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Canon: Neue RF-Objektive und außergewöhnlicher Telekonverter

Canon arbeitet Gerüchten zufolge nicht nur an spannenden neuen RF-Objektiven, sondern auch einem außergewöhnlichen Telekonverter.

Das Angebot an Canon RF-Objektiven wächst stetig weiter, trotzdem gibt es nach wie vor noch einige Lücken im Lineup, die Canon in den nächsten Monaten und Jahren füllen möchte. Gerüchten zufolge arbeitet der Hersteller zum Beispiel an einem RF 200-500mm f/4L, das im 4. Quartal 2023 oder im 1. Quartal 2024 auf den Markt kommen könnte.

Canon RF Fisheye-Zoom

Zusätzlich zu den „normalen“ Brennweiten, die noch nicht als RF-Version existieren (hat da jemand 35mm f/1.2 gesagt?) scheint der Marktführer aber auch an etwas außergewöhnlicheren neuen Objektiven zu arbeiten. So soll sich beispielsweise eine RF-Variante des EF 8-15mm f/4L Fisheye in Arbeit befinden. Die optische Konstruktion des Fisheye-Zooms soll dabei komplett überarbeitet werden und das RF-Objektiv soll sowohl an Vollformat- als auch an APS-C-Kameras ein gutes Bild abgeben.

Tilt-Shift-Objektive mit Autofokus

Des Weiteren arbeitet Canon angeblich auch an mehreren Tilt-Shift-Objektiven, die zudem die ersten Tilt-Shift-Objektive mit Autofokus werden sollen. Zu diesen Objektiven gibt es schon seit vielen Monaten immer wieder Hinweise und man geht davon aus, dass Canon an einem TS-R 14mm f/4L und einem TS-R 24mm f/3.5L arbeitet. Zudem könnte sich auch eine noch längere Brennweite in Arbeit befinden.

Wann genau das Fisheye-Zoom und die Tilt-Shift-Objektive auf den Markt kommen sollen, ist aktuell nicht bekannt – dementsprechend muss man sich wohl noch eine Weile in Geduld üben.

Neuer „Zoom-Telekonverter“

Zusätzlich zu den neuen Objektiven scheint Canon auch an einem neuen Telekonverter zu arbeiten, der gewissermaßen ein „Zoom-Telekonverter“ werden soll. Quellen berichten, dass mit dem Telekonverter die Vergrößerung auf 1x, 1.4x und 2x gestellt werden kann. Der neue Konverter soll wohl unter anderem für das RF 100-300mm f/2.8L IS USM oder das kommende RF 200-500mm f/4L sowie die langen Festbrennweiten entwickelt werden und man rechnet mit einem vergleichsweise hohen Preis.

Quelle: Canonrumors 1 | 2 | 3

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J.Friedrich

„L“ 1.2 oder 1.4 in 20, 24, 28 und 35mm – Alles andere kann ich nicht mehr hören als Reportage- und Menschenfotograf! Echt jetzt! Wirklich! 😉 „Zoom“-Converter für €3.000,– Ocken und ein 200-500mm für €12.000,– Kröten – alles gaaaaanz wichtig! TS-Teil okay! Aber sonst – Auweia!

exploreshootshare

Die Gerüchte zum 35mm Unicorn nerven auch unendlich…wünschte da würde einfach keiner mehr drüber reden bis es letztlich erscheint.

Das Patent für den Telekonverter interessiert mich sehr, jedoch wird es wohl kaum mit dem RF100-500mm kompatibel sein. Egal wie spekuliert wird (1x-1.4x-2x oder 1.4x und 2.x oder gar zoom-fähig von 1.4x – 2x), wenn das Teil in einer der drei Varianten auf dem Markt kommt, wird es ein Hit und den Absatz der „Big White“s steigern, da diese dadurch unheimlich flexibel werden OHNE das ständige wechseln von TC´s…

RF Fish-eye… ok, die Nische sollte auch besetzt sein. Wobei bei CR die meisten Leute das Fish-eye EF mit dem Adapter mit Filterslot verwenden. Wie will man das bitte topen?

Aktuell erfreue ich mich sehr am RF 100-400mm. Das Teil ist so leicht und macht so erstaunlich gute Bilder, das ist echt unfassbar für den Preis (für alle Zweifler; Jaa, auch „trotz“ der Blende).

Mein größter Wunsch an Canon gerichtet wäre ein 200-600mm oder gar 250-750mm in (ähnlicher) Leichtbauweise wie das Rf 100-400mm, definitiv jedoch unter 1kg. Das wäre der Hammer. Auch hier wäre Blende F5.6-8 kein Problem. Laut Canon Exec. ja vorstellbar…

rene_z.

F5.6-8 wird ja bereits auch anderweitig fleißig angegangen.

J.Friedrich

Kann ich alles gut verstehen, wenn man solche Teile wie den TC und das 200-500mm für 15K€ benötigt – aber 1,2 50mm und 1,2 85mm (sogar in 2 Varianten) gibt es seit fast 3 Jahren – egal ob 1,4/1,2 in 28/35mm, da fehlt was an Basis-L-Teilen und das ist mittlerweile mehr als unverständlich!

rene_z.

Der Telekonverter(Zoom-) ist eine gute Erwägung, jedoch leider eine wohl sehr teure.
Mit Tilt-Shift-Obis, werkelte bereits auch Wallimex kräftig‘ rum. Diese sind durchaus was Feines(aber Teures; neidlos einzugestehen).

Cat

der Zoom-Konverter geistert schon seit mehr als 20 Jahren durch manche Köpfe, ich habe mit Herrn Bothe schon beim Kauf meines ersten Canon 4.0/600 mm philosophiert.
Vielleicht wird es ja wahr – aber das wird ein optischer Kompromiss und die Software kann heute schon so viel und schon ab nächstes Jahr bei Sony & OMDS noch viel mehr – der werden Tele-Extender praktisch überflüssig oder geraten ins hintertreffen, weil sie Licht vernichten und kurze Zeiten ausbremsen.
Und auch ein 4.0/200-500 mm L kommt viel zu spät, aber vielleicht verdienen einige Jungfilmer und Fotografen ja schnell 20-30 Tsd € alle Vierteljahr, dann wirds ein großer Erfolg.
Abwarten.
Mir reicht das 100-500 mm am neuesten besten Sensor.

J.Friedrich

„… werden Tele-Extender praktisch überflüssig oder geraten ins hintertreffen“ – also dies musst (kannst) Du mir mal physikalisch nach den Optikgesetzen erklären wie eine Software eine Brennweiten-Verdopplung bei !voller Sensorauflösung! generieren soll und dann auch noch besser ist als ein „reales“ optisch erzeugtes Bild.

Cat

Ich könnte dir das sogar zeigen…
jeder macht selbst seine Erfahrungen…

J.Friedrich

🤔 @Cat 🤔 – „Selbsterfahrung“ als Antwort. Nun denn, bin halt kein „Ambassador“ und habe keine „Kontakte“ zu Entwicklungs-Abteilungen – muss ich mir halt als „Normalo“ weiterhin die Physik selbst erklären oder dann zeigen lassen wenn die Öffentlichkeit 🫣 daran teilhaben darf. Schade, schade … 😉

Rolf Carl

Cat, du bringst es genau auf den Punkt: Konverter vernichten Licht und bremsen kurze Zeiten aus. Ich war gerade ein paar Tage am Federsee und habe oft in der Dämmerung und in der blauen Stunde Tiere fotografiert. Langsamere Motive ergaben mit f5.6 gute Bilder, aber in Bewegung? Die Rohrweihen kommen in der Dämmerung in ihre Nester im Schilf, man kann sie also nur im Flug fotografieren. Mit f5.6 ist es unmöglich auf 1/2000 sec. zu kommen, was für scharfe Bilder aber nötig wäre. Also hatte ich nur wenige brauchbare Bilder. Ich hätte 300/400 f2.8 gebraucht oder eine Kamera, die noch bei ISO 12’800 gute Bilder liefert. Mit Konverter ist ein Tele-Zoom absolut unbrauchbar, da reicht schon eine dunkle Wolke, damit man die Sache vergessen kann.

Ein Zoom-Konverter kann vielleicht bei grellem Sonnenlicht funktionieren, aber es sind dann ganz sicher nicht die guten Bilder, die man damit schiesst.

J.Friedrich

Also wir reden bei diesem „Hightech“-Converter-Teil von wahrscheinlich 2000-2500,– an einem 2,8 100-300 und an einem 4,0 200-500, also von 5,6 200-600mm und 8,0 400-1000mm – das Ganze dann für jeweils 15.000,– oder an den hochoffenen Festbrennweiten. Denke Canon wird da bisserl mehr liefern als eine Sigma/Kenko-Kombi (logischerweise) Darüber hinaus habe ich bis zu diesem Post immer gehört: Nö, das 100-300 iss nix, da ist kein Converter drin … Also ich verstehe es nicht ganz, hinsichtlich Stringenz bei @Cat und der Argumentation.

Rolf Carl

Gleich vorab: ich bin kein Fan von Konvertern, ausser im Makrobereich. Da ist die Qualitätseinbusse am geringsten. Abgesehen vom Preis von 2000 – 2500, würde ich an ein lichtstarkes Tele nie einen Konverter anschrauben. Wozu gibt man denn so viel Geld für Lichtstärke aus, um diese zu vernichten und sich mit minderem Kontrast zufriedenzugeben?

Was Cat vermutlich meint, ist, dass mit besseren Sensoren, also viele Pixel mit Rauscharmmut kombiniert, Beschnitt ohne grossen Verlust möglich ist und somit einen Konverter überflüssig macht.

Ich musste es wieder feststellen am Federsee: Es geht nichts über Lichtstärke! Ich habe zwar sehr gute Fotos gemacht, aber zwei Serien von Rohrweihen und Flussseeschwalben mit Fisch im Abendrot sind an mangelnder Verschlusszeit gescheitert. Also lieber f2.8 als f5.6, und Konverter – nein danke.

Ich

„Also wir reden bei diesem “Hightech”-Converter-Teil von wahrscheinlich 2000-2500,– an einem 2,8 100-300 und an einem 4,0 200-500, also von 5,6 200-600mm“

Ich zahle also 15.000 EUR für ein 200-600/5.6 und muss möglicherweise trotzdem Einschränkungen bei AF und BQ hinnehmen, während ein Sony 200-600/5.6-6.3 1.500€ kostet!? Also für mich klingt das nicht sehr ansprechend.

Ich

Wenn der TC aber ohne große Abstriche funktioniert und wie im Artikel beschrieben 1.0x, 1.4x und 2.0x bieten würde, würde ich ihn für ein RF 400/2.8 interessant finden. Dann hätte man 400/2.8, 560/4.0 und 800/5.6. Das wäre durchaus ansprechend.

J.Friedrich

Es ist ein 4.0 nicht 5.6(-6.3)

Ich

„Es ist ein 4.0 nicht 5.6(-6.3)“

Nee, 5.6 war schon richtig.

J.Friedrich

„Ich zahle also 15.000 EUR für ein 200-600/5.6 und muss möglicherweise“ – vielleicht reden wir aneinander vorbei? Egal. Grüße J.Friedrich

Cat

Es ist leicht falsch zu deuten und braucht immer viele Worte – aber bitte nichts durcheinander werfen! Ein eingebauter Konverter vernichtet genauso Licht und beschränkt die Belichtungszeiten – aber er hat nicht zu leugnende Vorteile: Immer dabei, Immer sauber genauestens auf Grundobjektiv abgestimmt fliegt nie in der Hose, Jacke, Tasche herum kann zusätzlich zum externen TC verwendet werden Ich begrüße es grundsätzlich wenn Nikon ein 2.8/400 mm und 4.0/600 mm mit internem TC anbietet – wenn auch die 1.4x etwas mutlos scheinen und auch Canon hätte für den Preis im 2.8/100-300 mm einen TC einbauen „müssen“ und ein 4.0/200-500 mm sollte auch mit eingebautem TC erscheinen. ABER, das hat nichts mit den von Rolf geschilderten Situationen bei wenig Licht und schnellen Bewegungen zu tun! Da braucht es eben 1.8/135 mm – 2.8/300 mm – 2.8/400 mm – 2.0/50-200 mm – 2.8/70-200 mm und weitere. Da sind TC’s absolutes Hindernis. Und ein High-Tech TC schluckt genauso Licht und alles jenseits 500€ zahle ich für TCs sowieso nicht mehr. Wer einmal die mft-Kamera richtig ausprobiert, ausreizt, wird in der Naturfotografie vom Donner gerührt sein und weiß das es nicht nur physikalische Glas-Erklärungen gibt – oder eben letztlich alles Physik ist. Jeder kann… Weiterlesen »

Rolf Carl

Da du gerade MFT ansprichst, ich habe mal nachgeschaut, was für Teles überhaupt in Frage kämen. Unter f5.6 sind es nur 3: Das Leica 2.8/200 und das Oly 4/300, zugegeben, damit lässt sich schon fast alles machen, und dazu noch das Oly 4.5/150-400, allerdings mit einem sehr stolzen Preis.

Mit welchen Teles fotografierst du mit der MFT-Kamera?

Cat

Hallo Rolf,
das wichtige 2.8/40-150 mm hast du nicht erwähnt!
Dazu habe ich für Dämmerung 2.8/200 mm
und tagsüber immer 4.5/150-400 mm.
Das 4.0/300 mm ist zwar scharf, aber groß und schwer und dem Leica 200 mm unterlegen.

Rolf Carl

Hallo Cat,

ja, das 2.8/40-150 wäre mir eben zu kurz, aber das 2.8/200 wäre in der Dämmerung der Hammer, das hätte ich gut brauchen können!

Schon komisch, dass Nikon ein 4/300 für VF mit 750 g herstellen kann und Oly bringt so einen Trümmer für MFT. Aber die 1.5 kg wären gerade noch akzeptabel.

Das 4.5/150-400 sieht schon toll aus, aber das ist mit einem Gewicht von 1.9 kg wieder hart an der Grenze des Erträglichen. Mich stören schon die 2 kg des 5.6/200-500 enorm und eigentlich möchte ich eher leichteres Material. Zudem ist das Oly mit einem Preis von 7’500 auch nicht gerade ein Schnäppchen.

Aber spannend finde ich MFT schon.

Cat

Ich dachte genauso wie du, vor allem bevor es die neue Kamera nicht gab, hätte i ch keinen zusätzlichen Penny mehr auf O gegeben.
Doch dann änderte sich alles und ich bekam das Objektiv vom Kollegen und er die Kamera und wir waren uns nach Sichtung der Fotos sofort im klaren, dass wir etwas ganz einmaliges in der Hand hatten.
Ja es könnte leichter sein und den 1,25x finde ich auch fast albern – aber bei gutem Licht nutze ich ihn gerne. Andere TCs gar nicht mehr. Aber ich habe dann sofort das unförmig, kopflastige 5.6/200-500 mm verkauft und auch bald das 200-600 mm Sony – brauche ich alles nicht mehr und wenn leichter, dann zur Not noch das 100-500 mm Canon an R7 – aber auch immer seltener.
Aber die Möglichkeiten und das kreative Potential mit der 1 sind einfach nicht erklärbar, muß man selbst entdecken.
Mal sehen was Nikon aus seinem 200-600 mm macht, aber es wird eben immer deutlich an Licht fehlen, mit f:4.5 kann ich oft gut leben.

Rolf Carl

Ja, du hast recht, das 5.6/200-500 nervt mich auch langsam. Den Winter über habe ich fast immer mit dem Tamron 100-400 fotografiert, und als ich im Frühling für die Vögel auf das Nikkor umgestiegen bin, habe ich festgestellt, dass es mir einfach zu schwer ist. Dazu kommt, dass der AF gegenüber dem Tamron ziemlich gemächlich ist.

Da ich immer mehr betreffend Licht in Grenzbereichen unterwegs bin, möchte ich mit besserer Lichtstärke fotografieren, denn mit 5.6 und 6.3 bin ich einfach ziemlich schnell am Anschlag. Bei Vollformat sind die f2.8 und f4 Linsen einfach brutal teuer, das bin ich nicht bereit auszugeben. Aber bei MFT sind die Objektive noch einigermassen erschwinglich, und die OM 1 scheint eine wirklich gute Kamera zu sein.

Bleibt einfach noch das Rauschen. Wenn man bei MFT bis ISO 1600 gehen kann, sind bei den heutigen Vollformat-Sensoren vermutlich etwa 6400 ISO möglich bei gleicher BQ. Aber momentan tendiere ich dennoch eher zu MFT, auch ein anderer Naturfotograf hier (Thorsten) ist sehr überzeugt von dem System.

Cat

Jeder zieht da beim Rauschen seine eigene Grenze – zumal es ja auf das vorhandene Licht und das Motiv u die Farben ankommt – wie sehr da im Bild etwas unangenehm auffällt.
Ich mache mit der 1 bis 6400 u dann reißt es meist ab, wie bei fast allen anderen Kameras auch (Ausnahme R5). Allerdings auf JPEG betrachtet. Bei RAW ist alles anders führt aber zum vergleichbaren Ergebnis.
Also 1600 bei MFT – das ist lange vorbei! Der Stacked-Sensor liefert.
Aber das ist nur meine Anschauung!
OMDS hat 2 Tele-Zooms auf der Roadmap. Ich denke es sollten ein neues 2.8/40-150 mm und ein 4.0/50-200 mm sein – aber ich weiß es noch nicht.

Rolf Carl

Okay, das klingt ziemlich gut. Bei der D500 habe ich bei ISO 1600 eine leichte Körnung, die mich aber nicht stört. Darüber nimmt das Rauschen aber schnell zu, und man sieht es vor allem bei blauen und weiss/grauen Flächen im Hintergrund. Deshalb gehe ich fast nie über 1600 ISO. Du kennst doch beide Kameras: Ist die OM 1 gegenüber der D500 über ISO 1600 etwa gleich oder besser?

Das 2.8/40-150 wäre noch eine Option, das 4/50-200 ist halt schon wieder lichtschwächer, da würde ich das 2.8/200 bevorzugen. MFT würde ich vor allem im Telebereich als Zweitkamera einsetzen, Makro und Landschaft mache ich weiterhin mit der Nikon.

Cat

Landschaft am idealsten mit Fuji GFX oder eben Nikon/Sony – bei Macro ist MFT sehr deutlich überlegen, man kann ja auch 2.8/150 mm adaptieren oder dafür bekommen.
Die 1 ist sichtbar weniger körnig als die D500 – auch bei 1600 und 3200 ISO bei homogenen Flächen.
Ich bin nicht so ein Kraxler, sonst hätte ich gesagt wir treffen uns mal und du probierst es aus.
Aber es gibt ja Möglichkeiten im Handel.

Rolf Carl

Ja, wäre ich ein reiner Landschaftsfotograf, hätte ich sicher eine GFX. Aber ich möchte mir nicht mehrere so teure Systeme leisten, sondern fotografiere einfach mit dem, was ich habe. Makro müsste ich mit MFT mal ausprobieren, aber ich denke nicht, dass da ein spürbarer Unterschied zu APS-C besteht.

Wenn die 1 weniger körnig ist als die D500 bei ISO 1600 und darüber, dann wäre das eine echte Alternative, vor allem zusammen mit den lichtstarken Objektiven. Das mit dem Treffen und Ausprobieren klingt sehr verlockend. Jetzt beginnt tatsächlich die Zeit des Kraxelns und dem Fotografieren von Alpenflora, Schmetterlingen und Kraxeltieren, aber ich bin im Sommer auch sehr gerne in Mooren unterwegs. In welchen Gegenden und NSG bist du denn im Sommer unterwegs, und was für Motive fotografierst du dabei? Das wäre vielleicht auch etwas für mich.

In meiner Nähe ist jetzt nicht gerade ein Fotohändler, bei dem ich die Kamera ausprobieren könnte. Bei uns läuft alles im Online-Handel. Eigentlich bieten nur Messen so eine Möglichkeit, aber die sind erst wieder im Herbst.

J.Friedrich

Danke @Cat für die schnelle Rückmeldung – eine konkrete Antwort auf mein „Zitat aus deinem Post“ hätte mich natürlich sehr gefreut und womöglich gar erhellt, so stehe ich wieder 2 Blendenstufen unterbelichtet im Dunkeln herum und wundere mich weiter … 😉

Cat

Es kommt immer darauf an – wie erfahren man ist u wie sauber man fotografiert.
Ich habe einfach keine Lust auf die üblichen Kommentare von Menschen die kaum etwas RICHTIG austesten und sich gar nichts vorstellen können, außer das ihre Meinung richtig sein muss.
Lass dir von Mark meine MailAdresse geben u dann kann ich dir noch mehr dazu schreiben.
Aber jeder hat eben eigene Empfindungen u macht eigene Erfahrungen- auch wenn es wohl oft so klingt, kann ich leider trotzdem nicht für andere sprechen. Ich sage nur, das ich es für mich immer ausprobiere, von Kollegen u Freunden u Redaktionen/Herstellern gegenchecken lasse und das dann vertrete.

J.Friedrich

👍

J.Friedrich

Der „Ambassador“ war eher im übertragenen Sinne eines geheimnisvollen, verschwiegenen Botschafters zu verstehen … 😉

Leonhard

Also nun mal ehrlich, Du Vater des Geizes, man kann doch wirklich zu solch wundervollen Dingen keine Sinnfragen stellen, damit zerredet man den um unser ständiges Wohl besorgten Herstellern doch nur das ganze Geschäft!

Wenn der Converter, oder wie der Blödsinn da heißt zoomfähig ist, muss man sich dann auch noch einen Affen kaufen, eine Hand an der Kamera auf der falschen Seite des Ein-/Ausschalters, eine am Drehding für die Verbrennweite am Objektiv und mit dem Fuß dreht das Äffchen dann noch am Ringelchen an diesem Confetti, oder wie muss sich ein Hobbyist so was vorstellen?

Bevor meinereiner sich so einen Wunderwaffenoptikenmultinutzfunktionsapparat für 2.000 Ucken und mehr anschafft würde ich eher zu dem Konvertiten greifen, den Canon jetzt schon im Programm hat, auch R7 genannt, hat zwar nur 1,6 aber dafür kann man mit dem Teil auch noch Bilder machen, wenn man die Kamera zu Hause vergessen hat.

Erprobe gerade, ob ich ein 1.000mm Objektiv brauche, als früherer Testfahrer von Matschbox ist man kreativ, um den Effekt zu testen mache ich Bilder mit 100mm von den aufsteigenden Dämpfen über dem Nudelkochtopf, ja, pfiffig muss man sein.

J.Friedrich

Du bringst ja meinen Punkt zum Ende – R7 ist bei mir mein Schönwetter-Range-Extender für 135, 70-200 und 100-500mm – ansonsten wird die alleine nicht genutzt. Habe damit volle 32MP Auflösung bis 800eq-mm.

J.Friedrich

🤔 Mir fällt dabei jetzt erst auf, dass ich ja damit bei fast doppelter Sensorfläche wie MFT tolle 32MP mit „Hammeröffnung“ 1,8 216mm, 2,8 112-320mm und ein 4,5-7,1 160-800mm mit Doppelstabilisierung besitze – mit dem sicher aktuell zweitbesten AF nach meinen R6ii-en 😉 und das auch noch in reiner Zentrums-BQ, da soll mal was gegenstinken …

Leonhard

Da ich ja kein Profi bin habe ich gerade noch eine perversere Idee:

Die R7 mit dem Tamron 18-400mm EF (wird ein Gurkenglas sein, aber dies dürfte es mit den beiden Canon RF-C Gläsern gemeinsam haben), ergäbe auf VF gerechnet 29-640mm, also eine wahre Immerdrauf-Wunderwaffe für den Spaziergang.

Als Hobbyknipser will man ja auch perfekte Bilder machen, also hin und wieder, wieso aber bei jedem Bild dieses Streben nach dem Optimum sein muss, dafür fehlt zumindest mir der Biss, kann man „die Enkel“ auf „die Fahrrad“ erkennen, dann reicht dies doch hin und wieder auch, also mir jedenfalls!

Ansonsten dürften die Canon-C-Optiken bei Verwendung der L-Linsen mit EF (also unten) ziemlich sinnfrei sein, würde ich mal annehmen. Ein 16-35 würde ich eh nie mehr kaufen, bei 20 Bildern in 10 Jahren wäre es wohl etwas zu teuer!

J.Friedrich

Also Leonhard, EF-S oder RF-S an der R7, nö Danke, FF-L-Optiken und Du bist von der BQ geflasht! Wenn schon Universalzoom, dann das unterschätzte „Bridgezoom“ FF-RF 24-240mm, ist an der R7 dann 38-380mm mit toller Zentrums-BQ. Vergiss den ganzen nativen, und noch knapp und dunkelgerechneten APS/MFT-Mini-Bildkreiskram – FF an R7-APS und du hast im Regelfall stets beste BQ, auch ohne Abblenden. Als das 1,8 135mm noch nicht da war, hab ich öfter das 1,2 85mm an die R7 als 136er 😉 geflanscht, da bleibt Dir bereits bei Blende 1,2 und erst recht 2,0-2,8 die Spucke weg, gleicher Effekt jetzt bei 1,8 135 als 210er an R7! Lass die Finger von EF-s und RF-s 😉

Leonhard

Vielen Dank für den wirklich guten Rat, werter Freund, hätte ich auch selber drauf kommen können. Klar, jedes Objektiv ist in der Mitte am Besten, kann der Schleifer machen was er will.

Werde genau diese Kombi mal ins Auge fassen, da bei mir unten rumm eh nicht mehr viel läuft könnte ich ja für „weites Land“ in der Nähe auch mit dem Adapter das gute, alte 16-35mm 2.8 EF auf die Knipse klopfen, bei max. 20 Bildern im Jahr kann einem die BQ ja hinten rumm vorbei gehen, zumal ich, im Gegensatz zu meinem Eheweib, bei meinen Bildchen ja eh der einzige Kritiker bin und mich meist wohlwollend beurteile.

J.Friedrich

👍😉

rene_z.

900/8/T2/bestes Licht: voilà! 😉

Eberhard Fillies

Schöne Standort, dort habe ich Ringelnattern fotografiert und Libellen.

Rolf Carl

Stimmt, Ringelnattern hatte es auch, aber es war nur ein kleines Stück zu sehen. Ich war schon einige Male dort, aber während Corona konnte ich gar nicht einreisen, geschweige denn übernachten.

Ich habe Flussseeschwalben im Flug mit Fisch im Schnabel, Lachmöwen in der blauen Stunde, Rohrweihen, Biber und diverse Libellen fotografiert. In der unmittelbaren Umgebung eine Europäische Sumpfschildkröte (sehr selten) und Kiebitze. Es ist ein tolles Gebiet! Einziger Wermutstropfen: Die Bartmeisen kamen einige Male aus dem Schilf, aber leider habe ich selber keine gesehen. Aber was solls, die Ausbeute war trotzdem sehr gut. Sobald ich die Bilder auf die Website geladen habe, verlinke ich sie hier mal.

Rolf Carl

Hier noch der Link zu den Fotos, falls sie jemand anschauen möchte:

https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch

Einfach hinunterscrollen zu „Aktuelle Fotos“.

Leonhard

Du bist schon ein gemeiner Mensch, lieber Rolf!

Bin gleich auf Deine Seite in der Hoffnung, endlich mal was kritisieren zu können, hätte mir ja vorher denken können, dass Deine Bilder wie immer super sind, aber die Hoffnung stirbt eben zuletzt.

Tja, wer bei Deinen Bildern noch drüber möchte sollte ein Sauerstoffgerät mit nehmen, da in dieser qualitativen Höhe die Luft eben sehr dünn wird, ziehe die Mütze und mach weiter!

Rolf Carl

Besten Dank Leonhard!

Das ist eine Auswahl meiner besten Bilder in den 3 Tagen Aufenthalt in dem Gebiet. Mir gefallen die Fotos und ich bin wirklich sehr zufrieden, dass ich so viele unterschiedliche Motive festhalten konnte. Bei einigen Bildern sehe ich aber dennoch Verbesserungspotenzial, wobei ich aber nicht alles beeinflussen konnte, z.B. die Hintergründe. Von der Serie aber, die mir am besten gefällt, habe ich noch kein Foto hinzugefügt, die ist vorläufig für Wettbewerbe reserviert. Mal schauen, ob das etwas wird.

Die Tierfotografie ist wirklich sehr anspruchsvoll und es braucht Jahre, bis man ein gutes Niveau erreicht. Es sind nicht nur die technischen Fähigkeiten, die geschult werden müssen, sondern vor allem auch die Artenkenntnisse, die es einem überhaupt ermöglichen in eine Situation zu kommen, um gute Bilder zu realisieren. Ich habe zwar inzwischen ein gutes Niveau erreicht, aber es gibt sehr viele Naturfotografen, die noch einiges mehr drauf haben und meisterhafte Fotos am Laufmeter fotografieren. Da frage ich mich dann jeweils, wie die das machen 🤔.

Leonhard

Sehr vernünftig, wer sich nichts mehr fragt meint alles zu wissen!

Und das Werkzeug ist eben nur die halbe Miete, so ein Vieh ist ja auch nur ein Mensch, je genauer ich das Verhalten eines Tiers vorhersagen kann, desto besser die Ausbeute. Beim Vogel kommen dann noch Dinge wie die aktuelle Windrichtung dazu, die muss ein Vogel beim Anflug ja auch bedenken, macht ihm auch keinen Kopf, hat doch jeder dieser Gummiadler mehr Flugstunden Erfahrung als jeder Pilot jeder Fluggesellschaft, dafür ist er wohl weniger spazieren gegangen als ich Faultier.

Rolf Carl

😊

rene_z.

Habe mal in der blauen Stunde ein weißes Nutria in einem Naturschutzgebiet fotographieren(fotographisch erwischen) dürfen. Dies war in der Tat eine Einmal-Audienz. Obwohl ich niemandem was davon erzählte, war der Albino(wenn’s ein echter war) später nicht mehr auffindbar. Eventuell wurde es einem anderen Tierchen, regelrecht „weiß vor Augen“ als es dran knurpste.
Schade…

rene_z.

Habe kurz vor und nach der blauen Stunde an einem einsamen Waldsee, wilde Kröten-Liebe herrlich in S/W, photographisch dokumentiert.
Mit 2.8-3.5 ging’s noch grad so. Ab 5.6 meist nur noch wischi-waschi-unscharf Geflirre. Trotzdem einige wirklich schöne Bilder dabei.

Daniel

Alles Objektive die für mich uninteressant sind ! Bzw mir viel zu teuer
Wenn das so weiter geht , steige ich auf Sony oder Fuji um

Daniel

Sony , überarbeitet endlich mal bei der nächsten a7 Mark V
das Display und den Sucher

rene_z.

Glaube die beiden Erwähnten haben noch einige Plätzchen frei… 😉

joe

Wir wollen ganz einfach Objektive die nicht, die Nische in der Nische sind. Wer in aller Welt braucht ein fisheye Zoom? Wie wär’s mit 35/1.4, 50/1.4, 85/1.4…

Alfred Proksch

Joe bitte nimm nachfolgendes nicht ernst – Panasonic/Sigma haben die Dinger in erstklassiger Qualität auf Lager – komm schon so teuer sind die Pana-Kameras auch wieder nicht als das man groß über einen Wechsel nachdenken müsste.

joe

Es geht nichts über die Ergonomie und Bedienungsfreundlichkeit von Canon Kameras. Grundsätzlich bin ich eingedeckt, aber ein paar leichte qualitativ gute 1. 4er fände ich gut.

Benni

Finde nich auch! Kompakte und erschwingliche Objektive. Ein 35mm 1.8 L für 999€ würde ich sofort kaufen. Ebenso ein 50mm 1.8 L. Ich benötige kein 2kg schweres 50mm 1.2, möchte aber leichte und kompakte Objektive mit sehr guter Bildqualität!

Ich

„…möchte aber leichte und kompakte Objektive mit sehr guter Bildqualität!“

Auch mein größter Kritikpunkt bei Canon, weshalb ich mehr mit Sony fotografiere. 24 1.4 GM, 35 1.4 GM und 50 1.4 GM, alle vergleichsweise kompakt und leicht.
Was die Kameras selbst angeht, würde ich Canon vorziehen, aber die Objektive… die L-Linsen sind alle erstklassig, aber halt auch alle richtige Klopper.

Daniel

Ja das sind sie! Außer dem Rf70-200

Habe jedoch leider ab und an das Gefühl , es ist nicht richtig scharf !
Wie viele behaupten es habe eine perfekte knackige Schärfe

joe

Ich habe das 35/1.8, das ist ok, aber 1.4er fände ich besser

N1USER

Ein 35mm f/1,4 hätte wahrscheinlich USM-Antrieb – schon allein deswegen besser, wenn Preis, Größe und Gewicht im Rahmen bleiben 😉

J.Friedrich

👍 Ja, ich liebe ja das Arbeitspony 1,8 35mm für ruhige Indoor-Arbeiten, Nahdran als Plus oder bei „gutem Wetter“. Es fehlen aber die abgedichteten WW-Varianten für den rauhen, schnellen Einsatz. Wie gesagt: 1,2/1,4 in 28 oder 35mm und keiner würde permanent meckern, denke da sind wir uns alle einig, aber so? Verstehe Canon da aktuell nicht …

Azzaro

Canon sollte erst mal an einem Telekonverter für das RF 70-200mm f2.8 und f4 arbeiten bzw. bringen bevor sie einen Zoom TC herausbringen der wieder nur für bestimmte Objektive nutzbar ist, das würde sicherlich viel mehr Canon Nutzer glücklich machen! 😠

Daniel

Sehe ich auch so. Aktuell 3.200€ für das RF 70-200mmf2.8L ausgeben und leider kein Telekonverter
Klar es ist super kompakt , was auch mein aktuelles immer drauf objektiv ist

Azzaro

Ja, es ist super kompakt und eine hervorragende Optik, ist auch mein meistgenutztes Objektiv, wenn ich aber zwischendrin etwas mehr Brennweite benötige dann muss ich extra ein 100-500 oder 100-400 draufschrauben und auch mitschleppen, das ist extrem ärgerlich.
Hatte vorher das EF 70-200 f2.8 MkIII und zwei TC, die Kombi hat immer hervorragend abgeliefert und ich könnte mir in den Allerwertesten beißen das ich es verkauft habe…als ich das RF 70-200 kaufte waren die RF TC`s noch nicht auf dem Markt und ich bin natürlich davon ausgegangen das diese dann auch mit diesem Obejektiv kompatibel sind.

Daniel

Ja, so geht es mir auch ! Wenn ich dann doch mal mehr Brennweite brauch. Habe ich diese nicht!
Das EF 70-200mmf2.8Mkiii hatte ich auch mit TC, es war einfach ein Traum Objektiv.
Nur irgendwann dann doch zu schwer immer dabei zu haben
Deshalb bin ich am überlegen auf Sony aufzusteigen

Azzaro

Ich muß es gottseidank meist nicht viel schleppen, setze es hauptsächlich für Hunde- und Pferdefotografie ein, bei Hochzeiten und Events reichen mir die 200mm völlig aus, nur in der Tierfotografie wird es oft knapp. Teste erst mal Sony bevor du wechselst, hatte drei Sony und kam damit gar nicht klar…die Farben waren überhaupt nicht meins, dadurch extrem viel Aufwand in der Bearbeitung gehabt. Da käme für mich eher noch Nikon in frage aber ich bin so stark im Canonsystem investiert, da bringt ein Wechsel hohen Verlust mit sich.

Daniel

Ja werde ich! Und wenn es sein muss teste ich auch noch Nikon oder Fuji

Rolf Carl

Ich sehe einfach keinen Sinn darin, an ein lichtstarkes Zoom einen Konverter zu schrauben. Schliesslich hat man das Objektiv ja wegen der Lichtstärke gekauft. Ausserdem zeigen Tests (z.B. von Colorfoto), dass bei Teles mit Konverter drastisch zusammenbricht, und bei Zooms sowieso. Zudem summieren sich auch noch die Objektivfehler.

Bei einer guten Festbrennweite lässt sich das ja noch verkraften, aber bei einem Zoom? Nein danke.

Rolf Carl

Ergänzung: “ … bei Teles mit Konverter der Kontrast drastisch zusammenbricht …“

Daniel

Ich sehe einen Sinn. Da diese so lichtstark sind , ist es super ein TC wenn dieser gebraucht wird. Da die Lichtstärke mit 2.8 oder 4.0 , dann nicht so weit fällt
Ist meine Meinung
Aber verstehe deine auch
Da es nice ist mit 2.8 rum zu laufen , auch wenn man diese nicht immer braucht
Deshalb habe ich mir auch
das RF70-200mm mit Blende 2.8L geholt

Rolf Carl

Ein super Objektiv! Gut, wenn man Brennweiten über 200 mm nicht so oft braucht, kann ein Konverter schon Sinn machen. Zudem geht es dann bei Teles über 200 mm schon richtig ins Geld, das kann man sich so sparen.

Alfred Proksch

Das ewige Thema Konverter.

Soll er gut funktionieren konstruiert man das Teil (aufwendig und deswegen etwas teurer) für eine bestimmte Festbrennweite.

An einem Zoom habe ich bisher noch keinen Konverter mit anständiger Leistung gesehen. Vielleicht ist mit der Korrektursoftware und den Haus eigenen Objektiven der übliche Qualitätsverlust nicht ganz so auffällig. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Bernhard R.

Hallo Alfred,hab da mal eine Frage an dich abseits vom Thema. Hattest du schon mal Probleme mit der Justierung deiner M’s? Hatten gestern eine Diskussion wobei sich viele Leica M-Benutzer darüber argen dass sich ihre Messsucher schnell „verstellen“ , dadurch müssen ihre Kameras 2-3mal pro Jahr zum Service und das kostet wenn man kein Profi ist.
Hatte dann noch eine M-A in Händen…ein Prachtstück von Kamera,dazu muss man aber mit Zeit/Blende/Licht umgehen können,also nix für verwöhnte Creator.

Alfred Proksch

Das ist ein „leidiges“ Thema seit ein Sensor statt eines Films (der mehr Toleranz hatte) verwendet wird.

Jedes M-Objektiv hat eine mechanische Steuerkurve. Trotz geringster Toleranzen müsste rein theoretisch jedes lichtstarke Objektiv in Kombination mit der verwendeten Kamera justiert werden soll es bei Offen-Blende das Hundertstel treffen.

Besonders auffällig kann das mit älteren noch für analog gebauten und nicht gewarteten M-Objektiven an digitalen Leicas werden. Der Messsucher ist also nicht unbedingt schuld wenn Fokus Differenzen auftreten.

Nein bisher hatte ich noch keine Probleme die den Messsucher betreffen weil meine Objektive „neu“ sind.

Bernhard R.

Vielen Dank,dann gebe ich das so weiter .

Bernhard R.

Ich muss dazu sagen,dass ich solche Probleme mit M überhaupt nicht kenne,daher war ich überrascht und wollte mir Mal eine zweite Meinung einholen.

J.Friedrich

Darf ich das mal ungefragt zusammenfassen: „… viele Leica M-Benutzer darüber ärgern, dass sich ihre Messsucher schnell “verstellen” , dadurch müssen ihre Kameras 2-3mal pro Jahr zum Service“ – „Das ist ein „leidiges“ Thema seit ein Sensor statt eines Films (der mehr Toleranz hatte) verwendet wird.“

Sorry Leute, ich bin platt! Ein 60MP SW-Sensor bei der Monochrome der blau und rot bei gleicher Luminanz zur Einheits-Fläche unveränderlich verschmilzt, was ich aber durch den hochgelobten RealMessUngenauigkeitsSucher natürlich nicht wahrnehmen kann, denn da sehe ich Farben und dann ist die 15.000,– Ocken-Aufnahme auch noch unscharf – falls ich überhaupt fotografieren konnte, da die Kamera ja öfters beim Service als zur Hand ist. Ihr wollt mich veräppeln oder nicht?

Alfred Proksch

Servus J.Friedrich

Ich schrieb schon „rein theoretisch“ weil ich keine Vermutungen/Spekulationen zu den mir unbekannten Leica M Benutzern und deren verwendetem Equipment äußern möchte. Menschliche Fehlerquellen die Fokussierung betreffend gibt es noch einige andere.

Ich habe einen der möglichen technischen eventuell vorkommenden Fehler beschrieben. Bei mir selbst oder bei den mir bekannten M-Fotografen ist ein solcher Fall noch nie aufgetreten.

J.Friedrich

Hallo Alfred, nunja, dass akzeptiere ich natürlich. Bernhard schrieb „Viele“ und da gehe ich mal von aus, dass nicht „alle“ Leicafreaks „zu blöde“ sind, zumal Du ja von einem „bekannt-leidigen Thema“ gesprochen hast. Ehrlich: bin platt, bzw. bestätigt. Ein entkoppeltes mechanisches System zwischen Paralaxen-Sucher und Optik ist ein Anachronismus und eine absolute Erschwernis im Digitalen, dessen Grenzen damit für mich belegt sind. Deutsche „Feinstmechanik“ hin oder her. Es ist okay, wenn aus nostalgischen Gründen gekauft wird, aber seitens wiederholbarer, verlässlicher BQ mehr als fraglich. Trotzdem oder gerade deshalb wünsche ich Dir und allen M-Usern viel Spaß mit ihrem Teil – kein Thema.

J.Friedrich

🤔 Ich verstehe das voraussichtlich richtig: X stellt „scharf“ – macht Aufnahme, freut sich über das Bild – kommt nach Hause und stellt bei der Bearbeitung fest, alle Bilder sind (hoffentlich nur) ganz leicht unscharf, Freude ob eines perfekt gelungenen Fotos ist dahin – zweifelt erst einmal an sich, der Freude- und Enttäuschung-Vorgang wiederholt sich, bis zur Erkenntnis: an X kann es nicht gelegen haben, also muss es an M liegen. Somit ergibt sich die seltsame Gleichung: 15k x M x X = Nik-X, was uns einen kleinen Hinweis gibt mit welchem System sich die Problematik hätte vermeiden lassen 😉

Alfred Proksch

Digitale Systeme mit EVF haben eben gerade im „Nahbereich“ enorme Vorteile weil sie indirekt die Daten der Bildebene zur Einstellung nutzen und nicht einen „entkoppelten“ analogen Sucher synchronisieren müssen.

Deswegen amüsieren mich z.B. Porträts aus DSLM Systemen wo vor lauter 1,2 Offenblende Nasenspitzen/Augen unscharf/scharf abgebildet sind weil der Fotograf vergessen hat den AF für die Situation umzustellen oder das Messfeld auf das Motiv zu verschieben.

Das Thema zu Hause fehlerhafte Aufnahmen zu finden ist also geblieben, der Fehler Mensch zeigt sich beharrlich.

J.Friedrich

„Deswegen amüsieren mich z.B. Porträts aus DSLM Systemen wo vor lauter 1,2 Offenblende Nasenspitzen/Augen unscharf/scharf abgebildet sind weil der Fotograf vergessen hat den AF für die Situation umzustellen oder das Messfeld auf das Motiv zu verschieben.“ – Denke Du sprichst da eine wichtige Sache an, wenn auch mit der falschen Begründung: Es fehlen einfach mittlerweile die simplen „Informationen zum jeweiligen Schärfebereich“, so wie es ein Leica-Objektiv einfach und simple eingraviert hat … und die User haben da oft nicht mehr genug Grundlagen-Wissen um vorher sinnvoll zu agieren …

Joachim

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