Sigmas nächste Präsentation rückt näher. Jetzt sind die ersten Spezifikationen des kommenden Sigma 200mm f/2.0 durchgesickert.
Sigma Präsentation am 19. August
Sigma wird aller Voraussicht nach am 19. August 2025 neue Objektive vorstellen, das ist inzwischen seit rund einer Woche bekannt. Im Zuge der Präsentation könnten bis zu drei neue Objektive präsentiert werden, eines davon wird wahrscheinlich das 200mm f/2.0 Sports für spiegellose Vollformatkameras sein. Zu dieser lichtstarken Festbrennweite kursieren schon seit einigen Monaten Gerüchte, jetzt wird es langsam ernst.
Gewicht: Weniger als 2 Kilogramm
Dass die Präsentation des Sigma 200mm f/2 zum Greifen nah ist, wird jetzt durch die ersten geleakten Spezifikationen untermauert. Die vollständige Liste der technischen Daten sowie erste Bilder des Objektivs lassen zwar noch auf sich warten, doch es ist immerhin schon bekannt, dass das 200mm f/2 weniger als 2 Kilogramm auf die Waage bringen soll. So richtig konkret ist diese Angabe zwar noch nicht, doch normalerweise sollte sich das Gewicht bei einer solchen Formulierung zwischen 1.900 und 1.999 Gramm bewegen.
Damit wäre die neue Sigma Linse zwar schwerer als das Sony 300mm f/2.8 GM mit seinem Gewicht von 1.470 Gramm, gleichzeitig aber auch deutlich leichter als die 200mm f/2 Objektive, die man aus der DSLR-Ära kennt. Das Canon EF 200mm f/2 L IS USM brachte damals 2.520 Gramm auf die Waage, während das Gewicht des Nikon 200mm f/2 G ED VR II sogar bei 2.900 Gramm lag.
Schneller Autofokus und weißes Gehäuse
Das Filtergewinde des kommenden Sigma 200mm f/2 soll derweil 105 mm messen, außerdem soll das Objektiv eine weiße Oberfläche besitzen und somit unter anderem dem Sigma 300-600mm f/4 (siehe Beitragsbild oben) ähneln. Ansonsten haben die Quellen bisher lediglich verlauten lassen, dass das Objektiv einen “super schnellen Autofokus” besitzen und für Sony E-Mount sowie L-Mount auf den Markt kommen wird – das ist keine große Überraschung.
Mit Sonys Telekonvertern wird das Sigma 200mm f/2 aller Voraussicht nach nicht kompatibel sein. Das ist auf der einen Seite natürlich ein Wermutstropfen, auf der anderen Seite kann man als Interessent aber froh sein, dass Sigma (im Gegensatz zu Sony) überhaupt ein 200mm f/2 auf den Markt bringt.
Ist das Sigma 200mm f/2 ein Objektiv, das euch interessiert?
Quelle: Sonyalpharumors


… fehlt nur noch das EF-Bajonett …
(;-o), (;-o), (:::-o)
Tja Chris, die sind halt alle nun DN, also Spiegellos optimiert gerechnet, da wird (leider) nix mehr “für Dich” kommen (;:-()
Ob nun EF- oder RF-Mount spielt keine Rolle. Kommt für beide nichts 😅
Na, na, beim RF-Bajonett bin ich mir nicht sicher. Canon wird das RF-Bajonett für andere Objektivhersteller öffnen, irgendwann. Wir müssen nur Geduld haben. (;-o)
Eher friert die Hölle zu.
Das 2/200 mm besitze ich bereits. aber glücklicherweise von Nikon. Fotografiere damit gerne bei Kulturveranstaltungen, beispielsweise Ballett. Schwaches Licht, optimale Bildschärfe auch bei hohen ISO-Einstellungen – und es passt noch so eben in den Fotorucksack. Es ist auch sehr gut zu kombinieren mit einem Nikon-Konverter…
… das Nikon ist noch besser als das Sigma … (;-))
… dann kann man da enldich Schlittschuh laufen … (;-))
Die Hölle ist schon zugefroren, das mit dem Feuer waren Fake News.
Bis man drüber hinweg gestorben ist…
Ich will jetzt fotografieren und Objektive nicht als Rollator- Beschwerer verwenden..
Warum den nicht?
Irgendwann so in 20 Jahren vielleicht 😉
Soll angeblich eins von Venus Optics kommen (200mm F/2 für EF, E und Z). Habe da allerdings meine Zweifel und würde, statt EF, eher mit einer RF Version ohne AF rechnen (wie es bei anderen, aktuellen Venus Optics / Laowa Objektiven auch üblich ist).
Surprise: Venus Optics will soon announce this new 200mm f/2.0 FE lens! | sonyalpharumors
Hallo Maik,
da hast du aber einen Buchstaben dreher gemacht. In dem Link steht FE und nicht EF.
Gruß Chris
Es geht nicht darum, was in der Link Zeile steht. In dem verlinkten Beitrag (auf Sony Alpha Rumors) steht, dass das Objektiv angeblich für EF-,E- und Z-Mount kommen soll.
Sony E (spiegellos), Nikon Z (spiegellos), Canon EF (spiegelreflex) im quasi gleichen Objektivgehäuse?
Wer soll das denn ernst nehmen?
Ich würde mal sagen, das da bei irgend jemandem der Finger verutscht ist: Von R auf E. Weil: Ohne Adapter kann man ein Objektiv, dass für Spiegellos gerechnet ist nicht an einer DSLR verwenden. Und diesen Adapter zu konstruieren ist etwas kompliziert; leider.
DSLR Objektive auf spiegellose Kameras zu adaptieren war noch nie ein Problem, da muss im Prinzip nur das Auflagemaß verlängert werden (von daher ist es auch nicht kompliziert, entsprechende Adapter zu konstruieren, davon gibt es ja auch jede Menge). Die ersten Sigma DG HSM Objektive für spiegellose Systemkameras waren z.B. auch noch DSLR Konstruktionen, bei denen das Auflagemaß verlängert wurde. Erst die DG DN Objektive von Sigma waren nur für spiegellose Systeme konstruiert. Allerdings würde das Nachteile bei Abbildungsleistung, Größe und Gewicht mit sich bringen, wenn das Objektiv eine DSLR Konstruktion wäre, daher glaube ich daran auch nicht, dass das als EF Version kommt. Die ersten Objektive von Laowa/Venus Optics waren auch noch DSLR Konstruktionen, die auch für spiegellose Systeme angeboten wurden (mit genannten Nachteilen). Seit einigen Jahren hat Venus Optics aber auch nur noch reine DSLM Konstruktionen veröffentlicht. Ich persönlich würde mir heutzutage auch keine Objektive mehr kaufen, die noch für DSLRs konstruiert wurden. Da gibt es inzwischen genügend Alternativen. Als ich Anfang 2020 von Canon (DSLR) auf Sony (DSLM) umgestiegen bin, habe ich meine Canon EF Objektive auch erstmal an der Sony a7III weiter genutzt (mit Sigma MC-11 Adapter), haben an der Sony auch mindestens genauso gut performed,… Weiterlesen »
…nach veröffentlichten Foto wird es wohl ein AF Objektiv sein und soll unter 1.6 Kg wiegen
Ja, das angekündigte Gewicht spricht auch eher für eine DSLM Konstruktion. AF werden, in dem Fall, wohl nur die E-Mount und Z-Mount Varianten erhalten, die RF Version sicherlich nicht, da Canon nach wie vor keine VF-tauglichen AF Objektive von Drittherstellern zulässt. Auch bei anderen Laowa Objektiven sind die RF-Versionen ja ohne AF.
stimmt da war ja was bzgl. Canon
Ich werde es mir definitiv mal ansehen, zumal die BQ sicher überragend sein wird – für mich allerdings einen Ticken zu Tele. Da Leica(zusammen mit Sigma?!) aktuell auch an einem f/1,8 135mm dran sind, nehme ich mal an, dass dies interessant(er), aber halt unbezahlbar wird ;-).
Bei Sigma ist das f/2.8 70200 DGDNOS Sport (II) (nur echt 😉 mit voller Auflösung, also “runterladen”)
https://my.hidrive.com/lnk/RVxgZD0sD
ja 1,4/2,0 Extenderkompatibel (dann 98-280mm f/4,0 u/o 140-400mm f/5,6) und hat durch Innenzoom/-Fokussierung eine Top Balance & Wetterbeständigkeit – das Ganze für 1600,– plus 2x 400,–.
Es gibt für mich bei meinen Fotos mit 90% bis 70/85/100mm und bei 98% bis 200mm, somit kaum einen Grund ein 2,0 200mm zu etablieren, obwohl die BQ sicher fantastisch sein wird – bin also trotzdem gespannt.
–> Ein 50-105(120) in f/1,8 wäre meins, in Kombi mit dem vorhandenen 28-45mm f/1,8.
Auf eine Sache bin ich beim 2,0 200mm echt gespannt – bei einem Canon/Sony wären sicher € 3.500,– plus X fällig (mein f/1,8 135mm kam für € 2699,– um die Ecke) – wenn es Sigma schafft <= € 2.000,- zu liefern, wäre das für viele Sony- (u Pana-)Fotografen sicher auch ganz interessant.
Die 2/200 bei den Spiegelreflexen waren um die 5000.-, die wären also bei Canon/Sony sicher in dieser Region. Ich denke nicht, dass man das Sigma für 2000.- bekommt, ich schätze eher 3000.-. Also wenn du die 200 mm nicht brauchst, würde ich das 1.8/135 nehmen. Das Sigma ist eher für Hallensport interessant.
So isses, und “Sport ist Mord”, deshalb eher kein 200er 😉
…sag mal, Du hast doch einen “Taschen-Fetisch” 😎 Hast Du schon mal was von der Marke “Rock n Roll” gehört oder besitzt Du gar eine Tasche von denen? Sehen ja geil aus …der Preis aber auch 😁
https://rocknrollstraps.com/shop/camera-bags/hydra/hydra-bag-forest-green/
😉👍😂 Ja, wäre eine geile “Kopie”, wenn ich nicht so treu wäre (bei Taschen und meiner Frau) – meine olle Tenba P500, eine P795 & Billingham(s) – alles andere kommt gar nicht in die Tüte 😂👍😉
… sind aber nur für Leica; deine Fuji fällt da raus …
(;-o)
Gruß Chris
Für Fuji gibt es bereits schon das extrem gute XF200mm F2 😉
Stimmt, aber es herrscht sonst Ebbe im langen Telebereich.
Immer nur für Leica 😟 Dann muß wohl meine “Aldi Tüte” noch ein wenig durchhalten 😁
Jo, muß sie. (;-o)
„Auf eine Sache bin ich beim 2,0 200mm echt gespannt – bei einem Canon/Sony wären sicher € 3.500,– plus X fällig“
Das wäre ein großes „plus X“. Wie Rolf bereits sagte, ich würde bei Canon/Sony eher mit 5500-6000€ rechnen und selbst bei Sigma würde mich alles zwischen 2500€ und 3500€ nicht überraschen.
Das vermutete Gewicht, was sich auf SAR nach nur knapp unter 2 kg („just under 2kg“) angehört hatte, erscheint mir etwas hoch. Auch wenn es dennoch das leichteste 200/2.0 sein wird.
👍 ihr Beiden habt da natürlich einen Punkt mit dem großen X – wollte bisserl positiv sein – mit, sagen wir: 1899,– bis 2299,– für ein Sigma 2.0 200mm könnte ich mir schon vorstellen 1,2 50mm, 1,2 35mm, 1,2/1,4 85mm oder das 4,0 300-600mm liegen bei 40-45% eines Canonteils –> 2.299,– mein Tipp, wenn’s richtig teuer wird, dann 2.499,– und die 2,0kg mit Stativschelle und Streulichtblende sollte um mindestens 250g unterboten werden 😉 schaun’mer’mal … was/wie es wird!
Was den Preis betrifft: Es kommt auch darauf an in welchem Land die Objektive hergestellt werden und dann natürlich auch wie hoch der Hersteller-Aufschlag ist. Bei CANISO würde ich eher auf 7 – 8K€ schätzen und bei Sigma eher 4K€.
„Was den Preis betrifft: Es kommt auch darauf an in welchem Land die Objektive hergestellt werden“
Das hat tatsächlich wenig Einfluss auf den Preis. Sigma fertigt ausschließlich in Japan und dennoch sind die Objektive teilweise deutlich günstiger als „gleichwertige“ (also gleiche Brennweite und Lichtstärke) Objektive von Sony, die in China oder Thailand hergestellt werden.
Mit 7-8K€ wäre es bei Sony teurer als das 300/2.8. Das wäre unwahrscheinlich.
Eine klasse Linse. Je nach Preis vielleicht etwas für meine a6700.
Richtig gut fände ich es, machte Sigma ein 50-150mm f2.8 Sport. Kleiner als das Sony f2 und zu einem Drittel des Preises der Sony.
Wäre höchstens für APS-C sinnvoll aber das kommt garantiert nicht.
Das stimmt, würde für mich aber natürlich auch passen und wäre eine tolle Ergänzung zum Sigma 18-50mm f2.8 für APS-C.
Ähm, das Tamron 35-150mm F2-2.8 existiert.
Das muss schon sehr viel günstiger als das 50-150 f2 von Sony werden. Das ist universeller und die 50mm kann ich auch noch croppen.
Das ist ja auch kein Tele für die Landschaftsfotografie, es will gar nicht universell sein. Es ist ein Tele der Spitzenklasse für Sportfotografen mit schnellstem AF-Modul. Und das hat seinen Preis. Es wird garantiert etwa so teuer wie dein Sony, ich würde mir an deiner Stelle also keine Hoffnung machen.
Das Sony ist auch für Sport. Für Landschaft ist das Mumpitz. Ein Sigma mit superschnellem AF habe ich noch nie gesehen.
Vermutlich hast du es noch gar nie ausprobiert. Kannst natürlich auf ein Sony warten, vielleicht bringen die auch mal sowas.
Ich bin da deiner Meinung.
„Braucht es das?“ Genau an diesem Punkt scheiden sich die Geister. Wenn zwei mal im Jahr bei mir Bedarf besteht leihe ich mir die gewünschten Objektive aus. Erstens ist das viel preiswerter, zweitens setzen die Objektive in der Zwischenzeit keinen Staub an, verbrauchen keinen Platz im Regal.
Andererseits kann man als Fotograf nie genug Objektive haben, ist wie mit den Schuhen und den Handtaschen meiner holden Gattin. Liest ja nicht schlecht was bisher an Daten durchgesickert ist.
👍 – Hi Alfred, siehe auch meine (persönlichen) Kommentare – eine Hallensport-/Hallenevents-Fotografin wird wahrscheinlich rufen: na, endlich, da warte ich drauf, jetzt hab ich exakt die Freistellung die ich brauche bei 5-10-20m in 50% meiner Sujets brauche – bei mir also ein “tendenzieller Staubfänger”, aber wenn ich es bräuchte ist/wäre es direkt verfügbar, d.h. wer Reportage, öffentliche Versammlung usw. macht, der kann nicht ganz so lange vorplanen wie ein Projekt geleiteter Studiofotograf – es bleibt also schwierig in der Abwägung – aber eine “Haben MUSS-Optik” wird es für die wenigsten sein, zumal die “Kompromiss-Optik” 70-200mm zum Standard gehört und letztendlich nur eine Blende verliert …
Ich weiss nicht wie ich dein Argument, dass man letztendlich nur eine Blende verliert, ernst nehmen soll? Warum legst Du dann so viel Wert auf die 1,2er/1,4er Linsen, wenn es 1,8/2,0 auch tun würden…
Mein 90% Sujet-Schwerpkt. liegt bei 1,2/1,4/1,8 und 28/35/50/85mm bei Available/Lowlight, also Offenblende und guter bis sehr guter Freistellung – der Rest 2470 und 70200 mit 2,8ern – bei Beispiel 35mm 1,2 und 250cm Objektabstand heisst das Schärfebereich 35cm, 2,0 dann rd. 65cm und 2,8 über 90cm, deutlich hinsichtlich unterschiedlicher Freistellung – bei 200mm und 10m Objektabstand sieht es wie folgt aus: 2,0 macht das 30cm Schärfebereich, bei 2,8 sind es aber auch nur 41cm – ich denke dies erklärt es ganz gut und du darfst mich somit auch hinsichtlich meiner Menschenfotografie “ernst” nehmen … lg
Ich nehme Dich mit deiner Menschenfotografie super ernst, zumal das ein Bereich ist, den ich überhaupt nicht gut kann und auch nicht wirklich gerne fotografiere.
Die berechnete Schärfentiefe pro Blende, Brennweite und Abstand ist natürlich auch nur die eine Wahrheit. Ähnlich wichtig ist ja auch der Schärfeverlauf, der bei einer größeren Offenblende normalerweise deutlich weicher ist.
Und genau aus dem Grund passt der Satz, dass man letztendlich nur eine Blende verliert. nicht. Und dieser Satz passt erst recht nicht zu Dir. 😉
👍 – 😉 liegt halt bei mir eindeutig an den Schwerpunkten im kurzen Bereich von (24)28/35/50/65(85/105)mm – ab 135mm könnte man mich fast als “desinteressiert” bezeichnen – du hast aber schon einen Punkt mit Deinen Hinweisen zur halben Wahrheit und deiner Einschätzung – 👍
Schade, ohne Konvertertauglichkeit nur der halbe Spaß. Schnell zwischen 2,0/200 und ca. 2,8/300 wechseln zu können ist einfach genial.
Ansonsten mit Sicherheit eine Traumlinse. Genauso wie es die ursprünglichen von Canon und Nikon, und natürlich nicht zu vergessen das Fujifilm, auch sind.
Wieso Konverter? Da verschenkt man ja Licht, und das ist der Sinn dieses Objektivs. Zudem kann man mit jeder Kamera auf 1.2- oder 1.5-fach Crop stellen und hat die Lichtstärke immer noch. Das ist nur etwas für Leute, die 2/200 regelmässig brauchen. Jemand, der hier früher mal schrieb, hat das Nikkor 2/200 für Kampfsport in der Halle, da passt es perfekt. Gibt sicher auch noch andere Sportarten. Ausserdem kann man nicht einfach so schnell mit Konverter wechseln, wie soll das gehen? Da schraubt man eine Weile. Dann besser noch eine 2. Kamera mit der anderen Brennweite, macht mehr Sinn.
Carl, ein Konverter erhöht bei einem guten Objektiv immer die Möglichkeiten. Wobei ich mich immer auf den 1,4er Konverter beschränken würde, da ein 2,0er mit zu vielen optischen Kompromissen behaftet ist. Ich habe das EF 2,0/135mm L. Es ist, soweit ich weiss, das einzige 135mm Tele, das man mit Konverter kombinieren kann. Mit dem 1,4-Konverter habe ich damit praktisch auch ein 2,8/200mm, nahezu ohne Verlust bei Optik und AF-Geschwindigkeit. Nutze ich es an einer Crop-Kamera habe ich die Bildwirkung eines ca. 2,0/200mm und mit Konverter eines ca. 2,8/300mm. Das finde ich für eine Festbrennweite ganz schön flexibel. 😉 Mit entsprechender Übung ist auch das Konverterwechseln kein großes Problem. Das hängt aber auch von der Größe/Schwere des Objektivs sowie der Umgebung ab. Am Strand, in der Wüste und auf Safari würde ich das nicht machen. Dein Argument, dass man auch in der Kamera jederzeit auf Crop stellen kann, zieht nicht wirklich, da dies immer enorme Auflösungsverluste bedeutet. Von 45MP reduzierst Du dann auf ca. 20MP, da geht das noch. Aber mach das mal bei einer Nikon Z6iii mit 24MP (oder vergleichbaren). Außerdem wären sämtliche Crop-Kameras überflüssig, wenn dein Argument stimmen würde. Dass das nicht der Fall ist beweist Dir deine D500… Weiterlesen »
Das Sigma ist ja eigentlich für die schnelle Fotografie konzipiert, das heisst Motive in Bewegung. Sonst bräuchte es ja gar kein schnelles AF-Modul, das die Objektive der Sports-Linie haben. Und bei Motiven in Bewegung käme ich jetzt nie auf die Idee, dauernd den Konverter zu wechseln. Das haben sich die Leute bei Sigma vermutlich auch so gedacht und bewusst auf eine konvertertauglichkeit verzichtet. So viel Geld für ein Tele gibt man nur aus, wenn man die Lichtstärke braucht, und nicht, um einen Konverter dranzuschrauben.
Stimmt, bei 24 MP würde ich auch nicht croppen, an einer Z8 sieht das aber schon ganz anders aus, da hat man mit 1.5-fachem Crop immer noch gleich viele MP wie bei der D500. Statt einem Konverter wäre es übrigens noch besser, wenn die 2. Kamera eine APS-C wäre, dann hättest du die volle Lichtstärke und Leistung des 2/200.
Ein 2/200 mit 1.4-fach Telekonverter ergibt übrigens ein 2.8/280.
Hi ihr Zwei, nur um es zu relativieren, bzw. anzumerken, so wie ich es verstehe wird die Extendertauglichkeit “bauformbedingt” möglicherweise gegeben sein, nur eben nicht mit Sony-Mount, da “Protokollseitig” nicht von Sony unterstützt (wie auch bei anderen Fremdoptiken) – das ist soweit schon interessant, denn für L-Mount bliebe euer 1,4er/2,0er Thema dann (noch) offen …
Okay, wusste ich nicht, ja, kann sein, dass es nur Sony betrifft. Trotzdem sehe ich keinen Sinn darin, an ein f2 Tele einen Konverter zu schrauben, würde ich nie tun. Aber jeder wie er will.
👍 – ich bin auch nicht der Converterfan und Daniel_S wahrscheinlich auch nicht im Sinne des “100%-BQ-Ansatzes” – was aber Flexibilität und “Croppen” als Vergleich angeht, als auch die Gesamtkosten und Transportabilität, glaube ich schon, dass die heutigen, aufeinander abgestimmten und systemintegrierten (Also Sigma für Sigma usw.) Optiksysteme durchaus leistungsfähig sind – den 1,4er würde ich deshalb, wie viele Sportfotografen, immer auch einsetzen. Bei 2,0ern bin ich durchaus auch deutlich skeptischer.
Ja, das trifft es. Ein 2,0er Konverter kommt für mich nicht in Frage und er ist natürlich immer ein Kompromiss. Aber optisch betrachtet ein besserer Kompromiss als croppen.
Aber, genau, ein Konverter ist immer billiger und leichter als ein zusätzliches natives Tele im oberen Bereich.
Ich nutze das 100-400mm an vollformat und das das 500mm an Crop, aber ich käme niemals auf die Idee ein 400mm und ein 600mm einzusetzen. Weder preislich noch gewichtstechnisch. Das längste Tele sollte auch die beste Bildqualität haben, am besten bei höchster Lichtstärke. Aus dem Grund kommen so 11/600mm und 800mm nicht in Frage.
Ich denke, soooo weit sind “wir Drei” in den Einschätzungen der Gesamtthematik garnicht auseinander – hängt halt sehr viel vom Sujetschwerpunkt ab …
Das ist richtig und auch gut so, denn jedem sei seine eigene Meinung gegönnt. Ich glaube wir drei kennen uns jeweils auch so gut aus, dass wir die eigenen Bedürfnisse und Arbeitsweisen richtig einschätzen können.
Ja, auf jeden Fall. so sehe ich das auch. Für L-Mount wird das Objektiv konvertertauglich sein.
Im Artikel steht aber explizit “Mit Sonys Telekonvertern wird das Sigma 200mm f/2 aller Voraussicht nach nicht kompatibel sein”, deswegen bezog ich mich mit meinem ursprünglichen Post ausschließlich auf Sony.
@Rolf: Natürlich ergibt ein 2,0/200mm mit 1,4x Konverter ein 2,8/280mm, deswegen schrieb ich auch “eines ca. 2,8/300mm”.
Ja, und doch nein. Natürlich gibt man für solch ein 2,0/200mm das Geld aus, wenn man die Lichtstärke braucht. Aber der 1,4er Telekonverter ist der Zusatznutzen, der es mir ermöglicht ein ca. 2,8/300mm daraus zu machen.
Wenn ich mir gleich ein 2,8/300mm kaufe, kann ich daraus kein 2,0/200mm daraus machen (ich weiss, es gibt Speedbooster), aber ich könnte mit dem Konverter ein ca. 4,0/400mm machen.
Natürlich könnte ich mir auch ein 4,0/400mm (oder das gute 4,5/400 von Nikon) kaufen und mit Konverter ein 5,6/560mm darauf machen. Usw…usf…
Der Konverter gibt mir immer den Zusatznutzen, aufbauend auf der Brennweite/Lichtstärke, die mir primär wichtig ist.
Und, genau, ich bin ein Freund davon eine Vollformat mit einer Crop zu kombinieren. Deswegen habe ich meistens das 100-400mm an der Vollformat und das 4,0/500mm an der Cropkamera (wenn es um die entsprechende Telefotografie geht).
Grundsätzlich sollte man im Telebereich nur einen Konverter verwenden, wenn man sich die nächstfolgende Brennweite nicht mehr leisten kann. Also solltest du eigentlich den TK nur bei deinem 4/500 verwenden, und die anderen Brennweiten mit Crop oder nachträglichem Beschnitt abdecken. Denn ein TK frisst nicht nur Licht, sondern vernichtet auch mindestens 10% der Bildqualität, es können aber auch 20 oder mehr % sein. Colorfoto hat mal einen grossen Test gebracht mit allen möglichen Kombinationen. Das Resultat war ernüchternd, Leistungsabfall ohne Ende. Nur an einem Makroobjektiv kann die BQ einigermassen gehalten werden.
Meiner Meinung nach hast du die falsche Kamera gekauft, wenn dein Schwerpunkt auf der Telefotografie liegt. Bei einer Z8 hättest du genügend Reserven für einen Beschnitt bei voller Lichtstärke und Bildqualität. Da wäre kein Konverter nötig, sondern du könntest einfach auf Crop 1.2 oder 1.5 schalten, oder aber nachträglich beschneiden. So würde ich es jedenfalls machen.
So wie du es im letzten Abschnitt beschreibst, finde ich es ideal, VF + APS-C mit den beiden Teles, würde ich auch so machen. Falls du schon ein 2.8/70-200 hast, würde ich so ein teures 2/200 nicht kaufen, ist herausgeschmissenes Geld.
Hi Rolf, ich benutze den Konverter eigentlich auch nur mit dem 500er und dem 135er. Beide sind optisch so gut, dass die Bildqualität fast nicht leidet. Auf jeden Fall weniger, als wenn ich croppen würde.
Selbst bei einer Z8 (bei mir wäre es ja das R5-Pendant) ist der Auflösungsverlust durch croppen größer, als wenn ich einen Konverter nutzen würde. Deswegen glaube ich auch nicht, dass ich die falsche Kamera gekauft habe.
Beim 500er (besonders an der Cropkamera) sehe ich den Konverter auch nicht als die Lösung noooch entfernteres näher ranzuholen, sondern um Details herauszuarbeiten (z.B. den Madenpicker auf der Giraffe).
Ist etwas zu weit weg, hilft auch Crppen oder der Konverter nicht, weil die Luft zu unruhig ist und alles flimmert usw.
Ich finde das 2,0/200mm ist ein faszinierendes Traumobjektiv, aber ich würde es mir gar nicht kaufen. Ich bekäme nicht das 500er und das 200er in meinen Rucksack, das 135er aber sehr wohl. Im dunklen Wald oder nach Sonnenuntergang muss dann eben das 2,0/135er seinen Dienst tun.
Ein 2,8/70-200 habe ich nicht. Damit könnte ich nichts anfangen, Außerdem habe ich ja das 2,0/135 + 1,4x Konverter (=2,8/190mm). 😉
Hi Daniel, ja, ist sehr stimmig, was du schreibst. Und ab 800 bis 1000 mm fällt der Kontrast ab, das ist richtig. Reine Luft hat man eigentlich nur gleich nach dem Regen, also eher selten. Ich fotografiere in der Regel nur bis 750 mm Brennweite.
Im Nahbereich macht ein Konverter aber Sinn, um Details herauszuholen, sehe ich auch so. Ich benutze den Telekonverter hauptsächlich an meinem 2.8/150 Sigma Makro, um den Massstab zu vergrössern oder bei Bedarf mehr Distanz zu scheuen Insekten zu erhalten. In diesem Bereich macht es absolut Sinn.
Ein 70/200 habe ich auch nicht, wüsste nicht wozu.
Es besteht ja auch die Möglichkeit eines zuschalbaren fest verbautem TK. Ist zwar jetzt nicht in der Aufzählung der Eigenschaften des Objektivs erwähnt, wäre aber generell bei solch einem Objektiv von Vorteil. Und, wenn ich irgend eine R und Geld viel zu viel hätte und ich das Objektiv bräuchte, würde ich eher das RF 100-300/F 2,8 kaufen. Nach den beschriebenen Eigenschaften ist dieses Objektiv vor allem für Hallensport und kleiner Veranstalltungssäle konziepiert; würde ich sagen/schreiben.
Ich bin zwar kein Objektiv-Konstrukteur, aber das Objektiv sollte meiner Meinung nach min. leichter sein als das Sony 300/2.8, wenn nicht sogar leichter als ein 70-200/2.8 (da wiegt das Sigma 1335 g), sonst sehe ich nicht, wer sich sowas kaufen sollte. Normalerweise sollte die simplere Konstruktion einer Festbrennweite das Gewicht so weit senken können, um die höhere Lichtstärke wett zu machen, zumal beim Sony 300/2.8 sowohl Brennweite als auch Eintrittspupille größer sind, es kann also nicht auf die “Physik” geschoben werden. Aber ich bin auch sehr aufs Gewicht meiner Ausrüstung fixiert.
PS: Das Samyang AF 135 mm f/1.8 wiegt z. B. 772 g. zwar etwas weniger Brennweite, aber dafür sogar 1/3-Blende lichtstärker. Das Gewicht sollte meiner Meinung nach also irgendwo zwischen dem Sony 300/2.8 und dem Samyang 135/1.8 liegen, also ca. 1,3 kg fände ich wirklich gut und vermutlich technisch machbar.
Ich komme immer mehr weg von Festbrennweiten, mein 14/2.8, 16/2,8, 35/1.8 und 85/1.4 führen ein Schatten bzw. Schrank Dasein, fast immer drauf das 28-70/2.0 und 100-500/4.5-7.1, einzig das 100/2.8 kommt bei Makro gelegentlich zum Einsatz. Wenn ich diese Brennweite wollte, würde ich eher zum 70-200/2.8z greifen, das ist auch nicht teurer und mit etwas mehr als 1035g erheblich leichter.