Smartphones & Apps

Instagram: So sollen Influencer noch mehr Geld verdienen

Instagram ist für manche Influencer schon eine wichtige Einnahmequelle durch Sponsorings und Co., doch auch über die Plattform selbst soll Geld reinkommen.

Stories, Live und Badges für zahlende Fans

Ich habe im November hier auf der Seite über Gerüchte berichtet, nach denen es bald Möglichkeiten zur direkten Monetarisierung von Instagram für Influencer geben solle. Jetzt hat Instagram-Chef Adam Mosseri die Katze aus dem Sack gelassen und drei konkrete Features genannt, die zunächst einem kleinen Kreis an Künstlern in den USA vorbehalten sind: Subscriber Lives, Subscriber Stories und Subscriber Badges.

Fans können Teil einer exklusiven Community werden

Bei den ersten beiden Funktionen geht es um Stories bzw. Livestreams, die exklusiv an die zahlende Community ausgespielt werden. Die Badges sind kleine Kennzeichnungen neben dem Nutzernamen beispielsweise in den Kommentaren, sodass Fans ihren Idolen schneller ins Auge fallen.

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Mosseri betont in der Ankündigung, dass es sich erstmal um einen Test handele, es kann also durchaus sein, dass die Funktionen noch angepasst werden. Vor allem gehe es ihm darum, dass Influencer eine bessere Möglichkeit hätten, sich um ein „vorhersehbares“ Einkommen zu kümmern.

Was haltet ihr von der Neuerung?

via: Stadt-Bremerhaven | Beitragsbild: Mateus Campos Felipe

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Foamberg

endlich sorgt instagram dafür dass bildungsversager auxh karriere machen können…! 😉

Red and Gold

Kommentar mit Bildungslücken

Rolf Carl

Alle Achtung! Apropos Bildungsversager: 6 Fehler in einem Satz muss man auch mal erst hinkriegen!

Maratony

Touche!

Carsten Klatt

Die Klippschu(h)le sucht wieder Bewerber…

Alex

Klingt nach dem gleichen Quatsch wie diese Youtube Kanalmitgliedschaften.

Red and Gold

Wieso Quatsch? Für YouTuber ist das teilweise eine wichtige Einnahmequelle.

Thomas Bube

Das es Funktioniert zeigt OnlyFans und Patreon.
Instagram kann sich das Geld nicht entgehen lassen.

Das war und ist keine kostenlose Social Media Plattform

Alex

zum Glück für diese Geschäftsmodelle stehen jeden Tag genug Dumme auf 😉

joe

Inzwischen zweifle ich an der Evolutionstheorie. Impfverweigerer, Verschwörungstheoretiker, NFT-Käufer, Erfolg von Trash-Formaten, man könnte stundenlang weitermachen. Offensichtlich wird nicht mehr mit dem Körperteil oder besser Organ gedacht, das ursprünglich dafür vorgesehen war, sondern mit anderen Körperteilen, oft unter der Gürtellinie oder mit dem viel zitierten Herzen. So, ich korrigiere jetzt den VWL-Test von gestern zu Ende, bei 30% der der Studenten frage ich mich wie sie es überhaupt bis hier hin geschafft haben.

Nik-Can Son

Ich denke, auch Joe ist in den Evolutionsmaschen hängen geblieben!

joe

Hat Nik-Can Son den Text kontextual überhaupt erfasst?

mathias

Joe, eigentlich versteh ich schon, was du meinst.

Aber sorry – so klingt die elitäre Sicht und Erhebung auf Grund der Überzeugung geistiger und sozialer Überlegenheit.

Wir bilden uns nicht unsere Meinung auf Basis von Fakten, wir suchen uns die Fakten auf Basis unserer Meinung.

Und genau dann kommt es zu solchen pauschalisierenden Ansichten und Urteilen, z. B. zur aktuellen Situation oder der Abwertung des Verhaltens anderer.

Thomas Müller

mathias, dann erkläre doch mal welche „Fakten“ das beispielsweise bei den gefährlichen und in den USA schon weit verbreiteten Verschwörungstheoretikern QAnon oder den Verfechtern der Behauptung sein sollen, hinter den Impfungen stecke Bill Gates, der allen einen Chip spritzen wolle, um die Herrschaft über die Menschheit zu erlangen. Kann es nicht sein, dass einige sich viel mehr Informationen als andere beschaffen, aufgrund ihrer Bildung in der Lage sind diese komplett zu hinterfragen, wissenschaftlich analytisch zu bewerten und unsinnige dann auszuschliessen, während andere wegen fehlender Bildung auf Rattenfänger hineinfallen? Falls letzteres zutreffen sollte, hätte aber joe tatsächlich recht, das vorherrschende Problem ist fehlende Bildung und zwar obwohl es noch nie so leicht wie heute ist und war, an selbige zu gelangen. joe hat vielleicht gerade bei den Impfgegnern manche mit eingeschlossen, die tatsächlich Argumente haben auf die man eingehen sollte, weshalb sein Aussage etwas zu pauschalisiert ist, aber im Kern hat er meiner Ansicht nach recht.

mathias

Hallo Matthias,
Natürlich hat Joe recht mit Blick auf die an vielen Stellen fehlende Bildung. Mir ging es aber um die Art, wie es ausgedrückt und pauschalisiert klang – eben in meinen Ohren. Und Menschen aus den sogenannten bildungsfernen Schichten in eben eine sehr abwertende „Schicht“ steckt. Vielleicht bin ich aber auch nur zu empfindlich.

Weiterhin – natürlich gibt es die Verschwörungstheoretiker, wie in deinen Beispielen genannt – für mich sehr schwer zu verstehen, wie man in eine solche Richtung ernsthaft denken kann.
Aber es gibt daneben viel mehr, daß was ich mal als seriöse Kritik am Umgang mit dem Thema bezeichnen würde – leider wird eben alles pauschal in eine Ecke gestellt.
Ich möchte hier aber gar nicht in eine solche Diskussion ableiten (zur Einordnung – ich bin geimpft).
Also lasst uns lieber über die Fotografie reden.

Thomas Müller

mathias, ich habe dich zu keinem Zeitpunkt bei den Verschwörungstheoretikern eingeordnet, ich habe schon verstanden, dass es Dir um die Verteidigung der sog. bildungsfernen Schichten geht. Ich sehe aufgrund Deines letzten Posts auch, dass wir im Grunde genommen das Gleiche meinen, aber erst einmal darüber schreiben mussten, damit dies auch für beide klar wird. Deshalb gerne, lass uns über Fotografie und Fototechnik schreiben.

joe

Matthias, du darfst mir zutrauen, dass ich berechtigte Kritik von Verschwörungstheorien unterscheiden kann. Ein Höcke ist auch nicht Bildungsfern, sondern verbohrt, auch Trump hat genügend Bildungschancen gehabt. Es geht darum, dass durch soziale Netzwerke die mit Algorhythmen die Nutzer auf ihre bevorzugten Themen führen, für diese der Eindruck entsteht, das was sie denken richtig zu sein scheint und nicht mehr merken, dass sie sich in einer Blase befinden. Dadurch dass jeder inzwischen eine Plattform haben kann, wird auf einmal das erschreckende Ausmass an Dummheit erst bekannt. Ich sitze übrigens auch nicht auf einem hohen Ross und schaue herab zu den armen Dummen, sondern – Du weisst, dass ich im Bildungsbereich tätig bin – sage meinen Studenten und Schülern immer, wenn ich wirklich schlauer wäre als sie, würde ich sie hier nicht unterrichten, sondern würde andere Dinge tun, allerdings habe ich mehr Lebenserfahrung und viel mehr Bücher gelesen (mindestens eines pro Woche) und weiss deshalb in meinem und angrenzenden Fachgebieten einfach mehr als sie. Und wenn ich keine Theorien erkläre, sondern Beispiele bringe, sage ich immer dazu, das ist jetzt Meinung und nicht mehr Fakten. Doch es kommt – heute mehr als früher – vor, dass trotz klarer Fakten, diese abgelehnt… Weiterlesen »

Matthias

Wir bilden uns nicht unsere Meinung auf Basis von Fakten, wir suchen uns die Fakten auf Basis unserer Meinung.

Hallo Thomas,
besser kann es nicht formuliert werden…

Thomas Müller

Matthias, ich habe es erklärt, dass dies für einige gelten mag, für andere hingegen nicht. Letztere sind nicht die Dümmeren.

Leonhard

Werte Herren, als Prototyp der bildungsfernen Schicht erlaube ich mir nun einmal, hier auf einen klitzekleinen Denkfehler der Herren hinzuweisen.
Bei gewissen Versammlungen, da treffen sich keine „bildungsfernen Schichten“, es handelt sich vielmehr um eine Zusammenkunft der Denkgestörten, der Unterschied ist einfach erklärt: Dort sind nicht nur Denkgestörte aus den bildungsfernen Schichten, vulgär als „dumme Dormel“ diskriminiert, es reihen sich auch höchstgebildete Denkgestörte, nennen wir sie „Studiosus Nasehuticus“ darunter, allen leuchten Dinge ein, nicht wegen vorhandener oder nicht vorhandener Information, sondern wegen einem Umleitungssystem in den Gedankengängen.

Redner haben vieles gemeinsam, anderes wieder nicht, nehmen wir mal den heiligen Franziskus, einen Hassprediger und unseren lieben joe vor seinen lieben Studenten!

Franziskus und joe, die glauben beide was sie predigen, der Hassprediger glaubt dies nicht!

Franziskus in seiner Vogelpredigt und der Hassprediger, die wissen, dass sie vor Spatzenhirnen reden, joe weiß dies nicht, stellt es aber fluchend beim korrigieren der Arbeiten fest!

Cheryll

Passend dazu fällt mir folgender Beitrag ein:..Werden die Menschen immer dümmer? Die Wissenschaft sagt ja, und zwar vor allem in den Industrieländern.,,,,Studie belegt: Der IQ der Menschen sinkt,,. https://www.gq-magazin.de/lifestyle/artikel/menschen-werden-immer-duemmer-laut-wissenschaft.

Leonhard

Die einzige Aussage, die ein IQ hat besteht ausschließlich darin, dass man die Fähigkeiten eines Menschen zur Bewältigung solcher IQ-Tests messen kann, ansonsten sagen solche Tests eher rein gar nichts aus. Abgesehen von den Wachstumsabweichungen, welche es beim menschlichen Gehirn schon immer gegeben hat und immer geben wird dürfen wir auch nicht vergessen, dass auf ein Organ unendlich viele Einflüsse einwirken, welche auf den gesamten Denkapparat die unterschiedlichsten Auswirkungen haben. Genau wie wir die „Reizüberflutung“, beginnend schon vor der Geburt, keineswegs außer Acht lassen dürfen. Aus meiner Sicht ist einer der gravierendsten Faktoren auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns aber vor allem darin begründet, dass wir Menschen heute ganz anders Wissen konsumieren, schon beim Spiel werden große Teile der wichtigen Komponenten des Hirntrainings, welche vor allem im Bereich der „Fantasie“ zu suchen sind, heute vernachlässigt werden. Wenn wir mit allen Informationen direkt am PC beliefert werden, dann zwingt man das Gehirn eben nicht, sich etwas vorstellen zu müssen, somit ist ein Karl May Film (was ich nun nicht für die reine Bildung halte) eben nicht das Selbe, als wenn ich ein Buch lese und mir die Szenen aus Text selber vorstellen muss. Dadurch werden dann gewisse Verbindungen nicht genug trainiert. Ein… Weiterlesen »

Rolf Carl

Leonhard, IQ-Tests sagen durchaus etwas aus, auch abhängig davon, wie diese aufgebaut sind. Während die klassischen Tests vor allem auf schulischen Kompetenzen wie Sprache, Mathe und logischem Denken aufgebaut sind, umfassen andere, wie der von Gardner (multiple Intelligenzen) beispielsweise, auch die körperlich-kinästhetische, die naturalistische, die interpersonale (soziale) sowie die intrapersonelle Intelligenz. Letztere sind insbesondere im heutigen Berufsleben genau so wichtig wie schulische Kompetenzen. PCs und Smartphones haben tatsächlich einen Einfluss auf die Entwicklung der Kompetenzen, aber anders als du denkst. Das Problem dieser Geräte ist die Zweidimensionalität. Gibt man kleinen Kinder schon Smartphones und ähnliche Geräte in die Hand, können sie das für die Mathematik so wichtige räumliche Vorstellungsvermögen nicht entwickeln, denn es fehlt die dritte Dimension, die Tiefe. Deshalb ist es wichtig, den Kindern Bauklötze zum Spielen zu geben, das ist Matheförderung erster Güte schon im Kindesalter. Andererseits haben Forscher aber festgestellt, dass durch das Schreiben von SMS wenigstens die sprachlichen Kompetenzen gefördert werden. Wenn jetzt jemand Mühe mit der Sprache hat, heisst das noch lange nicht, dass diese Person nicht intelligent ist. Einstein war z.B. Legastheniker und hatte deshalb Mühe, überhaupt einen Studienplatz zu finden. Bei allen gängigen Messmethoden ist übrigens immer Goethe an der Spitze. Obschon er… Weiterlesen »

Leonhard

Ääääähm, lieber Rolf, könnte es auch sein, dass ich mich nicht irre, sondern dass wir beide vom Gleichen reden, Du eher wissenschaftlich, ich eher blumig? Oder anders ausgedrückt, Du kommst immer von der Software, ich viel eher von der Hardwareseite, die Aussagen zum Rechner hingegen unterscheiden sich dann nicht so wirklich. Meine Aussage zum IQ-Test bezog sich ja auch darauf, dass es nicht möglich ist, aus dem Einzelergebnis einer Person irgend welche Rückschlüsse auf den Erfolg dieser Person auf dem späteren Lebensweg ablesen zu können. Ich bezog mich ja auch auf joes Ausgangsbeitrag und auf den verlinkten Beitrag, den ich schon deshalb eigenartig finde, weil ich den Zusammenhang zwischen Wissenschaftler und dem Wort „dümmer“ nicht nachvollziehen kann. Dieses Wort gehört eher an den Stammtisch als in einen wissenschaftlichen Beitrag. Bei joe musste ich grinsen, weil er die Evolution wegen gemachten Beobachtungen in Frage stellte! Hier sehe ich eher das Problem, dass man in reichen Gesellschaften die Evolution über den Sozialstaat aushebelt, wenn sich alle Gene durchsetzen können geht dies auf den Durchschnitt, reine Rechenkunst! Seine Verzweiflung über die 30% Studenten kann ich zwar verstehen, aber auch hier spricht er ja letztendlich reine Systemkritik an, die sind wohl in den vielen… Weiterlesen »

Leonhard

Noch mal ganz kurz zu Deinen „Inselbegabungen“! Da wir ja beide das schöne Fotohobby haben mal so am Rande bemerkt: Diese Inselbegabungen (also nun in der Regel der Fälle, nicht immer und bei jedem), genau die kannst Du Dir sogar auf Bildern betrachten, da kannst Du dann sehen, wie durch abweichendes Wachstum solche „Inseln“ gebildet werden, die dann bereits bei der Geburt einen Einstein und einen Goethe erzeugten. Was ein Problem darstellt ist dann die Tatsache, wenn es nicht erkannt wird und geniale Anlagen dann verkümmern! So ist auch für mich der „Freudsche Versprecher“ nichts anderes als ein „Sigmundscher Denkfehler“, aber, lieber Rolf, man muss auch der Wahrheit das Wort reden, hätte Dr. Sigmund Freud sich auf einem Monitor genau ansehen können, was bei Versprechern so passiert, dann wäre er auch auf andere Gedanken gekommen, weswegen sich eben heute auch nicht jeder eine Leica kauft, was ich nun stänkernd anmerke. Es gibt nicht nur „Bildrauschen“! Zu Deiner Empfehlung an die Eltern: Bauklötze ja, Lego hat aus meiner Sicht viel im Laufe der Jahre verloren, denn man möchte richtig Kasse machen, die universelle Nutzbarkeit des guten, alten Lego-Steins wurde durch sehr differenzierte Bauteile ersetzt, heute kann mein Enkel mit so einem… Weiterlesen »

Rolf Carl

Tatsächlich hat wohl jeder Mensch eine besondere Begabung, und die meisten werden diese auch entdecken. Die Begabung nützt aber nichts, wenn die betroffene Person nicht die Motivation mitbringt, daraus etwas zu machen. Talent alleine ist gar nichts, erst durch die Freude an dem, was man macht, kann man ausserordentliche Leistungen erbringen. Wie Goethe an der Sprache oder Einstein an der Physik. Es müssen nicht unbedingt Bauklötze sein, das war nur ein Beispiel. Alles, was man anfassen und damit etwas machen kann, ist geeignet. Auch die Natur bietet ein grosses Arsenal an geeigneten Betätigungsfeldern. Vielleicht kennst du das Zitat von Konfuzius: „Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun läßt; das verstehe ich.“ Kinder bis zum Alter von etwa 13 Jahren können komplexe Dinge nur lernen, indem sie sie tun. Nachher findet eine Umstrukturierung im Hirn statt und Inhalte können auch über andere Kanäle gelernt werden. Deshalb ist es so wichtig, dass man Kindern auf spielerische Weise ermöglicht, das räumliche Vorstellungsvermögen zu entwickeln. Du hast ja gerade das perfekte Beispiel mit dem Puzzle gebracht, wie das funktionieren kann. Zudem hast du dem Jungen auch gleich noch die Motivation dazu geliefert, es zu… Weiterlesen »

Rolf Carl

Stimmt, Leonhard, wir reden ungefähr vom Gleichen. Meine Absicht war es, das Thema etwas zu vertiefen, deine Aussagen zu präzisieren oder auch zu relativieren. Tatsächlich habe ich mehrere wissenschaftliche Arbeiten zu diesen Themen verfasst: Mathe-Grundlagen, Mathe-Förderung sowie auch über IQ-Tests. Nachfolgend noch einige Ergänzungen:

„Meine Aussage zum IQ-Test bezog sich ja auch darauf, dass es nicht möglich ist, aus dem Einzelergebnis einer Person irgend welche Rückschlüsse auf den Erfolg dieser Person auf dem späteren Lebensweg ablesen zu können.“

Doch, kann man. Umfassende IQ-Tests werden auch gerne in der Berufsfindung oder Karriereplanung eingesetzt.

Das Wort „dümmer“ ist tatsächlich unglücklich gewählt. Dumm ist ja auch nicht das Gegenteil von intelligent, denn auch intelligente Menschen können sich dumm benehmen oder eine Dummheit begehen. Das Gegenteil von Dummheit wäre eher Klugheit oder Weisheit (Heidi Kastner).

Joe’s Systemkritik ist absolut verständlich. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass die Jungen heute einem enormen Leistungsdruck ausgesetzt sind. Früher war das noch anders.

Leonhard

Richtig, Rolf, mit den ganzen IQ-Tests habe ich mich auch nur im Rahmen eines Pflichtscheins beschäftigt, ansonsten ging mir dieses Thema weit hinten vorbei, weil es für meinen gelernten Hilfshandlangerjob eigentlich gar keine Rolle spielt, bei unserer Arbeit war es eher vollkommen egal, ob einer intelligent war oder auch nicht, machte beim Handwerk gar keinen Unterschied. Berufsfindung, ja natürlich, hier ermittelst Du ja auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, ob eine Testperson mehr oder eben weniger für eine Tätigkeit geeignet ist, ob es dann bei N=1 auch so eintrifft spielt keine Rolle, Dein Test ist nützlich, wenn Du damit den prozentualen Anteil der geeigneten Personen signifikant erhöhen kannst, hier machen solche Tests sehr wohl Sinn. Nur, in einigen Tests gab es auch die Nummer mit dem Ding in der Flasche und der Zeitmessung, wer den Draht gebogen hat, der war der „Klügere“. Hier hatte ich im Rahmen der Pflicht dann so meine Bedenken gerade in Bezug auf diese „Intelligenz“ (was am Gesamttest ja nichts ändert), dabei erkannte ich bei einigen „Versagern“, dass es an einer Sperre in Bezug auf das Verbiegen anderer Leute Eigentum lag und nicht an mangelden Fähigkeiten zwischen den Ohren. Habe mir deshalb ja auch oben mal erlaubt darauf… Weiterlesen »

joe

Leonhard und Rolf, man muss Zwei Dinge unterscheiden Intelligenz und Klugheit, denn auch dumme Menschen können klug handeln und intelligente können dumm sein. Nachzulesen in Heidi Kasters Buch „Dummheit“, ihrerseits eine Österreichsische Psychiaterin. Kostet 18.-€ und ist mit 103 Seiten schnell gelesen. Um es kurz zusammenzufassen. „Man muss nicht jede Meinung wertschätzen“ und warum Dummheit nichts mit Intelligenz zu tun haben muss und ab wann eine Diskussion mit Anhängern von Verschwörungstheorien sinnlos ist. Sehr zu empfehlen!
Intelligenz ist die Fähigkeit komplexe Dinge schneller zu erfassen. Klugheit ist in bestimmten Situationen richtig zu handeln.

Rolf Carl

Ähhh, joe, das habe ich ja oben schon geschrieben:

„Das Wort “dümmer” ist tatsächlich unglücklich gewählt. Dumm ist ja auch nicht das Gegenteil von intelligent, denn auch intelligente Menschen können sich dumm benehmen oder eine Dummheit begehen. Das Gegenteil von Dummheit wäre eher Klugheit oder Weisheit (Heidi Kastner).“

Leonhard

Rückfrage, lieber joe,

geht es nun um Adelheid Kastner?

joe

Danke Cherryll für den Link, er bestätigt meine Beobachtungen. Es trifft übrigens mehr auf Männer als auf Frauen zu. Auf Gymnasien braucht es bald eine Männerquote, wenn es so weitergeht.

Leonhard

Auf dem Gymnasium geht es ja auch eher um Herkunft denn um Intelligenz!

Meine Kinder haben die Intelligenz von ihrer Mutter, ich habe meine noch.