Instax wächst weiter, und Fujifilm zieht nach. Neben einer neuen Square-Kamera gibt es mehr Kapazität für Sofortbildfilm.
Fujifilm baut die Produktion von Instax-Filmen weiter aus. Der Konzern investiert rund 3 Milliarden Yen (ca. 16,5 Millionen Euro) in zusätzliche Fertigungsanlagen am Standort Ashigara in der Präfektur Kanagawa, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung mitteilt.
Volle Kapazität ab Frühjahr 2028
Die neuen Anlagen gehen ab Frühjahr 2027 schrittweise in Betrieb und sollen ab Frühjahr 2028 voll laufen. Die Produktionskapazität liegt dann rund 20 Prozent über dem Niveau des Geschäftsjahres 2026. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 steigt sie um etwa 70 Prozent.
Die neuen Anlagen gehen ab Frühjahr 2027 schrittweise in Betrieb und sollen ab Frühjahr 2028 voll laufen. Die Produktionskapazität liegt dann rund 20 Prozent über dem Niveau des Geschäftsjahres 2026 und etwa 70 Prozent über dem von 2022.
Instax meldet seit 2021 jedes Jahr einen Rekord
Fujifilm erweitert die Filmproduktion in Ashigara damit zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres. Im Dezember 2025 hatte der Hersteller rund 5 Milliarden Yen (ca. 27 Millionen Euro) investiert, um die Kapazität ab Frühjahr 2026 um etwa zehn Prozent zu erhöhen. Im Quartalsbericht vom August nennt Fujifilm das größere Filmangebot bereits als einen Grund für den Umsatzanstieg im Instax-Geschäft.
Fujifilm begründet den Ausbau mit der weltweit wachsenden Nachfrage. Bis Ende des Geschäftsjahres 2024 hat der Hersteller mehr als 100 Millionen Instax-Geräte verkauft. Im Geschäftsjahr 2025 erreichte die Sparte einen Umsatz von 200 Milliarden Yen (ca. 1,1 Milliarden Euro) und damit zum fünften Mal in Folge einen Höchstwert.
Zuletzt verkauften sich vor allem die Instax Mini Evo, die Instax Wide 400 und die im April eingeführte Instax Mini 13 gut. Zur Instax-Reihe gehören allerdings längst nicht mehr nur klassische Sofortbildkameras. Die Instax Pal 2 ist eine 87 Gramm leichte Digitalkamera, die ihre Bilder kabellos an einen Instax-Drucker schicken kann. Im September führte sie die Bestsellerliste des US-Händlers B&H Photo an, noch vor der OM System PEN und der Canon EOS R8 Mark II. Die Instax Mini Evo Cinema nimmt kurze Videoclips auf und bringt sie per QR-Code auf Sofortbilder, das US-Magazin TIME zählt sie zu den besten Erfindungen 2026. Fujifilm setzt solche Modelle gezielt ein. Laut General Manager Yuji Igarashi sollen Kameras, die Spaß machen, möglichst vielen Menschen einen Einstieg in die Fotografie bieten.

Instax Square 2 folgt auf die SQ1
Auch bei den Kameras übersteigt die Nachfrage teilweise das Angebot. Für die Instax Square SQ1 nimmt Fujifilm in Japan seit Juli vorübergehend keine Bestellungen mehr an, weil die Produktion nicht hinterherkommt. Mit der Instax Square 2 bringt der Hersteller nun ein neues Modell für das quadratische Format. Die SQ1 ist seit 2020 auf dem Markt, gegenüber dem Vorgänger fällt das Gehäuse der Square 2 deutlich runder aus.

Die Square 2 belichtet automatisch und passt auch den Blitz selbst an. Die Entfernung stellt ihr über einen Drehring am Objektiv in drei Stufen ein, für Nahaufnahmen und Selfies, für Alltagsmotive und für Landschaften. Neu ist ein Schalter mit zwei Farbfiltern, der die Bilder wärmer oder kühler färbt. Dazu kommen ein Selfie-Spiegel und vier AA-Batterien als Stromversorgung.
Die Kamera kommt Ende Oktober in den Farben Slate Blue, Misty White und Brick Red für 109,99 Euro in den Handel. Zeitgleich erscheint der Film Instax Square Soft Haze mit geringerer Sättigung und weniger Kontrast, ein Pack mit zehn Aufnahmen kostet 11,99 Euro.
via: PetaPixel


Genau um den Spaß an Bildern geht es. Dabei ist es egal ob diese aus einer Systemkamera oder einer Fuji Instax stammen. Das SOFORT in den Fingern haben ist der Erfolg! Dazu der Drucker für die Smartphone Bildchen, genau das fördert den Filmverkauf! Klasse gemacht vom Fuji Konzern!