Sonstiges

Kameraverkäufe gingen im April um 74% zurück (Japan)

Der April war für die Kamerahersteller – wie erwartet – ein rabenschwarzer Monat. Die Verkaufszahlen in Japan brechen um 74% ein.

Verkaufszahlen im April: -74 Prozent

Dass der April 2020 für die Kamerahersteller aus wirtschaftlicher Sicht ein katastrophaler Monat sein würde, war im Grunde allen klar. Die einzige Frage, die sich noch gestellt hat, war: Wie schlimm ist es genau?

Eine erste Antwort auf diese Frage liefert nun BCN Retail, die die Verkaufszahlen von Kameras in Japan im April 2020 veröffentlicht haben. Im März hatte BCN vermeldet, dass die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 50 Prozent zurückgegangen sind, im April hat sich die Lage dann wie erwartet weiter zugespitzt. Im Vergleich zum Vorjahr müssen die Hersteller im April 2020 nämlich einen Rückgang der Verkaufszahlen um 74 Prozent hinnehmen.

Wie groß die langfristigen Schäden für die Hersteller ausfallen werden, ist aktuell noch nicht abzusehen. Und natürlich mag es ein Zufall sein, dass sich Olympus gerade jetzt aufgrund von schlechten Verkaufszahlen aus dem südkoreanischen Markt zurückgezogen hat. Es könnte, wenn man schwarzmalerisch an die Sache rangehen möchte, aber auch erst der Beginn von größeren Einsparungen sein, die die Kamerahersteller in den nächsten Monaten und Jahren vornehmen müssen.

via: Petapixel

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

guest
8 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare