Fujifilm Kameras

Fujifilm: Noch zwei neue Kameras im Jahr 2019?

Fujifilm hat in letzter Zeit zwei neue Kameras registriert, die beide noch im Jahr 2019 präsentiert werden könnten.

Zwei registrierte Kameras von Fujifilm

Nicht nur Nikon hat in letzter Zeit einige neue Kameras registriert, auch Fujifilm hat Zulassungen für zwei neue Modelle beantragt, wie die Kollegen von Nokishita herausgefunden haben. Normalerweise beträgt die Zeitspanne zwischen der Registrierung einer neuen Kamera und der offiziellen Präsentation rund ein bis vier Monate, dementsprechend ist es nicht unwahrscheinlich, dass beide neue Kameras noch 2019 präsentiert werden. Alternativ wird es wohl Anfang des nächsten Jahres soweit sein, Fuji präsentiert ja traditionell ganz gerne im Januar oder Februar neue Produkte.

Die beiden neuen Fuji Kameras hören auf die Bezeichnungen FF190001 und FF190002 und bei der FF190002 weiß man auch schon mit ziemlicher Sicherheit, um welche Neuheit es sich hier handeln soll – die Fuji X-Pro3 nämlich. Dass die X-Pro3 im Herbst 2019 vorgestellt werden soll, das wird schon seit einigen Monaten gemunkelt. Dementsprechend passt es ins Bild, dass es sich auch bei einer der beiden neuen Kameras um die X-Pro3 handeln soll.

Keine X-H2, stattdessen…?

Die zweite Neuheit gibt uns aktuell aber noch Rätsel auf, da es keine konkreten Hinweise gibt, um welche Kamera es sich hier handeln soll. Viele werden im ersten Moment vielleicht an die Fuji X-H2 denken, da bei der X-H1 aktuell einige größere Rabattaktionen laufen. Doch die normalerweise verlässliche Webseite Fujirumors ist sich zu 100 Prozent sicher, dass es sich bei der FF190001 nicht um die X-H1S oder X-H2 handelt. Genauso wenig soll es die Fuji X100V sein.

Denkbar wäre natürlich die Präsentation der X-E4, alternativ könnte Fujifilm auch eine neue DSLM für Einsteiger präsentieren. Lassen wir uns einfach überraschen, welche Gerüchte in den nächsten Wochen noch so auftauchen werden.

Welche neue Kamera von Fujifilm würdet ihr euch wünschen, abgesehen von der X-Pro3?

via: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

31 Kommentare

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  • Also ich bin wirklich gespannt was die XPro3 zu bieten haben soll. Die XT ist ja ne wunderbare Kamera, kam aber bisher immer vor der Pro. Jetzt muss eigentlich die Pro mindestens mit der gleichen Performance glänzen können. Aber was kommt da wohl noch?
    Ich tippe ja, weil es als einziges Sinn ergibt, auf viele Pixel. Den IBIS wird wohl nur die H haben dürfen.

  • Bis Anfang des Jahres habe ich einige Fuji-Kameras genutzt und weder eine X-H1 (kein neuer Sensor, nicht pausenlos schnell genug) noch eine X-T3 (kein IBIS, Verluste bei High-ISO- höheres Bildrauschen) haben mich restlos überzeugt oder gar zum Neukaufen angeregt.
    Also alles bis auf ein paar sehr gute Objektive abgegeben.
    An dem Zustand kann allenfalls eine X-H2 mit wesentlichen Verbesserungen etwas ändern.
    Die X-T Baureihe braucht, wie alle anderen Fujikameras auch, für mich immer ein Zusatz-Griffpolster – daher ist die X-H spannender.
    Aber wenn jetzt die versprochene Sony 7000 kommt und die nicht zu deutlich kastriert ist und dazu 2.8er Zooms – dann brauchen die allermeisten wohl Fuji nicht mehr.
    Die werbewirksame Farb- u Filterdifferenzierung wird nur wenigen reichen, auch die Retrobedienung ist allenfalls im Studio und bei ruhiger Fotografie eine gute Option und von den Objektiven sind jetzt schon erschreckend viele „veraltet“.
    Die Halbformat-Kameras von Fuji stecken in einer Sackgasse und allenfalls ein besonderer Hybridsucher könnte da ein Ausweg sein.
    Denn am Sucher werden sich weiter viele Foto-Geister scheiden. Die X-PRO ist ein interessanter Weg, aber deutlich verbesserungswürdig.

    • @Cat

      Gerade wenn man vorwiegend Personen fotografiert sind die Farben für viele wichtiger als das letzte Quäntchen an Bildqualität, denn es erleichtert die Arbeit (oder das Hobby) immens. Fuji und Canon haben meiner Meinung nach die besten Farben direkt aus der Kamera und solange das so ist haben beide ihre Berechtigung!

      • Bei mir entstehen Farben in der Bildbearbeitung oder eben im Objektiv. Das mit der Kamera finde ich von Fuji überstrapaziert. Und für Porträts bekomme ich mit extrem lichtstarken Objektiven in jedem System tolle Farben.
        Da keine zwei Menschen auf dem Planeten die gleichen Farben sehen – Farben ja tatsächlich auch so wie viele sich das vorstellen, gar nicht existieren – ist die Diskussion hochgradig akademisch und kein Punkt und kein Kaufgrund für Fuji.

      • @Cat
        Dann braucht man ja da um die Farben auch kein großes Aufhebens machen von wegen Kalibrierungen und Farbtests und solchem sinnlosen Quatsch.

      • @Cat,

        weil Farben wie Du richtig bemerkt hast von jedem anders gesehen werden hat man sich auf „Normlicht“ Arbeitsplätze geeinigt. Da sind dann das Auflicht zur Betrachtung von Mustern aller Art und die Monitore auf 5.000° Kelvin kalibriert um eine einheitliche Beurteilung der Farben zu erlauben.

        Alle meine Lichtquellen im Studio und auch die Systemblitze sind auf diesen Wert fixiert. Die Kameras sind ebenfalls kalibriert. Nichts bleibt irgend welchen Automatiken und deren Zufällen überlassen.

        Deswegen habe ich immer einen Sekonic Spectromaster C-700R mit in der Fototasche. Das erleichtert es sehr Stimmungen perfekt einzufangen, zu verstärken oder zu beseitigen, weil ich auf die Technik gezielt Einfluss nehmen kann.

    • Es kommt immer darauf an was ich an Prioritäten setze.

      @Cat braucht etwas anderes als ich. Wenn er Bildrauschen bemängelt verwendet Cat wahrscheinlich den falschen Konverter oder ist im JPEG Modus unterwegs.

      Wie gut der Fuji IBIS funktioniert habe ich an meiner GFX100 festgestellt, die ist damit tatsächlich „Hand tauglich“ geworden. Den hätte ich gerne in einer neuen X-Pro3.

      Bisher hatte ich keine Probleme damit das die X-T3 keinen IBIS hat, denn meistens arbeite ich sowieso vom Stativ.

      Was mich an einer geliehenen X-Pro2 fasziniert hatte waren zum einen der klare optische Sucher in Kombination mit dem elektronischer Sucher und das sie keinen Sucher Höcker hat. Gerade mit dem 2/23mm und dem 2,8/80mm war das eine geniale Geschichte für meinen Umhänge Beutel. Sie war unauffällig, manche meinten sogar man müsse einen Film einlegen weil das Retro Design das suggeriert.

      Eine X-Pro3 mit IBIS und sie gehört mir !!!

      @joe, da bin ich ganz Deiner Meinung, was die Farben angeht ist Fuji und Canon bei mir vorne dabei, einen frommen Wunsch hätte ich in Richtung Fuji X-Pro3 doch noch: Bitte so wie bei meiner GFX100 die Möglichkeit schaffen Dateien auch mit 16 Bit Farbtiefe abspeichern zu können. Das wäre „das Gelbe“ vom Ei.

    • @Cat
      Klar, kann jeder so finden, wie er will.
      Für mich z.B. ist eine straighte Bedienung gerade wenn es hektisch wird extrem wichtig. Das beruhigt. Ich habe noch nie soviel auch in schnellen Situationen manuell eingestellt. Das spricht für mich für die Bedienung der Fujis.
      2,8er Zooms hat Fuji auch. Wenn das das Hauptaugenmerkt ist, käme doch Vollformat eher in Frage. Die Linsen sind dann ja ähnlich teuer und groß. Und Spiegelloses Vollformat gibt´s ja nun wirklich schon wie Sand am Meer.

    • Man kann Funktionen der Fuji-Drehräder auch auf Fn-Tasten/Drehräder/Wischgesten legen und erhält damit eine ähnlich Bedienung wie bei Canon/Sony/Nikons etc auch. Das war Dir doch sicher bekannt, Cat?

      Was Sony bringen wird, steht ja noch sehr in den Sternen. Aber wenn Sony VF-2,8er Linsen bringen wird, dann werden diese ähnlich gross und schwer wie die der Konkurrenz werden. Wer dann tatsächlich eine APS-C mit schweren und grossen 2,8er VF-Linsen schleppen will, kann das ohne weiteres machen. Aber diesen Kundenkreis hatte Fuji mit seinen APS-C noch nie angesprochen, zumindest nicht solange diesen Kunden die Ausrüstung nicht zu gross und zu schwer geworden war.

  • Vielleicht ist es ja auch die modulare GFX, an der Fuji arbeiten soll. Ein weiterer recht zügiger Ausbau des Mittelformats würde m. M. n. Sinn ergeben.
    Es könnte auch etwas sein, was ich bei Fuji vermisse, eine 4K fähige Bridge-/ Superzoomkamera, die viele Anbieter haben und die in der Preisrange unter 1000 Euro ganz gut laufen.

  • Alle Hersteller oder Kameras mit kleinen Sensoren geben sich nicht mehr viel. Und mit kleinen meine ich Sensoren bis zum VF.
    Nur eine Mittelformat wie eine GFX100 würde mich noch reizen. Mal sehen …

  • Für mich ist der IBIS beim 100-400 ja wirklich erstaunlich. Auch viele Kollegen und Bekannten, denen ich den IBIS gezeigt habe, sind einigermassen erstaunt über die Leistungsfähigkeit.
    Von daher gesehen würde ich mich auch mehrere Gehäuse mit einem ähnlich leistungsfähigen IBIS bei Fuji wünschen.
    Ansonsten ist die X-T3 schon eine feine Kamera, eine X-E4 und die X-Pro3 werden anzunehmenderweise ähnlich aufgebaut sein.
    Einen großen Vorteil hat die X-E3 ja. Sie passt als Zweitgehäuse auch in die allerkleinste Ecke der Fototasche. Da wäre eine X-E4 mit dem AF der X-T3 sicher eine super Sache.

  • da habe ich eine etwas längere wunschliste:
    – eine x40 mit einem 1zoll-sensor
    – eine x80 und zwar einfach nur als nachfolger der x70 mit einem telekonverter neben dem weitwinkelkonverter. außerdem sollte unbedingt ein filtergewinde am objektiv sein.
    – außerdem schrieb oben einer von einer x-m2. das ist eine verdammt gute idee. leider schaffen die es ja nicht ein klappdisplay in die x-e-reihe zu bringen. also ist die folge, daß wir wieder eine m brauchen. 🙂

    • Hallo Daniel und Gerald,
      ich besitze die X 30 geniale Kamera für den kleinen unauffälligen Einsatz.
      Eine X40 von Fuji das wäre was und mit einem 1 Zollsensor sollte die ebenfalls sein evtl. für Detailaufnahmen mit etwas längerem Zoom (ich weiss das wird schwierig technisch umzusetzen).
      Ideal für mich 24mm-mindestens 120mm.
      Alternative eine X100 Zoom von 24-100mm 2,8
      Eine Alternative für mich wäre die XE 4 mit Klappdisplay und Blitz eingebaut, da ich auf Reisen nicht unbedingt einen Blitz mitschleppen möchte und extra für etwas aufhellen nervt das zusätzliche Gefummel.
      Und nicht soviel Bedienung auf dem Touchdisplay sondern einfach belegte Räder und Tasten.Dass Fuji das könnte sieht man an den Xt und X Pro Modellen. Ansonsten klein kann Panasonic gut.
      Herzlichen Gruß
      Peter Wagner

  • Eigentlich macht nur eine X-PRO 3 Sinn. Die Fotoverkäufe gehen zurück, die Käufer werden nicht mehr. Wer heute eine Kamera hat, wird diese nicht schon nach kurzer Zeit ersetzen. Es würde für den Hersteller im Prinzip schon ein neues Objektiv reichen um im Gespräch zu bleiben. Überhaupt wundert mich daß noch eine Kompakt erscheinen soll.

  • Fuji ist mir als Kameramarke sehr sympathisch. Die Kameras machen Spaß und die Objektive sind top. Aber ich vermisse auch hier wirkliche technische Neuerungen. Die X-T3 zum Beispiel ist eine exzellente Kamera, aber der X-T2 lediglich im Autofokus überlegen. Sollte die Pro3 lediglich den gleichen Sensor erben und ein Klapp-Display, dann wird es für die meisten Nutzer kaum Gründe für einen Umstieg geben.

    • Fototechnisch betrachtet würde ich dir schon zustimmen. Da sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen in meinen Augen relativ marginal, so dass man sich sicher überlegen wird, ob man jeden Entwicklungsschritt zu einem Nachfolgemodell mitgehen muss. Was mich zum Schritt von der T2 auf die T3 bewogen hat, waren die Videoqualitäten der T3. Schmerzhaft ist da schon das Fehlen des IS, den wiederum die H1 hat, nur eben wiederum nicht die tollen Videocodecs der T3. Die H2 wird sicher wieder die Technik der T3 mit dem IS verbinden und vielleicht noch einige zusätzliche Features bringen wie evtl. Pixelshifting und sowas. Problematischer wird dann schon für Fuji der Schritt zur T4. Viele erwarten da ja den Einzug des IS, was wiederum dann die H-Reihe überflüssig machen würde. Da muss sich Fuji was einfallen lassen.

      • Kann möglich sein. Aber nach der T1 kam die T2 und danach die T3. Deshalb gehe ich hier erstmal von einer T4 aus.

      • Dachte nur in China, aber ich bin kein Fernostkenner. Jedenfalls hat Panasonic keine Angst vor einer GH4 gehabt. Mir ists aber auch relativ Schnuppe wie der Nachfolger der T3 heißen wird. Ich schreibe hier T4, damit jeder weiß, von welcher Kamera ich rede. Nimms als Arbeitstitel.

  • Wie ihr alle wisst sind Fuji Produkte meine Gerätschaften. Nicht weil die Anderen schlechter oder Fuji um so viel besser wäre, sondern weil Fuji bezahlbares Mittelformat bietet. Des weiteren ist der 26,1 Megapixel APS-C X-Trans CMOS 4 Sensor durchaus in der Lage dem üblichen Vollformat Paroli zu bieten sofern der CaptureOne RAW Konverter verwendet wird.

    Was immer da noch mit APS-C Sensor kommen wird ist für mich von Interesse weil ich für das X-T System einige sehr gute Festbrennweiten besitze.

    Ich weiß das jetzt alle die ein anderes System verwenden monieren werden was den Fuji Modellen angeblich alles fehlt und das dabei auf verschiedene Foren verwiesen wird (die alle voneinander kopiert haben) wo die unmöglichsten Behauptungen immer wieder und wieder verbreitet werden.

    Wenn Testbedingungen im Vorfeld veröffentlicht werden und wiederholbar sind kann ich diese nach Prüfung der Testabfolgen als akzeptabel erachten, weil nur dann sind sie seriös.

    Alles andere sind bestenfalls persönliche Erfahrungen meistens aber nur mit nichts hinterlegte Meinungsmache.

    Leute das langweilt ungemein.