Canon Kameras

Canon: Neue Infos zur 100-Megapixel-Kamera

Zuverlässige Quellen bestätigen, dass Canon an einer Kamera mit mehr als 100 Megapixeln arbeitet, die 2023 auf den Markt kommen soll.

Gerüchte zur Canon EOS R5S

Die Gerüchte zur Canon EOS R7, der ersten APS-C-Kamera mit RF-Bajonett, haben uns über viele Jahre begleitet. In diesem Fall hat sich mal wieder bestätigt: Wo Rauch ist, da ist oftmals auch Feuer.

Zu einer neuen Canon EOS R mit einer außergewöhnlich hohen Auflösung gibt es ebenfalls seit vielen Monaten Gerede. So haben beispielsweise im März 2021 Gerüchte die Runde gemacht, dass Canon an einer Kamera mit mehr als 100 Megapixeln Auflösung arbeitet. Im Februar 2022 tauchten dann plötzlich Informationen zu einer neuen Canon DSLM mit 75 Megapixeln auf.

So ganz schien in der Vergangenheit also noch nicht klar gewesen zu sein, wie hoch die Auflösung der potenziellen Canon EOS R5S schlussendlich ausfallen wird. Canon hat da intern sicherlich auch verschiedene Optionen ausprobiert.

Mehr als 100 Megapixel, Markteinführung 2023

Nun scheint es allerdings Gewissheit zu geben. Die Webseite Canonrumors berichtet nämlich, dass Canon eine Kamera mit mehr als 100 Megapixeln vorstellen wird. Das Interessante an dieser Meldung ist, dass sie von Canonrumors erstmals mit „CR3“ und somit quasi als Fakt und nicht mehr als Gerücht eingestuft wird. Vergangene Artikel zur neuen High-Megapixel-Kamera hatten immer nur ein „CR2“ erhalten.

Inzwischen scheint also ziemlich sicher zu sein, dass Canon in absehbarer Zeit die Schallmauer von 100 Megapixeln durchbrechen möchte. Die Quellen berichten, dass die Markteinführung derzeit für die 1. Jahreshälfte von 2023 geplant sein soll. Eine erste Präsentation könnte aber wohl schon Ende 2022 erfolgen.

Braucht man mehr als 100 Megapixel?

Die Kollegen von Sonyalpharumors haben auf die Meldung zu Canons 100-Megapixel-Kamera mit einer Umfrage reagiert und die Community gefragt, ob Sony denn ebenfalls mehr als 100 Megapixel anbieten sollte oder ob der Hersteller lieber bei 61 Megapixeln bleiben und sich auf Verbesserungen in Sachen Dynamikumfang und Farben konzentrieren sollte.

Das Zwischenergebnis ist relativ eindeutig, derzeit sprechen sich 73 Prozent der Befragten dafür aus, dass Sony bei 61 Megapixeln bleiben soll. Nur 27 Prozent würden sich mehr als 100 Megapixel wünschen.

Wie seht ihr das? Macht eine Canon EOS R mit mehr als 100 Megapixeln in euren Augen Sinn?

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Henry

Irgendjemand wird sie schon gebrauchen können und wenn auch nur, um sie zu besitzen. Vor allem die Computerindustrie wird sich freuen, wenn stärkere Rechner geordert werden. Bei mir löst sie keinen erhöhten Speichelfluss aus.

Claudia

das auf jeden Falle. Neue Computer braucht das Land… auch wollen die 8KDisplays gefüttert werden

Leonhard

Brauchen wird es wohl keiner, haben wollen hingegen mit Sicherheit einige.

Wer sich eine bestellt sollte sich gleich einen neuen Rechner dazu anschaffen, unter 64GB Arbeitspeicher und 16GB auf der Grafikkarte erst gar nicht anfangen und sich noch 2 Kaugummistreifen a mind. 2 TB als RAID 0 reinklemmen, sonst kann man zu oft die Kiste aufmachen, um nachzurüsten!

lichtbetrieb

Es sei denn, man gönnt sich Apples neuen M1. Da kommt man auch mit vergleichsweise weniger zurecht.
Aber auch unter Windows wird man das nicht benötigen für 100MP. Vor allem wenn z.B. Lightroom einfach etwas besser optimiert wäre.

Rawbert

Beziehst du dich auf die Gegenüberstellung von M1 u. x86 in der aktuellen ct? Dort heißt es auch, dass M1 unschlagbar in Effizienz sei, aber auf beiden Systemen ab 10 Kernen Bildbearbeitung Spaß mache, z.B. habe sich ein 46MP-Raw in weniger als einer Sekunde geöffnet. Fügt man dem x86-System eine entsprechende Grafikkarte hinzu, würden die x86er grundsätzlich schneller sein. Und Photoshop brauche nicht mehr als 16GB Arbeitsspeicher.:-) D.h. sogar ein neuer 2000€-PC dürfte Leonhards 100MP-Dateien gewachsen sein.

lichtbetrieb

Ich beziehe mich auf meine Erfahrung. Ich habe ein m1 MacBook Air und ein Windows PC selber zusammengestellt nach Empfehlung von Puget System, also ein Ryzen 9 5900X, 32 GB, 3070ti und schnellste M2 SSD. Klar ist der Windows PC schneller, ich kann damit 45 MP im Entwicklungsmodul quasi ohne Wartezeit durchswitchen, maskieren usw. bei lightroom, was mein Workflow unheimlich beschleunigt. Da brauch mein M1 schon etwas mehr Zeit, liegt aber auch an den 8Gb RAM. Da habe ich dummerweise gespart. Trotzdem ist es absolut beeindruckend was das Gerät kann, für unterwegs ein Traum.

Leonhard

Ihr habt beide recht, aber eben auch irgendwo dann wieder nicht. Das wichtigste Teil an jedem Rechner ist am Ende der Anwender, seine Art zu arbeiten macht ein System dann entweder pfeilschnell oder mit der Zeit auch wieder schnarchlangsam. Ich habe noch niemals eine Hochzeit fotografiert, arbeite aber am Rechenknecht wohl wie ein Hochzeitsfotograf, habe meine aktuelle Arbeit auf der Platte und wenn diese fertig und erledigt ist, dann fliegt sie auf ein Sichrungslaufwerk, Ende Gelände. Mein holdes Eheweib, die braucht immer alles, führt dazu, dass da heute bereits auf mehreren externen Platten etwa 6TB an Datenmüll geschleift werden muss. Die Menge macht auch hier wieder das Gift, der ganze Datenschrott von tausenden Bildern muss irgend wo hin. @Rawbert: Diese CT-Tests haben alle einen klitzekleinen Nachteil, sie basieren ausschließlich auf dem „Hier und Jetzt“. Toll, wenn ein Rechner eine 46MP Datei quasi in Echtzeit öffnet, was aber auch daran liegt, da stehen vor dem Tester nagelneue Geräte und man öffnet die Datei von dem Kaugummistreifen, den sie uns heute als Festplatte verkaufen. Würden die in dem Test die Datei von einer Magnetplatte laden oder gar von einer alten DVD, dann würden die 10 oder 16 Kerne im Rechner „Kaffeepause“ brüllen… Weiterlesen »

Josef

Beim Vergleich Kamera und Rechner, werden hier immer wieder zukünftige Kameras und aktuelle Rechner gegenübergestellt.
Wenn man von Kameras der Zukunft spricht, muss man im Gegezug genauso an künftige Rechner denken.
Denn auch auf diesem Sektor geht die Entwicklung rasant weiter.
Und die neuen Rechner werden, wie die aktuellen, bezahlbar sein. Mein erster PC Anfang der 80er hat inflationsbereinigt wesentlich mehr gekostet als mein jetziger Highend PC.

Rawbert

Leonhard, klar braucht man eine SSD. Damit kann man Rechner schon beschleunigen, auch ältere. HDDs waren schon immer der Flaschenhals. Übrigens rechnet Affinity Photo doppelt so schnell wie vor zwei Jahren, kommt also immer auf die Software an, wie gut sie mit steigender Kernzahl skaliert. An deiner Stelle würde ich mir NAS-Laufwerke zulegen, reicht ja eine einzelne Platte. Und diese natürlich regelmäßig sichern. Dann sparst du dir die ganze Stöpselei…

Rawbert

Für einen Vergleich muss ich mich auf externe Berichte beziehen, weil mir kein M1-System zur Verfügung steht. Ansonsten konfiguriere und baue ich seit 20 Jahren PC-Systeme für mich und meinen Bekanntenkreis zusammen. Daher kann ich gut einschätzen, was für eine Rakete du da hast. Viel Spaß damit! Ach ja, was Apple mit dem Mac Studio zeigt, ist ein Meisterwerk was Leistung, Geräuschentwicklung und Platzbedarf anbelangt. Dieses Verhältnis wird man im Selbstbau nicht erreichen. Für mich aber zu unflexibel.

Leonhard

Ja, stimmt alles, hat aber eher historische Gründe! Mir hat vor eingen Jahrzehnten mal ein Oberguru von MS erklärt, sie hätten beim neuen Windows jetzt diese wunderbare, grafische Oberfläche entwickelt. Habe dem damals recht kurz geantwortet, sie würden jetzt das nachäffen, was Apple seit Jahren schon weiß und MS immer wieder bestritten hat. Durch die durchdachtere Software des BS holt der Apfel eben mehr aus dem System heraus als der Win-Rechner, was man dort mit immer gigantischer Hardware zu übertrumpfen versucht. Rakete, ääääähm, jein, ist wie bei den Kameras, jeder Rechner wird mit der Zeit gefühlt zu langsam, dann muss ein anderer her, ergo wie hier auch. Benutze schon seit einiger Zeit nur noch Rechenknechte, an denen man selber nicht mehr viel baut, liebe dort die „Backsteine“, also eher die unhandlichen und zu schweren Notebooks, und dies mit gutem Grund! Ein Freund von mir, der muss immer den neusten Rechner haben, am besten dann den 9er von Intel oder die neuen von AMD, dazu natürlich dann eine 3080TI oder 3090 und den Schweinemist in einer Kiste, die nicht dicker als 4lagiges Klopapier ist. Dann wundert er sich immer, wieso die Möhre nicht will wie er will, hat wohl die Wattbegrenzungen… Weiterlesen »

Thorsten

Ähnlich verhält es sich mit Linux-Systemen. Das eigentliche System braucht kaum Ressourcen. Für die Anwendung steht viel mehr Performance zur Verfügung. Leider haben sich Linux Systeme nie auf Desktop PCs nie durchgesetzt. Anwendungen würden profitieren.

Leonhard

Auch wieder ja und nein! Linux hat auf dem Destop den Nachteil, dass durch die Marktführerschaft von MS (also auf den klassischen Geräten) die Hersteller von Hardware quasi gezwungen sind, für ihre Ware auch gleich die Treiber selber zu produzieren. Wenn eine Grafikkarte keine brauchbaren Treiber für Windows hat, dann kannst Du die den Hasen geben, werden nicht viele Leute kaufen. Linux ist eben wie die Katze (geht nun nicht um unseren Cat) die sich selber in den Schwanz beißt, da der prozentuelle Anteil am Markt auf PC´s so gering ist sind auch sehr viele Softwareschmieden nicht besonders interessiert, ihre Anwendungen auch für einen Linux-PC anzubieten. Außerdem sind auch die Nutzer bei diesem BS ein ganz besonderes Völkchen, alles soll am Ende umsonst sein, besser noch, man kriegt noch was kostenlos dazu. Die Finanzierung ist auch so eine Sache, denn nutzen wollen immer alle, was dafür zurückgeben eher weniger, hier könnte Mark sicherlich sehr gut erklären, was ich damit nun meine! Hier können wir uns schreiben, weil Mark die Seite mal aus Interesse und Spass an der Freude diese Seite ins Leben gerufen hat, Linus Torvalds ärgerte sich als Student, dass er für ein „schnelles, dreckiges Betriebssystem“ auch noch Geld… Weiterlesen »

Rawbert

Bitte nicht immer so auf MS herumhacken! Apple macht’s sich einfach, schon immer, und unterstützt nur ausgewählte Hardware. Da funkt kein exotischer Treiber dazwischen, das BS bleibt schlank und stabil (jedenfalls in der Theorie). Dafür durften sich die Kreativen aber auch in der Vergangenheit mal schnell eine neue Adobe-Suite kaufen, als Apple sein BS runderneuerte – bei MS undenkbar. Wenn MS ein neues BS auf den Markt bringt, soll es einerseits supermodern sein, andererseits aber auch Hardware von 1984 einbinden können. Beim Look genauso: Gibt es optische Veränderungen schreien alle auf, gibt es keine, kommt die Frage weshalb nichts Neues geboten wird. Unter Linux ist auch nicht alles Sonnenschein. Klar, lasse ich nur Debian ohne GUI als Server laufen, ist der Ressourcenverbrauch minimal, mit grafischer Oberfläche nicht mehr. Unter Ubuntu geht manches einfacher und vieles komplizierter als unter Windows (Ich arbeite mit beiden täglich).

Leonhard

Verstehe nun nicht was Du meinst, lieber Rawbert!

Ich hacke doch überhaupt nicht auf MS herum, wieso sollte ich auch, habe es auf beinahe allen Rechnern und bin es zufrieden. Das die Hardwarehersteller die Treiber liefern müssen erklärt sich aus der Markmacht von MS, soviel ist einfach nur normal. Wenn ein Hersteller so gewaltig auf dem PC-Markt Anteile hat, dann programmieren die alle für den Marktprimus, inklusive der Virenbande.

Früher war es eh so, wenn eine Assistentin für einen MS-Rechner zu doof war, dann gab es einen Apfel!

Rawbert

Gut, lieber Leonhard, dann gab’s da wohl ein Missverständnis meinerseits. Übrigens, den doofen Anwendern und Anwenderinnen haben wir so einiges zu verdanken, selbst wenn sie mit dem Apfel spielen. Z. B. wurden lange Zeit die USB-Sticks mit Schreibschutz vom Markt genommen, weil die Retouren-Quote einfach zu hoch war 😉

joe

Wenn nur gekauft würde was gebraucht wird, dann gäbe es etwa 80% der Waren nicht die gehandelt werden. Darum geht es aber gar nicht, in der Ökonomie geht es nur um Nutzen und Grenznutzen. Wenn mir subjektiv etwas Nutzen bringt werde ich dieses Gut nachfragen, sofern ich die notwendigen Ressourcen habe, und solange der Grenznutzen zunimmt werde ich noch mehr davon haben wollen. Ich denke damit ist zum Thema 100MP notwendig oder nicht mehr oder weniger alles gesagt.

Rebian

Gibt es eigentlich irgendein Thema, bei dem du nicht deinen Senf dazugeben musst. Du kommst mir vor wie ein Tauchsieder, der hängt sich auch in alles rein.

Joschuar

…und Dein Tauchsieder ist kaputt 😉 Oder warum reagierst Du überhitzt! LOL!
Meinungsfreiheit ?!!?

Leonhard

Joschuar, da sprichst Du ein wahres Wort gelassen aus!

Kann aus dem Text vom lieben Joe auch in keinster Weise einen solchen Sprengstoff heraus lesen, dass da einer so einen Rumms drauss machen muß, verstehe wer will!

joe

Trink dein Bier aus und leg dich wieder hin und gut ist! Ich kann übrigens nichts dafür, dass dich deine Frau verlassen hat.

Rawbert

Kann auch ein Mann sein! Oder diverse(r).

J.Friedrich

Ja, 100MP mindestens! Denn dann hört endlich das Genöle gegenüber MFT mit 25MP x 4 macht 100MP Pixeldichte mit gleicher Dynamik u Lowlight- Grusel endlich auf. Und überhaupt mit der Auflösung der 1,2er Optiken die bei Offenblende max. 50MP Auflösen u abgeblendet auf Optimalwert dann die 80 MP gerade mal in der Bildmitte knacken. Jaja 100MP müssen her anstatt hochzurechnen bei den 2 Fotos im Jahr – wo das einer mit FF !! mal braucht. Ich hol mir so ein Teil und schraub mir das Nifty-Fifty vornedran! Wie geil ist das denn oder häng die Dunkeltüten mit 600/800mm drann, geil immer Nebel! Ja, aber Videooooo wird richtig meegaaa! 12K mit 60 Frames da qualmt die Herdplatte in der Hand – der Lüfter ist von RollsRoyce hab ich gehört. 80MP Pro Frame und 120dBa Lüftergeräusch gratis. Die Akkus werden an Hochspannungsladesäulen gecharged (für die Anglophobiker hier: uffgelaade) Ich finde unter 100MP geht eigentlich garnicht mehr. Ach halt … kann nicht die neue MFt mit 20 MP per Sensor das schon jetzt mehr oder weniger? Nö, Canon da muss bisserl mehr kommen als läppische 100 MP! Also ich kauf mir noch 3 R6en, dann hab ich auch 100MP … Muss aber jeder… Weiterlesen »

Michael7

Die sollen lieber die Software und Rechenlleistung auf das Niveau der Smartphones anheben. Vor allem bei wenig Licht kann ich mit dem Smartphone meines Sohnes nicht mehr mithalten. Ich kaufe keine VF DSLM mit Licht starken Objektiv im Gegenwert eines Kleinwagen. Wann wachen die endlich auf, die 100Mp Smartphones rechnen 5 Bilder / s mit Bildstabi zu einer Nachtaufnahme. Die Jugend interessiert nur das Ergebnis, nicht wie das Bild entstanden ist.

Archilex

So schauts aus.

Ich

„Vor allem bei wenig Licht kann ich mit dem Smartphone meines Sohnes nicht mehr mithalten.“

Dann muss deine Kamera aber schon sehr alt sein.
Smartphones werden immer besser insbesondere Software und KI, aber von der Bildqualität aktueller KB Kameras sind sie immer noch meilenweit entfernt.

Wer den Unterschied nicht sieht, sollte sich freuen, denn dann kann er sich das Geld für eine ordentliche Kamera sparen. Für mehr als Schnappschüsse reicht mir ein Smartphone leider nicht aus.

Leonhard

Hierzu nun mal eine entgegengesetzte Meinung:

Also 100MP, die braucht man unbedingt! Die nagelneue 100MP Kamera genommen, die Erbtante mit Blende 32 abgelichtet, endlich mal ein Bild, auf dem die Alte aussieht wie die Marsoberfläche an den stürmischen Teilen dieses Himmelskörpers, auf die nächste Überweisung brauchst Du dann nicht mehr zu warten und um Erbschaftssteuer brauchst Du Dir auch keine Gedanken mehr zu machen, wollen wir wetten?

Ausserdem ist es eine Art Religionsfotografie, die Religiösen warten auf den Erlöser, Du auf die Optiken die irgendwann dann mal kommen und somit warten alle eben immer auf irgendwas, Hauptsache sie kaufen!

Genau wie ich unbedingt das 550PS Cabrio brauche mit der netten DD-Dame auf dem Beifahrersitz!
Klar weiß ich, dass ich das Ding nicht mehr fahren kann und ……stopp, Leo, nicht wieder gewöhnlich werden……, aber Hauptsache Du glaubst, wenn ich an Dir vorbei fahre, ich könnte die 550PS-Maschine noch beherrschen und………. (siehe oben).

Bis ich mit 4 Gehirnzellen 100MP betrachtet habe wird es schon Zeit, die MKII zu bestellen, so geht es heute!

J.Friedrich

Du hast die Botschaft wahrlich begriffen: 100MP und Doppelt-Digital auf dem Massage-Beifahrersitz – das ist ja lebensgefährlich 😉

Leonhard

Klar habe ich die Botschaft begriffen, auch das Angeben immer teurer wird!

Haben wir nicht früher alle die XXXL-Lümmeltüten gekauft, nicht weil wir sie gebraucht haben, sondern damit die nette Dame an der Kasse glaubte, wir bräuchten sie.

Die Angeberei kostete damals einen Heiermann, was die neue 100MP von Canon kostet, da kann man sich mal die Preissteigerung ausrechnen, au Backe!

René

Ist Beugungsunschärfe ab f5.6 sehr gut nutzbar?🙈

Tomk

Genau da sehe ich auch das Probleme. Sind doch die 100 MP bzw. 150 MP bei Fuji und Phase One schon Grenzwertig.
Focus Stacking oder Scheimpflug sind halt nicht bei allen Motiven sinnvoll einzusetzen. Wie schaut das bei 61 MP bei KB aus?

René

Also was ich in meinem Umfeld so beobachte und sehe sind die 61mp diesbezüglich gut händelbar – innezuhalten auf Beugungsunschärfe schlechter als 42 oder 33mp, besser als 100mp. Letzteres ist natürlich kein Erfahrungswert aber die Physik lässt sich halt nicht überlisten.

Matthias

Hört sich gut an für die Wildlife-Fraktion. Dann spart man sich die Teletüten und kann mit kurzen Brennweiten und Lichtstärke 1,4 ins Feld ziehen, um anschliessend gnadenlos reinzucroppen…

Mirko

die Gerüchte sieht ca. 5 Jahren im Umlauf, toll

Josef Moeller

macht es ! ne Menge Jahre fotografierte ich mit der Nikon D800E. Jetzt fast nur noch mit dem Samsung S20ultra im 108 MP-Modus. Ja, 100 MP machen Sinn. Ich kann in die Fotos reizoomen und hab immer noch genug Detaile. Kritiker werden bemängeln „nur ein Handy“, aber sie haben noch keine Fotos aus der NIkon D800E und dem Samsung S20ultra am Bildschirm unter gleichen Bedingungen vergleichen können….ich habs gemacht und war erstaunt….

Gerd

Mich würde interessieren: Wer braucht überhaupt 100 Megapixel und wofür?

joe

Man geht immer von sich selbst aus, was ja auch richtig und normal ist, aber man muss akzeptieren, dass es Menschen gibt, die für uns unverständliche Bedürfnisse haben, das heisst aber noch lange nicht, dass diese unberechtigt oder falsch sind. Wozu braucht man 1000PS in einem Auto oder eine Beschleunigung von 0-100 in unter 2Sekunden? Wozu braucht man eine 150m lange Privatyacht? Wer bestimmt, wann es genug ist? In der freien Welt darf man – solange man andere nicht einschränkt und sich an die Gesetze hält – machen und kaufen was man will.

Gerd

Du bist null auf die Frage eingegangen. Nochmal: Wer braucht 100 Megapixel und wofür?

joe

Gerd es gibt alleine in D 80 Millionen Menschen, auf der Erde sind es rund 8Mrd. Wenn davon ein Promill an Kameras interessiert ist, dann sind das in D immer noch 800’000 und selbst wenn es nur jeder 10’000ste ist, bleiben noch 80’000 übrig. Weltweit wären das dann 80’000’000 oder wenn wir jeden 10’000sten nehmen 8 Millionen. Niemand kennt die individuellen Bedürfnisse von all diesen Menschen, nur weil Du es nicht brauchst, heisst es nicht, dass Dein Unverständnis für 100MP für alle die richtige Entscheidung ist und es keinen Bedarf gibt. Ich erinnere mich noch an Diskussionen wo es hiess, wer braucht schon 20MP! Keine Firma entwickelt Dinge von denen sie erwartet, dass sie nicht verkauft werden!
Konkret, ich habe recht viel Geld verloren, weil ich geglaubt habe wer braucht das? Meine Schwester hatte einen Insider Tipp, dass Pfizer an einer Potenzpille arbeitet und hat mir damals empfohlen Pfizer Aktien zu kaufen. Ich habe zu ihr gesagt, wer ausser ein paar alten Männern braucht das und dankend darauf verzichtet!

Ich

„Gerd es gibt alleine in D 80 Millionen Menschen, auf der Erde sind es rund 8Mrd. Wenn davon ein Promill an Kameras interessiert ist, dann sind das in D immer noch 800’000…“

80.000 wäre die richtige Lösung deiner Rechnung. Nichts zu danken.

joe

Und das passiert mir. 🙈 Erzähl das bloß keinem meiner Studenten. Man wird nicht nur älter, sondern auch blöder😭

Leonhard

Einspruch, Herr Dozent!

Wir werden nicht blöder, sondern wir machen uns im Alter blöder, dies ist ein Unterschied.
Die These, im Alter würde in der Birne nichts mehr nachwachsen ist schon lange widerlegt, organisch ginge alles noch, aber, wir werden eben immer fauler, der A…. klebt am Sessel und für die Weiterbildung unserer Kinder hegen wir reges Verständnis.

Das mit der Pille hätte einem Ökonomen allerdings nicht passieren dürfen, lieber Joe. Hättest Du Dir nur die Frage gestellt, für welche ca. 10cm Mann am meisten Geld auf den Tisch legt wärst Du eingestiegen.

Aber ich möchte Dir auch danken, lieber Joe, einem alten Mann, dessen Gesäß längst am Sessel festgeklebt ist die Chance zum Klugscheißen zu ermöglichen zeugt von Deiner großzügigen, menschenfreundlichen Art!

Leonhard

Bevor Du hier unseren lieben Joe angehst, erkläre uns doch bitte einmal, was Du unter dem Begriff „brauchen“ verstehst, weil brauchen ist so ein sehr weit fassbarer Begriff, ein Primärbedürfnis ist eine 100MP-Kamera sicherlich nicht, nur, dies hat sie mit einer 20MP Kamera oder besser gesagt jeder anderen Kamera auch gemeinsam.

Selbst ein Profifotograf bräuchte keine 100MP-Kamera, wenn er einen richtigen Beruf gelernt hätte *wegduck und ab durch die Hintertür*

Claudia

das Smartphone meiner Stochert hat 100MP. Die sie nur bei genügend Licht hin und wieder nutzen kann. Es ist manchmal von Nutzen bei MakroPhotographie oder als DigitalZoom.

Im Profibereich würde ich eher als (bei genügend Licht) auch als Puffer ansehen um ggf. einen anderen Bildausschnitt zu wählen als ursprünglich gedacht.
Manchmal ist auch hier ein kleiner digitalZoom ganz nützlich.

RaRö

Ich brauche einen „bezahlbaren“ EOS-R Nachfolger, 32-36 MP, 5-Achsen-Bildstabilisator und 4K-Auflösung / 60 fps ohne Crop-Faktor.

Matthias

Gerd, wie Du siehst, weiss es keiner. Auch der Kameraindustrie sollte mittlerweile bekannt sein, wo die Reise hingeht.Im professionellen Bereich wird deutlich weniger ausgedruckt. DIN-A-3 kommt selten vor, meistens bewegen wir uns bei Bildgrössen zwischen 13 x 18 und DIN-A-4. Die meisten Fotos werden als JPG auf dem nicht kalibrierten Bildschirm betrachtet. Dann gibt es aber noch diejenigen, die sich ihre Bilder unbedingt in der 100%-Ansicht anschauen müssen, wobei immer nur ein kleiner Ausschnitt des Gesamtbildes zu sehen ist. Und genau für diese kleine Gruppe sind die 100MP, wenn ihre Objektive für diese Auflösung ausgelegt sind. Irgendwie geht das aber an der Praxis vorbei. Selbst die 45MP meiner Z7 liegen schon deutlich über den Anforderungen des täglichen Fotolebens…

Leonhard

Lieber Matthias,

dies ist der Kameraindustrie doch alles bekannt, die bauen aber nicht, was gebraucht wird, die bauen was verkauft wird. Wenn viele Leute nach einem 100MP-Sensor schreien und den auch kaufen, dann interessiert die Logik rein gar nicht mehr, ist beim Stromsparprozessor im PC doch genau so, ob der auch Leistung spart spielt keine Rolle, Hauptsache die Spinatfraktion kauft das Ding!

Matthias

Leonhard,
wenn die sogenannte Spinatfraktion kauft und immer noch unzufrieden ist, hat Houston ein Problem. Denn Marketing-Getöse und Realität bewegen sich in unterschiedlichen Welten…

joe

Endlich, einer der kapiert wie Wirtschaft funktioniert, Danke Leonhard

Archilex

Seit der Nikon D800E mit 36MP bin ich mit der Auflösung zufrieden. 36MP reichen für hervorragende Ausdrucke in 1,50 m Breite und 1,0 m Höhe an die man bis auf 30cm herantreten kann und immer noch weitere Details erkennt. Der übliche Betrachtungsabstand eines Bildes ist die Bildschirmdiagonale. Alles was danach kam ist für 99,99 % der Fälle einfach unnötig. Michael7 hat das hier schon richtig geschrieben. Die Hersteller sollten lieber dringend die Kamerasoftware und die Features auf den Stand der aktuellen Smartphones bringen, denn nicht jeder der gerne fotografiert hat auch Lust jedes einzelne Bild später stundenlang in der EBV zu optimieren um damit die Qualitätsstufe eines Smartphones zu erreichen. Die Entwicklung wurde meines Erachtens nach völlig verschlafen und führt mehr als angenommen zu einem Rückzug von potentiellen Käufern aus dem Markt. Seit dem iPhone 11 mit 14/28/50mm-Äquivalent bleibt meine Kamera öfters zuhause. Und 12MP reichen locker die üblichen Anwendungen. Die 100MP-Diskussion führt die Hersteller in die Sackgasse. Wer wirklich Bock auf Bilder hat und braucht andere Features!

Josef

Es gibt viele Menschen, die sind mit ihrem 10 Jahre alten Auto zufrieden.
Genauso gibt es welche, die sich alle 2 Jahre ein neues kaufen.
Die Weiterentwicklung führt niemals in die Sackgasse.
Stillstand in der Technik bedeutet das Ende des Produkts.
Jedes technische Produkt wird weiterentwickelt.
Der Hersteller, der das nicht macht, ist relativ rasch weg vom Fenster.
Schon bald werden wir über 150 MP diskutieren.

Archilex

Aktuell fotografiere ich mit der Z9, 45MP, ich verstehe schon was Du mit Weiterenticklung meinst. Die hat die Z9 durchaus in vielen Bereichen. Gestern habe ich die KI in DxO PureRAW 2 getestet. Das ist der Hammer was dort im Bereich der Rauschunterdrückung im High-ISO Bereich, bei gleichzeitiger Schärfung und Detailherausarbeitung möglich ist. Soetwas haben heutige Mobiltelefone bereits implementiert und das sollten auch aktuelle Kameras aus dem Stand können. Mehr Dynamik und bessere Rauschunterdrückung, Nachtbildgenerierung wie auf den Handys etc. Das alles hilft und macht Spass. Wer möchte kann es ja abschalten. Mit Pixelshift dann noch auf 150MP wenn es mal nötig sein sollte gerne. Aber ein Sensor mit echten 100MP und mehr, das muss echt nicht sein für mich.

Leonhard

Ja, nicht jeder hat Lust, seine Bilder stundenlang zu gestalten, aber sicherlich sehr viele Leute haben dies.

Man wird auch mit KI niemals so wirklich richtig NI ersetzen können, schon deshalb, weil jeder Mensch anders ist als der andere und man mit Bildern eben auch seine Sicht der Dinge zum Ausdruck bringen möchte.

Gerade im Bereich Foto mit richtigen Kameras wird dieser Anteil Leute wohl auch noch sehr hoch sein, denn wer die von Software glattgebügelte Welt der SP-Bilder liebt, der sollte dann besser gleich zu so einem Ding greifen.

Auch die Sackgasse sehe ich so nicht, Menschen kaufen nicht, was sie brauchen, sie kaufen was sie wollen und wenn so eine 100MP-Canon dann genug gekauft wird, was juckt es Canon, ob die dann auch wirklich gebraucht wird. Nebenbei, brauchen gibt es so nicht wirklich, mein Enkel braucht zum Schlafen seinen Schlumpf, dafür gibt es keinen real existierenden Grund, trotzdem kann er ohne den Stoffkameraden nicht schlafen!

Joachim

100MP; wer ist die Zielgruppe? Der Preis dürft üppig sein. Ich, als Normalo brauche das nicht. Technisch sind 100 MP eine feine Sache. Da kann man sich APS-C, MFT usw. sparen. Man „cropped“ einfach. Da geht aber die Lust am Photografieren verloren. 100MP ist was für Profis. Da gebe ich meine 1300 Euronen des Aktiengewinns bei Hensold lieber für die R 7 aus. Damit kann ich was anfangen. In 5 Jahren werde ich vielleicht anders darüber denken. Wer weiss das schon. Zumindest gut ist es, dass die Sensoren weiter entwickelt werden. Die EDV wird es auch machen.

Matthias

aber welcher Profi will sich die 100MP-Probleme auf den Hals laden? Es sei denn, er muss damit protzen, um Aufträge zu generieren. Zumindest gibt es dann die Option und jeder kann das für sich persönlich entscheiden.
Der Sinn in der praktischen Anwendung erschliesst sich mir gerade nicht. Vielleicht die so oft erwähnte Entschleunigung?

Joachim

Ergänzung:
Breche ich die 100 MP auf APS-C (Canon), dann müßte der APS_C Sensor 38 MP haben. Die R7 hat schon 32 MP. Also so fern dürften die 100 MP nicht sein. Da stellt sich die Frage, welche Objektive können die 100 MP richtig gut auflösen? Das ist dann die Preisfrage. Mit MTF Kurfen und Kontrast wird man es annähernd feststelllen können. Man wird sehen.
Persönlich halte ich den kommenden Foveonsensor von Sigma da irgendwie verständlicher. Hat die 3 Grundfarben mit denen man gut arbeiten bzw. bearbeiten kann. Da mal die MP´s abwarten.

Claudia

Mich würde interessieren, ob man diese 100MP auch mit einem mittelklasseobjektiv unter 1000EUR auch genügend auflösen kann. Weiss jemand welches Objektiv hier genügend Auflösung bietet? In welchem Preissegment wären diese Objektive ?

René

Definitiv nein, dass werden auch nur die neuesten und teuersten Objektive können, aber rein rechnerisch, also x*y hat das Bild ja trotzdem 100mp 🙈🙈🙈 *der zweite Teil des Satzes ist natürlich sarkasmus*

Joschuar

… man könnte aber auch anders herum das Problem angehen. Mit 100 MP kann man ein Natives Bild mit 25MP erzeugen was auch Vorteile bringen wird, oder wenn die Pixel Quat sind Elektronisch im one Shot ein 400 MP erzeugen, durch KI sicher im Bereich einer SM technologie 😉

Claudia

Ich würde die 100MP nur aktiv nutzen, wenn ich es tatsächlich brauchen würde. Ausreichend wäre auch ein zusammengefasstes Binning auf 25MP. (Wenn dadurch die Lichtausbeute,Dynamik und Farbtreue steigen würde
Cool wäre auch die andere Seite, das Erhöhen der Auflösung durch Pixelshifting auf ca. 400MP.

Joschuar

😉

Claudia

Mehr Dynamikumfang wäre natürlich besser als 100MP

joe

Also, alle die sich jetzt fragen wozu 100MP müssten sich auch die Frage stellen wozu 40MP bei Fuiji APS-C, denn die Pixeldichte ist in beiden Fällen nahezu gleich. Braucht man das? Leonhard hat es richtig formuliert: was bedeutet brauchen? Brauchen zum Überleben, brauchen für die Arbeit oder brauchen weil es einem Spass und Freunde bereitet? Die 26MP Fuji kostet übrigens 2’500.-$ und ist damit so teuer wie die A74 und etwas teurer als die R6 oder die R7 mit dem 24-105/f4.
Eine 100MP Kamera kann man auch hervorragend im Crop-Modus verwenden und hat dann ziemlich exakt die 40MP der Fuji.

Glocke

Bevor fast alle schon wieder wissen was man braucht, schauen wir in die nahe Vergangenheit. ISDN wurde nicht gebraucht, FullHD wurde nicht gebraucht, 4K wurde nicht gebraucht, DSL wurde nicht gebraucht, 1Mbit/s wurde nicht gebraucht, Musik- und Videostreaming wurde nicht gebraucht. Wenn ich jetzt einen Österreicher frage ob er einen Hochseehafen braucht wird er auch ablehnen.
Ich habe vorgestern gerade Bilder aus einer Sony nachbearbeitet, daher kann ich verstehen, wenn der Wunsch nach besseren Farben aufkommt.
Wir alle haben doch den MP-Hype mitgemacht. Jeder denke an seine erste Digitalkamera zurück. Die Nachteile die 100MP so mit sich bringen werden durch Software ausgeglichen und fertig. Diese Maschinenstürmerei kann ich nicht verstehen. Es gibt ja auch Sachen wie 3D, die sich nicht durchgesetzt haben. Wenn es Mist ist wird es sich nicht durchsetzen, aber ich glaube das nicht.

René

Wenn eine Entwicklung eine verschlechterte Nutzbarkeit mit sich bringt, zum Beispiel Beugungsunschärfe ab f5.6, darf man diese schon kritisch hinterfragen.

joe

Das mit der Beugungsunschärfe wird glaube ich nicht ganz verstanden. Sie beginnt bei 50MP bei Blende 7.8 und die Kamera kann bis Blende 22 sinnvoll genutzt werden. Bei 100MP beginnt sie bei Blende 5.5 und sinnvoll ist ebenfalls bis Blende 22. Bei meiner R5 mit 45MP und bei 200% Vergrößerung und Blende 14 ist absolut keine Unschärfe zu erkennen im Vergleich zu Blende 8. Ich denke dass die sichtbare Unschärfe wesentlich später beginnt und dass heutige Software einiges korrigieren kann.

Alfred Proksch

Genaunso ist es – Die Software macht den Uterschied!

Alfred Proksch

Bei mir sind 100 Megapixel aus der Mittelformat eine feine Sache, inwieweit sich die positiven Seiten im Vollformat äußern lässt sich schwer vorhersagen. Allerdings gilt es immer auch die Nachteile solcher Auflösungsorgien im Auge zu behalten.

Ohne ein zweites „allgemeines Arbeitsgehäuse“ sind 100 Megapixel einfach ungut im täglichen Umgang. Alleine mit 100 Megapixel jedes Bild fotografieren? Nöööö, das muss nicht!

Kommen wird noch viel mehr – der Fortschritt setzt sich immer durch – ob der persönliche Bedarf vorhanden ist muss jeder für sich entscheiden.

Rüdiger

Vielleicht muss man mal über seinen Tellerrand schauen. 100MP braucht man, um möglichst viele Informationen in ein Bild zu packen. Im traditionellen Tele-Bereich auf große Entfernungen und „normale“ Fotografie kaum relevant.

Es bleibt die Anwendung im wissenschaftlichen Bereich, z. Bsp. Makrofotografie.
Eventuell auch Weitwinkelanwendungen – Luftfotografie mit Drohne, vielleicht auch Astrofotografie.

Und die Nutzer des Canon RF 5.2 Dual Fisheye, das ja auch keiner braucht, freuen sich über jedes zusätzliche Pixel.

Alfred Proksch

Servus Rüdiger Worum geht es uns allen? Um das Bildergebnis würde ich sagen! Dabei spielt es keine Rolle ob es Videos oder Fotos sind. Die Technik dafür ist schon länger in der Lage alle unsere Wünsche zu erfüllen. Selbst ältere DSLR Modelle erledigen das mit Bravur. Solange keine grundlegend andere Sensortechnologie zum Einsatz kommt spielt die Kamera interne Software die Hauptrolle am Ergebnis. Das z.B. der mechanische Verschluss wegfällt erfreut die Hersteller weil der schon mal nicht kaputt gehen kann und gleichzeitig wird die Marge erhöht. Leider scheint die Fotoindustrie mit „Scheuklappen“ unterwegs zu sein sonst hätten sie schon lange die Konnektivität zu Multifunktionsgeräten wie es Smartphones/Tablets sind bestens und anwenderfreundlich im Griff. Auf der Strecke geblieben sind außerdem neue Denkansätze. Ein kleines Beispiel gefällig? Aus einem Rechteck Sensor bietet jeder Hersteller die Beschnitt-Funktion „Quadrat“ an. Viel effektiver weil Hochformat Auslösern (doppelte Bedienelemente) nicht nötig sind und weil jedes andere Bildformat ohne Pixelverlust gewonnen werden kann wäre z.B. ein 36x36mm Vollformat Sensor. Praktisch ist auch das alle vorhandenen Objektive diesen Bildkreis bedienen könnten. Porträts sehen einfach besser im 4:3 Verhältnis als im klassischen Vollformat aus. Wenn ich also sowieso beschneiden muss warum nehme ich sie nicht sofort in 4:3 auf?… Weiterlesen »

Joachim

36 x 36 wäre eine schöne Sache. Will man es komplett ausnutzen, dann braucht man anders gerechnete Objektive. Ich liebe Pythagoras. Bei einem 24 x 36 Sensor beträgt die Diagonale 43,36 mm. Bei einem 36 x 36 mm Sensor 50,91 mm (alles ca.). Das heisst, die Ecken bleiben dann dunkel. Es ist so bei Nutzung des 35 mm APS_ C Objektiv (Tokina) auf VF Sensor. Die Kamera schaltet nicht um wie bei den Canon APS_ C Linsen auf das APS-C Format. Damit kann man fotografieren; nur die Ecken werden schwarz, je nach Einstellung. Der Bildkreis wird nicht voll bedient.

Rüdiger

… spielt die Kamera interne Software die Hauptrolle am Ergebnis Das mag fürs Smartphone und JPGs aus der Kamera zutreffen, aber ein Grund für die Nutzung einer „großen“ Kamera ist doch, dass ich die ausgelesenen Rohdaten aus dem Sensor mit allen Möglichkeiten selbst bearbeiten kann. Die Konnektivität zum Smartphone ist nach meiner Erfahrung (mit Canon) wirklich gruselig. Dieser Ansatz, die Kamera als WLAN Access Point zu konfigurieren und nur diese Daten über Bluetooth/NFC zu übertragen, ist doch an allen Enden eine Notlösung. Man wollte es möglichst einfach machen, aber es wird dadurch langsam, instabil und bleibt weit hinter den Möglichkeiten zurück. Ich würde erstmal die Bluetooth Fähigkeiten soweit möglich ausreizen – Fernauslöser und Einstellungen sollten damit ohne weiteres möglich sein. Auch sollte man damit die Kamera vom Smartphone aus ins bestehende WLAN bringen können. Auf der anderen Seite müsste man die Kamera auch mit USB verbinden können um stabil und schnell große Datenmengen zu übertragen. Dann kann ich auch gleich die weitere Bearbeitung im Smartphone machen. Ein quadratischer Sensor wäre wirklich mal eine Idee. Die entsprechende Kamera wird nur im Vergleich teurer und größer sein müssen, als das gewohnte 3:2 Modell. Ich würde das also zuerst im Mittelformat (sowieso groß)… Weiterlesen »

Nicolas‘

Absolut sinnlos, außer für wissenschaftliche Ideen.

Pimplefree

Es geht um Prinzip ich werde mir das 100MP Teil auf jeden Fall holen. Allein schon die Demütigung wenn ein Fotograf mit ner 61 MP Sony im Urlaub neben mir steht ist mir das wert. Achja und geile Bilder wird die Canon auch machen.

DanySahne85

Es ist doch eine hinlänglich Tatsache, dass die 100 Megapixel (falls es überhaupt TATSÄCHLICH so kommt, denn ich gehe normalerweise gar nicht auf Gerüchte ein) auf einem KB-Sensor ziemlich grenzwertig sein dürften. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit ist auf jeden Fall nachvollziehbar, zumal die Monitore technisch nicht in der Lage sind, 100 Megapixel wirklich sauber darzustellen. Von Auflösungsfähigkeit der Objektive rede ich jetzt gar nicht.

Wir benutzen 5DS R und eine 5D Mark III. Wenn ich beide Kameras mit dem selben Objektiv ausstatten, ist der Unterschied in der Bildqualität mehr als marginal. Und die 5DS R hat immerhin 50 Megapixel. Wirklich gebraucht hab ich die Auflösung nie, 24 Megapixel hätten auch gereicht. Und so sehe ich das auch mit den anderen Auflösungsmonstern. Der Trend geht immer zu schneller, höher, weiter, aber es ist einfach kein nutzen erkennbar.