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Leica: M10-R in Arbeit & neue Infos zur S3

Leica wird in den nächsten Monaten voraussichtlich zwei neue Kameras vorstellen: Die Leica M10-R und die Mittelformatkamera Leica S3.

Neue M10 Monochrom von Leica

Vor wenigen Tagen hat Leica mit der M10 Monochrom eine neue außergewöhnliche Kamera vorgestellt. Die M10 Monochrom kann ausschließlich Bilder in Schwarzweiß aufnehmen und ist dementsprechend nur für eine sehr kleine Zielgruppe geeignet. Doch wer Liebhaber der Schwarzweißfotografie ist und nicht aufs Geld schauen muss, der könnte mit der M10 Monochrom jede Menge Spaß haben.

Leica M10-R und S3 in Arbeit

In den nächsten Wochen bzw. Monaten möchte Leica anscheinend weiterhin aktiv bleiben, ausruhen ist nach der Präsentation der M10 Monochrom also erstmal nicht angesagt. Konkret hat die Webseite Nokishita bestätigt, dass Leica an einer M10-R arbeitet, die irgendwann in den nächsten Monaten vorgestellt werden soll. Zudem sind auch neue Informationen zur Mittelformatkamera Leica S3 aufgetaucht, die der Hersteller eigentlich schon auf der photokina 2018 vorgestellt hatte. Die Markteinführung war für das Frühjahr 2019 geplant gewesen, nun scheint die Kameraschmiede aus Wetzlar das Frühjahr 2020 für die finale Präsentation ins Visier zu nehmen.

Leicarumors hat gerade einige neue Bilder sowie Spezifikationen zur Leica S3 veröffentlicht, diese könnt ihr euch hier anschauen:

Quelle: Leicarumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

53 Kommentare

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  • Hat Jemand einen Verdacht, was eine Leica M10-R sein kann? Eine Leica M10-P steht ja wohl für Press oder Profi, die Leica M10-D (ohne Display) an Anlehnung an die Leica MD (ohne Sucher). R für Reportage wäre wohl Blödsinn, weil ja P für Press steht bzw. stehen könnte. Oder wird das nur so ein limitiertes Sammlerstück?

  • Die M10-R wird wohl die hochauflösende Leica M Serie werden.

    Meine persönliche „Bedarfsanalyse“ muss neu durchdacht werden! Benötige ich 100 Megapixel Mittelformat der Extraklasse überhaupt noch? Von der Größe und Gewicht einmal abgesehen bedeutet das ich muss immer zwei Systeme schleppen und vor den Aufnahmen entscheiden was ich aus dem Kamera Koffer in die Fototasche packen werde.

    Oder geht es mit zwei Leicas (M10-R und Monochrome) inklusive vier Objektiven nicht viel einfacher und bequemer?

    Da geht Leica wirklich einen großen Schritt nach vorne. Jammern möchte ich nicht, aber das System ist der juckende „Floh“ in meinem Pelz.

    • @Alfred

      Ich bin gerade auch am Überlegen ob ich wirklich 75MP brauche, habe gestern meinen Fotoband aus New York erhalten, obwohl ich die höchste Fotoqualität und damit das Doppelte bezahlt habe war das Ergebnis enttäuschend. Das hätte man mit einem sehr guten Handy auch nicht viel schlechter hinbekommen. Muss mal noch einen anderen Anbieter aussuchen um zu sehen ob da nicht wesentlich mehr drin gelegen hätte, denn am PC sah alles super aus.
      Es ist doch schön, wenn man wie du die Qual der Wahl hat. Das grosse Problem ist einfach, dass in der elektronischen Welt jedes Jahr etwas Besseres kommt und man jedes Jahr dem Besten hinterher hechelt. War bei mir auch lange so bei meinen Autos, bis ich mich endlich auf Jaguar eingelassen habe. Seither interessiert mich nicht mehr was Mercedes, BMW und Co, auf den Markt bringen, denn jeden Morgen, wenn ich die Garage aufmache erfreue ich mich an der Schönheit der Linien dieser Fahrzeuge. Das älteste davon ist bereits 24 Jahre alt und macht mir mindestens so viel Freude wie das Jüngste (zwei Jahre). Bei Autos kann mich nur noch ein Jaguar MK II von 1963 aus der Ruhe bringen, nur kann ich mir den, in dem Zustand wie ich ihn gerne möchte, leider nicht leisten, ohne dass die Scheidungspapiere auf dem Tisch lägen.
      Also wenn du wirklich davon überzeugt bist, dass du mit Leica deinen Traum erfüllst, dann verkaufe den Rest. Hast du aber nur die geringsten Zweifel, dann überlege es dir zweimal, denn es werden nächstes Jahr wieder neue, bessere Kameras auf den Markt kommen.

      • @ joe
        Wieviel DPI und welche Größe hat denn dein Fotoband?
        Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß eine Druckerei die 75 MP auch nur annähernd in der Größe eines Fotobandes vernünftig auf Papier bringt.
        Wobei ich auch keine Erfahrung mit so hohen Megapixeln habe, meine Erfahrung liegt bei maximal 26 MP.
        Wäre es eventuell möglich, daß du einfach viel zu große Dateien geschickt hast und die Druckerei beim runterrechnen der Fotos einfach auch die Qualität nicht beibehalten konnte, vielleicht wegen des verwendeten Algorithmus?

      • Hi daniel,
        ja, meine ich auch. Allerdings gibt es ja auch übergroße Fotobände, vielleicht braucht man da auch schon die Megapixel für 300 dpi?

      • Servus joe,

        probiere mal https://www.diealbenmanufaktur.de/silverbook-papieroberflaechen-grammaturen/

        Mit denen kannst Du vorher telefonieren und außerdem versenden die ein Musterset so das der Fotoliebhaber einen Eindruck der Haptik hat. Da gibt es natürlich eine Software zum gestalten und die Druckprofile für das Papier, auch das Profil für einen Softproof kannst Du bekommen.

        Als „Alfisti“ sind bei mir Zweisitzer ohne Dach bevorzugt, mein Liebling ist der Alfa Romeo 2600 Spider (1963) leisten konnte ich mir nur einen sehr guten Alfa Romeo Spider 4 2.0 1991 ohne das meine bessere Hälfte ernsthaft Einspruch erhoben hätte, mittlerweile benutzt sie ihn sogar recht gerne weil sie den Wind in den Haaren mag.

        Zurück zur Leica Angelegenheit. Was mir daran so gefällt ist die Herangehensweise an ein Motiv. Eine M erzieht den Fotografen, den Ausschnitt machen kein Zoom sondern die Füße und eine bewusst ausgewählte Festbrennweite. Die Sicht in einen Leuchtrahmen, ein natürliches Bild so wie unser Auge das auch wahrnimmt, das sind die Dinge die mir Spaß machen.

      • @Ingo, Daniel, Alfred

        Danke für die Hinweise, werde das bei der nächsten Bestellung berücksichtigen und ausprobieren.
        Alfred, ich bin wie Du, bei mir hat auch nur ein Auto ein festes Dach! Übrigens in meiner Jugend gab es auch ein paar ältere Alfa Modelle die ich wahnsinnig schön fand, wie die Giulietta von 1960 oder die Giulia GT, aber der Freund meiner älteren Schwester hatte als ich 16 war seiner Zeit einen Jaguar E mit dem ich ab und zu mitfahren durfte, da war’s dann um mich geschehen. Jaguar ist eine der wenigen Marken bei der es unwichtig ist welchen Jahrgang das Auto hat, es sind fast alle wirklich schön, vor allem die Innenausstattung, die ja im Gegensatz zu fast allen anderen Marken nicht aus Kunststoff, billigem Plastik und praktischen aber vorwiegend hässlichen Stoffsitzbezügen bestanden, sondern vorwiegend aus Leder und Nussholzfurnier.

      • hallo ingo, bei 16 mp bist du mit 300dpi schon bei din a3. mir persönlich reichen bereits 150dpi. das sind 6 bildpunkte pro mm. dafür muss man schon nah ran. ich weiß nicht, ob man bei der größe des bildes die nähe braucht.

      • @ Daniel
        Hi, ok, ich drucke nicht sehr häufig, 300dpi sind mir zwar als Qualitätsdruck bekannt, ich weiß aber nicht, wieviel Megapixel ich dann pro Größe benötige.
        Also könnte es ja tatsächlich sein, daß die Dateien von Joe zu groß waren?

      • ingo, mit größeren dateien werden die bilder nicht schlechter. also nein, daran kann es nicht gelegen haben. es könnten aber viele andere gründe in frage kommen. ich weiß zum beispiel nicht wie der photobuchhersteller die dateien komprimiert.

        was mir hin und wieder passiert, daß die bilder auf dem bildschirm heller wirken als entwickelt.

        ich selbst lass meine photobücher immer auf photopapier entwickeln. nicht auf papier drucken. ist zwar wesentlich teurer, lohnt sich aber.

      • Hi Daniel,
        das meine ich ja, als ich oben geschrieben hatte, „die Druckerei beim runterrechnen der Fotos einfach auch die Qualität nicht beibehalten konnte, vielleicht wegen des verwendeten Algorithmus?“.
        Der Tipp von Alfred Proksch könnte da doch helfen, wenn man vorher mal anruft und danach fragen kann.
        Allerdings, nur mal so eine Idee. Joe, du hast doch sicher vorher schon Fotobücher drucken lassen. Warst du mit denen zufrieden? Es könnte ja sein, daß du der beste Ergebnis schon erreicht hast beim Drucken und dir jetzt die 75 MP deshalb einfach nicht mehr bieten können. 75 Megapixel sind ja für ein Foto lange nicht so wichtig wie der Dynamikumfang des Sensors, die Farbwiedergabe und das Rauschverhalten. Und natürlich die Qualität des Objektivs, wobei ich da natürlich vermute, daß du adäquat gute Linsen hast.
        Ich denke mal, für Vollformat ist the sweet spot so 24 MP. Darüber sind dann eben einfach größere Drucke möglich, vermutlich zum Teil auf Kosten der anderen Parameter. Ist aber natürlich nur eine Vermutung, mir stehen maximal 26 MP zur Verfügung.

      • mark, mein kommentar war provokativer als haufenweise von rolf carl? ok…
        also gibt es keinen unterschied zwischen photopapier und papier?

      • rolf carl, 19. Januar 2020 um 00:30 Uhr
        „…wenn ich in deinem Alter wäre und kein Wildlife mehr machen könnte aufgrund von Altersschwächen, dann würde ich mir für die Streetfotografie genau so eine Leica kaufen, und zwar nicht mit den Voigtländer und ähnlichem Schrott, sondern mit den Originalen…“

        sag mir mal wo da die grenze ist? er provoziert und beleidigt wo er kann. ich habe ja nichtmal eine beleidigung ausgeschrieben.

      • rolf carl, wenn man den unterschied zwischen entwickeltem photopapier und bedrucktem papier nicht kennt, sollte man sich zurückhalten.

        ich weiß nicht warum das gelöscht wurde.

      • daniel,

        Fotopapier hat einfach eine glattere Oberfläche, damit die Farben brillanter wirken. Und der Unterschied zu bedrucktem Papier? Nun, man kann fast jedes Papier bedrucken, auch das Fotopapier, bei sehr voluminösen Papieren ist vielleicht eher Tiefdruck oder Siebdruck geeignet, sehr edel auch der Buchdruck (wird häufig von Anwälten für hochstehende Visitenkarten verlangt). Nun, es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Papierbeschaffenheiten; Gestrichene Papiere, matt und glänzend. Matt ist häufiger und wird meistens bei Prospekten verwendet, denn bei glänzenden Papieren ist die Spiegelung ein Problem, dafür kommen aber die Farben der Bilder besser zur Geltung. Dann Offsetpapiere, das kennen alle als perfektes Schreibpapier, dann Spezialpapiere wie einseitig gestrichene, ideal für Karten, oder vielleicht auch mal ein Büttenpapier, mit den Strukturen eines von Hand geschöpften Papieres, sehr edel und sehr teuer, usw.

        Du sagst ja, ich kenne den Unterschied zwischen den Papieren nicht. Nun, ich war Jahrzehnte im Management von Druckereibetrieben tätig. Ich würde jetzt mal behaupten, dass ich über gewisse Grundkenntnisse in der Beschaffenheit von Papieren verfüge.

        Einen schönen Abend noch …

      • Noch eine Ergänzung;

        Fotobücher, Karten, Fotodrucke und weiteres werden heutzutage ausnahmslos im digitalen Druckverfahren angefertigt, egal auf welchem Papier, die Druckmaschine ist immer dieselbe.

        Das hat für uns Fotografen den grossen Vorteil, dass wir auch kleine Auflagen zu vernünftigen Preisen drucken lassen können, da die Farben schon beim ersten Exemplar perfekt sind (die Druckmaschinen müssen natürlich regelmässig kalibriert werden).

        Noch vor 20 Jahren beim Offsetdruck war dies kaum möglich, da die Einrichtzeit massiv länger war und die Farben erst in der Praxis einjustiert werden mussten. Das heisst höhere Kosten und daraus resultierend, dass bei 4-farbigen Drucken (also Fotos) mindestens 1000 Ex. Auflage gedruckt werden mussten, damit es überhaupt bezahlbar war. Die Preise heute sind paradiesisch tief.

    • @ Alfred
      Ist natürlich immer leicht, für andere zu entscheiden. Vor allem, wenn man selber so eine Traumkamera sich nicht leisten kann.
      Aber ich versuchs mal. Das Muskeltraining, wie du weißt, ist ja wirklich wichtig für eine sichere Handhabung der Kamera. Spricht für zwei M Gehäuse.
      Dann die Objektive. Wenn du z.B. sagst, ich kaufe für die M nur Objektive, die ich noch nicht im Fuji Portfolio habe, schleppst du immer zwei Kameras mit dir rum. Mach auch keinen Spaß, spricht für eine zweite M.
      Dann ist ein geübter M-Fotograf sicher schneller als ein GFX-Fotograf, kommt natürlich auf deine Motive an. Spricht also auch potentiell für eine M.
      Der Wiederverkaufswert ist bei einer Leica auch höher, meine ich, weil es da nicht nur auf die technischen Daten ankommt wie bei einer 100MP GFX. Also auch eher M.
      Und du darfst dich mit einer M natürlich an den vielen tollen Leica-Foren beteiligen ;-), also auch pro M.

      • Ingo,

        was glaubst Du was da gerade in mir wegen den neuen Leica Geräten so abgeht. Beruflich habe ich aus unterschiedlichen Gründen andere Geräte im Einsatz gehabt.

        Als Lehrling haben wir Reportagen mit der Leica oder mit der Mamiya Press gemacht! Natürlich in SW weil farbige Bilder gab es bei Tageszeitungen noch nicht.

        Jetzt ist wieder weitgehend private Fotografie angesagt, also Themen und Geschichten so wie ich das möchte, Gewinne sind nicht eingeplant, die anderen Einkünfte machen es möglich frei zu fotografieren.

        Und ehrlich, Fotoforen zur Bildveröffentlichung sind bei mir außen vor. Photografix ist etwas anderes weil ich am Ball bleiben möchte.

      • Hi Alfred Proksch,
        das mit den Leica-Foren war auch nur als Scherz gemeint.
        Ich schätze dich auch nicht so ein, daß du dir nur eine Kamera zum Mitreden kaufst.

    • Hallo Alfred,
      ich kratze jetzt mal ein bisschen.

      Zitat:
      Die Jungs bei der Leica Camera AG sind aber noch irrer: für die Kleinigkeit von 22.500 EUR ist in Kürze eine Leica M-P mit zwei Objektiven im „used Look“ mit durchschimmerndem Messing erhältlich. Der offizielle Pressetext dazu liest sich irgendwie wie Realsatire:
      Die Kamera wirkt so, als wäre sie seit Jahrzehnten in Gebrauch und hätte unzählige Geschichten zu erzählen.Durch aufwändige Handarbeit wurde die schwarze Lackschicht der Kamera und der zwei Objektive so bearbeitet, dass an einigen Stellen die darunterliegende Messingoberfläche zu sehen ist.
      Jede weitere Berührung beeinflusst das Aussehen des Sets und erzählt die Geschichte des Designs auf persönliche Art weiter. Ich vermute, die Herren haben bei der Ideenfindung zusammen herzlich gelacht. Nach der absurden „Edition 60“ ein weiterer „Geniestreich“ aus dem Hause Leitz, der mit verrückten Kameras betuchten Käufern das Geld aus der Tasche ziehen soll. Was ist nur aus der guten alten Traditionsmarke geworden…

      Soweit zu diesem Thema, um vielleicht mal wieder in der Realität aufzuschlagen…

      • Servus Matthias,

        ich kenne welche die sich neue mechanische Uhren zum Preis eines Mittelklasse Wagens leisten. Andere haben einen Weinkeller zu Hause der jeden Weinhändler vor Neid erblassen lässt. Von Kunstsammlern will ich gar nicht erst sprechen.

        Auf den Punkt gebracht: Es ist die Sehnsucht nach Wertbeständigkeit oder einfach die Sucht seltene Dinge zu besitzen.

        Dann gibt es noch welche die unbedingt ihren Status damit zur Schau stellen möchten.

        Wenn sich damit Geld verdienen lässt, warum nicht? Wer braucht einen Porsche, Jagdfalken oder eine Halskette mit Edelsteinen?

        Wenn jemand lacht dann der Markenfetischist, oder?

      • Das ist die Antwort von Leica auf die zerrissenen und verlöcherten Jeans, die man überall auf den Strassen sieht.

        Ich würde sagen, ein genialer Schachzug.

      • Hallo Matthias
        Du meinst jetzt die Leica M-P 240 Correspondent Special Edition mit dem 35er Summicron und dem 50er Summilux von Lenny Kravitz, welche vor fünf Jahren vorgestellt wurde? Die wurde ja tatsächlich künstlich in einen Used-Look verwandelt.
        Das macht sich gut in der Vitrine, um Unwissenden den Eindruck zu vermitteln, man hätte die Leica bis zum Äußersten getrieben.
        Hübsches Ding eigentlich.

      • Hallo Alfred,

        aus jedem Beispiel könnte man jetzt ein Thema machen. Oder man bringt es auf den kleinsten gemeinsamen Nenner: man definiert sich durch die Dinge, die man kauft. Zufriedenheit kehrt damit aber nicht ein, weil es ja noch andere Menschen gibt, die sich das oder etwas eventuell Besseres leisten können, wollen oder zwanghaft müssen.
        Die Wertbeständigkeit in sich selbst zu suchen gelingt den Wenigsten…
        ego cogito ergo sum

      • Rolf,

        meine Jeans sehen nach einiger Zeit der Nutzung von alleine so aus. Muss ich also nicht kaufen. Mit Kameras, die man lange, lange Zeit benutzt (Nikon F2 z.B.) kann das auch passieren…

      • rObert,

        genau die meine ich. On the top auch noch mit Schlangenleder bespannt. Es scheint ja wohl ein paar Abnehmer gegeben zu haben.
        Gehen wir mal zurück zu Cartier Bresson. Der hat seine M getaped und damit weiterfotografiert. Das ist mal so richtig cool…

      • Mich würde mal interessieren, womit berühmte Fotografen von damals, wie HCB, Ansel Adams oder ein Robert Capa, heute fotografieren würden. Hätte HCB heute eine digitale Leica M oder ein Smartphone, ein Ansel Adams eine Nikon D850/Sony A7R anstelle einer Mittel- bzw. Großformatkamera und Robert Capa vielleicht was? Was meint ihr?

      • @ rOBERT
        Glaubst du, das wäre ihnen heute wichtig? Ist ja nicht so, daß die berühmten Fotografen ihre Kameras selbst gebaut hatten und nach ihren Wünschen gestalten hatten (vielleicht mal abgesehen von Dr. Erich Salomon).
        Die würden nämlich das gleiche tun, was sie schon damals getan haben. Wer wie Anseln Adams Wert auf Qualität legt, hätte heute vermutlich eine Phase One, vielleicht eine IQ3 100MP Achromatic.
        Und jemand wie Robert Capa würde mit einer wetterfesten und kleinen Olympus fotografieren. Henry Cartier-Bresson hätte immer noch eine Leica M.
        Nein, der große Unterschied zu früher ist, daß die Fotografen damals neue Stilrichtungen der Fotografie geprägt hatten, auch weil die neue Technik es damals ermöglicht hatte.
        Heute würde es ihnen schwerer fallen, so berühmt zu werden, obwohl sie heute ebenfalls sehr gute Fotografen sein würden.
        Aber vergleichbaren Ruhm kann man nur ernten, wenn man komplett neue Wege geht.

      • Hallo Ingo. Keine Ahnung, ob es Ihnen wichtig war, vor allem, was Ihnen wichtig war. ich weiß jetzt nicht was du meinst. Mir ist auch schon klar, dass die ihre Geräte nicht selber gebaut haben. Auch hier verstehe ich deinen Einwand nicht.
        Ich wollte lediglich Meinungen oder Vermutungen, wer heute womit fotografieren würde, gerade weil es ja mehr Auswahl und bessere Technik gibt.
        Da HCB ein Schnappschussfotograf war, vermute ich, dass er sich eine schnellere, kompaktere und und noch unauffälligere Kamera gesucht hätte und nicht bei einer Leica M gelandet wäre. Ein Bill Cunningham hat z.B. am Ende seines Schaffens mit einer Nikon D5200 und einem Nikon 24 2.8 AF gearbeitet. Daher sehe ich bei HCB vielleicht eine Sony RX100 oder eine Ricoh GR, vielleicht auch eine Olympus PEN mit einem 17er oder 25er Objektiv.

      • @ rOBERT
        Ich wollte nur sagen, die damaligen Fotografen mussten sich ja mit der damaligen Technik arrangieren.
        Heute würde fast jede Kamera ihre Art zu fotografieren unterstützen, das wäre ihnen heute vermutlich nicht so wichtig.
        Henry Cartier-Bresson im speziellen hat ja auch mit Fotopapier und anderen Medien experimentiert. Fotografisch gesehen würde sowohl eine Leica Q, eine Fuji 100f als auch eine Pen zu ihm passen.
        Aber klar, alles Spekulation.

  • Hallo Mark,
    da ich nicht weiß, wie ich dich sonst kontaktieren kann,
    hier mal ein Vorschlag.
    Es wäre schön, wenn du über Silbersalz35.com mal einen Artikel schreiben könntest.
    Ralle Art hat mich darauf aufmerksam gemacht. Silbersalz sitzt in Stuttgart und verkauft echte Kino-35mm Filme als 36er Filme für Kleinbild. Sind wohl auch die einzigen, die das als Kleinbild selber im ECN2 Cinefilm Prozess entwickeln.
    Ich weiß nicht, ob das so auf deine Seite passt, aber das scheint etwas ganz besonderes zu sein. Ich hab mir gerade mal ein paar Filme bestellt.

    • Hallo Ingo! Danke dir für den Hinweis, sieht interessant aus! Ich versuche in nächster Zeit einen kurzen Artikel einzuplanen, aber es gibt leider im Moment jede Menge News, die thematisch wichtiger sind. Kann dir also nicht versprechen, ob es wirklich klappt.

      • Ja, dank dir, wäre toll.
        Ist ja auch ein Artikel, der jetzt nicht zeitgebunden ist.
        Freue mich auf die News, die in der Pipeline stehen.

  • Was jetzt noch fehlt, sind eigentlich funktionslose Leica M Gehäuse zum Umhängen, aus Edelmetallen und mit teuren Steinchen besetzt, einfach nur zum Ausführen und zeigen, so als Accessoire, für die teure Damenwelt.

    • @rOBERT

      Nur kein Neid! Ist doch schön wenn es Menschen gibt die nicht nur auf Funktion, sondern auch auf andere Dinge wert legen und es sich sogar leisten können und wollen.

      • Hallo Joe.
        Wieso Neid? Ich habe das ernst gemeint.
        Viele Leica-Eigner tragen doch ihre M’s eh nur Spazieren, ohne ein Foto zu machen. Wozu also der Aufwand mit der Technik und Mechanik?
        Ich würde so eine Leica meiner besseren Hälfte gerne gönnen, damit sie auch mal Gefallen an einer Leica M hat.
        Hätte vielleicht sogar Kult-Charakter, so wie eine Birkin-Handtasche.

      • joe
        Meine Frau steht mehr auf den Kelly-Bag und hat sich damals sehr gefreut, als er endlich unter dem Weihnachtsbaum lag. Mit einer Leica zu einem ähnlichen Preis hätte sie nicht solche Freudensprünge machen.