Canon Kameras

Canon Vollformat-DSLM: Präsentation im September mit neuem Sensor?

Es wird immer wahrscheinlicher, dass Canon die erste eigene Vollformat-DSLM im kommenden September vorstellen wird. Auch soll nun angeblich doch nicht der Sensor der 5D Mark IV verbaut werden.

Präsentation der Canon Vollformat-DSLM rückt näher

In der vergangenen Woche gab es zwei wirklich spannende Meldungen rund um Canons spiegellose Vollformatkamera. Zum einen ist durchgesickert, dass Canon definitiv an zwei verschiedenen Vollformat-DSLMs arbeitet, zum anderen wurde vermeldet, dass die erste der beiden Kameras in jedem Fall noch im Jahr 2018 auf den Markt kommen soll.

Vorstellung wohl im September 2018

Nun hat Canonrumors neue Informationen erhalten, denen zufolge die Canon Vollformat-DSLM im September 2018 vorgestellt werden soll. Ende September findet in Köln die photokina 2018 statt und man rechnet damit, dass Canon im Vorfeld der größten Fotomesse der Welt – also Anfang oder Mitte September – einige Neuheiten präsentieren wird. Dazu soll auch die spiegellose Vollformatkamera gehören.

Bei dem Modell, welches man im September erwartet, soll es sich den Gerüchten zufolge um Canons neue Flaggschiff-DSLM handeln, während die zweite Vollformat-DSLM wohl etwas günstiger werden wird.

Canon EOS 5D Mark IV als Vorbild?

Wie genau Canons erste spiegellose Vollformatkamera aussehen wird, weiß man noch nicht so genau, auch weil es in den letzten Tagen unterschiedliche Gerüchte gab. Manche sprechen beispielsweise davon, dass die Kamera eine Art „spiegellose 5D Mark IV“ werden wird. Passend dazu war auch schon durchgesickert, dass die Kamera wohl mit einem 30,4-Megapixel-Sensor arbeiten wird. Hat sich Canon also vielleicht sogar entschieden, den Sensor der zwei Jahre alten 5D Mark IV 1:1 für die neue Flaggschiff-DSLM zu übernehmen?

Theoretisch möglich, doch Canonrumors scheint sich anhand der Informationen, die man von verschiedenen Quellen erhalten hat, inzwischen wohl recht sicher zu sein, dass ein neuer Sensor und nicht der 30-Megapixel-Sensor der 5D Mark IV verbaut werden soll. Bei der Canon 5D Mark IV den Spiegel wegzulassen und ein paar Kleinigkeiten zu verbessern würde vielen Kunden als Kaufargument vermutlich auch nicht genügen, vor allem wenn neue Objektive gekauft werden müssten. Trotzdem darf Canon natürlich sehr gerne die Stärken der 5D Mark IV übernehmen, da haben wir glaube ich alle nichts dagegen.

Man darf in jedem Fall gespannt sein, wie ähnlich die Vollformat-DSLM der 5D Mark IV sein wird und wie ausgereift Canons erste spiegellose Vollformatkamera ist.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

23 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Es muss ja ein Sensor mit ganz neuen Aufbau und integriertem AF sein und daher ganz neu.
    Welche Auflösung ist ja letztlich sekundär, irgendetwas zwischen 24 u 30 MP und die zweite Kaamera wird sich dann entweder Richtung 50 MP oder Hochgeschwindigkeit orientieren.
    Sony hat das ganz gut gemacht u Canon wird da auch seine Strategie gehen.
    Nur eben viel zu spät und bis exotische u wichtige Objektive da sind, kann Sony die Preise u die Richtung bestimmen.

    • Für wen zu spät? Für Dich vielleicht okay. Das wird Canon wahrscheinlich verschmerzen können 😉
      Ich habe über 40 Kollegen in meinem Netzwerk. Davon vermisst nicht ein Einziger eine Spiegellose.
      Warum auch, wenn es perfekt funktionierende, robuste und zuverlässige Kameras mit Spiegel gibt. Noch dazu, wenn diese beiden Hersteller, mit deren Kameras auch meine Kollegen ihr Geld verdienen, auch noch einen sehr guten Service für Ihre Kunden anbieten.
      Unterm Strich kann keiner meiner Kollegen diesen Hype verstehen und alle fragen sich, welchen Nutzen soll mir eine Spiegellose bringen. Außer das Gefühl, dass ich nach zwei Jahren eine alte Kamera habe, weil schon wieder ein verbessertes Modell auf den Markt gespült wurde.
      Und warum sollte Sony etwas bestimmen können? Diesen Job übernimmt der Markt bzw. die Käufer.
      Welche Richtung sollte Sony vorgeben? Es hört sich so an, als hätte Sony die Kamera neu erfunden. Nein das haben sie nicht. Auch die vermeintliche beste Kamera wird keine guten Ergebnisse abliefern, wenn das Wesen hinter der Kamera die Materie nicht beherrscht.

      • Sorry, aber was interessiert es. Wenn es nach zwei, drei Jahren ein Nachfolgemodell gibt. Wenn das ein Kriterium für die Wahl einer Kamera wäre, müßte man auch von den allermeisten DSLRs die Finger lassen. Schlimm ist das höchsten für die Techniknerds, die meinen stets das Allerneueste haben zu müßen. Die brauchen einem aber nicht leid zu tun, die sind selbst schuld, wenn sie Unsummen an Geld für Kameras vergeuden

      • canik,
        gleiches sieht man auch bei der BILD, KEINER liest sie ist aber Deutschlands größte Tageszeitung. Die SZ liegt mit nur 352.000 täglichen Auflagen auf Platz 2 ( Bild 1.6 Millionen ) also muss die BILD ja richtig gut sein da sie von Profis gelesen wird 🤥

      • Wäre ja traurig wenn nichts neues erfunden und vorgestellt würde …
        Und wenn ich auch nur einer der unzähligen sog Consumer- und Hobbyfotografen bin gucke ich doch nicht dahin womit die „Profis“ knipsen – das interessiert mich überhaupt nicht – und Service? – wann und wie braucht man ihn als Hobbyknipser mal – ich hatte in meinen 50 Jahren mal einen Garantiefall bei meiner Vectis – danach nie wieder …
        Ich knipse ja auch nur ein paar Tausend Bilder im Jahr, das haben meine Kameras immer ausgehalten bis ich sie nach 5-6 Jahren in die Vitrine gestellt oder sie verschenkt habe …
        Und da freue ich mich immer wenn Sony hochwertiges öfter vorstellt – da habe ich dann auch gleich das neueste – nicht so wie beim „Großen“ der für Hochwertiges Jahre braucht und dafür seine 10er – Hunderter – Tausender Serien jedes Jahr neu aus dem Ärmel schüttelt ….
        Und so nutze ich handliches leichtes gutes von der Firma die mir das bietet – ich brauche damit ja auch nicht mein Geld verdienen und dieses verdienen eben nur DSLR Besitzer – seis ihnen gegönnt …

      • @canik
        „wer zu spät kommt…“ ist eine alte Weisheit die oft trifft.
        Zu spät in so fern, weil Canon und Nikon die Marktdominanz immer wichtig war und die so nicht haltbar ist, weil 25% Gewichtseinsparung – bei besserer Leistung und mehr Schnelligkeit – bei den OBJEKTIVEN bei weitem kein Pappenstiel sind und
        (wer kann dann 12-24 mm – 100-400 mm – 400 mm bei der Lichtstärke u auf dem Leistungsniveau so leicht bauen? Derzeit keiner.)
        weil der Spiegel und die Mechanik dahinter ja immer nur eine komplizierte Hilfstechnik waren und
        weil den allermeisten schnell einleuchten wird, dass wenn das Licht vom Motiv durch das Objektiv direkt auf einen Sensor fällt und
        auf dem unmittelbar die gewünschte Schärfe und Bildanalyse stattfinden und
        es keine Dunkelphasen gibt, 20 B/Sekunde erst der Anfang sind…

        dann wird schnell klar, das eine Reflex ihre Position allenfalls bei großer Hitze und Kälte und durch bessere Haptik verteidigen kann – aber sicher nicht technisch – da sind die Grenzen erreicht.

        Also was jemand braucht und wie er seine Fotos macht ist sehr individuell und das es auf den Könner hinter der Kamera ankommt – steht ausser Frage.
        Ich habe Sony heftigst kritisiert und kritisiere die peinlichen Sucher der bisherigen Kameras noch (alles vor 7RIII und 9 – einschließlich 7III) – doch wer mal mit den neuesten Objektiven den ganzen Tag arbeitet – (12-24 mm – 100-400 mm) wird sich meinen Erfahrungen schnell anschließen und die DSLR immer seltener mit nehmen. Leichter und schneller und präziser werden jedes andere Argument killen – wenn denn mal der Profiservice und der Preis stimmen.
        Wenn man jetzt richtig rechnet bekommt man eine Alpha 9 für 4100€ plus Batteriegriff und 4 Jahre Versicherung gegen alles – da können Canon und Nikon ihre Boliden 1DXII und D5 vom Markt nehmen.
        Eine D850 bleibt noch bei weitem der beste Gerätemix für alle Motive…
        spätestens wenn im Herbst oder Frühjahr neue DSLMs von CanNik vorgestellt werden – brauchen wir diese Diskussion nicht mehr zu führen.
        Dann geht es nur noch darum, wie schnell kann und will ich mir die neue Technik leisten.
        Und dann haben Sony, Fuji, mFT Objektive – wofür die CanNik noch 4-6 Jahre mit Adaptern vertrösten und die Vorteile nicht ausschöpfen können.
        Wenn die nicht doch noch einen genialen Geistesblitz zeigen – der bezahlbar ist.
        Zufriedenheit ist nur so lange toll bis man Neues ausprobiert.
        Und Canon wird jeder einzelne Profi weh tun, der sich für immer anderen Marken zuwendet – Arroganz kann sich da heute keiner mehr leisten.

      • Das mit den angeblich fehlenden Dunkelphasen (Blackouts) bei DSLMs stimmt nicht grundsätzlich. Die Sony A9 hat sie tatsächlich nicht, aber sogar die neue und nicht gerade günstige Sony A7R III hat sie hingegen doch:
        http://www.chip.de/test/Sony-Alpha-7R-III-a7RIII-Test_126180648.html
        Wie sich die Fujis bezüglich Dunkelphasen verhalten ist mir nicht bekannt. Bei Panasonic hat zumindest das Consumermodell G81 auch Dunkelphasen, das Spitzenmodell G9 hingegen hat wiederum keine.

      • … nicht zu vergessen – absolut lautlos ist vieles möglich
        und eine 5 Achsen Bildstabilisierung in der Kamera gibt ganz neue Möglichkeiten.
        Also wer da noch ausschließlich DSLR nutzen will…
        weiß eben nicht was alles geht.
        Canon&Nikon können sich retten mit ganz neuer Sensortechnik, neuem JPEG, wirksamer Diebstahlsicherung und ganz neuen Objektivkonstruktionen.

      • @Cat ist sicher einer der
        kritischsten Begutachter aller Neuvorstellungen hier und ist sehr selten mit dem zufrieden was ich zB schon für gut und für mich ausreichend befinde – aber in einem gebe ich Ihm vollkommen recht mit seiner Aussage das die DSLM – Diskussion auf einem anderen Level fortgeführt wird wenn die beiden Großen ihre Zurückhaltung abgelegt haben – das doch eigentlich nicht von ihren Kunden benötigte vorstellen und dann dieses als die neue Zukunft der Fotografie vorstellen – so als wenn sie schon lange dabei gewesen wären ….

      • Welchen Nutzen dir Spiegellose bringen, wird dir Canon vermutlich in Kürze ausführlich erklären, wenn sie Entwicklungen und Funktionen lobpreisen, welche andere bereits seit 10 Jahren anbieten …

  • Nur noch wenige Wochen. Ich bin gespannt.

    Vor allem darauf, ob die Kamera irgendein nennenswertes Alleinstellungsmerkmal aufweist, oder ob es nur um das Wettrennen gegen Sony und die erwartete FF-DSLM von Nikon geht.

  • Wenig Hoffnung….

    Ich habe Jahrzehnte mit digitalen Vollformat Canons beruflich gearbeitet, besitze mittlerweile einen großen Objektiv Park mit Festbrennweiten und Zoom Dingern.

    Alles für die Katz wenn keine intelligente „sexi“ Lösung angeboten wird. Wenn ich das Wort Adapter höre könnte ich kotzen. In diesem Moment ist Schluss mit lustig und der teure Kram wird verkauft weil ich in dieser Preisklasse keine Kompromisse eingehen möchte. Da soll alles wie aus einem Stück sein, robust, perfekt im Handling und zuverlässig.

    Sony wird es sicher nicht werden weil mir das Handling und die Bedienung (Menü) nicht gefällt. Wenn die Fuji XT-3 so bleibt wie die XT-2 war aber um den versprochen Ticken besser wird reicht mir das. Die Objektive sind mit Blendenring versehen und sie sind Extraklasse. Meine Fuji GFX ist genau das was der Fotograf braucht und ich muss mich bei der Bedienung der kleineren XT-3 nicht umstellen. Das hat auch was!

    Also ihr Canon Leute, strengt euch an sonst habt ihr einen treuer Kunden weniger.

    • Ich finde den Sensor der 5DMIV nicht so schlecht wie über ihn geredet und geschrieben wird, es gibt sicherlich Kameras die in einzelnen Disziplinen besser als eine 5DM4 sind, aber die 5DM4 macht nichts wirklich schlecht. Ein solider Begleiter der dich nie im Stich lässt, das einzige was man ihr vorwerfen könnte das sie bei Erscheinen 1000 € zu teuer war.

      • Momentan wird vieles von Canon als auch Nikon schlecht geredet, aber trotzdem ist Canon nach wie vor Marktführer. Es ist wie bei der Bildzeitung, keiner kauft und alle wissen, was drin steht.
        C&N, jedenfalls die bisherigen, sind für das „Feld“ die perfekten Arbeitspferde, Fuji im Kommen, Sony bringt gefühlt alle 6 Wochen Neuheiten. Es ist wie bei mir beruflich (Automation). Das Notebook muß in der rauhen Umgebung einiges aushalten, es muß alles sofort und gut funktionieren und darf nicht versagen. So ist es auch beim Fotografen. Versagt die Ausrüstung, gibt es kein Geld, kommt kein Geld rein, steht kein Brot auf dem Tisch. Es ist kein Zufall, dass Herr Proksch beruflich mit Canon arbeitet.
        Nur mit richtigen Arbeitspferden (Kameras) kann man Geld verdienen. Dafür kostet so ne Ausrüstung auch ein Heidengeld, ist aber jeden Cent wert.

    • Es werden auch Objektive neu konstruiert angeboten, alles andere wäre sinnlos. Für die Kunden mit Objektivpark ist auch ein Adapter sinnvoll, weil man diese auf beiden Systemen verwenden kann. Bis ein neuer großer Park für die neue da ist braucht es noch Zeit.
      Fuji: Ein komplettes und hochwertiges System, preislich nicht abgehoben. Man muß sich da nur vom allseits gehypten Vollformat verabschieden. Handling und BQ sind erstklassig, eigene Erfahrung.

      • Stimmt, ein hochwertiges System, aber leider mit einigen Hindernissen; z.B. dass die meisten RAW-Entwickler Fuji nicht lesen können. Das heisst Mehraufwand, speichern in Tiff, was auch mehr Speicherkapazität generiert.

      • Servus Rolf,
        ein kleiner Auszug ( Quelle: Die Photologen)

        „Wie ich die Custom Settings verwende

        Als Fotograf habe ich mehrere Themen für die ich beauftragt werde und ich gehe mehr und mehr dazu über JPEG Daten direkt aus der Kamera an den Kunden zu liefern und nicht mehr den Umweg über eine RAW Entwicklung zu machen. Vor allem bei Reportagen die ich auf Firmen-Events oder auf öffentlichen Veranstaltungen mache, ist es üblich dass die Auftraggeber ein paar Aufnahmen am liebsten noch während der Veranstaltung zur Verfügung hätten. Früher bedeutete das für mich, dass ich mich an einen stillen Ort zurückzog um die RAW Daten aufs Notebook zu laden, schnell eine Auswahl zu machen, zwei drei Aufnahmen zu entwickeln und dann dem Kunden zu schicken. Dank meiner Umstellung auf Fuji Kameras kann ich das nun direkt mit den Aufnahmen aus der Kamera, ganz ohne Notebook erledigen. Das geht zum einen dank der Funktion die JPEGs mal schnell per Wifi aufs Smartphone zu laden und natürlich nicht zuletzt dank der hervorragenden JPEG Dateien die die Fuji Kameras produzieren.“

        PS. sehe ich genauso

      • Servus Mirko,

        Klar, wenn du direkt JPEG brauchst, dann ist Fuji natürlich klar führend, würde ich auch so machen. Ich bin halt jeweils mit meinen Fotos nicht so in Eile und kann noch das letzte rauskitzeln. Deshalb mache ich alle Aufnahmen in RAW. Aber wenn ich dann doch mal auf Spiegellos umsteige, wird es ziemlich sicher eine Fuji. Wie ich dir glaube ich schon mal geschrieben habe, wäre dann Darktable meine erste Wahl für die RAW-Konvertierung. Aber eben, dass würde dann alles verkomplizieren.

      • ….Darktable kenne ich ehrlich gesagt nicht, wenn RAW nehme ich den Fuji Konverter ansonsten alles mit Affinity. Bin aber auch wie gesagt mehr der Jpeg Shooter geworden…..
        Wünsche Dir noch einen schönen Abend, ist bei Euch die Luft momentan auch so „drückend“ …macht mich müde 💤

      • Mirko,

        ein österreichischer Profifotograf hat sämtliche RAW-Konverter für Fuji getestet, da er selber auf Fuji umgestiegen ist. Seine Tests haben ergeben, dass Darktable die Fuji-RAWS hervorragend lesen kann, einiges besser als die Fuji-eigene Software, die Vorlagen sind absolut perfekt! Und das Programm ist erst noch gratis.

        Nee, wolkenloser Himmel, morgen auch noch, aber gegen 30 Grad. Badewetter halt … dir auch noch einen schönen Abend.

    • Stimmt, Fuji ist Extraklasse und kann (x Serie) in fast allen Belangen mit VF mithalten. Vielleicht nicht bei Lowlight, da ist VF mit nicht zu hoher Auflösung noch besser. Ein Traum wäre natürlich die GFX, aber das Preisschild lässt diese Träume schnell wieder platzen. Jedenfalls hat Fuji das Kunststück fertig gebracht, ein komplettes und schlüssiges x System zu präsentieren, das in der Fachwelt zu Recht hochgelobt wird. Canon und Nikon werden einen schweren Weg gehen, denn zur Kamera gehören Objektive. Grundsätzlich müssen die Schwerpunkt Brennweiten beim Start verfügbar sein. Adapterlösungen sind immer ein Kompromiss. Ich selbst verwende im Telebereich, den ich selten nutze, ein manuelles Objektiv mit Adapter. Durch Fokuspeaking und Blendenring eigentlich kein großes Problem, zumal im langen Telebereich nichts mehr ohne Stativ geht.
      Kamera: Fuji X-T10 mit XF 18-55, Spiegeltele manuell Adapter mit 500 mm. Das Spiegel hab ich mal günstig erstanden, war eigentlich nur etwas Spielerei.