Panasonic Kameras Olympus

Micro-Four-Thirds: Bald nur noch teure High-End-Kameras?

Sowohl Panasonic als auch Olympus könnten sich Gerüchten zufolge in Zukunft primär auf teure High-End-Kameras konzentrieren. 

Olympus mit Fokus auf High End

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass sich Olympus bzw. der neue Besitzer Japan Industrial Partners in Zukunft vorrangig auf den Bereich der teuren High-End-Kameras konzentrieren möchte. Vielmehr wurde das vor einiger Zeit offiziell bestätigt. Man wolle dem Micro-Four-Thirds-Format grundsätzlich auf jeden Fall treu bleiben, aber der Fokus soll eben stärker auf teuren Kameras und weniger auf Einsteiger-Kameras liegen.

Panasonic mit ähnlichen Plänen?

Nun sind neue Gerüchte aufgetaucht, denen zufolge Panasonic mit den eigenen Micro-Four-Thirds-Kameras einen ganz ähnlichen Weg einschlagen möchte. Ende September hatten wir bereits darüber berichtet, dass sich Panasonic in Zukunft unter Umständen auf die Zielgruppe der “Vlogger” konzentrieren möchte. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass man in Zukunft nur noch günstige Videokameras anbieten wird – das stellt nun eine Quelle gegenüber 43rumors klar. Beim Begriff “Vlogger” könne dieser Verdacht ja schnell aufkommen.

Anscheinend soll das genaue Gegenteil der Fall sein. Panasonic soll sich mit den eigenen Kameras primär auf den High-End-Bereich konzentrieren wollen. Dort werden die Videofunktionen im Fokus stehen und die gesamte Entwicklung soll weg vom Einsteiger-Segment und hin zu mehr High End gehen.

Ist das der richtige Weg für Micro-Four-Thirds?

Sollte an den Gerüchten etwas dran sein, dann würde das bedeuten, dass sich der gesamte Micro-Four-Thirds-Bereich in einen etwas teureren Bereich verlagern würde. Die Gründe dafür sind auf der einen Seite nachvollziehbar, bei teureren Produkten sind schlicht und einfach die Margen besser. Trotzdem bin ich mir persönlich nicht sicher, ob Micro-Four-Thirds im High-End-Bereich neben spiegellosen Vollformatkameras langfristig erfolgreich sein kann. Ich persönlich fand bisher vor allem den gehobenen Mittelklasse-Bereich von Olympus und Panasonic interessant, also den Bereich zwischen 1.000 und 2.000 Euro, in dem ambitionierte Amateurfotografen angesprochen werden.

Wie seht ihr das?

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Picturehunter

Noch gibt es kleine Objektive, eine mft-Kamera mit dem Leicastyle einer M, dann kann auf der Welt erscheinen, was will, dann bleibe ich auf jedem Fall bei mft. Bildbearbeitung in der Kamera ist was für die Generation der Getriebenen, mir ist das Bild und ein einfaches, aber logisch aufgebautes Handling lieber, vielleicht liest jemand von JIP mit. 🙂

Charlie V.

Ja so eine MFT-Leicastyle im M-Stil hätte was. Die GM 5 etwas größer dann könnte wirklich erscheinen was will.

Joachim

High End,
das sind normal Kameras für Betuchte. Z.B. eine Leica. Was wollen Pansonic und Olympus Nachfolger? Wollen sie wie Leica werden in einem bestimmten Segment? Oder innovativ auf neuen Pfaden. Vlogger; Netz; ein Sensor für alle Möglichkeiten mit entsprechender Software.
Erinnere an die Zeiss Ikon Messsucherkamera ZM mit M Anschluss (Leica). Die wurde 2005 auf den Markt gebracht und ist nach geraumer Zeit wieder verschwunden. Prospekt liegt bei mir noch im Keller. Eine echt feine VF Kamera. Die könnte man auf Digital umbauen als APS-C und unter Olympus laufen lassen oder man kreiert einen neuen Kameranamen mit Zeiss Linsen (Biogon etc.). Bei Panasonic scheint es mir schwieriger. Die sind im Prinzip gut aufgestellt. Es sind nur zuviele Kameras.
Man darf gespannt sein.

Buntebilderknipser

Nur zu. Vermisse einen echten Panasonic GX8 Nachfolger. GX1, GX7, GX8 und dann kam leider die GX9.

An der GX8 harmonieren die PanaLeica Objektive super, auch das 100-400.

G9 kommt nicht in Frage, sowas habe ich schon von Nikon. (Formfaktor)

Aus meiner Sicht ist ein würdiger GX8 Nachfolger zwingend erforderlich. Und warum nicht einen würdigen GM5 Nachfolger?

Ich würde es kaufen.

Peter Wagner

Hallo Buntebilderknipser,
ich fände einen Nachfolger Der Gx7 schön.
Ebenfalls mit Schwenksucher und kompaktere Form, sehr schönes Metallgehäuse mit dem einzigen Mangel nicht abgedichtet.
Sehr gut geeignet für die kompakten preisgünstigen bis teuren Festbrennweiten und kleine Zooms von Panasonic.

Für die längeren Brennweiten bevorzuge ich die G91,da besserer Griff, mehr Direktasten und Räder und ausgewogenes Handling.
Ich finde das bisherige Konzept von Panasonic sehr gut und den Drang nach nur noch hochpreisigen Geräten mit einem Mft Chip am Amateur und Profi vorbeigeplant.
Für hochpreisig würde ich mir die kompakte Vollformat kaufen, allerdings finde ich dort Preise für Gehäuse und Objektive entsprechen nicht der derzeitigen noch erwartbaren wirtschaftlichen Lage zu Coranzeiten. ich bin auch nicht mehr bereit 10 Kilo Fotoausrüstung mit auf eine Reise zu nehmen.

Herzlichen Gruß
Peter Wagner

Jörg

Hallo Peter,
Gibts doch mit der GX9 (in anderen Ländern heißt die sogar GX7 MkIII).
Grüße, Jörg

Henry

Nein die GX9 ist kein vollwertiger Nachfolger der GX7. Die GX8, eine tolle Kamera aber war mir einfach zu groß, also auf die GX9 gewartet… Aber was macht Panasonic, ich habe lange gesucht und wollte es gar nicht glauben, da haben sie die einzige Kamera mit Schwenksucher und sie kastrieren sie an einer für mich entscheidenden Stelle! Sie hat keine Fernauslösebuchse mehr. Nicht einmal die Möglichkeit ein USBkabel oder einen Bluetoothauslöser zu nutzen. Es gibt ausschließlich die Möglichkeit mit der App zu arbeiten. Einfach toll wenn man z.b. die Milchstrasse fotografieren will und einem das leuchtende Smartphone die Nachtsicht nimmt, oder einfach nur Gruppenbild inklusive Fotograf der dabei auf die App starren muss! Ich hätte meine GX7 inzwischen ersetzt aber Panasonic will das anscheinend nicht. In meinen Augen ist es widersinnig das immer nur die großen Modelle die besten Features erhalten, die kleinen Modelle sogar noch künstlich abgespeckt werden. Wo doch sehr viele Leute Mft einfach nur deshalb nutzen weil es klein und leicht ist als ganzes System. Also wenn schon High End dann bitte nur in Verbindung mit “Klein und leicht”. Warum erscheinen Schmankerl wie 6K nur in den Monsterkameras die ich niemals mit auf meine Reisen nehmen würde?… Weiterlesen »

Jörg

Wenn High-End heißt, dass Neuentwicklungen künftig alle relevanten Features an Bord haben, kann das durchaus ein Weg sein.

Beispiel die “Vlogger-Kamera” G100/G110: der fehlt einfach der stabilisierte Sensor (IBIS) und eine unlimitierte Videoaufnahme, zumindest mal für FHD. Wenn eine “High-End-Vlogger-MFT” das hätte würde ich die sofort kaufen, obwohl ich hauptsächlich fotografiere (sie könnte dann halt auch den alternden Camcorder ersetzen).

Sabrina

Können die Kameras von iphone und von Pixel das nicht alles längst – sogar 4K mit 60 Bildern/s mit opitscher UND elektronischer Stabilisierung sowie Aufnahmen mit 240 Bildern (grob) je Sekunde, die man dann langsam abspielen kann?

Carsten Klatt

Ja, können sie schon lange. Sie sind immer dabei, kleiner und deutlich leichter. Aktuell ist jedes neue iPhone den Kameralösungen überlegen. Überlege, ob ich mir trotz meiner Aversionen gegen Apple, so ein Ding nur zum Filmen hole.

Peter

Nein können sie nicht … bei 52mm Tele ist Schluß. Die Samsungs und Sonys können knapp über 70mm. Selbst mit dem Budget-Tele schafft MFT 600mm. Fürs knipsen reicht so ein Ei-Phone, sobald man aber mal an die Tierfotografie geht hörts auf ….

Sabrina

Das stimmt. Es gibt eben doch noch einige Gründe, die für die traditionellen Kameras sprechen.

Charlie V.

Sollen sie doch. Gleichzeitig werden z. B. die Smartphones (siehe u.a. neue Kamera für Apple) für die allgemeine Fotografie immer interessanter. Anscheinend möchte man die Nutzer auf Vollformat trimmen. Wird aber bei diesen Preisen für die Kameras nicht funktionieren. Natürlich möchte man seine Objektive gerne zum 4-6fachen Preis eines MFT-Objektivs verkaufen, aber auch hier wird das ein Schuss in den Ofen. Und des weiteren scheint man in Japan´s Chefetagen noch nichts vom weltweit kursierenden Coronavirus (trotz ausgefallener Olympiade) gehört haben. Die Weltwirtschaft wird erst in 2-3 Jahren, gerechnet ab 2022, wieder Fahrt aufnehmen und vielleicht drei Jahre später seine alte Kraft wieder erreicht haben. Ob man dann allerdings noch HighTech-Kameras zu durchgeknallten Preisen im Massenmarkt haben möchte ist eine andere Frage.

joe

So günstig wie momentan waren hochwertige Kameras noch nie. Derzeit laufen diverse Aktionen in der Schweiz, für Sonys und Canons gibt es unvoestellbare Rabatte. (Alle Preise umgerechnet in €) Canon RP = 910.-€, Canon R = 1215.-€, Sony A7III 1’520.-€, A7RIV Preis um 1000.-€ gesenkt. Viele Objektive um bis zu 500.-€ günstiger. Der Enkampf hat begonnen und zwei werden übrig bleiben.
Ich sehe, wenn überhaupt, nur eine kleine Nische für die restlichen Hersteller und die ist eigentlich durch Leica schon belegt. Eventuell rappelt sich Nikon nochmal hoch, da sie treue Nutzer hat, für den Rest sehe ich schwarz.

Tom

“Natürlich möchte man seine Objektive gerne zum 4-6fachen Preis eines MFT-Objektivs verkaufen”

Aha, na wenn du meinst. Welche Objektive kosten denn das 4-6 fache eines MFT Objektives?
Klar, bei Tele ist VF teurer, aber so bis 135mm ist VF nicht viel teurer.

Canon RF und Nikon Z Objektive sind natürlich noch teurer, weil es noch nicht viele Objektive von Drittherstellern gibt. Wenn es die gibt, sinken auch da die Preise.

Charlie V.

Panasonic MFT 1,7/25 159€: ebenso für NIKON APS-C 1,8/ 35mm; Für Vollformatkameras im Durchschnitt ab 600€ erhältlich.

Tom

Ein 25mm an MFT entspricht einem 50mm an VF. Das Nikon 50mm F1.8 kostet 200€. Das Sony 50mm F1.8 kostet 177€. Ich weiß nicht, wie du auf deinen Preis kommst.

Das Olympus 17mm F1.8 kostet ca. 360€, das Nikon 35mm F1.8 kostet ca. 470€, das Sony 35mm F1.8 kostet ca. 550€.

Wenn man nicht in den Tele Bereich geht, sind die Preise von MFT Objektiven und VF Objektiven nicht großartig anders und man muss bedenken, dass VF Objektive mehr Glas enthalten, weil sie größer sind.

joe

Tom, das Canon 50mm 1.8 kostet sogar nur 120.-CHF = 110.-€!!! Nur die RF Objketive sind noch teurer, das hängt aber auch mit den Lichtstärken zusammen. Gibt es ein entsprechendes MFT-Objektiv für das 85mm f/1.2 oder das 28-70mm f/2.0? Und wenn ja was kostet es?

la calle como teatro del absurdo

Ein vergleichbares 50mm f/3.4 an Vollformat, wenn es das gibt, kostet auch nicht die Welt.

Robert Bauer

Kamera(-systeme) für kleinere als standardmässig übliche Formate (heute APS-C, früher Kleinbild 24*36) bedienen i.d.R. Nischen. Das Verhältnis Aufnahmeformat zu umbautem Raum ist eben nicht günstig.

Bei Teleaufanhmen ist der Aperturdurchmesser für die Winkelauflösung entscheidend, ob mit Vollformat oder MFT. Bei Vollformat ist es ein 5,6/600mm, das bei 5 μm Pixelgröße und Offenblende die gleiche Winkelauflösung liefert wie ein 2,8/300mm bei 2,5 μm und MFT. Der einzige Vorteil mag eine reduzierte Baulänge sein, die Öffnung ist gleich. Die Physik lässt sich nicht überlisten.

Sabrina

mFT erreicht dabei aufgrund der halb so langen Brennweite eine wesentlich größere Schärfentiefe.
Wenn man hohe Schärfentiefe benötigt, wird es bei Kleinbild mit “Blende” 5,6 eng. Um dieselbe Schärfentiefe wie mFT zu erreichen müsste man abblenden. Dann hat man auf dem Kleinbildsensor mehr Rauschen als auf dem mFT-Sensor.
Kleinbild lohnt sich deshalb nur bei kurzen Brennweiten oder bei Freistellung, sofern der Preis im Rahmen bleibt.

Jürgen Saibic

Nutze die Olympus OMD1 mit dem Zuiko 1,2 pro 17 mm. Ich brauche für meine Art der Fotografie hohe Lichtstärke mit größerer Tiefenschärfe als beim Vollformat. Wer etwas Anderes macht, kann eine andere Kamera nehmen.

Tom

Was fotografierst du denn?

Bei umgerechnet 35mm kann man auch an VF sehr gut mit F1.2 oder F1.4 arbeiten.

Jürgen Saibic

Street Fotografie! Bin froh über die größere Tiefenschärfe und die kleineren Objektive.

Tom

Ok, dafür wäre z.B. eine Fuji X100V auch super geeignet oder eine Xpro3 mit dem Fuji 23mm F1.4 oder F2.0 😉

Aber ist es für Street Fotografie nicht auch reizvoll mit der Unschärfe zu spielen?

la calle como teatro del absurdo

Eher selten. Die meisten Streeter wollen alle Ebenen scharf.

la calle como teatro del absurdo

Ein verglleichbares 35mm /2.8 an Vollformat ist ja auch klein und leicht.

Sabrina

Architektur, Landschaft, mal ‘ne Bimmel,

Robert Bauer

Bei der obigen Betrachtung bin ich von der Beugungsbegrenzung des Auflösungsvermögens ausgegangen (Raleigh- Kriterium). Als Faustregel kann man annehmen, dass ein Blendenwert, der weit über dem Pixeldurchmesser in μm liegt zu einer Verschlechterung des Auflösungsvermögens führt. Abblenden führt lediglich zu einer Verkleinerung des Zerstreuungskreises ausserhalb der Fokusebene auf Kosten eines allgemeinen Schärfeverlusts. Somit ist die Winkelauflösung nur durch den reinen Aperturdurchmesser festgelegt, ganz egal ob Vollformat, APS.C, MFT oder 1″ als Aufnahmemedium dient.

Stefan-Do

Der Markt bricht weg. Vor zehn Jahren wurden 124 Mio. Kameras verkauft, dieses Jahr werden es ca. 8 Mio. werden. Das zeigen die CIPA-Zahlen für Jan – Aug 2020, wenn man sie mit Jan – Aug 2010 vergleicht. Das sind nur noch 6,6% der Stückzahlen von vor zehn Jahren. Einige Hersteller von damals haben bereits aufgegeben, Casio, Minolta, Samsung, Sanyo, Vivitar, und das wird es noch nicht gewesen sein. Die Hersteller steuern schon seit Jahren dagegen, indem sie systematisch das Niveau und die Preise nach oben drücken. Damit ist es gelungen, trotz nur 6,6% Stückzahlen die Umsätze bei 22% zu halten, verglichen mit 2010. Kaum noch Einsteiger-Kameras, Kompaktkameras über 1000 €, selbst für den neuen Blitz will Canon über 1100 € haben. Das allein reicht aber nicht, um alle Anbieter am Leben zu halten. Daher müssen sich die Hersteller, vor allem die kleinen, spezialisierte Nischen suchen, wenn sie überleben wollen. Die Luxus-Nische ist von Leica besetzt, es können nicht alle auf Luxus machen. Der Vorteil von MFT ist der kleine Sensor, der kleine und leichte Kameras und Objektive ermöglicht. Allerdings hat es bisher nur so 6 – 7% aller Fotografen begeistert; mehr Marktanteil hatte MFT nie gehabt. Der kleine Sensor… Weiterlesen »

Sabrina

Ich gehöre zu den Fotografen, die gern mal Sightseeing machen. In engen Städten geht es ohne UWW nicht.
Als ist die Preise von ca. 1400 € für das Zuiko und knapp 1000 € für das Panasonic gesehen habe, und dann die Preise bei Canon gegenüber, war klar, was ich nicht kaufe: mFT
Und im UWW profitiert man auch kaum von der größeren Schärfentiefe bei mFT.

Und so geht es vermutlich nicht wenigen anderen.
Logischerweise verkauft sich dann mFT eben nicht so üppig, weil es einfach zu teuer ist.

Charlie V.

Wobei auch hier die Frage ist, was will man. Ein MFT UWW kostet ca. ab 400€, eines für APS-C ab 15mm(KB) 270€. Ich denke, da kann man nicht meckern.

Blöd nur, die neue Apple-Kamera hat nun auch ein 16mm Objektiv. Endlich hat diese doofe Schlepperei und Objektivwechslerei im Verhältnis zur Qualität ein Ende.

joe

Wenn man bedenkt wie oft das Handy gewechselt wird und was es letztlich kostet, dann muss ich sagen, ist Kleinbild langfristig billiger. Zwei Vorteile hat es aber, Grösse und immer dabei.
Aber was mir fehlt, ist einfach der Spassfaktor. Ich würde mit dem Handy nie um 5Uhr morgens aufstehen um den besten Sonnenaufgang zu bekommen oder in den Dreck liegen um ein bestimmtes Tier oder eine bestimmte Pflanze zu fotografieren oder zu filmen. Fotografieren ist mehr als am Schluss nur ein Bild zu haben.

Tom

Eben, das vergesse aber viele Leute immer. Viele wechseln ihr Smartphone doch ungefähr alle 2 Jahre, wenn es mit den Verträgen wieder ein neues gibt. Also alle 2 Jahre 500-1000€ oder gar mehr. Eine Kamera kann man, je nachdem wie intensiv man sie nutzt, 10 Jahre nutzen und Objektive noch viel länger. Nimmt man jetzt 5000€ in die Hand (was für einige Hobby Fotografen sogar zu viel ist), bekommt man eine super Kamera und einige Objektive. In 10 Jahren zahlt man dann auch für die Smartphones so viel, nur zahlt man da zukünftig noch mehr. Wenn die Kamera nach 10 Jahren kaputt geht, braucht man nur die Kamera und keine Objektive. Ja, ein Handy kann man auch für andere Dinge nutzen und eine Kamera nicht, aber hier geht es ums fotografieren. Zum Videos schauen hat auch jeder einen TV und zum Surfen / Arbeiten einen PC oder Laptop. Ein Handy ist nur praktisch, weil man es fast immer dabei hat. Da surfe ich auch unterwegs, schreibe etc. Bin ich aber daheim, nutze ich den PC, weil es einfach schneller und einfacher ist, als auf so einem kleinen Display mit Touch Tastatur. So ist es auch beim Fotografieren. Muss ich schnell… Weiterlesen »

Charlie V.

Ich nehme statt dem Wort “anständig”, das Wort kultiviert. Aber ich denke, wir meinen beide das Gleiche.

Charlie V.

Das eine ist die Fotografie, das andere die Ökonomie. Ich wollte nie meine Kameras gegen ein Smartphone tauschen. Genau wie es deine guten Beispiele zeigen. Als Leica-M-Fotograf lebe ich noch voll im 20. Jahrhundert. Und genau macht es mir am meisten Spass, trotz Nikon-Equipment. Aber betrachtet man sich das Nutzungsverhalten außerhalb unserer schönen Fotografierblase sieht es leider etwas anders aus. Oberflächlichkeit, gepaart mit Schnelligkeit o.a. Attributen bestimmen leider auch den Fotoalltag. Ökonomische Sachzwänge der Massen kommen in Zukunft noch hinzu. Deinem letzten Satz kann man uneingeschränkt zustimmen.

joe

Ich bin ja nur Hobbyist und da ist es egal ob ich Geld damit verdiene oder nicht. Meine Bilder stelle ich auch nicht mehr aus bzw. zeige sie nur noch auf speziellen Wunsch, obwohl ich sehr viel Zuspruch (bis zu 100’000Klicks) erhielt. Ich habe gemerkt ich brauche das nicht, ich mache die Bilder nur für mich und freue mich, wenn es so rauskommt wie ich es erhofft hatte.

Sabrina

Utraweit ist 10 mm am unteren Ende an APS-C, die immer wieder benötigt werden

Bernhard

Du machst einen entscheidenden Fehler mit Deinen Zahlen.
Wir sprechen hier von “richtigen Kameras” (= Kameras mit Wechseloptik), und deren Hoch lag um 2012 bei 20Mio. Stück. Letztes Jahr waren es 8Mio. Das ist dann doch schon etwas mehr als 6%.
Bei Deinen Stückzahlen sind die Taschenknipsen mit Zwergensensoren dabei, und die sind schon lange tot, weil durch Taschenspione ersetzt (die manche “Smartphone” nennen).

Sabrina

Wenn man nicht mehr viel verkaufen kann, weil es viel zu teuer ist, dann zieht man halt Konsequenzen.
Man erhöht die Preise ins astronomische, bis die letzten Kunden, die bereit sind, die Preise zu zahlen, verstorben sind.
Dann wird der Geschäftsbereich geschlossen.

Ich sage es mal ganz drastisch: Die Kiste is gegessen. Da hilft auch großspuriges High-End-Getöse nichts.
Wirkliches High-End findet ohnehin mittlerweile woanders statt.

joe

Da stimme ich zu!

Prometheus

Es ist sicher richtig dass Preise eine große Rolle spielen. Und die nicht günstigen Preise bei mft tragen sicher dazu bei dass dort weniger verkauft wird als vielleicht möglich. Aber wenn ich mir unter diesem Aspekt die aktuellen Preise im spiegellosen KB Sektor ansehe ist es dort noch viel schlimmer. Mft ist dagegen doch ein Schnäppchen. Ich denke mft wird oft viel schlechtgeredet. Die allermeisten Leute nutzen die Vorteile im KB Bereich doch niemals aus Was sehe ich denn? Teure Bodies mit Gurkensuppenzooms. Letzlich 90% jpgs. Und die Fotos versauern meist auf irgendwelchen Festplatten. Früher gab es wenigstens eine wenn auch oft ungeliebte Diashow Zeremonie. Aber man hat sich wenigstens mit den Fotos beschäftigt.
Und im Sp Bereich verlassen die Fotos das Sp so gut wie nie. Für die kleine SP Fläche ist die aktuelle Technik bereits oversized. Hier geht’s ums Teilen von selfies.
Was ich damit sagen will. Noch nie gab es eine solche Vielfalt von hervorragenden Kameras und Objektiven. Aber auch noch wurde öffentlich so viel schlechtgeredet und niedergemacht von Halbwissern und selbsternannten Profis.

Markus B.

MFT ist ein tolles System, aber es befindet sich in der Zwickmühle. Von unten drückt der Handymarkt, von oben die VF-Kameras. Da Olympus nun aufgegeben hat, sehe ich ebenfalls schwarz.

Charlie V.

Genau so sehe ich das auch. Schön auf den Punkt gebracht.

Marco

Du hast sicherlich recht. Aber beim SP ist das Ende der Fahnenstange ja auch erreicht und das schon vor ca 10 Jahren. Die Fotos die heute mit nem iPhone möglich sind gab es mit der Hauptkamera auch schon bei dem Lumia 1020 auch wenn Apple und Samsung User das nicht hören wollen. Einzig der Nachtmodus und 1 bis 3 weitere Linsen sind dazu gekommen. Na klar gibt es kleine Verbesserungen. Aber die gibt es bei DSLR und DSLM’s ja auch. Egal welche Sensor-Grösse.

Andreas

Frage ist einfach wo beginnt High-End, gesehen am aktuellen Produktportfolio: G9, GX9 , GX80 G91?

Tom

Die Situation ist für Neueinsteiger schon nicht leicht. Olympus hat die Sparte verkauft und will nur noch High End produzieren und dann auch noch die Gerüchte, dass Panasonic auch nur noch High End produzieren möchte.

Da weiß leider keiner mehr, wie es wirklich weitergehen wird. Also wer jetzt noch neu bei MFT einsteigt, sollte sich das gut überlegen, was vermutlich auch viele Leute machen.

Aber so langsam müsse auch die hartnäckigen MFTler einsehen, dass es mit MFT nicht mehr großartig weitergehen wird.
Handys werden immer besser und Kameras mit anderen Sensorgrößen kosten kaum mehr. Da ist es nur klar, dass MFT verdrängt wird.

Alfred Proksch

Gerüchte um MFT als gesamtes System sind mit Vorsicht zu genießen. Die Videoeigenschaften und die Größen Verhältnisse sind einfach zu optimal um diese Sensorgröße gänzlich abzuschreiben!

Kann sein das aus wirtschaftlichen Erwägungen die eine oder andere Kamera Reihe eingedampft wird. Es wird ein preiswertes System zum Einstieg geben der Gewinn muss mit High End, was immer das sein soll, gemacht werden.

Panasonic ist ähnlich Sony ein etwas größerer Konzern wo ein „Nebenprodukt“ wie Foto/Video nicht existentiell ist. Deswegen sind Entscheidungen für oder gegen eine Sparte eher monetär zu sehen. Alles andere ist Wunschdenken!

Sabrina

Das Problem ist nur, dass die das zuerst aus wirtschaftlicher Sicht sehen.

Ich meine, wir Kunden sind in gewissen Grenzen auch dran schuld, dass wir die Kamerahersteller dran gewöhnt haben, immer wieder neu zu kaufen, immer wieder höhere Preise zu zahlen.

Man hat Forschung und Entwicklung leider in Bezug auf Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung vernachlässigt – Ausnahme: Canon

Ralle Art

Also ich habe demnächst hoffentlich das neue iPhone 12 pro. Das ist mft in allen Punkten überlegen. Nämlich klein und leicht. ????????

Picturehunter

Na dann mach mal ein Makro mit Fokusstacking aus 70cm Entfernung, wie das mit einem 2,8/40-150 mit MC20 machbar ist. Ein Handy hat nicht die Haptik einer Kamera, finde diese Vergleiche etwas schräg. Ich habe nichts gegen Apple, aber als Ersatz für meine M1, da fehlt mir der Auslöser oben auf dem Gehäuse, das mit dem Handgriff gefällt mir auch nicht wirklich (Ironie aus)

Sabrina

Dann versuche doch mal nah an eine Blüte heranzugehen und die Blüte mit einen “Schuss” komplett scharf zu bekommen.

Peter

Mach mal Vogelfotografie wenn die Tiere schon flüchten wenn auf der Abstand auf deinem Ipohne gerade mal für nen 5-Pixel-Fleck reicht ….

Sabrina

Bei uns sind die Reiher in der Stadt. Da kann man die selenruhig fotografieren. Auf dem Land flüchten die, weil sie nicht wissen, ob da einer ‘ne Knarre dabei hat.

Jörg

Naja, so schlimm ist die Landbevölkerung auch nicht ????. In ihrer natürlichen Umgebung ist der Fluchtreflex aber sicher ausgeprägter, da sie Menschen nicht so gewöhnt sind.

Stefan-Do

Darauf könnte man antworten: dann versuch mal mit deiner MFT Scheimpflug-Entzerrung zu machen. Die kann nicht mal die Frontstandarte verschwenken. Verschwenkbare Fronstandarte ist eine Fähigkeit von Großformatkameras. Deswegen gibt es die Firma Sinar noch heute, obwohl vor 100 Jahre mit der Leica eine kleine, leichte und flexible Kamera auf den Markt gekommen ist.
                                  
Bilder, die eine verschwenkbare Fronstandarte benötigen, sind eine Seltenheit, deswegen besitzen nur ganz wenige Fotografen eine Sinar und die Kamera ist wirklich teuer.

Wie ist es mit Fokus-Stacking? Mir scheint nicht, dass das ein Hauptthema bei Instagram oder 500px ist. Auch Fokusstacking ist eine Seltenheit. 99,9% aller Fotografen kommen ohne aus, und für die restlichen 0,1% wird schon irgendeine Hi-End Kamera von irgendeinem Hersteller übrigbleiben, die das bietet.

Smartphone übernehmen mehr und mehr fotografische Aufgaben, und es wird für die Hersteller klassischer Kameras immer schwieriger, Funktionen aufzuzeigen, die mit Smartphones nicht möglich sind, aber trotzdem mehrere Mio. Käufer im Jahr ansprechen.

Ich sehe da im Wesentlichen

  • große Sensor-Auslösung
  • hoher Dynamikbereich
  • schnelle Bildfolgen
  • extreme Brennweiten
  • sehr hohe Lichtstärke wg. geringer Schärfentiefe (aber geringe Schärfentiefe wird mehr und mehr zum Software-Thema werden).
joe

Ich denke das Thema herkömmliche Kamera mit Objektiven ist in 10 Jahren durch, aber bis dahin geniesse ich mein Hobby und meine R5 (so denn sie bald geliefert wird)!

Alfred Proksch

Joe, Glückwunsch zu Deiner neuen Kamera. Deine „Glaskugel“ zur Zukunftsfindung bräuchte mal eine Säuberung! So Foto verrückte Typen wie wir leben noch länger als 10 Jahre. Der Absatz und somit der Umsatz sind gesichert!

Im Ernst, wer die Verkaufszahlen über die letzten 10 Jahre betrachtet dem wird leicht schwindelig. Welche Hersteller und Systeme überleben hängt leider nicht mit der verwendeten Technik zusammen. Covid19 beschleunigt den Bereinigungsprozess zusätzlich. Am Ende sind alle Sensorformat betroffen weil eine neu Möglichkeit zur Bildaufzeichnung gefunden wurde.

Wie war der Satz? Wenn ich weiß das ich nichts weiß, dann weiß ich schon etwas was ich vorher nicht wusste!

joe

Danke Alfred, aber noch ist sie nicht da, in der Schweiz gibt es backorders die bis in den Dezember hineinreichen, Interdiscount hat mich informiert, dass es im schlimmsten Fall bis 31.12. (ich hoffe sie meinen 2020) dauern kann, wenn die Nachfrage so hoch bleibt. Und auf Youtube haben sie erzählt die R5 wäre unbrauchbar und sie kaufen sich jetzt lieber die Sony A7SIII.

Alfred Proksch

Joe, Dir ist doch klar was Youtube ist! Jeder kann behaupten was er will, Beweise Fehlanzeige!

Ich hoffe Deine R5 kommt noch rechtzeitig, vielleicht hat ja ein Leichtgläubiger auf Youtube den Scheiß gelesen und ist vom Kauf zurückgetreten.

Bernhard

Im Ernst, wer die Verkaufszahlen über die letzten 10 Jahre betrachtet dem wird leicht schwindelig.

Das kommt davon, weil jeder immer irgendwelche globalen Zahlen anguckt – und den Zeithorizont begrenzt – vor 2010 gab es auch schon Kameras.
Gesamt-Kamerazahlen sagen gar nichts, da sind die Taschenknipsen mit dabei, und die sind lange tot.
Bleiben die Systemkameras.
Wenn man dann aber z. B. unterscheiden will nach Sensorformat … bleiben keine veröffentlichten Daten der CIPA übrig … schlecht.

Man könnte jetzt über die Objektiv-Verkaufszahlen orakeln:
https://www.bilddateien.de/blog/2019-08-08-ist-aps-c-tot.html#zahlen-weltweit
Da käme dann raus: die APS- und kleiner-Objektive sind im freien Fall, wenn es sich um Zooms handelt. Alles andere läuft relativ stabil.

Daraus könnte man wiederum schließen:
Käufer, die ‘ne billige Systemkamera kaufen mit kleinerem Sensor und Kit-Zoom – die sterben aus.

Und daraus ließe sich durchaus ableiten => siehe im Text.
Man konzentriere sich auf die “ernsthaften Fotografen” … und die kaufen meist das höherwertige Zeug.

Stefan-Do

Bernhard, du hast Recht, auch im letzten Jahrhundert gab es schon Kameras. Das war aber eine andere Welt. Bis in die 80er Jahre waren Kameras Wunder der Feinmechanik. Feinmechanik liß0e sich damals sich nicht so gut automatisieren und rationalisieren, der Preisvorteil durch größere Stückzahlen ist eher gering. Dann wanderte die Elektronik in die Kameras, elektronisch gesteuerter Verschluss, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Autofokus. In den 90er Jahren kamen die Sensoren dazu (erst mal in den Kompakten). Elektronik lässt sich sehr gut automatisieren, höhere Stückzahlen bedeuten stark fallende Preise. Welche Preise waren das? Um 2000 kostete die Durchschnittskamera 1000 DM – wohlgemerkt, das waren Kompaktkameras. Ich erinnere mich noch an die GfK-Zahlen. 1000 DM (500 €) Durchschnitt! Neuen Kameras kamen zu 2000 DM oder mehr auf den Markt, und rutschten dann ziemlich schnell im Preis runter, denn es gab jedes Jahr neue Modelle (Vergleichbares sehen wir heute bei den Smartphones, den Fernsehern und anderer Consumer-Elektronik). 2003 war die Canon EOS 300D ein Preisbrecher. 1000 € Straßenpreis ohne Objektiv für eine Einsteiger-APS-C. Eine Profi-Vollformatkamera, EOS 1Ds, kostete 8000 €, eine Einsteiger-Vollformatkamera, EOS 5D, 2600 € (Straße). Dann stiegen die Stückzahlen und die Preise fielen. Einsteiger-Kameras für 499 €, 399 € oder noch weniger, mit Kit-Objektiv.… Weiterlesen »

Bernhard

Jein.
Natürlich gibt es seine Phase, wo Elektronik bei der Preissenkung hilft. Das solange, wie es sich um “dumme Elektronik” handelt.

Ich kann hier nur wiederholen, was ich oft genug schon an anderen Stellen vermerkt habe: wenn ich schon einen Hochleistungsrechner brauche, um überhaupt ein Bild in einen Sucher zu bringen, dann hab ich massive Entwicklungsleistungen zu bringen: sowohl auf der Hardware-Seite (weil Strom darf dieses “Kraftwerk” ja auch keinen verbrauchen) als auch v. a. auf der Software-Seite.
Entwicklungsleistung ist stückzahlunabhängig – wenn die sinken, dann steigen logisch die Stückpreise.
Ich gehe von weiter steigenden Preisen aus, den “Spiegellosen” sei Dank.

Hex

Wer bleibt dann noch als Anbieter guter bezahlbarer Einsteiger- und Mittelklassekameras übrig, etwa Fuji?
MFT hätte dringend mal ein Sensor-Update nötig, Videokameras bräuchten einen verlässlichen Video-AF,… stattdessen phantasieren auf einmal alle vom unerschöpflichen Premium-Segment.
Das verunsichert mich als (auch) MFT Nutzer mehr als der Olympus Verkauf an JIP.

Prometheus

Wer hatte noch die Glaskugel ????

Robin

Olympus feiert 101 Jahre, die Schlingel.
Panasonic hat mit der DC-BGH1 Cine eine GH5s only for Video zum moderaten Preis gebracht. Im Box-Style, die erfüllt aber auch so jeden Wunsch des Videographen außer IBIS.
Für Vlogger hat Panasonic die G110, hier gehört nur noch unbegrenzte Videoaufzeichnung hinein.
Wie sich eine G91 verkauft, werden sie selbst wissen.
Ob VF oder mFT Panasonic will der beste Videoanbieter sein/werden.
Vielleicht in Zukunft eine wirklich hybride GH6 und ein über jeden Zweifel erhabenenr AF, sowie ein “alle haben wollen” Sensor.
Sonst löst mFT viele anspruchsvolle Aufgaben bis hin zu Hig Res und einige, die mit anderen Formaten, außer es wird noch kleiner, kaum zu lösen sind.
So kann mFT ein gutes Mittel sein, um vor den Gang zum Orthopäden zu schützen.

Alfred Proksch

Alte Weißheit, jede Sensorgröße hat ihre Berechtigung!

Was mir am MfT (obwohl ich keine besitze) gefällt ist neben der Handlichkeit und dem Preis die Universalität, vor allem aber die ausgeklügelte Software dieser Gerätschaften.

Mit Hilfe neuer kluger Software Funktionen können High-End-Kameras durchaus MfT Kameras sein. Wer sagt denn das es für jede Art der Fotografie Voll- oder Mittelformat sein muss?

Was alles zu guten Ergebnissen führt sieht jeder an seinem Smartphone. Die sehe ich aber nicht als direkte Konkurrenz, denn wer gerne Bilder macht möchte dafür ein ihm angenehmes Gerät mit welchem er seine Bildvorstellungen verwirklichen kann.

Das kann theoretisch jedes Sensorformat sein auch eine MfT High-End-Kamera von Panasonic!

Charlie V.

Man versucht halt von Seiten der Fotowirtschaft den Leuten zu suggerieren, dass nur im Vollformat das Seelenheil liegt.

Dafür darf man dann das 4-6 fache für´s Equipment hinlegen. Selbst Schuld, wer darauf reinfällt.

Prometheus

Es gibt doch genug Leute die das wohlwollend abnicken und auch noch davon begeistert sind. Jedem das seine ……..

Photman

Na dann müsste der Nachfolger der GH5 aber einen AF erhalten, welcher zum Einen endlich auch bei langsamen Schwenks funktioniert und zum Zweiten zudem in Lichtgeschwindigkeit reagiert.