Fujifilm Kameras Top

Fuji X-T5: Erste Infos zu Sensor und Bedienung

PASM-Wahlrad oder klassische Bedienung? 26 Megapixel oder 40 Megapixel? Die ersten Gerüchte zur Fuji X-T5 sind da.

Die Sache mit der Bedienung

Die Fuji X-H2s ist mit ihrem Stacked-Sensor das neue Flaggschiff aus dem Hause Fujifilm. Die Kamera überzeugt in vielerlei Hinsicht, hat gleichzeitig aber auch für jede Menge Diskussionen gesorgt. Im Fokus dieser Diskussionen stand häufig die Bedienung der X-H2s, im Gegensatz zu Kameras wie der X-T4 setzt die X-H2s nämlich nicht auf die klassische Fuji Bedienung, sondern auf ein „normales“ PASM-Wahlrad und somit ein Bedienkonzept, das man auch von anderen Herstellern kennt.

Fujifilm Liebhaber beklagen, dass somit eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der Marke verloren gegangen sei und hier und da kam sogar die Befürchtung auf, dass sich Fujifilm langsam aber sicher vielleicht sogar ganz von der klassischen Bedienung abwenden könnte.

Keine Sorge, dieser Fall wird so schnell nicht eintreten. Fujifilm selbst hat in einem Interview nämlich bestätigt, dass man bei der X-T Reihe – und somit auch der kommenden Fuji X-T5 – kein PASM-Wahlrad verbauen werde. Stattdessen soll die X-T5 weiterhin mit einer klassischen Bedienung überzeugen. Die X-H Reihe sowie die X-S10 seien mit ihrem „normalen“ Bedienkonzept allerdings wichtig für das Unternehmen, um eine größere Zielgruppe ansprechen zu können.

Fuji X-T5: Dieser Sensor soll verbaut werden

Fujifilm wird der X-H2s mit ihrem Stacked-Sensor und der Auflösung von 26 Megapixeln zeitnah ein Schwesternmodell zur Seite stellen, die Fuji X-H2. Diese soll mit einem 40-Megapixel-Sensor (nicht stacked) ausgestattet sein und den Fokus weniger auf hohe Geschwindigkeiten, sondern eher auf eine bestmögliche Bildqualität legen.

In der Community von Fujirumors war man sich bisher sehr uneinig, ob man in der kommenden Fuji X-T5 lieber den 26-Megapixel-Sensor oder den 40-Megapixel-Sensor verbaut sehen würde. In einer Umfrage mit knapp 3.000 Teilnehmern haben 50 Prozent für den Sensor der X-H2s und 50 Prozent für den kommenden 40-Megapixel-Sensor gestimmt – knapper geht es nicht.

Nun hat sich eine Quelle zu Wort gemeldet, die erfahren haben will, welchen der beiden Sensoren die X-T5 erhalten wird. Es soll anscheinend der 40-Megapixel-Sensor werden. Mit der offiziellen Präsentation der X-T5 kann man allerdings noch nicht in den nächsten Monaten rechnen, dementsprechend könnte sich diese Entscheidung theoretisch auch noch ändern.

Noch bis zum 31. Juli 2022 kann man sich bei Fujifilm auf verschiedene XF-Objektive einen Rabatt von bis zu 300 Euro sichern.

Zum Fuji XF Cashback bei: Calumet | Foto Koch | Foto Erhardt

Was wären eure Wünsche an die Fuji X-T5?

Quelle: Fujirumors 1 | 2 | 3

Tags
guest
51 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Maratony

Es macht Sinn, dass Fujifilm den 40MP Sensor in die XT% und XPro4 verbauen möchte. Alles andere würde dem Zweck dieser Kameras nicht entsprechen und die XH2s in ihrer Funktionalität downgraden, zumindest wenn man davon ausgeht, das die XPro und XT Reihe weiterhin unter 2000€ bleibt. Ich freue mich auf den 40MP Sensor. Ich hoffe er kann überzeugen. Ich wäre zufrieden, wenn die ISO Performance gleich bleiben würde.

Obwohl ich generell gespannt bin was die neuen Sensoren am Ende leisten werden. Ist wirklich das Maß des machbaren erreicht oder geht noch was in Richtung Rauschverhalten bei hoher ISO und Schärfe, bzw. Detailgrad?

Was ich mich aber eher Frage ist, welche Sensoren werden in X100, XE und XT** Modellen zukünftig zu finden sein?

J.Friedrich

Alle vergessen/ignorieren immer das Auflösungsvermögen der Optiken – aber Bitte. Die 40 MP bei APS werden bei besten Referenz-Festbrennweiten hinsichtlich LP/Bh und auf das Optimum abgeblendet im allerengsten Zentrum faktisch nicht einmal erreicht. Der neue Stacked 26 MP-Sensor aus der H2s und eine deutliche AF-Treffer-Verbesserung (wenn ich die ganzen einhelligen Kommentare richtig verstanden habe) wären der eigentliche Hebel um Fuji deutlich voranzubringen und die haptischen Traditionallisten bei der Stange zu halten …

alex

Nö, mir ist „haptischer Traditionalist“ der 40MP Sensor für zukünftige X-T Kameras viel lieber, da mir der Auflösungsvorteil wichtiger ist als maximalste Geschwindigkeit. Die neue Objektiv Generation wird die 40MP ürigens locker auflösen… Der Stacked Sensor macht nur Sinn wenn man aller höchste Geschwindigkeit braucht.

joe

40MP locker auflösen? Da bin ich aber gespannt, dann werden die Objektive in eine ganz andere Preisregion vorstoßen! Es wird gerne vergessen, dass 40MP bei APS-C einer Pixeldichte von 90MP bei Kleinbild entsprechen. Bei Sony schaffen es nur die besten GMaster Objektive die 61MP der A7R4 aufs Bild zu bringen, auch bei Canon schaffen das nur die RF L-Objektive.

Jürgen W

Ich bin kein Experte, aber meine Sony RX100 II hat 20 Megapixel bei einem Sensor, der 1/8 der Größe meiner DSLR hat, welche 24 Megapixel macht.
Das entspräche dann also umgerechnet sogar 160 mpx … oder mache ich einen Denkfehler?

Rawbert

Auch wenn ich mich wiederhole: Klasse Fotos! Der Link funktionierte nur auf meinem SP nicht.

Maratony

Das sagst du öfters, kann ich mir jedoch nicht vorstelle,. Wissen tu ich es nicht, da ich kein Physiker oder Optiker bin.
Ich denke wenn es nicht machbar wäre, dann würde es verbalisiert werden. Ich denke wie bei vielen Sachen, sind uns Menschen kaum Grenzen geboten. Wenn etwas nicht möglich ist, dann sind wir maximal einfach noch nicht soweit.

J.Friedrich

Lest einschlägige Testcharts – gibt es jeden Monat im Zeitungsladen! Die LPmm/Bh ins Verhältnis der horizontalen Linien der Sensor-Px. Ihr habt Recht: ist Optik/Physik und natürlich die 80/20 Regel … die letzten 20% an optischer Leistung benötigen 80% optischem Aufwand/Kosten und die Sinnhaftigkeit des Aufwands wird immer geringer (Kosten/Nutzenrechnung), bzw. die Bereitschaftdes Kunden dies auch zu zahlen. 360mm2 Fläche bei 16mm Bildhöhe bei APS 26 MP sind schon 4000 Px / 16mm = 250Px/mm. Die Topoptiken im APS machen 100LP/mm im Zentrum abgeblendet auf das Optimum. 1 LP ist die noch saubere Trennung einer weißen zu einer schwarzen Linie. D.h. im Beispiel: Alles was > 200 Px horizontal ist wird durch die Optik nicht mehr geliefert … und ich spreche dabei vom Bildzentrum. Bei 40 MP läuft die Paarung immer weiter auseinander. Und jetzt bitte nicht mit SP kommen … „Andere Baustelle“ Das hat was mit der Linsendicke/Brechungsindex sehr kleiner Linsensysteme zu tun … je kleiner der Sensor desto dünner die Linsen desto höher die Auflösung desto einfacher die industrielle Pressherstellung in der Serie … Das ist, was ich auch zu FF sage: die Canon R mit 33MP z.b. nutzt tatsächlich die optimale Kombi. Die R7 mit teuren L Objektiven… Weiterlesen »

Thomas Müller

J., soweit die Theorie und das Linienzählen. In der Praxis sieht man trotzdem die Unterschiede, auch wenn die Linsen in der Theorie die Auflösung des Sensors nicht voll bedienen können. Das hatte man bei der Canon 5DS bei ihren 50MP und Canon EF-Linsen, die ebenfalls in der Theorie die Auflösung von 50MP nicht bedienen können, im Vergleich zur Canon 5D IV nachvollziehen können. Was aber nicht heissen soll, dass ich ein grosser Fan von 40MP bei APS-C wäre, meinetwegen hätte auch eine geringere Steigerung der Auflösung gereicht, beispielsweise 33MP, aber dafür mindestens gleiches Rauschverhalten oder besser noch, leicht verbessertes Rauschverhalten als beim bisherigen 26MP Sensor. Aber mal abwarten, vielleicht werden wir von den Eigenschaften des 40MP Sensors positiv überrascht?

J.Friedrich

Thomas, du hast Recht wenn Du einen Seheindruck schilderst, der ja nun einmal im Regelfall nicht auf einem Foto aus schwarzen und weißen Streifen/Linien besteht. Der wird gefühlt einen Ticken besser – aber eben nicht wie von Vielen gedacht 1:1 im Sinne 20/40/60 verdreifacht. Und das geht eben auch nicht grenzenlos – vor 10 Jahren waren es die Sensoren die limitierten, jetzt ist es die Kombi, bzw. die Optik. Also 26 zu 40 wird dann im Zentrum von 26 zu 29-30, ja 10-15% kannst Du dann sehen, was ja auch etwas ist! MfT hatte am Anfang 13, dann 16, jetzt 20 MP und das ist noch seriös – vielleicht berät ja die Optikabteilung von Leica die Kollegen von Oly auf Optikerkongressen :-)) dahingehend, wo das Ende der Fahnenstange ist ;-). Ich halte das für sehr gut. Klar müssen die PanaLeicas mit der GH-6 die 5k-Fraktion bedienen. Warum haben die wohl keinen 8k Sensor eingebaut? Und mit „Theorie“ hat ein Test und seine Auswertung ja nun gerade „theoretisch“ 😉 Nichts zu tun, sondern er sollte die vergleichbare, nicht emotionale Faktenlage beschreiben – würde ich mal als Prüfingenieur (egal in welchem technischen Bereich) sagen – wenn ich denn einer wäre. 😉

Sonnar

Die erwähnte Auflösung von 100LP/mm gilt für den „Normkontrast“ von 50%, bei geringerem Kontrast ist die Aufösung wesentlich höher. Selbst Objektive wie das Tamron 2,5/90 SP oder das Leitz Photar, die schon >35 Jahre alt sind, kommen mit dem 32MP-APSC-Sensor der Canon EOS M6 II problemlos zurecht. 

J.Friedrich

!!Das ist durchaus richtig und sollte auch so richtig von Dir ergänzt stehen bleiben!! Danke. Leider ist das fotografische Leben doch im Regelfall Kontrastreicher und Motive mit einem Kontrastumfang von weniger als 4-5 Blenden in meinem Sujet-Bereich eher selten anzutreffen. Und bei 40 MP in APS sprechen wir von 160 !! LP/mm die der Sensor darstellen könnte – wohlgemerkt im engen Zentrum, im erweiterten Zentrum und am Rand, dem Sensor ist das egal. Der Sensor kann das, bzw. könnte das. Aber „locker“ kann da keine APS-Optik – die ja auch noch auf den APS-Bildkreis gerechnet/gebaut ist. Du verwendest im Beispiel Vollformat-Optik Top-Makro 90er an APS-Sensor d.h. Du nutzt die optimale Auflösung im Zentrum auf 328mm2 anstelle des gerechneten/ausgeleuchteten 864mm2 Bildkreises – das solltest Du fairerweise bedenken. Fujioptiken oder auch ef-s/rf-s und Ef-m sind reine APS-Optiken und auch so gerechnet. Deshalb ist es ja so super interessant wie Du es machst – Du nutzt nur die Topauflösung im Zentrum. Du kombiniert richtig! Nochmal Danke für die Ergänzung.

Markus B.

Völlig richtig. Ich habe Vergleichsbilder von R5 und R6 in höchster Auflösung mit den gleichen Objektiven unter gleichen Bedingungen vom gleichen Motiv gemacht. Dabei habe ich mich ISO und Blende variiert. Die Ergebnisse waren teilweise ernüchternd. Auch wenn die Auflösung in x- und y-Richtung ca. 50% grösser ist, so ist das Mehr an Details nicht immer sichtbar.

J.Friedrich

👍🏻meine Rede ;-), deshalb, anstelle in noch mal 14 MP bei Fuji lieber in feinste/beste Optiken investieren … man ist baff 😲 erstaunt! Und vor Allem in unserem FF-Beispiel: die R6 20MP sind ja wie ich geschrieben habe nicht das Optimum, sondern es sind so um 30-MP … Danke für den Praxistest, hilft schließlich Allen im Forum bei ihren Überlegungen! Deshalb die H2-s mit dem neuen 26MP-Sensor ist schon (mehr als) optimal. Auf die 40MP muss niemand warten – zumal nicht bei Optiken die auch auf den APS-Bildkreis gerechnet sind.

Ingo

Tja, dann muß ich also ein PASM-Konzept akzeptieren, um einen Autofokus zu bekommen, der wenigstens einigermassen auf der Höhe der Zeit ist? Und nichtmal das wirklich zuverlässig, wie VaMiWa schreibt. Irgendwie hatte ich gehofft, Fuji würde mal die Kamera verbessern, bevor dann auch noch die Megapixel bei APS-C so hoch steigen.

Maratony

Ich arbeite seit der XPro1 mit Fujifilm. Jetzt habe ich die XT3 und X100V. Dazwischen waren einige andere Kameras.
Der AF war nie schnell. AFc war nie eine Wonne.
Dennoch war der AF nie langsam unter normalen Umständen und zuverlässig war er auch immer bei mir.

Ihr klingt, als wäre damit arbeiten nicht möglich. Das ist nicht so. Ihr habt unter Umständen ein Arbeitsfeld, welche spezielle Bedingungen aufweist. Aber dann ist nicht gleich die Kamera schlecht, sondern einfach unpassend.

J.Friedrich

Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen das der AF soooo schlecht ist – und selbst VaMiWa sagt das sein Test noch mit Vorserien-AF gewesen sei – ich denke die Fujis hier sollten mal durchatmen und entspannt fotografieren gehen. Mittlerweile erwartet ja jeder, dass 99% der Bilder Fokusseitig auf den Punkt bei Offenblende sitzen – Drama wird schon gerufen wenn es nur 95% sind. Sorry, halte das – wie Du auch – für völlig überzogen … Was soll da Alfred mit seiner Manual-Fokus M dann sagen 😉

Ingo

Ja, offen gesagt, die X-Pro1 fand ich damals irgendwie hohl, einfach zu leicht für ihre Größe. Das Konzept ist toll, es wurde nach der X100 und der X-E1 dann die X-T1. Wegen des Autofokus hatte ich mich dann nicht für die X-H1 entschieden. Die X-T3 war schon sehr gut, jetzt ist mit der X-T4 der für mich wichtige Stabilisator ja auch mit dabei.
Da die Nikon inklusive Linsen komplett hätte erneuert werden müssen, habe ich mich für Fuji entschieden und deshalb auch ziemlich viele Objektive, die ich aber auch alle nutze. Deshalb finde ich es schon relativ schwer, jetzt zu wechseln.
Arbeiten mit AF-C nicht möglich, das trifft es schon ziemlich gut. Wenn ein Läufer oder einfach nur eine Gruppe von Leuten in mittlerer Entfernung auf mich zukommen und ich da wirklich nicht zuverlässig sagen kann, die Fotos werden scharf, das ist das einfach kein AF-C. Insofern hast du da den Nagel auf den Kopf getroffen.
Unpassend wäre die Kamera, wenn sie keinen Spitzensport aufnehmen kann (was ich auch nicht erwarte). Aber Fußgänger ?!?

Maratony

Naja, müssen tust du nichts. PASM ist auch nicht mein Favorit. Die XH2s hat eben nunmal ein anderes Nutzungsfeld. Da ist der Schritt legitim. Wenn du arbeiten möchtest, dann wirst du es auch damit schaffen. Das ist kein Nachteil, zumal die Zeiten über andere Räder angewählt werden kann. Du musst die XH2s nicht kaufen. Wenn du sie aber brauchst (was manchmal so klingt) und nicht wechseln willst, dann ist das so. Du könntest aber auch noch warten und sehen was passiert.
Du könntest auch wechseln wenn dich das zufriedener. Für meine Anwendung reicht die Fujifilm aus. Ich bin zufrieden. Jedoch haben wir vermutlich einfach andere Felder.

Ingo

Ja, bisher funktioniert es ja auch, wenn ich Sport mit der D3s fotografiere. Hallensport ist dann aber besser mit der Fuji, auch wegen der Farbwiedergabe. Ich sage ja nur, ich hätte einen Stacked Sensor gerne in einem nicht-PASM Gehäuse. Klar kann ich damit arbeiten, ist aber überhaupt nicht schnell oder gar intuitiv. Hier gibt es ja Leute, sich sich darüber aufregen, daß der On-Schalter auf der linken Seite einer Kamera zu finden ist. PASM ist aber das wirkliche Pita. Ich will die Blende verstellen, dann drehe ich doch am Blendenring, und hinterher wieder auf die A-Stellung. Ebenso bei der Zeit. Ich greife doch nicht an ein eigenes Rädchen, auf das ich auch noch schauen muß, was ich da eingestellt habe, sprich, ich nehme die Kamera vom Auge und muß im Dunkeln auch noch für Beleuchtung sorgen. Wie umständlich ist das denn? Aber natürlich haben andere Mütter auch schöne Töchter. Das Tamron 2-2,8/35-150 reizt mich zum Beispiel ungemein, ist aber nur für Sony erhältlich. Bei Sony habe ich wiederum die Ergebnisse im Theater mit dem lautlosen elektronischen Verschluss der Alpha 7III gesehen. Sorry, da ist eine X-T4 einfach weit überlegen, was die Auslesegeschwindigkeit betrifft. Vielleicht eine gebrauchte A9? Auch das neue… Weiterlesen »

Maratony

Naja, was ist denn, wenn der AF der XH2s richtig gut?
Ich hoffe dass der AF an die anderen durch gereicht wird. 40b/s braucht niemand.

Also ne XT5 mit Stabi und richtig guten AF. Gerne 40MP.
Dazu den Sucher der XH2s.

Mal sehen…

Ingo

Wenn der AF der XH2s richtig gut ist, bin ich auch richtig glücklich mit so einer Kamera. Kompromisse mit der Bedienung und anderen Dingen muß man sowieso eingehen. Schöner wäre für mich eine X-T5 mit schnellem und zuverlässigen Autofokus, das wäre von der Bedienung her eher eine Kamera für mich. Aber wenn sie keinen Stacked Sensor hat, mal sehen.

Thomas Müller

Ingo, jetzt warte doch mal das erste oder die ersten Firmware-Updates ab, bis Du Dir eine Meinung zum AF gebildet hast. Die bisherigen Tests sind doch ausdrücklich unter Vorbehalt zu sehen, da ja noch nicht einmal die finale Erstauslieferungsfirmware auf der H2s Kamera war. Erst recht nicht eine danach überarbeitete Version, mit der Hersteller die ersten Rückmeldungen von Kunden in Verbesserungen umsetzen. Die ersten Kunden sind ja auch deshalb fast immer Werkstester auf eigene Kosten 😉. Mir ist auch nicht klar, weshalb Du unbedingt einen Stacked Sensor benötigst, ich bezweifle, dass Du mit blossem Auge den Unterschied von Aufnahmen von sonst identischen Sensoren sehen könntest. Meiner Ansicht nach fallen wir hier oftmals auf die Werbeaussagen der Hersteller herein und wenn einer eine Neuerung für seine Kameras gebracht hat, verfällt man viel zu leicht in den Modus, dass man plötzlich meint, ohne diese Neuerung könne man keine guten Fotos mehr schiessen. Ich bin jedenfalls auf Vergleichsfotos zwischen der X-T4 und der X-H2s gespannt, ob man hier hinsichtlich Farbdarstellung und Dynamik mit blossem Auge Unterschiede feststellen kann. Ich vermute, dass dies eher nicht der Fall sein wird.

J.Friedrich

Auch als reiner Canonman kann ich da nur zustimmen – ich würde mich entspannt zurücklehnen und mal die finale Auslieferungsversion und dann noch einmal vielleicht sogar (bis man die Cam geliefert bekommt) das zweite Firmware-Update abwarten. Canon hat bei R5/R6 ja auch deutliche Verbesserungen – sogar NACH der finalen Release-Firmware abliefern müssen. Ihr Fujis habt mit XT-4 bald XT-5 und der H2 doch dann 2 getrennte Hochleistungs-Bedien-Konzeptlinien – das finde ich schon super! Also so verkehrt kann das Fujiteam nicht liegen. Und wenn man davon ausgeht das an solchen Produkten immer 30-100 kleinere u größere Verbesserungen pro Release stattfinden, geht doch Alles in die richtige Richtung …

Ingo

Was ich bisher gesehen habe, macht mir eigentlich etwas Hoffnung zur X-2s.

Meine Erfahrungen mit den großartigen Softwareverbesserungen bei der X-T3 und der X-T4 war eigentlich, daß es nur beim AF-S, nicht aber beim AF-C Verbesserungen gab.

Ich habe dir weiter unten das Video verlinkt, was eigentlich meine Erfahrungen sehr gut widerspiegelt.

Ich glaube, von vielen wird die Funktion eines Stacked Sensor nicht richtig verstanden. Es ist schon eine Leistung, wenn er optisch gut ist.
Entscheidend ist hier die Geschwindigkeit, mit der solch ein Sensor arbeiten kann. Die enorm schnelle Datenrate erleichtert nicht nur die live-elektronische Bildverbesserung in der Kamera, sie erhöht auch enorm die Präzision und Geschwindigkeit des Autofokus, jedenfalls könnte ein Stacked Sensor das, wenn die Software nicht im Weg ist (und wenn ich mir die Fuji-App so anschaue, ist Software nicht die Stärke von Fuji).

Martin Messmer

Die Auflösung – gemäß Tests – wird SICHTBAR sich noch verbessernd, bis die Beugungsscheibchen eine Dicke von 4 Pixeln erzielen.
Diese Größe ‚bestimmt‘ dann auch eine sinnvolle maximale Pixelanzahl eines Sensors. Zumindest sollten bei der ‚kritischen Blende‘ (mit bester Abbildungsleistung des Systems) die Maße der Pixel nicht sinnlos klein werden. Aus diesem Aspekt heraus sind 40MP noch gar kein Problem … Nun – wenn man’s braucht?! 😄 …

VaMiWa

Es ist die H2s noch nicht mal da, die H2 ist auch noch auf keinem Ultraschallbild zu sehen und eine T5 kommt irgendwann vor Weihnachten 2023 stückweise in die Regale. Jetzt über Wünsche ans Christkind zu schreiben ist müßig, wenn immer noch die gleichen Verwurstler der letzten Modelle ihren Job haben. Bitte Fuji. Schmeißt die Verwurstler und Selfiefreak raus, kauft euch ein paar Canon Leute ein und setzt euch ans Reisbrett mit der Blaupause der T3 hin. So würde ich dann an die Experten einen Wunschbrief schreiben:

Hauptaugenmerk auf Fotografie, Bildqualität, Dynamik, insbesondere Isorauschen und Farbrauschen (insbes. bei Wärme)
Klappdisplay (rauf/runter) mit Schwingfunktion (hochgestellt/umgedreht)
Sensorschutz bei Objektivwechsel
D-Pad
Joystick
Belichtungsrad mit Druckpunkt
30 MP max
Drehrad links oben vorne mit persönlichen Speicherplätzen
Adaptiebare Handgriffe
Funktionierende App und WLAN samt GPS mit Konnektivität als Zubehör wie ein Batteriegriff zu montieren, allerdings dünn wie eine Stativplatte.
Langzeitaufnahmen Voransicht
Mehrfachaufnahmen zusammen gerechnet
Neuer Menüaufbau wie Canon
Integrierte Ösen
Personifizierbare Abdeckplatte
Mehr Zusammenarbeit mit Adobe um die leidigen Artefakte und Nachschärfung zu verbessern
Eingebauter ND Filter
Sucher und Display Auflösung zumindest wie H2s
Auslöseknopf wie H1
Ein sperr-u. versenkbares Dioptrienrad
Gerne mehr bei Umsatzbeteiligung😁

J.Friedrich

Nett und garnetmal so schlecht! Auch die 30 MP akzeptiere ich (widerwillig) :-). Da merkt man die Passion am Arbeitsgerät. Verwunderlich ist nur das 75% sicher von jedem Fuji-User so eingeschätzt wird und trotzdem kriegen es die Hersteller nicht hin … Ist ja bei Canon auf der Rückseite auch immer so ein Krampf/Kampf – mit Wippe/mit Joystick mal Rad, mal Steuerkreuz, mal oben, mal mittig-rechts usw. Das ist also Fuji unabhängig und manches auf Deinem Zettel wäre auch Canon willkommenes Feature. Was ich nicht gut finde bei deiner Auflistung: dass Du mir „meine Canon-Leute“ abwerben willst 😉

Ingo

Oh ja, wann kommt die? Das, mit schnellem und vor allem zuverlässigen AF, wäre die Fuji, auf die ich warte.

Ralf

In den Einstellungen die „Richtung“ für die Wählräder frei belegen können 🤗

Ingo

Na, dann hoffe ich mal für Fuji, daß sie entsprechend viele Neukunden gewinnen. Die vorhanden Kunden werden ja offensichtlich durch fehlende Verbesserungen beim AF und vermutlich auch der APP sowie einem immer beliebiger werdenden Design und Bedienkonzept nicht mehr wirklich bei der Stange gehalten.

Alfred Proksch

Physikalisch gesprochen sind die hier geäußerten optischen Bedenken richtig. Sie sind aber nicht 1:1 übertragbar weil noch mehrere andere Dinge eine große Rolle spielen.

Aussagen wegen „rauschen“ – ääääh – jeder Fotograf hat mehrere Möglichkeiten um damit klarzukommen – Autofokus Millisekunden Unterschiede sind vielleicht für Sport/Tierfotografen wichtig im Alltag ist der Augen AF eine schnelles und zuverlässiges Ding.

Das ECHTE Problem sind Bildermacher die – weil sie keine eigene Bedarfsanalyse durchgeführt haben – alles in Einem abdecken wollen.

Fuji bietet gleich zwei neue Systeme an – eines für Video lastige Benutzer – eines für die Fotografen mit eher herkömmlichen Interessen – genau so soll es sein.

Wer ein echtes spitzen Fotopaket braucht oder will – Fuji GFX100 – wer universal möchte bedient sich im Fuji X-System – oder eben bei wem auch immer im Vollformat.

Ingo

Der Autofokus ist aber nicht zuverlässig. Wenn du mal eine Gruppe oder ein Podium aufnimmst, dann bleibt auch die Gesichtserkennung einfach nicht bei der angewählten Person (dem Gastredner, Politiker oder wem auch immer), der sich ja auch bewegt. Nein, sobald ihm ein anderes Gesicht besser vorkommt, springt der Autofokus einfach dahin wie er lustig ist. Und er schafft es ja nichteinmal, Fußgänger scharf aufzunehmen, die auf einen zukommen. Jedenfalls nicht konstant.
Schnell ist der Autofokus übrigens enorm. Sogar so schnell, daß Sport auch mit AF-S gelingt, wenn es auf die Situation ankommt.
Die Bedarfsanalyse wäre dann ein universelles System, daß die grundlegenden Brennweiten anbietet. Diese sollten in einer ordentlichen Qualität da sein. Und je nach Bedarf durch einige lichtstarke Festbrennweiten (16,35,90) ergänzbar sein sollte, da es sich ja um APS-C handelt. Ein guter Stabilisator sollte auch in jedem Objektiv beziehungsweise im Gehäuse sein. Und auch Preis spielt bei einer größeren Anzahl von Objektiven eine große Rolle, ebenso ist ja ein zweites Gehäuse notwendig, daß sich idealerweise klein in der Fototasche verstauen lässt (X-E3).
Du siehst, von daher gesehen ist Fuji schon ein wirklich gutes System.

Alfred Proksch

Ingo das ist jetzt nicht persönlich gemeint – sondern allgemein.

Wenn es so genau und um Geschwindigkeit/Treffsicherheit geht dann nimm doch eine EOS R3 es muss sich doch keiner mit APS-C herumärgern. Bleibt nur noch das Thema „Kohle“! Was richtig gut ist „kostet“ – war schon immer so.

Ingo

Hey, in meinem linken Unterarm ist Fuji tätowiert, in meinem rechen Nikon. Und das soll ich jetzt nicht persönlich nehmen?

Ingo

Aber wie gesagt, mit den Objektiven zusammen ist die Rechnung einfach etwas hoch. Das Leben besteht aus Kompromissen, ich bewege mich in einem Preisrahmen, der nicht gerade eine R3 mit Objektiven umfasst.
Sonst wäre das absolut eine tolle Sache, schön mit einem 400er und den drei großen Zooms, vielleicht auch noch mal dieses oder jenes 1,2er Objektiv.
Alternative wäre gebraucht kaufen. Nur, das sind dann DSLR, und den Schritt zu DSLM habe ich bewusst gemacht.

Thomas Müller

Ingo, ich hatte es schon mehrfach geschrieben, ich kann deine grosse Unzufriedenheit mit dem AF-C Modus der H1 nicht bestätigen, ich habe diese Probleme mit meiner H1 weitestgehend nicht. Genau das was Du zum AF-S Modus beschreibst habe ich auch schon festgestellt, der AF-S Modus lässt scharfe „Serienaufnahmen“ zu, auch wenn man zwischendrinn mal den Auslöser kurz loslässt und wieder betätigt, damit (bei der H1 sehr schnell) neu scharf gestellt wird. Der Gesichts-AF bleibt dabei eigentlich immer bei der gleichen Person. Ebenso schätze ich so wie Du die Möglichkeit bei Fuji, die gleichen Objektive sowohl an der H1 als auch an der wirklich sehr kompakten E3 verwenden zu können, wobei die Bedienungen der beiden Kameras sehr ähnlich sind. Fuji spielt mit der E-Serie genau den Vorteil von APS-C aus, nämlich dass sehr kompakte Gehäuse möglich sind, die dann zusammen mit sehr kompakten Festbrennweiten eine hervorragende Reiseausrüstung oder „immer-dabei-Kamera“ ergeben. Genau das habe ich bei Nikon und seinem Z-System zumindest bisher nicht.

Ingo

Ja, deshalb ist Fuji auch eine wirklich gute Wahl.
Um dir meine Probleme mit dem Autofokus nochmal kurz zu erläutern,
hier ein Video, das so auch meine Erfahrungen mit der X-T4 zeigt.
Ab Minute 3:44 die Spaziergänger im Vergleich mit der X-H2s.

https://www.youtube.com/watch?v=arBWSWqWh18&t=8s

Ich meine, Spazierengehen ist kein Spitzensport. Und das ist eben das, was mich schon irritiert an der X-T4.

Beim Gerichts-AF kommt es sehr stark darauf an, ob der Kopf beim Reden hin und her bewegt wird (und man von der Seite fotografiert).

Matthias

Es bleibt schwierig, sich etwas von Fuji zu wünschen. Vor allen Dingen, in welchem Kostenbereich man sich künftig bewegen wird. Wer schon Fuji besitzt, kann sich überlegen, ob er noch ein Gehäuse nachlegt. Neueinsteiger machen vielleicht eine andere Rechnung auf:
XH2S + 23/1,4 + 33/1,4 + 56/1,2 = € 5.186,00
Ersetzt man die XH2S durch eine XT4, bleiben € 4.086,00
Z6II + 35/1,8 + 50/1,8 + 85/1,8 = € 4.181,32
Das sind schon Überlegungen, die jemand macht, der sich ein neues System kaufen will…

Mirko

aber mit f 1.8 kann man doch garnicht fotografieren ….😂

Matthias

Weiß ich doch! Muss mich ja selbst mit diesen Lichtstärken rumschlagen. Und dann noch diese Zooms mit f2,8! Tja, man muss auch Fehler zugeben können…:-))

Maratony

Ja, das ist das schwierige. Wer Power haben möchte, der muss bezahlen.

Sind die Nikon wetterfest?

Matthias

Wetterfest? Auf jeden Fall. Sogar die Objektive und nicht nur hinten sondern komplett. Der Wiesner hat doch in jedem seiner Nikon-Influenzer-Videos eine Gießkanne über der Kamera entleert. Okay, war ja nicht seine vom eigenen Geld gekaufte. Da ich ja nicht so ein Bedenkenträger bin, habe ich das am Wochenende mal mit dem Druckreiniger probiert. Ich warte jetzt mal ab, wie das mit der Gewährleistung aussieht:-))

Matthias

Wer eben meint, unbedingt „Vollformat ” haben zu müssen, geht eben durch das Tal der Tränen. Stichwort Scheidungs-Fotografie: wenn die gegnerischen Parteien leicht versetzt nebeneinander stehen und beide in der Schärfe liegen sollen, ist schon die Blende 8 sinnvoll. Und wenn es dann zu Tätlichkeiten kommt, auch noch eine kurze Verschlusszeit. Also Signalverstärkung (ISO) erhöhen usw. Ein Fass ohne Boden:-((

Ingo

Ja, und die Nikon ist eine großartige Kamera. Wie ist es denn mit dem 14-35, dem 24-70 und dem 70-200 in der Rechnung?

Matthias

…dann wird es teurer:-))
Bei Fuji aber auch. Beide Systeme liegen im Preis mit vergleichbaren Brennweiten gar nicht soo weit auseinander bis 200mm. Und mit den von mir angeführten Brennweiten kommt man eigentlich durch die ganze Welt…

Matthias

…ja, ich weiß: eigentlich…

Thomas Müller

Es sei denn, man braucht für Sport oder Wildtiere auch mal 400mm oder umgerechnet 600mm. Dann ist plötzlich Fuji wieder deutlich günstiger. Bei den Systempreisvergleichen sollte man aber auch noch abwarten, wie sich der Strassenpreis der X-H2s entwickelt. Wenn ich die ursprüngliche UVP der H1 richtig in Erinnerung habe, hatte ich für meine H1 weniger als die Hälfte der ursprünglichen UVP bezahlt. Das war kurz vor der Einstellung der Produktion und im Bundle mit dem Batteriegriff, vermutlich eine Abverkaufsaktion. Aber der Strassenpreis war auch zuvor schon sehr deutlich unterhalb der UVP des Herstellers gelegen.

Mirko

Fuji hat ja mit Panasonic am organischen Sensor rum gebastelt und mit Samsung am ISOCELL +, hätte es spannend gefunden wenn da mal was „anderes“ kommen würde. So eine Art „Fuji App Store“ würde ich begrüßen wo ich für kleines Geld Filmsimulationen oder ähnliches runter laden könnte 😎

Momo

Also bei denn ganzen x unter t und h und was weis ich ,tun mir die ganzen Foto Fach Verkäufer leid.Ob die wirklich alle kennen die in ihren Vitrinen stehen🤔.Obwohl zZ.sind sie ja meistens leer.Als hobby Fotograf tut man sich da doch mächtig schwer.

Uwe

Auf jeden Fall eine Displaykonstruktion, die es mir erlaubt, den Monitor zu kippen, ohne ihn erst ausklappen zu müssen. Die Displays der H2 und T4 sind fr mich ein No Go. Hat die T5 auch so ein Display, kaufe ich sie nicht.