Leica holt sich einen neuen Partner für kommende Bildsensoren. Die Wahl fällt auf einen chinesischen Spezialisten aus der Wissenschaft.
Die Leica Camera AG und der chinesische Bildsensorhersteller Gpixel haben eine strategische Partnerschaft angekündigt. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen einen Hochleistungs-Bildsensor entwickeln, der “speziell für Leica-Kameras der nächsten Generation” zugeschnitten ist. Das gab Leica heute in Wetzlar bekannt.
Sony-Abkehr war abzusehen
Für Leica markiert die Kooperation einen deutlichen Kurswechsel. Bis zur M10 nutzten die Wetzlarer einen eigens entwickelten Sensor aus europäischer Fertigung, gebaut unter anderem bei AMS in Graz. Mit der M11-Generation wechselte der Hersteller auf Seriensensoren von Sony. Aufsichtsratschef und Mehrheitseigner Andreas Kaufmann hatte Ende 2025 in einem Podcast bereits angedeutet, dass parallel dazu eine eigene Sensorentwicklung wieder aufgenommen worden sei. Mit der aktuellen Ankündigung wird klar, mit welchem Partner das passiert.
Laut Leica soll der neue Sensor gezielt auf Farbtreue, Rauschverhalten, Dynamikumfang und Detailauflösung optimiert werden. Neben der Entwicklung umfasst die Zusammenarbeit auch Validierung, Bildabstimmung und die Serienfertigung. Einen konkreten Zeitplan oder ein Einsatzmodell nannten die beiden Firmen bislang nicht.
Gpixel kommt aus der wissenschaftlichen Bildgebung
Gpixel wurde 2012 in Changchun von Xinyang Wang gegründet und unterhält seit 2018 eine eigene Niederlassung im belgischen Antwerpen. Das Unternehmen beliefert bislang vor allem Kundinnen und Kunden aus Industrie, Medizin und Wissenschaft. In diesen Feldern ist der Markenname Leica über die heute eigenständigen Schwesterfirmen Leica Microsystems und Leica Biosystems ebenfalls vertreten. Laut Aufsichtsratschef Kaufmann arbeiten Leica und Gpixel bereits seit längerer Zeit zusammen.
Im Januar 2026 stellte Gpixel etwa den 104,8-Megapixel-Sensor GSENSE64105BSI für Astronomie-Anwendungen vor. Mit der GCINE-Serie bedient das Unternehmen seit einigen Jahren auch die Kinematografie, darunter ein APS-C-Sensor mit 43 Megapixeln und 8K-Aufzeichnung.
Erst am 17. April 2026, drei Tage vor der Leica-Ankündigung, ist Gpixel an der Hongkonger Börse gestartet. Für Gpixel-CEO Xinyang Wang ist die Kooperation mit Leica damit ein doppelt gewichtiger Schritt auf das internationale Parkett. Für Leica wiederum bedeutet die Partnerschaft, dass kommende Kameras mit einem speziell für die Wetzlarer Marke entwickelten Sensor ausgestattet sein könnten.
Wann der erste Leica-Sensor aus der Partnerschaft in einer Kamera landet, lassen die Unternehmen offen. Sensorprojekte dieser Art dauern typischerweise mehrere Jahre. Branchenbeobachter bringen die Ankündigung mit einer künftigen M12 in Verbindung, offiziell bestätigt ist das aber nicht.
Beitragsbild: Sung Jin Cho


Ob der Sensor im M Gehäuse landet bleibt abzuwarten. Ich werde mit meiner M11 sicher 10 Jahre und länger Freude an der Fotografie finden.
Es ist schon schade, dass so etwas heute kaum noch aus Europa kommt. Wir brauchen Partner, aber irgendwann brauchen uns diese Partner nicht mehr. Man sieht, dass Leica durchaus versucht, eigenständiger zu werden, vor allem mit der Entwicklung eines eigenen Sensors. Das ist schon mal die richtige Richtung. Aber die traurige Realität ist, dass sie ohne Partner wie Gpixel oder Sony schlichtweg keine Chance haben, das umzusetzen. Sie können nicht allein existieren. Früher war das ganz anders, da hatte Europa noch eine Führungsrolle. Jetzt sieht es so aus, als würden die Felle immer weiter davon schwimmen. Die großen europäischen Unternehmen sind mittlerweile so träge und halten an altem Zeug fest, bis es irgendwann zu spät ist. Wenn das so weitergeht, könnte Europa in der Zukunft nur noch ein Drittweltland sein. Es wird viel diskutiert und mit neuen Gesetzen versucht, den Abwärtstrend zu bremsen. Aber ohne echte Innovation und den Willen, mal wieder anzupacken, wird sich daran nichts ändern. Wenn man sich hier so umhört, habe ich oft das Gefühl, viele haben den Ernst der Lage noch nicht wirklich verstanden. Es wirkt manchmal so, als wäre alles selbstverständlich – Geld, Wohlstand, Energie. Aber so einfach ist es eben nicht. Wenn wir… Weiterlesen »
Den Sensor wird höchstwahrscheinlich in Antwerpen, Belgien entwickelt – ist in Europa 🙂
Und die Produktion?
Das nennt man den Lauf der Dinge oder auch spätrömische Dekadenz.
Alle satten Gesellschaften gehen diesen Weg irgendwann.
Strategisch eine gute Entscheidung. Längerfristiges Denken, Diversität sind wie man an den jährlichen Geschäftszahlen Leicas ablesen kann selbst in schwierigen Zeiten ein Garant für Erfolg. Die M-Kameras sind nur das „AUSHÄNGESCHILD“. Innovative Produkte bringen den Gewinn. Diese sind allerdings nicht alle im Leica-Shop vorrätig. „Stückzahlen“ bedeuten nicht „automatisch“ Gewinn.
Als Fotograf habe ich eine riesige Auswahl an Geräten/Objektiven quer durch den vielfältigen Garten aller Hersteller. Je nach den eigenen Prioritäten kann ich mir mein Equipment passend auswählen. Einzig das liebe Geld setzt die Grenzen. Was besser oder weniger gut funktioniert bestimmt die verwendete Technik oder die implementierte Software.
Spannend wird sein wie gut der „eigene“ Sensor tatsächlich funktioniert!
Uff, immer mehr China, immer weniger Deutschland (Europa).
Da wird anscheinend eine Übernahme durch Chinesen vorbereitet. Der Mehrheitseigentümer will ja angeblich seine Anteile verkaufen.
Schade, damit wird die Marke für mich (!) an Anziehungskraft gewaltig verlieren.
Adam bei welchen technischen, elektronischen Geräten sind keine globalen Bauteile verarbeitet? Mir sind keine eingefallen. Wir bräuchten Jahrzehnte dafür um wenigstens den essentiellen Bedarf einigermaßen regional abzudecken, vieles müssten wir nach wie vor importieren. Wer Ackerflächen mit importierten Solarzellen zupflastert hat zwar elektrische Energie in importierten Akkuzellen gespeichert aber dafür nichts mehr auf dem Teller, außer man importiert Monokultur Lebensmittel.
Ich lebe auf dem Land… und komme aus einer ländlichen Region. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass wertvoller Boden mit Solarzellen missbraucht wird. So viele Dächer sind bei Bedarf noch frei… Weizen, Rüben, Gerste, Obst (…)… dafür wird geackert. Anderes Thema- ich weiß.
Stimmt zwar alles, wir haben dann aber den Strom und die Akkus sind noch da und speichern weiter, Gas und Öl werden verbrannt, sind weg, verpesten die Luft, und müssen wieder importiert werden.
AHA du hungerst lieber nachdem du wo anders auf dem Globus für deine Stromspeicher die Umwelt vergiftet hast. es bleibt sich egal weil wir auf der selben Kugel leben. Besser wird es erst wenn mehr als die Hälfte der Menschheit verstorben ist – wir sind einfach zu viele geworden.
Dazu muss man aber auch sagen, das viele Flächen für Biogasanlagen genutzt wird. Ich komme auch aus einer ländlicheren Region und hier gibt es einige Biogasanlagen. Also nicht alles auf auf den ach so fruchtbaren Äckern angebaut wird landet auf Tellern.
Es wird immer das angebaut was sich rentiert für den Bauern. Das ist oft auch für den Export, Biogasanlage etc. So lange es günstiger ist das Zeug zu importieren (was ich auch nicht für richtig halte, es müssen keine Erdbeeren aus Spanien günstiger sein incl. Transport als hier gepflückte), wird es hier nicht rentabel sein Anbaufläche dafür zu nutzen.
Zudem gibt es auch schon Lösungen mich höher stehenden Solaranlagen die einen Anbau darunter ermöglichen.
Es gibt Lösungen, man muss sie nur angehen und Unabhängigkeit finde ich im Bereich Energie und Lebensmittel und in gewissem Maße auch Halbleiter (hier aber eher Logikbausteine etc. wie Infinion z.B. auch in Europa herstellt) deutlich wichtiger als in der Herstellung von Sensoren 😉
Genau darum geht es – Ideologie schadet bei solchen Vorhaben. Einfach losheulen und sich auf dem Asphalt festkleben finde ich kontraproduktiv, dafür sind die Dinge viel zu komplex.
Ok, dann machen wir am besten mit Vollgas und Unvernunft so weiter wie bisher, dann erledigt sich das in der Zukunft irgendwann von selbst.
Und Nein, die Menschheit stirbt sicher nicht aus!
Dazu sind wir zu erfinderisch und anpassungsfähig.
Es sind dann vielleicht keine 8 Milliarden Menschen mehr, vielleicht 800 Millionen
keine Ahnung.
Aber eins ist sicher, es werden die gleichen Menschen sein für dessen Reichtum und Macht heute so weitergemacht wird wie früher “Drill Baby Drill”…
Und nicht die Menschheit mit dem unbedeutend CO2 Abdruck.
…
Vollgas hat sich doch eh erledigt, lieber Conny, zumindest in Deutschland wurschteln wir noch eine Zeit weiter, bis wir den glückseligen Zustand eines dritte Welt Landes erreicht haben, dann werden auch unsere Fußabdrücke automatisch kleiner.
Was die Menschheit betrifft sind wir einer Meinung, aber, wenn Du dies ändern möchtest, dann ändere die Physik, Fett schwimmt nun mal oben, da helfen keine schlauen Sprüche. Unbedeutend ist letztendlich auch eine Einheit, da sind Menschen eben so unbedeutend wir ihr CO² Fußabdruck! Ob ich dies gut finde? Nein, ändert aber eben nichts an der Tatsache!
Wer am Drücker sitzt macht den Druck, sehen wir doch gerade an einer anderen Ecke, meine die Straße von Humus, oder wie der Quatsch wieder heißt. Völkerrechtlich eine internationale Wasserstraße, klar, nur wer das Völkerrecht selber mit Füßen tritt kann der Gegenseite schlecht erklären, dass die sich daran halten sollen. Der Iran könnte locker auf die Produktionsversuche (nicht in den nächsten 10 Jahren machbar) einer H-Bombe verzichten, die Straße von Hormus ist da viel einfacher und effektiver, kannst Du aber drauf warten bis Du schwarz wirst, eben wegen dem “am Drücker” und solchen Sachen.
Die Abbauweise seltener Erden stört mich auch. Die Akkus werden inzwischen aber für größere Einheiten in bestehende ausrangierte Fabriken eingebaut. Ich frage mich aber auch, wofür wir diese extrem stromfressenden riesigen Rechencenter brauchen. Kohlekraftwerke, Gas und Ölverbrauch schädigen und vergiften die Umwelt ebenfalls. Nach den Unfällen der Atomkraftwerke in Russland und Japan konnten an großen Teilen der Landschaft auch keine Lebensmittel mehr angebaut werden. Wie wird eigentlich Uran für Atomkraftwerke produziert? Ist das Gejammer nach Atomstrom nicht auch reine Ideologie? Da lobe ich mir doch den Ideologie freien Beitrag von Markus S.
Wenn man in Krisenzeiten funktionierende und abgeschriebene AKWs abschaltet und sie bewusst so demontiert, dass sie nicht mehr genutzt werden können, dann muss man sich nicht wundern, das Deutschland bald die ganze Industrie ins Ausland vertreibt. Im Übrigen wir sind jetzt 8,375 Mrd Menschen auf dem Planeten, 2100 sollen es um die 12 Mrd sein, denkst du im Ernst, man könnte durch eine Deindustrialisierung Deutschlands die Welt retten? Wir fahren mit dem Lastenrad in die Zukunft und der Rest der Welt nutzt neueste Technologien. Europa wird zu einem grossen verarmten Freizeitpark.
Es ist halt so, wenn jeder sagt, ach wenn die Anderen es nicht machen, mache ich es auch nicht, dann wird es keiner machen.
Es ist ja auch ein gewisser technologischer Vorsprung drin gewesen wenn man früher und intensiver auf z.B. Solar gesetzt hätte.
Zum Thema Atomkraft, ja die waren zwar abgeschriben und damit “günstig” aber die Folgekosten bzgl. Enlagerung usw. sind da nicht eingerechnet. Man muss das Zeug ja “entsorgen” aber keiner will es bei sich vor der Haustüre haben. Wenn du also die Atomkraft für gut befindest, dann bau ein Endlager bei dir in der Gegend.
Erneuerbare Energie ist doch super und kann auch Wertschöpfung hier errzeugen. Die Anlagen müssen aufgestellt, gewartet usw. werden, das machen am Ende nicht die Chinesen remote sondern die Handwerker vor Ort.
Persönlich decke ich um die 80-90% des Stroms im Jahr mit Solarenergie, ich sehe das als Chance der Unabhängigkeit.
So einfach ist es leider nicht. Man hat das Dach vor dem Keller gebaut. Was nützt alternative Energie, wenn sie dann anfällt, wenn man sie in der Menge nicht braucht und nicht da ist wenn man sie nötig hat. Ohne gute Speicherung ist alternative Energie in einem Industrieland absoluter Blödsinn. Solarenergie ist super, aber bei uns nicht wirklich effizient, im Süden, in Spanien, noch besser in Nordafrika, ist das sinnvoll, da bekommt man für 1/7 des Geldes die gleiche Energiemenge. Und was ist aus den grossen Versprechen dass die Solarpanel Produktion denn geworden? Nix, kommt alles aus China. Wenn jemand ernsthaft glaubt, wenn Deutschland mit Windrädern verspargelt ist und alle Dächer mit Solarpanels bedeckt ist, wird die Welt gerettet. Da gehört schon sehr viel Naivität dazu. Das Öl das wir nicht kaufen, kauft China oder Indien. Änderung gibt es nur, wenn man davon einen Vorteil hat. Der größte Witz sind E-Autos, die Rohstoffe für die Batterien kommen vorwiegend aus China und wie wird es gefördert? Mit Kohlestrom!!! Norwegen finanziert ihre grüne Idylle mit dem Verkauf von Erdöl!!! Die Länder mit dem niedrigsten Energieverbrauch sind die Ärmsten! Das wahre Problem ist, wir sind einfach zu viele auf dem Planeten!
Ja, das Thema Speicherung ist ein Problem, da gebe ich dir vollkommen recht.
Das wurde verschlafen und da hätte man viel mehr machen müssen. Liegt aber auch unter anderem daran, das an alten Energien festgehalten wird statt sich auf Neue zu fokussieren.
Und die Solarenergie aus Afrika zu beziehen ist halt ein Problem, wo willst du da die Leitungen bauen? Ist ja schon ein Problem die Nord/Südtrasse zu bauen.
Es ist immer dieses Gerede das alles schlecht ist und die Wirtschaft kaputt geht wegen eines ökologischen Gedankens. Aber dem ist ja nicht so. Die Ausführung könnte besser sein, da ist die Politik bisher nicht gut gefahren. Das liegt aber nicht an den Grünen, denn wie hier ja auch geschrieben wurde, viele der problematischen Beschlüsse kommen von CDU/CSU.
Es lag nicht an der CDU/CSU, sondern an der ersten Grünen Kanzlerin Merkel, die hat so viele gravierende Fehler begangen – trotz Physikstudium – dass wir in Zukunft unseren Wohlstand nicht halten können.
Und zu den Grünen, die wollen einerseits weniger CO2 in der Luft, haben aber Jahrzehnte CO2 Verklappung blockiert – was übrigens in Norwegen gut funktioniert. Begründung: dann gibt es länger Verbrenner Autos. Bei Grün geht es um Religion, nicht um Vernunft und Fakten. Ich bin für mehr Umweltschutz und nachhaltigen Konsum, aber das funktioniert nicht mit Lastenrädern, sondern nur mit neuester Technologie. Wärmepumpen sind super, nur noch nicht heute, erst wenn die elektro-kalorische Wärmepumpe da ist, ist es für die meisten sinnvoll auf Wärmepumpe umzustellen. Und E-Autos sind ebenfalls erst ab 2030 wirtschaftlich sinnvoll, weil die Technologie noch in den Anfängen steht.
Als der Beschluss gefaßt wurde, die AKWs abzuschalten, gab es keine Notsituation. Die Demontage soll doch zum Abbau führen, es wird doch nicht bewusst demontiert, um sie wieder aufbauen zu können, wenn ich ein Auto verschrotten lasse, kann ich es auch nicht mehr fahren. Wenn bei uns neue Technologien erfunden, dann aber nicht bei uns, sondern in China genutzt werden, dann liegt dass daran, dass hier alte Techniken solange ausgelutscht werden, solange damit Geld verdient werden kann. Hier wird doch lieber alte Technik solange subventioniert, bis nichts mehr geht. Wer hindert denn Firmen daran, in die Zukunft zu investieren. Den Kinderkram mit den Lastenfahrrädern kann ich auch nicht mehr hören, wenn ich in einer Woche mal eins sehe, dann ist das schon viel.
Deutschland wird nicht deindustriealisiert, sondern von Lobbyisten und mutlosen Politikern gebremst. Deutschland ist auch nicht dazu da, die Welt zu retten, wir könnten aber mal weniger meckern, und lieber wissenschaftlichen Erkenntnissen folgen, als Influenzern oder sonstigen Einflüsterern.
Also die letzten beiden AKWs wurden von Rot-Grün abgeschaltet! Wenn man Kohle nicht will, Öl nicht will, Gas nicht will und ein Industrieland ist, geht es nicht ohne AKWs. Übrigens wir beziehen Unmengen von Atomstrom aus Frankreich und bezahlen dafür. Österreich und die Schweiz nehmen gegen eine nicht unerhebliche Gebühr unseren überschüssigen Windstrom, speichern den in Pumpkraftwerken und verkaufen uns den Strom für teures Geld, wenn wir ihn brauchen. Dümmer geht’s nimmer. Gut gemeint ist schlecht gemacht!
Das Ende der AKWs wurde von der Merkel Regierung per Gesetz beschlossen und nicht von Rot-Grün. Die Abschaltung dieser beiden AKWs hätte Rot-Grün also garnicht verhindern können. Soviel Atomstrom können wir aus Frankreich nicht beziehen, da deren Schrottwerke laufend ausfallen, weil sie repariert werden müssen, oder im Sommer bei zu heißem oder zu niedrigem Wasserstand der Flüsse abgeschaltet sind.
Die Behauptung, wir wollten keine Gaskraftwerke ist auch falsch, die hatte schon der vorige Grüne Wirtschaftsminister vorgesehen, ich erinnere nur daran, dass es die Vorregierung war, die für deutsche Verhältnisse sehr schnell für Flüssiggasterminals gesorgt hat, nachdem die Russen die Gaslieferung gestoppt hatten, die wurde nämlich nicht von Deutschland beendet.
Gesetze kann man ändern, der Wirtschaftsminister hat das verhindert. Es geht auch nicht darum ob man bestehende AKWs toll findet oder sofort abschalten soll, sondern darum, dass man sich in einem Land, das von der Industrie lebt, Energiesicherheit herrscht. Mit der von den Grünen initiieren Strategie funktioniert das nicht. Natürlich werden wir jetzt nicht alle gleich erfrieren oder verhungern, aber der Wohlstand wird mit Hightech anderswo stattfinden!
Wir haben Energiesicherheit. Die Energie wäre preiswerter, wenn nicht CDU Regierungen 16 Jahre lang die Umstellungen verschlampt hätten. Der Strom ist so teuer, weil der Preis sich nach dem teuersten Hersteller richtet, und das sind die Gaskraftwerke. War übrigens eine tolle Idee der Merkel Regierung, erst die Atomkraftwerke abzuschalten, den Ersatz aber zu verschlafen, oder zu verzögern. Diese Versäumnisse den Grünen anzulasten, ist unlauter. Welche Hightech ist denn gemeint, bei der jetzigen Regierung ist davon keine Rede, es wird nur in alte Technik investiert, wie z.B. in völlig überdimensionierte Gaskraftwerke, die unsere Abhängigkeit von Einfuhren zementieren. Mit dem Geld für die Importe könnte man besser unsere Infrastruktur ausbauen.
Sorry, wir haben Energiesicherheit, nur weil uns Frankreich Atomenergie liefert, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Das kaufen wir uns teuer dazu! Deutschland ohne Kohlestrom aus Polen und Atomstrom aus Frankreich wäre Dunkelland. Und, wenn du durch Deutschland fährst siehst du, dass mindestens die Hälfte der Windräder still steht, weil der Strom zur falschen Zeit anfällt und nicht gespeichert werden kann. Wie gesagt man hat das Dach gebaut, bevor der Keller fertig war. Dass das verpennt wurde liegt an der ersten grünen Kanzlerin Merkel zusammen mit den Grünen.
Es ist schön, wenn du glaubst, dass die Grünen inklusive Ampel an nix Schuld sind. Da haben wir grundsätzlich unterschiedliche Ansichten, aber das ist ja in einer Demokratie das wesentliche Element und insofern ok.
Das hast du clever durchschaut. Die Grünen sind an allem schuld. Merkel, Hitler, Dschingis Khan. Alles verkappte Grüne.
Schwachsinn den du da schreibst, habe aber ehrlich gesagt nichts anderes erwartet, insofern alles gut! Du musst anfangen zu lernen nicht selektiv zu lesen und nicht alles was nicht in dein Weltbild passt als irrelevant zu betrachten. Wie ich bereits geschrieben habe und du offensichtlich nicht gerne hörst, aber in einer Demokratie sind unterschiedliche Ansichten nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Allerdings sollte man sachlich argumentieren. Streng dich an, du kannst das auch.
Um die Ironie meiner Anmerkung zu erkennen, braucht es schon einen Funken Humor. Sorry, wenn ich dich da überfordert habe. Ich wollte damit ausdrücken, dass ein einzelner Anfall von Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein aus Dr. Merkel noch lange keine Grüne machen. Hatte doch die Merkelregierung kurz vor dem Atomaus eine Laufzeitverlängerung für unsere Schrottmeiler beschlossen. Die Stilllegung der Atomkraftwerke hätte natürlich einen schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert, was von der Gas- und Weißwurschtlobby erfolgreich behindert wurde. Wer fiossile Energie und Atomkraft fordert darf, meiner Ansicht nach, die Sparpotenziale nicht außen vorlassen. Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen wäre da ein erster Schritt.
Dein Demokratieverständnis scheint mir übrigens ein reines Lippenbekenntnis zu sein, so abwertend und respektlos du mit abweichenden Meinungen umgehst.
Der simple Unterschied zwischen unserem Demokratie Verständnis ist der, dass ich deine Meinung nicht teile, aber sie respektiere. Deine überhebliche Formulierung mit ” das hast du clever…” zeigt, dass du dich Menschen, die Deine Meinung nicht teilen weit überlegen fühlst, ohne es tatsächlich zu sein. Wenn du die Energiepolitik Deutschlands für gut und richtig hälst, dann hast du dich tatsächlich niemals ernsthaft mit wirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandergesetzt. Was Merkel , die Grünen und die Ampel gemacht haben, verändert nichts am Klima, sondern verlagert Produktion ins Ausland, vernichtet Wohlstand und die Zukunft Europas. Ich habe meine Schäfchen im Trockenen und es könnte mir egal sein, aber ich habe auch Kinder!
Auch ich habe Kinder und einen Enkel für die ich nur das Beste wünsche. Meine Meinungen vertrete ich hier und anderen Orts immer in dem Bewusstsein, dass sie eben dies sind: Meinungen. Und ich versuche immer zu berücksichtigen, dass der Andere auch Recht haben könnte. Deine Äußerungen lassen jedoch darauf schließen, dass du dich im Besitz absoluter Wahrheiten wähnst.
Dass du zu wissen glaubst wie ich denke, wie ich bin, würde ein Pychologe wohl Projektion nennen. Ich nenne es Anmaßung.
Ich beende an dieser Stelle unser Geplänkel und wünsche dir eine gesegnete Restlaufzeit.
Du reagierst doch immer so auf kritische Posts von mir, deshalb “kenne” ich dich besser als du wahr haben willst. Da ich mich beruflich fast 40 Jahre mit Wirtschaft, Politik, Statistik und Recht auseinandergesetzt habe, keiner Partei angehöre, sondern mir nur überlege, ist diese Entscheidung sinnvoll, ist diese Entscheidung gut für Deutschland, schadet dies der Wirtschaft, beeinflusst das unseren Wohlstand, usw. bin ich nur bei einer Sache hyperkritisch, wenn Rationalit fehlt. Mir wird viel zu moralisch ge- und verurteilt und die Rationalität bleibt auf der Strecke. Nehmen wir nur mal das Beispiel Ausländer Kriminalität. Wenn man die Tatsachen verschweigt hilft man nicht den Ausländern, sondern – und das will keiner von uns – der AfD. Ich moniere immer nur irrationale, vorwiegendmoralisch basierte Politik und Entscheidunen, egal von welcher Partei. Leider findet man das vermehrt im Linksgrünen Lager. 1984, als während meines Studiums die Grünen aufkamen, dachte ich, endlich! In BW kann man die wählen, in anderen Regionen wird das allerdings schwieriger.
Da mein Post zur Freischaltung vorgelegt wird und ich eine bestimmte Partei zitiert habe, wird der Post wohl gelöscht, deshalb ganz kurz. Ich bin und war immer politisch unabhängig, befasse mich beruflich seit fast 40 Jahren mit Wirtschaft, Statistik, Politik und Recht und habe nie die gleiche Partei gewählt, denn ich setze auf Rationalität und nicht auf moralisch basierte Analyse. Leider gibt es keinen Helmut Schmidt mehr.
Vielleicht sind wir gar nicht so weit auseinander wie wir glauben. Leider liegen weder Vernunft noch Moral momentan global im politischen Trend. So jetzt müssen wir wirklich Schluss machen, sonst werden wir uns am Ende noch sympathisch 😉
Wir haben sicherlich keine Energiesicherheit, denn unsere Versorgung ist sehr massiv vom Ausland und dann auch noch von der Witterung abhängig. Es ist aber auch unlauter die Versäumnisse in der Energie- und Wirtschaftspolitik der letzten 16 Jahre der CDU alleine anzulasten. Nach meiner Erinnerung waren das stets Koalition mit anderen Parteien und vor allem die SPD war mit massgebend in dieser Zeit und zuvor ebenfalls. Es ist auch eine Geschichtsklitterung, wenn jetzt behauptet wird, die Grünen seien nicht die treibende Kraft gegen Atomstrom in Deutschland in den letzten 40 Jahren gewesen. Die Grünen haben Ihre Wurzeln auch in der Anti-Atomkraftwerkebewegung und diese Position vertraten sie stets in den Regierungen, an denen sie beteiligt waren und zwar bis heute. Es war trotzdem auch ein Fehler von Merkel diese Position im Schockzustand des Fukushima-GAUs von den Grünen zu überbenehmen.
Also dass die gesamte Umweltpolitik in diesem schönen Lande letztendlich geistiger Dünnpfiff war, darüber brauchen wir doch heute nicht mehr zu diskutieren. Kaum gedacht und noch schlechter gemacht, welche Partei es gemacht hat und welche sie getrieben hat, wen kratzt es und was nützt es? Warum sind unsere Gasspeicher im Moment den so leer wie lange nicht mehr? Genau, wenn man keinen geblasen bekommt und die liebe Sonne nicht scheint, dann muss der Strom irgendwo her kommen, wenn es eigentlich nur Gas als schnelle Reaktionsmöglichkeit gibt, dann muss eben Gas her. Wenn meinereiner nun ein Gaskraftwerk baut, dann lass ich mir diese “wenn wir brauchen musst Du liefern Nummer” aber verdammt gut bezahlen, Unternehmer sind ja keine Wohltätigkeitsorganisation. Die Umwandlung in Wasserstoff ist verlustbehaftet, ach neee, hat mal einer gegengerechnet, was es kostet, den Schweizern Übermengen zu bezahlen um dann Untermengen von denen zu kaufen? Und dass wir in Deutschland den teuersten Strom haben ist auch Fakt, muss ja auch irgendwo her kommen, sollte man annehmen. Wenn Nähe Grenze Autofahrer ins Ausland fahren und für 50 Cent den Liter Sprit billiger tanken, obwohl die Tanke von einer deutschen Raffinerie beliefert wird, wie ist so was möglich. Genau hier muss man,… Weiterlesen »
Schade,….. ein komplettes System Made in Germany wäre mir lieber.
Man entwickelt ein Gefühl von, wir können nix mehr, ohne andere.
Die Hoffnung aber, stirbt bekanntlich zu letzt.
Natürlich bleib ich Leica treu, es gibt ja keine Alternative.
Wir leben in einer globalen Welt und es ist doch sinnvoll, dass jeder das herstellt oder entwickelt, was er am besten kann. In einem optimalen System trägt dann jeder mit dem besten Know-How bei. Nun kommen wir zur Praxis: oftmals ist die gute bis überdurchschnittliche Qualität relativ gesehen teuer, so dass sie beim Preis in Konkurrenz tritt. Das hat China seit den 1990ern gemacht.. sie haben Marktanteile geholt über den Preis. Gleichzeitig haben sie ihren Nachwuchs auf die Universitäten im Inland und Ausland geschickt. Sie haben Know-How aufgebaut und Forschung betrieben. Heute ist Made in China in meinen Augen das, was Made in Germany war. Ursprünglich ein Makel, der eher eine Warnung darstellte (wie bei Made in Germany), steht heute vielfach Made in China schlicht für Qualität. Klar können die immer noch billig, aber in vielen Bereichen zeigen sie hohe Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen. Und nun kommt der Wunsch das alles auch aus Deutschland zu haben… machen wir uns nichts vor, wir haben gemessen an Asien keine große Leistungsbereitschaft als Gesellschaft. Entweder man hat eine Life-Work-Balance oder man baut etwas auf… Beides ist schwierig. Wenn man keine Kostenvorteile hat (relativ hoher Personalaufwand, hohe Energiekosten, weniger Subvention) dann musst du über… Weiterlesen »
Life-Work-Balance – das Lieblingswort vieler Deutscher.
Ich glaube, vielen ist nicht bewusst, dass wir nicht nur national oder europäisch in Konkurrenz stehen, sondern mit der gesamten Welt.
Land Gesamt freie Tage
Deutschland ≈ 57 Tage (≈ 28 Urlaub, ≈ 11 Feiertage, ≈ 18 krank)
USA ≈ 24 Tage (≈ 10 Urlaub, ≈ 8 Feiertage, ≈ 6 krank)
China ≈ 25 Tage (≈ 10 Urlaub, ≈ 11 Feiertage, ≈ 4 krank)
Zusätzlich beeinflussen Teilzeit, Elternzeit und reduzierte Arbeitszeit die tatsächlich geleistete Arbeit weiter, gerade in Deutschland.
Spätestens wenn es nichts mehr zu essen gibt und der Magen knurrt, wird aus Life-Work-Balance eine Überlebensbalance. Dafür gibt es ganz bestimmt aber wieder schicke Modewörter, dafür haben wir viele Experten.
Klar liege ich auch gerne mal auf der Liege – aber Realität bleibt Realität.
Solange man Probleme schönredet oder verdrängt, verändert sich nichts –
aber die Realität holt einen trotzdem ein.
Volle Zustimmung, Stefan! Es sollte zu denken geben, dass manche Firmen aus Deutschland auch in die Schweiz abwandern, weil eben dort trotz teilweise sehr viel höheren Löhnen und Gehältern trotzdem günstiger produziert werden kann. Das hat auch etwas mit Arbeitsleistung und Produktivität in den einzelnen Ländern zu tun.
VW Mitarbeiter haben bis zu 8 Wochen Urlaub und werden weit über Tarif bezahlt, was denkst Du warum VW nur teuer und nicht wirklich gut und konkurrenzfähig ist?
Im Manteltarifvertrag stehen 30 Arbeitstage.
30 Arbeitstage sind ein bisschen wenig, also 220 müssten es schon sein. Aber du meinst wohl den Urlaub. Ja, das ist der Mindesturlaub! Nur zur Info, in der Schweiz sind es 20 Tage bis Maximal 25 und es hat 6 Feiertage weniger. Dazu ist die offizielle Arbeitszeit 41.5 Std. Das zeigt wieder, von nix kommt nix. Work Life Balance ist super, aber zu Wohlstand kommt man damit nicht.
@ Stefan: Bitte bedenke bei dieser Form der Statistik, dass die Rückkehr nach Krankheitstagen nicht automatisch “Ich bin wieder gesund!” bedeutet… Menschen kehren an ihren Arbeitsplatz zurück, weil sie Angst um den Verlust des Platzes haben. Die Myokarditis z. B. ist bisweilen eine verschleppte “nicht gesund- aber ich bin wieder da” Erkrankung. Es gibt darüber seriöse Untersuchungen – aber natürlich gehört mein Beitrag hier eigentlich nicht hin. Ich bitte um Nachsicht… mein Temperament.
Beamte haben die höchsten Fehlzeiten und die kürzesten Arbeitszeiten…
Mein Beitrag beleuchtete ausschließlich den Pathomechanismus aufgrund verschleppter Krankheiten- unabhängig vom Beschäftigungsverhältnis. Ich finde es nur fair, wenn auch dieser Aspekt zu mindestens erwähnt wird. Dass Beamte eine Sonderrolle einnehmen- belegt oder nicht- ist ja immer wieder ein Diskussionspunkt.
Ist belegt, kann man in Statistika nachprüfen
Meinereiner traut keiner Statistik, welche ich nicht selbst gefälscht habe.
Wie wurde der Durchschnitt ermittelt und hat man die Extreme in den Surchschnitt eingerechnet und wieso haben Beamte bei den Kassen günstigere Tarife? Diese Fragen lassen sich von einem Bekannten von meinereiner mit einem einzigen Beobachtungssubjekt vielleicht ganz einfach erklären: Der war über 2 Jahre krank geschrieben, natürlich bei voller Fortzahlung es Gehalts, konnte keine Akten mehr tragen aber seine Nebenerwerbslandwirtschaft ging ganz gut.
Da hat dann ein einziger mit 200 Tagen über dem Jahresdurchschnitt aber mal ganz schnell 20-30 anderen Beamten den Schnitt versaut!
Nun sei meinereiner nicht böse. lieber Thomas, aber, seriöse Untersuchungen gibt es zu vielen Dingen und Ergebnisse auch, nur sind viele Dinge auch eher Systemfehler als dass es an der Arbeitswut/angst der Patienten hängt. Der “gelbe Zettel” hat einen Vor- bzw. Nachteil in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Dingen belastet er da Budget des Arztes nicht, was zu häufiger Anwendung des Selbigen führt. Bei ausreichend dummen Patienten kommt noch hinzu, dass die sich auch noch verplappern, was dann an so mancher Krankmeldung berechtigte Zweifel aufwerfen dürfte. Als mein Eheweib noch arbeitete (3 Monate her), da hatte die einen Mitarbeiter, der war alle 2 Monate mindestens 2 Wochen krank (wenn man es so nennen darf). Irgendwann sagte dieser Schlauberger bei irgendeinem Gespräch dann noch: “Ja, sollte mal wieder zum Arzt gehen, war schon 2 Jahre nicht mehr bei dem im Behandlungszimmer!” Natürlich ist mit Herzmuskel und Schließmuskel nicht zu spaßen, nur wenn Krankmeldungen in der Art erfolgen, dass die Sprechstundenhilfe zur Chefin geht und sagt: “da draussen hockt wieder der Faulenzer und will einen gelben Zettel”, dann ist eine Krankschreibung zum weniger wichtigen Teil ein Betrug gegenüber dem Arbeitgeber, zum erheblich größeren Teil handelt es sich m.M.n. dann um eine grobe… Weiterlesen »
Moin, es ist ein interessantes Gebiet mit vielen Fragen und wenigen Antworten… Ich ärgere mich über mich: ich hätte nicht einsteigen sollen. Dieses Forum ist für solche Diskussionen nicht geeignet. Das geht nur von Angesicht zu Angesicht. Und in Ruhe- mit Zuhören, Denken und dann diskutieren…🍀👋🏻
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!
Wir können tatsächlich nichts mehr, das ist kein Gefühl, sondern Realität!
Nun ja, einen Vorteil hat eine Produktion in China, wenn die z.B. Seltenerden für die Produktion brauchen, dann kriegen die sie eher als manch anderer Hersteller auf dieser Welt, auch ein Vorteil bei den Lieferproblemen
Tja, warum machen die das? Weil es die Chinesen inzwischen besser können. Deutschland war mal gut.
Schade, das ist das Ende von Leica. Der berühmte Leica-Look ist doch das Einzige, was die Marke noch zu bieten hatte und den Mythos am Leben hielt. In 2 Jahren bekommt man die Leicas bei Temu für 200 Euro, Transport inklusive.
Egal ob Leica-Look, Zeiss 3D Pop oder der Nikon-alte-Leute-Geruch, das sind doch alles Mythen! 😀
Der Unterschied ist der, dass die anderen Marken auch neben den Mythen noch etwas zu bieten haben.
Dieser Aussage stimme ich zwar nicht zu, aber ich hoffe trotzdem, dass du richtig liegst. Ich hätte nämlich gern eine M11 Monochrom für 200 Euro inkl. Versand!
…weißt aber schon das Du hinter mir in der Warteliste stehst 😎
Na, dann wünsche ich dir viel Glück, dass es so kommt 😊
200 Euro für eine Leica-Knipskiste wäre mir immer noch zu viel Geld!
Meiner Oma würde ich auch vom Kauf abraten. Was nützt die schönste Leica M, wenn man sie mangels Autofokus und Vollautomatik nicht bedienen kann?
Danke für den unsachlichen Kommentar??? Die Anonymen dürfen das hier ohne kritische Anmerkungen schreiben….?
Bitte entschuldige. Ich habe mich von meinen Gefühlen leiten lassen. Ich muss leider einräumen, dass ich Unrecht hatte. Die KI hat es mir gerade bestätigt:
„Ja, den „Leica Look“ gibt es, auch wenn er oft als Mischung aus technischer Objektivleistung und Mythos diskutiert wird. Er zeichnet sich durch hohe Mikrokontraste, eine spezifische, warme Farbwiedergabe, hohe Bildplastizität („3D-Pop“) und ein weiches Bokeh aus. Oft wird er mit analogen Filmen, Reportagefotografie und hoher Bildqualität assoziiert.“
Du weisst aber schon, dass die KI in 60% der Fälle komplett daneben liegt, oder? Aber der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge und sorgt dafür, dass der Leica-Benutzer die Fotos mit der rosaroten Leica-Brille schöner sieht, als sie tatsächlich sind. Ich würde sagen, Ziel erreicht.
Die rosarote Brille wird obsolet, wenn man die Welt durch ein Summilux betrachtet. 😉
Kommt auf die Lichtstärke an 😁
Also da hat wohl Deine KI-Maschine Leica mit Zeiss verwechselt. “3D-Pop” ist die Werbebotschaft von Zeiss für deren Objektive und nach meinem Wissen wird dieser Ausdruck einzig von Zeiss verwendet.
Das ist mir bekannt. Ich habe in meinem ersten Kommentar ja bereits vom “Zeiss 3D Pop” gesprochen. Im Folgekommentar habe ich dann lediglich die (google) KI zitiert. Nach meiner Kenntnis ist der 3D Pop allerdings nicht Zeiss-exklusiv. Es gibt online endlos lange Diskussionen darüber, welche Objektive den besten Pop haben. Und da sind Objektive diverser Hersteller vertreten.
Das mag ja sein, dass in Foren Nutzer den Begriff Pop verwenden, auch im Zusammenhang mit anderen Herstellern. Aber von den Herstellern selbst verwendet meiner Kenntnis nach und auch gemäss der Google KI nur Zeiss den Begriff “3D Pop”.
Der Begriff mag Zeiss exklusiv sein, aber die Eigenschaften dahinter nicht.
Habe ich das jemals behauptet?
Na dann sind wir uns doch einig. 🙂
Ja, nach einem kleinen Anlauf dazu, hat es dann ja doch noch geklappt 😎
Sehr zu begrüßen! Ich arbeite derzeit mit der LEICA SL 601 und der Sensor hat schon beinahe analoges Feeling. Natürlich muss ich dazu sagen, dass ich das auftreffende Licht durch meine R-Objektive leite.