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Warum 2018 ein besonders wichtiges Jahr für Canon und Nikon wird

2018 wird für Canon und Nikon ein extrem wichtiges Jahr. Es könnte sich entscheiden, ob die beiden Großen der Branche auch die beiden Großen bleiben.

Canon & Nikon: Erstklassige DSLRs, mittelmäßige DSLMs

Canon und Nikon sind die beiden Schwergewichte der Kamerabranche. Zwei Urgesteine, die sich über viele Jahre mit erstklassigen Kameras und hervorragenden Objektiven einen Namen gemacht haben. Auch heute noch sind sie absolut führend im Bereich der Spiegelreflexkameras, doch nun wackelt die einstige Vormachtstellung der DSLRs. Spiegellose Systemkameras drängen immer stärker auf den Markt und auch wenn man sich nach heutigem Stand ziemlich sicher sein kann, dass Spiegelreflexkameras so schnell nicht vom Markt verschwinden werden (wie vor einigen Jahren teilweise noch prophezeit wurde), dann muss man doch damit rechnen, dass in den nächsten Jahren die Verkaufszahlen von DSLRs noch stärker zurückgehen und die von DSLMs weiter steigen werden.

Canon und Nikon sind die beiden Großen der Branche, doch im Segment der spiegellosen Systemkameras sind sie alles andere als groß – zumindest im Falle von Nikon. Nikon hat zwar zahlreiche spiegellose Systemkameras der Nikon-1-Reihe im Angebot, doch mit ihren kleinen 1-Zoll-Sensoren bedienen die Kameras lediglich eine kleine Nische. Zudem hat Nikon seit Ewigkeiten keine neue Nikon-1-Kamera mehr vorgestellt und viele sind sich sicher, dass Nikvon das System fallen lassen wird – auch wenn Nikon das so nie bestätigt hat.

Canon ist mit einigen interessanten spiegellosen APS-C-Kameras auf dem Markt vertreten, das muss man dem Marktführer lassen, doch es gibt viel zu wenige Objektive und die Kameras gehören primär der Einsteiger- bzw. Mittelklasse an. Canon kann mit den eigenen Spiegellosen teilweise zwar hervorragende Verkaufszahlen erzielen, doch es gibt hier insgesamt noch viel Luft nach oben, vor allem eben im Profi-Bereich.

Die Konkurrenz hat Vorsprung und schläft nicht

Der größte Konkurrent im spiegellosen Sektor heißt Sony, denn Sony ist – Leica mal ausgenommen – der einzige Hersteller, der DSLMs mit Vollformatsensoren anbietet. Die E-Mount-Kameras haben sich in den letzten Jahren stetig verbessert, einstige Schwächen wie z.B. die schwache Akkulaufzeit wurden mit der letzten Generation fast ausgemerzt und auch das Objektiv-Portfolio wird langsam ansehnlicher.

Hinzu kommen Olympus, Fujifilm und Panasonic, die allesamt wirklich erstklassige APS-C- bzw. Micro-Four-Thirds-Kameras anbieten, die zu großen Teilen mit Alleinstellungsmerkmalen zu überzeugen wissen und dementsprechend auch ihre Abnehmer finden.

2018 soll nun angeblich das große Jahr für Canon und Nikon werden, das Jahr nämlich, in dem beide Hersteller völlig neue spiegellose Systeme vorstellen werden. Seit vielen vielen Monaten gibt es nun sehr konkrete Gerüchte zu High-End-Kameras von Canon und Nikon, die vermutlich mit Vollformatsensoren, möglicherweise aber auch mit APS-C-Sensoren ausgestattet sein werden. Fast wöchentlich gibt es neue Informationen zu den beiden Kameras, die wir zu großen Teilen in separaten Artikeln aufbereitet haben. Hier findet ihr alle Artikel und Gerüchte zu Canons neuer Spiegelloser, hier alle Artikel zur neuen High-End-DSLM von Nikon.

Dass an einer neuen High-End-DSLM gearbeitet wird, hat Nikon selbst bereits bestätigt.

Canon und Nikon sind spät dran

Gehen wir mal davon aus, dass sich die Gerüchte bewahrheiten und Canon und Nikon 2018 wirklich neue DSLMs vorstellen werden. Dann dürfte auf der Hand liegen, warum das Jahr 2018 ein ganz entscheidendes für die beiden Hersteller werden wird. Denn man würde mit den neuen Kameras die Weichen für die Zukunft stellen. Zwar nicht die komplette Zukunft – wie gesagt, DSLRs werden weiter eine wichtige Rolle spielen – doch die DSLMs sind eben inzwischen weit mehr als nur ein Trend. Und es gibt nicht wenige Kunden von Canon und Nikon, die sich gerne eine DSLM zulegen würden, sei es als Haupt- oder als Zweitkamera.

Viele haben bisher darauf verzichtet, zu einem anderen DSLM-Hersteller zu wechseln, weil sie erstmal abwarten möchten, was „ihr“ Hersteller denn früher oder später anbieten wird. Ihre Geduld wurde in den letzten Jahren auf eine harte Probe gestellt, denn dass sich Canon und Nikon viel Zeit lassen mit der Präsentation einer High-End-DSLM, das wissen wir ja alle. Dementsprechend sind die Erwartungen hoch, womit wir zum entscheidenden Punkt kommen.

Canon und Nikon müssen abliefern, wenn sie ganz ganz vorne im Bereich der DSLMs mitspielen wollen. Beide haben sich viel Zeit gelassen und es gibt kaum Spielraum für Fehler und Kinderkrankheiten. Die anderen Hersteller haben sich in den letzten Jahren stetig verbessert, haben aus ihren Fehlern gelernt, haben gute spiegellose Objektive im Angebot und bieten inzwischen hervorragende Produkte an. Wenn Canon und Nikon nun mittelmäßige DSLMs vorstellen, die nicht vollends zu überzeugen wissen, dann werden mit Sicherheit einige Kunden Lebewohl sagen. Zumindest eben die Kunden, die auf eine spiegellose Systemkamera wechseln wollen.

Lesetipp: Unsere große Jahresvorschau für 2018

Vor- und Nachteile von neuen Objektiven

Besonders interessant wird zu beobachten sein, ob die neuen High-End-DSLMs von Canon und Nikon mit neuen Bajonetten vorgestellt werden oder nicht. Das heißt: Wird es völlig neue Objektive geben, die man sich als Kunde neu kaufen muss, oder wird man seine „alten“ Objektive ganz normal weiter verwenden können?

Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile. Wenn die Kameras ganz klassisch mit EF-Mount bzw. F-Mount auf den Markt kommen würden, würde das zunächst einmal bedeuten, dass die Kameras nicht so kompakt sein könnten, wie es die spiegellose Bauweise normalerweise zulassen würden. Rein von der Größe her wären es sozusagen etwas kompaktere DSLRs mit einem elektronischen Sucher und ohne Spiegel. Vorteil: Die Dinger würden sich sofort gut verkaufen, da jeder seine alten Objektive weiter verwenden kann. Nachteil: Es wird langfristig gesehen Potenzial verschenkt.

Wenn Nikon und Canon kein Potenzial verschenken möchten, brauchen sie neue Objektive. Kompakte Objektive, die mit einer kompakten Kamera harmonieren und die gleichzeitig für extrem hohe Megapixel-Zahlen gerüstet sind – denn dahin wird der Trend in den nächsten Jahren gehen, zumindest teilweise. Der Nachteil dieser Variante: Beide Hersteller würden dann quasi bei null anfangen. Und man müsste als Kunde mit dem Kauf der Kamera und der Objektive ebenfalls bei null anfangen. Womit sich jeder Kunde die Frage stellen müsste: Will ich mit Canons bzw. Nikons DSLMs neu anfangen? Oder doch lieber mit den Spiegellosen von Sony, Fujifilm, Olympus oder Panasonic? Klar, Canon und Nikon könnten Adapter anbieten, aber Adapter gibt es auch für die Kameras anderer Hersteller.

Lesetipp: Die 5 Nikon Objektive, die du als Erstes kaufen solltest

Eine knifflige Entscheidung für Canon und Nikon. Optimal wäre es natürlich, wenn gleich mehrere DSLMs vorgestellt werden würden, die alle unterschiedlichen Bereiche und Zielgruppen abdecken, doch da sollte man vermutlich realistisch bleiben – das wird eher nicht passieren, auch wenn es durchaus entsprechende Gerüchte gab.

Was ist eure Meinung?

Fakt ist, dass das Jahr 2018 das spannendste seit Jahren werden könnten. Im Herbst wartet die photokina 2018, die die perfekte Bühne für die Präsentationen der neuen Spiegellosen bieten würden. Wobei es auch Gerüchte gibt, dass Canon und Nikon schon im März 2018 auf der CP+ aktiv werden wollen.

Mich interessiert eure Meinung: Was sind eure Erwartungen an die neuen Spiegellosen von Canon und Nikon? Was müssen die beiden Hersteller abliefern, um erfolgreich zu sein?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

84 Kommentare

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  • Also die Nikon DF gefiel mir eigentlich ganz gut, klassisches Design, klassische Einstellräder, kompatibel mit Objektiven zurück bis 1959, KEINE Videofunktion ein reiner Fotoapparat, so ein Design würde einer DSLM von Nikon gut stehen aber die DF ist leider kein Verkaufsrenner geworden….

    • Mirko

      Das Problem bei der DF ist, dass für die mittelmässige Leistung ein horrender Preis verlangt wird. Nur für den Nostalgieeffekt so eine Summe auszugeben, ist einfach absurd. Bei George Clooney könnte ich mir die Kamera noch vorstellen, passt super zu der Nespressomaschine und dem Motorrad, das er jeweils in den Alpen spazieren fährt. Und leisten kann er sie sich auch.

      • Servus Rolf,
        naja was heißt mittelmäßige Leistung ….für die Zielgruppe die sie ansprechen sollte war sie gut ausgestattet …nur Fuji kam mit der Pro 1, Oly kam mit der OM D1 und Sony mit der A7 alle waren „modern“ „Spiegellos“ und im Retro Style. Der Preis noch dazu und es wurde ein „Aussteller“ , falls Nikon nun eine moderne DF als DSLM abliefern sollte dann haben sie 5 Jahre verschenkt und mittlerweile den Ein oder Anderen Kunden verloren der mit einer modernen Retro Style Kamera unterwegs ist

      • George Clooney würde die Spiegelreflex wählen, da bin ich mir sicher. Der hat auch relativ grosse Hände und würde sich nicht mit einem Spielzeug zufrieden geben. Nur so als Denkanstoss; hast du schon sein Motorrad gesehen?

      • Nein, was fährt er ? Ist er häufig in der Schweiz? Das einzige was ich ziemlich oft zu hören bekomme ist das ich Dr House ziemlich ähnlich sehe 😂 naja auch Clooney fing mal im Hospital an 🤪

      • Er fährt so eine Art Harley und ist mit Lederhelm in den Alpen unterwegs. Er hatte ja eine Vila am Comersee, aber ich habe gehört, dass er sie unterdessen verkauft hat. Wahrscheinlich wegen seiner Flamme.
        Na, als Dr. House würde ich aber sofort Kontakt mit ihm aufnehmen, da liegt sicher eine Nebenrolle für dich drin!

      • Rolf, lass mal gut sein aber ich bin bescheiden 😂 Aber wie im Kamerageschäft bin ich auch bei der Rasur wieder Retro geworden, nicht mehr schnell hier und Hydro da sondern ganz besinnlich und 10 Spitzenklingen für ca 4 € 😂 und wenn es mit der Bergtour klappt kannst Du Adler jagen und ich mach mal hier und da ein Alpenpanorama 📸 würde mich freuen

      • Mirko, als Dr. House ist Retrorasur natürlich das einzig richtige! Ich bin noch auf Elektro hängengeblieben, aber der ist irgendwie auch schon wieder hinüber, wie bei den Kameras. Kaum hast du dich daran gewöhnt, sind sie schon wieder kaputt.

        Also das mit den Adlern machen wir, aber Landschaft mache ich natürlich auch. Jetzt muss zuerst mal der Sommer kommen, im Moment hat es zu viele Lawinen in der Gegend.

      • …ja Lawinenabgänge hatten wir dieses WE auch, war heute in der Nähe von Bad Tölz mit wunderbaren Blick auf die Alpen aber leider ohne Kamera. Zum Thema Rasur, da bin ich Nassrasierer aber hatte auch Elektro alles probiert muss aber sagen da hatte bei mir der Rasierer von Panasonic die beste Arbeit geleistet. Leider weiß ich nicht mehr die Modellbezeichnung war ein Nass/Trockenrasierer aus dem Jahre 2011

      • Hallo Ihr Beiden !
        Öfter solch philosophische Diskussionen würden dieser Seite gut tun – dies war ein Silberstreif in der so oft spröden und trockenen Ausdrucksweise vieler User hier – Ihr fangt wohl schon etwas an von mir zu lernen?
        Nur weiter so, solche Ausschweifungen gehören unbedingt dazwischen !!!
        Bin zufrieden…. Gustav
        Ihr auch ????

  • Zunächst sagen Verkaufs-Erfolg oder Misserfolg wenig über die technische Qualität einer Kamera – eines Systems aus. (wie viele würden denn ihre Kamera noch einmal kaufen, nachdem sie alle anderen ausprobieren durften?)

    Viele haben sich in den Hintern gebissen, weil Sony alle Jahre neue, deutlich verbessere Nachfolgemodelle gebracht hat, nicht wenige waren von den Anfangs schlechten und teuren Olympus mFT-Objektiven entsetzt und viele, die Schnelligkeit brauchen und wollen werden mit den Fujimodellen bisher nicht richtig warm.
    Und unterm Strich sind DSLM-Kameras mit der verbautem Technik unverhältnismäßig teuer, bedenkt man wie aufwendig und teuer Mechanik und Glas in der DSLR sind, hatten DSLM Kameras mindestens ⅓ preiswerter werden müssen.
    Das Akkuproblem mag für den „Normalknipser & HobbyTechnikFan“ in den neuen, 2000-3500€ teuren Kameras gelöst sein – aber Fakt ist, dass eine DSLM erheblich mehr Strom braucht und sie bisher kaum ideal ist für kühle Regionen oder auch nur unseren Winter.
    Der Größenvorteil ist ebenfalls merklich geschrumpft, soweit überhaupt vorhanden, weil hochauflösende Objektive meist eher größer und schwerer werden und auch eine solide Kamera mit sicherem Handgriff brauchen.
    Ich nutze DSLM-Kameras seit beinahe 10 Jahren – aber ersetzt haben sie eine DSLR bei weitem noch nicht.
    Vollformat-DSLM halte ich für einen kurzweiligen Hype – Objektive und Kameras werden einfach zu teuer. Mit ein paar sehr guten Objektiven sind ruckzuck 10.000 € flöten gegangen. Und das wird auch mit Canon und Nikon so werden.
    Ich finde auch, dass gerne übersehen wird, wie technisch innovativ und reaktionsschnell die Nikon 1 Kameras waren – sie hatten nur 2 Fehler, die ersten Sensoren waren zu schwach und die Preise überzogen.
    Wenn Nikon aber die Technik der V3 in eine neue DSLM mit größerem Format packt, werden Canon und Sony wohlmöglich überflügelt. Die Erfahrung ist bei Nikon vorhanden wo Canon noch mit M-Kameras experimentiert und Pentax sich gar nicht erst aus der Deckung traut.
    Wer hochauflösende Kameras kauft, wird grundsätzlich neue Objektive brauchen – das war schon bei der D800 und der 5DSR so und das wird so weiter gehen. Nur sehr wenige Objektive die vor 6 und mehr Jahren konstruiert wurden, können technisch mit den jetzigen Sensoren mithalten – das haben ja als erste sogar Leica und Zeiss erkannt. Adapter helfen wenig – allenfalls bei einer besonderen Bildsprache, die man mit einem Objektiv erzeugen will.
    Ich denke, besonders kompakte Objektive, die zugleich besonders hoch auflösend sind – schließen sich aus – insbesondere dann, wenn sie eine Lichtstärke von f:2.8 bei Zooms und f:2.0 bei Festbrennweiten sicher stellen sollen. Objektive werden kompakter, wenn sie kleinere Sensoren ausleuchten, sonst sehe ich das nur im Einzelfall.

    Also jetzt ist das Rennen völlig offen und Sony hat ja schon Schwierigkeiten Olympus den Rang abzulaufen. Es wird spannend welche Fehler Canon und Nikon jetzt machen oder vermeiden können.
    Panasonic hat 9 Jahre bis zur G9 gebraucht.
    Ich denke komplett wechseln ist weiterhin wenig ratsam, wir leben in einer hybriden Zeit – die DSLR wird Vorteile behalten und die DSLM hat wiederum andere und ist eine prima Ergänzung, vor allem in Form einer G9, E-M1II, X-T2, GFX.

    Optimal wäre, wenn Canon und Nikon einmal ihre wichtigsten Zielgruppen offen befragen würden – eine Vollformat-DSLM mit neuem Bajonett macht für mich bei Canon und Nikon keinen Sinn.
    Das dauert 5-10 Jahre bis einige wichtige Objektive vorhanden sind und dann ist Sony jetzt schon weit voraus und selbst eine Fuji GFX wird dann zum harten Gegner.
    Beide großen Dinosaurier haben es bis heute nicht geschafft eine Reihe guter Objektive für ihre Halbformatkameras heraus zu bringen und die Kameras immer nur als Einstiegsdroge für die teuren KB-Kameras benutzt. Canon macht mit dem M-Bajonett genauso weiter – spannend ist eigentlich nur – was macht NIKON?

    • Das einzige was ich mal im Winter feststellen durfte war das ich in den falschen Parka investiert hatte 😂 ansonsten hatte ich noch nie Probleme egal ob DSLR,DSLM oder IPhone

      • oh, das Energie-Problem der DSLM gelöst – perfekt – bitte sofort an Sony, Panasonic, Olympus, Leica, Fujifilm, Canon M weitersagen.
        Aber hoffentlich nicht die kleinere, leichtere Kamera mit Zusatzakkus belastet und die Produktion giftiger Akkus angekurbelt…

      • CAT, da hast Du natürlich recht… da wird ein gewaltiges Umweltproblem auf uns zu kommen wegen DSLM 🤭
        Durfte mir sogar neue Akkus kaufen zur FUJI S5 obwohl Baugleich Nikon D200 weil Fuji diese codieren MUSSTE, das ist KRANK !
        Ansonsten besaß ich drei Akkus für DSLR und nun drei Akkus für DSLM…

      • @ cat:
        für dich habe ich die optimale kamera. eine agfa optima parat. die benötigt überhaupt keine baterien. dabei ist sie sogar eine automatische kamera. unglaubelich zu was die in den 60ern des 20. jahrhunderts fähig waren.

      • Daniel,
        hast Du dir mal die Zutatenliste von einen Analogfilm angeschaut? Ist auch nicht das wahre, vielleicht zurück zur Höhlenmalerei ?

      • mirko, aber die farben bitte selbst gemischr. vielleicht aus zermahlenem rost und kohlestaub. wobei aber die kohle idealerweise nicht aus der verbrennung von holz entstanden sein sollte. auch nicht aus dem tagebau.

  • Ich habe schon eine Panasonic MFT eher eine bessere Kompaktkamera. Der kleine Sensor macht keinen wirklichen Spaß.
    Eine Nikon Vollformat wäre was aber nur wenn ich meine Nikon Objektive weiter nutzen kann.
    Sonst wird das zu teuer ohne mich.

    • Ach Armin….
      Ich lese gerade deine Zeilen und wundere mich etwas über dein Urteil. Wenn ich nicht ein alter Minolta -Sony – Fan wäre hätte ich eine MFT -Ausrüstung. Zu APSC gibt es doch kaum noch einen Unterschied und Dein Vergleich mit Vollvormat hinkt gewaltig. Preis – Auswahl und Qualität stimmen… MFT hat seine Berechtigung!

      • Beschreibe doch mal „kaum noch“…
        Aps-C – verfügt letztlich über die doppelte Sensorfläche – bestückt mit einem modernen Objektiv – sollte der Unterschied zu mFT für jeden mehr als deutlich sein und das nicht nur ab 1600 ISO.
        Wenn ich meine alte Zoom-Glasscherbe gegen ein neues mFT-Objektiv vergleiche, kippt der Vergleich außer bei hohen Empfindlichkeiten – das ist klar.
        Der Unterschied zum Vollformat ist größer, weil rund vierfache Fläche – die aber auch nur dann etwas bewirkt, wenn man mit besten und neuesten Objektiven bei idealer Blende fotografiert.
        In so fern hat mFT durchaus seine Berechtigung, was aber weder am kleinen, lichtschwächeren Sensor liegt, sondern viel mehr an teuren, neueren Hochleistungsobjektiven.

      • Volker,
        ein bekannter Fotograf nahm drei seiner Kameras und wählte ein Motiv. Da es sich um unterschiedliche Sensorformate handelte wählte er die Objektive so aus das der Blickwinkel fast identisch war, natürlich passte er auch die Blende jeweils so an das die Schärfentiefe vergleichbar war….dann begann das große Raten was Was ist….das Mittelformat erkannten noch die meisten aber bei den zwei anderen Formaten wurde es lustig ….

      • Ihr Beiden habt beide recht!!
        Ich wollte nur an die großartigen Bilder erinnern die auch mit MFT entstehen können, obwohls mit besten Linsen auch nicht mehr so klein, leicht und billig ist. Ich habe auch schon mit meiner Hosentaschenkamera RX 100 tolle Bilder gemacht, es kommt auf die Sichtweise eines jeden an ob es seinen Ansprüchen genügt.
        Mit dieser Kamera habe ich ein kleines Rehkitz geknipst, das im hohen Gras vor mir lag und mit großen Augen mich anblickte…. ehe ich es mit Gras einwickelte und es aus der Wiese trug um es vor dem Mähwerk zu retten. Dieses Bild habe ich in A 3+ mit passendem Passpartout auf dem Flur hängen.
        Ich bin eben ein alter Bauer mit einer etwas rustikalen Sichtweise…. für mich ist immer das Motiv entscheidend… da nehme ich auch Qualitätseinbußen in Kauf…was solls…
        Cat und Mirko… zufrieden?

  • Von der DSLR Front ist wahrscheinlich nicht viel von Nikon zu erwarten, müssen sie auch nicht, denn die D850 ist auf dem Markt, ebenso der Actionleader D500 auf APS-C, und die D750 ist immer noch bei den Besten, da braucht es keine Auffrischung. Nach dem überteuerten Telezoom 180-400 ist bei den Objektiven die Luft vermutlich auch draussen, da kommt nichts mehr Schlaues nach.

    Bei den DSLM müsste Nikon schon eine Bombe bringen, um überhaupt beachtet zu werden. Wenn Nikon selber die Objektive herstellen will, sehe ich schwarz, denn die teuren und in Entwicklungsländern hergestellten Billigobjektive sind einfach nur grottig, die wird kein Mensch kaufen (siehe die neuen AF-P-Objektive, die taugen auch nicht wirklich etwas und sind nicht mal mit älteren Kameras kompatibel, so viel zum vielgelobten F-Bajonet). Und mit einem Adapter und den alten Objektiven rumzufotografieren macht auch keinen Sinn, da ja die Gewichtsersparnis ein Argument für die Spielgellosen ist. Also kann Nikon eigentlich nur auf Sigma und Tamron, eventuell noch auf Tokina hoffen, sonst ist der Zug bereits abgefahren, bevor die erste Kamera auf den Markt kommt.

    Sollte Nikon selber Objektive anfertigen wollen, sollten sie endlich mal beginnen, im APS-C Bereich gute Objektive zu bringen, die man auch noch einigermassen bezahlen kann. Solch miserable Plastikobjektive zu überrissenen Preisen verkaufen zu wollen, ist einfach nur scheusslich. Wenn Nikon bei den DSLM den gleichen Fehler macht, können sie sich die Entwicklung gleich sparen, dann wird es ein totaler Flop.

      • Sag ich ja auch immer, die bringen reihenweise -55 und 55- Objektive raus und eines ist schlechter als das andere. Da hast du als Konsument sozusagen nur noch die Wahl zwischen verschiedenen Nieten.

    • Hallo Rolf…
      Egal wie Canon und Nikon es machen – sie werden es dem Einen recht machen und dem Anderen nicht recht machen. Das kenne ich aus den Sony – Jahren. Aber treue und zufriedene Kunden der beiden werden auch mit den neuen Herausforderungen fertig werden und jeder für sich das beste daraus machen.
      Da spreche ich aus Erfahrung…..
      Gruß…Gustav

      • Hallo Gustav

        Ja, mal schauen, ob sie es mir recht machen können … übrigens, ich war auch ein Rock’n’Roller, sogar im Nationalteam. Vielleicht hast du ja auch mal ein paar Fotos von mir gemacht …

      • Hallo Rolf…
        Schmunzel….. Ich gebe zu meine Story hört sich im nachhinein ein wenig abenteuerlich an…. ich hätte es weniger angeberisch und nicht so dramatisch aufgebläht schildern müssen aber mein Selbstbewusstsein ging auf meine Alten Tage mal wieder mit mir durch!!!
        Wir waren durch gute Bekannte zwar mit im Club aber haben nur sporadisch mal mitgekickt, über den 4 er Grundschritt sind wir nicht hinausgekommen. Bei uns war nichts mit „Pfeffer“ und Akrobatik, Petticout und Sprüngen … wir habens nur mal ausprobiert und 1 1/2 Jahre Spaß gehabt (alle 4 – 6 Wochen mal) für mich war es viel zu anstrengend aber ich habe es auf Wunsch meiner Frau ertragen und mich am meisten auf das Schnitzel mit Pilzen und Pommes hinterher gefreut, das war 1970 schon son bisschen was besonderes.
        Auf jeden Fall führten wir auch später eine tanzfreudige Ehe und beim Boogie Woogie machte uns so leicht keiner was vor dank unserem RocknRoll abschauens.
        Verzeih bitte die grossartige Übertreibung…….
        Viele Grüße… Gustav

      • Gustav

        Mit anstrengend hast du recht, aber schön, dass ihr dabeigeblieben seid. Habe später auch noch Boogie Woogie getanzt, meine letzte Partnerin war eine EM-Finalistin, das hat echt Spass gemacht. Aufs Alter hin habe ich auf Tango Argentino gewechselt, das macht riesig Spass und ich mache es heute noch regelmässig.

    • Nikon hat sehr gute Objektive und besitzt das ganze KnowHow gute Objektive zu bauen. Manchmal ist es schwer eine Optik zu verbessern, der Markt erwartet dies aber und das Ergebnis sehen wir heute. Eine neue DSLM Reihe von Nikon, Canon oder sonst wird nur mit den entsprechenden Objektiven erfolgreich sein. Sony hat sich Zeiss ins Boot geholt, warum sollte Nikon/Canon so etwas nicht auch gelingen.

    • JEDER Hersteller hat Stärken und Schwächen im Portfolio – beschränken wir uns auf Vollformat sind die etwas schwächeren Objektive von Nikon:
      2.8/24-70 mm VR – 5.6/80-400 mm (angeblich) – 50 mm
      alle anderen sind alpenanderen Herstellern mindestens messtechnisch und nicht selten auch sichtbar überlegen: das gilt insbesondere für:
      2.8/14-24 mm – 2.8/70-200 mm – 4.0/70-200 mm – 5.6/200-500 mm – 20 mm – 24 mm – 28 mm – 35 mm – 58 mm – 105 mm – 4.0/300 mm – 2.8/400 mm – 4.0/500 mm – 4.0/600 mm – 5.6/800 mm
      Wenn ein Hersteller Sigma, Tamron und Co zur Zeit sicher nicht braucht (außer für Menschen die vielleicht gerne am falschen Ende sparen) – dann Nikon.
      Und was soll der Produktionsstandort mit der gelieferten Qualität zu tun haben?
      Das ist mir zu einfach gedacht – was zählt sind die Produktionsrichtlinien und Kontrollen.
      Das Märchen von Made in Japan oder Made in Germany schlucke ich nicht – selbst wenn auch mein Vertrauen mehr in diese Richtung gedrillt ist.
      Wem Nikon zu teuer ist, dem bleiben immer noch teurere Sony-Ausrüstungen.
      Miserable Plaste-Objektive werden von allen Herstellern geliefert, Canon hat sie erfunden und Vielen erst eine preiswerte Fotografie ermöglicht. Bis vor 4 Jahren haben auch Sigma und Tamron überwiegend preiswerte, einfache Plaste-Fassungen verkauft – bis sie darauf kamen, das fühlbar bessere Materialqualität auch deutlich höhere Preise rechtfertigt.
      18-55 mm und 55-200 mm Objektive werden von allen Herstellern angeboten, um auch teuren Kameras eine preiswerten Einstieg zu ermöglichen – das sie per Se schlechte Fotos liefern, kann ich nicht bestätigen.

      • Somit ist es schon gut, daß auch andere Hersteller gute Linsen für Nikon fabrizieren. Mit meinem Tamron 24-70 und diversen Sigma Art Linsen bin ich durchaus zufrieden. Der AF des Tamron ist nicht der schnellste, nutze es nicht so oft und nicht für Sport & Co. Lieber fotografiere ich mit einem schönen 50er – da sollte Nikon mal was neues liefern. Denn das Olympus 1,2/25 kann kein 50er Nikon schlagen, dies schafft erst das Sigma Art. Von diesen habe ich das 20, 35, 50, 85 und 135er und bin begeistert – abgesehen vom Gewicht. Übrigens sammle ich auch alte Fotoapparate und Objektive. Es gibt ein paar alte Objektive, die auch heute noch mithalten können, wie das 2/35 und 1,8/85. Beide noch mit Stoßstangen-AF – aber gut und kompakt. Aktuelle Modelle (und damit meine ich nicht die recht großen Sigma Artisten) scheinen mir um 1/5 bis 1/4 größer zu sein. Jedenfalls gibt es für das F-Bajonett ein riesiges Angebot an Objektiven für jeden Anspruch und Geldbeutel. Diesen Vorteil durch die einführung eines neuen Z-Bajonettes für Spiegellose Kameras nicht zu nutzen, halte ich für einen schweren strategischen Fehler, mit welchem sich Nikon wohlmöglich selber den Strick um den Hals legt. Nach 10 Jahren hat Sony so langsam ein ausreichendes, immer noch Lücken aufweisendes, Angebot an Objektiven für spiegellose Kameras. Startet Nikon dies Segment mit dem F, sind sie uneinholbar, starten sie mit dem Z, haben sie schon verloren. Der Markt wird Nikon keine 10 Jahre für die Abrundung seines Z-Portfolios gewähren und auch keine 5!

      • Am falschen Ende sparen und preisbewusst einkaufen sind zwei komplett verschiedene Dinge. Um das zu illustrieren, bringe ich mal ein Beispiel aus einem anderen Bereich, da ist die Wahrnehmung etwas weniger vorbelastet.

        Es sind 2 Spitzenweine aus dem Weingebiet Bordeaux im Angebot:

        – 99 Parker Punkte (Parker ist der Weinguru schlechthin) 300 Euro
        – 100 Parker Punkte 1000 Euro

        Welchen Wein würden die Meisten wohl kaufen? Klar, wohl den 99-Punkte Wein, da bekommt man 3 Flaschen für das gleiche Geld und der Qualitätsunterschied ist sehr gering. 99 % der Konsumenten könnten den Unterschied gar nicht feststellen, wenn sie blind degustieren würden. Und der, der den 100-Punkte Wein kauft schon gar nicht. Das ist nämlich der Etikettentrinker, der legt mehr Wert auf das Prestige denn auf die Qualität oder gutes Preis-Leistungsverhältnis. In der Psychologie nennt man das kognitive Resistenz oder Verzerrung. Ausser natürlich, Geld spielt keine Rolle und es kommt auf eine paar Tausender nicht an (wie bei Ronaldo z.B.).

        Aus Platzgründen verzeichte ich jetzt auf eine Liste von Objektiven, die den Nikkoren mindestens ebenbürtig oder gar überlegen sind, sie wäre zu lang.

      • @PGS
        mir solchen Vergleichen kann ich wenig anfangen.

        Wie lang eine solche Liste wird – bestimmt der eigene Anspruch und die Möglichkeit sie gleichzeitig gegeneinander auszuprobieren – was ich mit aktuellen Art (ohne isten) und SP Objektiven getan habe und immer wieder tue – denn auch ich bin nicht vernagelt von einem Hersteller und suche immer wieder gerne das Beste für meine Bildideen, das Licht und die Kameras und nutze gerne neue Innovationen (1.8/35 mm Tamron mit beeindruckender Naheinstellgrenze etc).

        Nur bleibe ich für mich dabei – ich kaufe mir keine teure High-Tech-Kamera um mir dann klar zu machen das Objektive von fremden Herstellern notwendig, besser, billiger sind. Meist zahlt man dann zweimal und das ein Wiederverkaufswert dann schnell in den Keller rutscht ist auch nicht zu vergessen. Lücken füllen ist normal – aber generell Sigma oder Tamron Objektive kaufen – ist für mich seltsam und natürlich genau das, was die wollen und die Kamerahersteller zu immer noch teureren Kameras treibt.

      • @Cat
        Da hast Du sogar Recht. Das sind nicht meine einzigen Linsen für Nikon. Im gleichen und erweitertem Bereich verfüge ich auch über Nikon Linsen und eigentlich ziehe ich diese vor. Vor einiger Zeit erwarb ich jedoch das Sigma 1,4/35 und es hat mich begeistert. Diverse 50er Nikon-Linsen verblassten gegen das Olympus 1,2/25 und da habe ich mir halt auch das 50er Art gekauft. Die haben so ihren speziellen Look. Wie auch bei der Leica. Hatte ich noch nie einen speziellen Bezug zu. Kam irgendwann an eine kleine analoge R-Ausrüstung. Dabei ein 50/2 – mittels eines Adapters liefert es Bilder, die mir kein anderes Objektiv bringt. Einfach ein besonderer Look, der mich Leica Fans verstehen läßt. Technische Parameter sagen darüber nur nichts aus. Da ich nicht auf einer Teststrecke fahre, suche ich Objektive die, natürlich nach meiner subjektiven Meinung, mir die schönsten Bilder liefern. Immer auch abhängig davon, was, wann, wo und wie ich fotografieren will.

      • tja und Kodak, Agfa, und die ganze deutsche Kameraindustrie, die mal weltweit führend war? Aber auch in anderen Bereichen kann die #1 fast verschwinden. Wer hätte gedacht das Nokia als Handy mal so an Bedeutung verliert. Auch in der Automobil-Industrie werden große Firmen bedeutungslos. Über Nikon gab es letztes Jahr nun schon Gerüchte. Wer weiß….? Karl, nur weil jemand heute die Nr.1 ist, muss das nicht so bleiben. Was z.B. Sony in den letzten Jahren geleistet hat, ist irre. Und, ich möchte mich jetzt nicht 100% festlegen, aber ich glaube gehört zu haben, das Canon und auch Nikon seine Chips teilweise von Sony bezieht.

  • Mark

    Zu Beginn des Jahres hofft man immer, dass das neue Jahr das spannendste seit Jahren werden könnte. Meistens weicht die Spannung gegen Ende des Jahres der Ernüchterung. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

  • Da ich Canon Nutzer bin sehe ich auch immer nur Canon. Die Canon M Objektive sind ehr einfache Objektive, die Canon S etwas besser, die Canon EF und die EF-L zeigen wie die Hierarchie angelegt ist.
    Wir stellen uns vor! Canon würde ein neues Bajonett und entsprechend, EF oder EF-L Objektive liefern. Eine Entwertung aller in unseren Rucksäcken lagernden Objektive, weil wir natürlich nur die neueste Technik kaufen würden und nur diese Zukunft hat.
    Andererseits würde der EF-Gebrauchtmarkt entwertet. Ein Startschuss für einen gänzlich neuen Markt.
    Ich habe Panasonic und Olympus ausprobiert…….es ist kleiner, aber einfach kein Vollformat.
    Wer Qualität möchte muss! APSC oder Vollformat, wer dies nicht möchte kann Smartphone. Um eine Größen und Gewichtsreduzierung kommt kein Hersteller herum.
    OK es werden nur 20% sein, aber auf diese freue ich mich.

  • … also sollten canon und nikon mit APS-C-Sensoren kommen, werde ich nicht mal darüber nachdenken …

    falls doch vollformat von nikon und canon kommen sollte, müsste wirklich merklich, MERKLICH besser sein als
    sony A 7R II, bald aber hole ich mir die sony A 7R III … dann sollten die aber zaubern können …

    • wenn man „besser“ nur auf den Sensor bezieht – wird es Canon wohl sehr schwer haben.
      Aber an vielen anderen Punkten ist eine Sony Alpha 7R leicht zu toppen, wenn man denn will.
      Vollformat ist nur ein Mode-Hype – die nähere Zukunft kann man gerade auch in APS-C und Mittelformat sehen – wer damit (Aps-c) nicht die weltbesten Fotos hin bekommt – dem wird auch Vollformat nichts nützen.
      Vollformat war in den digitalen Anfangsjahren wichtig, als die kleinen, dunklen Sucher von Olympus, Pentax, Canon, Minolta wenig Freude machten.
      Heute sind die Sucher selbst von Olympus, Panasonic, Fujifilm so groß, hell und hochauflösend – dass Vollformat in dieser Hinsicht keinen echten Vorteil mehr bringt.
      Das einst universelle KB-Format gibt es so nicht mehr. Wer mit mFT nicht freistellen kann oder keine tollen, hochauflösenden Landschaftsfotos, keine schnellen Pressefotos bei weniger Licht, keine sauberen Augenblick-Streetfotos hin bekommt – der macht etwas falsch – wie jeden Tag 1000de Fotos beweisen.
      Auch ich nutze Vollformat, für Hochzeiten und andere Anlässe wo ich auffallen will und darf, wo ich mit höchsten Empfindlichkeiten das letzte aus dem Sensor herauskitzeln kann – aber ich würde nie die Vorteile von mFT oder gar APS-C in Abrede stellen.

    • Hallo Kovac
      ….MERKLICH besser sein als
      sony A 7R II, bald aber hole ich mir die sony A 7R III … dann sollten die aber zaubern können ……

      ich habe gerade mit einer A7R3 fotografiert, ein klasse Kamera !! wesentlich besser als die R2 !! (Bedienung)
      Da machst Du einen Schuß nach Vorne.
      Jedoch habe ich mir einige Fotos des Fotografen betrachtet, er sendet mir übrigens 2 RAW bearbeitete Fotos auf meinen Wunsch zu, die hänge ich in Großformat für meine Gäste auf.
      Der Dynamikbereich könnte besser sein. Die beiden Fotos (alte Harzer Schmalspurbahnen ) wurden erst nach der Bearbeitung „verzaubert“ und leuchten nun, wie es sich gehört.

      Jedoch ist die meine Erwartung an diese „Wunderwaffe A7R3“ auch wieder abgekühlt. mit dem 24-105 ist sie leicht und man hat ein breites Spektrum, fehlt nun jedoch ein 135mm, ein 300mm, ein 500mm oder 600mm, dann…
      Mein Gast hat das 100-400/F4,5-5.6, ist jedoch öfters zu Lichtschwach, Er fotografiert u.a. für ein Zeitung (Fußball, Hallensport usw..) Da fehlt ihm manchmal Licht. Mit jedem nun lichstärkeren Objektiv wir die Sache wieder schwerer und viel teuerer und der einstige Vorteil schwindet wieder.

      PS: Die Belegung auf die FN Tasten fällt teilweise schwer aus. Menueproblem ??

  • Ob mit oder ohne Siegel

    für mich ist die Sucher Größe und und das damit darstellbare Bild ausschlaggebend. Obwohl der Sucher der Fuji GFX-50s eine Wucht ist, gewöhnungsbedürftig ist die Darstellung einer Aufnahmesituation mit wenig Licht trotzdem weil eine elektronische Aufhellung des Bildes erfolgt. Das verschlechtert die visuelle Einschätzung der Licht Schatten Situation, erleichtert aber das manuelle Scharfstellen. Es hat eben alles zwei Seiten.

    Wenn die beiden Großen jetzt in die Spiegellose Vollformat Fotografie einsteigen wollen kommen sie um den besch.. Adapter nicht herum, denn der Kunde möchte seinen Objektiv Park weiterverwenden.

    Für mich stellt sich da eher die Frage ob eine DSLMs Vollformat denn wirklich „klein“ sein MUSS. Ich hatte das zweifelhaft Vergnügen eine Sony 7rII mit einem etwas schwereren, voluminöseren Objektiv zu benutzen. Von sauber und ausgewogen „in der Hand“ liegen war nichts zu bemerken. Dazu kommt noch das Vollformat Objektive nur weil sie ein kürzeres Auflagemaß haben deswegen nicht wirklich kleiner und leichter werden wenn sie über ausreichend Lichtstärke verfügen sollen.

    Ein neues Bajonett System mit ausreichend vielen neuen Objektiven zu bedienen dauert Jahre, egal welcher Hersteller sich das zutraut. Wer diesen Weg geht muss einen zusätzlichen sehr großen Sprung in der Sensortechnologie anbieten damit der Kunde das akzeptiert. Alles andere wäre nur eine halbe Sache und wenig Erfolgversprechend.

    • Hinsichtlich VF sehe ich das absolut genau so wie Sie Alfred. Das Vollformat bedingt im Vergleich zur möglichen Grösse der DSLM-Kameras selbst, vergleichsweise grosse Objektive, zumindest bei den Lichtstärken, die sich fast jeder wünscht, der nicht im Studio arbeitet. Derartige Objektive, angeschlossen an einen kleinen VF-Body führt zu einem wenig ausgewogenen Handling. Es ergibt deshalb Sinn, dass insbesondere im VF-Bereich die Bodys nicht zu kompakt und klein gestaltet werden. Hinzu kommt, dass nicht jeder potentielle Kunde wert auf einen möglichst kompakten Body legt. Eine Mindestgrösse des Bodys erlaubt die Bedienelemente verwechslungssicher, ergonomisch und griffgünstig am Body anzuordnen.

      Das Problem mit einem neuen Auflagemass und dadurch bedingt einer vollständigen Serie neuer Objektive wurde hier ja schon ausführlich diskutiert. Da für das VF Profifotografen eine wesentliche Kundengruppe sein dürften, spielt hier die sofortige Einsatzfähigkeiten der neuen DSLMs von Canon and Nikon in den von diesen Fotografen vorgesehenen Einsatzgebieten eine ganz entscheidende Rolle. Mit nur wenigen passenden bzw adaptierbaren Objektive wären diese DSLMs dann für die ersten Jahre deshalb uninteressant.

      Schliesslich kommt hinzu, dass Bestandskunden von Canon und Nikon bei einem völlig neuen System ohne Adaptermöglichkeit für bestehende Objektive, sich die Frage stellen werden, ob sie nicht komplett auf einen anderen Hersteller wechseln sollen. Mit einer Adapterlösung schafft man aber immerhin eine Möglichkeit für Bestandskunden, einen vorhandenen und bereits bezahlten Objektivpark weiterhin nutzen zu können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass beide Hersteller diesen Vorteil der Kundenbindung und des sich daraus ergebenen immensen Kundenpotentials nicht nutzen wollen.

      Aus der Summe der Argumente kann ich mir deshalb anfangs nur eine Lösung unter Einschluss eines Adapters zur Adaption der existierenden EF und F Objektive vorstellen. Sinnvoll wäre es dann parallel und sukzessive ein Objektivprogramm mit Objektiven aufzubauen, die ohne Adapter an das neue Bajonett angeschlossen werden können. Das hätte auch den Vorteil, dass Canon und Nikon sich erst in vielen Jahren entscheiden müssten/könnten, ob man den VF-DSLR-Bereich und die dazu vorgesehenen Objektive einstellt. Bis dahin könnte man jeweils flexibel und der Marktentwicklung entsprechend in das eine und/oder in das andere System investieren. Die Kunden hätten zudem bei EF und F Objektiven über Jahre den Vorteil, dass die Objektive sowohl an ihren DSLRs als auch an den DSLMs des gleichen Herstellers benutzen können.

      • Hallo Thomas….
        Schön das ich mal wieder Deine Zeilen lese. Du hast genau den Nagel auf den Kopf getroffen.
        Deine Ausdrucksweise ist natürlich wie immer ausgesprochen professionell aber ich habe mit meiner bäuerlichen Weltsicht wohl genau das gleiche ausdrücken wollen.
        Ich kann mir eigentlich keinen anderen besseren Weg vorstellen…
        Aber jetzt gehts in die Heia….
        Liebe Grüsse…..Gustav

    • @ Alfred
      Das mit dem neuen Bajonett ist genau der Punkt wo es dieses Jahr interessant wird. Du hast recht wenn Du sagst das schon etwas Besonderes geboten werden muß um umzusteigen ansonsten bleibt es ein hinterherhinken von Sony.
      Ich bin gespannt was die beiden „Großen“ sich einfallen lassen… wenn nichts bahnbrechendes kommt dann hätten sie wohl doch etwas Zeit verpennt!
      Und wenn sie tatsächlich mit neuem Bajonett starten? Was ist daran so schlimm? Sie können von Sony’s Fehlern lernen, die Hauptsache ist doch das ihre Kunden überhaupt mal sehen wohin die Reise geht!!
      Dann hört das ungewisse auf und jeder kann genauso wie ich vor Jahren mit Sony dann seine Pläne mit seiner Marke machen.
      Ich glaube viele von uns sind schon zu verwöhnt und verlangen jedes Jahr große Fortschritte der Technik aber wie Du schon sagtest bei den Objektiven sind n o c h Grenzen vorhanden und die Vollvormatkameras zu klein geht auch nicht.
      Einfach sich mal nur auf was neues freuen… und nicht gleich haben wollen…. nächstes Jahr gibts bestimmt noch besseres!!
      Ich als Minolta – Sony – Nutzer habe das schon hinter mir…. ich habe adaptiert und neues Bajonett zugekauft. Nach 7 Jahren bin ich schon ganz gut ausgerüstet. Für jemand der nicht sein Geld damit verdient ist das ein zumutbarer Weg.
      Wir behalten auch keinen alten Schlepper nur weil die Geräte so gut zu ihm passen. Es wird das technisch neueste gekauft und die Geräte nach und nach ausgetauscht.
      Aber warum machen wir uns so einen Kopf… irgendwie geht es immer weiter…
      In meinem Alter sieht man alles etwas gelassener…..
      Gruß… Gustav

      • Ups, noch eine Nachteule, die sich zu später Stunde den Kopf über Adapter und Bajonetts zerbricht 🙂

      • Ein Adapter löst keine Probleme –
        da diese weit vielschichtiger sind und vor allem auch Autofokus und Bildstabilisierung betreffen.
        Sony hat sich größte Mühe mit seinen Adaptern gegeben und war letztlich trotzdem nicht erfolgreich – schneller, präziser AF mit Adapter ist ein Glücksspiel.
        Canon, Nikon und Pentax (wird hier immer übersehen) können sich keinen harten Schnitt leisten, ohne dramatisch in der Käufergunst einzubüßen.
        Ein Neustart muß mit den wichtigsten Objektiven beginnen – und das sind eben nicht ausschließlich 2.8er Zooms und 2.0er Festbrennweiten – sondern auch 4.0er Zooms und 1.4er Festbrennweiten.
        Und was Canon mit den M Kameras versucht, ist auch keine zufriedenstellende Lösung – kurzfristig ein paar junge Kunden durch preiswerte, lichtschwache Objektive binden.
        Canon und Nikon können sich fast nur blamieren – wenn sie das Auflagemaß verändern, aber sie werden es tun und es jahrelang sehr schwer haben mit etablierten DSLM-Marken.
        Die echten Schwächen sind für mich JPEG und RAW und diese hochgezüchteten Bayer-Sensoren.
        Ich wünschte die Sonne ginge wieder auf und Canon erscheint mit komplett neuer Sensor-Architektur, neuem Datei-Format, Hybrid-Sucher, Bildbearbeitung und Internetanbindung, Diebstahlschutz, mindestens dem aktuellen Nikon-Autofokus…

      • Das angebotene Datei Format

        ist ein „Flaschenhals“ für jeden Anbieter. Ein vorbildlicher Anbieter ist für mich Pentax, denn dort kann der Kunde zwischen dem Pentax eigenen RAW zur Speicherung auch das offene DNG wählen. Das bedeutet das wirklich jedes Bildbearbeitungsprogramm die Datei öffnen und bearbeiten kann.

        Wenn es nach mir ginge müssten die Kameras einen „Konverter“ programmiert haben der auch ein 16 Bit Tiff Bild ermöglicht. Für mich sind die nach dem Bilder machen angebotenen Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung noch nicht optimal gelöst. Natürlich kann man alles damit machen, aber immer ist das mit viel Aufwand verbunden.

        Der jpg. Fotograf hat ja schon 70% seiner technischen Bildinhalte weggeschmissen, den betrifft das nicht. Wer fürs Netz gearbeitet hat, der hat mit einer A-Bombe auf Spatzen geschossen sofern er das mit einer Systemkamera gemacht hat. Wer aber gerne hochwertige großflächige Bilder über sein Sofa hängen möchte freut sich über jedes feine Detail aus einer sauber verarbeiteten RAW Datei.

        Jetzt böte sich die Möglichkeit gleichzeitig mit einer neuen Sensortechnologie auch dieses Problem zu lösen.

      • Das DNG ließe sich per Firmware Update auf die vorhandenen Kameras implantieren. Dafür bräuchte man noch nicht einmal eine neue Kamera.

      • @ Alfred Proksch

        weitestgehend sind wir da einer Meinung und ich kann das bestätigen was du schreibst.

        nur 70% Bildinhalte wegschmeißen…
        Also das ist viel zu pauschal.
        Ich kann umgekehrt belegen, daß ich als Berufsfotograf nur bei allenfalls 10% der Fotos nach RAW-Bearbeitung tatsächlich eine erhebliche Verbesserung ansehen kann –
        es kommt – wie immer – darauf an.
        Was und wie man bei welchem Licht fotografiert.
        Wenn RAW das digitale Negativ ist – dann darf man das JPEG als digitales Dia verstehen.
        Bedeutet, das wer seine Kamera und sein Licht und sein Motiv beherrscht und einstellt – der wird mit RAW kaum Vorteile erreichen.
        Natürlich kann ich es bei Mischlicht, hohen Kontrasten und öfter bei erhöhtem Bildrauschen mit RAW leichter zu Leibe rücken – aber unmöglich ist auch das bei JPEG nicht.
        Solange ich mich nicht Wettbewerbsdiktaten unterwerfe und mich von Softwarefirmen versklaven lasse – brauche ich für meine Fotografie nur selten RAW.
        Ich finde es viel wichtiger, dass der Rechenalgorithmus des JPEG erheblich aufgewertet wird und das Bildbearbeitung in der Kamera möglich ist. Neue Kameras sollten endlich sich dem Druckreifen Bild annähern und uns Fotografen die Möglichkeit geben das Bild für die jeweilige Nutzung anzupassen – ohne PC/Mac.

      • Alfred Proksch hat absolut recht, wenn er sagt, dass mit Jepg 70% der technischen Inhalte weggeschmissen wird. Wer Qualität will, kommt um das RAW-Format nicht herum. Es zeichnet viel mehr Details und schafft einen massiv höheren Dynamikumfang. Jeder, der ernsthaft professionelle Fotografie betreibt, kommt um RAW nicht herum. Für einen Hochzeitsfotografen ist es natürlich bequemer Jepgs zu fotografieren, spart Zeit und die Anforderungen an die Bilder sind sowieso nicht allzu hoch. Fürs Fotobuch reichen auch 8 MB-Dateien.
        Der Vorteil von Jepg-Fotografen ist auch, dass man nicht unbedingt die besten Objektive anschaffen muss. Da kann man sich die tollen Sigma Art sparen und mit den 2. klassigen Nikkoren arbeiten. Also eine klassische Win-Win-Situation!

  • Nikon u. Canon haben meines Erachtens den Vorteil eines hervorragend Objektivparkes und dessen Qualität ist ja bekannt bei sehr gut. Dies sollten beide ausnutzen. Dann später ein Angebot einer kleineren Kompakten Spiegellosen mit entsprechenden Objektiven. Ein Sportfotograf braucht aufgrund der Telebrennweiten und deren Grösse einen größeren Body. Hingegen ein Landschaftfotograf weniger Gewicht rumschleppen möchte. D.h. vielleicht auch verschiedene Spiegellose um nicht den o.g. Vorteil des guten Objektivparkes zu verlieren.

  • Naja, ich denke eigentlich hat Canon mit seinem EF-M Anschluss schon einen Grundstein gelegt.
    Wenn präsentiert würde:
    Ein neuer APSC-Sensor, ein Gehäuse welches etwas größer ist als die jetzigen M6 u.s.w. damit die Griffigkeit stimmt und Objektive mit größerem Durchmesser angebracht werden können.
    Dazu noch 2-3 lichtstärkere Objektive.
    Ein guter Sucher dazu.
    Eigentlich, außer den Objektiven, ist schon alles da.
    Eine neue EOS-M mit passendem Objektiv f 2,8 würde ich kaufen.
    Außerdem könnten alle vorhandenen Gläser angebracht werden.

  • Was ist Eure Meinung….

    Sony und Oly haben mit neu angefangen und So ihre tolle Technik anbieten können.
    Also wird wohl Nikon auch neu anfangen müssen/wollen, um herausragende Technik anbieten zu können.
    Ohne Rücksicht auf Verluste. (alte Objektive usw..)
    Das ist eigentllich Sonnenklar !!

    ….Wenn Canon und Nikon nun mittelmäßige DSLMs vorstellen, die nicht vollends zu überzeugen wissen, dann werden mit Sicherheit einige Kunden Lebewohl sagen….

    Ich durfte gerade von einem Gast eine Sony A7R3 in die Hand nehmen, keine Vergleich mehr zur R2 !!
    Iso kann jetzt per Wippe, WB per Wippe und Menuebestätigung in 2 Sekunden eingestellt werden.
    Allein die Auslösezeit ist gefühlt, noch etwas lang
    Mein Gast hat sich die A9 und die A7R3 mit dem 24-105/4 gekauft, also 9500 Euro !!

    Sony A7R2 mit dem 24-105 liegt tatsächlich angenehm in der Hand, ein immerdabei, locker über die Schulter geworfen,
    mit anderen Objektiven sieht das wieder anders aus.
    Jedoch:
    Wer von Nikon/Canon hier wechselt, “ vergißt“ leicht, das er folgende Ausgaben noch vor sich hat:
    24-70 zu 2499 Euro
    135mm zu 2000 Euro
    500mm zu 14999 Euro
    WW ? hier habe ich jetzt keinen Preis.

    Da kam ich zu mir, nahm meine D500 in die Hand, nahm mal den Zusatzgriff mit 2. Akku ab, und siehe, die Kamera wiegt genauso viel wie die Sony !!
    ich wäre doch nun blöd, nach Sony zu wechseln, da ich doch viele Linsen bereits habe, und zt sehr gute.
    Die D850 wiegt auch „nur 300Gr mehr als die A7R3

    Zur Spiegellosen:

    Nikon wie Canon müssen hier gehobene Technik anbieten, wer soll denn sonst diese Mittelmäßigkeit kaufen ??
    Da gibt es doch bereits genug davon.

    Fazit: der Spiegelloshype kocht auch nur mit Wasser.

    • @ Volker…
      Genau wie die meisten Anderen hier hast Du die augenblickliche Situation richtig analysiert. Aber Ihr Canon – Nikon – Jünger braucht doch auch gar nicht wechseln… falls diese Beiden genau dasselbe mit Euch machen wie damals Sony mit mir… Ich will mich nicht wiederholen… habe es oben schon ausgeführt.
      Geldkosten werden so oder so in Zukunft auf Euch zukommen wenn Ihr mit der zukünftigen Technik Schritt halten wollt.
      Alle Canon – Nikon – Nutzer jammern… ach die schönen guten alten Linsen… keiner fragt ob ich bei Sony damals nicht auch gejammert habe… stellt Euch nicht so ängstlich an und wartet ab was auf Euch zukommt!!!
      Es kann doch für Euch nur besser werden… evtl. auch teurer aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.
      Bei dem ganzen Herumgehacke auf Sony schwingt doch immer ein ganz- ganz- ganz klein wenig Unbehagen über Sonys Vorsprung bei den Spiegellosen mit… es wird Zeit das das aufhört und Canon sowie Nikon sich mal erklären wohin die Reise geht!!!
      Ich sitze hier jetzt bei Kaffee und Keks und habe mein Tagwerk vollbracht. Ich war heute im Wald und habe mit der Seilwinde Sturmschäden im Fichtenbestand beseitigt. Nebenbei habe ich mein neues FE 1,8 – 85 ausprobiert auf Herz und Nieren. Es sieht sehr vielversprechend aus.
      Wenn neue Kameras und neues Bajonett kommen dann gehören auch gute neue Linsen dazu und nicht nur Altglas aufbrauchen!
      Es wird immer nur über Sonys teure neue Linsen gelästert und das Haar in der Suppe gesucht, sie sind aber gut und wir werden hoffentlich mal erleben was bei den beiden „Großen“ entsteht…. etwas billigeres?… ich glaube nicht.
      Höchste Zeit das mal was kommt und die Canon – Nikon – Nutzer mal abgelenkt von Sony werden und sie entspannt Geld ansparen können für ihr neues schönes spiegelloses Kamerasystem und sie nicht immer nur schief auf Sony schielen müssen.
      Ich hoffe das mir keiner böse ist… aber ich als alter Minolta – Bauer rede gern mal Tacheles, ich freue mich jedenfalls das ich schon 7 Jahre mit neuem System arbeite.
      Viele Grüße… Gustav

      • Volker,
        hier kann man ja nicht „liken“ von daher auf die klassische Art & Weise, dein Kommentar „gefällt mir“

      • Hallo Rolf….
        Thomas würde sagen „Danke für die Blumen“ – aber ich selbst stelle fest das mein Selbstbewusstsein wieder mal sich unbemerkt eingeschlichen hat und ich im letzten Satz das „mit neuem System arbeite“ doch lieber mit „mit neuem System fotografiere “ ersetzen würde, welches besser meiner bescheidenen Art entspricht und ich nicht hier den Eindruck bei Einigen erwecken möchte einen Profi vor sich zu haben…. welches absolut nicht zutrifft wenn man meine doch fachlich nicht sehr berauschenden Beiträge etwas aufmerksam liest kann man es zweifellos feststellen !
        Ach ich liebe diese Ausschweifungen und langen Sätze…..
        Viele Grüsse .Gustav

      • Rolf…. Was peinlich…
        Aber hier in diesem durcheinander blicke ich auch bald nicht mehr durch, entschuldige bitte…
        Es wird im Grunde immer nur das gleiche gesagt …. welche Dramatik… was für Folgen werden erwartet….. bedeutet es das Ende meiner geliebten Marke?…wie teuer wird es…warum machen Die es nicht nach meinem Geschmack, ich habe doch die beste Lösung, auch das Alte ist doch gut – warum was neues usw. Als ob die Welt unterginge! Im Grunde ist es doch nur ein materielles Gerät und ist durch ein anderes jederzeit zu ersetzen…. Sogar Deinen Vergleich mit dem Wein können einige in ihrer Panik nicht verstehen… so aufgeregt sind sie! Was wird das für ein interessantes Jahr!

        Also gebe ich jetzt hier es erstmalig und öffentlich zu ::::
        Ich freue mich diebisch über diese ängstliche Erwartungshaltung der lieben Canon- und Nikonjünger – zu denen ja bedauerlicherweise auch Du gehörst – es entschädigt mich etwas für das Mitleid und die vielen Ratschläge die ich als Sony-Nutzer ertragen musste…..
        Aber ich kann Euch aus Erfahrung den Trost spenden:
        Nach diesem Supergau wird alles besser!!!!
        ( nehmt mir dies bitte nicht übel, aber als Unbeteiligter an diesem Jahrhundertereignis kann ich ja den großen Mund haben, aber ich verfolge die Diskussion weiterhin ernsthaft)
        Der 5 ten Jahreszeit entsprechend…..
        H e l l a u !….. Gustav….

      • Gustav

        Danke für dein Bedauern, aber ich sehe das sehr gelassen und muss nicht jeden Hype mitmachen. Häufig kaufe ich das Zweitneuste, das ist preiswerter und meistens ebenso gut. Auch kann ich locker mal eine oder zwei Neuerscheinungen auslassen. Wegen ein paar Pixel mehr holt mich auf jeden Fall keiner hinter dem Ofen hervor, wenn du weisst was ich meine …

  • Nachdem Canon „nur“ die EOS 5 Mark4 vor gut einem Jahr rausbrachte, die ich wirklich liebe, hatte ich die Gelegenheit die Sony A7R3 zu testen und habe sie mir sofort bestellt. Mit dem Adapter kann ich meinen Canon-Objektive weiter nutzen, werde aber wohl nach und nach zu Sony wechseln. Was die Kamera kann erfüllt alle meine wünsche, vor allem als Hochzeitsfotograf.

    • Mich würde mal interssieren, weshalb du als Hochzeitsfotograf diese riesigen Dateigrößen benötigst.
      Ich finde die Abstufung bei der A7R3 irgendwie nicht gut. Vieleicht habe ich da auch was falsch verstanden. In der Anleitung steht unter Auflösung im Seitenverhältnis 3:2- L42Mp, M18 Mp oder S11 Mp. 42 Mp benötige ich eher selten, 18 Mp finde ich allerdings grenzwertig bzw. zu wenig. 24 Mp wären ideal, geht aber nur bei der A9. Oder?

      • Du hast Recht – 42Mp sind eigentlich zu viel, besonders bei den Reportageaufnahmen in Kirche usw. Allerdings bei after wedding shootings, die ich nicht nur hier in Deutschland mache und es auch zu großen Bildern im Anschluss kommt und bei Portraits mit ebenfalls sehr großen Bildern, ist das schon ok. Überzeugt hat mich aber auch das extrem geringe Rauschen bei hohen ASA Zahlen, der schnelle AF, der AF überhaupt, der auf Köpfe und Personen fokusiert, das geräuschlose Auslösen (wieder als Hochzeitsfotograf in der Kirche), die für mich sehr schöne jpgs Farbabstimmung. Meine D5MK3 werde ich die Tage verkaufen, meine MK4 noch behalten, bin aber auf eine Sony A7S3 gespannt und werde dann sehen, ob evtl. meine MK 4 auch wieder verkauft wird.

  • Also meiner Meinung nach können Nikon und Canon nur DSLM bringen, die absolut auf der Höhe ihrer eigenen Top-DSLR-Modelle wie auch der Konkurrenz-DSLM-Modelle sind. Ansonsten gibt es doch keinen Grund, die Dinger zu kaufen. Die A7R3 ist ungefähr gleichauf mit der D850. Warum sollte nun jemand eine Nikon-DSLM kaufen die schlechter ist als die genannten Modelle? Neukunden würden direkt zu Sony gehen, Nikon-Kunden würden mit der D850 besser fahren. Im APS-C Format wäre es das gleiche. Warum eine Nikon oder Canon-DSLM kaufen, wenn eine Fuji-DSLM oder eine D500-DSLR besser sind? Ich bin gespannt was da kommt, aber alles unter dem Top-Niveau wäre kein Kaufanreiz.
    Aber selbst wenn man das Niveau der eigenen DSLR bzw. der Konkurrenz-DSLM erreicht, bin ich gespannt, was passiert. Wechseln Kunden von Sony, Fuji, Olympus, Panasonic dann zu Canon / Nikon? Wahrscheinlich aus eben den Gründen nicht, warum viele Kunden bislang bei Canon / Nikon bleiben: die Objektiv-Sammlung.
    Kannibalisieren Canon / Nikon mit den DSLM ihr eigenes DSLR-Business. Wenn die DSLM auf Höhe oder besser als die DSLR sind, warum dann noch DSLR kaufen? Es wird auf jeden Fall interessant.

  • Mir wäre es vollkommen egal ob es eine DSLR oder DSLM von Canon ist, Hauptsache der Sensor, Bildqualität und der Rest der Elektronik repräsentiert den Stand der Technik. Neue Objektive von Canon werde ich mir keine mehr kaufen, dafür habe ich jetzt zu viel in meine Sony-Ausrüstung investiert.
    Meine letzte Kamera von Canon habe ich 2013 mit der 5D MK III gekauft, mein letztes Canon-Objektiv 2014. Seitdem warte ich auf einen vernünftige und marktgerechte 5D-Nachfolger, die MK IV war es für mich nicht. Weder vom Preis, noch von der Leistung.

    Und wenn der CEO eines Elektronik-Konzerns wie Canon meint man habe Pribleme mit Innovationen, dann ist das ein Armutszeugnis für des Managements. Egal ob ich diversifiziere, auch hier würde jeder Bereich an seinen Ergebnissen gemessen. Tatsache ist, dass Canon die letzten 3 Jahre den Markt ignoriert hat und nur aufgewärmte Produkte präsentiert hat. Mit der Folge, dass auch mehr gebrauchte Canon-Produkte auf den Markt kommen und dementsprechend zu geringeren Gebrauchtpreisen führen.

    Übrigens habe ich mich nicht über die Frequenz geärgert in de Sony neue Modelle vorstellt. Wenn man schnell reagiert bekommt man für die Vorgängermodelle noch gut Geld, unter anderem weil diese nach wie vor im Programm bleiben.

    • Hallo Jürgen….
      Endlich höre ich hier mal jemanden der das wohl h o f f e n t l i c h kommende gelassener sieht als die große Masse…. die wie aufgescheuchte Hühner herumflattern.
      Hoffentlich bekommen die Canon – Nikon – Jünger etwas vernünftiges vorgestellt das Ihr Leben wieder in etwas ruhigeren Bahnen verläuft!
      Gut das dies eine Internetunterhaltung ist sonst hätte mich wohl schon jemand wegen meiner… humorvollen? …Sticheleien vor den Schlips gepackt und ich bin aufgrund meiner 68 Jahre nicht mehr so wehrhaft!
      Aber lass Dir sagen – ich lehne mich als alter Minolta-Sony -Nutzer entspannt zurück und genieße das Weitere.
      So…. und jetzt gehe ich in die Küche und genieße den Eintopf meiner Frau der mir schon verführerisch in die Nase steigt!!
      Was für eine klasse unterhaltsame Webseite!!!!
      Das ich Die nicht schon früher entdeckt habe…..
      Viele Grüsse…. Gustav

      • Gustav ich hoffe der Eintopf beinhaltet grüne Bohnen und keine weiße Bohnen…die weißen lösen sind nicht Hochauflösend desweiteren führen die zum Rauschen bei spätere Stunde und die Auslösegeschwindigkeit auf dem Topf ist auch nicht die Beste 🤪

      • Ach Mirko…..
        Scheinbar habe ich Dich nicht zu sehr aufgeregt da Du noch richtig humorig bist- aber auch Rolf kann eine Menge ertragen…er nimmts auch gelassen…. aber es musste einfach mal raus….ich habe die Jahre bei Sony auch ganz schön aushalten müssen!
        Aber ich kann auch ernsthaft und wünsche den Canon-Nikon – Nutzern wirklich was gutes brauchbares für die Zukunft.
        Ich habe neulich meine alte A7 versenkt und ich sinniere ob ich mir überhaupt nochmal eine VF Kamera zulegen sollte….theoretisch würde ich mit der A6500 vollkommen auskommen. Mal sehn…
        Übrigens gab es Wurzeleintopf… äh – Karotteneintopf… mit Rindfleisch… köstlich…
        wenn es Bohneneintopf gegeben hätte würde ich wohl jetzt ein paar Runden um den Weihnachtsbaum -der noch auf dem Hof steht – gehen…. ganz genau wie Du es schon vorausgesagt hast:
        „Wegen dem Rauschen zu später Stunde….“
        Viele Grüße….Gustav

      • Lieber Gutav, ich sehe es mittlerweile gelassener. Nach Vorstellung der 5D MK IV war uch nicht so gelassen. Es hat mich einfach nur geärgert wie eine Firma Canon den Markt ignoriert.

        Aber nachdem ich die Entscheidung getroffen habe in Sony zu investieren kann ich mich auch zurücklehnen und abzuwarten. Die Bildqualität meiner 7R III ist Hammer und trotz mittlerweile 6 Objektiven der G und GM-Klasse kann ich trotzdem noch meine Canon-Spezialobjektive wie das 8-15, MP65 und das 100mm Is_Makro gut nutzen. Was will man mehr…..
        So lange nichts vergleichbares von Canon geliefert wird, wird Canon kein Geld mehr an mir verdienen, auch wenn ich eigentlich gerne auch eine DSLR in die Hand nehme. Mit vergleichbar lichtstarken Objektiven ist der Handlingsvorteil einer DSLM ohnehin gegen 0.

      • Hallo Mark…
        Ich habe mir eben mal so die ca 75 Beiträge auf diesen Deinen Artikel durchgeschaut und finde das uns allen eine besonders schöne Diskussion zu diesem Beitrag gelungen ist!!
        Viele Grüße….Gustav

  • Ich würde mir eine kompakte DSLM Kamera mit neuem Mount und Adapter wünschen. Damit hätten die Hersteller etwas Luft mit der Entwicklung neuer Objektive. Body kompakt, mit Flip-Touch Screen, ansonsten auf dem Stand der Technik.

  • Was würdet ihr als Besitzer einer Canon 6D jetzt tun? Wechseln auf eine DSLM wie bspw. die Fuji XT-2, warten was Canon / Nikon im Bereich DSLM dieses Jahr bringt und im worst case einen neuen Bajonettanschluss ankündigt, womit der EF samt Gebrauchtmarktpreis für Glas ein Ablaufdatum bekommt oder auf den Nachfolder der Nikon D750 warten? Irgendwie eine unbefriedigende Situation als Canon-Fan derzeit, wenn man nicht tausende von Euro in eine nicht so bahnbrechende 5D IV investieren will und trotzdem gerne aus Workflow-Gründen etc. bei Canon bleiben möchte …

    • irgendwie ist doch die frage was du mit der kamera vor hast. ich persönlich bevorzuge fuji aus dem haupten grund, daß sie leichter und komapakter sind. dazu liebe ich direkten zugriff auf belichtungszeit, blende,… zu haben. außerdem legt fuji derzeit die größte inovationsbereitschaft an den tag. in kürzester zeit wurde ein ansehnlicher fuhrpark an objektiven zusammengestellt und sie hören nicht auf. im preis-leistungsverhältnis der objektive liegt fuji klar vorn.

      legt man allergrößten wert auf tiefenschärfe, sollte man vielleicht doch noch eher bei kleinbild bleiben. lichtstärker als 1,2 ist fuji auch noch nicht. zudem hat fuji „nur“ 24megapixel. mir völlig ausreichend, wo andere wieder sagen es sei zu wenig.

      bedenkt man die entwicklungsgeschwindigkeit die fuji seit der x100 an den tag legte, und sollten sie es schaffen diese geschwindigkeit einzuhalten während die übrigen weiter schlafen wie bisher, werden sie früher oder später vollformat überholen.

      • @tobias:
        ich bin kein profi. das muss gesagt sein. 😉
        wenn mir mal ein schönes tier vor die linse läuft/krabbelt, oder ich eine schöne situation auf der straße sehe, habe ich immer eine kamera dabei. letzten endes also alles was mir gefällt. bewusst und geziehlt photographiere ich hauptsächlich architektur und landschaft. in architektur vorwiegend alte architektur.

        ich bin von keinem lager. travelerzoom bin ich bei panasonic gelandet. unter wasser ist es nikon. analoge spiegelreflex, sind es pentax und agfa. analoge messsucherkameras sind fuji und agfa (olympus muss noch ;-)). digitale systemkamera habe ich mich für fuji entschieden. eine alte x-m1 mit dem xf27mm, habe ich immer in meiner nähe. die ist nicht viel größer wie die panasonic tz81 ff. also auch gemütlich am gürtel zu tragen.

        festlegen ist für mich unlogisch, da sie alle was haben. es ist nur die frage was ich damit anfangen will. bei einer systemkamera achte ich aber auch darauf, wie ich die zukunft des systems sehe.

    • Tobias,
      als Fujianier würde ich Dir natürlich klar zur Fuji raten 😉 aber da Du gerne bei Canon bleiben möchtest warte doch noch eine Weile ab bis man was genaueres weiß…falls Dir dann die neue DSLM nicht zusagt kannst Du dich immer noch bei Fuji umschauen 📷

  • Hallo, ich wäre für spiegelnde Kameras, wenn man die alten Objektive weiterverwenden könnte, gleichzeitig einen Adapter anbieten würde, der nur bei alten Objektiven gebraucht würde! Der Adapter könnte genutzt werden um einen Telekonverter einzuschieben, oder einen Verwackelungschutz einzubauen, oder einen Polfilter, von außen beweglich und genormt auf eine Größe, usw… oder schlicht und einfach ohne Linse um die volle Qualität des alten Objektives zu Nützen. Für die Verwendung des neuen Kameraanschlusses würde ich (weglassen des Adapters) würde ich neu berechnete Objektive, bester Qualität mit einem neuen großen Anschluss bauen. Und einen möglichst großen Zukunftssicheren Sensor verbauen!