Ein besonders lichtstarkes Teleobjektiv kündigt sich an – leichter als viele Konkurrenzmodelle und mit großem Potenzial für Canon, Nikon, Sony und später auch Fujifilm.
Extrem lichtstark und überraschend leicht
Venus Optics steht offenbar kurz vor der Veröffentlichung eines ungewöhnlichen Teleobjektivs: Das Laowa 200mm f/2.0 soll laut aktuellen Leaks als Autofokus-Objektiv für Vollformatkameras erscheinen – zunächst für Canon EF, Sony E und Nikon Z. Versionen für Fujifilm X und GFX sind wohl ebenfalls in Planung und sollen zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen. Auch ein erstes Bild des Laowa 200mm f/2.0 ist bereits durchgesickert, dieses seht ihr als Beitragsbild oben im Artikel.
Besonders bemerkenswert: Mit einem angeblichen Gewicht von unter 1,6 kg wäre das Laowa deutlich leichter als beispielsweise das Fujinon GF 200mm f/2, das rund 2,3 kg auf die Waage bringt. Für GFX-Nutzer wäre es zudem das erste Drittanbieter-Objektiv mit Autofokus und somit ein kleiner Meilenstein im Mittelformat-Ökosystem von Fujifilm.
Konkurrenz für das Sigma 200mm f/2?
Noch interessanter wird es das Laowa 200mm f/2 vor dem Hintergrund, dass Sigma zeitnah ebenfalls ein 200mm f/2 auf den Markt bringen möchte. Über die ersten technischen Daten des Sigma Objektivs hat Mark hier vor kurzem berichtet. Das Sigma dürfte sich – wie gewohnt – an Foto-Profis mit hohen Ansprüchen richten, könnte aber im Vergleich zum Laowa auch schwerer und teurer werden.
Traut ihr Laowa zu, Sigma beim 200mm f/2 ein paar Käufer wegzuschnappen – oder bleibt der “Platzhirsch” unantastbar?
via Photorumors / Titelbild: Federation of Independent Photographers via Weibo


Vor allem sieht’s knubbelig und “leicht” aus 😉 – was mich aufhorchen lässt, ist die Aussage, dass es für gfx erscheinen soll, somit einen größeren Bildkreis bedienen würde, dass würde dann für FF, und noch mehr für APS-C, eine Tippitoppi BQ bis an die jeweiligen Sensorformat-Ränder ergeben, ja, ja wenn das alles stimmt …
aber was hat das mit “Front” (Bild) auf sich 🤔 Ist das eventuell ein Konverter ?
PS: gerade den Newsletter von Kolari erhalten, Clip in Filter sind jetzt auch für Panasonic erhältlich
Schau ich mir mal an, danke Mirko!👍
Viele VF Festbrennweiten decken den GFX MF Bildkreis ab. Ich hatte viele Canon Objektive damals an GF Mount meiner 50S adaptiert. Nahezu alle Sigma Art Objektive ab einer Brennweite vom 40f1.4 waren uneingeschränkt nutzbar. Besonders gerne habe ich das Canon 135f2 verwendet. Mit Einschränkungen hat auch das 35mmf1.4 Sigma Art gut funktioniert. Von dem Look schwärme ich heute noch, wenn ich mir die Bilder aus der Zeit anschaue.
Hallo Lichtbetrieb, danke, ich hätte nicht gedacht, dass es ohne brutale Randabdeckung so gut funktioniert – aber andererseits, klar die Lichtstarken arbeiten ja oft mit einem möglichst grossen Bildkreis wegen Vignettierung – andererseits sind mind. 44mm Diagonale FF zu mindestens 55mm schon ordentlich – nochmals danke für die Fakten!
Cool. Interessante Infos. Habe ich nicht erwartet. Bestätigt aber irgendwie meine Erfahrungen des EF 2,0/135mm.
Bei 2,0 ist es spot-scharf, und ab 2,5 rattenscharf.
So ein Unfug – jetzt wollen alle 2/200 bauen – dabei sind die Fotos auch leicht mit 1.8/135 mm u erst recht mit 2.0/50-150 mm möglich.
Der Rest ist Protzerei und Geilheiz.
Vielleicht finden sich ja genug Dumme für Sigma und Laowa.
Sony ist schon lange mit einzigartigem Zoom da.
Was mich in Rätseln versetzt. 1.8 135mm 10m Objektabstand 60cm Schärfebereich Bildfeld rd.270x180cm, bei 2,0 200mm 29cm Schärfebereich und rd.180x120cm – ich liebe die 135mm und es ist sozusagen das Maximum was ich als FB anwende (das RF 135 war/ist wirklich toll), aber was das mit 200mm zu tun hat verstehe ich nicht. Du könntest dann ja auch sagen: 1,8 135mm ist Protzerei/Geilheit, das kann mit einen 1,2 85mm genauso machen usw. usf. – ja, machen ja die 60MP Sensormänner so aus einem 28er wird 50 wird 85 … doch die Optik ohne entsprechende Freistellung bleibt … egal, eine Festbrennweite kann man nicht ersetzen, nur ergänzen oder BQ-Abstriche hinnehmen, sofern es 2,0 50-200 wären, sind es aber nicht – trotzdem stimme ich Dir weitgehend zu, für die wenigsten steht es als “must have” auf dem Zettel (siehe letzter Strang, meine Posts zum Sigma und auch konkret zu meinen “Nichtbedarfen und Nichtanwendungen” … Grüße
“Sony ist schon lange mit einzigartigem Zoom da.” … exakt seit 01.06.2025 in D verfügbar 😉 . Ich denke die Entwicklung eines Obis bis zur finalen Serienfertigung beträgt (niedrig angesetzt) mindestens 1,5 bis 2 Jahre. Da sind 3-4 Monate früherer Release nicht wirklich “schon lange”. Und vor allem sind “die Teile” (egal welcher Hersteller) dann schon lange in der Pipeline …
Schon mal was von Sportfotografie gehört und schon mal die Objektive am Fussballfeldrand betrachtet? Da wimmelts von 300mm aufwärts mit hohen Lichtstärken für eine gute Freistellung. Die Dinger sind schwer und teuer und die Besitzer wohl alles Protzer und Dumme. Ein zahlbares 200mm 2.0 an einer APS-C Kamera wäre eine kompakte, portable und wirtschaftliche Lösung. Was soll ich da mit deinem popeligen mini 135mm 1.8? Vielleicht mal selber über den eigenen Tellerrand schauen bevor man andere als dumm bezeichnet.
Kleiner Hinweis: Ein größerer Bildkreis geht oft auf Kosten der Auflösung. Deshalb sind Mittelformatobjektive an kleineren Formaten nicht zwangsläufig überlegen! Allerdings dürfte die Vignettierung niedriger ausfallen…
Ob solche klobigen “Lichtriesen” aber immer notwendig oder sinnvoll sind? Wünschenswert wäre z.B. für Sony FE eine Festbrennweite 180mm oder 200mm, gerne auch als Makroobjektiv, in bester optischer Qualität – da reicht auch eine Anfangsblende von f/4,0!
Mit der A7R V nehme ich das FE 50–150 mm F2 GM, stelle den APS-C-Modus ein und habe so weniger Gewicht bei effektiv 75–225 mm und immer noch eine sehr hohe Auflösung. Bei dem Hardware-Zoo, den nicht wenige so kaufen, ist es oft besser, in wenige aber richtig gute Objektive zu investieren. Letztendlich ist das gar nicht teurer als all dieser Krempel das sich ebenfalls summiert.
Vom Bildlook geht dann allerdings leider das verloren, was das Objektiv ausmacht. Ich merke es auch jedes mal, wenn ich mein 24-105f2.8 verwende ggü. dem 28-70f2. Diese eine Blende kann durchaus einen Unterschied machen.
@Stefan Zimmermann. Sie schreiben, wenn Sie an der Sony Kamera den APSC Modus einschalten, hätten Sie weniger Gewicht, obwohl Sie kein Objektiv wechseln. Das ist faszinierend. Bei meiner Kamera bleibt das Gewicht auf das Gramm genau unverändert.
👍
Da hast du dich vermessen, kann gar nicht sein, natürlich wird die Camera dann leichter.
(Egentlich nur die gesammte Photoausrüstung, du sparst ja eine zusätzliche APS-C Camera.)
Kann mir nur vorstellen, dass das so gemeint war. Und wenn nicht … (;-o)
Ja, das erinnert mich daran, dass in den 90ern eine bespielte Compact Cassette damals schwerer war, als eine unbespielte. 🤷♂️
Du willst jetzt aber damit nicht sagen das stimmt nicht?
Zerbricht dadurch für dich eine Welt? 😉😳
Weniger Gewicht als beim Laowa ist wohl gemeint. Im übrigen sehe ich das gleich. Das 50-150 ersetzte einige andere Zooms und Festbrennweiten bei mir.
Offenbar ist der nötige IQ, um komplexe Zusammenhänge zu erfassen, nicht jedem gegeben. Obwohl so komplex war es ja eigendlich gar nicht, lach. Umso erfreulicher, dass es doch noch jemanden gibt, der das tatsächlich verstanden hat, wie du WRDS.
Und falls die Bildqualität eines FE 50–150 mm F2 GM tatsächlich nicht ausreichen sollte, wäre ein konsequenter Schritt wohl der Wechsel ins Mittelformat.
… was dann allerdings eine “interessante” nächste Frage aufwirft: ist die MF-Kamera dann vom Leistungs-Gewicht her leichter oder schwerer und wenn ja, gibt es eine solche Äquivalent-Optik überhaupt und überhaupt muss es nicht Ben-Q heissen, anstelle IQ um es in HDR zu sehen – ich nix versteh’n, da H-astD-uR-echt – Fragen über Fragen – Gott, bin Ich Er-Leichter-t, H-ätten wir D-as auch gekläRt … Gute Nacht D
Nur nicht so komplizierte Fragen stellen 😉 Dafür reicht sein IQ nun auch wieder nicht.
👍😎😉
Für Canon EF…… das ist ja interessant. Mit Adapter auf RF je nachdem eine Option die man in Betracht ziehen kann, wenn man schon immer ein 200f2 haben wollte. Ja ich muss gestehen dazu zähle ich. Ich hatte bereits zwei Gelegenheiten, ein derartiges EF Objektiv zu erwerben, aber habe aufgrund des Alters und der fehlenden Ersatzteile (zumindest beim 200f1.8 soweit mein Kenntnisstand), mich dann aber doch jedes mal dagegen entschieden.
Mal schauen was Laowa da auf die Beine stellt. Werde es mir auf jeden Fall genauer anschauen.
Auf die weise umgeht Venus die nicht vorhandene Freigabe des RF-Mounts; mittels EF auf RF Adapter. Auch nicht schlecht. Die Canon DSLR-Benutzer werden sich auch freuen wenn die Ankündigung den stimmt.
Ein laowa EF 2,0/200mm, eigentlich für RF gedacht, aber eigentlich für spiegellos konstruiert und wegen fehlender Protokolle für EF mit Adapter!? 😳 Puuh!
In der Kombination wäre es für mich ein Spielzeug, für das ich nicht mehr als 1.000€ ausgeben würde.
Für andere, native spiegellose, Anschlüsse sähe das vielleicht anders aus, aber nicht für Canon EF!
Was kann der AF? Ist er so schnell, wie für so ein Objektiv benötigt?
Da zahle ich lieber das 3-fache für ein Sigma und weiß was ich bekomme. 🤔🤷♂️
Da hast du nicht ganz unrecht. Man muss es sich anschauen. Der Preis ist entscheidend. Laowa kann auch teurer, wenn man sich ihr Weitwinkel Makro „Rüssel“ anschaut. Wenn dann der AF Grütze ist, kann man sich das Geld sparen. Für meine Zwecke, wäre ich auch mit einem langsameren AF zufrieden, aber er muss treffsicher sein. Ich habe auch ein Viltrox 85f1.8 für RF, da liegt der Fokus gerne mal daneben. In den exifs wird es mir als Canon EF 85f1.8 angezeigt – schon ein bisschen suspicious 😅
Laowa ist kein Billigchinese. Deren Objektive sind generell nicht wirklich billig.
Habe ich irgendwo Billigchinese geschrieben? Würde mich mal interessieren wie man darauf kommt….
Bleibt ab zuwarten. Wennd das stimmt mit dem EF-Bajonett, könnten Canonbesitzer vielleicht zugreifen.
Wie ich oben geschrieben habe und wir in dem anderen Strang diskutiert haben, bin ich ein Mega-Fan eines 2,0/200mm.
Aber für das Laowa würde ich nicht mehr als 1.000€ ausgeben
Laowa sind auch nicht grade die günstigsten. Solltest schon so zwischen 2500 € und 3000 € einkalkulieren.
Nöö. 😉 Wenn man das auf dem Foto richtig sieht, hätte das Laowa 2/200 ja nichtmal einen IS! Ein IBIS hilft bei dieser Brennweite nicht mehr viel.
Wenn es mit EF-Bajonett geliefert wird, hat es mit Sicherheit auch einen IS. Und wieviel % des Preises gehen auf einen IS zurück, würde mal sagen 5%.
Warum sollte es mit Sicherheit einen IS haben, nur weil es, wie hier vermutet, mit EF-Anschluss kommt?
Ob ein IS 5% des Preises ausmacht, weiss ich nicht, aber er muss auf jeden Fall mit der Kamera harmonieren, im Optimalfall auch noch mit dem IBIS der R. Da sind mir bei dem Laowa viel zu viele unbekannte und unsichere Parameter dabei…
Es stellt sich einem natürlich auch immer die Frage, wieviel einem so ein IS wert ist. Als Nikon, ich glaube 2019 war das, das Nikon AF-S Nikkor 200-400mm F/4G ED VR II durch das Nikon AF-S Nikkor 180-400mm F4E TC1.4 FL ED VR ersetzt hat, schrieb einer “der teuerste Telekonverter der Welt”, weil das 180/400 einen eingebauten TC hat und ca. 4.000,- Euro teurer war. Eine reißerische Überschrift mit viel Wahrheit, wobei das neue Objektiv aber auch in allen anderen Bereichen verbessert wurde und deswegen eine/die Preiserhöhung gerechtfertigt war und nicht nur den eingebauten TC betraf.
Mit ziemlicher Sicherheit wird das Objektiv keinen Bildstabilisator haben. Bisher gibt es jedenfalls noch kein einziges Objektiv mit Stabi von Laowa (Venus Optics). Selbst AF haben bisher nur ein paar Laowa Objektive, die meisten sind rein manuell.
Ich glaube aber auch, nach wie vor, nicht wirklich daran, dass Laowa das Objektiv als EF Version rausbringt. In den letzten Jahren hat Laowa nur noch Objektive veröffentlicht, die für spiegellose Kameras gerechnet wurden, die Canon RF-Versionen immer ohne AF.
Objektive für spiegellose Kameras sind leichter zu konstruieren und bieten Vorteile bei Abbildungsleistung, Größe und Gewicht, gegenüber DSLR-Konstruktionen. Von daher würde eine EF Version in meinen Augen wenig Sinn ergeben und auch dem angekündigten Gewicht des Objektivs widersprechen.
Wie ich schon unter dem Artikel zum Sigma 200mm F/2 geschrieben habe, glaube ich nicht daran, dass das Objektiv als EF-Version auf den Markt kommt (da wird sich jemand vertippt haben, E und R liegen ja auf der Tastatur direkt nebeneinander😉).
Allein schon das relativ geringe Gewicht (verglichen mit älteren DSLR 200mm F/2 Objektiven) spricht doch eher für eine DSLM Konstruktionen. Wurde das Objektiv als DSLR Konstruktion entwickelt, müssten die E-Mount und Z-Mount Versionen ja noch etwas schwerer und länger sein, als die EF Version, weil das Auflagemaß entsprechend verlängert werden müsste.
Die Abbildungsleistung (vor allem Randschärfe) ist bei DSLM Konstruktionen in der Regel ja auch besser (auf Grund des kürzeren Auflagemaßes und der geradlinigeren Lichtführung).
Auch, dass Venus Optics / Laowa in den letzten Jahren nur noch Objektive veröffentlicht hat, die für DSLMs konstruiert waren (wobei bei Objektiven, die für andere Systeme mit AF entwickelt wurden, bei den Canon RF-Versionen der AF einfach weggelassen wurde), spricht aus meiner Sicht gegen eine EF-Version (mal ganz davon abgesehen, dass fast alle anderen Hersteller ja auch nur noch Objektive für spiegellose Systeme entwickeln).
Aber lassen wir uns überraschen.
Ich glaube schon dass das stimmt. Laowa wird keine Genehmigung für ein RF Vollformatobjektiv mit AF von Canon haben, wie übrigens auch sonst kein Dritthersteller. Mit dem EF Anschluss kann Laowa das umgehen und das Objektiv für Canon R anwendbar machen. Zudem spricht das Objektiv Sportfotografen an und da gibts viele unter den Canon Besitzern.
Mit EF Anschluss + RF Adapter habe ich kein Problem. Im Gegenteil.
Entscheidend ist der AF und ein IS. Sonst gebe ich dafür nicht mehr als 1.000€ aus. Eigentlich brauche ich kein 2,0/200, aber ich liebe es.
Was letzte Preis?
@admin
Du meinst gewiss das XF 200mm f2. GFX hat dies doch gar nicht 🤔
schade, dass sich kein Hersteller an die Entwicklung eines Zentralverschlusses für Hasselblad herantraut. Rechnet sich wohl nicht bei den Stückzahlen. ich wäre ja schon happy mit einem Adapter, der einen Zentralverschluss hat, und die Brennweite anpasst auf das größere Bildformat.
Willst du wirklich einen Zentralverschluss? Das grösste Problem ist meines Wissens die begrenzte Verschlusszeit i.d.R. 1/500 anstatt 1/8000 oder mehr.
GFX100rf 1/4000 oder elektronisch 1/16000
Hasselblad x2d 1/4000 oder je nach verwendeten Objektiv
…Ein Zentralverschluss befindet sich innerhalb des Objektivs statt in der Kamera. Er öffnet und schließt sich konzentrisch, ist leiser und vibrationsärmer als Schlitzverschlüsse, ermöglicht aber oft keine so kurzen Verschlusszeiten.” Mirko, wie Du schon schreibst, es hängt vom Objektiv ab und meiner Information nach liegt da die Verschlusszeit bei minimal 1/500sek,
Joe, die GFX100RF besitzt einen Zentralverschluß mit 1/4000 ebenso die X100 Serie. Bei Hasselblad ist es natürlich abhängig vom Objektiv aber auch hier gibt es Objektive die 1/4000 abliefern können 📷
wenn ich Zentralverschluss nicht wollte, hätte ich keine Hasselblad gekauft. Aber jenseits der Rhetorik, der elektronische Verschluss der Sony-Sensoren ist für die meisten Motive unbrauchbar, also _brauche_ ich einen Zentralverschluss in jedem Objektiv. Die Auswahl ist auch nicht klein, es gibt ja 17 XCD und 12 HC(D)-objektive. Aber mehr ist immer besser, und aktive Adapter für z.B. Rollei 6xxx-Objektive (die haben auch Zentralverschlüsse) sind leider weiter nicht in Sicht, obwohl sie die Zeiss-Optiken, die auch die alten Hasselblads des V-Systems hatten, für die XnDs verfügbar machen würden.
Für welche Motive ist dann der elektronisch Verschluss der SONY Sensoren unbrauchbar?
bei dem Sensor: ziemlich alles, was sich bewegt.
Warum Hasselblad und nicht GFX?
Also wenn du mir das beantworten möchtest. Ich finde beide reizvoll.
Mir gefiel die Haptik und das Design der Hasselblad besser. Auch ist das Menu reduzierter und einfach zu bedienen, was mir entgegenkommt, da ich keinen Bock habe, hunderte Seiten Bedienungsanleitung auswendig zu lernen für Sachen, die eigentlich in die “Labor”-Nachbearbeitung gehören. Schließlich, und das ist sehr subjektiv, hat mir die Farbdarstellung besser gefallen. Ein sekundäres Argument war außerdem die größere Auswahl an Objektiven (insbesondere auch schon gebrauchten), da ja die HC(D)-Objektive der Hasselblad H-Reihe nahtlos integrieren. Auch wenn sich herausgestellt hat, dass solche, die Autofokus an den X-Kameras können, kaum erhältlich sind. Die X1D war aber von der Auslöseverzögerung her nicht gut, ich hab daher bis zur X1D II gewartet.
Ergänzung: so was hier, aber mit zusätzlich Zentralverschluss: https://www.laowa.de/zubeh%C3%B6r/magic-format-converter/