Mit zwei neuen Filmlinien für Farb- und Schwarzweißfotografie rundet Eastman Kodak sein direkt vertriebenes Portfolio ab und löst Kodak Alaris als Vertriebspartner ab.
Eastman Kodak hat mit Ektacolor Pro und Ektapan zwei neue Filmlinien für die USA vorgestellt, die insgesamt sechs Filme umfassen. Hinter den neuen Namen verbergen sich allerdings keine grundlegend neuen Produkte, sondern umbenannte Versionen der bekannten Portra- und T-Max-Filme, die bisher nur über Kodak Alaris vertrieben wurden.
Die Ektacolor-Pro-Reihe umfasst Farbnegativfilme mit ISO 160, 400 und 800. Kodak bewirbt die Filme mit natürlichen Hauttönen, weicher Farbwiedergabe und großem Belichtungsspielraum. Den Ektacolor Pro 400 bezeichnet das Unternehmen als “den schärfsten und feinkörnigsten 400er-Farbnegativfilm der Welt”, genau wie Kodak Alaris es bisher über den Portra 400 sagte. Alle drei Varianten gibt es im 135er- und 120er-Format. Die Preise starten bei 16,99 US-Dollar pro Kleinbildrolle, der 800er-Film kostet mit 19,95 US-Dollar etwas mehr.






Die Ektapan-Linie besteht aus drei panchromatischen Schwarzweißfilmen mit ISO 100, 400 und P3200. Der Name Ektapan war seit rund 25 Jahren nicht mehr in Gebrauch. Die Filme nutzen die T-Grain-Emulsion mit flachen, tafelförmigen Silberhalogenidkristallen, die für feines Korn, hohe Auflösung und scharfe Bilder sorgen soll. Kodak hebt den großen Spielraum beim Push- und Pull-Entwickeln hervor. Die Preise beginnen bei 10,99 US-Dollar pro Rolle, der P3200 ist nur im 35-mm-Format erhältlich.





Die Veröffentlichung markiert den Abschluss eines seit September laufenden Prozesses, in dem Eastman Kodak den Filmvertrieb schrittweise von Kodak Alaris zurückgeholt hat. Zuvor waren bereits Kodacolor, Gold, Ultramax, Ektar, Tri-X und Ektachrome unter neuem Branding erschienen. Eastman Kodak betont, dass der Direktvertrieb Filme für Fotografen günstiger und besser verfügbar machen soll. Ob sich an den Preisen tatsächlich etwas ändert, bleibt abzuwarten.
Die Rückholung des Filmvertriebs kommt nicht von ungefähr: Eastman Kodak meldete für 2025 ein Umsatzplus von zwei Prozent auf 1,069 Milliarden Dollar, wobei die filmrelevante Sparte Advanced Materials & Chemicals um 17 Prozent wuchs. Der Kassenbestand verdoppelte sich nahezu.
via: PetaPixel | PetaPixel | Beitragsbild: Aaron Barrera


Gleich mal vorne weg – Alles nachfolgende funktioniert digital erzeugt mindestens genau so gut oder sogar besser!
Jede Systemkamera bietet „Vintage“ Filter an um analoge Filme nachzuempfinden. Warum diese Effekte angeboten werden? Weil Erinnerungen angesprochen werden sollen? Nein – das glaube ich eher nicht. Für mich sind digitale Bilder oft „zu perfekt“ oder anders gesagt zu clean wenn man sie betrachtet. Wo ist z.B. die warme dunstige Abendstimmung über der Blumenwiese geblieben? Minus 15° am frühen Wintermorgen, der Schnee in zartem Blauton erstarrt, nichts davon ist auf den Bildern zu sehen. Sicher sind die Fotos korrekt belichtet, alles knack scharf abgebildet, was fehlt ist die Stimmung. Wer bei solchen Bedingungen aus Bequemlichkeit die Automatik Modi verwendete hat Pech gehabt denn „Farbstiche“ beseitigt der AWB zuverlässig.
Der analoge Film ist auf einen „Tageslichtwert“ festgelegt, alle seine Eigenschaften sind nicht veränderbar. Genau das ist der Reiz an der Sache. Wer damit seine Bilder machen möchte hat Kosten am Hals, muss sich neben der Bildgestaltung mit seinen verwendeten Materialien beschäftigen und sich Gedanken über die Ausarbeitung seiner Bildergebnisse machen. Das ist nichts für Anfänger. Nebenbei: Jedes Foto ist ein ORIGINAL es braucht kein ZERTIFIKAT.
Der analoge Film ist auf einen „Tageslichtwert“ festgelegt, alle seine Eigenschaften sind nicht veränderbar.
Leider Quatsch. Früher mag das vllt mal so gewesen sein aber sobald das Bild gescannt wird kommt auch eine Bearbeitung hinzu. Zumal auch viele „moderne“ analogfotografen ihre Bilder sowieso bearbeiten und damit auch oft der WB „verfälscht“ wird.
Wer beweglich ist kann sich auch mit der linken Zehe hinter dem rechten Ohr kratzen! Bisher traf ich noch keinen Fotografen der sich einen Farbfilm kauft, entwickeln lässt um ihn nachher zu digitalisieren. Wer seine Bilder „verschlimmbessern“ möchte, Spaß daran hat nimmt dafür eine Bilddatei aus seiner digitalen Systemkamera oder verwendet ein Smartphone Foto weil das Ergebnis muss sofort auf einem Display/Monitor geteilt werden können sonst ist das Quatsch.
Nachher landet die kunstvoll mit KI bearbeiteten Bild/Videodatei bei den Billionen anderen in einer Cloud wo sie als ewiger Datenmüll unsichtbar vor sich hin schimmeln. Das Negativ vom Film plus die ausgedruckten Bilder lagern zu Hause in einer der vielen Schubladen. Man kann sie sogar ohne Strom bei Tageslicht betrachten wenn es sein muss.
„ Bisher traf ich noch keinen Fotografen der sich einen Farbfilm kauft, entwickeln lässt um ihn nachher zu digitalisieren„
Hä?! Das ist heute aber sowas von der Standard. Oder wie denkst du kommen die analogen Bilder zu Instagram? Das ist ja wohl die hauptplattform die dafür gesorgt hat das analog allgemein wieder angesagt ist…
Teilweise lassen die Leute sogar ihre Negative im Labor liegen und laden sich nur noch die scanns runter.
Und wie viele Leute sind das? Man kann Bilder mit dem Smartphone reproduzieren dafür benötigt man keinen Scan. Wem fällt der Unterschied bei den 98 von 100 nicht kalibrierten Büromonitoren auf?
Der Unterschied zwischen einem vernünftigen Scan und einem “Smartphone Scan” ist gewaltig. Es braucht keinen kalibrierten Monitor, um das zu erkennen.
Der Proksch hat doch nicht die geringste Ahnung, plappert hier über jedes Thema mit, aber digitales Grundwissen Fehlanzeige! Letzte Woche reproduzierte ich noch für unsere Kodak-Beamerschau alte Schwarzweiss-Negative und veränderte bei zwei Bildern die Ansicht in Richtung Sephia, um den Betrachtern der Fotos auf der großen Kinoleinwand ein “Fünfziger-Jahre-Gefühl” zu vermitteln. Allein sein Begriff “Tageslichtwert”…?? Einfach nicht ernst nehmen!
…vielleicht hat er sich ungeschickt ausgedrückt aber es gab Tageslichtfilme und sogenannte Wolframfilme, naja dich nehme ich aber auch nicht ernst 🤫
Niemand nimmt den Peter ernst… keine Sorge
Alfred hat vollkommen Recht, der fixe WB Bereich ist nur EINER der vielen Komponenten, die Filmbilder sehr eigen und heute mehr denn je einzigartig machen. Für das andere Gelaber, ja die WB kann man in Scan-Programmen einstellen, jedoch bleibt ein Grundcharakter und man es selbst in der Hand sich doch an der Aufnahmesituation zu orientieren. ..während bei dem perfekten digital Müll ein falscher TINT oder WB das Bild völlig kaputt macht, Beispiel Wiese von oben, oder keine weißer Anteil im Bild, Game Over. Amen
Die dümmsten Unternehmensentscheidungen (wir lassen jetzt mal VW aussen vor), waren die von Kodak , nicht ernsthaft auf digital zu setzen und von IBM die Software für unwichtiger zu halten als die Hardware. Die Doofen werden halt nicht alle Politiker, die stehen auch ab und an an der Spitze einer Unternehmung.
Es soll ja Profis geben, die auf Filmmaterial schwören und das aus gutem Grund
Wer schonmal versucht hat, ein digitales Bild auf eine gewisse Größe zu vergrößern, der sieht irgendwann nur Pixel, was in bestimmten Situationen eher kontraproduktiv ist, es sei denn, man benutzt schon bei der Aufnahme komplizierte und teure Technik.
Bei Film ist das wesentlich einfacher, weil es keine Pixel gibt, was das Vergrößern von Bildausschnitten wesentlich vereinfacht.
Aber manchen Leuten ist das ja nicht beizubringen, weil jeder Handgriff, der bei analoger Technik nun mal notwendig ist, nicht mehr zumutbar ist, weil mit Tätigkeit verbunden.
So sieht’s nun mal aus, ob das ins Weltbild passt, oder nicht
Hm, da muss ich irgendwas falsch gemacht haben….
Mein größter Print aus ner 5D4 (KB, 32MPix) mit bisschen PS-Zauberei war 5×11 Meter groß. Und da gabs irgendwie kein Pixelproblem.
Wenn Du nen KB-Negativ von nem TMax3200 auf die Größe ziehst siehst Du keine Körner, sondern Ziegelsteine.
Ist für mich ein etwas gesuchtest Beispiel. Ein Film mit ISO 3200 ist nicht unbedingt der geeignete Film für ein 5x11m grosses Bild. Da ist vermutlich der Adox CMS 20II die bessere Wahl, vorausgesetzt man hat genug Licht bei ISO 20. Bei 800 LP/mm übertrifft er jede Digitale Kamera bei weitem.
Quatsch! Ein hochwertiger 35 mm-Film unter perfekten Bedingungen aufgenommen entspricht maximal 24 MP VF. Mit einer gewissen Grösse meinst du vermutlich etwa A3.
Habe auch noch ein kleines Beispiel für dich: Hinter meinem Bürotisch hängt ein Ausdruck in der Grösse von 100 x 150 cm. Die Qualität ist perfekt, feinste Details auch aus 10 cm Distanz und kein störendes Korn wie bei einem analogen Ausdruck. Das Foto wurde übrigens mit der Nikon D7000 aufgenommen mit 16 MP.
Und noch was: Ich habe ein Fotobuch mit lokalen Landschaften, fotografiert von einem Profifotografen. Im Buch sind Fotos abgedruckt, die mit analogen und digitalen Kameras gemacht wurden, und zwar im Format A4, dazu noch einige Doppelseiten, also A3. Man sieht auf den ersten Blick, ob die Fotos analog oder digital aufgenommen wurden, Die analogen Aufnahmen schiffen klar ab, Wälder im Hintergrund sind verschwommene Flächen, wie heute bei den SPs. Und als das Buch herausgekommen ist, gab es erst 12 und 16 MP Kameras. Es hätte schon eine Möglichkeit gegeben, um den Qualitätsunterschied etwas weniger krass aussehen zu lassen, man hätte einfach eine analoge Grossformatkamera nehmen können. Aber das betrift dich sowieso nicht, du bist ja eher im Low-Budget-Bereich unterwegs.
“Ein hochwertiger 35 mm-Film unter perfekten Bedingungen aufgenommen entspricht maximal 24 MP VF.”
Das sieht der Adox CMS 20 II aber anders. 🙂
So, tut es das? Schwarz-Weiss, aha, und seit wann gibt es den Film? Seit 2011, den hätten sie auch schon früher bringen können. Dann braucht es aber auch noch eine geeignete analoge Kamera dazu. Ich würde jetzt mal behaupten, dass eine Leica M11 immer noch meilenweit vorne ist. Man soll ja Äpfel mit Äpfel vergleichen, also monochrom mit monochrom.
Ja, es braucht eine geeignete Kamera, ein sehr gutes Objektiv, vermutlich noch ein Stativ, Kabelauslöser sowie die speziellen Chemikalien zur Entwicklung. Die aufwendige Digitalisierung darf man natürlich auch nicht vergessen. Ob es diesen Aufwand wert ist? Für mich persönlich nicht. 🙂 Aber beeindruckend finde ich trotzdem, was dieser Film auflösungstechnisch zu leisten vermag. Und die Leica M11 Monochrom spielt natürlich in einer eigenen Liga. 😀
Ja, interessant finde ich es auch, aber wenn schon kämen für mich nur Mittel-oder Grossformat in Frage. Ich würde es trotzdem nicht mehr machen, ich habe genug lange analog fotografiert, meistens mit Dia-Filmen. Tatsächlich habe ich vor ein paar Jahren noch einen Projektor, eine Leinwand und eine Leuchtplatte gekauft, um die alten Dias nochmals anzuschauen, aber digitalisieren würde ich sie nicht. Nachdem ich die erste digitale Kamera gekauft hatte, wurde die analoge entsorgt. Damit war das Kapitel abgeschlossen.
Kleine Empfehlung meinerseits: Besuchen Sie doch bei nächster Gelegenheit ein großes Verkaufsgeschäft, da präsentieren sich in den Innenstädten verschiedene Filialen, egal ob Deichmann, C&A, Karstadt, H&M, KiK – oder Sie besuchen gleich ein größeres Kaufhaus. Dort werden Sie fast überall großformatige Farbbilder sehen, teilweise wandgroß. Die sind sehr gut fotografiert, also keine Amateurbilder, meistens von Profis mit einer Blitzanlage in einem Studio entstanden – oder auch viele Aufnahmen in der freien Natur, ebenfalls sehr gut abgelichtet. Diese Fotos haben die Aufgabe, die Konsumentin/den Konsumenten zum Kauf zu animieren. Abgebildet sind meistens die Personen, die auch auf Werbeanzeigen in den Zeitschriften oder in der Fernsehwerbung eine Rolle spielen, also gut gelaunte, positiv wirkende “Darstellerinnen oder Darsteller” im Alter zwischen zwanzig und vierzig Jahren (grob geschätzt). Es ist einen Versuch wert, schreiben Sie die Presseabteilung der Firma an (ist im Internet zu finden), die das Produkt herstellt. Fragen Sie beispielsweise: “Das Bild im Eingangsbereich der Filiale XXX in der Stadt XXX hat mir gut gefallen, ich hätte gerne die Information, welches Fotostudio dieses Bild ablieferte!” Da können Sie nicht immer mit Ihrer Frage Erfolg haben, aber die Pressesprecherinnen/Pressesprecher werden sich nicht alle ablehnend verhalten, denn möglicherweise sind Sie ein Kunde – und… Weiterlesen »
Irgendwie finde ich die Diskusion, Analog vs. Digital und was nun besser ist, doof. Man findet immer Argumente, weshalb die eine Technologie besser ist als die Andere. Früher gabs diese Diskusion gar nicht, da es nur Analog gab. Dafür andere. Heute fotografiere ich primär digital, habe aber die analoge Fotografie nie ganz aufgegeben. Vor allem kombiniere und experimentiere ich spasseshalber mit den beiden Technologien bei ausgewählten Genres. So wie ein Architekt Alt mit Neu kombiniert.
Analoge und digitale Fotografie in Bezug auf besser oder schlechter vergleichen zu wollen – DARUM GEHT ES HIER NICHT. Auch nicht darum ob es manches mal sinnvoll sein kann analoge Bilder für Vorträge oder ähnliche Anlässe zu scannen.
Der komplette Workflow für die analoge Fotografie ist nicht vergleichbar mit dem der digitalen Welt. Am Ende findet man mehr als 90% der digitalen Werke nur auf nicht direkt einsehbaren Speicherplätzen oder millionenfach als Instagram Fotos auf den Bildschirmen. Analoge Bilder werden oft ausbelichtet, enden im berühmten „Schuhkarton“ oder hängen als Vergrößerung an der Wand. Das funktioniert bei engagierten Bildermachern manchmal auch mit digitalen Werken das sie groß über der Wohnzimmer Sofa hängen, das sei der Wahrheit geschuldet ebenfalls erwähnt.
Absichtlich den Unterschied der zwei „Bilderwelten“ nicht akzeptieren, wahrnehmen zu wollen finde ich ehrlich gesagt intolerant weil er nicht nur auf der technischen Seite zu verorten ist.
uiuiui .. ganz großes blabla hier .. worum gehts denn eigentlich nochmal – hab ich bei so viel unnötigem geflexe scheinbar ganz überlesen – achja, ich weiß noch – der herr Proksch ist eher der fotoromantiker der analog bevorzugt und meint das es eher was für profis ist weil man sich dafür zeit nehmen und mehr beschäftigen muss. Und nunja die bilder die ich mit meiner digi mache – brauchen auch kein zertifikat ! Ob mein monitor kalibriert ist – zur hölle ist mir doch egal .. guck mir das bild einach auf 3 verschiedenen monitoren an, nachdem ichs gescannt habe XD WB (?) ..machste schwarzweiss isses och egal ..oder wieviel leute entwickeln und vergrößern ihre farbfotos selbst ? Ziemlich sicher sind das die aaallerwenigsten und ich vermute mal auch nicht ein herr Proksch. Die aussage das er kein fotografen kennt der farbfilme entwickeln lässt um sie später zu digitalisieren – sagt mir, das er scheinbar nur gaaanz wenige fotografen kennt 🙂 ..aber ok scheinbar ist auch die digitalisierung an dem guten herrn vorbeigerauscht. Wär halt praktisch wenn man flexibel ist und sich mit beiderlei materie auskennt, mMn., denn das ein kann das andere prima ergänzen ! ..Und wenns nur… Weiterlesen »
Sehr gut – mehr davon. Vor allem die letzten drei Zeilen treffen es “auf den Punkt!” Der Proksch ist eben nur ein Leica-Knipser, da ist wenig fotografisches Grundwissen vorhanden…wofür auch? So, jetzt suche ich Bilder für die Photografix-Lesergalerie heraus – melde mich!
Retro = romantische Erinnerungen, süsse Erinnerungen, wehmütige Erinnerungen. Aber eben von damals. Ich sehe in der Tat nichts, was chemische Bildaufzeichnung besser könnte als elektronische. Natürlich kann man jetzt wieder nach hinten schauen und bemängeln, daß einem die neuen Bilder zu perfekt seien. Kann man. Aber dann geraten andere Werte in den Vordergrund. Ich mag keine Bilder mehr sehen mit schiefem Horizont, falschem Weißabgleich, abgesoffenen Tiefen und ausgeblichenen Höhen. Grobkörnig ist für mich ein Mangel, kein Qualitätsmerkmal für “Stimmung”. Hab schon lange nicht mehr solche features bewundert wie jetzt KI-basierte Rauschminderung, Dunstfilter, passgenaue Objektivfehlerkorrektur. Auch die Authentizität eines echten Negativs quasi als Echtgold im Vergleich zur Krypowährung überzeugt mich nicht. Ich kann meine Dateien (noch) ganz einfach bei mir behalten. Da sind sie auch missbrauchsgeschützt und echt. Und von den Kosten wollen wir lieber mal nicht reden. Da ist das “Analog” längst im Gucci-Leica-Bugatti-Bereich angekommen. Und nein, die Grenzen des Farbnegativfilms können auch neue Verpackungen nicht sprengen. Der Qualitätsmeister bei Chemie war immer das projizierte Dia, nicht der Negativabzug. Und auch wenn ich meinen Pradovit anwerfe und meine Kodachrome 25 Bilder ansehe, oder gar den Rollei und die Hasselblad-Dias: es bleibt mir nur Achselzucken im Vergleich zum echten 4K Beamer.… Weiterlesen »
Wo du Recht hast hast du Recht! Wer bitte ist so unvernünftig das er/sie analoge Bilder für berufliche Zwecke fertigt? Ökonomisch betrachtet macht das noch weniger Sinn.
Schön das es analoges Filmmaterial gibt, noch schöner ist es einer Mittelformat Bilddatei am Rechner den letzten „Schliff“ zu verpassen, perfekt ist es wenn das Ergebnis gut verkauft werden konnte, alles andere dient freundlich betrachtet höchstens der eigenen Gefühlswelt.