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DxO PhotoLab 3 mit zahlreichen Neuerungen vorgestellt

PhotoLab 3 ist die neuste Version der Bildbearbeitungssoftware aus dem Hause DxO. Heute wurde sie offiziell vorgestellt, selbstverständlich mit einigen spannenden Neuerungen.

Lightroom Alternative ohne Abo

Vor einigen Tagen wurde ON1 Photo RAW 2020 präsentiert, am 18. November wird Luminar 4 auf den Markt kommen und heute wurde mit DxO PhotoLab 3 noch eine dritte Lightroom Alternative vorgestellt, die völlig ohne Abo auskommt. Wer eine Alternative zu Adobe sucht, hat aktuell also verschiedene interessante Möglichkeiten.

DxO PhotoLab 3 präsentiert

DxO PhotoLab 3 übernimmt selbstverständlich die Stärken der Vorgänger, für die die Software allgemein bekannt ist. Dazu gehören die mehr als 50.000 Korrekturprofile für Kameras und Objektive, die U-Point-Technologie von Nik-Software, die erstklassige PRIME-Entrauschung sowie die ClearView+ Funktion zur Optimierung des Kontrasts sowie zur Eliminierung von Nebel und Dunst.

Neu ist bei PhotoLab 3 nun unter anderem eine verbesserte und umfangreichere Reparaturfunktion, eine Maskenverwaltung inklusive der Möglichkeit, Masken umzukehren, sowie ein neues HSL-Farbrad zur Farbkorrektur. Außerdem ist PhotoLab 3 nun endlich in der Lage, mit Schlagwörtern umzugehen. Dabei werden zum einen Schlagwörter aus den Metadaten oder XMP-Dateien ausgelesen, zum anderen können auch nachträglich weitere Schlagwörter hinzugefügt oder vorhandene bearbeitet werden.

Zwei Versionen erhältlich

PhotoLab 3 wird in zwei verschiedenen Versionen erhältlich sein, nämlich einer Essentials- und einer Elite-Version. Bei der Essentials-Version muss man auf einige Funktionen wie beispielsweise den PRIME-Entrauscher verzichten, dafür fällt der Preis hier mit 130 Euro anstatt 200 Euro auch deutlicher geringer aus.

Bis zum 24. November 2019 hat DxO die Preise für PhotoLab 3 zur Einführung noch auf 100 Euro bzw. 150 Euro gesenkt.

Weitere Informationen zur PhotoLab 3 findet ihr hier auf der offiziellen Webseite. Außerdem könnt ihr hier auf der Grafik sehen, welche Unterschiede es zwischen den beiden Versionen gibt:

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

17 Kommentare

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  • Hier noch einige Ergänzungen:
    – das Update kostet derzeit 49,99 EUR (Standard) bzw. 69,99 EUR (Elite). Und um den „das ist ja genauso teuer wie ein Abo“-Vorwürfen gleich entgegenzuwirken – man kann Versionen überspringen wenn man den Funktionsumfang nicht braucht. Der Preis ist identisch auch wenn man z.B. von PL1 updatet.
    – die Verschlagwortung ist für die Windows-Version noch nicht verfügbar. DxO hat angekündigt, diese in diesem Jahr kostenfrei nachzuliefern.
    – PhotoLab 3 benötigt eine 64-bit Windows-Installation und zukünftig wird man Windows 7 auch nicht mehr unterstützen.
    – das Reparaturwerkzeug gibt es jetzt in 2 Ausprägungen: Reparieren und Clonen, beide mit den genannten neuen Einflussmöglichkeiten auf die Maske.
    – weiterhin gibt es noch viele kleine Verbesserungen „unter der Haube“ :-), so wurde z.B. die Verarbeitung von Canon RAWs nachhaltig verbessert (auf dem eh schon sehr hohen Niveau) – hier insb. das Entrauschen

    Also ein gelungenes Upgrade und immer mehr eine Alternative zu diesem Abo-Schei***

    • Beim Abo-Modell kommt es immer drauf an, was kostet die Software ohne Abo. Im Fall von Photoshop (ohne Lightroom) war dies immer ein vierstelliger Betrag. Für ein entsprechendes Update ebenfalls mehrere 100€.
      Ich habe nicht das Adobe-Abo. Man kann auch eine Jahreslizenz kaufen die nach einem Jahr automatisch abläuft. Man muss an keine Kündigungsfristen denken und kann jedes Jahr frei entscheiden. Wenn man ein wenig auf der Lauer liegt kann man solch eine Jahreslizenz bei Amazon für 85€ (normal ca.130€) bekommen, d.h. ich kann Photoshop inkl. Lightroom für mehr als 10 Jahre inkl. Updates nutzen und zahle immer noch weniger als einmal in die Kaufversion zu investieren.

      • Es kommt ja auch noch darauf an, was man für den Preis bekommt; die Objektivkorrekturen und der Entrauscher (mit genau abgestimmter Nachschärfung) sind wohl das Beste, was der Markt zu bieten hat.

        Und wie Akki Moto schon gesagt hat, ist man nicht gezwungen, jedes Update zu kaufen, wenn man die Funktionen nicht braucht. Die Kamera- und Objektivupdates hat man auch bei älteren Versionen immer gratis zur Verfügung.

  • Ich bin vor 3 Jahren von Adobe CC auf DXO umgestiegen und habe den Wechsel nie bereut. Die RAW-Engine ist gerade im High-ISO Bereich unschlagbar. Hab mir das Update natürlich sofort gezogen und installiert.
    Mir gefallen die neuen Möglichkeiten sehr gut, vor allem das neue Farbtool finde ich überzeugend und intuitiv zu bedienen.
    Das es jetzt auch noch mit den Keywords etwas wird (Windows-Version), um so besser! Vielleicht schaffe ich es dann ja endlich, meine Fotos damit zu verschlagworten☺
    werde in den nächsten Tagen weiter testen und mich mit den Neuheiten vertraut machen….
    Schönes WE allen hier

  • Ich habe DXO seit der Version 8 benutzt und war im Prinzip zufrieden. Das hat sich geändert, seit ich – auch – mit Fuji – Kameras fotografiere, die einen X-Trans-Sensor haben. Die verarbeitet DXO nämlich nicht. Ich finde das schlicht unverständlich, denn so selten sind diese Kameras doch nicht. Und so schwierig kann es auch nicht sein, einen Algorithmus für die Fuji RAFs zu schreiben, denn jeder andere RAW – Konverter, den ich kenne, kann das. Neben DXO ein weiteres Programm zu kaufen, war mir zu viel Geld und Aufwand. Ich bin daher zu Capture One umgestiegen. Dort gibt es übrigens seit langem ein „Farbrad“, das DXO jetzt als Neuerung anpreist.

    • Stimmt, Fuji interessiert DxO nicht, und sie werden auch ihre Gründe dafür haben. Aus diesem Grunde habe ich auch keine Fuji Kamera gekauft (neben meinen Nikons), da ich mir keinen zweiten Raw Konverter zulegen wollte. Fuji Kameras und Objektive hat DxO noch nie getestet, das kann man auf der Homepage ja ganz einfach überprüfen.

      Und wo liegt nun das Problem? Es gibt genügend andere Raw Konverter am Markt, du wirst du für deine Fuji sicher fündig.

    • Hallo @Archie,
      C1 ist eine gute Alternative, viel Spass damit. DxO ist ja bekannt für die Qualität seiner RAW-Verarbeitung. Dazu geht es halt wirklich in die Tiefe. Und da ist die Art und Weise der Verarbeitung von Sensoren mit Bayer-Matrix halt wirklich ganz anders als mit X_Trans von Fuji. DxO erklärt sich sogar dazu: https://support.dxo.com/hc/de/articles/115003106067-Werden-die-Kameras-Fuji-X-Trans-unterst%C3%BCzt-
      Liebe Grüße
      Akki

  • Vergangenes Jahr kostete das Upgrade PL auf PL-2 schon 44,90 €, jetzt ist der Preis fürs aktuelle Upgrade schon um satte 25,09 € gestiegen.
    Macht man jedes DxO-Upgrade mit, dann rechnet sich ein Ausstieg aus dem Adobe-Abo schon sehr bald nicht mehr. Mit Sicherheit langt DxO beim kommenden Upgrade noch ungenierter in die Taschen seiner User.
    Abgesehen von der beinahe einzigartigen Entrauschung hat PL seit der Übernahme der U-Pointtechnologie von Nik-Collection schon einiges zu bieten. Jedoch läßt sich DxO die „Upgrades“ der Nik-Collection ebenfalls sehr teuer bezahlen.
    Die Bedienung von PL ist meiner Meinung nach in einigen Bereichen äußerst gewöhnungsbedürftig bis undurchsichtig und umständlich.
    Nach einem DxO-Upgrade ist quasi völlig erneute Einarbeitung angesagt, weil viel Bedienelemente einfach nicht am gewohnten Platz wiederzufinden sind.
    Adobe macht aus einem Upgrade / Update kein Ostereiersuchen in PS und LR.
    Katalogisieren der Bilddateien geht, so finde ich jedenfalls, im LR-Katalog am besten.
    Der neuerliche und sehr saftige Preisaufschlag seitens DxO läßt mich sicher und zufrieden bei Adobe bleiben.

    • Mein Tipp: Mach das Update doch einfach an Ostern!

      Und ja, Katalogisierung und Sichtung der Bilder ist nicht die Stärke von DxO. Aber wo liegt das Problem?

      Für diese Arbeiten brauche ich einfach die Nikon Programme ViewNX und Capture NX-D, zum Bearbeiten der Fotos aber DxO.

      Solch einfache und gute Programme gibt es doch bei jedem Kameraanbieter gratis zum Download …

    • Hallo Micha,
      von einer Preiserhöhung habe ich nix mitbekommen. Es gab vor 3 Jahren mal eine kleine.
      Damals kostete das das Versionsupdate der Essential-Version 49 Eur, jetzt und im letzten Jahr jeweils 49,99 EUR. Das Update der Elite-Version kostete damals 69 EUR und jetzt wie im letzten Jahr 69,99 EUR.
      Also ich sehe da keine Unzuverlässigkeit in der Preispolitik und das Update kostet auch 49,99 oder 69,99 wenn man von einer alten Version kommt.
      Der Hauptunterschied ist aber – nach dem Jahr kann man mit DxO weiterarbeiten wenn man nicht mehr braucht, bei Adobe ist man tot! Glaub mir, bin selbst ein sehr zufriedener Adobe – Kündiger.
      Liebe Grüße

      • @ Akki, deine Rechnerei stimmt hinten und vorne nicht!
        Lies doch oben mal genauer und denk mal nach.
        Wenn du mit DxO-Altlast arbeiten willst, dann tu es doch. Akzeptiere ich vollkommen.
        Ich will aber nicht mit Altlast arbeiten, also werde ich nach einem Jahr auch nicht tot sein.
        Kannst du das akzepieren?
        DxO ist nach dem neuerlichen Einführungsangebot von meinem Rechner geflogen, seither bin wiederum ich überaus zufrieden.
        Übrigens: Upgrade und Update sind zwei verschidene Paar Schuhe.

        Grüßchen

        PS:
        ACHTUNG Ironie:
        Die 141,94 € / Jahr für Adobe-Abo, die kann ich mir schon leisten.
        Ich werfe ja DxO und all den anderen Softwareanbietern mein Geld nicht mehr sinnfrei in den immer gieriger werdenden Schlund.
        Ironie ENDE

  • Ich lasse mich doch von einem Konverter nicht beschränken!

    Egal von wem der ist! Deswegen verwende ich 5 (in Worten fünf) unterschiedliche zum „entwickeln“ meiner RAW Dateien.

    Warum? Erstens weil ich unterschiedliche Kameras benutze, aber viel wichtiger, jeder Konverter hat so seine Eigenheiten!

    Keiner kommt auf die Idee beim Chinesen ein „Wiener Schnitzel“ zu bestellen. Bei Software Anbietern ist die breite Masse angesagt, wenn es geht mit einem Gewinn bringenden Abo Modell. Das DXO selbst zugibt das sie nicht alles können finde ich löblich.

    Zitat aus dem Link von AKKI (Danke):

    „Da DxO OpticsPro derzeit nicht in der Lage ist, RAW-Dateien von Fuji-Kamera mit X-Trans Sensoren zu verarbeiten, hat DxO Labs sich entschieden — wie schon immer in der Vergangenheit — sich auf die bestmögliche Bildqualität zu konzentrieren. Daher werden wir Kameras derzeit nicht unterstützen, für die wir in der Bearbeitung nicht das gewohnt optimale Ergebnis garantieren können.“

    Bei mir kommt noch dazu das ich oft mit speziellen Objektiven an der Fachkamera arbeite. Die sind in RAW Konvertern nicht hinterlegt.

    Wie jeder sehen kann ist lange nicht alles Gold was da glänzt! Für mich geht es darum die beste Kombination für meine jeweilige Arbeit zu finden, da haben alle Anbieter eine faire Chance!

  • Ich habe DXO 10 und 11 in der Elite-Version.

    Naja
    Für Nikon ganz OK.
    Das Sony SELP 16-50 hat es nicht ordentlich korrigiert. Lightroom schon.
    Auch den Umgang mit den RAWs der Sony A6000 kann Lightroom viel besser.

    Bei einem Nachtfoto in Berlin mit den vollbeleuchteten Parlamentsbauten an der Spree musste ich feststellen, dass die Prime-Rauschminderung jede Menge Fehler in das Bild brachte (EOS M3). Und wirklich besser als die Rauschminderung von Lightroom 6 war sie auch nicht. Letztlich habe ich es dann doch mit Lightroom entrauscht.

    Bei DXO ist viel Klappern gehört zum Handwerk. Wenn es dann konkret wird, ist es auch nicht besser.
    Ich gebe dafür kein Geld mehr aus.