Canon Objektive

Canon präsentiert neues 85mm f/1.2 Objektiv für die EOS R

Canon stellt mit dem neuen RF 85mm f/1.2L USM ein neues Objektiv für die spiegellosen Vollformatkameras EOS R und EOS RP vor.

Neues Objektiv für die Vollformat-DSLMs von Canon

Es hat sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet, dass Canon Anfang Mai das erste der sechs angekündigten neuen RF-Objektive auf den Markt bringen möchte. Das hat sich nun auch bewahrheitet, vor wenigen Stunden wurde nämlich das neue RF 85mm f/1.2L USM enthüllt. Das neue Objektiv für die EOS R und EOS RP soll nicht nur für besonders hohe Auflösungen geeignet sein, sondern soll dank einer „Blue Spectrum Refractive Optik“ auch sehr gut axiale chromatische Aberrationen korrigieren können.

Technische Daten des 85mm f/1.2L USM

Die optische Konstruktion besteht aus 13 Linsen in neun Gruppen, mit dabei sind natürlich auch asphärische Linsen und UD-Linsen. Das Bokeh soll auch höchsten Ansprüchen gerecht werden können, zudem überzeugt das neue Objektiv mit einer Offenblendfokussierung, sodass der Autofokus auch in dunklen Umgebungen extrem schnell scharfstellen soll.

Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten durch eine ASC-Vergütung gegen Reflexe und Streulicht sowie durch eine wetterfeste Konstruktion. Auf die Waage bringt das 85mm f/1.2 ein Gewicht von 1.195 Gramm.

Beeindruckende Spezifikationen, die aber natürlich auch ihren Preis haben. 2.999 Euro muss man für das neue RF 85mm f/1.2L USM einplanen, erhältlich sein wird es ab Juni 2019.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

53 Kommentare

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  • Zusammen mit den 50er aus dem RF System ist damit eine weitere Linse für’s RF System auf dem Markt, nach der sich Porträt-Fotografen mit Freistellungs-Fetisch (wie ich *g*) wie Finger nach lecken. Bin mal gespannt .. zusammen mit der EOS R oder besser, einem irgendwann mal „erwachsenem“ RF-Body System, ist das schon ne krasse Linse.
    Ich denke die optische Leistung wird zwar erst noch in Tests und in der Praxis bewertet werden müssen, denke aber das neue System wird in jeder Hinsicht erhaben sein.
    Canons R-Reihe zielt ganz klar in den Profi Bereich oder in den Bereich der ambitionierten, fortgeschrittenen Hobbyfotografen. Bin mal gespannt, wenn Ende des Jahres der lang ersehnte Profi-Body aus dem R System da ist. Ich denke, dann wird eine zwar hochpreisige, aber runde Sache draus.

    • Blende 1,2 braucht man für Porträt-Aufnahmen. Doch nicht dein Ernst? Gibt sehr plastische Bilder, wenn Nasenspitze und die Ohren unscharf sind, und nur die Augen/das Auge scharf sind/ist. Berichtige mich, wenn ich falsch liege, bin nur Hobbyknipser. Ansonsten stehe ich zu Canon und Lumix

      • Schau dir doch einfach mal an, wofür das jetzige EF 85/1 2 l ii USM so verwendet wird. Ein interessierter Blick in die entsprechende Flickr Gruppe hilft bei der Tatsachenfindung – ist nämlich ein oft genutztes Porträtobjektiv. Übrigens auch bei Offenbelende am Kleinbildsensor.

        https://www.flickr.com/groups/canonef85mmf12l/pool/

        Nur weil dir ein Look nicht zusagt muss das ja nicht für den Rest der Menschheit zutreffen 😉

      • Also ich habe das manuelle Kamlan 50mm/1,1 für APS-C, es ist somit hinsichtlich der optischen Daten ungefähr (ich weiss, wirklich nur ungefähr) vergleichbar mit 85mm/1,2 bei VF. Ich habe noch nicht versucht, mit diesem bei Offenblende Portraits zu fotografieren. Aber wenn ich das Kamlan bei Offenblende 1,1 auf eine bestimmte Stelle in 2 – 4m Entfernung versuche scharf zu stellen (was ungefähr Portraitausschnitte ergeben dürfte), dann muss ich richtig aufpassen, diese angewählte Stelle überhaupt scharf zu bekommen, so gering ist die Schärfe in der Tiefe von dieser Stelle aus. Ich bezweifle deshalb auch, dass man mit 85mm (VF) und Blende 1,2 insgesamt scharfe Portraits hinbekommt. Augen scharf, Ohren unscharf ist dabei zu befürchten. Abblenden auf 1,4 oder 1,8 dürfte hilfreich sein.

      • Portrait heißt ja nicht gleich nur Kopfpartie. Ich habe mein 1,2er hauptsächlich für Ganzkörperportraits genutzt, wo der Großteil des Körpers scharf ist, der Hintergrund jedoch trotz der Entfernung einigermaßen unscharf. Dafür gibt es wenig Alternativen als die große Blende. Bei Headshots blende ich aus den oben genannten Gründen auch ab, aber das ist ja nun mal nicht der einzige Anwendungsfall.

      • @Maximilian S.

        Volle Zustimmung, wobei der Unterschied zu einem 85mm 1.4 marginal ist. Bei 8m Abstand (Ganzkörperportrait) zum Objekt ist der Unterschied in der Schärfentiefe 9cm. Wenn man nah dran ist braucht man keine Blende 1.2. Will man allerdings ganze Personen freistellen, gibt’s wie schon erwähnt wenig Alternativen.

      • Habe mir die Bilder in der Flickr Gruppe angeguckt und fast alle Bilder hätte ich auch mit einer APCS Kamera und Kit Objektiv schießen können. Aber Ich mag die Tier und Baby Aufnahmen, die sind super süß. Der Rest ist eher langweilig. Egal was für eine Linse oder Kamera doch mancher hat, die Geschichten schreiben das Leben.
        Fotos müssen bewegen. Etwas da lassen, diesen einen Moment.

      • Jens,
        ich habe mir auch einmal die Bilder angeschaut und es sind viele Aufnahmen dabei die mir sehr gut gefallen (zB. den „schwebenden Telefonhörer) oder das ein oder andere Streetart Foto aber wie Nina schon meinte dafür benötigt man nicht unbedingt ein Canon 85/1.2 vielleicht noch für knapp 3000€ .
        Also mir wäre das Geld zu Schade um damit 80‘s Kodak Color Style Fotos inkl. Vignette abzuliefern dann lieber doch für solche Projekte eine Altglas Optik die diese Eigenschaften gleich mit an Bord hat.

      • @Thomas Müller: Absolut garnicht vergleichbar.
        Erstens rein rechnerisch ist die 50mm f/1.1 Brennweite auf Vollformat eher 85mm f/1.76. Dazu schummeln China Hersteller immer ein wenig bei den Blendenangaben, wahrscheinlich ist es eher ein f/1.2 Objektiv und somit f/1.8 auf Vollformat.
        Zweitens hat das neue RF 85mm einen Autofokus, der per Klick auf die entsprechende Stelle funktioniert.
        Und drittens ist so ein 100 Euro Objektiv natürlich nicht unbedingt super scharfzeichnend bei Offenblende, was das korrekte Fokussieren natürlich etwas erschwert.
        Ich habe ein manuelles Mitakon 85mm f/1.2 und absolut keine Probleme, Sachen scharf zu kriegen, auch wenn die Schärfentiefe je nach Abstand der Kamera zum Motiv nur ein paar cm beträgt. Fokus Peaking und Bildschirmzoom sind hierfür super hilfreich.

  • Sauschwer, fett und irre teuer.
    Darauf haben alle gewartet.
    Das 1.2/85 mm L II hatte ich lange, bis mir AF und CAs so leid waren und Sony eine weit bessere Alternative im 1.4/85 mm bot.
    Das ebenfalls sehr gute 1.4/85 mm L IS wäre in Frage gekommen, aber Canons System war längst nicht mehr Stand der Technik.
    Ich denke 3000€ Oder später 2500 im Handel ist mir kein Porträt mehr wert.
    Oder wenn dann richtig und auf das Canon 85 mm DS warten, das vermutlich noch mal 500-1000€ mehr kostet.
    Ich weiß nicht wem Canon mit solchen Objektivkonstruktionen, wie auch 1.2/50 mm und 2.0/28-70 mm einen Gefallen tut – mir sicher nicht mehr.
    Mit Sonnenblende wird es wohl echte 1400g wiegen, an einer 700g Kamera – ist das ja fast schon so miserabel ausbalanciert wie die Sigma „Dinger“, die vielleicht zum Angeben taugen.
    Alles im Leben dreht sich letztlich um Balance – um Gleichgewicht – Canon ist völlig aus dem Tritt geraten.

    • Ich weiss wirklich nicht warum alle so geil sind auf f/0.95, f/1.2, f/1.4? Fotografiert ihr Papier? Habt ihr mal ausgerechnet wie gross oder besser wie gering die Tiefenschärfe ist? Das ist doch ein typisches Portraitobjektiv und wenn ich nicht mit Offenblende fotografiere – was ja durchaus sinnvoll ist – dann kaufe ich (oder habe es schon) das f/1.8, das wiegt gerade mal mit 390g ein Drittel, ist 6,8cm lang, kostet 364.-€ und macht hervorragende Bilder! Ok, man benötigt noch den Adapter (jetzt kommt gleich wieder die „ich will keinen Adapter Leier“) der wiegt ca.100g und addiert noch mal ca. 2cm dazu, ist so aber immer noch leicht, billig und winzig im Vergleich und für Leute die ausser den Augen noch ein kleines bisschen mehr scharf sehen wollen die mit Abstand bessere Lösung. Selbst wenn das Objektiv unter 2000.-€ kosten würde ist es doch nur etwas für Fetischisten und etwas, das man auch für ernsthafte Fotografie nicht braucht. Mit den gesparten 2’600.-€ mache ich eine 5tägige Reise samt Familie nach New York.

      • So leicht kann man sich das machen.
        Aber wenn man mit den ollen Gläsern Bilder macht, wie soll man sich da von allen anderen unterschieden?
        Erstens sind an 1.8/85 mm und 2.0/100 mm Canon allenfalls die Bildidee hervorragend (also das wichtigste) aber sicher nicht die optische Leistungsfähigkeit – schon gar nicht im Vergleich mit neueren Objektivberechnungen.
        Und mit Adapter ist die alte Problematik mit der unpräzisen Fokussierung u.U. wieder ein Thema.
        Wer sich für diese Objekltiv-Regionen interessiert, der will „natürlich“ das Objektiv weitgehend offen verwenden – warum sollte ich ein 1.2/85 mm kaufen und jemals abblenden?
        Dann könnte ich ja gleich ein Zoom benutzen.
        Das versteht man oder eben nicht – ich habe jetzt 30 Jahre Menschen bei so großen Öffnungen fotografiert und immer mein Geld bekommen.
        Auch f:8 und 5.6 haben ihre Berechtigung, aber das werden eben ganz andere Fotos und dann brauche ich wahrlich seit 20 Jahren keine Festbrennweiten mehr.
        Die Arbeit mit f 1.2 wird ja gerade erst so richtig gut möglich, durch neueste Sensorentechnik, Eye-AF, IS etc.
        Bisher war es doch meistens Glückssache den 1 mm Schärfe richtig zu platzieren.
        Jeder darf gerne abblenden, aber der braucht dann für Porträts keine Festbrennweite.
        Und wenn ich Schärfentiefe will, kann ich auch das Smartphone vor Gesichter halten 🙂
        (Aber die Verzeichnung hasse ich dann noch mehr als f:8)

      • @Cat
        Ich stimme ja mit Dir in vielem überein, aber ich finde halt Portraits mit unscharfer Nase oder Wangen oder Ohren oder Haaren nicht schön und die optimale Bildschärfe kriegt man sowieso erst ab Blende 4 bis 8 . Und wenn ich trotzdem Unschärfe im Hintergrund haben will, setze ich die Personen weiter weg vom Hintergrund, so einfach geht das um auch bei kleinerer Blende einen unscharfen Hintergrund zu bekommen und es kostet nichts!

      • einen unscharfen HINTERGRUND bekomme ich ja viel leichter und preiswerter in dem ich näher ans Motiv rücke oder mehr Brennweite bekomme.
        Ich mochte es nie, wenn Kollegen mit 50 mm nahe an Gesichter heran rücken – unter 1,50 m oder sogar unter 90 cm – das verformt die Gesichter – für anspruchsvolle Gesichtszeichner sind 85 mm Brennweite für großformatige Gesichter unteres Minimum, besser sind 105 mm und 135 mm zeichnen oft schon breiter (gut bei schmalen Gesichtern).
        Nur gibt es viele Menschen, denen ihre Nase nicht gefällt und noch mehr, die sich noch nie bei f:1.2 oder f:1.4 gesehen haben, Schärfe auf die Iris… dieser Augenblick wirkt immer, wenn man die Technik beherrscht.

        Klar ist auch, man bekommt fast nie beide Augen gleich scharf, die kleinste Bewegung von Fotograf oder Modell und alles ist misslungen – daher ja Eye-AF

        es ist mehr als eine Bokeh-Mode – schon Jahrzehntelang wird mit 1.2/85 mm – 2.0/135 mm – 2.0/200 mm und sogar 2.8/300 mm wie auch 2.8/100 mm Macro versucht ein außergewöhnliches Menschenbild zu erzeugen und das gefällt immer wieder.
        Und wenn ein Objektiv im Leica/Zeiss Leistungs-Bereich bei offener Blende arbeiten kann, ist das frappierend. Es gibt aber noch weit mehr Unterschiede, die für extrem lichtstarke Porträt-Tele sprechen, die Objektive zeichnen in unterschiedlicher Farbe und sehr veränderter Tiefenwirkung – viele, wie Zeiss Otus, Sigma und bisherige Canons zeichnen Gesichter oft sehr flach, vielen scheint das zu gefallen.
        Ich mag es nicht, bisher kommt an die räumliche Tiefe eines 1.4/105 mm Nikkor oder 1.2/56 mm Fuji kaum ein Mitbewerber heran.
        Ich bin sehr gespannt, wie das neue Canon mit den vielen Spezial-Linsen zeichnet.
        Man sieht das in vielen YouTube vergleichen, aber die wenigsten achten darauf, welche Form das Gesicht bekommt – die ist keineswegs immer gleich.
        Also Porträt ist noch lange nicht PORTRÄT – und auf f:4.0-8 abzublenden stauch eine Methode, aber selten meine.
        Canon hatte mit dem 1.2/85 mm seit 1976 (FD) eine Bestmarke im 24×36 mm Format mit 1.2/85 mm gesetzt und erst Nikon hat es kürzlich mit dem 1.4/105 mm geschafft Canon diese Bestmarke massiv streitig zu machen! (das Pendant von Sigma zeichnet für mich weit weniger schön und ist mehr ein Klotz am Bein, als ein Objektiv).
        Nächstes Jahr kommt sicher ein 1.8/85 mm R – dass dann für 700€ alle wieder versöhnt, die sich diesen Klopper nicht leisten wollen.

    • Seh ich genau so.. teuer.. sauschwer. Ich steh durchaus auf spiegellos. Hab ja eine X-T1, neben Ni. DX Kameras..Est war ich gespannt, jetzt nicht mehr. Ist also eher was für Leut’s mit echt Money und die, denen Gewicht weiterhin noch nichts ausmacht. 🙂

    • @Cat
      Ich lese hier schon länger mit und ich finde du bist echt schwer zufrieden zu stellen. Zu Kopflastig usw. Erst wollen alle kleine Kameras, dann beschweren sich die Leute das die Objektive Kopflastig sind. Das Sony 1.4 ist auch bei 2.100 € gestartet. Das Canon wird dann irgendwann bei 2.100€ – 2.300 € landen. Das L 85mm 1.2 kostet heute noch 2.000 € und es wird gekauft.

      Ich finde das Objektiv der Hammer. Hatte die Canon R mit dem 50mm 1.5 und ich finde es gibt nichts besseres. Werde mir die Kombi mit dem 85mm direkt anschauen, wenn verfügbar. Und man sollte nicht vergessen, dass die nächste Canon über 60 MP haben soll und dafür braucht man Objektive die das auch können.

      PS: Hier auf der Seite kann Canon sowieso machen was Sie wollen, es ist immer falsch und Canon gibt es bald nicht mehr. Sie machen alles Falsch.

      • Bedeutet kopflastig nicht nachdenklich – Danke für die positive Erwiderung.
        Ich finde eben viele Menschen sind zu leicht, zu schnell satt und zufrieden – ich bin auch gerne mal schnell begeistert, aber dann setzen praktische Fotografie und Nachdenken, wieder ein.
        Wäre ich Produktentscheider, würde es wahrlich viele Produkte in der Fotobranche so nicht geben, weil da, wider allen Beteuerungen, keiner vorher fotografiert hat und sich dann noch einmal Gedanken gemacht hat.
        Aber dabei unterschlage ich natürlich, dass es ausschließlich ums Geld erzeugen und „wegnehmen“ geht – um Langeweile bekämpfen und der satten Gesellschaft Spielzeug zu geben.
        Menschen, die Jahrzehntelang jeden Tag Kameras brauchen um Fotos zu schaffen, werden meistens alles anders haben wollen.
        Die Kluft zwischen Produkt und Anwendung ist gigantisch.
        Und dieser Trend jetzt zu viel mehr Gewicht, den Zeiss und Sigma mit Objektiven ausgelöst haben und Canon auch durch eine EOS 5DSR-Auflösung und andere durch 4K, 8K etc. – kann ja in der Anwendung fast nur unzufrieden machen.
        Kein Fotograf will ernsthaft 2-3 Stunden lang mit einer 2-3 Kilo Kameraausrüstung arbeiten müssen (Blitz kommt ja in den meisten Fällen trotzdem noch dazu).
        Deshalb war der Trend zum Abspecken von Olympus/Panasonic/Sony/Fuji ein sehr praxisnaher.
        Das das fast nur mit kleinerer Aufnahmefläche gelingen kann, ist der Hacken an der Sache.
        Aber spätestens jetzt erkennen mehr Fotofans, das das Vollformat auch in eine sehr dunkle, sehr enge, sehr teure Sackgasse führt – in der man automatisch ausgeraubt wird.
        (Andere tun das eben auf offener Straße und am leichten Strand – das Ausplündern).
        Ich will einfach nur immer bestmögliche, durchdachte, praxisorientierte Objektive und Kameras.
        Für die Mehrheit wäre hier die Vorstellung eines 1.8/85 mm begeistert aufgenommen worden, bei einem 1.2/85 mm am Limit des heute Machbaren zu einem sehr hohen Preis ist die Stimmung naturgemäß eine ganz andere – außer bei denen, die nicht wissen wohin mit Geld und Leben.
        Kaum jemand wird das wirklich je brauchen – aber es ist ein Marketinginstrument das zeigen soll, wir können es und wir können es am besten.
        Ich denke nicht das die Preise je auf 2200€ fallen – das würde auch keinem helfen. Die Apple Taktik des festen hohen Preises, bis zum Abverkauf ist die sinnvollere.
        Ich habe solche Objektive wie 1.2/85 mm sehr viel in Konzert- und Theater-Fotografie eingesetzt – ob man das braucht darf immer jeder selbst entscheiden.
        Ich weiß nur, ich würde nie Geld für f:1.2 ausgeben, wenn ich die große Öffnung nicht überwiegend nutze.
        Also braucht man einen guten Grund und Motive für f:1.2.

  • Ich habe die R und das RF 28-70mm und ich muss sagen, ich finde meine Kombi absolut fantastisch. Die Objektive sind bei Canon immer das Maß der Dinge und auch Sony User adaptieren diese nicht ohne Grund. Von Preis her, es hätten auch 1700€ gemacht, 3000€ sind einfach zu viel des Guten. Bei meinem RF28-70 bin ich beim Preis mitgegangen, da ich hier 3 Brennweiten, zum Preis von oftmals einer bekommen tue. Mit der R bin ich sehr zufrieden, meine Mark IV steht fast nur noch rum. Canon sollte sich nicht in den enormen hohen Preisen verlieren, das ist ein Fehler wie ich finde.

    • @Ronny,
      Die R ist sicher eine gute Kamera, auf jeden Fall besser als sie von einigen gemacht wird, aber ich habe mit der R an der Photokina mehrere Stunden fotografiert, sie macht gute Bilder, kann aber Nichts – und ich meine Nichts – besser als die 5D4. Für mich ist die R eine Alternative für Leute die von der 6D oder einer 80D kommen und die spiegellos wollen. Sie ist ohne Objektiv leichter, aber mit macht das den Braten nicht fett. Ich kaufe mir dann eine spiegellose Canon, wenn die wirklich mehr kann als das was ich habe und dazu auch bessere Bilder macht! Ich kann mir auch vorstellen eine entsprechend gute 5D5 zu kaufen, aber immer nur, wenn es einen echten Mehrwert gibt.

    • Hallo Ronny 🌟

      ist es denn möglich ein schönes Canon Objektiv
      an meine kleine Sony Alpha 7S II zu montieren ?
      Benötigt man da einen Adapter ?
      (Ich mag Canon und Sony sehr gerne.)
      Deine EOS R ist etwas feines !!!
      Ich wartete aufmerksam viele Monate auf Canon.
      Dann kam die R, dann die RP : )
      und ich entschied mich aber für
      die Low Light Spezialistin Alpha 7S II mit dem FE 24mm F1.4 G Master.

      ☁️👻🌙
      Beste Grüße Christian
      ☁️☁️☁️☁️☁️☁️☁️☁️☁️☁️☁️☁️

  • 3000 Öken für ein neues Systemobjektiv? Die spinnen, die Gallier!

    Wer soll sowas kaufen, wenn er noch jede Menge gutes Altglas hat? Ich frage mich langsam, was die bei Canon rauchen? Die Optik mag gewiss super sein. Aber jene die mit DSLR arbeiten werde ich nicht zum umsteigen bewegen, bei den Preisen. Für Neueinsteiger ist das schon gar nichts. Die fahren das System kaputt, bevor es richtig los geht.

    • Vielleicht macht Canon einfach einen brutalen Schnitt:
      Jedem dem die 10.000+ € zu viel für die neue Technik sind – soll eben EOS M kaufen und basta.
      Die Mitte/Vernunft stirbt aus.
      Davon ab, jeder der eine Kamera halten kann läuft mit einem 1.8/50 & 1.8/85 mm herum – also da bin ich dann doch gerne anders und zahle mehr für bessere Objektive – nur in der Region jenseits 1500€ wird die Luft dünn, oder der Nutzen im Verhältnis zum Preis.
      Canon scheint jetzt wie Leica für Sammler zu konstruieren und für japanische Rentner.

      • Sorry Cat, aber das 1.8/85 ist ein super Objektiv!!!!!!! Ich habe auch das 1.2 aber das bringt nichts, ausser, dass bei Portraits bei Offenblende nur die Augen wirklich scharf sind! Also wer es kaufen will – ich trenne mich gerne davon!

      • für den Preis ist es super – keine Frage!
        Nur eben billiger Plastik, CA, Vignettierung, Randunschärfe, Farbe, Tiefenzeichnung, AF sind heutzutage nur noch drittklassig. Und ja die älteren 1.2/85 mm möchte ich heute nicht mehr einsetzen.

      • Also Vignettierung hat es garantiert nicht, das verwechselst du mit Zeiss-Objektiven! Mein Zeiss18/3.5 ist super solide, alles passt auf den hundertstel mm und macht mittelmässige Bilder und ist dazu noch manuell und hat 1800.-€ gekostet und hat extreme Vignettierung. Ob das aus 1.8er aus Plastik, Blech oder Edelmetall ist interessiert mich wirklich nicht, ich sehe nur dass es sehr gute Bilder macht.
        Ich habe auch das 135mm und 200mm von Canon, also ich käme nicht wirklich auf die Idee damit Portraits zu machen da Teles ja extrem verkürzen, das ist vielleicht gut wenn jemand ein sehr schmales Gesicht hat. Das 100mm hingegen ist nicht schlecht für Portraits, aber ich bevorzuge das 85er.
        Das mit dem speziellen look bestimmter Objektive halte ich für genau so ein Märchen wie die besondere (Colour Science) Farbegebung von Canon.

    • Das 85mm 1.2 USM II von 2006 kostete ebenfalls 2050€ zur Einführung, was mit Inflation heute ca. 2450 Euro wären, also nicht unbedingt weit entfernt. Ausserdem weiss man ja, das solche Einführungspreise sich gerade mal ein Jahr halten und dann um mindestens 300 Euro purzeln.

      Das RF 85mm ist halt nicht für Klicky-Knipsi Hobbits gedacht, die damit ihre Instagram und Facebookseiten fluten, sondern für Berufsfotografen. Umso besser allerdings für die Klicky-Knipsies, denn das ältere EF 85mm 1.2 wird wahrscheinlich dann schon bald in die erreichbare 1000 Euro Region wandern.

  • Wo gibt es eigentich Tests, dass diese Superlinsen auch wirklich mehr als 30 MP bedienen können? So mit Testcharts, zum selber anschauen.
    Ein Herr Jim Chung hat erst gezeigt, dass keine Olympuslinse die erwartbare Auflösung im HighResMode bringt (43Rumors).

  • [Troll Alert]/

    Bei 50mm mag f1.2 vielleicht noch hingehen, wenn man weit genug von seinem, freizustellenden Motiv zurück tritt. Bereits bei 85mm und 1.2 beginnen sich im Portraitbereich die Wimper, die Braue und die Iris um die zugeteilte Schärferation zu streiten, richtig zu streiten und nur auf einer Seite! Diesen Trend kann doch keiner mehr ernsthaft stilvoll oder raffiniert finden? Eine Hipstermode ist es halt und ein Stategi- bzw. Politikum im Prestigekampf eines Herstellers, der seit der 5D Mk III bei den Kameras nicht mehr mithalten kann!….

    Gut nur, dass die Linse stabilisiert sein wird! Ist sie doch, oder? Bei dem großzügig dimensionierten Tubus sollte da noch ein Hangar für den Bordhubschrauber und ein Paar Jetskis Platz finden. Sie wird dann zwar wieder nicht um die wichtige Langachse stabilisiert sein, das können – weil Linsen rund und symmetrisch sind (außer meinetwegen anamorphotische) – eben nur IBISe, aber zumindest um die Nick- und Gierachse. Jetzt sagt nicht auch noch, dass sie nicht stabilisiert ist! Gut auch, dass die EOS-R so sauschnelle Serien mit Fokusnachführung schießt (glaube ganze drei Bilder/Sek.), denn dann kann man sich aus dem ganzen Bokehmatsch und den verwackelten Bildern ja das eine Bild raussuchen, wo die richtige Gesichtsseite und da bloß die Iris oder wahlweise die Äderchen im Augapfel scharf sind.

    Fotografie ist eine sehr narzisstische und vor allem infantile Angelegenheit. Das ist ein bisschen wie bei den Köchen. Nur wenige werden echte Stars, aber Pfauenräder an Wichtigtuerei und Expertise schlagen sie alle wie wild! Und wenn einer mit Bärlauch anfängt, dann aber alle anderen wie die Lemminge hinterher…oder wie die Hipster halt. Aber wehe man füllt diesen Virtuosen mal einen Tetrapack Wein in die Grand Crue Flasche (oder umgekehrt) und lässt sie in ihrer Expertise voll auflaufen!

    So hat Cat wirklich nicht unrecht (eigentlich hat er immer Recht, er hat nur ein sehr höchstpreisiges Selbstverständnis (oder starke Selbstwertstörungen und -komplexe?) und darüber wenig Empathie für Enthusiasten, die dort einsteigen und auch bleiben wollen, wo die Preisleistungskurve am förderlichsten ist), wenn er weiter unten sinngemäß sagt, dass die meisten Leute wunderbar mit einem Zoom, sagen wir mit einem guten 2.8/70-200ern hinkämen, blenden- als auch auflösungseitig, möchte ich hinzufügen. Denn, auch wenn man da doch einen Unterschied merkt, dann eben diesen, dass einem ein etwas tiefer durchgeschärftes Gesicht sogar noch besser gefällt. Das macht nämlich eine bessere Plastizität und Räumlichkeit. Zwischen 1.2er und 1.4ern merkt bald nur der Arm und der Geldbeutel einen Unterschied. Somit ist die günstige Sonny f1.4 Lösung wohl die attraktivere für 99,8% der Leute. Darüber spart man auch am Body, kriegt sogar noch IBIS, EYE-AF und Serienbilder satt, neben Batterylife und einem Gratisstopp an SNR.

    Das mit diesen unmöglichen, offenblendigen (selbst 1.4 und 85mm bzw 1.8 und 135mm) Modegeschichten ist – nur nach meiner bescheidenen Meinung – bei Portrait schon nicht mehr raffiniert oder professionell, sondern eigentlich nur noch vulgär. Natürlich sind da jetzt alle dran und man liked und man macht oder will auch mitmachen. Aber das wird wieder vergehen. Wir hatten das ganze Spiel auch mit Clownkotze, Blendensternen, Mikrokontrastreglern etc. etc., Bärlauch halt, Craftsbeer eben, Pulled Pork, whatever. Schnelle Linsen gab es auch früher – das Minolta 1.2/58 ist heute immer noch sein Geld wert – aber man hat nicht sooo ein narzisstisches und vulgäres Affentheater um diesen Bokeh-Overkill gemacht, denn damals war das Fehlen der Schärfentiefe leider nicht nur wunderbares Stilmittel der Bildkomposition, sondern bei schlechtem Licht auch ein in Kauf zu nehmender Preis.

    Bei Canon ist es halt auch ein Politikum. Es gibt nur eine Baustelle, wo sie punkten können, nämlich beim Rechnen unsinnig teurer und schwerer Linsen, mit denen sie 99,5% ihres Kundenstammes schlicht auf den Kopf machen, wie mit ihrer Preispolitik bei den Bodies (der R ist technologisch, iq-seitig und gemessen an der Ausstattung vl. 1200 € wert, der RP vl. 500 €). Aber selbstredend wird das Netz den Primat dieses hohen Hauses exakt mit dem Vorhandensein solcher Linsen (auch die an beiden Enden zu kurze, viel zu teure und schwere f2.0/28-70 kann man da mit reinrechnen) verteidigen.

    Ich denke aber, dass die Argumentation hinkt, zumindest im Angesicht der Auswahl an möglichen Bodies. Nur weil man die jeweils 1000€ oberhalb vergleichbarer Wettbewerbskameras vermarktet und das Netz aus verrissenen-Farbkanal-Bugs gar mystische Skintone-Features erdichtet, heißt das nicht automatisch, dass das Verhältnis (nicht das Gewichtsverhältnis, man hält so eine Linse eh links, da kann der Body so klein wie eine A9 sein) balanciert wäre. Das mutet so ähnlich wie ein Hipster in der Sauna an, der zwar den männlichsten und mächtigsten aller Sappeurbärte mit sich rumschleppt, aber unten im Schritt baumelt ein chemisch enthaartes Knabengemächt.

    Die Argumentation ging also mit Erscheinen der RP in die Richtung, dass Canon sooo genial und göttlich, ja revolutionär und ‚free the people‘-like sei, einen neuen Volks-FF-Body für deutlich unter 2k anzubieten. Mit dieser Linse geht es jetzt in die andere Richtung, nämlich dass nur *DIE* Edelmarke der Welt solch exclusive Linsen im Angebot hätte, man ergo als Fotograf von Welt, der auf sich hält, praktisch keine Wahl habe. Für mich geht das schwer zusammen.

    [Troll Alert]//

    • Der war jetzt gut :
      „So hat Cat wirklich nicht unrecht (eigentlich hat er immer Recht, er hat nur ein sehr höchstpreisiges Selbstverständnis (oder starke Selbstwertstörungen und -komplexe?) und darüber wenig Empathie für Enthusiasten, die dort einsteigen und auch bleiben wollen, wo die Preisleistungskurve am förderlichsten ist)“
      🙂
      Mache brauchen das halt. Dafür werden dann endlose Abhandlungen über die Materie geschrieben ?

    • Hallo Tobi B
      Die wahren Heldinnen der Küche, sind ganz unpretentiös und autentisch, die Millionen Frauen, welche weitab von Bärlauch und Limonengras, jeden Tag, das Wunder vollbringen, etwas nahrhaftes, gesundes und günstiges, auf den Tisch zu zaubern. Dafür werden sie dann noch als Hausfrauen beleidigt oder geadelt.

    • Hach ja der Neid…
      Der kleine Tobi B mit seinem Bobbycar regt sich drüber auf, dass ein Ferrari 400 PS hat, die man doch garnicht braucht. Süß. Kann jemand den Kleinen mal ins Bälleparadies bringen? Dann kann er dort bissl mit seinem Kitobjektiv spielen, ohne was kaputt zu machen.
      Vieleicht schreibt er aber auch eine 30-seitige Abhandlung über bunte Bälle.
      Wäre ihm zuzutrauen.

    • ….nun lest Euch doch mal durch, was Tobi schreibt.
      Wenn auch etwas kompliziert umschrieben, hat er eben einfach Recht.
      Punkt!

      • Durchlesen? Ich finde es gibt lesefreundlicheres … zum Beispiel meine Steuererklärung oder die Artikel 13 Urheberrechtsreform.

  • naja, Canon möchte eventuell einen „Sportwagen“ oder „High End“ Status etablieren.
    Produkte um welche der Interessierte rumschleicht und staunt. In allen Veröffentlichungen dann die Frage im Raum steht, wurde dies mit dem neuen Superduper f0,0xx5Kgschwerem Objektiv geschossen?
    Ich bin ehr gespannt wann denn die neuen, erschwinglichen und guten Objektive für das R System kommen da sonst EF/Ef-S Preislich ins Bodenlose fällt.
    Vermutlich lässt sich Canon hier noch eine weile Zeit. Halte ich allerdings für einen Fehler. Ein R-f2,0 / 35,f1,4 /50, f 1,8 /85 und 2,0/135 sind Pflicht. Für mich, jetzt nicht belächeln wäre ein R f4,0/24 leicht und klein ein Top-Objektiv. Bei Landschaft habe ich entweder genug Licht oder ich verwende eh ein Stativ.
    Eine leichte Kombi R fehlt bis jetzt gänzlich.

    • @Emil
      gerade bei Landschaftsaufnahmen lässt sich doch sehr leicht EF adaptieren. Es gibt dafür sehr viele günstige Alternativen von Canon oder Sigma. Das ist doch das geniale an der R, dass EF und EFS ohne jegliche Einschränkung funktionieren. Ich habe mir die R an der Photokina für mehrere Stunden ausgeliehen und mit meinen Objektiven ausprobiert. Es funktioniert wirklich einwandfrei. Die, die etwas anderes behaupten haben es nie ausprobiert! Die verwechseln das mit Adaption EF an Sony.

      • Vielen scheint das markeninterne Adaptieren nicht zu gefallen, mich eingeschlossen. Auch wenn die volle Funktion gegeben ist, es ist nicht das Gleiche wie ein natives Objektiv. Bei vorhandenem Altglas ist es als Übergang ok, aber ich würde mir nie ein EF extra für die R kaufen.

      • @Markus J
        Jeder Canon User hat Altglas und muss sich nichts dazu kaufen. Ich adaptiere übrigens EF an der M, das Einzige was störend ist, ist dass man beim Objektivwechsel auf ein anderes EF auch den Adapter wechseln muss, ansonsten zu behaupten es wäre nicht das Gleiche oder meinst Du das Selbe, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Zumindest ich merke Nichts, wahrscheinlich, weil ich das nicht wie viele als negativ ansehe, sondern im Gegenteil als eine zusätzliche Möglichkeit. Wenn man seine Engstirnigkeit verlässt, wird die Welt gleich viel schöner und vielfältiger.

      • @Joe

        Ich meine es von im Sinne von dass der Adapter ein Fremdkörper dazwischen ist. Was fühlt sich besser an, nativ oder adaptiert? Die Kamera-Objektiv-Kombination ist keine Einheit. Der Adapter ist die Brücke dazwischen. Hatte selbst das 16-35 f4 an Sony adaptiert. Für Landschaft vom Stativ ok, aber rumlaufen wollte ich damit nicht. Mit kleinen Objektiven, wie dem 15mm Fisheye ist es wesentlich besser/stimmiger.

        Klar hat jeder Canon-User Altglas, aber es kommen gelegentlich ja auch neue Wünsche auf 😉 Was tun, wenn es das mit R-Bajonett nicht gibt oder nur wie hier für 3000€?

      • Ich möchte mich in diesem Zusammenhang noch bei dir @joe bedanken, hast du mir die Inspiration zum Kauf eines Weitwingelzooms gegeben, nachdem du das 17-40 L erwähntest, das ich auch mal hatte.
        Nachdem ich mich wieder ganz Canon zugewendet habe, ist es nun das 16-35er geworden und ja, ich bin verzückt.

        Im übrigen habe ich durchaus vor, mir gelegentlich die RP zu kaufen um wieder ins Vollformat einzusteigen.
        Ich bin ganz deiner Meinung. Mit Adapter funktionieren die älteren Optiken absolut einwandfrei. Ich konnte keinen Unterschied zu „Nativ“ (24-105) feststellen.
        Das hat Canon wirklich perfekt hinbekommen.

    • „Objektiv-e“ Gedanken………

      Wenn ich hier zum Thema Objektive lese habe ich den Verdacht das in den Köpfen der Nutzer der falsche Gedanke das Lichtstärke gleich optische Leistung bedeutet anscheinend fest verankert ist. Dem ist nicht so!

      Objektive werden für ihren Verwendungszweck konstruiert und gebaut. Vom bestens für den Nahbereich korrigierten Repro Objektiv bis zur elitären Sport Optik ist alles vertreten.

      @Emil hat den richtigen Ansatz. Alle Hersteller vernachlässigen den „Grundbedarf“ an bezahlbaren, leichten, gut korrigierten Festbrennweiten. 2,8-3,5 Lichtstärke sind bei den heute verwendbaren ISO Einstellungen doch überhaupt kein Problem. Ein Stativ könnte man schließlich auch noch verwenden.

      Ein Canon RP Set mit preiswerten 24mm/2,8, 35mm/2,8, 50mm/1,8 und 135mm/2.8 Objektiven würde ich gute Verkaufszahlen und eine ansehnliche optische Leistung zutrauen. Wer mit dem Gedanken spielt endlich in das Vollformat zu wechseln scheitert bisher oft an der finanziellen „Schmerzgrenze“für diese Systeme, diese Hürde haben die Hersteller noch nicht ausreichend im Blickfeld.

      So muss sich der gefrustete Kunde den Gedanken Vollformat abschminken und bleibt weiterhin gelegentlicher Smartphone Fotograf denn in 1Zoll, MFT, APSC Systemen sieht er keinen ausreichenden Unterschied zu seinem sehr guten Handy.

      • @Alfred
        man sieht auch bis zu einer bestimmten Grösse keinen Unterschied zum Vollformat mehr – meine Tochter zeigt mir das fast täglich! Leider.

      • „Wenn ich hier zum Thema Objektive lese habe ich den Verdacht das in den Köpfen der Nutzer der falsche Gedanke das Lichtstärke gleich optische Leistung bedeutet anscheinend fest verankert ist. Dem ist nicht so!“

        Und die Hersteller koppeln diesen Gedanken dann gern mit dem Preis 😉

      • @joe,

        als ehemaliger Berufsfotograf traue ich mich fast nicht meinen „Fremdgang“ mit dem Huawei Smartphone zuzugeben. Mit der SW-Funktion habe ich in der Düsseldorfer Altstadt unsere Kneipentour dokumentiert, erstens weil ich sonst nichts dabei hatte und zweitens weil sich mittlerweile niemand an den Dingern stört.

        Gerade bei SW ist „Körnigkeit“ eher ein Stilmittel denn unangenehm. Für das Ereignis Album NRW Hauptstadt hat das locker gereicht, ich möchte sagen das die Aufnahmen richtig gut waren und sie die Stimmung treffend eingefangen haben. Das gibt mir dann doch etwas zum nachdenken ob eine „echte“ Kamera wirklich bessere Resultate liefern würde. Technisch sicher, aber so lockere „unbemerkte“ Bilder hätte es nicht gegeben.

        Für den Zweck wäre ein RF 85mm f/1.2L USM trotz Lichtstärke nicht das richtige Objektiv gewesen eher schon ein RF 1,8/35 mm Macro IS STM für 550 Euro.

  • Mal abgesehen davon, dass ich (im Moment) noch keinen wirklichen Sinn in dieser hohen Auflösung erkenne, respektiere ich die Entwicklungskosten. Damit reiht sich Canon in die Phalanx der hochpreisigen Zeiss und Leica Optiken ein. Warum nicht.
    Sicher ein weiteres Aushängeschild für Qualität in ihrem Bereich der Fertigung hochqualitativer Optiken. Das haben sie hiermit nur ein weiteres Mal unter Beweis gestellt.

    Sorry Canon, hab gerade in einen neuen Quadcore-Rechner mit viel Speicher investiert. Jetzt ist das Geld weg.
    🙂

    • Ich finde übrigens das neue Laowa 100mm f/2,8 2:1 Ultra Macro APO sehr interessant.
      Erstmals bei einem LAOWA Objektiv sorgt ein Blendenmotor für eine automatische Blendenübertragung bei Canon EF Kameras.
      25 Zentimeter Mindestfokusdistanz bei einem 100er find ich auch ok. Genau so wie einen Preis von ca. 550 Euronen. 😉