange Sicht (!!!) keinen Konkurrenzkampf gibt…

        Als Ökonom möchte ich John Maynard Keynes zitieren: “ auf lange Sicht sind wir tot!“

  • Noch mehr Provokation!

    Nehmt doch eine Panasonic G9. Mit der 6K Fotofunktion und dem extrem schnellen Autofokus ist doch alles im grünen Bereich.

    Volumen, Gewicht und Kosten sind ein Klacks gegen Vollformat. Das könnte sich vielleicht sogar noch Betriebswirtschaftlich rechnen.

    • Und für Sportfotografie reicht die Bildqualität auch. Es ist aber nicht so einfach den Autofokus optimal zu nutzen. Ich hab etliche Versuchsteihen gemacht, bis ich die optimalen Enstellungen gefunden hab. Zusammen mit dem Tracking ein Traum.

    • Deutsche Foren sind eh der Hammer. Egal was man schreibt, es kommt sofort so ein Kurzschwanz und fühlt sich provoziert.
      Der Autufokus und das Tracking sind bei der G9 nach dem Firmwareupdate ein Traum. Die Bedienung sowieso. Ich hab aber etliche Versuchsreihen machen müssen, um die optimalen Einstellungen für den AFC zu finden. Mit den Panaleicalinsen genial. Da kommt leider noch keine Vollformat ran, auch keine A9. Die Bildqualität reicht für Sportfotografie auch aus.

  • Als Hobbyfotografen im unteren Preissegment kann ich ja eigentlich nicht mitreden, aber bei dem ein oder anderen Kommentar fällt das bestimmt nicht auf.
    Aus parallelen professionellen Bereichen kann ich ja aber mal eine Argumentation wagen….
    Wenn ein auf Gewinn verhafteter Unternehmer sein System wechseln soll, dann gibt es nicht viele Gründe. Aber er wird immer die Frage beantworten, wo der Mehrwert, der Nutzen ist.
    Werde ich schneller, effizienter über die gesamte Wertschöpfungskette, werde ich sicherer im Ergebnis oder kann ich dem Kunden etwas bieten, was so vorher nicht möglich war.
    Themen wir Haltbarkeit, Robustheit im Einsatz werden vorausgesetzt und sind ein ko Kriterium, um überhaupt in die Auswahl zu kommen.
    Also wo kann die neue Kamera den bisherigen Boliden hier das Wasser wirklich abgraben? Welches Foto, das den Fotografen dann signifikant häufig durch die Finger gerutscht ist, gelingt jetzt oder wie viel schneller wird der Auftrag von der Vorbereitung bis zur Lieferung jetzt abgearbeitet? Und im rauen Fotografenbaustellenalltag muss ich weniger sorgsam mit meinem Equipment umgehen?
    Ach ja, eins natürlich – wenn der Kunde begeistert auf das Foto schaut und sagt – wurde auch Zeit, die aktuellen nicht mehr konkurrenzfähigen Systeme zu ersetzen. Endlich mal ein gutes Bild….
    Damit ist nicht gesagt, daß die A9 nicht trotzdem eine geniale Kamera ist.
    Übrigens noch eine Analogie zur Uhrenindustrie. Zur professionellen Zeitmessung gibt es zur Elektronik und Quarz keine Alternative. Aber den Absatz im hochpreisigen Segment bestimmen mechanische Uhren ausschließlich an Leute mit Geld zum Spaß an der Freude…

    • @Mathias

      also Du hast da einen wichtigen Punkt angeschnitten. Wie hoch muss die Bildqualität für Sportfotografie wirklich sein? Im Druck spielt das eh keine Rolle, da die Bilder höchstens DIN A6/DinA5 Format haben. Für Tierfotografie, speziell Vögel ist es sicher sehr wichtig einen schnellen und treffsicheren AF zu haben, bei Landschaft ist das alles Wurscht, da kommt es eher auf MP an. Bei Portrait und „Street“-Fotografie sind wiederum andere Dinge wichtig. Wenn das Ergebnis mit der Canon 1DXII gut ist, wird der Profi nicht einmal auf eine 1DXIII wechseln und schon gar nicht das ganze System tauschen. Ich sehe in der A9II weniger eine direkte Konkurrenz für die Sportboliden der Sportreporter, sondern eher in der gehobenen Hobbyecke für Leute die das Beste wollen und mit dieser Kamera – sofern sie so kommt wie beschrieben – auch das Beste kriegen. Das auch bei Canon die Zukunft bei DSLMs liegt ist offensichtlich, simplerer Aufbau, leichter und kleiner baubar und billiger zu produzieren.
      Das Problem für Canon bei dem verspäteten erscheinen einer Sport-DSLM liegt meiner Meinung nach eher auf der Imageseite. Sony ist inzwischen in diesem Bereich die Benchmark! Das ist das Problem!

    • Servus Mathias,

      wieder einmal eine Gedankenkette die genau greift. Früher für mich das Credo schlechthin! Welchen Nutzen habe ich davon und was ist für den Kunden wichtig.

      Mittlerweile fällt der Kunde weg, es geht nur noch um meinen Nutzen und wie viel Spaß ich mit den Anschaffungen habe. Ich wollte endlich zu Hause den selben Cappuccino Genuss wie in einem meiner Stammlokale. Ergebnis: Eine professionelle an das gefilterte Wasser angeschlossene San Marko Kaffee Maschine mit Mahlwerk und die gerösteten Bohnen importiere ich aus Triest. Wie viele Tassen getrunken werden müssten das sich das rechnet? Egal!

      Genau den selben Spaß kann man mit der Fotografie und preiswerteren Geräten haben wenn die Ergebnisse stimmen, in den seltensten Fällen sieht man einem Bild an mit was fotografiert wurde. Das Können hinter dem Fotoapparat zählt und nicht die dazu verwendete Technik.

      Ich besuche gerne Ausstellungen von Fotoclubs! Dort werden oft erstaunlich gute Bilder mit Aussagekraft gezeigt. Wenn ich nachfrage welche Kameras verwendet wurden wächst meine Hochachtung noch einmal.

      Canons neues spiegelloses „Arbeitstier“ für Sport und ähnliche Aufgaben darf kein „Schnellschuss“ werden. Vorher müssen alle dafür nötigen RF Objektive verfügbar sein, weil kein ernsthafter Profi will mit Adaptern mögliche Kontaktfehler,Wetterfestigkeit usw. bei der Arbeit in Kauf nehmen, vom „Gewurschtel“ einmal abgesehen.

      • @Alfred

        wieder einmal auf den Punkt getroffen!

        Apropos Kaffee – ist das etwa Illy? Habe den Marketingleiter 1991 in Brüssel auf einem Marketingseminar kennengelernt, seither kaufe ich Illy.

  • Lassen wir doch erst ein mal die neue A9 erscheinen. Sony bekommt schon wieder zu viel vorneweg Lob.
    Im Moment ist die 1DX meiner A9 immer noch überlegen. Einfache Praxiserfahrung. Die A9 ist immer minimal hinter dem Moment.

  • Daran würde mich ehrlich gesagt nichts wundern, denn Canon bringt gegen Ende des Jahres die DSLR Canon 1DX Mark III raus, die wahrscheinlich als Olympiakamera 2020 forciert wird zusammen mit der hochauflösenden – nennen wir sie mal EOS RS, die nächstes Jahr erscheint.

    Es wäre erstens äußerst unklug, eine Spiegellose im selben Segment gleichzeitig als Konkurrenz zur 1DX3 zu veröffentlichen und sich selbst die Kunden abzugraben. Desweiteren hat Canon noch nicht die Stange an RF Objektiven, die sich Profis wünschen würden. Drittens ist der Markt von wirklichen Profi-Pressefotografen noch sehr stark von DSLR dominiert, was sich an den diesjährigen World Press Awards zeigt: https://petapixel.com/assets/uploads/2019/04/cameras.jpg

    Gerade mal eine handvoll spiegellose gegen jede Menge DSLRs der Profiklasse. Ergo: Fotografen schauen hier weniger auf das neuste an Technikkram sondern eher auf Robustheit, Ergonomie und Durchhaltevermögen. Kurz eine Kamera die einfach das tut was sie soll.

  • Tolles Forum hier!

    Keiner sieht irgendwo eine SONY im Einsatz.
    Was machen all die Käufer nur mit ihren erwobenen Alphas?
    Die sich weit besser verkaufen als die immer wieder gern erwähnten Canikon Boliden.
    Obwohl hier immer wieder bekräftigt wird, dass SONY im „harten Fotografen Alltag“ einfach noch nicht gut genug ist.

    Dass all die Youtuber und Influenzer in den letzten Jahren schon zu SONY gewechselt haben ist natürlich nicht relevant, schon klar. Sind doch alle gekauft und gar keine richtigen Fotografen die ihr Geld „im harten Alltag“ verdienen.

    Vielleicht ist ihr Alltag nur darum so hart, weil sie ohne all die praktischen digitalen Hilfen, EVF, IBIS und auf aktuelle Kameras gerechnete Optiken verzichten?! Sich statt desssen mit Klappernden Bauteilen, Fehlfokus und mühsamer Bearbeitung in Lightroom und Photoshop über Wasser halten?

    Toll, toll, toll …

    • Sony sieht man deshalb kaum im Einsatz, weil Profis woanders fotografieren als Touristen. ZB wie ich in Sossusvlei Namibia zum Shooting war, da war kein einziger der über 20 Fotografen mit Sony da. Vermutlich waren die Sony-Dinger alle schon am Staub verreckt und die Touris mit ihren APSC-Knipsen waren auf der „Microsoft Düne“.
      Den Rest hast Du richtig erkannt, wie zB dass Youtuber wirklich nicht relevant sind.

      • Weil Sossuslvei die Touristendestination Nr.1 in Namibia ist, ist mir dein Kommentar nicht klar geworden — wird Sony nun deiner Meinung nach von Touristen oder von Profis benutzt? Und zählst du dich zu den Profis oder Touristen?

        Als ich letztes Jahr (als Tourist) in Sossusvlei/Deadvlei war (mit meiner Vollformat Sony) war ich jedenfalls heilfroh, das ich in der Sauhitze keine schwere DSLR rumschleppen musste…

      • @Edsger
        nun höre doch bitte mal auf hier immer auf die Sonys zu stänkern!
        Ich bin den Big Daddy Rauf und Runter und ebenso die Big Mama. Und das nicht nur 1x!
        Habe im Deadvlei auf dem Bauch gelegen und meine beiden Sonys, die NICHT staubgeschützt waren,
        haben das alles klaglos überstanden. Besser als ich persönlich. Ebenso Sandsturm auf dem Weg zum Cape Cross. Wenn Du nicht sachlich argumentieren kannst, dann weiss ich nicht, was Du in diesem Forum suchst…..Sorry, aber ich musste das mal loswerden.

      • @Jürgen Bitte höre Du auf gegen mich zu stänkern und bring Du doch mal was mit Substanz.
        Da habe ich jetzt noch nix gefunden.
        Hier mal ein Regentest: https://www.imaging-resource.com/articles/2017-weather-testing-nikon-d850-vs-sony-a7riii-canon-5div-olympus-e-m1II
        Mein Kumpel weis schon, warum er beim ersten Regentropfen seine Sony wegpackt.
        Und wenn du mal richtig recherchieren könntest, dann wüßtest du auch, dass Sony-User sehr viel öfters mit Sensorflecken kämpfen als Canon und Co.
        Analog: Es gibt auch Leute, die verteidigen vehement ihr Baumarktwerkzeug. Aber frag mal in einer Autowerkstatt nach…. Wäre für dich auch kein Argument, da die Werkstatt wohl voreingenommen ist, weil sie ja gar kein Baumarktwerkzeug benutzten und keine Labortests haben, und du hast ja noch keine Probleme mit deinem Baumarktwerkzeug gehabt.

        Was willst du eigentlich in diesem Forum? Nur Meinungen, die dir gefallen?

      • @Edsger
        ne sachliche Diskussion und nicht so ein abwertenden Text den Du in der Regel schreibst.
        Fast allen Teilnehmern gelingt es doch hier….. und das finde ich gut.
        Und das ist doch nicht zuviel verlangt, oder?
        Und falls Du „Profi“ sein solltest….., dann verstehe ich Deine Formulierung in keinster Weise

    • @Bernhard
      Nicht aufregen, ist kein Glaubenskrieg. Sony baut hervorragende Kameras, Nikon, Canon. Fuji, Panasonic, Pentax, Leica auch. Womit man fotografiert ist doch Wurscht, Hauptsache man hat Spass und Freude mit seinem Gerät. Niemand will hören, die 3, 4 oder 5000.-€ hättest Du auch intelligenter ausgeben können, denn die Kamera xy ist viel besser als deine Olle Canon oder Nikon. Ich bin im Digitalzeitalter 2008 zufällig bei Canon gelandet, weil das damals die Einzigen mit einer bezahlbaren und guten VF (5D2) auf dem Markt waren. Wäre es Nikon oder Sony oder Fuji gewesen, wäre ich bei einem von denen gelandet. Muss ich jetzt unglücklich sein, weil Sony in Teilbereichen bessere Kameras baut als Canon? Natürlich nicht, weil keines meiner Bilder dadurch schlechter wird. Würde ich mir heute, wenn ich jetzt einsteigen würde wieder eine Canon kaufen? Ganz ehrlich, ich weiss es nicht, auf jeden Fall würde ich auch Nikon und Sony oder eventuell Fuji (mag eigentlich kein APS-C) in Betracht ziehen.
      Es kommt mir so vor als wären manche mit ihrer Kamera verheiratet und jetzt stellen sie fest, dass auch andere Mütter schöne Töchter haben und versuchen jetzt zwanghaft ihre verfrühte Heirat zu verteidigen und die anderen Bräute schlecht zu machen. Immerhin, die Kameras kann man schneller austauschen als die falsche Frau, aber teuer wird’s auch!

      • LOL dein Kommentar beschreibt die Realität hinreichend genau 🙂

        Ich hatte 2016 das Glück eine sehr hübsche Tochter zu ergattern, aus der Familie Sony.
        Zwar war sie schon einmal verheiratet gewesen, aber nur so war die Vollformatfamilie für mich als damaliger Student erschwinglich. Die alten, stark übergewichtigen und mehrfach verheirateten CaNikon Bräute waren daher für mich total unattraktiv.

        Teure/schwere Gläser brauchen diese Damen der Vollformatfamilien alle, aber auch hier war Mrs. Sony für mich am attraktivste, konnte sie doch auch mit ganz alten/manuellen Gläsern tolle Ergebnisse erzielen.

        Wer bei dieser sinnlosen Debatte ernst bleibt, ist selbst schuld.

    • Bernhard,

      von Influencern und sonstigen Youtubern habe ich bis jetzt nur Schönwetterbilder gesehen. Soviel zum harten Fotografen Alltag.

      Und nee, Sony sieht man eigentlich kaum dort, wo Profis fotografieren, sondern eher bei Touristenhotspots, aber auch dort sind sie in der Minderzahl.

      Vielleicht brauchen traditionelle Fotografen EVF, IBIS usw. nicht, weil sie die Fotografie im Griff haben …

      Wenn es spannend wird, bei Gewitterstimmung, tollem Licht bei – 20 Grad in den Bergen, Schneelandschaften usw. sieht man sowieso kaum noch einen Sonyfotografen, man will doch sicher nicht sein klappriges Plastikteil opfern für ein Bild, im schlimmsten Fall fallen noch Knöpfe weg oder der Akku gibt seinen Geist auf … da ist es doch in der warmen Stube fast angenehmer, für die Sony und den Fotografen.

    • Youtuber springen immer auf den Karren auf, der gerade aktuell ist.
      Meistens daher begründet, dass sie die Hardware von dem Anbieter geschenkt bekommen, für den sie gerade ein Video machen.
      Sony hat mit diesem Trend soweit ich weiss als erstes angefangen, einen Bus voller Youtuber mit dem Flugzeug an nette Locations zu schicken und dort Models/Künstler in vorbeleuchteten Szenen aufzustellen, mit denen sich werbeträchtige Videos und Fotos gestalten lassen. Kamera dann geschenkt dazu.
      Canon macht es seit der EOS R nach, aber trotz dass sie alle nach Hawaii schickten, waren die Fotos etwas weniger spektakulär, weil szenisch weniger Feinschliff als bei Sony betrieben wurde.

      Leute lassen sich von diesen Dingen ziemlich beeindrucken, deshalb gibts Fotografen, die jährlich auch ständig von einem zum nächsten System wechseln. Bei der A7III sind viele zu Sony auf den Mirrorless-Zug gesprungen, jetzt hört man plötzlich von Erfahrungsberichten, dass die EOS R garnicht so schlecht ist, darüberhinaus alle EF Optiken fabelhaft drauf funktionieren – kurzum wieder zurückgewechselt.
      So war es und so wird es immer sein. Alteingesessene Profis lassen sich von solchen Trends aber eher weniger beeindrucken.

  • Hallöchen erstmal.

    Sind wir mal ehrlich: welche DSLM ist NICHT sportgeeignet? Überhaupt: Woran macht der Redakteur die Sporttauglichkeit fest? Das ist doch völliger Quark zu behaupten, es gäbe keine DSLMs, die sporttauglich sind. Ob nun Sony Alpha 7, Alpha 9, EOS R/RP und Co. Die verfügen doch alle über eine ausreichend kurze Verschlusszeit. Und Objektive gibt es doch auch mehr als genug, von Sony bspw ein 100-400er.
    Was mich aber eher stört: Was bietet die EOS R derzeit für einen Gegenwert? Objektive, die so unverschämt teuer sind, dass nur die oberen zehntausend sich die Objektive leisten können (was man aber auch Sony vorwerfen kann, denn die EF-Objektive sind preislich auch jenseits von gut und böse…).

    Ich selbst bin hauptberuflich Tierfotograf und benötige daher sehr schnelle Kameras. Mein Arbeitsgerät ist KEINE Vollformatkamera sondern eine EOS 7D Mark II, denn die 10 Bilder pro Sekunde in Kombination mit den 65 AF-Feldern haben mir schon in sehr vielen Situationen geholfen.

    Aber für mich ist eine DSLM keine Option, alleine der Videosucher ist für mich bzw meine Augen schlichtweg eine Zumutung – sowohl von der EOS R als auch von der Alpha 7 III. Wer diese Kameras toll findet, hat sicherlich recht. 😉 Aber ich bin ein Anhänger der DSLRs und werde auch dabei bleiben. 😉
    Was mich aber wirklich auf die Palme bringt, ist ständig dieses Gebashe gegen Canon. Ist es denn wichtig, ob sie nun wirklich in Sachen DSLMs hinterher hinken? Warum ist das so wichtig? Wenn jemand Sony, Nikon oder Fuji besser findet, ist das doch völlig legitim. Aber ständig gegen Canon zu schießen, ist einfach Kindergartenniveau. Ich persönlich ziehe Canon gerne den Nikonkameras vor, aber das ist eben ne Frage des persönlichen Geschmacks. 🙂

    • Hallo Dany,

      das ist genau das, was ich hier schon immer predige, bei der Tierfotografie ist DSLR immer noch das Mass aller Dinge, und dies haupsächlich wegen dem Sucher, denn der optische ist genau wie du sagst für die Augen eine Wohltat, vor allem, weil man als Tierfotograf (wahrscheinlich auch als Sportfotograf) manchmal stundenlang durch den Sucher schaut. Ob man dabei mit Canon oder Nikon fotografiert, ist nebensächlich, bei Systeme sind top.

      Aber die grosse Masse an Fotografen, die weder Sport- noch Tierfotografie betreiben, werden dir jetzt sagen, dass der EVF das Nonplusultra ist und du mit dem optischen Sucher zu einer austerbenden Art gehörst …

      • Der EVF hat ggü. dem OVF den von dir beschriebenen und weitere Nachteile (z.B. Stromverbrauch), aber die Vorteile überwiegen vor allem bei den neuesten EVFs (>3MP) für die breite Masse der Fotografen, diese Feststellung machst du ja im letzten Absatz auch.

        Sogar für Tierfotografen sehe ich beim EVF große Vorteile wie z.B. 0-Blackout oder Lupe im Sucher (beim manuellen fokussieren).
        Deshalb und aus anderen Gründen (z.B. günstigere Herstellung der DSLM) wird der OVF meiner Meinung nach langfristig (in 10+ Jahren) nur in Nischenprodukten zu haben sein.

      • Blackouts stören mich überhaupt nicht, auch bei schnellen Serien nicht, da ich den richtigen Moment abwarte und dann nur kurze Serien brauche.

        Wenn ich manuell fokussiere, z.B. auf Stativ auf den Eingang einer Bruthöhle, nehme ich den Lifeview mit 100 % Lupe, schalte ihn wieder aus und warte auf die Vögel. Musst du mal ausprobieren, klappt vorzüglich.

        10 Jahre sind im Elektronikbereich eine lange Zeit, mal schauen, was dann so auf dem Markt ist …

      • Rolf ich bin mir sicher du kannst aufgrund von der Erfahrung mit deinem Equipment tolle Ergebnisse erzielen.

        Beim manuellem Fokussieren muss ich aber wirklich sagen ist ein EVF ein Segen, das solltest du mal ausprobieren, bevor du sagst, dass du den dafür nicht brauchst.
        Ich habe eine Augenmuschel für den EVF für helle Umgebungen und unter solchen erschwerten Bedingungen kann mir keiner weiß machen, dass man im LV auf dem Display gleich mühelos geschweige denn gleich genau den Fokus trifft.
        Die Bild-/Fokuskontrolle im EVF ist in diesen hellen Umgebungen dann übrigens auch ein Traum.

      • Eine DSLR das Mass der Dinge … das kann ich nicht auf mir sitzen lassen ;-). Bin letztes Jahr komplett von Canon (2 mal 1Dx und 7D Mark II) zu Fuji gewechselt. Ich fotografiere beruflich etwa 100000 Bilder im Jahr … egal ob Motorsport, Fußball, Eisschnelllauf, Landschaften, Wildlife bei -10 Grad oder Events bei teilweise sehr schlechtem Licht … den Wechsel habe ich bis heute nicht bereut. Klar gab es am Anfang Eingewöhnungsprobleme, aber egal zu welcher Marke und System man wechselt … die hat man wohl immer.
        Ich denke mal das Problem ist nicht die Kamera, sondern das, was dahinter steht und dessen Einstellung zur Fotografie. Viele Kommentare hier sind in meinen Augen ziemlich einseitig … kaum jemand setzt sich wirklich mit etwas neuem auseinander und probiert bzw testet einfach mal eine andere Marke … und auch einen anderen Sensor … es muss heute nicht mehr unbedingt Vollformat sein.
        Und dann ständig die Begriffe Profi- und Hobbyfotograf … es kann es nicht mehr hören. Es gibt eigentlich nur zwei arten von Fotografen … die guten und die schlechten. Ein Profi macht nicht zwangsläufig mit einer teuren Kamera tolle Aufnahmen (oft genug an der Rennstrecke oder beim Fussball erlebt) und Nichtprofis machen oft mit nicht zu teurer Ausrüstung die schönsten Aufnahmen.

      • S.B.

        ich sags dir ehrlich, ich hatte bei manuellem Fokussieren noch nie ein Problem, und ich fotografiere auch gerne Langzeitbelichtungen, Wasserfälle z.B.

        Ich habe sicherlich schon hunderte von Bildern gemacht, und hatte nie ein Problem mit dem Lifeview. Und dies, obwohl ich jeweils häufig noch 2 Leefilter vorne drauf habe, nämlich Verlaufs- und Polfilter, oder dann halt ND-Neutralfilter. Probleme? Null!

        Was da mit einem EVF besser sein soll, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel …

      • Klaus,

        okay, du hast zu Fuji gewechselt und fotografierst Sport. Fuji ist im Sport erst gerade angekommen, es gibt glaube ich gerade mal zwei Kameras, die einen genügenden AF haben, dazu noch 2 Objektive, die für Sport zu gebrauchen sind.

        Du sagst ja, dass das Problem meist hinter der Kamera ist. Leider bist du aber nicht der einzige, der eine Ahnung von Fotografie hat.

        Ja, du hast recht, viele Beiträge sind einseitig, wie deiner auch; du wechselst von Canon auf Fuji und plötzlich sind halt nur noch DSLM sporttauglich, oder wie soll ich das verstehen? Und dies, obwohl 90 % der Sportfotografen immer noch mit DSLR fotografieren.

        Stimmt, du hast recht, es gibt gute und schlechte Fotografen. Profis verdienen noch Geld damit und die Amateure interessiert es nicht sonderlich, dem Geld nachzurennen. Genauso gut kann man auch sagen, dass es keine Regel gibt, wer jetzt die teurere Ausrüstung hat. Jeder muss selber wissen, wofür er wieviel investiert.

        Und noch was: bei Wildlife ist Fuji noch nirgends, denn bei 400 mm ist Schluss.

      • @Klaus Sehr richtig, genauso ist es. Ich ha bis vor ca !,5 Jahren auch immer gedacht, dass DSLM Schnickschnack ist. Hab aber immer wieder welche getestet. Mach ich heute noch. Bis ich die G9 ausprobiert habe und gekauft. Dann kam die Z6. Die ist schon eine Offenbarung im Vergleich zur A7III. Alleine schon wegen dem Sucher und dem Display. Die hab ich dann auch gleich gekauft. Für Sport reicht die G9. Fuji hatte ich leider noch nicht auf dem Schirm.
        Jetzt hoffe ich auf eine Z9 mit etwas mehr Volumen für die Hand.

      • Rolf Carl, ich weiß nicht ob du meinen Kommentar zum Thema manuellem Fokussieren mit EVF richtig verstanden hast.
        Also mal ein Beispiel.
        Ich stehe mittags in der Wüste und fotografiere ein Chamäleon, d.h. ich möchte manuell aufs Auge fokussieren. Ich muss also mit dem Sucher arbeiten, weil auf dem Display nichts zu erkennen ist weil die Sonne wie verrückt scheint.
        Was machst du da mit der DSLR? Über den Sucher den Fokus schätzen? Mit dem EVF+Augenmuschel ist das jedenfalls total einfach, Ergebnis siehe hier: https://g2.img-dpreview.com/B509848EBE294C25A7EBCF4C414863B8.jpg

        Ob man oft mit diesem Problem konfrontiert ist? Sicherlich nicht, aber hat man den Komfort einmal gehabt, dann möchte man darauf nicht mehr verzichten.

      • S.B.

        Ah, okay, habe dich anscheindend falsch verstanden, da du von Situationen geschrieben hast, die man manuell fokussieren muss.

        Schönes Beispiel mit dem Chamäleon. Was ich dann mache mit meiner DSLR?

        Nichts einfacher als das: Ich nehme den C-AF mit Einzelfeld an meiner D500 und habe eine schöne Serie an knackscharfen Bildern.

        Und deine, sind die scharf? Was machst du mit manuell, wenn sich das Viech wider Erwarten doch bewegen sollte?

        Ich fokussiere nur bei seltenen Gelegenheiten manuell, wenn es halt nich anders geht. Beim Fotografieren auf Stativ häufig, und manchmal auch bei Makros, wenn zu viele kleine Details im Bild sind. Und sonst nicht, kaufe doch keine Kamera mit AF und fokussiere generell manuell. Das wäre wirklich der grösste Schwachsinn …

      • @ Rolf, genau, du bist in den Situationen auf den AF angewiesen. Für mich oft nicht die erste Wahl, tatsächlich fokussiere ich sehr viel manuell. Bei Landschafts+Makroaufnahmen würde ich nicht im Traum daran denken auf den AF zu vertrauen. Da hab ich keine Kontrolle über Bildfeldwölbung des UWA-Objektiv oder die mikroskopischen Schärfeebene im 1:1 Makro.
        Klar, geht das meistens über das Display, aber manchmal, tja manchaml ist man mit der DSLR aufgeschmissen.

      • S.B.

        Okay, ich beende hiermit die Diskussion.

        Wenn du mit der DSLR aufgeschmissen bist, ist das dein Problem oder besser gesagt Unvermögen.

        Mein Fokus sitzt, ob mit oder ohne AF …

      • @ Rolf Carl ….

        es war nicht mein Anliegen die Nutzer von anderen Herstellern schlecht zureden oder deren Kameras ;-).
        Ich möchte auch niemanden überreden zu Fuji zu wechseln … um Himmels willen, dann würden ja die Preise bei Fuji steigen ;-).
        Mich wundert es eben nur, wieso alle meinen, nur mit den dicken Bodys von Nikon oder Canon arbeiten die Profis. Sie haben anscheinend die letzten 5 Jahre verschlafen und wissen garnicht, wie Profis „ticken“. Es gibt die 90% Profis, die einfach noch nicht wahr haben wollen, das man die gleiche Qualität für deutlich weniger Geld bekommt.
        Das liegt meiner Vermutung nach an ihrem Ego …. genau wie hier in der Gruppe … für einen Profi gibt es wohl nur die 5000-6000€ Bodys.
        Das Gegenteil ist mittlerweile der Fall … wenn man sich mal mit dem Markt etwas beschäftigt. Ich möchte jetzt niemanden hier überreden zu Fuji zu wechseln … aber einfach nur mal sagen, wieso ich letztes Jahr von Canon zum spiegellosen System gewechselt bin.
        30 Bilder/ sec, Regenfest (Body und Objektiv), deutlich weniger Gewicht, 400mm plus 1,4er Konverter (der im übrigen wirklich gestochen scharfe Aufnahmen liefert) plus der Crop von 1,5 …. macht zusammen 840mm bei 8f … was brauche ich mehr bei Wildlifeaufnahmen? Mehr Licht? Der X-Trans Sensor von Fuji hat kein rauschen … also kann ich ohne Probleme mit ISO 6400 fotografieren.
        Ich kann im Menü alles nach belieben konfigurieren … insbesondere die AF-Einstellungen … genau wie an der Canon 1Dx.
        Letztendlich natürlich auch der Preis … auch ich muss am Monatsanfang rechnen. Die 1Dx kostet zB 6200€ und die X-T3 „nur“ 1500€ … und wenn ich die beiden an ihrer Bildqualität messe, dann sehe ich in der 100% Ansicht auf meinem 5K Monitor einen Unterschied von maximal 10% … und dieser Unterschied spielt in der Redaktion mittlerweile absolut keine Rolle.
        Was die großen Hersteller mit ihren spiegellosen Vollformatkameras bezwecken wollen, ist in meinen Augen einfach nur Kundenbindung. Man hat wieder etwas neues im Programm und die tolle Werbung suggeriert „muss ich unbedingt haben“ und wie ich hier immer wieder lese, funktioniert es ja prächtig ;-).

      • Klaus,

        da sind wir ja in unseren Ansichten gar nicht so weit auseinander. Ich sage ja vor allem, was ich beobachte, und das ist, dass mindestens zu 90 % an Sportveranstaltungen am TV Canon und Nikon Kameras im Einsatz sind. Sony, Fuji und andere DSLM habe ich noch nie gesehen, und ich denke, dass das auch keine Alternativen sind für Sportprofis und für Wildlifefotografen auch nicht (das weiss ich sicher, da ich mich in diesem Genre bewege).

        Persönlich gebe ich nicht 6000 Euro aus für eine Nikon D6, und für eine Sony A9 schon gar nicht. Fuji mag zwar für einige Sportarten genügen, ich denke da vor allem an die Halle mit kurzen Brennweiten, aber nur ein sündhaft teures 2/200 und ein lichtschwaches 100-400 sind schon sehr mager. Das Zoom würde ich jetzt gar nie mit Konverter einsetzen, da erstens der AF langsamer wird und zweitens weniger Kontrast vorhanden ist, das ist nicht zu vermeiden. 30 Bilder/sec. brauche ich auch nicht, mir genügen 10.

        Deshalb finde ich, dass ich mit meiner D500 einiges besser aufgestellt bin, sie hat wahrscheinlich den schnelleren AF als die X-t3, eine 10 % bessere Bildqualität in Raw und eine reiche Auswahl von Zooms und Festbrennweiten von 10 bis 800 mm, dazu noch Sigma und Tamron. Und das gleiche Equipement kommt bei Nikon nicht teurer als bei Fuji, die haben auch stolze Preise, und die Objektive sind teilweise schwerer als die der Konkurrenz.

        Für Wildlife ist Fuji im Moment noch nicht soweit, denn sie haben erst seit ca. einem Jahr Kameras (2) mit genügendem AF bei bewegten Motiven. Und die Objektivpalette müssten sie auch noch kräftig ausbauen oder dann wenigstens halt mal mit Sigma und Tamron zusammen arbeiten.

  • Canon wird also eine Konkurrentin gegenüber der Sonny A9 herausbringen.
    Mal ehrlich, zu welcher A 9 ??
    Wir haben das Jahr 2019, Sonny baut die A9 II
    Bis 2021 hat Sonny mindestens die A9 III oder bereits die A 9 IIII
    Folgerichtig müßte Canon wissen, zu welcher der A 9 sie aufschliessen wollen.
    Doch nicht der der A 9 I ??

    Allein die Marketingstrategie: wir wollen 2021 zu Sony aufschliessen, ist ein fauler Witz.
    Ja, es ist ein Armutszeugnis für Canon, wenn man ansetzen möchte, um in 2 Jahren anzuschliessen /aufzuholen / mitzumischen.

  • Man merkt deutlich, dass man sich hier in einem Forum für Fotografie befindet. Die meisten hier sind nicht in der Lage die Stärke der Spiegellosen und vor allem da bei Fuji, Sony, Panasonic und teilweise auch Nikon im Videobereich zu erkennen. Mir persönlich ist die Diskussion auch zu abgehoben, wenn es immer wieder darum geht, Profis und Nichtprofis abzugrenzen. Ich denke auch, Sportfotografen sind allgemein nicht so häufig vertreten wie Fotografen und Filmer im Bereich Street, Landschaft, Portraits, Hochzeiten, Events. Eins ist ziemlich klar, einer der Fotoapparate und Optiken als Werkzeug auf seinem Gebiet einsetzt, um damit seinen Unterhalt zu verdienen, wird nicht so schnell das System wechseln wollen oder können. Deshalb wird man heute im Bereich professioneller Fotografie eher noch Canon oder Nikon und Mittelformatkameras finden. Das wird sich aber mit der Zeit verschieben, vermute ich. Wer heutzutage schon ein Standbein auf Video setzen möchte, wird mit ganz großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf DSLRs setzen. Wer neu einsteigt in Beruf oder Hobby wird sich das auch überlegen und Leute, die im Hobbybereich tätig sind und keine Fotografenausbildung haben, werden auch eher zu DSLMs greifen. Der Markt wird sich zunehmend dahin verschieben. Der Taktgeber dort ist im Moment Sony.

      • Achso, Ergänzung, um einem Missverständnis vorzubeugen, ich spreche von der T3, der T30 oder der H1, nicht von den reinen Fotoapparaten mit rudimentären Videofunktionen. Bei Sony gibt es auch solche und solche.

      • Du sprichst mir aus der Seele,eine Kamera für Fotos und eine für Videos und die sogenannten Profis oder wie auch schon gelesen Ambitionierte Profis was auch immer damit gemeint war hätten nichts mehr zu meckern .

    • Das Problem sind wahrscheinlich eher die passenden Objektive.
      Wenn du ein 300 oder 400. 2.8 hast und mit deiner D5 oder auch der Wollmilcheierlegenden D850 zufrieden bist, dann kann einfach keine DLSM dagegen anstinken.
      8000 € Investment sind halt eine Hausnummer.
      Entscheidend bei der Sportfotografie sind letztendlich Af-Geschwindigkeit und Lichtstärke.

      • @Florian und andere
        Das sehe ich genauso. Wer etwas hat und damit gut zurecht kommt und nichts anderes braucht, hat keinen Grund, sich zu verändern. Ein großer Objektivpark in einem bestimmten System verhindert auch meistens den Wechsel zu einem anderen System.
        Bloß, wenn ich neu einsteige oder aus bestimmten Gründen wechseln will, würde ich persönlich nicht zwangsläufig auf DSLRs schauen. Der Markt ist inzwischen breit gefächert und mit tollen Produkten übersät, auch für Leute, die professionell arbeiten. Ich sagte ja oben, dass dieses Feld „professionell“ heute auch ein sehr weites ist. Es gibt zum Beispiel viele Fotografen und Filmer, die im Bereich Events und Hochzeiten arbeiten und die Vorzüge einer DSLM im Videobereich zu schätzen wissen.
        Ich selbst bin Hobbyfilmer und – fotograf und mache private Reisefilme und viel im Bereich Architektur und Kunst, mache auch hin und wieder mal beruflich Projekte, bei denen ich Foto- und Videoequipment einsetze.
        Wer gerne eine reine Videokamera und eine reine Fotokamera mitschleppen will, kann das auch heute noch gerne tun, aber es gibt sehr viele Gründe, die dagegen sprechen. Es gibt im Preisbereich bis 1500 Euro erstmal kaum Videkameras mit Großbildsensor in der Bild- und Codecqualität beispielsweise einer Fuji X-T3 oder einer Panasonic GH5. Mir fiele da spontan nur die Blackmagic Pocketcam Mini ein. Da brauchst du aber eine komplette zusätzliche Equipmenttasche, wenn du die zusätzlich zu deiner Fotoausrüstung mitnehmen willst. Dann musst du halt nochmal locker 2000 – 3000 Euro zusätzlich zu einem Fotoapparat investieren und musst die Kameras bei dem jeweiligen Event, das Fotos und Videos verlangt, laufend wechseln oder brauchst im Idealfall ein komplettes Aufnahmeteam. Das wäre mir dann alles aber eine Nummer zu groß. Es gibt sehr viele Amateure und Profis, die alleine unterwegs sind.
        Ich selbst habe einen Rucksack, da habe ich zwei Fuji X Bodys drin und ca. 5-6 Objektive dazu, die den Brennweitenbereich zwischen 10 und 200 mm abdecken incl. einiger lichtstarker Festbrennweiten. Dann noch eine Gopro, 5 kleine LED Leuchten, ein Audiorecorder mit diversen Mikrofonen, ein paar ND-Filter, ein kleines Stativ, 10 Akkus für die Kameras, Batterien für den Audiorecorder, eine Powerbank mit diversen Kabeln zu allen Geräten, Reinigungszeug und sicher noch einiges mehr. Also ein komplettes kleines Studio. Die Fotos, die ich mitbringe sind so gut, dass sich davon inzwischen sogar einige Profis beeindruckt zeigen und sich auch schon Fuji DSLMs zugelegt haben. Dazu kann ich mit einem kleinen Schalter am jeweiligen Body, das komplette System auf Video umstellen und habe ein kleines Aufnahmestudio für Video dabei. Das Filmmaterial ist ebenfalls auf höchstem Niveau, sodass man eigentlich nur noch durch die eigene Kreativität begrenzt wird.
        Kurz gesagt, das Bild vom Profifotografen, das einige noch mit sich herum tragen, scheint mir etwas veraltet zu sein. Und, wie schon oft betont, natürlich arbeiten unterschiedliche Leute auch immer anders. Der Profifotograf im Studio, der mit einer Phase One oder Hasselblad Mittelformat arbeitet, wird diese vielleicht nicht gern in der Streetfotografie einsetzen, wenn er das überhaupt machen sollte. Und der Wildlifespezialist, der sich in arktischen und tropischen Breiten aufhält und riesige Telebrennweiten braucht, der wird sein erprobtes System nicht tauschen wollen. Ich persönlich sehe keinen Grund, irgendjemandem etwas vorschreiben zu wollen, auf welchem Wege er zu welchen Ergebnissen kommen soll. Das kann jeder für sich selbst entscheiden.

  • Die Kommentare unter manchen Photografix Artikeln sind wirklich bemerkenswert. Aus marketingpolitischer- und auch aus soziologischer Sicht. Ich finde auch sehr gut, dass diese nicht gelöscht werden. Auf photoscala reicht mittlerweile eine winzige Kritik an einem Produkt und schon wird der Kommentar nicht veröffentlicht. Das Ergebnis ist eine Tendenz der Kommentare in Richtung null. Aber wie gesagt, die Hater treffen oft sehr aufschlussreiche Aussagen, obwohl es auf den ersten Blick überhaupt nicht danach aussieht. Ein wahrer Schatz, der sich hier auftut.