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Fuji X-T4: Offizielle Pressebilder der neuen DSLM geleakt

Kurz vor der offiziellen Präsentation der Fuji X-T4 sind zahlreiche Pressebilder der neuen DSLM geleakt worden, die die Kamera von allen Seiten zeigen.

Präsentation der Fuji X-T4 in Kürze

So langsam haben wir alle wichtigen Informationen zur kommenden Fuji X-T4 zusammen. Die wichtigsten Spezifikationen der X-T4 sind bereits vor einigen Tagen geleakt worden, zudem ist auch schon bekannt, wie teuer die neue Kamera werden soll. Fehlten zuletzt noch einige hochauflösende Pressebilder, um die X-T4 von allen Seiten zu begutachten.

Zahlreiche Pressebilder geleakt

Diese Pressebilder haben jetzt am Wochenende über die Webseite Nokishita den Weg ins Netz gefunden. Die Bilder zeigen die silberne und die schwarze Version der X-T4 und bestätigen nicht nur, dass die Kamera im Vergleich zur X-T3 ein wenig größer geworden ist, vielmehr kann man auch nochmal das neue Display bewundern, das sich zum Schutz auch verkehrt herum an die Kamera anlegen lässt:

Die offizielle Präsentation der Fuji X-T4 soll am 26. Februar erfolgen.

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Robin

eNDLICH ein anständig schwenkbarer Monitor und IBIS.
Nur das und viel mehr bekommt man bei Olympus und Panasonic seit langem.
Wer wird den neuen Sony APS-C Sensor mit 43 MP/8K als Erster bringen – Sony selbst?

Tom

Sieht echt toll aus.
Auf den Bildern sieht es so aus, als wäre der Griff auch etwas ausgeprägter, was super wäre.
Einen Batterie-/Hochformatgriff Griff kann man auch montieren.

Jetzt muss ich nur noch die Akkulaufzeit wissen. 600-700 Bilder wären genial.

daniel

wie schon erwähnt, hat fuji hiermit nun seine videokamera. die photographie rückt immer weiter an die seite. display für vlogger und wegfall des fokuswahlrads sind zeugnis genug.

es fragt sich wie weit fuji gehen wird. werden zukünftige kameras wieder für die photographie interessanter werden?

Mirko

da die XT3 scheinbar im Programm bleiben soll muß man ja nicht zwangsläufig zur XT4 greifen. Mal abgesehen von der gestrigen Falschmeldung soll aber dennoch etwas später im Jahr ein Update für die XT3 kommen und wenn die Filmsimulationen mit an Bord sein sollten wäre für mich die Welt in Ordnung. Vielleicht ist es auch nur ein „Olympia Sonderauflage“ spannend dürfte dann eine XT5 werden…

daniel

hallo mirko, ich hätte ja nichts gegen den stabi gehabt (ohne gewichts und maßzuwachs). aber wenn die x-t3 den digitalen stabi bekommen sollte, ist die x-t4 ohnehin überflüssig für mich.

nein, interessanter ist für mich nicht was hier gerade geschehen ist, sondern welchen weg fuji einschlägt. leider geht es immer weiter weg von dem was ich von einer kamera erwarte oder wünsche. die kamera wird immer schwerer, größer, vloggeriger,… ich hoffte immer nur auf ein nachfolgemodell der x-t1, welche ich aber bei fuji nicht mehr erhalten werde.

die anderen modelle sind inzwischen auch nur noch mit einem fokusstick versehen. fn-tasten sind „dank“ des touchdisplays raus. ich kann hingegen nicht verstehen was ich mit einem fokusstick will, wenn ich ein touchdisplay habe.

mir gefällt der eingeschlagene weg ganz und garnicht. auch wenn das alle anders sehen wollen.

Mirko

daniel,
ALLE sehen das bestimmt nicht anders ?
Manchmal muss man Fehler begehen ( obwohl aus technischer Sicht es keine Fehler sind) um daraus lernen zu können. Fuji sollte nicht vergessen WARUM viele sich für dieses System entschieden haben und letztendlich wurde die XH1 auch erst zum „Verkaufsschlager“ wo sie für 1000€ erhältlich war. Wenn nun die XT3 wirklich via Update einiges „erben“ sollte sehe ich die XT4 in einer ähnlichen Position.

Maratony

Ich finde nicht dass sie sich damit für Vlogger oder Video ausschließlich stärkt. Ich finde sie wird einfach breiter in alle Richtungen. Sie ist halt ein Allrounder.

Und das mit dem Fojuswahlrad verstehe ich nicht. Ist doch alles beim alten oder sehe ich das falsch?

Mirko

Spot, Mittenbetont etc. sehe ich auch nicht mehr sonder nur noch Still/ Movie ?

Ingo

Hi Daniel,
das Fokuswahlrad ist genau dort, wo es immer war (vorne links unten, S/C/M).
Was sich geändert hat, ist doch das Wahlrad für die Belichtungsmeßmethode.
Und da muß ich ehrlich gestehen, mich hat das versehentliche Verstellen viel mehr geärgert.
So wie die Fotos wirken, ist der Handgriff der X-T4 deutlich besser konturiert, ohne gleich die Größe der X-H1 zu haben. Sie dürfte also auch ohne Handgriff besser in der Hand liegen, was ich wirklich begrüße.
Für die Fotografie wird die X-T4 nicht besser als die X-T3 sein, aber eine Video-Kamera so wie z.B. die Panasonic S1H ist sich doch ganz sicher nicht.
Ich könnte mir vorstellen, du änderst deine Meinung noch, wenn du Kamera mal in der Hand hattest.

Thomas Müller

Tatsächlich Ingo? An den kleinen Hebel des Wahlrads für die Belichtungsmessmethode kann man doch aus versehen kaum herankommen, wie schaffst Du das? Das Hebelchen ist doch durch den „Sucherbuckel“ und den Gehäuseabsatz gut geschützt. Ich habe das bei der H1 noch nie aus Versehen verstellt. Mir wäre es deshalb auch lieber, Fuji würde dieses Wahlrad beibehalten.

Aber sonst sehe ich das wie Du, die T4 sehe ich auch nicht als eine Abkehr von Fuji von der Fotografie, auch nicht ein bisschen oder ein klein wenig. Die T4 eignet sich nicht weniger für Fotografen, nur weil sie sich zusätzlich auch für Video besser eignet als ihr Vorgänger. Im Gegenteil sogar.

Ingo

@ Thomas
Fast immer, wenn ich die Kamera in die Hand nehme, ist der kleine Hebel verstellt. Er ist relativ leichtgängig und muß in der Fototasche irgendwo beim in die Hand nehmen verstellt werden. Oder auch beim Verstellen der Belichtungszeit.
Normalerweise nutze ich die Matrixmessung, bei einer DSLM sind Abweichungen ja schnell zu erkennen. Das ist auch nichts, was ich sofort zur Hand haben muß wie z.B. die ISO Verstellung.
Deshalb bin ich eigentlich ganz froh über die neue Anordnung der Bedienelemente.

daniel

ingo, welche neue anordnung? das einzige was sich jetzt ändert, du filmst jetzt ausversehen, wenn du wieder den hebel unbeabsichtigt verstellst.

daniel

ach stimmt. die taste für das quickmenue haben sie auch verlegt. gefällt mir auch nicht.

Ingo

@ Daniel
Das wäre ja blöd, wenn der Hebel genausoschnell verstellt werden kann.
Ist eben so, wenn ich die Belichtungszeiten ändere, komme ich gerne mal an den Hebel. Hoffe, der ist etwas schwergängiger.

Ingo

@ Daniel
Das hintere Wahlrad ist größer und wohl auch griffiger geworden, der Q-Knopf hat eine dedizierte Position bekommen, die vermutlich im Dunkeln viel besser zu finden ist und an der Oberseite hat der FN-Knopf eine neue Position gefunden.

joe

Wäre ich bei Fuji, würde ich die sofort kaufen, alleine schon wegen FHD 240B/s!

Ingo

Was wäre eigentlich, wenn Olympia tatsächlich nicht stattfinden würde?
Gerade Hersteller mit etwas verfrüht auf den Markt gebrachten Kameras ohne gravierende Änderungen (Olympus, Nikon D6) würden noch ziemlich lange mit „veralteter“ Technik am Markt sein, ohne den Werbeeffekt von Olympia zu haben.
Der nächste Upgrade-Zyklus wird ja vermutlich wieder im normalen Rahmen sein, also länger dauern.
Hersteller wie Fuji (IBIS im kleineren Gehäuse) und gerade auch Canon (DSLM/DSLR Mischung) haben die kürzere Zeit zur Entwicklung ja sinnvoll genutzt.

Tom

Ja, bleibt abzuwarten ob die Olympischen Spiele stattfinden.
Beim jetzigen Stand rechne ich eigentlich damit, dass sie nicht stattfinden. Mal schauen, ob sich die Lage bis dahin bessert.

Ich bin auch gespannt, ob es bei den ganzen neuen Kameras zu Lieferengpässen kommen wird. Ein Großteil der Teile dürfte sicherlich aus China stammen und bei anderen Produkten wurden schon Lieferengpässe angekündigt.

Ingo

@ Tom
Ja, Lieferengpässe könnte sicher schon kommen.
Allerdings würde ohne Olympia der Werbeeffekt nicht so stark sein und vielleicht auch der Bedarf an neuen Kameras für das Ereignis.

Mace

Ich hatte ja auf eine X-T3 mit IBIS gehofft, allerdings auch mit den Bedienelementen der X-T3. Der Wegfall vom Belichtungsmessungsschalter und das Schwenkdisplay stören mich jetzt allerdings mehr, als ich mich über IBIS freue.
Aus eigener Erfahrung (hab ja auch eine Pen-F) kann ich sagen, dass diese Displaymechanik das Handling für die Fotografie verschlechtert, Videografie kann ich nicht beurteilen, ich filme nie.
Was ich nicht verstehe ist, warum die X-T Reihe jetzt auf Video getrimmt wird, wo doch die X-H Reihe dafür vorgesehen war.
Gerade bei einem Flaggschiff hätten sie auch eine bessere Displaymechanik verbauen können, siehe Panasonic S1H oder Sony Alpha 77 / 99 Serie.
Naja, warten wir auf die X-T5, vielleicht machen sie es da wieder besser.

daniel

dito

Alfred Proksch

Hallo Mace

Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich hatte mir zusätzlich eine X-Pro3 für den Umhängebeutel vorgestellt, weil sie ohne Höcker schön klein und flutschig in die Tasche rutscht.

Als ich damit einen „Probetag“ hatte war sie wegen der unglücklichen Handhabung (Display) für mich aus dem Rennen.

Anscheinend verspricht sich Fuji mit dem aus der optischen Achse ausgeklappten Display und IBIS den Video affinen Kunden anzulocken. Mir hätte ein neigbares Display genügt. Meistens habe ich es sowieso abgeschaltet. Also weiterhin X-T3 benutzen und wie Du auf eine Fotografen X-T5 hoffen!

Tom

@Mace

Das, was du beschreibst, erlebt man leider bei allen Herstellern. Die Kameras werden immer mehr in Richtung Video entwickelt. Die Handhabung und Bedienung für reine Fotografie bleiben da mittlerweile oft auf der Strecke.
Ich habe nie verstanden, warum man sich eine derartige Kamera kauft, wenn man nur filmen möchte. Dafür gibt es doch spezielle Videokameras, die doch dafür eher geeignet sein sollten oder liege ich da falsch bzw. kann mir jemand erklären, warum viele Leute fürs Filmen auf eine DSLM zurückgreifen?

Ich würde mir eine DSLM wünschen, die komplett auf das Video Zeug verzichtet und die dafür perfekt zum Fotografieren geeignet ist. Mit Bedienelementen, die perfekt ausgerichtet sind.

Pentax bietet bei ihrer K1 / K1II alles, was für die Fotografie benötigt wird und hat die Kamera perfekt durchdacht. Dafür blieben die Videofunktionen ziemlich zurück. Leider ist die K1 nicht für meine Arbeit geeignet.

Mace

Die Pentax K1 ist tatsächlich ne interessante Kamera (leider Spiegelreflex) mit einer ansprechenden Displaymechanik. Hab sie bisher aber nicht testen können, abgesehen von kurz in die Hand nehmen auf der Messe.

Mirko

Ganz deiner Meinung Mace

Ingo

Um mal etwas fair gegenüber Fuji zu bleiben, es ist schon sehr wichtig, eine große Masse an Käufern anzusprechen.
Die X-T4 ist vermutlich auch als Volumenmodell gedacht, anders als die X-Pro3 muß sie einfach auch das bieten, was andere auch am Markt haben. Und das möglichst Fuji-like umgesetzt.

Mace

Naja, sprechen sie jetzt eine breitere Masse an? Ich denke nicht, jetzt sind zwar die Filmer glücklicher, was man so im Forum liest sind dafür diejenigen, die fotografieren verprellt worden.

Ingo

Das Forum repräsentiert mit Sicherheit nicht die breite Masse.
Ich selber interessiere mich auch nicht besonders für Video.
Aber wenn ein Käufer im Laden steht und der Verkäufer ihm dann zeigt, was die anderen APS-C Kameras alles tolles im Video-Bereich können und nur die Fuji nicht, dann ist das sicher kein Kaufargument.
Fotografieren kann ja jede Kamera.
Vergiss eins nicht, gerade die jüngeren Käufer sind es gewohnt, reibungslos auch mal ein Video im Social-Media-Kanal hochzuladen.
Ganz zu schweigen von den Making-Of-Clips in der Auftragsfotografie.
Und ganz ehrlich, wo ist denn da das große Problem der elektronisch integrierten Video-Funktionen.
IBIS und einen größeren Akku braucht Fuji sowieso, jedenfalls solange nicht alle Objektive einen OIS integriert haben. (Daher der größere Formfaktor).
Und ein einziger Umschalter, nicht mal eine extra Video-Aufnahmetaste, ist ja nun nicht wirklich ein Schwenk zur Video-Kamera.
Der Sensor ist ja offensichtlich auf Foto getrimmt auch auch der AF von den Daten her.

Helmut

Warum steht auf dem unteren Rad links auch „HDR“ zum Einstellen? Das gab es ja an der X-T3 nicht. Rechnet die X-T4 etwa die Bilder aus Belichtungsbracketing selbst zusammen und macht noch in der Kamera EIN Bild daraus? Sowas gibt es ja bei anderen Kameras auch.

Ingo

Mal zum Thema Display und Klappmechanismus.
Ich finde ein solches Konzept eigentlich nur konsequent von Fuji gelöst.
Wenn man schon Video in einer Kamera anbietet, dann auch mit Ibis. Und mit einem Display, das gut und klar von allen Seiten für Video einsehbar ist.
Für Fotografen ist das Konzept ebenfalls konsequent, finde ich. Und zwar deshalb, weil man das Display komplett und sicher umklappen kann und die Kamera dann wieder zu einer fast reinen Fotokamera wird.
Ebenfalls gefällt mir das Konzept bei Fuji, zwischen Video-Kamera und Foto-Kamera so konsequent umschalten zu können, daß sich Video und Foto eigentlich nicht in die Quere kommt.
Aber das ist natürlich nur meine Meinung, andere (Daniel?) können das völlig anders sehen.

Mace

Das komplett und sicher umklappen, geht auch mit anderen Konzepten, siehe S1H oder Alpha 77/99 (welche ich bisher am besten fand).
Das Problem bei diesem Konzept ist, wenn ich das Display klappen will, zum einen die Kamera deutlich breiter wird und zum anderen verlässt das Display die optische Achse, was das Ausrichten wie ich finde durchaus erschwert.
Ich hab schon mehrere Displaymechaniken verwendet, auch diese, welche ich für die Fotografie mal abgesehen von einem starren Display oder der X-Pro 3 Variante am ungeeignetsten finde. In der Pen F hab ich das Display meistens eingeklappt, weil es mich sonst nervt.

Ich schätze mal, das diese Variante des beweglichen Displays die für die Hersteller „preisgünstigste“ um nicht zu sagen billigste Variante ist und sie deshalb bei so vielen zum Einsatz kommt.

Ingo

Hi Mace,
naja, die S1H hat schon eine tolle Mechanik. Die ist nur völlig untauglich für die X-T4. Schau mal, was die für einen Platz einnimmt. Das mag ja ok sein für eine (zu-) große Vollformat DSLM. Das Gehäuse der Fuji wäre mit Sicherheit noch dicker geworden.
Abgesehen davon, die Mechanik ist wirklich gut durchdacht.
Die Mechanik der X-T3 finde ich zwar gut zentriert, aber hier ist mir eigentlich immer das Sucherokular im Bild.
So instabil kann Fuji das eigentlich nicht konstruiert haben, da gäbe es dann vermutlich doch zuviele Beschwerden der Fotografen.

daniel

ingo, ich hasse dieses display. das ist photographie betreffend das sinnloseste display das ich auf dem markt kenne. sei denn man liebt es sich selbst zu photographieren. das was ich bisher in fuji sah, machte man mit diesem teil innerhalb kürzester zeit kaputt. ich konnte die umstellung von x-t100 zu x-t200 schon nicht verstehen. aber was solls. das ist die einsteigerkamera. auch die x-pro3 konnte ich nicht verstehen. aber was solls. das ist konsequent umgesetzt was man scheinbar in der x-pro3 zu sehen glaubt. nun aber das spieldisplay an einer (in meinen augen nicht mehr) profi-kamera.

das display, das verlegen des quickmenues und das abschaffen der direktwahl für die belichtungsmessung, sind in meinen augen das dümmste was fuji jemals dieser kamera antun konnte. das schlimmste dabei ist, es gibt nichtmal mehr eine alternative auswahl. das ist die letzte kamera mit fn-tasten ohne auf dem display rumspielen zu müssen.

vollendet den schrott und verpasst das display der x-t40. super. dann könnt ihr die „fn-tasten“ auch noch weg klappen.

Ingo

Hey daniel,
du machst mir angst ;-). Ein Display zu hassen klingt ja heftig.
Aber ja, ich wäre ebenfalls enttäuscht, würde für mich wichtige Funktionen bei Fuji nicht mehr dabei sein.
Tut mir ehrlich gesagt etwas leid für dich, weil ich das auch bei anderen Herstellern ähnlich konzipiert sehe. Und nach allem, was ich über dich weiß, wäre eine Panasonic S1 ja deutlich zu groß als System trotz des guten Displays.
Ich freue mich allerdings darauf, das Display mal komplett wegklappen zu können.
Schau dir mal die „echten“ Profikameras an. Das ist das Display fest verbaut.
Und ja, die X-Pro 3 hat für mich auch kein wirklich sinnvolles Display-Konzept. Vielleicht ändert Fuji das ja bei der X-Pro 4 wieder.
Was ich aber völlig verstehe ist, man muß seine Kamera mögen. Das gehört einfach zur Freude an der Fotografie dazu.

daniel

ingo, das einzig für mich sinnvolle bedienkonzept für eine kamera hatten die x-t1, x-t2 und die x-t3. als ich damals in die digitale systemphotographie einstieg, entschied ich mich für die x-t10. diese hatte das zweitsinnvollste bedienkonzept. seither wartete ich auf eine x-t mit bedienkonzept der x-t1 mit moderneren innereien (schnellerer autofokus, höhere dynamik,…) mit wetterschutz und so kompakt und leicht wie die x-t1, um mir diese anzueignen. die x-t2 wurde größer und schwerer. also wartete ich auf die x-t3, welche wieder größer und schwerer wurde. daraufhin hoffte ich auf die x-t4, welche nicht nur größer und schwerer wurde, sondern auch komplett das alte und herausragende konzept verlies. du kannst dir vielleicht vorstellen, wenn man fünf jahre wartet steigert das natürlich auch die enttäuschung. wenn du mich fragst, läuft fuji hier einem schatten hinterher. sie sind, wie du schon bemerkt hast, auf dem gleichen weg wie die anderen hersteller. einheitsbrei halt. panasonic kommt für mich nicht mehr in frage außer vielleicht der gx-reihe. leider haben sie aber der gx9 den wetterschutz entrissen. interessant wären die olympus omd em5ii, welche aber leider auch diesen bescheidenen bildschirm hat. außerdem sind schnelle schüsse nicht möglich, da man immer eine zweite hand braucht um die… Weiterlesen »

Ingo

@ Daniel, interessant, wie unterschiedlich wir das sehen. Während ich die Entwicklung der X-T Serie als ziemlich konstant betrachte, ist gerade die X-E3 für mich deutlich schlechter als die X-E2 geworden. Ich habe allerdings für die X-T1 den Batteriegriff, da sie ansonsten für mich einfach nicht griffig genug ist. Die X-T2 habe ich nicht, da ist der Autofokus dann doch nicht so schnell wie ich ihn mir wünsche. (Von der X-T1 hatte ich das noch nicht erwartet, von der X-T2 eigentlich schon). Die X-T3 hat für mich mit einem kleinen chinesischen Griff-Anbau (mit Arca-Swiss Stativhalterung und einem etwas größeren Griff) genau die richtige Größe. Allerdings hält die Batterie wirklich nicht lange, das ständige Wechseln nervt. Der Autofokus dagegen ist für mich jetzt gut nutzbar. Die X-T4 scheint ja nun den für mich passenden Formfaktor mit dem besseren Griff zu haben. Und die Batterie wurde verbessert, ebenso die Autofokusgeschwindigkeit. Insofern hat sich die Reihe in meine Richtung entwickelt. Der Formfaktor ist schön balanciert mit dem 16-55. Andererseits hat die X-E3 irgendwie weniger Stabilität. Wenn man am Gehäuse drückt, sieht man das auch am Display. Die kleine hintere Daumenablage wackelt (habe sie dann wohl in der Serie verbessert) und der Lack der… Weiterlesen »

daniel

ingo, mich persönlich stört das gleiche an der x-e3 wie dich. das stört mich aber auch an allen anderen kameras die fuji in den letzten zwei jahren auf den markt brachte (außer x-t3). aber ich kann es bei der x-e3 noch verstehen. kaufen werde ich mir sie nicht. da kann ich auch wirklich gleich beim smartphone bleiben. ich weiß auch nicht, ob fuji je eine kamera gebaut hat die eine bessere farbtreue hatte als die x-e2s. bei fuji sehe ich auch nicht den griff als herausragend wichtig. was fuji vor allem ausmacht ist der spaß die kamera in die hand zu nehmen. das versteht/verstand fuji besser als jeder andere hersteller. wenn ich einen besseren griff will, schraube ich mir diesen an, wie du es gemacht hast. will ich mehr akku, klemme ich den akkugriff an. so einfach sehe ich das. aber leider geht fuji ab von seinem weg. also wird sie eine kamera wie jede andere. ingo, die g9 ist ganz sicher eine tolle kamera. aber sie hat das gleiche beschissene display wie die x-t4, omd em5, finepix s1,… wie gesagt. mit dem müll kann ich nichts anfangen. dazu kommt dieses pseudorädchen anstelle des steuerkreuzes. mehr fummelei als nutzen. riesen… Weiterlesen »