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Fujinon GF 19-35mm T3.5: Fujifilms weitwinkligstes Cinema-Zoom fürs GFX-System

Fujifilm hat mit dem Fujinon GF 19-35mm T3.5 PZ OIS WR den bislang weitwinkligsten Cinema-Zoom fürs GF-Format vorgestellt, gedacht für Filmschaffende mit der GFX Eterna 55.

Zweiter Baustein der GF-Cinema-Reihe

Das GF19-35mm T3.5 PZ OIS WR ist das zweite motorisierte Power-Zoom für Fujifilms Cinema-Ökosystem und ergänzt das bereits zur GFX Eterna 55 vorgestellte GF32-90mmT3.5 PZ OIS WR. Beide Objektive teilen sich dieselben Außenmaße, zudem hat Fujifilm die Bedienung von Zoom und Fokus zwischen den beiden Linsen angeglichen. Wer am Set zwischen Weitwinkel und Standardbrennweite wechselt, muss sich also nicht neu einstellen, Ringe und Bedienlogik bleiben gleich.

Die Brennweite von 19 bis 35 mm entspricht umgerechnet etwa 15 bis 28 mm im Kleinbildformat und ist ein praxisrelevanter Weitwinkelbereich für Reportage- und dokumentarische Aufnahmen.

Konstante Blende und “kompakte” Bauweise

Optisch stecken 23 Elemente in 15 Gruppen im Objektiv, darunter vier ED-Elemente und drei asphärische Linsen zur Reduktion von Abbildungsfehlern. Die Blende bleibt über den gesamten Zoombereich konstant bei T3.5, die 13-lamellige Iris soll für ein rundes Bokeh sorgen, auch bei abgeblendeten Werten.

Für die Filmer unter euch dürfte vor allem interessant sein, dass Fujifilm das Focus-Breathing gezielt minimiert hat. Dazu kommen eine eingebaute Bildstabilisierung, die auch bei Schulterkamera-Einsätzen greifen soll, sowie eine Nano-GI-Beschichtung gegen Streulicht und Geisterbilder. Mit 222 Millimeter Länge und 2,1 Kilogramm Gewicht bleibt das Objektiv trotz des großen GF-Sensors vergleichsweise handlich, für ein Cine-Zoom.

Technisch lässt sich das Objektiv auch an der GFX100 II betreiben, Fujifilm hat die Power-Zoom-Steuerung per Firmware auch für dieses Modell freigegeben. Für die Fotografie ergibt das aber wenig Sinn: Aufgrund der Baugröße und dem Gewicht ist das Objektiv deutlich größer und schwerer als vergleichbare Foto-Zooms wie das GF 20-35mm f/4 R WR, zudem arbeitet es mit T- statt Blendenwerten und ist auf Cine-Zubehör wie Follow-Focus-Systeme ausgelegt.

Für Hobbyfilmer ist das GF 19-35mm T3.5 ohnehin kein Thema, hier geht es klar um professionelle Videoproduktion mit dem GFX-System. Wer aber bereits in die GFX Eterna 55 investiert hat, dürfte sich über die wachsende, aufeinander abgestimmte Objektivpalette freuen.

Das Fujinon GF 19-35mm T3.5 PZ OIS WR ist ab dem 23. Juli 2026 erhältlich, der Preis liegt bei 5.699 US-Dollar, rund 300 Dollar unter dem Preis des GF 32-90mm. Ein Euro-Preis steht noch aus.

via: DPReview

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3 Kommentare
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Alfred Proksch

Fuji macht es schon wieder!!!

Was denn? Produkte für professionelle Kundschaft liefern! Damit wird das gute Image aufrecht erhalten. Dafür sind die GFX Kameras zuständig.

Für den Hobbyisten steht ein sehr breit aufgestelltes APS-C Sortiment bereit!

Und sonst? Da gibt es noch die Event-Spaß Fraktion! X-Half, Sofortbild mit Smartphone fähigen Druckern plus Quick Snap Kameras in den Märkten.

J.Friedrich

Hi Alfred, Du bist doch jetzt seit Jahren.auch ein Exprofi-Fotograf, findest Du nicht, dass z.b.die H-Linie durchaus semi- und/oder professionellen Ansprüchen in Reportage und Porträt, sowie Srreet, Hochzeit usw. entsprechen kann – ich meine, Du hast bei Fuji auch mit XF- und GfX gleichzeitig angefangen – ich glaube schon, dass mit APS-C durchaus professionell gearbeitet werden kann.

J.Friedrich

Eine Eterna 55 plus 2/3 Optiken für schmale €30.000,– ist für übliche Highend-Videoproduktionen sicher normal – als Photograf(ix)-Forist eher uninteressant – aber ja, Fuji kann es.

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