Fujifilm Kameras Top

Fuji X-H2: Preis der 40-MP-Kamera durchgesickert

Im September möchte Fujifilm neue Details zur X-H2 bekanntgeben, der angebliche Preis der Kamera ist aber schon jetzt durchgesickert.

Fuji X-H2 mit 40 Megapixeln

Am 31. Mai 2022 hat Fujifilm nicht nur die Fuji X-H2s sowie zwei neue Objektive vorgestellt, vielmehr hat der Hersteller auch schon die nächste Kamera Neuheit in Aussicht gestellt. Diese wird voraussichtlich auf den Namen Fuji X-H2 hören und Fujifilm hat angekündigt, im September 2022 im Rahmen der nächsten Fuji X Summit neue Details zu dieser Kamera enthüllen zu wollen. Bisher wissen wir von offizieller Seite aber bereits, dass die X-H2 mit einer Auflösung von 40 Megapixeln arbeiten wird. Die Kamera soll also das High-Megapixel-Modell von Fujifilm werden und mit einer erstklassigen Bildqualität überzeugen.

Gehäuse wird von der X-H2s übernommen

Zusätzlich gibt es natürlich schon einige Gerüchte und Leaks zu der kommenden 40-Megapixel-Kamera. So ist beispielsweise in den letzten Wochen durchgesickert, dass die X-H2 das Gehäuse der X-H2s ohne irgendwelche Anpassungen übernehmen wird. Man wird sich hier also wieder auf ein PASM-Wahlrad einstellen müssen, die klassische Fujifilm Bedienung wird dann erst wieder in der Fuji X-T5 zu finden sein.

Angeblicher Preis: 1.999 Dollar

Ganz frisch eingetroffen sind nun auch Informationen zum Preis der Fuji X-H2. Zuletzt wurde bereits gemunkelt, dass die X-H2 günstiger als die 2.749 Euro teure X-H2s werden wird – wie viel günstiger, das war allerdings noch nicht bekannt. Die Webseite Fujirumors will von zuverlässigen Quellen inzwischen aber den genauen Preis der X-H2 erfahren haben. Dieser soll bei 1.999 Dollar liegen. Zum Vergleich: Die Fuji X-H2s schlägt in Amerika mit 2.499 Dollar zu Buche. Die Fuji X-H2 scheint also ziemlich genau 20 Prozent günstiger als die X-H2s zu werden, was wiederum bedeutet, dass man sich in Deutschland auf einen Preis von ungefähr 2.200 Euro einstellen kann.

Was sagt ihr zu diesem angeblichen Preis?

Tags
guest
112 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Alfred Proksch

Hmmm.. wenn ich an das preiswerte XF 3,5-4,8/55-200mm R LM OIS im Zusammenhang mit der X-H2 und deren Cropp Möglichkeiten denke oder gar an das XF 4,5-5,6/100-400mm R LM OIS WR dann bedeutet die neue Kamera eine Aufwertung des kompletten Systems.

Die Video affinen sollen die X-H2s benutzen. Eigentlich fehlt NUR noch eine X-Pro 4 und jeder kann seine Vorlieben bei Fuji ausleben.

VaMiWa

Ich würde mal behaupten, dass das 55-200 nicht für den 40MP Sensor gerechnet ist. Da werden vorerst nur einige Festbrennweiten mithalten können, was aber ohnehin auch nur bei ISO 200-800 UND Schönwetter Freude machen wird, denn die 40MP auf APS-C wird rauschen wie Sau. Ich hätte aber auch wo gelesen, das es sich um einen X-Trans Sensor handeln könnte, dann wär mir das Rauschen sogar willkommen.

Maratony

Na mal sehen. Alles spekulativ. Bis könnte der neue Sensor immer überzeugen. Kann mir nicht vorstellen, dass Fuji das diesmal gegen die Wand fährt, das würde die Kamera zunichte machen.
Aber 40MP sind erstmal eine Hausnummer.
Ich bin in jedem Fall gespannt, weil eine XT5 mit 40MP für mich sehr reizvoll klingt!

Sonnar

Ok, wer bevorzugt schwarze Katzen bei Nacht fotografiert, hat vielleicht Probleme. Für alle anderen wird das Rauschen genauso wenig Thema sein wie mit der 32MP-EOS M6 II.

Thomas Müller

So sehe ich das auch. Und wenn die schwarze Katze dann doch verrauscht sein sollte, dann kann man das Rauschen aufgrund sehr hoher ISO-Werte im Nachhinein mit Software, wie beispielsweis Topaz DeNoise, weitestgehend beseitigen. Ich vermute deshalb, dass die allermeisten Anwender für ihre Fotografie durch die 40MP mehr nutzen als Nachteile erhalten werden.

J.Friedrich

Sei mir nicht böse – aber, dass ausgerechnet Du die Sache mit „Crop bei Objektiven, die auf den APS-Bildkreis gerechnet“ sind (und auch noch bei einem preiswerten Standardzoom) hinsichtlich L/LP-Paarung vorträgst, irritiert mich sehr. Es ist für mich deshalb auch kein Wunder das Fuji für den neuen stacked Sensor mit 26MP Performance mehr Kohle will. Wenn Du an einer R7 (auch schon „drüber“, egal) ein RF 100-500 L das auf Vollformat Bildkreis gerechnet ist, dann macht das auf 40% der Fläche FF im „Zentrum“ gerade noch Sinn L/LP – nicht aber bei einem „100“-MP eq. FF APS-C Sensor mit Original APS Optiken dran. Ich bleibe dabei – wie in den letzten Strängen dargelegt. Der 26MP ist optimal bei APS – alles Andere ist weitgehend Wunschdenken. Wer doch dazu greift – bitte beste Festbrennweiten (Abbildungsleistung nicht zwingend Öffnung) und dann immer auf Optimalwert abblenden und sich immer nur ins Bildzentrum reinzoomen bei der PixelPeepShow, dann kommen auch mal 30/32/35MP rüber. Ich stehe bereit – für den sachlichen Fight 😉

Alfred Proksch

Was mich irritiert ist das im Gegensatz zu Rodenstock Objektiven keine technischen Datenblätter verfügbar sind, also alle Veröffentlichungen auf teilweise nicht wiederholbaren „Erfahrungsberichten“ statt auf Messkurven beruhen. Leider ist diese „Unsitte“ im APSC – Vollformat weit verbreitet.

Für meine M-Objektive gibt es vom Hersteller MFT Kurven, Verzeichnungs/Vignettierungs, Schärfentiefen Tabellen und mehr so das ich mich genauestens informieren kann. Ich weiß also schon im Vorfeld wo eventuelle Schwächen/Stärken liegen.

Wenn ich also lese das einfach wilde persönliche Vermutungen ohne Quellenangaben verbreitet werden fühle ich mich unwohl weil diese ungeprüft von anderen Lesern als die Wahrheit aufgenommen und „geteilt“ werden.

Was noch nicht vermessene Bildsensoren und die dazu gehörige Verarbeitungssoftware angeht: Da finde ich unbewiesene Behauptungen noch schlimmer weil das schon „geschäftsschädigend“ sein kann.

In der grundsätzlichen Physik sind Deine Einwände natürlich richtig!

J.Friedrich

Alfred: es geht um die Auflösung des Sensors, da muss nix vermessen werden!? Das sind Linien/Bh und bei den Optiken: genau nimm mal Leica und gib die LP/mm an, dann bleibt Physik. Und von Dir ist die Aussage – was die Optik nicht bringt, kann keine Software herstellen. Gerade als Leica-User erwarte ich da mehr von Dir – zumal ich weiß, dass Du es besser weißt.

ccc

Sind diese Linienpaar-Angaben bei Objektiven eigentlich horizontale oder vertikale LP?
Im Endeffekt ist es eh egal…nur dass man weiß, mit welcher Pixelzahl man gegenrechnen muss. Also der hor. oder der vert. Sensorauflösung.

J.Friedrich

Alle Werte in vertikaler Anordnung … Wie die Zeilen eines Buches …

Rüdiger

Horizontal und vertikal ist nur für Sensoren interessant. In der Regel ist die Auflösung hier aber identisch, Pixel Ratio 1:1.

Objektive liefern einen runden Bildkreis, es gibt kein horizontal/vertikal sondern sagittal und meridional.

Auf die Schnelle habe ich diese Info bei Nikon gefunden: MTF Diagramm

J.Friedrich

Alfred vielleicht noch einmal eine Verdeutlichung die doch bei Dir fruchten müsste … Die GfX ist mit 100MP sicher dort wo Hochleistungsfestbrennweiten hingerichtet werden können – und entsprechen Kohle kosten und nicht unendlich Lichtstark sind. Eine 40 MP APS entspräche bei 3,9facher Fläche der GfX (1444/368) einer Auflösung von 160MP. Würdest Du wirklich erwarten, dass die Ergebnisse der XF-Optiken wirklich dem entsprechen können?? Software hin oder her – und auch KI entspringt nur einen „Algorithmus“. Wir sind bereit diese Kantenschörfung usw. als „Detailverbesserung“ zu akzeptieren was es natürlich nicht ist, sondern einer der Realität möglichst nahe kommenden „Berechnung“. Anderes Beispiel weil du Rodenstock erwähntest: Warum hat man früher und heute den solch teure Linsen für Großformat am Balgen konstruiert? Weil nur so die nötigen LP auch auf den Planfilm oder das Digirückteil kommt. Ich habe kein Problem damit, dass die Hersteller sich da austoben (müssen) – ich kann es ja „einordnen“ und sinnvolle Anschaffungen tätigen. Für meine Bereich reichen die 20/24 MP bei FF – optimal wären maximal 32FF, wenn ich VIEL Crop nutzen müsste auch bis 40/45MP weil ja im schärfsten Zentrumsbereich bei optimaler Blende wohlgemerkt und hochwertigen Optiken das noch annähernd Sinn ergibt. Viel Text, wenig neue Erkenntnisse… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Hallo J. Friedrich

die Messung der getrennt abbildbare Linien wurde so normiert. Man hat als Versuch die Linien mit 80% Grau statt Schwarz und das Weiß 12% neutral Grau beschichtet. Die damit gemessenen Auflösungswerte waren plötzlich besser. Was sagt und das?

Wenn ich daran denke das ich in meiner beruflichen Laufbahn noch keinen Linien Fotografen kennengelernt habe und das ich Repro Leute kenne die sich eher über Beugungsfehler und Verzeichnung als um Linienpaare Gedanken machen dann sollte man einzelne physikalisch richtige Messwerte zusammenführen und für sich selbst richtig bewerten.

Spätestens seit BSI Sensoren und Pixelpinning möglich ist, neue Algorithmen zur Datenverarbeitungen geschrieben werden sind die Grenzen des Machbaren verschoben worden. Die schiere Anzahl der Pixel ist nur auf den ersten Blick interessant. Ob jetzt die Hardware Objektiv ein begrenzender Faktor oder ob die Sensortechnologie schon auf Kante genäht ist kann ich nicht sagen. Sätze wie der von Canon das man über mehr als 100 Megapixel nachdenkt zeigen das es ohne weiteres möglich wäre, es ist eher die Frage ob jetzt schon damit gearbeitet werden könnte.

J.Friedrich

Ich gebe mich, ob soviel „optischer Beugung“ geschlagen – werde mich nicht mehr zu dem extrem sensiblen Thema äußern. Die oben von Dir zitierten MTF-Kurven (natürlich nicht MFT ;-)) gibt es für sehr viele Optiken von unabhängigen Testern in den bekannten Fachpublikationen – hoffe die wissen was Sie testen und auswerten – da kann jeder schlau werden, wenn er Lust drauf hat. Kein Thema mehr.

Clemens Scholz

Ob die Hersteller sich aber wirklich an vergleichbare, immer wiederkehrende Normen halten, wage ich doch zu bezweifeln. Ein Beispiel ist die Angabe der Wiedergabecharakteristik bei Makroobjektiven. Selbst Zeiss reichte es in der Vergangenheit die Leistung bei Unendlich und der nächsten Einstellentfernung wiederzugeben. Was aber passierte dazwischen? Ein Beispiel ist deutlich im Vergleich der beiden Objektive von Nikon 4,5/400 – 5,6/500 PF im Nikonforum präsentiert zu sehen. Die alte Rechnung ist danach deutlich leistungsfähiger. Kann das sein, oder wurden inzwischen andere Regeln zur Wiedergabe der Leistungsfähigkeit eingeführt? Da bleibt dem Amateur nur das Nachsinnen…

J.Friedrich

Sehe ich genauso – ich spreche deshalb auch nicht von Hersteller-Angaben, sondern von Publikationen/standadisierten Methoden die testen, ihre Messverfahren offen legen usw. Kann sich jeder kaufen und dann hat er schwarz auf weiss was hinsichtlich L/LP/MTF geht und ob die Paarung Sensor/Optik funktioniert und ob noch „Optik-Leistungs-Luft“ nach oben (so wie bei meinen R6/R3 20/24MP) oder eben leicht oder massiv drüber verkauft wird. Aber wie gesagt: erledigt, kein Thema mehr. Schönen Sonntag an Alle im Forum.

Thomas Müller

J., ich sehe einen grundlegenden Denkfehler in Deiner Aussage. Es ist zunächst einmal völlig gleich, ob alle existierenden X-Objektive mit den 40MP des Sensors mithalten können. Wie die Erfahrung mit hochauflösenden Sensoren aus dem DSLR und DSLM Bereich zeigt, sieht man selbst bei Verwendung von Objektiven, die dieser Auflösung labortechnisch nicht entsprechen, in den Aufnahmen einen Unterschied. Der Anwender wird somit sehr wahrscheinlich auf jeden Fall einen Mehrwert erhalten und Fuji wird mit Sicherheit alle zukünftigen Objektive entsprechend auslegen. Man wird wohl keine Auslösesperre bei der Fuji X-H2 eingebaut haben, falls die Kamera meint, das angeschraubte Objektiv halte mit den 40 MP des Sensors nicht mit. Man wird trotzdem gute Fotos machen können.

Noch existiert aber weder dieser Sensor, noch existieren Angaben von Fuji, ob nicht zumindest die bereits existierenden neuesten X-Objektive entsprechend gerechnet sind. Zumindest mir selbst sind diese L/LP Angaben auch ziemlich gleich, mir kommt es ausschliesslich darauf an, ob ich in meinen Fotos eine Verbesserung der Fotoeigenschaften – auch bei einem grösseren Ausdruck – sehen werde und Pixelpeeping betreibe ich dabei sowieso nicht.

Rüdiger

Interessanter Artikel dazu mit einer gesunden Portion Selbstironie:
https://www.lensrentals.com/blog/2019/10/more-ultra-high-resolution-mtf-experiments/

Das Thema ist komplex aber zum Glück auch ziemlich unwichtig 😉

Thomas Müller

Danke Rüdiger, den Artikel kannte ich nicht. Freut mich aber tatsächlich, dass meine Beobachtung durch die labortechnische Untersuchung mehr oder weniger bestätigt wird 😊. Schmunzeln musste ich ja bei der abschliessenden Bemerkung im Artikel:

„If you have a reasonably good lens and/or a reasonably good camera, upgrading either one upgrades your images. If you ask something like ‘is my camera going to out resolve this lens’ you sound silly.“

VaMiWa

Warum nimmt man nicht einfach die X-H1 und poppt die neuen Sensor und Prozessor rein. Wär hundertmal gescheiter und dann tatsächlich ein echtes Nachfolgemodell und nicht so ein verbasteltes Schickimicki wie das X-H2s für Hippster.

Maratony

Warum nimmt man nicht einfach eine XT5 und haut einen Handgriff dran….

VaMiWa

Irgendwann lasse ich mir einen Handgriff aus dem 3D Drucker individuell anpassen. Oder aus Knetmasse die bei Luft aushärtet. Sollte da mal über ein Kickstarter nachdenken……

Maratony

Sag bescheid. Ich investiere!

Matthias

…weil es die XT5 noch gar nicht gibt…:-))

Alfred Proksch

Hallo VaMiVa

das alles haben wir doch weit hinter uns gelassen! Merkst Du etwas bei den anderen Pixelboliden? Hast Du daran gedacht wie gut Kamera interne Objektiv Korrektursoftware heute arbeitet?

Vermutungen in die Welt setzen geht gar nicht, Einwände dagegen schon. Die Blenden bleiben gleich egal wie die Pixeldichte hinten am Sensor gepackt ist. Kein Hersteller kann es sich leisten einen Rauschsensor zu verbauen, also bitte erst einmal abwarten was geliefert wird.

Warum wechselst Du nicht in ein anderes System? Weil die mit den selben physikalischen Voraussetzungen kämpfen? Also ich kenne meine beiden Systemkameras in und auswendig. Außerdem, ich habe es schon oft geschrieben, kann man wirklich jedes System schnell und einfach an seine Grenzen bringen wenn man das möchte. Genau so gut lässt sich immer im optimalen Bereich damit arbeiten, wo liegt das Problem?

Das Zubehör wie Handgriffe nicht optimal für jeden passen ist ein alter Hut. Mit dem 3D Drucker kannst Du Dir einen optimal für deine Hand geformten Griff erstellen, die Idee ist wirklich gut.

VaMiWa

Ich habe ein Rohbild von einer Canon R5 mit dem 15-35 bei 15 gesehen und das war verzogen wie ein altes Leintuch. Die Camerasoftware hat es gerichtet und das soll mir einmal reichen. Aber grundsätzlich bin ich ob des großen Auflagenmaßes des RF-Bajonetts davon ausgegangen, daß Bildfehler in den Ecken der Vergangenheit angehören sollten. Dem ist dem Anschein nach nicht so, aber solange es die Software richtet und das Ergebnis stimmt kann ich da nichts kritisieren. Nun aber profitiert die R7 extrem von diesen Objektiven da ja nur mehr das Zentrum genutzt wird. Würde ich mir eine R7 kaufen würde ich keine RF-S Objektive rauf tun. Aber zurück zu Fuji. Solange die Kamera nicht da ist können wir nur über könnte/würde/sollte schwadronieren. Für meinen Teil kann ich bei Fuji nichts positives sagen, denn würden die Fernseher bauen, würden sie den Bildschirm rund und hinten verbauen nur um anders aber nicht funktional zu sein. Die Aussage der Manager hier neue Kundenschichten abgreifen zu wollen vergrämt die Bestandskunden, ist also ein Nullsummenspiel. Sie haben in den letzten Monaten mit Ultimativen nur so rumposaunt aber nicht gehalten. Zumindest nicht am Vorserienmodell. Sie geben einen Preis vor der nicht halten kann. Neuer Sensor und… Weiterlesen »

Maratony

Ich bin von deinem ewigen Narzismus stark begeistert.
Ich bin mir sicher, ein Antmruf in Tokio reicht und die bauen endlich auch eine Kamera für dich!

VaMiWa

3 mal darfst Du raten, warum ich so emotionale Kritiken schreibe. Weil mir Fuji egal ist? Das hat nichts mit Selbstverliebtheit zu tun, sondern entspringt lediglich der Divergenz meiner Phantasie zur Realität. Du darfst mich gerne als geschasten Liebhaber sehen der einer alten Liebe nachweint. Wo einst die schöne, funktionale Fotografie im Schaufenster stand ist jetzt ein nicht fertig gedachter Abklatsch von everybody´s Darling am Werbesujet. Fuji hat sich austauschbar gemacht und muß sich jetzt eben mit dem Mitbewerb messen. Der Mitbewerb ist hart, ich bin eben härter.

Maratony

Es spielt keine Rolle wie emotional verbandelt du dich mit Fujifilm fühlst. Denn selbst wenn ihr euch im Hinterhof deines Polly Poket Sommerhauses gegenseitig die Zöpfe flechtet und ihr euch Gedichte vorliest, bleibt deine Als generalisierte Kritik, nur eine stark subjektive Meinung. Dabei bin ich nicht gegen Kritik, da fallen mir selbst einige Punkte ein. Du aber urteilst über Umstände, von denen du nichts Wissen kannst. Denn weder ist die XH2s, noch die XH2 auf dem Markt. Deine Meinung klingt, als hätte Fujifilm sich so verändert, daß a) die Philosophie verblasst und b) die aktuellen Kameras nicht mehr nutzbar sind. Das Gegenteil ist der Fall. Eine XT und Xpro bleiben. Auch das klassische Bedienungkonzept. Beide Kameras tauchen bei der Konkurrenz nicht auf! Was hat sich denn bei den beiden Kameras gravierend geändert. Das Design ist es zumindest nicht. Technisch wurden sie aber immer besser. Du redest von Beliebigkeit, aber das sollte man nicht mit Modernisierung verwechseln. Wenn du dich für die R5 entschieden hast, dann spricht das für Canon, nicht gegen Fujifilm. Denn schlechter sind sie nicht geworden. Aber es bleibt APSC, daran wird sich nichts ändern. Die Linsen werden überarbeitet. 2 Sensoren sind mittlerweile am Markt von Fujifilm. Zeitgemäße… Weiterlesen »

VaMiWa

Jep, ich bin ein verspielter Optimierer der sich durch viele Kamerasysteme durchgespielt hat bis ich begeistert zu Fuji kam. Und da waren einige Polly Pockets dabei 😁
Auch denke ich wohl das ich mitreden kann, nicht zuletzt wo ich auch schon die XH2s in Händen hielt und viele Erwartungen nicht gehalten wurden. Man mag dafür halten, dass es noch ein Vorserienmodell war, aber so etwas gibt man einem Fotografen einfach nicht in die Hand.
Die meisten Kameras die ich habe sind von Fuji, nur seit der H1 ist da nichts mehr dazu gekommen und ich hatte sie alle in der Hand.
Also ja, Fuji hat sich verändert, in der Philosophie und Haptik. Meiner Meinung nach eben nicht zum Vorteil. Du sagst, es spricht nicht gegen Fuji nur weil ich nun Canon bevorzuge? Hallo? Wie schlimm kann der Schritt zu einer Scheidung noch sein? Klar gehören immer zwei dazu. Ich als Fremdumseher und sie weil im Gehäuse nichts aufregendes mehr passiert.

Maratony

Du vergleichst Kameras die unterschiedliche Sensoren haben zu stark unterschiedlichen Preisen. 45MP VF können nur wenige bieten und Fuji noch gar nicht. Klar hast du dich in dem Fall für Canon entschieden und nicht gegen Fujifilm. Ansonsten hättest du ne R7, oder Z50 oder Alpha 6***.
Der Vergleich ist eben sehr schwierig.
Was hat sich denn in der Haptik getan? Die XT hat sich kaum verändert und die XPro auch nicht. Die XH2 ist auch nicht soweit entfernt., es fehlt eben das Zeitenrad und das Display spricht eine andere Zielgruppe an. Ansonsten weiter, schneller, besser. Du jedoch schreibst, als wäre die XH1 die bessere Kamera. Selbst Fujifilm hat die Kamera so als Fehler bezeichnet.

Du hast die XH2s in der Hand gehalten, vor dem Marktverkauf… Toll!
Dann werden dich die Geschichten zur R5 ja begeistern, als die bereits auf dem Markt war.
du bist doch scheinbar in der Lage gute Fotos zu machen. Dann mach die doch einfach und gib nicht einer Kamera, bzw 2, welche nicht mal auf dem Markt existieren, die Schuld für scheinbare Einschränkungen.
Das beste von allem wären eh modulare Kameras, aber das wird erst recht so schnell nicht kommen.

VaMiWa

Ich vergleiche Fuji H2s nicht mit Canon R5. Ich sagte nur, wenn ich wechsle, dann will ich natürlich keinen Rückschritt machen. Und Du weißt genau so gut wie ich warum die H1 anfänglich zur Niete wurde. Das war ein Totalversagen des Fuji Marketings. Ich hab die dicke Berta auch nicht gleich wollen, aber als ich dann für eine Neue nur mehr 1399,- zahlen musste (mit Batteriegriff und 2 Extraakkus) hab ich sie mir schön gesoffen. Die H1 ist nicht die ultimative Fuji, aber im Vergleich zur H2s kann ich gar nicht so viel saufen als ich die Haptik dadurch gut finden würde. Die H2s ist grundsätzlich am Papier eine gute Kamera und sie hätte als S10ii gute Karten, aber ich sehe sie nicht als Nachfolgemodell einer H1. Du meinst, Fuji würde die T und Pro Linie nicht verändern, hat sie aber schon und wird es auch weiter tun. Um einen Schlussstrich zu diesem Thema zu machen: ich fotografiere auch weiterhin mit meinen Fujis, aber als Hauptkamera kommt aktuell keine mehr in Frage. Und selbst geschenkt würde ich nicht mit dem Konzept der neuen Linien zufrieden sein. Dinge die durch Jahrzehnte gut waren ohne Not aufzugeben bekomme ich einfach nicht auf… Weiterlesen »

Maratony

Und eine XH2s für 1300€ wäre immer noch nicht gut genug? 🤔

Jürgen

Hallo Maratony, die Fujifilm X-H2s ist seit dem 30.06.2022 auf dem Markt. Ich habe sie zu dem Datum bei Foto Erhardt in der Zentrale gekauft. Ob der Bildqualität und Schnelligkeit bin ich hellauf begeistert. Habe schon reichlich in unseren Emmerauen die Störche mit Nachwuchs fotografiert.

maratony

Kannst du eine Aussage zum Bildqualivergleich zu der XT3/4 machen?

Clemens Scholz

Die Bedienungsphilosophie ist für viele Nutzer ein entscheidendes Kaufmoment.Und mit welchem „Recht“ bestimmen Neukunden dann die Unternehmenspolitik, die einfach die Aufgabe der bislang verfolgten Prinzipien verlangen, bevor sie sich entscheiden, ob sie wechseln oder nicht… Es gibt aber auch Konzepte, denen Fuji jetzt nacheifert, die einfach die Bequemlichkeit und zu geringe Anpasssungsfähigkeit von den bejahenden Nutzern wiedergeben. Es gibt wohl keine größere Platzverschwendung als ein PSAM-Rad in dieser Form, Nikon war da ja wohl vor Jahrzehnten schon deutlich weiter und konnte mehrere Funktionen an dieser Stelle unterbringen.Denn die individuellen Nutzerprofile liegen bei Fuji traditionell im Schnellmenue. Es reicht doch wohl allemal aus sich vor einem Projekt für eine Automatik oder die M-Einstellung zu entscheiden, die erfahrungsgemäß dabei die besten Resultate liefert..Sachfremde Entscheidungen werden von vielen Firmen heute konsequent durchgesetzt, hatte sich doch in der Vergangenheit gezeigt, dass gute Entscheidungen der Techniker häufig vom Markt bestraft worden sind. Als Beispiel kann man das Schicksal der Fuji X-H1 anführen…

Rawbert

Das Problem ist doch, was VaMiWa nicht wahrhaben will, dass die XT-Kameras im Laufe der Zeit etliche Zusatzfunktionen erhalten haben, die auch bedient werden wollen. Das beißt sich nunmal irgendwann mit dem klassischen Bedienkonzept. Bsp. Zeitenrad: ich kann damit gar nicht alle möglichen Zeiten auswählen, die Zwischenwerte nur per Tastenrad. Genauso beim ISO-Rad. Da Mal was anderes zu versuchen finde ich nicht verkehrt, zumal es nur die eine Baureihe ist. Und da Fuji bei den anderen Baureihen das klassische Bedienkonzept beibehalten will, kann ich das erst Recht nicht kritisieren.

VaMiWa

Die Aussage, dass die XT und XPRO Reihen vom Bedienkonzept gleich bleiben sollen kennen wir erst seit ein paar Tagen. Was aber davon halten? Ist die T4 nicht anders als die T3 und die Pro3 anders als die Pro2? Also welches „Konzept“? Und welche Funktionen kann die H2s mehr um nicht mehr klassisch mit Blende, ISO, Zeit auszukommen wo ich zudem ein Belichtungskorrekturrad und Automatiken habe?

Hätte Fuji eine V1 gebaut….. OK, aber eine riesen Ankündigung. das sich das Warten auf den Nachfolger der H1 lohnen wird….. um dann mit einem komplett neuem Konzept zu kommen….. hat mir Zeit gekostet, sonst hätte ich mir schon voriges Jahr die R5 gekauft.

Mirko

Ich habe ein Rohbild von einer Canon R5 mit dem 15-35 bei 15 gesehen und das war verzogen wie ein altes Leintuch.“
Früher nannte man sowas Gurke

“ Die Camerasoftware hat es gerichtet und das soll mir einmal reichen.“
Da kann man mal sehen wie weichgespült heute die Qualitätsansprüche sind, 2000€ für ein Objektiv welches ohne Software nicht weiter kommt, von optischer Meisterleistung kann man da wohl nicht reden….achja der Fachkräftemangel

Rawbert

Genau das dachte ich auch, zumal sonst hohe Ansprüche formuliert werden.

VaMiWa

Ich nehme die Kritik an. Ich weiß selbst nicht wie ich aktuell damit umgehen soll. Hätte ich die kamerainterne Objektivkorrektur nicht deaktiviert gehabt, wüsste ich davon gar nichts. Wahrscheinlich ist das bei vielen WW-Zoomobjektiven so?

Clemens Scholz

Natürlich können auch die Konstrukteure nicht zaubern und bei Zoom-Objektiven müssten sie das eigentlich. Das erinnert mich an die Entscheidungsphase – Weitwinkelbrennweiten, wo ich die Gelegenheit hatte 10-24mm und 14mm Objektiv kurz praktisch zu vergleichen. Trotz Korrektur des Randbereichs hinkte das Zoomobjektiv derartig hinter der Festbrennweite her, dass ich dann zur teureren Zwei-Brennweiten-Lösung griff und das bis heute nicht bereut habe.

VaMiWa

Da hast du recht, aber ich wüsste nicht wie ich darauf Einfluss nehmen könnte. Daher ist das Ziel der Weg, wie ich dorthin komme ist sehr bequem geworden. Und teuer! Zu Analogzeiten wäre die angesprochene Linse unverkäuflich gewesen, stockfinstere Ecken, starke CA’s und unscharf. Durch die interne Software wirds gerichtet und externe Software erledigt den Rest.

Mirko

Zu Analogzeiten wäre die angesprochene Linse unverkäuflich gewesen, stockfinstere Ecken, starke CA’s und unscharf.“
Das ist jetzt aber stark verallgemeinert, ich glaube es war DOCMA die ein paar alte Linsen getestet haben mit erstaunlichen Ergebnis. Es gibt genügend Anschauungsmaterial wo aktuelle Objektive mit und ohne Erkennung getestet wurden, ein modernes 35/1.4 lässt da plötzlich mal die Balken biegen usw. und für so einen optischen Rotz werden utopische Preise aufgerufen und auch bezahlt. (natürlich gut für die Hersteller)
Mein junger Kollege (24 Jahre jung) der sich fabelhaft mit Videografie beschäftigt und auch hervorragend umsetzt sagte, „mich kotzt es an überteuerte Objektive kaufen zu müssen die nur Dank Software gut sind“

joe

Also wenn 40MP an APS-C gut funktionieren, dann kann man auch 100MP bei KB einsetzen. Und da reden immnoch Leute vom Pixelwahn bei KB, wenn Sony 61MP bringt oder Canon über eine 80MP bis 100MP Kamera nachdenkt. 40MP APS-C entsprechen einer Pixeldichte von 90MP bei KB.

VaMiWa

Sie sollen sie auch bauen, soll mir recht sein, dann aber auch Kameras mit gleicher Technik verkaufen die dann nicht so viel Pixel haben. Ich brauch nicht mehr als 40, nie und nimma. Fuji hat es ja mit der Gfx vorgemacht. In der einen Kamera 100 MP verbaut, in der anderen Kamera 51 MP – leider mit einem bereits in die Jahre gekommenen Sensor. Aber so gab man doch einer gewissen Kundenschicht eine Chance.

Maratony

Alle sagten „das geht nicht“. Bis irgendwann jemand kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat…

VaMiWa

Eine grundlegende Frage auf die ich wirklich noch keine Antwort habe. Vielleicht liege ich bei Dir richtig. Macht es einen Unterschied ob ich mit einem Sensor der 100MP kann nur die Hälfte nutze oder mit einem Sensor fotografiere der gleich nur 50MP hat. Rein theoretisch müsste die Qualität von etwas das ich nicht ganz nutze besser sein, als wenn ich voll den Bereich ausschöpfe? Muß ja jetzt nicht unbedingt in der Schärfe liegen, da würde es ja noch Dynamik und Tonwertumfang geben.

joe

Grundsätzlich bringen mehr Pixel mehr Details, aber eben auch andere Nachteile wie höhere Rauschanfälligkeit. Wie es mit der Dynamik steht kann man nicht sagen, da dies vom Sensortyp beeinflusst wird. Meiner Meinung und Erfahrung nach sind die Objektive erheblich wichtiger als die Kamera oder der Sensor. Würde das Rauschverhalten der X-H2 andere APS-C Kameras überragen, würde sie erheblich mehr kosten.

VaMiWa

Ist nur so ein Gedanke der mich bewegt. Kann ein 100MP Sensor den ich nur mit 50MP nutze mehr als der reine 50MP Sensor bei Volllast? Selbige Frage könnte man dann ja auch auf den neuen 4l0MP Sensor stellen wenn ich ihn nicht voll auslasten würde ob dies ein besseres Ergebnis zeigen würde als der 26er Sensor der XT4?

joe

Also ich bin ja kein Ingenieur für Sensortechnik, aber wenn ich die Zusammenhänge richtig verstanden habe hängt alles davon ab wie viel Licht letztlich auf jedes Pixel trifft, deshalb sind ja Handybilder bei gutem Licht trotz hoher Pixeldichte sehr gut. BSI Sensortechnik oder „stacked Sensors“ verbessern die „Lichtausbeute“ und verbessern somit u.a. das Rauschverhalten. Es gibt bestimmt auch noch andere Methoden um die „Lichtausbeute“ zu verbessern. Ob die von dir beschriebene Methode bessere Bildqualität bringt wage ich jedoch zu bezweifeln.

Rüdiger

Wenn der Sensor 100MP hat, dann werden die auch alle ausgelesen. Du kannst nicht nur die Hälfte nutzen. Du kannst das 100MP Bild auf 50MP runterrechnen (downsampling). Das Ergebnis wird wahrscheinlich etwas besser sein, als das Bild mit dem nativen 50MP Sensor.

Markus B.

Naja, ich bin mal auf das Rauschverhalten gespannt. Die Pixelabstände sind extrem klein. Ob das gut geht? Ich habe mal die Canon M6 II getestet. Mich hat die Auflösung und das schlechte Rauschverhalten mit 33Mpx bei APS-C nicht überzeugt. Aber vielleicht überlistet Fuji ja die Physik und macht alles besser als Canon…

VaMiWa

Es ist ja nichts gegen eine reine Schönwetterkamera einzuwenden, das abendliche Rauschen in Fuji X-Trans Filmsimulationen kann sogar sehr schön sein. Ich sehe den Sensor allerdings nicht im H2 Gehäuse sondern würde auch hier auf die XT5 warten.

Rüdiger

Ach das Rauschverhalten bei hochauflösenden Sensoren war doch schon so oft Thema. Normiert auf das gesamte Bild wird das Rauschen bei hohen Auflösungen kaum schlechter. Das wird auch bei Fuji kein Problem werden.

Krasses Beispiel ist die A7SIII, die ja mit 12MP im Vollformat total gut sein müsste.
Sony A7R III vs Sony A7SIII vs (dxomark.com)

Thomas Müller

Ich meine mich zu erinnern, dass auch dpreview genau zu diesem Thema ein YT Video erstellt hat und zum gleichen Ergebnis kam.

Mirko

preislich gesehen geht das für mich in Ordnung nur schade finde ich es das wohl dieser Sensor durchgereicht wird. Bekanntlich benutze ich Objektive welche die meisten nicht mit den A… angucken würden, das Voigtländer 35/1.2 kommt offen so „weich“ daher was soll ich da mit 40 MP 🫣 Wenn ich das richtig gesehen habe in der Bedienungsanleitung der XH2s so gibt es wohl eine neue Filmsimulation, also Fuji nicht nur den AF (soweit es geht) auf die älteren Modelle updaten sondern auch die Filmsimulation 🥰
Naja dann wird es bei mir nochmal eine Pro3 im Abverkauf

Thomas Müller

Mirko, jetzt warte doch mal ab, welche Eigenschaften der 40MP Sensor tatsächlich haen wird. Ich habe wegen des Rauschverhaltens zwar auch Bedenken, aber andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass Fuji tatsächlich in seine Brot- und Butter Kameras einen Sensor einbaut, der beim Rauschverhalten gegenüber den direkten Vorgängermodellen spürbar schlechter ist. Wenn Fuji den Kunden nur die Wahl zwischen einer 2´700 Euro Kamera mit gutem Rauschverhalten und günstigeren anderen Modellen gibt, die höchstens bis ISO 3200 gutes Rauschverhalten zeigen, dann hätte Fuji meiner Ansicht nach eine kapitale Fehlentscheidung getroffen. Das aber traue ich den Managern von Fuji nicht zu, die haben sich sicherlich genau zu diesem Punkt Gedanken gemacht. Mal sehen, ich tippe nämlich darauf, dass die 40MP Kameras serienmässig eine Entrauschersoftware wie Topaz DeNoise eingebaut haben 😁

Mirko

Hallo Thomas, um das Rauschverhalten mache ich mir weniger sorgen eher um die Auflösung meiner alten Objektive 🫣

Thomas Müller

Hallo Mirko, na ich hoffe für Dich doch sehr, dass sich Deine alten Objektive nicht tatsächlich auflösen 😁. Aber im ernst, genau zu diesem Thema hat Rüdiger oben einen interessanten Link eingestellt, der nach meinem Verständnis im wesentlichen sagt, dass die BQ und Schärfe sich aus der Qualität des jeweiligen Objektivs und der Auflösung des Sensors zusammensetzt. Auch die Verbesserung von nur einer der beiden Komponenten führt zu einer Verbesserung des Bildergebnisses. Falls dies tatsächlich generell gelten sollte, dann würde sich mit einer Steigerung der MPs selbst bei Deinen „analogen“ Linsen eine Verbesserung des Bildergebnisses einstellen. Die 40MP wären dann auch für Dich kein Fluch sondern Segen. Da ich auch das ein oder andere wirklich alte Objektiv besitze, bin ich auch sehr gespannt darauf, ob sich das in der Praxis bestätigt?

Leonhard

„Und es war Sommer!“ Interessant, wie sich hier die Leute wegen dieser neuen Kamera die Köpfe heiß reden, was die wohl können wird und wie es wohl mit dem Rauschverhalten sein dürfte? Da ich ja gerade nach einer Kamera für Mamas Liebling ausschaue ist mir gerade eben was aufgefallen, da verschwende ich keinen einzigen Gedanken mehr an diese C-Pixelkuh, was aber zugegebener Maßen auch mit meinen Einsatzgebieten zusammen hängen dürfte! Ein sehr namhafter Hersteller, den ich wegen Schleichwerbung nun nicht nenne, der bietet gerade ein Sommerangebot, dies ist der reinste Sommernachtstraum: Eine GFX 50S mit 35-70mm, darauf gibts noch mal 300 Ucken Nachlass, dazu das 100-200mm, hierauf auch noch mal 500 Ucken, zusammen kommt die Kamera dann mit 2 Optiken auf 5.700 Euronen, da lacht die schwarze Seele! Egal wie weit der 40MP-Sensor optimiert sein mag, beim Rauschen wird es wohl immer noch ein Unterschied wie stehend oder sitzend pullern sein und von wegen Flagschiff in der Bildqualität, schaun wir mal, da könnte die „alte Dame“ da vielleicht auch noch mithalten. Auch die angenommenen 3.500 € Differenz werden sich bei den beiden Kameras, kommen auf die C-Sensor noch mal 2 Objektive oben drauff, wohl zumindest etwas relativieren. Ausserdem hat die… Weiterlesen »

Sonnar

Wenn ich mich an meine zwei letzten größeren Reisen vor sechs bzw. vier Jahren erinnere, so war da kein einziger DSLR-Nutzer mehr dabei. Die meisten verwendeten kleine „Edel-Sonys“, ein paar auch die damals gerade erschienene A6000 und zwei sogar wasserdichte Outdoor-Kameras. Der dickste „Klopper“ war irgendeine Superzoom-Bridgekamera. Auf der letzten Reise (ging nach Nepal) habe ich nur einen (in Worten: einen) Touristen gesehen, der mit einer D810 plus Telezoom herumlief. Aber der hatte auch seinen privaten Träger dabei, der bei Bedarf einspringen konnte.
Selbst hierzulande erhebt sich die Frage, wo sich die vielen „ernsthaften“ Fotografen verstecken, die den Anbietern die Profi-Nikons/Canons/Sonys samt den ellenlangen Telelinsen nur so aus den Händen reisen. Bis auf paar Spots im NP Bayerischer Wald oder ab und zu im Zoo sieht man keinen. Angeblich noch auf dem Fußballplatz, aber das gucke ich nicht.
NATÜRLICH ist die 50MP-MF GFX 50s im Rauschverhalten besser als eine 40MP-APSC. Wäre seltsam, wenn es anders wäre. Aber WER schleppt das Teil mit zwei massigen Tüten mit sich herum? Außerhalb des Studios geht der Trend real gesehen zum Handy.
Und ob die schwarze Seele immer noch lacht, wenn die künftige Heizkostenabrechnung in diese Region entschwindet, bleibt sowieso abzuwarten. 

Mirko

Und ob die schwarze Seele immer noch lacht, wenn die künftige Heizkostenabrechnung in diese Region entschwindet, bleibt sowieso abzuwarten.“

Ich glaube das haben viele noch nicht realisiert….

joe

Da in Deutschland 2/3 der Männer und 3/4 der Frauen leicht bis stark übergewichtig sind kann man ja statt Gas die überflüssigen Kalorien verbrennen. Alternativ könnte die Regierung überlegen ob es wirklich sinnvoll war/ist Sanktionen auszusprechen ohne eine Alternative zu haben. Warum handeln diese Leute bevor sie denken?

Mirko

Joe, Deutschland hat doch Alternativen. Wie ich gehört habe, so hat die Bundesregierung die Firmen Playmobil,Lego und Matchbox mit den schnellen Aufbau von Flüssiggasterminals beauftragt. Lego baut die Terminals, Playmobil stellt die Fachkräfte und Matchbox ist für die Logistik verantwortlich…das läuft schon 👍🏻 Aber schauen wir doch mal nach Hamburg dort wurde für knapp 3 Mrd. Euro eine Kohlekraftwerk gebaut (inkl. Fernwärmeversorgung), 2014 ging Block1 an den Start und 2015 Block2 damit Ende 2020 schon wieder alles vorbei ist (natürlich erhielt der Betreiber noch eine satte Entschädigung) Es ist doch nur noch geisteskrank wie die Politik Deutschland an die Wand fährt. Stimmt wir setzen ja auf grünen Strom aber wo kommen die Anlagen nur her, Umweltfreundlich mit dem Dampfer aus China denn die großen Solaranlagenhersteller aus Deutschland sind schon längst Pleite. Man darf garnicht in die Niederlande schauen was dort diese „grüne Politik“ gerade so anstellt…..
Werde auch nicht verstehen was die Ukraine davon hat wenn der deutschen Industrie Strom und Gas ausgehen aber wie hieß es in der DDR „Seid bereit, immer bereit“ Hauptsache Solidarität ✊

maratony

Grüne Politik ist aber nicht das Problem, sondern maximal die grünen Politiker!

Mirko

da hast Du wohl recht, deswegen gibt es in Schweden zwei „grüne Parteien“. Die eine setzt sich zB für eine grüne Landwirtschaft ein und ist wählbar, die andere grüne Partei lebt in einer Wolke wie ihre deutschen Kollegen und kam bei der letzten Wahl auf 4,4%

Rawbert

Welche Wolke? Es sind doch die einzigen, die realistisch sind und akute Probleme angehen. Oder siehst du keine Probleme? Dann frage ich nä. Woche nochmal, wenn das Thermometer über 35 Grad Celsius anzeigt.

Mirko

Rawbert, 35 Grad hatte ich schon zu meiner Jugend erlebt inkl. längerer Trockenheit, da wurde sogar das bewässern von Pflanzen im Garten verboten (ausser am späten Abend) Ich höre nun gut 40 Jahre lang das die Uhr 5 vor 12 ist und wenn es 5 vor 12 ist dann wird das Szenario wieder um paar Jahre verschoben. Ich habe nichts gegen grüne Politik aber das die deutsche grüne Politik total realitätsfern ist zeigt sich momentan jeden Tag in der Presse wieder.

Rawbert

Jaja, im Mittelalter wurde in England Wein angebaut, richtig. Trotzdem wird’s wärmer, auch unter Berücksichtigung der natürlichen Schwankungen. Letztes Beispiel der Gletscherabbruch in den Dolomiten. Die Forschung ist sich da einig. Die Realitätsferne der Grünen sehe ich nicht; im Ggt.: sie stellen sich den Problemen. Was ist denn die Alternative? Weitermachen wie bisher? Nee, geht nicht. Weniger Fleisch, nicht in jedes Nest fliegen und nicht jedes Jahr ne neue Kamera – schon haben wir unseren Beitrag geleistet. Müssen nur noch die anderen mitmachen.

Mirko

die Erde hat im Laufe ihrer Geschichte schon einige Klimaveränderungen durchgemacht und wird es auch weiterhin tun, bekanntlich steht sie ja nicht still und somit werden auch, ohne Hilfe des Menschen, die Malediven verschwinden.
Deine Punkte weniger Fleisch essen etc. unterschreibe ich sofort, ich muss im Januar keine „frischen Erdbeeren“ aus Chile essen die nach nix schmecken. Ansonsten ist China mittlerweile mit die Nr.1 was die Produktion von Solar und Windkraftanlagen angeht und was eine Unterbrechung der Lieferketten bedeutet haben wir ja gerade bei Corona gesehen.
Im übrigen fand gestern an der Uni Stuttgart eine Konferenz statt „20 Jahre Energiewende“ sehr interessant und erschreckend zu gleich aber vielleicht haben mal wieder die falschen Wissenschaftler daran teilgenommen

Sonnar

35 Grad ist Sommer, wir sollten heilfroh sein, dass wir in einer Warmzeit leben. Man stelle sich vor, es geht Richtung Eiszeit, und das ohne Brennstoffe. Dann würde kein Mensch mehr von „Energiewende“ fabulieren.

joe

Rawbert ich bin ja oft einer Meinung mit dir. Aber von Realismus sehe ich bei den Grünen wenig. Wer ernsthaft glaubt man käme mit Windrädern, Solaranlagen, Lastenrädern und E-Autos in eine glückliche Zukunft glaubt auch an den Weihnachtsnann. Was der Morgentauplan nicht geschafft hat schaffen die Grünen. Selbst wenn wir Deutschland zuspargeln mit Windrödern und jedes Haus eine Solaranlage besitzt können wir maxinal 52% der benötigten Wnergie erzeugen, den Rest müssen wir aus AKW-Ländern importieren. Kohlekraftwerke wieder anschalten, aber AKWs verteufeln, Technologie-Feindlichkeit und Gutmenschen Gehabe all das bringt uns nirgendwo hin und rettet die Welt schon gar nicht. Einzig eine konsequente Bevölkerungspolitik und technische Lösungen bringen uns weiter und nicht die Rückkehr ins Mittelalter.

Rawbert

Joe, ich schätze ja deine Expertise. Deshalb meine Frage: Was macht man mit dem Atommüll? Wenn es darauf keine befriedigende Antwort gibt und alle Alternativen den Bedarf nicht decken können, kann doch nur Sparen die Konsequenz sein.

joe

Rawbert, der Atommüll ist ein nicht zu unterschätzendesProblem. Allerdings wird das Problem nicht größer, wenn wir noch 10 oder 15 Jahre Atomkraftwerke nutzen. Ob man beispielsweise Entsorgungsmöglichkeit für 40 tausend oder für 50 tausend Tonnen benötigt ändert nichts an der Tatsache, daß wir einen geeigneten Ort finden müssen und wenn dort die 40 reinpassen passen auch die 50 rein. Das Problem ist doch schon da, ob wir noch ein bisschen weiter machen oder nicht. Das hilft gegen das CO2 Problem und hilft gegen die Abhängigkeit von Russland. Wie sagen die Engländer dazu: “ no brainer“, also dumm wenn man es nicht macht.

Rawbert

Der Haken ist nur, dass wir keinen geeigneten Ort für die Entsorgung haben. Daher kann man doch nicht einfach so weitermachen.

joe

Es gäbe sogar eine sehr sinnvolle Lösung, aber die haben unsere hochintelligenten Politiker des Grünen und Linken Spektrums kategorisch ausgeschlossen. Atommüll ist ja kein nationales, sondern ein internationales Problem, das laut Grünen und Linken aber national gelöst werden soll. Es gibt ein paar verseuchte Orte auf dieser Welt, die für zig tausend Jahre unbewohnbar sind, dort könnte man den Atomabfall sammeln, unter geeigneten Sarkophagen lagern und von wechselnden internationalen Truppen bewachen lassen. Das wäre erstens kostengünstiger, sicherer und würde, wenn man eine neue Anwendung bzw Verwendung oder Idee für diesen Abfall hätte, auch wieder zugänglich sein. Aber erkläre das mal verbohrten Fanatikern, die für rationale Ideen so zugänglich sind wie ein Islamist für Gleichberechtigung von Frauen.

Rawbert

Ja, das wäre eine Interims-Lösung. Aber wir reden hier von einer sicheren Lagerung für die nächsten 50000 Jahre. Deshalb bin ich von dieser Technologie nicht überzeugt.
P.s. Was haben dir die Grünen eigentlich getan?

joe

Ich mag keine Menschen die sich einbilden sie wären den anderen moralisch überlegen, aber noch nie einen sinnvollen Beitrag zum BIP geleistet haben. Ich mag keine Menschen die mit Verboten arbeiten und mir vorschreiben wollen was ich zu tun und zu lassen habe. Und vor allem mag ich keine Menschen in wichtigen Positionen nur wegen ihrer Diversität oder weil sie zufälligerweise als Frau geboren wurden, sondern bevorzuge Kompetenz und Fachwissen – unabhängig vom Geschlecht oder sonstigen Kriterien. Da diese drei Punkte perfekt auf die Grünen zutrifft sind sie für mich unwählbar. Aber um dich zu beruhigen, ich habe die letzten 12 Jahre mein Wahlrecht bewusst nicht in Anspruch genommen, weil ich mich nirgends wirklich zu Hause fühle. Hätte vorletztes Mal aus Protest fast die AFD gewählt, aber das geht noch weniger als die Grünen wählen.

Thomas Müller

Die ausgesprochenen Sanktionen betreffen aber bisher nicht das Gas und Putin hat selbst nur den europäischen Staaten den Gashahn zugedreht, bei denen die Lieferverträge entweder ohnehin dieses Jahr auslaufen und/oder die bereits jetzt Alternativen haben, wie beispielsweise Polen. Für Deutschland hat er angekündigt, dass durch NordStream 1 wieder beliefert wird, sobald die in Kanada gewartete Pumpe wieder in die Pipeline eingebaut ist. Kanada wiederum hat angekündigt, die Pumpe trotz der Sanktionen zum Einbau wieder freizugeben. Meiner Ansicht nach hat gerade die deutsche Regierung die richtige Balance zwischen der Berücksichtigung der eigenen Interessen einerseits und der Unterstützung der Ukraine andererseits gefunden. Sobald die Pumpe eingebaut und das Gas wieder über NS1 fliesst, wird auch der Gaspreis zumindest in Deutschland reagieren.

Leonhard

Lieber Thomas, bei Wladimir Wladimirowitsch Putin und seinen Aussagen ist aber, wie Dir sicherlich klar ist, einige Vorsicht geboten!
Was er sagt ist die eine Sache, was er nicht sagt eine genau so wichtige, hier werden Politiker immer gerne falsch verstanden, weil wir es nicht verstehen wollen.
Es wird geliefert, wenn die Pumpe eingebaut ist? Schöne Aussage, nur, wann wird dies sein? Dann wird wieder geliefert, schöne Aussage, hat er auch was zur Liefermenge gesagt oder blieb die im Nebel?

Was mich an der ganzen Sache so richtig fuchst ist die Tatsache, wenn es weltweit etwas gibt, was die Menschheit mehr als genug hat, dann ist dies Gas, nur, Gas in Katar nützt eben wenig, genau so wenig wie in Turkmenistan und und und, man muss es eben auch transportieren können!

J.Friedrich

👍So isses – Leider.

Sonnar

Solange wir eine nagelneue, ungenutzte Gasleitung haben, die wir nur nicht wollen dürfen, ist das alles reine Spiegelfechterei.

Thomas Müller

Leonhard, ich bin wohl der Letzte, der Putin treudoof alles abnimmt was er von sich gibt. Allerdings habe ich in der Zwischenzeit gelernt, dass er doch durchschaubarer ist als viele meinen. Er hat Ziele und weiss, dass er dafür ua Finanzen benötigt. Die erhält er einzig durch Lieferung von fossilen Brennstoffen. Öl kann er sehr einfach von einem Empfängerland zu anderen umleiten. Bei Gas ist dies genau aus dem von Dir genannten Grund nicht möglich. Er hat also selbst ein vitales Interesse daran, dass weiterhin Einnahmen aus Gasverkäufen fliessen. Er droht zwar ständig mit seinem Hebel an der Gaspipeline, aber letztendlich wird er weiter nach Deutschland liefern. Liefert er nicht mehr nach Deutschland und Italien, den beiden Ländern, die besonders von Gas aus Russland abhängig sind, wird die EU ihm gar kein Gas mehr abnehmen und genau das kann er sich momentan nicht leisten. Ich sehe es deshalb die Diskussion etwas gelassener als andere. Einzig die sich aus der Panik ergebenden momentanen extremen Gaspreise sehe ich als tatsächliches Problem.

Naja, sicherheitshalber habe ich mir schon mal mobile Infrarotheizkörper beschafft. Falls ich diese wegen ausbleibendem Gasmangel doch nicht benötigen sollte, werde ich sie im Kellerhobbpartyraum bei Gelegenheit einsetzen 😊.

Leonhard

Thomas, hier werden wir wohl zu keiner einheitlichen Meinung kommen, schon weil ich die Finanzsituation Russlands vollkommen anders einschätze als Du! Letztendlich schreibst Du mit Deiner Meinung den fatalen Denkfehler unserer westlichen Politiker weiter, die geglaubt haben, man könne ohne große eigene Opfer Sanktionen verhängen und die Völker Russlands würden dann den bösen Wladimir zum Teufel schicken. Meine abweichende Meinung zu diesem Thema kann man an der Entwicklung der Währungen ablesen, zwar ist der Rubel erst einmal krachend zur Hölle gefahren, aber lieber Thomas, wie steht der Rubel denn heute? Zwar geht der Ölpreis z.Z. ja wieder etwas nach unten, aber, Putin bekommt aus Öl- und Gasverkäufen z.Z. mehr Geld als vorher. Dumm gelaufen! Die Einigkeit in der EU, guter Witz, anscheinend gibt es augenblicklich mehr Einigkeit zwischen den BRICS-Staaten als in dieser Umverteilgemeinschaft im alten Europa, dort gilt eher der Spruch „wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht!“ Selbst wenn ich im Gehirn des russischen Präsidenten lesen könnte wie in einem Buch würde dies nichts daran ändern, dass mir dass, was ich lesen könnte nicht gefallen würde! Genau wie Weizen als Waffe eingesetzt wird wird auch nun Gas als Waffe eingesetzt, in welchem Umfang ist dann… Weiterlesen »

joe

Thomas, Russland hat noch nie so viel für Öl und Gas bekommen wie durch die idiotischen Sanktionen, die Ölkonzerne klatschen sich vor Freude über unsere Dummheit auf die Schenkel und können ihr Glück kaum fassen. Würde man aus der Geschichte lernen, hätte man gewusst, dass Sanktionen noch nie funktioniert haben. Letztes Beispiel Iran. Aber wir sind ja gute Menschen und somit solidarisch mit der Ukraine, der Krieg ist ja jetzt beendet oder doch nicht, und Deutschland, also nur die Deutschen kostet das Ganze ca.500Mrd, also nur dieses Jahr. Man merkt, dass die meisten Grünen eines nicht können und zwar rechnen!

Rawbert

Verstehe ich nicht so recht, was wäre denn die Alternative? Im Übrigen verschweigt doch niemand die Kosten, die auf uns zurollen. Gerade nicht die Grünen. Was soll Habeck denn besser machen? Er muss alles nachholen, was seine Vorgänger verbockt haben.

Thomas Müller

joe und Leonhard, der Gaspreis ist nicht wegen Sanktionen gestiegen, denn es existieren überhaupt keine Sanktionen dazu. Der Gaspreis ist vor allem wegen der von Russland geschaffenen Verknappung der Liefermengen, Russlands Spiel mit Drohungen Gaslieferungen ganz einzustellen und wegen des Ansturms auf alternative Lieferquellen zu Russland gestiegen. Selbst NordStream 2 hat dazu nichts beigetragen, denn NS2 war ja noch nie in Betrieb und somit konnte auch der Wegfall von NS2 keinen Einfluss auf die Liefermenge haben. Die Preise für Erdölprodukte sind aktuell auch wieder auf Vorkriegsniveau, trotz Sanktionen auf Öl durch die EU. Es wird auch gerne übersehen, dass die Preise bereits kurz vor dem 24.2. und nochmals kurz danach in breiter Front gestiegen waren, als es noch gar keine Sanktionen wegen des Kriegs gab. Die Preise sind dann alleine aufgrund der Existenz des Krieges, in Erwartung von Verknappung ua von Öl und Gas und landwirtschaftlicher Produkte und Düngemittel gestiegen, obwohl hierzu noch gar keine Sanktionen und auch noch keine Mangelsituation vorlag. Die Preise sind allgemein auch unter anderem aufgrund der einsetzenden Inflation gestiegen, der Liefersituation aus Asien und ganz entscheidend, wegen der Gelddruckpolitik der EZB. All das wird nun fälschlicherweise alleine auf die Sanktionen geschoben. Achja, Leonhard, vielen Dank… Weiterlesen »

Leonhard

Beantrage Freispruch, für das Vorhandensein schulpflichtiger Kinder im Hause Müller kann ich ja nun wirklich nichts, mußt Du den Klapperstorch verklagen, was Du, da Du Deine Buben heiß und innig liebst nicht tun wirst! Weißt Du Thomas, ich frage mich bei der Politik eher folgendes: Machen die eigentlich Politik gegen oder für Putin, oder weder noch und nur Politik für die Gas- und Ölkonzerne? Sanktionen gegen Russland waren genau das falscheste Mittel, welches man wählen konnte, anstatt den Russen die Vorlage für Öl- und Gasembargos zu liefern hätte man folgendes machen müssen: Man hätte einen guten Hetzer um die Welt schicken müssen, der hätte die Staaten, die dies können dazu aufwiegeln müssen, die Tagesölmenge kurzfristig um 2 Millionen Fass zu erhöhen. Was wäre dann passiert, lieber Thomas? Genau, Putin wäre ganz schnell in der vorhandenen weltweiten Ölmenge ersoffen, durch den Preis von wahrscheinlich 30$ das Fass wäre ihm der Haushalt ganz schnell zusammen gebrochen und er hätte, wie damals der alte Suffkopp um Gasabnahmen betteln müssen, wieder aus der Geschichte nichts gelernt, die Menschheit. Hätte, nebenbei bemerkt, aber auch nicht geklappt, wir überschätzen hier die Gegner Russlands hoffnungslos, die Perser helfen mit Drohnen aus, den Saudis geht die Ukraine am… Weiterlesen »

Thomas Müller

Hallo Leonhard, natürlich liebe ich meine Jungs heiss und innig und für nichts auf der Welt würde ich die wieder hergeben. Nur manchmal bekommt man vor Augen geführt, dass jedes Kind die Eltern angeblich ungefähr den Gegenwert eines neuen Ferraris kosten soll (habe ich mal gelesen), bis das Kind auf eigenen Beinen steht. Ich hab´s nie nachgerechnet, erscheint mir aber im Bereich des Möglichen zu sein. Naja. die einen haben ihren Ferrari in der Garage stehen, bei den anderen liegt er eben im Kinderbett 😁 Deinen Post verstehe ich dann allerdings nicht ganz. Du schreibst einleitend, was die Politik hätte machen müssen und kommst dann gegen Ende zum Ergebnis, dass das was sie hätte machen müssen doch nicht funktioniert hätte? Aber nochmals, die aktuellen Preise an den (deutschen) Tankstellen entsprechen ziemlich genau den Vorkriegspreisen, die Sanktionen scheinen somit keinen Einfluss mehr auf die Preise zu haben. Und zum Gas wiederhole ich es und es hat ja auch noch niemand andere Fakten aufzeigen können, es existieren überhaupt keine Sanktionen auf Gas. Die Preise sind ua wegen des Kriegs an sich gestiegen und für Putins Angriffskrieg kann man ja nun mal nur eine einzige Person verantwortlich machen und die hat weder mit… Weiterlesen »

Leonhard

Thomas, es hätte funktioniert, nur die Verantwortlichen hätten da niemals mitgespielt, eben weil es nur ums Abzocken der Verbraucher geht. Genau wie es hier bei NS1 und NS2 in den Diskussionen häufig durcheinander geht, weil anscheinend die meisten Leute den Sinn dieser neuen Leitung gar nicht kennen. Also, rein mengentechnisch gesehen ist diese Pipline von vorne heraus eigentlich so überflüssig wie ein Kropf, wegen Durchleitungsspitzen wurde sie niemals gebraucht, da waren immer mehr als genug Kapazitäten vorhanden. Darum ging es den Russen aber auch gar nicht, die wollten das Gas für Europa durch NS1 und NS2 leiten, damit hätten sie die Durchleitung durch die Ukraine einstellen können und hätten die Durchleiteentgelte an die Ukraine nicht mehr zahlen müssen, der weitere Vorteil wäre gewesen, da, wo nichts durchgeleitet wird, da kann auch nichts gestohlen werden. Mit genau dieser Verlagerung waren aber die Amerikaner nicht einverstanden, also dieses Land der Freiheiten will anderen Staaten vorschreiben, über welche Wege sie ihr Gas leiten müssen und welche Vasallen, die mit diesem Gas gar nichts zu tun haben, mitkassieren, wenn da nicht noch andere „Anteilseigner“ ebenfalls Geld in die Taschen stecken. Das NS1 im Sommer gewartet wird, dies ist vollkommen normal, was da gerade veranstaltet… Weiterlesen »

joe

Thomas, der Gaspreis IST wegen der Sanktionen gestiegen, schon vergessen wer gesagt hat Nordstream 2 wird nie ans Netz gehen? Das war eine Frau B die mal wieder einen Bock geschossen hat. Dass Putin dann sagt, in dem Fall braucht ihr ja nicht so viel ist doch nur konsequent. Als Politiker sollte man bevor man sich so kategorisch äußert über die Konsequnzen nachdenken, speziell wenn man keine Alternative hat. Diesen Bock jetzt der Merkel in die Schuhe zu schieben ist nicht ok, obwohl ich wenig Sympathie mit ihr habe, das ist nicht ihre Schuld, das hat sich die aktuelle Regierung schon selbst eingebärbockt.

Rawbert

Den größten Bock in der Angelegenheit hat ja wohl M. Schwesig geschossen, was sie inzwischen eingesehen hat. Wie alle Befürworter von NS2 im Übrigen. Warum wurde NS2 nochmal gebaut? Wer hatte dagegen protestiert? Wäre es tatsächlich angemessen, diese Pläne einfach weiterzuverfolgen, angesichts der aktuellen Situation?

Thomas Müller

Rawbert, das sehe ich auch so! Ich muss zwar zugeben, dass auch ich lange Zeit NS2 als vorteilhaft für Deutschland gesehen habe und die Bedenken aus der Ukraine gegen NS2 als übertrieben ansah. Auch ich konnte mir nicht vorstellen, dass aus Russland tatsächlich eine reelle Gefahr eines Angriffs auf die Ukraine bestand. Mein Argument war, weshalb soll Deutschland der Ukraine und Polen Transitgebühren für die Durchleitung durch diese Länder zahlen, wenn Deutschland das Gas direkt aus Russland bekommen kann? Erst als ab November die ersten Berichte von russischen Truppenkonzentrationen an der ukrainischen Grenze zu lesen waren, wurde es auch mir mulmig und ich glaubte den Analysen, dass NS2 für Putin eine politisch strategische und keine rein wirtschaftliche Pipeline sein soll. Ich muss zugeben, all jene, die das von Anfang an so sahen, lagen richtig. In der Zwischenzeit halte ich es auch für richtig, dass NS2 eingestellt wurde, schon alleine deshalb, weil die Kapazität von NS1 ausreicht, um Deutschland mit russischem Gas zu beliefern, wenn Russland liefern und Deutschland abnehmen will. NS2 führt tatsächlich zu einer völligen Abhängigkeit und Erpressbarkeit von Russland. Selbst wenn man in geringem Umfang doch noch Gas aus Russland beziehen wollte, würde NS1 dafür mehr als ausreichen.

joe

Ja! Wir brauchen NS2. Wenn es um Moral und Anstand geht, dürften wir auch kein Saudiöl kaufen, nicht mit China zusammenarbeiten und auch die USA müssten wir in einigen Dingen hinterfragen. Wie wurde der unsägliche Vietnamkrieg aufgearbeitet? Wie die beiden Kriege gegen den Irak? Um nur drei aus über 150 kriegerischen Einmischungen der USA seit 1945 zu nennen. Kann mich nicht erinnern, dass jemals irgend jemand verlangt hätte dass dieser oder jener US-PRÄSIDENT vor den internationalen Gerichtshof gestellt werden müsste.

Rawbert

Diese Art von Argumentation schimmert immer wieder durch, nicht nur bei dir. Es ist allerdings ein Scheinargument, da nicht rational, und entspringt irgendeinem latenten Etwas. Irrational deshalb, weil es hieße, um mal eine Analogie zu bemühen, dass ein Staatsanwalt einen Mörder nicht verhaften wollte, da ja noch andere Mörder frei herumlaufen. Das wäre die Logik.

joe

Rawbert das ist zu kurz gesprungen. Die Analogie ist, wenn zwei das Gleiche tun ist es nicht das Selbe! Mit weltweit geächtetetem und verbotenem Napalm und Agent Orange über 3Millonen Menschen und ganze Landstriche vernichten, die selbst heute noch nicht wieder bewohnbar sind, sich dafür noch nicht einmal entschuldigen und schon gar keine Reperationen zu bezahlen, wird nicht dadurch zu einer entschuldbaren Aktion, nur weil es die Amis und nicht die Russen gemacht haben. Wenn man so etwa schreibt wird man allerdings schnell in die Antiamerika bzw pro Putinecke gestellt. Mir geht es nur darum, dass Missstände angesprochen werden, egal wer sie macht. Die USA kommt mir vor wie ein noch aktiver Einbrecher oder Dieb, der mit dem Finger auf andere zeigt und schreit, schaut mal da stiehlt einer was.

Rawbert

„Wenn man so etwa schreibt wird man allerdings schnell in die Antiamerika bzw pro Putinecke gestellt“: warum sollte jemand das tun, es ist nicht falsch. Geschmäckle bekommts erst dann, wenn über etwas ganz anderes, z.B. den von Russland begonnen Angriffskrieg, gesprochen wird. Dann sind wir wieder bei meiner obigen Analogie…

Thomas Müller

joe, die Rolle von NS2 und den nicht vorhandenen Einfluss auf den Gaspreis durch NS2 habe ich bereits zuvor erörtert, ebenso, dass die Gaspreise bereits gestiegen waren, bevor es irgendwelche Sanktionen gab und Argumente zu meiner Sichtweise gebracht. Du bist darauf nicht eingegangen. Wie kommst Du eigentlich darauf, dass Putins handeln nicht durch die Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine, der Beitritt von Finnland und Schweden zur Nato und die massive Verlagerung von militärischem Potential in Richtung zur russischen Grenze getrieben ist? Nochmals, es existieren keine Sanktionen gegen das Gas und Putin ist auf Einnahmen aus Gasverkäufen an Europa angewiesen. Weshalb sollte er das selbst einstellen, bevor er selbst neue Abnehmer gewonnen hat?

joe

Das Dümmste was wir tun können ist Putin bzw die Russen in die Arme Chinas zu treiben. Das sage nicht nur ich seit Monaten gebetsmühlenartig, sondern auch erheblich kompetenter Personen wie zum Beispiel Henry Kissinger. Ohne Verhandlungen mit Russland, zur Not auch mit Putin, wird es keinen Frieden geben und die Deutsche und Europäische Wirtschaft wird, wenn wir so weitermachen in der Bedeutungslosigkeit versinken. Morgentau würde sich freuen, dass er in der aktuellen Regierung endlich die Handlanger für die Verwirklichung seines Planes gefunden hat.

Leonhard

Ja und nein, lieber Joe!

Durch die Sanktionen der EU wurden seiten Russlands natürlich Gegensanktionen beschlossen, diese führten natürlich dann zu den steigenden Preisen, wenn auch nur zum kleineren Teil, den Rest wollen wir gar nicht wissen, einige „Geschäfte“ an einigen Rohstoffbörsen, die hätte man unter dem Kaiser noch als „Hochverrat“ bezeichnet, aber lassen wir dies!

Und natürlich ist Merkel Schuld an dem Mist, also nicht alleine, aber politisch verantwortlich! Man hätte niemals die Versorgung auf so ein Leitungssystem basieren dürfen, wieso diese Regierung aber im Mai mehr Gas zur Stromerzeugung frei gegeben hat als jemals in einem Mai zuvor, dies bleibt denen ihr Geheimnis, genau wie die vollen Gasspeicher in Polen, alles mit Deutschem Gas gefüllt, aber auch nicht meine Baustelle.

Wieso man nicht schon weit aus mehr auf Autogas setzt, um damit Motoren zur Stromerzeugung zu betreiben verstehen die aber selber nicht, oder wollen es nicht verstehen, da ja Autogas im Eigentlichen mit dem, was wir unter Gas verstehen eben nichts zu tun hat. Ob es auch so etwas wie Öko-Faschisten geben könnte, stopp, ziehe die Frage zurück, so was darf man ja nicht mal denken, geschweige denn schreiben, nicht mal denken.

Sonnar

„…und/oder die bereits jetzt Alternativen haben, wie beispielsweise Polen“
Ja, spaßig. Die polnische „Alternative“ heißt Deutschland, denn „…der Gasfluss durch die Jamal-Pipeline, die Polen mit Deutschland verbindet, wurde umgedreht und Polen bezieht das russische Gas nun aus Deutschland.“
Deshalb fließt das Gas in der Pipeline seit einige Tagen vermehrt von West nach Ost, täglich rund 30 Millionen Kubikmeter. „Reverse Flow“ nennen das die Händler. (Focus u.a.)

Thomas Müller

Das war mir so auch nicht klar und ich kann mir das auch nicht erklären, weshalb das so läuft? Der obenstehende interessante Link von Matthias beschreibt die Situation und auch im Focus habe ich das in der Zwischenzeit nachgelesen. So wie ich das verstanden habe, kauft Polen bzw polnische Händler am Spotmarkt, ich glaube in Dresden ist die dazugehörende Börse, aktuell Gas ein und füllt damit seine Speicher, die momentan angeblich voll sein sollen. Weshalb macht Deutschland das nicht? Es scheint ja bis zur Abstellung der Gasturbine in NS1 doch genügend Gas geliefert worden zu sein, so dass sowohl Deutschland seine Speicher teilweise wieder füllen konnte und Polen seine sogar vollständig? Wieso zahlen polnische Händler die dafür erforderlichen hohen Preise und deutsche Händler oder der deutsche Staat nicht, um damit aber das Risiko von im nächsten Winter nicht ausreichend vorhandenem Gas einzugehen, was einen viel höheren Schaden verursachen könnte? Es handelt sich ja nach meinem Verständnis um von Russland nach Deutschland für Deutschland geliefertes Gas? Wieso achtet man nicht zumindest darauf, dass die Speicher in Polen und in Deutschland zumindest den gleichen Füllgrad haben? Momentan sind die polnischen Speicher voll und die deutschen nur zu ca. 50%? Dabei soll ja… Weiterlesen »

Rawbert

Portugals Speicher sind ebenfalls voll. Ich weiß nicht, wie viel die jeweiligen Speicher fassen, vielleicht sind die Kapazitäten im Verhältnis zur Einwohnerzahl vergleichbar, vielleicht auch nicht. Die Gashändler können ja noch verkaufen an wen sie wollen. Außerdem sollte man bedenken, dass es genau das ist, was Putin will: nämlich innereuropäischen Streit. Polen wird vielleicht ab Oktober tatsächlich zur Alternative (u.a.), dann geht die Baltic-Pipeline in Betrieb, auch das LNG-Terminal in Swinemünde. Aber schon ziemlich verworren und komplex, die Situation.

Leonhard

Joe, denken würde da nichts bringen, die haben alle von nichts eine Ahnung, aber davon sehr viel! Wie sagte Habeck so richtig? „Wenn wir dass alles schon vor 10 Jahren umgesetzt hätten hätten wir das Gasproblem jetzt gar nicht!“ Da hat er recht! Hätten die vor 10 Jahren den ganzen geistigen Dünnpfiff schon realisiert, dann könnten sich jetzt vielleicht noch 10% der Bürger Gas kaufen und so viel wäre sicherlich vorhanden. Beispiel Wärmepumpen: Also, man nehme: 500.000 Wärmepumpen, die wir gar nicht haben, die lassen wir von Fachhandwerkern, die wir auch nicht haben direkt neben die Stromladegeräte unserer E-Autos, welche wir auch noch nicht haben einbauen, die nicht vorhandenen Fachleute klemmen die auf die genauso wenig vorhandenen öffentlichen Versorgungsleitungen, die dann den nicht vorhandenen Strom aus den Gaskraftwerken zu unseren nicht vorhandenen Verbrauchergeräten transportieren, nein, da wundert sich keiner mehr, dass Ideologie und Idiotie beide im „I“ beginnen, mein Freund. Aber wir wollen nicht meckern, mein Freund, alles hat auch Vorteile: Da es so oder so nicht klappen kann werden wir nie hören, wie unsere Städtchen wegen den blöden Wärmepumen schlimmer brummen als der Frankfurter Flughafen. Hätte „Mutti“ statt „das Kapital“ „den Faust“ gelesen, dann wäre ihr sicherlich zu „Geschäften… Weiterlesen »

J.Friedrich

Und damit würdest Du Alles richtig machen – da stimmt Sensorfläche mit 1440mm2, Pixeldichte und mit 50 MP die sinnvolle Auflösung/Rauschen und Dynamik und die entsprechenden Optiken die diese LP/MTF-Werte auch zur Verfügung stellen. Habe mir das eben mal angeschaut – seeeehr interessant, wenn Sujet-Schwerpunkt passt. Wenn Du flüssig bist: mach es. Guter Tipp für Alle! Entspricht meiner gerade getätigten Investition in einen R3-Body – Preis/Leistung der GfX-Kombi somit wohl unzweifelhaft, zumal Du sogar noch ein wesentliche Detail weggelassen hast: es geht um die GfX 50S ii, also nix Altlasten, sondern Up to date 😉

Leonhard

Laut meiner Frau bin ich sogar überflüssig!

J.Friedrich

Überall das Gleiche 😉

Alfred Proksch

Sehe ich mir das Fuji Portfolio genauer an dann ist es klug das keine Vollformat Kameras angeboten werden. Noch einer mehr im heiß umkämpften insgesamt sinkenden VF Markt? Muss aus Fuji Sicht nicht sein.

APS-C in breiter Aufstellung und am oberen Ende der fotografischen Fahnenstange das Mittelformat mit drei Modellen. Das müsste reichen!

Reichlich Diskussionsstoff wegen zwei unterschiedlichen Bedienerführungen und Gemecker wegen „fehlender“ langer Tüten gibt es genügend.

Die beiden neuen Geräte X-H2/H2s bedienen einmal Video und einmal den Fotografen. Wie praktikabel sie sein werden wird sich zeigen. Bisher haben Fuji Produkte einwandfrei funktioniert, es ist anzunehmen das das so bleibt.

Eher von Interesse wird die Lieferfähigkeit sein. Die registrierte „Stammkundschaft“ sollte meiner Meinung nach bevorzugt beliefert werden. Vielleicht auch ein Gedanke für andere Hersteller?