Leica Kameras

Leica Q3 43: Nächste Schwarz-Weiß-Kamera soll im Herbst erscheinen

Eine neue Q3 ganz ohne Farbe zeichnet sich ab. Um Stückzahlen geht es dabei ausdrücklich nicht.

Damit würde Leica zusammenführen, was bislang getrennt im Programm steht. Die Q3 43 von 2024 bringt das apochromatisch korrigierte Objektiv mit, das Farbsäume an harten Kanten reduziert. Die Q3 Monochrom von November 2025 steuert den 60-MP-Sensor ohne Farbfilter bei, der bis ISO 200.000 reicht. Beide starteten bei 6.750 Euro, für die Kombination dürfte Leica mehr aufrufen.

Warum Leica die Q-Reihe immer weiter aufteilt

Die Q ist das Zugpferd des Hauses. Marketingchef Andrea Pacella hat im Gespräch mit Digital Camera World bestätigt, dass sich die Baureihe im Schnitt mehr als doppelt so gut verkauft wie das komplette M-System. Den Grund sieht er in der Brennweite der ersten Q von 2015. “28 mm ist genau der Bildwinkel, den die Leute von ihren Smartphones kennen”, sagt Pacella. Intern sei damals fast das gesamte Management für ein 35er gewesen.

Innerhalb der Q3-Familie entfallen laut Pacella rund zwei Drittel auf die 28-mm-Version und ein Drittel auf die Q3 43. Für die Stückzahlen spielen die Monochrom-Modelle dagegen kaum eine Rolle. Sie seien “eine Art Wertschätzung für unsere Stammkunden”, sagt er, gebaut würden sie ausdrücklich nicht für das Volumen. Eine Q3 43 Monochrom wäre damit eine Nische innerhalb der Nische.

Was steht noch bei Leica an?

Parallel differenziert Leica das bestehende Programm über Lackierungen aus. Ende Mai kam Metallgrau als neuer Farbton für M11-P, Q3, D-Lux 8 und das APO-Summicron-M 50mm f/2 dazu, die grauen Versionen von Q3 und D-Lux 8 sind seit Mitte Juli bestellbar.

Dazu kursiert ein Gerücht über eine M11-P im Hammerschlag-Finish, das Leica zuletzt im April bei einer analogen M-A Sonderedition eingesetzt hat. Für die kommenden Monate steht außerdem eine M11-R mit neuem Sensor im Raum, die M12 wird mittlerweile erst für 2027 erwartet.

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Peter Braczko

Eine M11-P im Hammerschlag-Finish soll kommen? Ich kann es kaum erwarten….aber vielleicht erhält sie bei anzeigenunabhängigen Fotozeitschriften einen besseren Testbericht im Vergleich zu der grottenschlechten Leica M EV1?

Mirko

😴😴😴😴😴

Patrick > Original Gangsta Dawg

„Für die Stückzahlen spielen die Monochrom-Modelle dagegen kaum eine Rolle. Sie seien “eine Art Wertschätzung für unsere Stammkunden”, sagt er, gebaut würden sie ausdrücklich nicht für das Volumen.“

Während andere Konzerne ihre treuen Fotokunden hängenlassen, um die Flucht in den gewinnversprechenderen Videobereich anzutreten, sind solche Worte Balsam für die geschundene Fotografenseele. Danke Leica.

Radioreinhard

Balsam für die Seele, aber nicht bei den Preisen.

Patrick > Original Gangsta Dawg

Ist die Q3 Monochrom nicht sogar die günstigste Vollformatkamera mit integrierter Festbrennweite und SW-Sensor, die man derzeit neu kaufen kann???

Keyser

Das eine schließt das andere wohl nicht aus .

Rolf Carl

Wer will sich schon mit einer Brennweite begnügen? Anfänger vielleich, die nicht wissen, wie sie mit WW und Tele umgehen sollen. Und natürlich Leute, die die Kamera sowieso gleich in die Vitrine legen.

Patrick > Original Gangsta Dawg

„Wer will sich schon mit einer Brennweite begnügen?“

Ja, das stimmt. Deswegen verkaufen sich die Leica Q, die Ricoh GR, die X100 oder die GFX100RF auch so schlecht. Schließlich weiß jeder, dass man erst durch den Besitz von mindestens 10 verschiedenen Objektiven den Status „Fotoanfänger“ ablegen darf. ✌️

Rolf Carl

Sorry, aber wenn man sich in seinem Fotoleben nur mit einer Brennweit begnügt, ist man entweder Sammler oder hat sonst ein Problem. Dass deine aufgezählten Kameras deiner Meinung nach häufiger verkauft werden, wenns den stimmt, heisst das nur, dass es mehr Anfänger und Sammler gibr als fortgeschrittene Fotografen.

Patrick > Original Gangsta Dawg

„… ist man entweder Sammler oder hat sonst ein Problem.“

Ein Problem haben nur die Leute, die ernsthaft glauben, dass ein voller Fotorucksack sie automatisch zu „fortgeschrittenen“ Fotografen macht. Aber zum Glück ist Skill nicht an die Art und den Umfang des eigenen Equipments gekoppelt.

Rolf Carl

Ja, genau, darum gehen die besten Tierfotografen auch mit einem 35 mm Objektiv auf die Pirsch, weil sie nichts anderes haben.

J.Friedrich

Hi Rolf, eine Brennweite ist natürlich “suboptimal”, zumal wenn man “breit” fotografiert, von Landschaft über Street, Porträt und Tier/Sport, aber es gilt bei mir sicher auch ähnlich wie bei McCurry:

McCurry is still very actively shooting new images today. And when I bumped into him at the recent Leica SL3-P launch in Germany, I was amazed to find out that the legendary Magnum photographer almost always uses just one lens today: a Leica Vario-Elmarit-SL 24-90mm f/2.8-4 Asph zoom.

McCurry: “I do about 95% of all my shooting with that one lens, whether it’s corporate, advertising or personal work”.

Wie konsequent man sich limitiert hängt sicher von vielen, vielen Faktoren und Sujets ab, aber bis heute gilt z.b. was nicht in meine 42 Jahre alte Tenba P500 passt ist bei jeder Reportage schon zuviel, ob zu Canon AE1/F1, Contax RTSiii, Canon 5/6D dann R6ii oder jetzt PanaSigma S5ii/S1Rii Zeiten – wobei mind. ein Body sowieso am Mann ist …

Egal wie man sich limitiert, ‘ne Coke light/Zero muss seit 40 Jahren mit 😉

https://ibb.co/wNjKLS1Y

chris xx

… ihhhh, wie ungesund …
… )(;:-)) …

J.Friedrich

Was bitte soll an gefärbter und stark verdünnter, spritzig-karbonisierter Phosphorsäure mit Aromen denn ungesund sein? 😉😂

chris xx

… Aspartam und das andere Süssungsgedöns …
… )(;:-)) …

Mirko

…das Bild setzt ja schon Staub an, da ist ja noch eine Canon in der Fototasche 😂

J.Friedrich

Wie immer gut aufgepasst 😎❤️😎 – nunja, ich hatte noch das Foto auf Reserve – und jetzt extra “ein Neues” arrangieren, nur weil PanaSigma drin ist, das erschien mir übertrieben, soooo Markentreu bin ich nur bei meiner Tenba – die P500 hat ja schon einige Marken und Stopfereien verkraftet 😉

Mirko

Also bei mir muss immer alles frisch sein, so habe ich heute meine neue Kopfbedeckung mal ausprobiert 👒 Wenn man nun schon dabei ist kann Mann auch mal die Sonnenbrillen von der Frau mißbrauchen, brauch ja Requisite für den September Urlaub 😎 (meine Tochter tut mir jetzt schon leid) Der schwarze Rahmen macht schon was her aber ich komme bei dieser Brille nicht so gut durch die Gläser. Diesbezüglich ist die “Oma Sonnenbrille” besser geeignet 😂

https://i.ibb.co/STp47R9/Collage-11.jpg

Rolf Carl

Hi J.F., was bei dir das Zero ist, ist bei mir die Flasche Wasser am Rucksack, im Winter Ingwertee. Aber sehr gut aufgenommen dein Material.

Bei McCurry ist es aber ein Zoom 24-90, mit dem kann man sehr viel mehr anfangen, ich habe auf meinen Bergtouren oft auch nur das 24-105 dabei, wenn keine Wasserfälle oder Tiere zu erwarten sind. Die Q3 soll aber eine fixe Festbrennweite haben, also entweder 28 oder 35 mm. Street kann man damit noch am ehesten fotografieren, aber auch da würde mal eine andere Perspektive den Bildern guttun. Für alles andere braucht man verschiedene Brennweiten. Natürlich kann man bei speziellen Motiven auch mal nur eine Brennweite mitnehmen. Ich denke dabei an Makro, da habe ich nur das 150er dabei. Am nächsten Tag dann aber wieder etwas anderes. Wer nur mit einem 28er oder 35er losgeht, verpasst garantiert jede Menge toller Motive. Einschränken kann ja mal funktionieren, aber der Grat Richtung Beschränkung ist sehr schmal.

J.Friedrich

Leica bedient seine Kunden wunschgemäß – sollte eigentlich das Ziel aller Hersteller sein – ist es aber nicht – “gelebte Manufakturkultur”, so ist es richtig, so muß es sein! Sigma geht einen ähnlichen Weg – das spürt man an Produkten aus Wetzlar und auch Aizu (wenn auch natürlich auf einem anderen Level) – ich finde es gut!

Alfred Proksch

Eine neue Q3 ganz ohne Farbe zeichnet sich ab. Um Stückzahlen geht es dabei ausdrücklich nicht.

Sollte Leica sich dazu entschließen eine Q75 Monochrome aufzulegen wäre mein M – Monochrome System in Gefahr. 28/35 und 75 Millimeter sind für mich die Brennweiten wenn ich auf der Straße unterwegs bin. Ich hätte dann die zwei Q-Monochrom Festbrennweiten Leicas in der Foto- Umhängetasche, könnte mir den Objektivwechsel sparen, plus den Autofokus genießen. Sehr verführerisch oder?

Farbe kann jeder!! Wenn ich farbig Streetfotografie betreibe verwende ich die Fuji GFX 100RF. Ich liebe sie weil sie so viele Möglichkeiten für uns kreative Fotografen anbietet.

In manchen Köpfen scheint Stückzahlen ist gleich Gewinn eingemeißelt zu sein. Das mag vielleicht früher für Büroklammern richtig gewesen sein, heute braucht die kaum noch jemand egal wie viele Stückzahlen billigst produziert werden.

J.Friedrich bringt es auf den Punkt. Kameras für Foto affine Nutzer gibt es leider nur sehr wenige. Leica oder auch Fuji richten sich nach den Kundenwünschen, der eine (Leica) ausschließlich der andere bietet so wohl als auch (siehe Eterna) in ihren Portfolios an.

Radioreinhard

Gut, dann will ich sehen, wie einer mit mindestens 5 Kameras durch die Gegend rennt.

Uneternal

Um Stückzahlen geht es dabei ausdrücklich nicht.

Nee klar, gibt nicht so viele Leute, die sich Kameras kaufen, bei denen der Karton mehr Kilometer zurücklegt als das Gerät selbst. 😂

Alfred Proksch

Was heißt Karton – meine Erwartung an die Verpackung: Hochwertiges Bio Holz aus heimischer Produktion, mit Samt ausgelegtes Innenleben und im Deckel muss automatisch beim öffnen die RGB-LED-Beleuchtung das Sahne-Stück zur Geltung bringen sonst ist das NIX.

Uneternal

Musst du Leica mal vorschlagen, müsste bei dem Preis eigentlich drin sein. Oder direkt die Vitrine dazu liefern. Zur Not kann man ja auf den Preis noch nen Tausi draufschlagen, das macht ja den Kohl auch nicht mehr fett.

Patrick > Original Gangsta Dawg

Ich hoffe, du hast Peters Erlaubnis für diesen Vitrinen-Spruch eingeholt. Er haut ihn schon seit 1972 bei jeder Gelegenheit raus, und es wäre irgendwie schäbig, diesen Klassiker einfach ungefragt zu übernehmen.

Peter Braczko

Die Originalverpackung ist wirklich sehr wichtig, noch besser wäre auch gleich eine “Sonderserie” der Leica M, geliefert in einer Sandelholzkiste mit eingeprägten Goldbuchstaben und zweiter Seriennummer. Wenn, dann richtig….

Patrick > Original Gangsta Dawg

Bei Leica sind selbst die Verpackungen hochwertiger und innovativer als die Kameras der Konkurrenz. 😁👍 

Uneternal

Haha der war gut. Leica hat eben verstanden: Wenn die Technik nicht mehr mithalten kann, muss wenigstens der Karton was hermachen. 😂

Patrick > Original Gangsta Dawg

Oh, kann die Q3 Monochrom technisch nicht mit der Konkurrenz mithalten? Das wäre schade. Welche Canon mit SW-Sensor könntest du mir da als leistungsstärkere Alternative empfehlen? Dann schaue ich mir die gern mal an. 🤔

Rolf Carl

Da hast du schon recht. solche Leicas kaufen vor allem Leute, die sich die Kamera an einem Anlass um den Hals hängen, um sich besser darzustellen, als sie sind, und die Kamera danach wieder in die temperierte Vitrine legen.

Rolf Carl

Habe ich fast noch vergessen: Die Originalverpackung geht selbstverständlich in den Banksafe.

Patrick > Original Gangsta Dawg

Selbstverständlich. Aber das funktioniert natürlich nur, wenn man nicht in der tiefsten Provinz lebt. So fernab jeglicher Zivilisation gibt es nämlich keine Schließfächer zum Anmieten. Wie sieht es diesbezüglich eigentlich in Löhningen aus? 🤔

Rolf Carl

Du meinst in Deutschland hat es keine Schliessfächer. Wieso wundert mich das nicht? In der Schweiz hat jede Bank-Filiale Schliessfächer.

Patrick > Original Gangsta Dawg

„Du meinst in Deutschland hat es keine Schliessfächer.“

Nein, das meinte ich nicht. Ich wollte eigentlich nur von dir wissen, ob man in Löhningen ein Bankschließfach anmieten kann?! 

Rolf Carl

In einem Umkreis von 5 km hat es mehrere Bank-Filialen mit Schliessfächern, ich kann also auswählen.

Mirko

…hätte Fuji nicht die 100RF gebracht dann …. Ich mag die Q 📸

J.Friedrich

Sei mir nicht böse, aber die Q2/3 hätte Dir mehr gebracht – beste Leica aktuell – wie ich Dich kenne, wird der Wunsch auch noch in Erfüllung gehen – lg

Mirko

…nein wird sie nicht 😉 Kenne ja beide Kameras und die Q ist schon ein feines Teil aber wenn Leica dann würde es eher bei mir Richtung M gehen. Wenn ich mal wieder in der City bin werde ich mir mal die M EVF anschauen 📸

Rolf Carl

Ich mag Q auch – in den Bond Filmen 😁

Mirko

…aber ich hoffe Du meinst den alten Q 😎

Rolf Carl

Klar, das Original 😉

Mirko

…ich bin schon gespannt auf den neuen Bond und sein Team, ob das noch ein Mann spielen darf 😂

Rolf Carl

Bin auch gespannt, wer nachkommt. Vielleicht Angelina Jolie.

Radioreinhard

Und ich Frage mich seit Jahren, wo man schwarzweißfilme bekommt.

Alfred Proksch

Die Leica Q-Monochrome Serie bedient mit Autofokus und dem EFV die jüngeren solventen Kunden mit erstklassiger Schwarz/Weiß Fotografie. Wer möchte darf sehr gerne mit den S/W Filtern wie zu analogen Zeiten „nachhelfen“ um z.B. den Kontrast zu erhöhen oder mehr Zeichnung in die gelb/grünen Bildanteile zu zaubern. Der echte Schwarz/Weiß Sensor reagiert wie ein analoger Film das gemacht hätte.

Weil ich gerne mit Hilfe unterschiedlicher Brennweiten zusätzlich den Bildeindruck steuern möchte verwende ich die M-11 Monochrom die mir außerdem weitere manuelle Einstellmöglichkeiten bietet.

Auf den Punkt gebracht: Bei beiden Systemen braucht man keinen Film einlegen denn die einzigen zwei Dinge die es braucht sind ein voller Akku und eine ausreichend dimensionierte Speicherkarte!

Conny

Hallo Alfred,
Deine Aussage:

“Der echte Schwarz/Weiß Sensor reagiert wie ein analoger Film das gemacht hätte.”

erstaunt mich jetzt extrem von Dir zu lesen!

Die wellenlängenabhängige Spektralempfindlichkeit unterscheidet sich zwischen monochromen Sensoren und analogen/chemischen Filmmaterial fundamental.
Man kann sogar sagen die verhalten sich konträr.

Im kurzwelligen Bereich ist der analoge Film extrem empfindlich, während im langwelligen Bereich der Analogfilm ab 700 nm zusammenbricht, wohingegen der digitale Sensor dort enorm empfindlich ist und letztendlich oft durch einen Infrarotsperrfilter eingebremst werden muss.

Dadurch ergibt sich gerade beim Einsatz von Rotfiltern visuell ein total unterschiedliches Ergebnis!?

Ich würde da nochmal drüber nachdenken…

Mirko

Vielleicht verstehe ich dich gerade falsch. Bei einen analogen IR Film benötigt man einen IR Filter, ansonsten wirkt er wie ein normaler s/w Film. Bei einer digitalen Kamera ohne Sperrfilter sind die Farben nicht mehr natürlich also kommen hier wieder IR Filter zum Einsatz. Kein IR Filter somit auch kein “Wood Effekt” 💁‍♂️

Conny

Sorry, verstehe nicht genau Deine Frage…

Das was Du wohl meinst ist ein “IR Durchlassfilter” kein IR Dämpfungs oder Sperrfilter, welcher somit ein Dämpfungsfilter für den sichtbaren Wellenbereiche darstellt.

Ansonsten würde der sichtbaren Wellenlängenbereich überwiegen.

Bei einem normalen Sensor wird ein IR Sperrfilter verbaut da hier durch die sehr hohe IR Empfindlichkeit des Sensors den sichtbaren Bereich überstrahlen würde.

Also genau umgekehrt

Mirko

Eigentlich ist Alfred schon auf die unterschiedlichen s/w Filme eingegangen. Natürlich nützt mir zB. ein IR720 Filter wenig wenn der Film nur bis 590nm empfindlich ist. Gemeinsam haben aber Analog/Digital (mit Sperrfilter) das man auf sehr laaaange Belichtungszeiten kommt. Vielleicht könnte Alfred mal einen IR720 Filter vor seine “Monochrome” und seiner “Color” Kamera schrauben und uns dann von den “Unterschieden” bei den Bildern berichten.

Conny

Also ein “Farbsensor” hat einen IR Sperrfilter!

Ein reiner Monochromsensor wohl eher nicht, eher optional.

Beim SW Film bringt ein IR-Durchlassfilter was die Wellenlänge IR angeht nix, aber nicht vergessen, der manipuliert ja nicht den IR Bereich sondern dämpft heftig den sichtbaren Bereich.

Kannste übertrieben gesagt gleich einen Karton davor kleben. 😁

Mirko

Natürlich hat ein “Farbsensor” einen IR Sperrfilter aber dennoch kann man damit “IR Fotografie” betreiben aber Freihand wird das nix mehr 😉 Wir haben bei uns in der “IR Gruppe” jemanden der ausschließlich analoge IR Fotografie betreibt und nicht nur “Infrarotfilme” verwendet so ist zB. der Superpan 200 auch gut geeignet …man muß nur den Filter vorschrauben und natürlich die Belichtungszeit um einiges verlängern.

Mirko

Conny, bevor wir aneinander vorbei reden.
Mal auf die schnelle,
GFX100RF auf Acros eingestellt, Blende 16 und Focus auf 5 Meter. Einmal ohne Filter und einmal ein 760NM Filter an einer nicht modifizierten Kamera. Die Jpeg direkt aus der Kamera, das normale mit einer Belichtungszeit von 1/640 und mit IR Filter werden es 1/15 😉
Genauso verhält es sich beim Film (wenn dieser geeignet ist)

https://i.ibb.co/Y4FfmLg7/Collage-10.jpg

Mirko

kleine Korrektur, nicht 1/15 sondern ganze 15 Sekunden Belichtungszeit wird daraus

Conny

Ok, und welche Belichtungszeit benötigst Du mit einer Deiner IR Kameras?

Mirko

… damit fotografiert man mit ganz normalen Belichtungszeiten. Ein 850NM Filter schluckt natürlich reichlich Licht aber lohnen tut sich der Einsatz nicht wirklich. Von daher verwende ich meistens den 720 Filter…der lässt auch noch ein wenig Farbe durch 😁

Conny

Ja prima, war ja nicht anders zu erwarten oder ?
Man beachte die deutlich längere Belichtung!

“Genauso verhält es sich beim Film (wenn dieser geeignet ist)”

Genau, der Schlüssel ist aber der Begriff “geeignete Film” !

Halt ein IR Film und kein schwarzweiß Film der bei Rot schon anfängt blind zu werden.

Ich hoffe das passt jetzt

Ein Digitalsensor verhält sich nicht wie ein schwarzweiß Film und ein IR Film ist nun mal auch kein schwarzweiß Film.

Wie Alfred richtig geschrieben hat wurde die Chemie von SW Filmen so gut es ging einigermaßen dem menschlichen Sehvermögen angepasst.

Und der IR Film halt so wie er heißt die IR Empfindlichkeit, auch im blau Bereich ist er empfindlicher…

Trotzdem braucht er den IR Durchlassfilter, welcher den sichtbaren deutlich dämpft um seine IR Empfindlichkeit durch deutlich mehr Belichtung sichtbar zu machen um Deinen gewünschten Look zu bekommen.

Mirko

Nicht ganz richtig Conny,
wenn ich einen Infrarot Film ohne IR Filter verwende dann erhalte ich ganz normale s/w Fotos 😉 Und was schreibt Rollei zum normalen s/w Film “Superpan 200”,

“Mit einer Nennempfindlichkeit von ISO 200/24° ist der SUPERPAN 200 ein hochempfindlicher, superpanchromatischer Schwarzweißfilm der sich bis ISO 400/27° pushen lässt. Mit einem erweiterten Rotbereich bis 750 Nanometer, lässt er sich auch als Infrarotfilm verwenden (in Kombination mit einem Infrarotfilter).”

Mirko
Conny

“wenn ich einen Infrarot Film ohne IR Filter verwende dann erhalte ich ganz normale s/w Fotos 😉”

Jawohl richtig und warum wohl? Erklärung bitte 😁

Aber langsam wird es wirklich langweilig…

Nehmen wir Dein Bildvergleich oben.
Eine Kamera mit IR Sperrfilter.

Für eine normale Belichtung waren das 1/640s wo nix mit IR zu sehen war.

Mit IR Durchlassfilter welcher den sichtbaren Wellenbereich stark abdämpft, musstest Du 15s belichten um ein ordentliches Bild zu bekommen.
Und ja, man sieht jetzt den IR Effekt.

So überschlägig ohne den Taschenrechner zu bemühen ist das wohl ein Faktor knapp unter 10000 längere Belichtungszeit.

D.h. man kann sehr wohl sagen dass der IR Sperrfilter prima funktioniert und den IR Bereich Pi mal Daumen wohl über 99,9…% blockt. 😁

So mit einem SW Film welcher eigentlich keine IR Empfindlichkeit hat wird sich das ähnlich verhalten.
Mehrere 10er Faktoren längere Belichtungszeit im IR Filter bis was sichtbar wird

Und ein echter “IR Film” braucht auch den IR Durchlassfilter da seine IR Empfindlichkeit auch nur mässig ist gegenüber den sichtbaren Bereich.
Aber die Belichtungszeit sind wohl deutlich kürzer.

Man kann auch einfach den Objektivdeckel drauf machen und mehrere Stunden belichten und ja da wird IR auch sichtbar werden…

Mirko

…jetzt muss ich mal sagen (leider) Du hast keine praktische Erfahrungen mit analoger IR Fotografie oder mit digitaler IR Fotografie 😉 Du kommst immer mit Theorie oder mit hirnlosen Aussagen wie zB. “Man kann auch einfach den Objektivdeckel drauf machen und mehrere Stunden belichten und ja da wird IR auch sichtbar werden…”
Danke für die Unterhaltung und noch ein schönes WE ☀️

Conny

Sorry,

zum einen war das ironisch gemeint und zum andern schreibst Du mir dauernd was irgendwie geht aber erklärst in keiner Weise warum ?

Ich hab Dir das versucht aufzutrösseln, aber scheinbar ohne Erfolg.
Du gehst nicht mal drauf ein …

Dann bitte, wo ist was hirnlos …!?

Entweder willst du nicht drauf eingehen um das zu verstehen oder arbeitest lieber nach dem Prinzip wahlloser Versuche bzw. trial und Error…
Nicht meine Arbeitsweise.

Und ich habe selbst monochrome AstroCams ohne IR Sperrfilter und arbeite teilweise mit extremen und sehr teueren Schmalbandfilter und weis da sehr genau was wie funktioniert.

Aber auch ein schönes WE

Mirko

WAS soll ich erklären?!? Das Prinzip eines Sperrfilters, eines IR Filters und seiner Wellenlänge, eines analogen Films oder warum sich die Belichtungszeiten verlängern? Den Anwender ist es völlig egal den interessiert mehr, a) ist der Film IR tauglich b) ist das Objektiv IR tauglich c) was bedeutet die IR Markierung bei älteren Objektiven

Mirko

Hier mal eine kleine Übersicht von IR Filtern mit unterschiedlichen Wellenlängen und ihren Auswirkungen.
https://irrecams.de/wp-content/uploads/2020/07/Motiv1_Layout-scaled.jpg
Wie man sehen kann sind die Unterschiede garnicht so riesig (s/w) zwischen einer normalen und einer IR Kamera ohne Filter (bei Farbe natürlich schon) Man kann auch gut erkennen das der sogenannte “Wood Effekt” erst ab einer Wellenlänge von ca. 630NM einsetzt.
Interessant finde ich deine Vermutung das eine monochrome Kamera keinen IR Sperrfilter verbaut hat (würde Sinn machen) Das würde bedeuten, Alfred besitzt eine IR- fähige Kamera und weiß nichts davon 😁

Conny

Kann es nicht wirklich bestätigen, aber das macht keinen Sinn da den Sensor einzuschränken.
Wenn Monochrom dann voll über den gesamten Wellenlängenbereich den der Sensor kann.
Man macht ja eh irgendwelche Filter davor.

Peter Braczko

Das versteht der Proksch doch nicht

Mirko

…und der Braczko schon mal garnichts ….

Alfred Proksch

Liebe Conny, ich glaube wir schreiben aneinander vorbei. Jeder Digitalkamerahersteller bietet einen oder mehrere Schwarz/Weiß Modi als Sonderfunktion an. Also erst wird vereinfacht gesagt ein Sensor der nur Luminanz Werte anzeigt mit Hilfe von RGB Filtern „Farben tüchtig“ gemacht um nachher per Software wieder ein Schwarz/Weiß Bild zu erzeugen. Überspitzt ausgedrückt kratzt sich hierbei jemand mit der linken Zehe hinter seinem rechten Ohr! Beim reinen Sensor fehlt die Farbmatrix. Dadurch kann jedes einzelne Pixel seinen eigenen Helligkeitswert ohne Interpolation aufzeichnen. Die S/W Bilder wirken dadurch „klarer und auch schärfer“ als die durch Software erzeugten weil sie ohne „Umweg“ (für den Helligkeitswert des RGB S/W Bildes wurden außerdem gleich drei Pixel rechnerisch verbraucht) entstanden sind. Ein analoger orthochromatischer Schwarz-Weiß-Film ist z.B. „Rot-blind“ die üblichen analogen Filme sind meistens panchromatische Schwarz-Weiß-Filme die das gesamte sichtbare Farbspektrum (ca. 400–700 nm) zeigen. In etwa so wie das Menschliche Auge sie in ihrer Helligkeit wahrnimmt. Wie man nun ein optimales Graustufenbild erhält ist auch stark von den verwendeteten Entwicklungsmethoden abhängig. Inwieweit die höhere technische „Sehfähigkeit“ eines digitalen Sensors ohne RGB Filter tatsächlich ist und was der Hersteller unternehmen muss um die für das menschliche Auge sowieso nicht sichtbaren aber störende Wellenlängen zu vermeiden entzieht sich… Weiterlesen »

Conny

Hallo Alfred,

einiges was Du schreibst ist richtig, anderes würd ich jetzt eher in die Esoterik Ecke schieben.

Ist doch ganz einfach!

Die verhalten sich, wie schon geschrieben, was die Wellenlängenempfindlichkeit angeht, komplett unterschiedlich bzw. konträr.

Und nein, man kann durch Filter dies nicht angleichen, denn da wo das eine Medium unempfindlicher oder sogar blind ist kann durch Filter nichts hinzugefügt/verstärkt werden.

Man könnte auch ketzerisch fragen welches Medium macht denn nun das wahre Schwarzweißbild!?

Und das ironische dabei ist, hab ich hier vor etlichen Jahren schon mal beschrieben…

Mal völlig unabhängig von der Auflösung und maximalen Empfindlichkeit…

Hat man ein RGB Bild, hat man für jede “Bildpunkt” den kompletten Spektralumfang des sichtbaren Wellenlängenbereichs.

Und ja, jetzt kann man explizit jede beliebiges Wellenlängenspektrum beliebig manipulieren, verstärken dämpfen, löschen oder sogar ersetzen.

Somit hat man ein Werkzeug mit dem man z.B. einen analogen SW Film nachbilden kann

Was bei einem monochromen Sensor eigentlich wirklich als Vorteil bleibt ist die höhere Auflösung und IR Empfindlichkeit.

Alles was man mit Filtern davor erzeugen kann sind halt visuelle Effekte bezogen auf die Manipulation/Dämpfung der Spektralempfindlichkeit des gegebenen Mediums.

Ich weiß, das war wieder unsensibel und des Guten zu viel aber die technische Realität.

Alfred Proksch

Servus Conny

Da sind wir uns, du aus technischer Sicht – ich eher aus der Sicht des Bild Ergebnisses einig.

Peter Braczko

Was wäre die Fotowelt ohne die Abschreibemöglichkeiten von Wikipedia oder anderen Internet-Texten?

Mirko

…schreibt der Meister von “Copy and Paste” 👍 Deine Texte finde ich immer sehr abwechslungsreich 😵‍💫

MplusM

Wieviel Kamera brauchts denn eigentlich noch….

Peter Braczko

Eigentlich bin ich mit meinen zuverlässigen Nikon-Kameras und den dazu passenden Nikkor-Objektiven bestens bedient, bekam allerdings am Dienstag ein Top-Angebot zum Erwerb einer Nikon Z8. Notverkauf: Spritpreise, Mieterhöhung, der Camping-Urlaub in Spanien ging daneben (Waldbrand) – da helfe ich doch gerne!

Matthias

Du bereicherst Dich also an der Not anderer Menschen. Man könnte auch sagen:
der typische Kriegsgewinnler…

Matthias

Da fällt mir noch was ein:
solltest Du in naher Zukunft wirklich im Besitz dieser Kamera sein, verschone uns mit Deinen Weisheiten darüber.
Zur Z8 ist schon alles gesagt worden, was es zu sagen gibt. Du kannst also niemanden mehr mit Deinen neuen Erkenntnissen überraschen:-))

Peter Braczko

Die ewig-selben Internetplapperer können sich beruhigen. Der “Spanien-Camper” hat sich wieder gefangen mit seinen Negativerlebnissen. Ich hab` ihm heute geraten, seinen spritsaufenden SUV zu verkaufen, sich einen sparsamen E-Wagen zu gönnen und die Super-Nikon Z8 zu behalten. So eine Topkamera bekommt er so schnell nicht wieder – und ich bleibe bei meiner zuverlässigen und treffsicheren Nikon Zf, die ist auch Top!

Martin Bauer

Das klingt ja richtig nett, dass Sie diese Variante der Beratung bespielen und nicht diese Z8. Wenn es unbedingt dieses unvergleichliche und gegenüber der Konkurrenz (inklusive Leica) unerreichte und einzigartige Nikon Modell sein muss, dann empfiehlt sich abzuwarten. Die Z8ll sollte in den Startlöchern sein und dann haben Sie wieder die Qual der Wahl. Erfreulicherweise sollte und wird der Preis der Z8 dann nochmals deutlich fallen.
Dass Sie sich aktuell mit Nikons Mittelklasse zufrieden geben, hat, mich eh immer überrascht.

Das Nikon Modell, um das es in diesem Artikel geht interessiert mich genauso wenig wie diese „unabhängig“ getestete Leica. Schade, dass Sie meine Antwort dazu im Poste „Sony will Tamron übernehmen“ leider nicht reflektiert und berücksichtigt haben, sonst hätte ich mir manche Kurskorrektur Ihrer Meinung erhofft, insbesondere auch bezüglich sinnloser Vergleiche unterschiedlicher Kameraklassen. Ist Ihnen entgangen, dass mangels Konkurrenz, diese Leica auch ihre schnellste ihre Art ist?

Martin Bauer

Sorry, bei der für mich nicht interessanten Nikon ist die Z7 III gemeint, nicht die Z8 oder vor allem der zu erwartende Nachfolger. …Artikel an anderer Stelle…
Im Diktat entstellt mein iPhone so manchen Text und lässt Passagen einfach weg.
Der letzte Satz bedarf auch der Korrektur, ist aber grundsätzlich noch verständlich…

Wolfgang Thiel

Wie schäbig! Die Not anderer Menschen ausnutzen!

Mirko

Er bezahlt ja immerhin dafür Neupreis + Nächstenliebe Aufschlag 🥰

Peter Braczko

Jedenfalls keine reine Schwarzweiss-Knipse

joe

Also ich verstehe bis heute nicht, warum man eine reine SW-Kamera kauft. Das angeblich noch schärfere Bild und das noch schwärzere Schwarz reichen mir persönlich nicht aus um überzeugt zu werden. Es gibt aber einzelne Bilder die in SW tatsächlich besser wirken. Ich wandle meine Bilder in SW um, wenn sie in Farbe misslungen sind. Die Welt ist bunt! Jetzt nicht mit künstlerischem Ansatz kommen, was ich bislang in SW gesehen habe, Hausecken, irgendwelche Linien oder sonst Pseudoabstraktes überzeugen mich bis lang nicht und Portraits in SW gelangen mir bisher mit meinen Apparaten, trotz “Farbmaske” hervorragend, ohne dass jemand gesagt hätte, aber mit einer echten SW-Kamera wäre es….

Alfred Proksch

Servus joe,

jeder wie er mag, meinerseits empfinde ich subjektiv und weil ich den direkten Vergleich habe die originalen Monochrom Dateien homogener. Natürlich lassen sich farbige RAW Daten sehr differentiell in S/W umwandeln, manchmal sogar in ihrer Bildwirkung besser als eine monochrome Datei, es kommt halt auf die Farbigkeit des Motivs an.

Wenn ich z.B. Streetfotografie mit der GFX 100RF bei schlechteren Beleuchtungsverhältnissen betreibe dann sind S/W Filmsimulationen Agros bei weitem nicht so gut wie die Fotos die mit der M-11 Monochrome und der Triple-Resolution technology 60/36/18 MP aufgenommen wurden.

Weil „Nachts alle Katzen grau sind“ gibt es außer der leuchtenden Neon/LED Werbung keine bunte Welt. Diese ist zwar trotzdem Gott sei Dank in jeder Bar sehr bunt was aber an den Gästen liegen dürfte.

Rolf Carl

👍Sehe ich genau gleich.

Klaus

Ach was waren das für Zeiten als man für 5 Mark seine Kamera, egal welche, in eine reine Monochrome umwandeln konnte. Heute soll man sich für jeden einzelnen Millimeter eine bunte oder eine Mono kaufen. Wohlgemerkt, für ca. 12.000 DM das Stück. Merken die Menschen noch was ? Wir leben inzwischen im digitalen Zeitalter der Fotografieaufzeichnung. Hier wird man doch „hinter die Fichte“ geführt.

Peter Braczko

…vor allem, wenn sich moderne HighTech-Kameras wie die Nikon Zf, Nikon Z-fc und sowieso die Nikon Z8 und Z9 ganz einfach mit einer Änderung im Menü von Farbe auf Schwarzweiss umstellen lassen – und das mit allerbester Abbildungsqualität. Das schafft sogar meine wirklich preiswerte Nikon Z50 mit dem Standard-Zoom. Für eine langweilige Messsucher-Knipse mehr als 10.000 Euro ausgeben?

Patrick > Original Gangsta Dawg

„…einfach mit einer Änderung im Menü von Farbe auf Schwarzweiss umstellen…“

Da Nikon nicht in der Lage ist, eine Kamera mit SW-Sensor anzubieten, muss man sich wohl oder übel mit dieser zweitklassigen Notlösung behelfen.

Rolf Carl

Ja und? Mit DxO kann man wunderbar in SW umwandeln, da muss die Leica erst mal hinkriegen. Und noch was: Wenn das Foto schon Mittelmass ist, nützt die Leica M auch nicht allzu viel. Dann lieber ein erstklassiges Foto umgewandelt mit dem erstklassigen DxO PL.

Patrick > Original Gangsta Dawg

„Mit DxO kann man wunderbar in SW umwandeln, da muss die Leica erst mal hinkriegen.“

Jetzt willst du mich aber auf den Arm nehmen, oder? Die Q3 Monochrom hat einen SW-Sensor. Alle Fotos sind demnach echte SW-Fotos und benötigen keine Umwandlung mehr. Natürlich können die Bilder bei Bedarf noch editiert werden, aber eine Umwandlung entfällt, weil es nichts umzuwandeln gibt. 😁

Rolf Carl

Ja und, sieht sowieso keiner, höchstens in der 1000 % Ansicht.

Rolf Carl

Und übrigens, die Umwandlung dauert bei DxO etwa eine halbe Sekunde, dann kann man noch eigene Korrekturen anbringen, wenn nötig. Aber meistens sieht es schon hervorragend aus.

J.Friedrich

Auf den Punkt: “Ach was waren das für Zeiten als man für 5 Mark seine Kamera, egal welche, in eine reine Monochrome umwandeln konnte” – Chapeau – geht heute mit jedem Smartphone umsonst: “mit Farbsättigung null” oder für einmalige >=€20,00 mit black&white project ab Version 6, 7, 8 ist aktuell und wirklich umfassendes Werkzeug und für “echtes, analoges Feeling” gibts ADOX HR-50 oder Leica MONOPAN 50, die bieten bis zu “100MP”-eq, die alte F3 und die eos 1iv sind bei mir allerdings “faster” bestückt – und für 5 Euro gibt’s die auch nicht 😉 – trotzdem: ein wahrhaft bedenkenswerter Satz von Klaus, der auf sehr viele Bereiche unseres Lebens passt …

Mirko

….tja das hatte ich beim Instax Drucker nicht bedacht, ist die s/w Filmkasette eingelegt dann heißt das Resultat immer Monochrome. Also habe ich mich selber kastriert, stört mich aber nicht da ich aus der analogen Zeit stamme 😎 Vielfältigkeit kann aber auch die eigene Fantasie stören, was nützt das einen wenn ich im Nachgang vor dem Rechner sitze und dann erst abkläre ob S/W oder Farbe und dann noch die Frage aufkommt welchen Filmlook dazu 😉 Also mit einer reinen s/w Kamera muss man sich vorher schon einen Kopf machen ob damit die “Pronto Pizza” auch schmackhaft rüber kommt oder eben nicht (sinnbildlich gesprochen) Nun bevorzuge ich auch das digitale Zeitalter aber kastriere mich gerne selbst, der “Film” der eingelegt ist wird auch verwendet. Wenn mir nach “crossen” ist wird es direkt in der Kamera erledigt 📸 Hatte mal so ein Bild im “Crosslook” ins Forum gestellt inkl. Beschreibung da kam tatsächlich als Kommentar, “der Weißabgleich liegt ja völlig daneben” …ach nee tatsächlich 😂 Von daher finde ich es schon traurig was so auf der Strecke liegen geblieben ist und die Hauptkriterien sich nur noch auf technische Details beziehen.
https://www.rolleianalog.com/produkte/rollei-crossbird/

Alfred Proksch

Pronto Pizza mit der Nebelmaschine Rollei SmokeMaster Pro im Gegenlicht verfeinert – Das kommt rüber!

Mirko

…dazu noch ein Sternfilter und schon haben wir ein galaktisches Bild erschaffen 📸😂

Alfred Proksch

Ab nächster Woche liefert Pronto Pizza mit KI gesteuerten Drohnen aus, welch dramatische S/W „Anflugvideos in nie da gewesener Qualität“ man da fertigen kann wenn die Drohne durch den Nebel sticht, ein neues Universum tut sich auf.

Leonhard

Also meinereiner brennen im Lesesaal da wirklich die Augen!

Wenn so eine “Mutter Teresa der Wirtschaftsunternehmen” uns eine Kamera baut, welche nach deren eigener Überzeugung eher wenige Leute brauchen, dann sollten wir voller Dankbarkeit sofort eine bestellen. Was an Verpackungen in der Vitrine landet spart Platz in der gelben Tonne.

Außerdem sollten wir uns für den Bau von Nobelkarossen ohne Rückwärtsgang einsetzen, mit zu vielen Wahlmöglichkeiten versaut man sich doch die ganze entspannte Fahrerei.

Um die Vielseitigkeit zu erhalten empfiehlt meinereiner dafür die zweiseitige Verwendung von Klopapier, der Erfolg liegt auf der Hand.

Rolf Carl

Das ist jetzt eine ganz schlechte Idee, Leonhard. Ohne Rückwärtsgang geht in Deutschland gar nichts. Da ist alles auf Rückwärts programmiert: Wirtschaft, Politik, Infrastruktur usw. Wenn ich mir so die DB anschaue, da muss man doch schon froh sein, wenn der Zug nur einen Tag Verspätung hat, oft kommt er überhaupt nicht. Ich plädiere für gute Rückwärtsgänge bei den Autos, und dass auf deutschen Autobahnen nur noch rückwärts gefahren werden darf. Das würde das Gesamtbild Deutschland enorm untermauern, also wie man es von aussen wahrnimmt.

Und bevor jetzt ein paar ehemalige DDR-Fritzen kommen und sagen, aber in Deutschland funktioniert doch alles wunderbar, muss ich gestehen, dass etwas Sarkasmus in meinem Text vorliegt, aber darin liegt ja bekannterweise auch immer ein Körnchen Wahrheit.

Mirko

…genau deswegen will sich die Deutsche Bundesbahn wieder in Deutsche Reichsbahn umbenennen 😂

Rolf Carl

Der ist gut, würde wirklich hervorragend passen. Dem, der die Idee dazu hatte, sollte man einen Reichsorden überreichen.

joe

Ja und man will das Leistungsprinzip in den Schulen abschaffen – leider übrigens auch in der Schweiz – dümmer geht nimmer! Denn Du bist ja gut genug!!! das singt doch irgend so ein Heini und hat auch noch Erfolg. Ja, ja, wir sind alle schlau genug, schön genug, schlank genug…da ist noch keiner mit der DB oder Strassenbahn gefahren oder hat die Augen zu. Da erlebt und sieht man anderes. Die Vielzahl der Kinder ist inzwischen zu doof, zu fett und zu hässlich, Bildung und Bewegung war gestern, da setzt man einfach die Standards tiefer und schon passt es wieder! 🙈🙈🙈

Rolf Carl

Betreffend DB nur mal ein Beispiel: Wir hatten einen Ausflug über der Grenze vor, Tagesticket Region Singen/Konstanz. Tja, der Zug kam aber nicht. Ausgefallen, eine Stunde warten und hoffen, dass es mit dem nächsten klappt. Dann von einem Dorf aus wieder zurückfahren. Da hatte es aber keinen ÖV, nur einen Privatbus, bei dem man zuerst telefonieren und fragen musste, ob er gütigerweise komme. War die Idee von meiner Partnerin, sie ist ja auch Süddeutsche. Habe ihr dann gesagt: Einmal ÖV in DE, nie mehr ÖV in DE.

Gut, betreffend Ausbildung ist die Schweiz weltweit immer noch führend, und auch bei der Wirtschaft schauen die Deutschen neidisch zu uns über die Grenze. In Deutschland läuft gar nichts, und die Schweiz floriert. Da kann man den Deutschen aber nicht allein die Schuld geben, sondern es hat auch Brüssel eine grossen Anteil daran. Bei der Infrastruktur und insbesondere beim ÖV ist Deutschland aber selber schuld, die lassen alles verlottern. Die sehen einfach nicht ein, dass Investitionen in diesem Bereich Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft ankurbeln

Mirko

In Deutschland läuft gar nichts”
Wieso? Bei den “CSD Umzügen” in deutschen Städten liefen sie doch alle ganz gut durch die Strassen!!! Kann man auch aktuell in der Lesergalerie sehen …😉

Leonhard

Anpassung ist nun mal wichtig, lieber Dr. Joe, solltest Du als Aggademiker doch wissen!

Und innovative Technik braucht das Land!

Da meinereiner die Sendungen im öffentlich rechtlichen Zwangsbezahlfernsehen schon lange zu bunt werden warte ich voller Sehnsucht darauf, dass endlich mal ein Unternehmen die Zeichen der Zeit erkennt und wieder ein Schwarz/Weißfernsehen baut, genau solche Dinge braucht die Welt, nicht 4k oder 8k oder so ein Gedöns!

Leonhard

Lieber Rolf, Du hast das genitale deutsche System einfach nicht verstanden!

Erstens hat die BRD mittlerweile schon erheblich mehr Sondervermögen als die Schweiz Vermögen, zweitens haben wir hier aus Rücksicht auf die Bürger und ihre Lebenszeit unsinnige Dinge wie Vollbeschäftigung schon lange abgeschafft, Bürger sind ja keine Arbeitssklaven!

Autos ohne Rückwärtsgang sind eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, man muss nur an allen Ecken und Enden genug Leute hinstellen, welche dann die Autos herum heben, so einfach geht dies.

Wenn deutsche Produkte unbrauchbar sind ist dies doch egal, Hauptsache sie sind unbezahlbar und wer meint, er könne mit dem öffentlichen Personennahverkehr fahren der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Leonhard

Noch was, lieber Rolf:

Gestern hat ein gnadenloses Käsblatt meinereiner auf eine geführte Wanderung zum Thema Windkraftanlagen einer gewissen Partei geschickt. Heilige Plattfüße!

Da wurde sich permanent über die Länge von Genehmigungsverfahren ausgelassen, dass auch die Länge von Veranstaltungen ihre Grenze haben sollten wollte keiner wahr haben. Meinereiner wurde dabei klar: Nicht der Geschlechtstrieb ist der stärkste Trieb des Menschen, der Darstellungsdrang erscheint erheblich größer zu sein, jedenfalls bei einigen, welche bereits jede Erinnerung an den Geschlechtstrieb verloren haben.

Wir sollen also noch mehr Spargel bauen, damit wir im Sommer der Schweiz noch mehr Geld für die Stromabnahme bezahlen dürfen, damit Euer Vermögen und unser Sondervermögen durch Unvermögen noch weiter zunimmt, ist das nicht toll? Wir leben in einem tollen Tollhaus!

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