Immer wieder schießt das JWST Fotos, die wortwörtlich nicht von dieser Welt sind – so auch in diesem Fall.
5.500 Lichtjahre entfernt
Das 2022 eingeweihte James-Webb-Weltraumteleskop hat beeindruckende neue Aufnahmen des Sternhaufens Pismis 24 veröffentlicht, der sich im Herzen des nahegelegenen Lobster-Nebels befindet. Die etwa 5.500 Lichtjahre von der Erde entfernte Region im Sternbild Skorpion gilt als eine der besten Orte, um die Entstehung und Entwicklung massereicher Sterne zu erforschen, wie die Europäische Weltraumagentur ESA in einer Pressemitteilung bekanntgab.
Die mit der NIRCam (Nahinfrarot-Kamera) aufgenommenen Bilder zeigen eine funkelnde Berglandschaft aus kosmischem Staub, die von den sengenden Winden und der Strahlung nahegelegener Riesensterne geformt wird. Im Zentrum des Sternhaufens steht Pismis 24-1, ein System aus mindestens zwei Sternen mit 74 und 66 Sonnenmassen. Diese gehören zu den massereichsten und hellsten je entdeckten Sternen.
Hier findet ihr das Foto in voller Auflösung.

Webbs Infrarotaufnahmen enthüllen Tausende juwelenartige Sterne unterschiedlicher Größen und Farben. Die größten und brillantesten mit den charakteristischen sechszackigen Beugungsspitzen sind die massereichsten Sterne des Haufens. Hunderte bis Tausende kleinerer Mitglieder erscheinen je nach Sterntyp und umgebender Staubmenge in Weiß, Gelb oder Rot. Das Teleskop erfasst zudem Zehntausende von Sternen im Hintergrund, die zur Milchstraße gehören.
Besonders dramatisch wirken die turmartigen Strukturen aus Gas und Staub, die von der intensiven Strahlung und Winden geformt werden. Diese superheißen, jungen Sterne erreichen Temperaturen von fast dem Achtfachen unserer Sonne und höhlen regelrecht Hohlräume in die Wand des sternenbildenden Nebels. Der höchste Turm erstreckt sich von seiner Spitze bis zum unteren Bildrand über 5,4 Lichtjahre.
Die Farbgebung der Aufnahme verrät die kosmische Zusammensetzung: Cyan zeigt heißes, ionisiertes Wasserstoffgas, Orange repräsentiert Staubmoleküle ähnlich dem Rauch auf der Erde, während Rot kühleren, dichteren molekularen Wasserstoff anzeigt. Weiße, neblige Strukturen sind Gas und Staub, die das Sternenlicht streuen. Die heftigsten Kräfte, die diese Strukturen formen, führen zur Entstehung neuer Sterne in ihrem Inneren.
via: PetaPixel


Haet auch gern so was im Garten.(;-)); zum Glueck gibts das WWW, so das ich mir die Bilder auch zu Hause anschauen kann. Einfach grandios! Bin auch gespannt darauf wann der zweite bewohnbare Panet entdeckt wird.
Hach, das ist ja an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten 😉
Wer hat eigentlich das Bild geschossen vom Weltraumteleskop? (Bild oben)
Eine Nikon ZF war es. Mehr weiß man nicht… der Fotograf/ oder die Fotografin (Profi – nicht Amateur) soll ein bescheidenes Genie mit hoher Sozialkompetenz sein…
😂😂😂 vermutlich wirst Du damit richtig liegen
Toll!!! Und wir hier auf der Erde meinen, alles dreht sich um uns (zumindest mache meinen das).
Wie genial wäre es, wenn wir da einfach in die Nähe fliegen könnten.
Ich freue mich jedes Mal, wenn auch interessanten Beiträgen dieser Art bei Photografix Raum und Würdigung zuteil wird!