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Nikon: So soll die Antwort auf die Sony A1 aussehen

Nikons Antwort auf die Sony A1 soll Mitte des Jahres auf den Markt kommen, mit Videos in 8K und einer Auflösung von ca. 45 Megapixeln.

Jetzt sind Canon und Nikon dran

Sony hat die Messlatte im Bereich der spiegellosen Vollformatkameras mit der Sony A1 ein Stückchen höher gelegt. Vor allem die Geschwindigkeit der neuen Kamera ist auf dem Papier beeindruckend, professionelle Sportfotografen könnten an der A1 also durchaus Gefallen finden.

Sony hat mit der A1 vorgelegt – jetzt sind wieder Canon und Nikon an der Reihe. Beide Hersteller werden Gerüchten zufolge im Jahr 2021 neue High-End-Kameras auf den Markt bringen, die direkt mit der Sony A1 vergleichbar sind. Zu Nikons kommender Antwort auf die A1 sind nun neue Informationen aufgetaucht, diese stammen von Brancheninsider und Nikon Experte Thom Hogan. Hogan ist in der Szene bekannt und dürfte einige sehr gute Kontakte haben, dementsprechend kann man sich durchaus mal anhören, was er zu Nikons kommendem Flaggschiff zu sagen hat.

Details zum kommenden Nikon Flaggschiff

Beginnen wir mit dem Erscheinungsdatum. Thom Hogan bestätigt, dass die neue Nikon Kamera – nennen wir sie für den Moment mal Nikon Z1 – im Jahr 2021 präsentiert werden soll. Er vermutet, dass die Kamera irgendwann Anfang des Sommers auf den Markt kommen wird.

Mit einer höheren Auflösung im Vergleich zur Nikon Z7 II sollte man bei der Nikon Z1 laut Hogan nicht rechnen. Die Kamera soll erneut mit etwa 45 Megapixeln auflösen. Gleichzeitig arbeitet Nikon aber auch an einer weiteren Kamera, die mit einer deutlich höheren Auflösung punkten soll.

8K-Videos scheinen in der höheren Preisklasse langsam aber sicher zum neuen Standard zu werden, da soll auch die kommende Nikon Z1 keine Ausnahme bilden. 8K-Videos sollen mit ihr definitiv aufgezeichnet werden können. Darüber hinaus soll die Kamera Hogans Quellen zufolge mit einem veränderten Gehäuse, mehr Einstellungsmöglichkeiten und einer höheren Geschwindigkeit überzeugen.

Hogan sagt, dass er in Bezug auf die Nikon Z1 nach allem was er bisher gehört hat sehr positiv gestimmt ist. Er sei auch was Nikon insgesamt angeht “nicht bärisch, sondern eher bullisch” gestimmt. Zudem betont er, dass er die Reaktion der Community auf Nikons aktuelle Situation übertrieben negativ findet.

Quelle: Petapixel

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 4.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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Red and Gold

Mal ne Frage in die Runde. Wünscht ihr euch wirklich Kameras mit 50, 60, 70 Megapixeln? Verstehe die Hersteller bei dem Punkt nicht.

Mich persönlich nervt die hohe Auflösung und ich wünsche mir eher eine A1 oder R5 mit ca. 24 Megapixeln.

lichtbetrieb

Nach dem ich zuletzt wieder mit meiner inzwischen 7 Jahre alten 6D unterwegs war und Schneebilder in der Region gemacht habe, war ich wirklich beeindruckt. Irgendwie glaubt man ja, das so alte Kameras heute deutlich schlechtere Bilder liefern, aber sie braucht sich hinter meiner R5 oder GFX nicht verstecken.
Zu deiner Frage, meine persönliche Erfahrung/Meinung ist, dass 30 MP genau die richtige MP Zahl ist für FF. Etwas Spielraum zum croppen ist dann vorhanden. Wäre die R6 mit 26 MP z.B. gekommen, wäre sie definitiv keine Kamera.

lichtbetrieb

*meine Kamera…

Marcel

Finde auch, dass 30 der perfekte Spagat wären.

Gunnar Lade

Das ist eine gute Frage.
Prinzipiell nicht, da die Dateigrößen immer schwerer zu handhaben sind und viel Speicherplatz auf dem PC brauchen. Außerdem lässt sich die hohe Auflösung dann nur an einem entsprechenden Monitor sinnvoll betrachten, aber wer macht das schon?
Wenn die Fotos später in irgend einer Form auf Papier oder Leinwand landen, bleibt von der Auflösung nicht viel übrig.

Nächte Frage…wer “braucht” wirklich 8K.

Ich persönlich brauche gar keine Video-Funktion.

lichtbetrieb

Speicherplatz muss kein Problem sein. Viele Hersteller bieten bereits verlustfreie komprimierte RAWs, die deutlich weniger Speicherplatz brauchen.
Was den Monitor angeht hast du Recht, Mikroruckler erkennt man meist erst, wenn man in die 100% Ansicht geht. Und wenn man sich einen hochaufgelösten Monitor holt, wird es wiederum eine Qual durch etwa 1000 Hochzeitsbilder zu gehen, weil die Ladezeiten zwischen den Bildern nerven…

Bernhard

Wenn dich lange Ladezeiten nerven, ist Capture One zu empfehen.
Da hab ich alles in Realtime.

Thorsson

Uff, ich habe schon langsam gedacht, ich sei der einzige Dinosaurier, der eine Kamera nur zum Fotografieren nimmt.

Steffen

Ich finde, die könnten langsam mal anfangen Pixel Binning oder Combinig oder wie auch immer in die Kameras einbauen. Oversampling im Videobereich geht ja auch. Dann kann sich der User quasi aussuchen, ob er lieber ne höhere oder ne niedrigere Auflösung nutzen möchten und hat keine Nachteile mehr dadurch, dass viel Sensorfläche verloren geht.
Ich finde ab und an kann man schon 50 oder mehr MP gebrauchen, aber immer ist es nicht notwendig.

René

Diese Auflösungen haben, speziell wenn es in Richtung 60mp geht, schon sehr früh Beugungsunschärfe, bei einer A7r4 setzt diese schon bei Blende >8 ein, noch schärfer wird es bei 5.6.
Dies kann tatsächlich zum Nachteil werden vor allem wenn wir uns dann in Richtung 90mp und mehr bewegen.

Steffen

Das ist klar, hat man ja schon bei der EOS 5DsR gemerkt. Aber wie würde es denn aussehen, wenn in einem speziellen Modus z.B. 4 Pixel zu einem zusammengefasst würden? Das käme doch dann einem 4x so großen Pixel gleich, oder? Wahrscheinlich hätte man sogar noch Vorteile im Rauschverhalten, gegenüber einem einzelnen großen Pixel, da man ja einen Mittelwert nimmt. Jedoch bei Bedarf könnte man die volle Auflösung nutzen – unter Berücksichtigung der maximalen Blende.

René

Wäre ein guter Ansatz und wird bei Handys zum Teil schon gemacht wenn ich nicht ganz falsch liege.
Je flexibler umso besser 😊😊😊

Thomas Bube

Wenn man in 20 Jahren die alten Fotos rauskramt freut man sich vielleicht wenn man sie hochauflösend vorfindet. Das wäre ein Vorteil.

Frank

Das käme darauf an, wie man in 20 Jahren überhaupt noch Bilder aus der Vergangenheit anschauen wird. Um sie hochauflösend darzustellen benötigt es auch hochauflösender Bildschirme. So wie das im Augenblick läuft sieht es doch eher danach aus, daß immer mehr Bildmaterial auf mobilen Geräten angeschaut wird. Dafür benötige ich keine hohe Auflösung.
Und mal ganz ehrlich, bei “altem Fotomaterial” geht es doch wohl eher um einen Erinnerungswert, weniger um die Auflösung.

Wenn der Kameramarkt derart zugunsten der Smartphones kollabiert, dann sehen die User der Smartphones das genauso.
Die werden zwar immer besser, kommen an eine Kamera jedoch nicht heran. Zumindest von der Auflösung her.

joe

Die Frage ist durchaus berechtigt. Ich hatte die 5DII mit 21, die 5DIII mit 22 und die 5DIV mit 30MP. Ich fand und finde auch heute um die 20MP zuwenig, gerade bei Landschaft gibt es da manchesmal zu wenig Details. 60 finde ich bereits zu viel, da gewisse Nachteile beginnen. 45 bis 50MP sind für mich optimal. Man hat noch ausreichend Low-Light Eigenschaften bei der R5, ein detaillreicheres Bild und Raum zum croppen. Aber, wenn ich ehrlich bin, reichen auch oft die 26MP meiner RP

Ben

Hey, ich bin scharf auf mehr MP 😉

Sony A7RIII ist für mich da super, weiß nicht ob die A7RIV signifikante Vorteile hat, eher ein bisschen, daher hat sich ein Update für mich auch nicht gelohnt.

Nachdem ich mir die A9II geholt habe und eine Hochzeit damit geschossen habe, war ich etwas enttäuscht von den 24MP… Wenn mane inmal mit 40+MP fotografiert hat, dann sind 24MP danach irgendwie ein bisschen “schnöde”.

Für mich ist daher z.B. die kommende Sony A1 mit 50MP eigentlich das, was ich mir von einer A9-Nachfolge gewünscht hätte.

Analog ist das auf Canon/Nikon und Co. zu übertragen 😉

Jeder der ein bisschen mehr bearbeitet und auch seine Freude am croppen und im Nachhinein komponieren hat, dem schaden die MP definitiv nicht. Wer aber schnelle Ergebnisse, wenig Speicherverbrauch und wenig Bearbeitungszeit reinstecken möchte, für den ist es entweder egal oder ggf. sogar störend, das kann ich mir vorstellen 😉

Henry

Kommt darauf an, wofür man sie braucht. Zum fotografieren, zum Pixel zählen oder nur zum herzeigen.

René

Für große Belichtungen zum Beispiel den für 120x90cm Bild auf, zum Beispiel Alu Dibond, benötig man schon über 14.000 Pixel die die Länge Seite – das kann nativ so gut wie keine Cam auf dem Markt.

Peter Braczko

Wir haben im letzten Kommunalwahlkampf hier in Nordrhein-Westfalen sehr große und weithin sichtbare Wahlplakate fotografiert, mein Kollege mit der Nikon D500 und Zoom-Nikkor 17-35 mm, ich mit der Nikon Z6 (und zur Sicherheit) noch mit der Nikon D4s und AF-S-Nikkor 2.8/80-200 mm. Alles bis ins Detail knackscharf. Die Auftraggeber zeigten sich zufrieden. Und das ohne RAW, Lightroom und anderes Trallala – nur JPEG. Ob unsere Bilder aber das Wahlverhalten in irgendeiner Weise beeinflusste, das konnten wir allerdings nicht feststellen! Ein paar Tage nach der Wahl hingen dann dort wieder Plakate von ALDI und Volkswagen.

Dimy

Kann ich nachvollziehen. In Hamburg neben der S-Bahn gab es Plakatwerbung für den Iphony 5s mit 8MP aufgenommen – diese Plakate hatten eine Höhe von hast zwei Stockwerken. Mann stellt sich ja auch in einem entsprechenden Abstand um etwas zu erkennen. Es sei denn es ist ein Gursky wo man noch versteckte Details mit der Lesebrille entdecken kann.

Rene

Freut mich – und was hat das mit meinem Post zu tun – diese Angabge von >14.000px für 120cm für z.B. einen Druck auf Alu Dibond sind die Anforderungen für die Druckmaschinen@300dpi.

Frank

Was glauben Sie, mit welchem Abstand der Betrachter eines auf 120x90cm ausgedruckten Bildes dieses anschauen wird? 2-3 Meter? Der geht ja nicht mit der Nasenspitze bis an das Bild heran um festzustellen, ob da noch einzelne Pixel wahrnehmbar sind.
Wenn das so ist, dann bedarf es auch keiner derart hohen Auflösung. Das menschliche Auge ist da nämlich dann wesentlich träger als die Darstellung mit 80, 100 oder 150 MP.

Nur in Einzelfällen, wie das Abfotografieren von Gemälden dürfte eine so hohe Auflösung überhaupt einen Sinn machen. Für den Hobbyfotografen reichen 18 – 24 MP dicke aus. Ich fotografieren noch mit 16 MP. Und bei Fotoausstellungen können Sie im Betrachterabstand von 1 – 1,5m keinen Unterschied zwischen meinen Fotos mit 16 MP in Druckgröße A2 (60x40cm) und denen der Kollegen der Fotografie mit 24 MP feststellen. Die könnten nur stärker croppen, um noch eine ansehnliche Qualität zu behalten.

Rene

Diese Angabe von > 14.000px für 120 cm für z.B. einen Druck auf Alu Dibond sind die Anforderungen für die Druckmaschinen@300dpi.

Der Abbildungsabstand hat nur Einfluss auf die Stärke der Schärfung, die nach der Vergrößerung auf das Endmaß angewendet werden sollte.

Mathias Pfützner

Ich denke, dass es gut ist für bestimmte Aufgaben. Ich arbeite mit 24 Megapixeln, denke mir aber manchmal, dass es gerade für Kunden, die drucken wollen, auch mal ein bisschen mehr sein dürfte. Im Normalfall bin ich aber froh über die kleinere Datenmenge. Ich denke auch, dass der Rechner hinten dran mit 50MP dann schon ein ganzes Stück mehr zu kämpfen hat und meine Festplatten füllen sich eh schon schnell genug.

Marcello

ich glaube es gab mal einen MobilephoneHersteller, der ein Handybild auf eine riesiges Plakat drucken lies. Wer mit weniger Pixel arbeitet muss sich mehr um die Komosition des Fotos machen. Die 5D z.B. hat diesen einzigartigen Look, den sonst keine andere Kamera hinbringt.

René

Warum sollte dies so sein – ein Look kommt aus Sensorgröße der Auflösung. Was ist da bei der 5d so besonders?

Dimy

24MP reichen mir. Die Dateigröße ist gut handhabbar. Selbst wenn ich dann in PP auf ca.50% Fläche „nachcroppe“ und auf A4 drucke ist die Quali super.

Cat

Wünschen wir uns Autos mit 90 km/h und 100 km Reichweite?
Klares Nein!
Nachteil sind Kosten, vor allem für PC und Speicher.
Trotzdem würde ich sofort eine 100 MB Kamera vorziehen – solange die Objektive mithalten können.
50 MP ist die neue Untergrenze und das sind ja auch nur rund 50% mehr als 24 MP.
Viel wichtiger sind mir Halbformatkameras mit 30+ MP, die das Rauschen bis 12.800 im Griff haben.
Nur den 8K und Datenübertragungs-Wahnsinn brauche ich nicht!

Markus B.

Ich fotografiere immer noch und croppe nicht ständig. 40-50MPx sind hierfür mehr als genug. Zumal man die Unterschiede wirklich nur noch am Monitor bei extremer Vergrösserung sieht. Und die physikalischen Grenzen werden heute eher durch die Objektive vorgegeben. Das treibt den Preis der Ausrüstung immer weiter nach oben…
Mein Auto ist auch hochmotorisiert und fährt 250km/h abgeriegelt. Brauche ich es deswegen? In 99% der Fälle ein klares “Nein”. Nun “Haben” ist schöner als “Brauchen”. Aber bei Kameras sind wir längst an einem Punkt angekommen, an dem das Pixelpeeping für die alltägliche Fotografie keinen Mehrwert mehr bringt…

René

Was ist mit der sehr früh einsetzenden Beugungsunschärfe, denke mal das diese bei 90mp bei Blende 8 schon ziemlich ausgeprägt ist.

Thomas W.

50 MP sind gut 100 % mehr als 24 MP.

lichtbetrieb

Für Cat besteht ein Bild nur aus einer Dimension 😉
Passt zu seiner meist eindimensionalen Sicht auf die Dinge.
Tschuldige, den konnte ich mir nicht verkneifen.

BEN

50 MPx sind meines Erachtens etwas mehr als 100 % mehr Pixel als 24 MPx.
Die Frage nach 8K stellt sich Videofilmern genauso wie die Frage nach 50 MPx bei Fotografen. Wozu ist es gut? Für das Gleiche. Man hat mehr Möglichkeiten. Diese sind in Relation zu einigen Nachteilen abzuwägen. So einfach das alles. Man könnte genauso gut fragen, “Warum 40-50 MPx und kein 8K?” Nur, weil es ein paar Leute nicht brauchen? Dann aber auch keine 50 MPx. Die brauchen auch einige nicht.

Joschuar

Lieber Cat, wir haben in der Schule gelernt das 24 MP = 100% sind und wenn wir das x2 nehmen kommt 48 MP raus und somit auch 100% mehr Pixel !! Sorry 😉 Umgekehr sind 50MP = 100% und damit 50% die Hälte von 100% gleich 25MP 😉 Du hast die Fläche mit den reinen Pixeln verwechselt und die Flächen als Grundlage genommen und somit ein Gedankenfehler gemacht ! Nehmen wir die GFX 100S mit ihren 100MP zum Verhälttnis einer Fuji APS-C dann kommen wir auf ca. 25MP für den APS-C Sensor. Im Kopf hattest Du es wahrscheinlich so gemeint und gerechnet 😉 Aber selbt wenn Du KB und Halbformat = APS-C meinst kommt es nicht hin, dann sind sogar nur 22MP !! SORRY, nichts für ungut. Ich möchte nur klarstellen was für Dimensionen es sind wenn wir mit was rechnen. Der Pixel-Pitch ist immer mit dabei und so ist es nicht verwunderlich das ein MFT immer besser wird im Verhältnis, weil eine GMX-100 fast den gleiche Pixelpitsch hat wie eine MFT mit 20MP und eine 60MP KB eben so. Damit spielt nur noch ein paar andere Dinge eine Entscheidende Rolle: Die Generation vom Sensor, der Prozessor und die Software.… Weiterlesen »

Cat

für alle die falsch rechnen – ein Sensor hat 4 Seiten – ergo die doppelte Auflösung von 24 MP sind 96 MP –
nur dann könnte ich theoretisch Verlustfrei Faktor 2x aus dem Bild ausschneiden – was bei mir bei kleinen Säugetieren und Vögeln und anderen Motiven sehr, sehr häufig vorkommt, weil auch 600 mm und 800 mm nicht ausreichen.
Doppelte Zahl bedeutet nur 1.5x mehr Bildausschnitt.
Aber schön wenn hier Gelangweilte einfach Blödheit unterstellen.

BEN

Nein, 96 ist nicht die doppelte Auflösung von 24. Du kannst die 24MP vier mal in die 96 packen. Es ist die vierfache Auflösung bzw. Pixelanzahl. Auflösung ist ja nochmal etwas anderes.

Marius

Warum 1,5x? Ich komme auf 1,41x (Wurzel aus 2).

Cat

Rechenakrobatik…
um aus einem neuen Sensor den 2x Ausschnitt verlustfrei heraus zu lösen – braucht es einen Sprung von meinen 24 MP auf 96 MP.
Eins Ausschnitt 1.4x bis 1.6x bei nur 45-50 MP bringt in der Teefotografie vergleichsweise wenig.
Die doppelte Menge an Pixeln bringt eben nicht die doppelte Auflösung!

Dimy

Ab 24MP an Vollformat bräuchte man schon Objektive mit mindestens 80lp/mm (bei min.50% Kontrast). Irgendwie finde ich diese nirgendwo zu kaufen?
Wer mehr MP haben will und in die Hardware investiert um die Wirtschaft anzukurbeln bekommt damit auch gleich die „Lizenz, in die Unschärfe zu zoomen.“.

Frank

Der Vergleich mit dem Auto mit einer Reichweite von bis zu 100km hinkt. Die Frage sollte immer lauten: Wozu?
Um die 5 oder 10, vielleicht auch 20km zum Arbeitsplatz zu bewältigen reicht die genannte Reichweite aus. Wenn ich damit auf eine Urlaubsreise gehen möchte, dann wird es eher nervig werden, alle 100km an die Ladesäule zu müssen.

Heutige Objektive sind weit von den 100 MB entfernt. Und wenn es welche geben sollte, dann ist der Preis doch exorbitant. Also nichts für den Amateurfotografen.

Cat

Ich sehe erst, das Nikon aufschließt, wenn moderne Super-Tele verfügbar sind!
Jetzt halte ich Z9/Z1 für komplett uninteressant.
Erst die Objektive, dann die Kameras, das macht Sony seit Jahren richtig.

Thomas W.

Werden Sie eigentlich von Sony bezahlt?

Cat

klar und von Nikon, Canon, Olympus, Fuji auch – nur von Leica leider nicht mehr 😛

moss

Vermutlich weil der Fotoladen in dem Du arbeitest keine Leicas im Sortiment hat.

Cat

toll was alles vermutet wird,
also den Verkäufer im Fachhandel oder auch den Fotoladenbesitzer möchte ich sehen, das er genug Geld verdient um die Kameras und Objektive zu kaufen und der genug Zeit hat um noch ein Foto zu machen…
und wenn ich Leica testen will, fahre ich nach Wetzlar.
Also von Herstellern Geld für positive Aussagen oder gar für Stimmungsmache gegen Mitbewerber zu erwarten ist absurd
(und Japaner tun so etwas niemals – schlecht über Mitbewerber reden!)

Herby

Na da hat jemand aber vergessen, wie es in der Anfangszeit der Sony E-Mount Kameras war.

Florian

Über so viel unprofessionalität kann man nur den Kopf schütteln. Sorry, ich kann dich echt nicht mehr für voll nehmen.

Cat

muss auch keiner – entscheidend sind doch zufriedene Kunden, tolle Fotos und bezahlte Aufträge.
Wer sich hier gerne provoziert fühlt scheint mir noch nie einen Euro mit der Ausrüstung verdient zu haben und einfach nur in einer Markenkategorie zu denken.

Walter Hausleithner

Mich belustigt das alles sehr. Wenn jemand sich sagen traut, dass eine höhere Auflösung Vorteile hat, und die Zeit eben solche Entwicklungen mit sich bringt, dann steigen die Verteidiger des heiligen Grals auf. Sie klagen an. Sie kritisieren und halten Fehler vor (Sie rechnen und irren selber und seitenweise entbrennt der Kulturkampf). Und dann, untersteh dich und sag nie was gutes über eine Kameramarke die nicht heilig ist. Verflucht sei deine Existenz. Das Böse muss bekämpft werden! Aber ich prophezeie: wer zurück bleiben will hat einen harten Weg vor sich, denn Glaube erfordert Opfer. Zum Thema: Ich fotografiere für meine Firma Gärten und als Hobby noch Vögel dazu. Auflösung (bei guten Objektiven) ist schon geil, bei beiden Genres. Wie auch viele andere technische Weiterentwicklungen bei Fotoapparaten. Ich genieße das einfach. Woanders hat die Entwicklung ja auch nicht aufgehört. Ein wenig Speicherplatz hat man heutzutage ja sowieso, und ab und an wird ein neuer Rechner fällig, dann wird Geschwindigkeit zur Nebensache. Nehmt es ein bisschen locker Leutln.

Dimy

So ähnlich sehe ich das auch. Neikon wartet noch mit den schnellen Teles bis sie ein Body haben dessen Reaktionszeiten und AF AI besser als die der DSLRs sind (lag/Blackouts). Da kommen die MILCs noch nicht z.B. an die D500 ran!

Archie

Es ist sicher richtig, dass Nikon eine Kamera oberhalb der Z7 II platziert; besser wären zwei, eine mit höherer Seriengeschwindigkeit, eine mit höherer Auflösung. Denn sonst wird Nikon – wieder – von Sony und Canon abgehängt. Die Antwort auf die Frage, ob man beides braucht, kann nicht eindeutig sein. Es gibt sicher einige Fotografen, für die das eine oder andere wichtig ist, nach meiner Wahrnehmung etwa Wildlife und Sport mit hoher Bildfolge und Landschaft mit hoher Auflösung. Die, die tatsächlich beides brauchen, dürften nicht die Mehrheit sein. Das Wörtchen brauchen müsste man eigentlich in Anführungszeichen setzen, denn die vorhandenen Spitzenkameras bei allen drei Herstellern dürften objektiv fast alle Bedürfnisse abdecken, wäre da nicht das “Haben-Wollen”. Und ich fürchte, dieses eher irrationale Gefühl ist für einen Verkaufserfolg entscheidend, einen bezahlbaren Preis vorausgesetzt. Wenn Nikon eine neue Kamera bringt, die eine hohe Bildfolge erlaubt, also schwerpunktmäßig für Sport und Wildlife, braucht es unbedingt guter nativer Teles mit einem zuverlässigen schnellen Autofokusantrieb, sonst wird das nichts mit einem Verkaufserfolg; was nützt die beste Kamera, wenn das notwendige Glas fehlt. Sony und auch Canon zeigen da, was möglich ist. Was Video angeht, äußere ich mich dazu nicht; da kenne ich mich nicht aus und… Weiterlesen »

Florian

Endlich ein Grund um vom F-mount zum Z-mount zu wechsel. Dass die Sensorgröße der D850 übernommen wird, kommt den Verarbeitungsgewohnheiten sehr entgegen. Mit der Z7 II gab es noch keinen Grund um von der D850 umzusteigen. Der Mehrwert war bisher einfach zu gering. Das wird sich mit der Z8, Z1 oder wie auch immer, jetzt ändern. Auch wenn ich kein 8K benötige, find ich es schon richtig 8K zu implementieren. Immer mehr Filmproduktionen verwenden auch DSLM`s. Und diese Kamera richtet sich sicherlich auch an dieses Metier. Mit den Objektiven die bisher am Markt sind, kommt man schon sehr gut zurecht. Bei den langen Brennweiten wird aus Kostengründen sowieso kein Selbstständiger so schnell zuschlagen. Das 200 2.0, 300 2.8, 400 2.8, 500 4.0 oä lassen sich wunderbar adaptieren. Ich fotografiere sehr viel Sport und Landschaft; Also anscheinend eine Kamera wie gemacht für mich. Viel wichtiger ist mir ein besserer Autofokus, eine höhere Bltzsynchronzeit, gewohnte Bedienbarkeit, weniger Ausschuss, stressfreieres Fotografieren. Nach allem was man so in den verschiedenen Foren liest, geht der Trend der Hersteller im Premiumsegment ganz klar zur “all in one” Kamera. Ich denke da manövriert sich Sony ganz klar ins Hintertreffen. Und da scheint Nikon ernsthaft die Chance zu… Weiterlesen »

Joschuar

SORRY, hier werden wohl einige Dinge durcheinander gebracht: Die D850 hat einen 24x36mm KB Sensor wie die Z7II !! Eine D6 hat auch einen KB Sensor, aber nur 20MP, dafür schnell !! Und wo hat die Z7II gegenüber einer D850 einen Nachteil ?? Das einzige wo der Nachteil liegt ist das ein Wechsel Geld vernichtet, weil eine D850 Wertverluste hat, klar, das ist aber auch alles !! Und ich muss Sony jetzt auch mal in den Schutz nehmen, wo bauen die KEINE “all in one” Kamera ??? Es ist eher eine Tatsache das Sony den Markt mit neuerrungen über nommen hat und NIKON ganz besonders den A…. auf reist ! Nikon wurde nicht umsonst schon in den Neunzigern von CANON übertroffen !! Und tummeln sich gerade auf einem schlechten dritten Platz herum, somit wird es wohl (leider) in diesem Jahr für NIKON um Leben oder TOT gehen !!! Pentax hat erkannt das Sie KEINE Chance mehr haben im spiegellosen Bereich und haben sich entschieden aus der Not eine Tugend zu machen und nennen es jetzt “Nischensegment”. Ist ja auch ok. Eines soltest Du noch bedenken, eine Z1 / 8 wird weit über 5500 Euro kosten und ob Du dann einen… Weiterlesen »

Florian

Hi Joschuar, sorry ebenso, da haben wir uns wohl missverstanden. Hab nirgens geschrieben, dass die Z7 II einen Nachteil mit sich bringen würde. Ich bin nur der Überzeugung, dass der Umstieg von der D850 zur Z7 zu wenig Mehrwert (Kosten-Nutzen) bringt. Da hätte ich dann eine Kamera die in zwei Jahren wieder ein alter Hut ist. Der technische Fortschritt ist einfach so verdammt rasant. Mit der Z8 / 1 oä. erhoffe ich mir doch eine Zeitlang Ruhe. Mit der D850 und dem F-mount hatte man seit deren Erscheinen und sicherlich noch die nächsten Jahre ein sehr gutes, ausgewogenes System. Von der D6 hatte ich eigentlich gar nichts geschrieben, die ist mir dann doch zu speziell. Mit der Umstellung zu Z mit all seinen Z-Optiken fällt der Gehäusepreis der Z8 / 1 oä. gar nicht mehr so ins Gewicht. Und ich bin auch überzeugt, dass die Z8 eine wesentliche Verbesserung zur Z7 II ist. Absolute Toppqualität in einem vernünftig großem Gehäuse, dass sich auch vernünftig anfassen lässt. Einen wesentlich besserem EVF, wesentlich besserem Autofokus, höhere Blitzsynkronzeit, neuer Prozessor, hoffentlich bessere Datenanbindung…kuzum eine nachhaltige Kamera fur das Z-System. Ob das Gehäuse wie bei der Z7 II nun 3.300,–€ oder bei der Z8… Weiterlesen »

Dittmar Schwarz

Ich bin ein Pentax User, und seit 2017 mit der Pentax K1 mit ihren 36 MP sehr glücklich. Und durch die Pixel-Shift Resolution erreicht man in etwa eine 100 – 120 MP Auflösung.
Allerdings ist die Pentax K1 keine ideale Kamera für Sport oder Videos, da zu langsam und nur Full-HD Video.
Und bereits mit 36 MP habe ich im Rechner bei der Bildbearbeitung riesige Datenmengen.
Auf “SPIEGELLOS” lege ich (bisher) keinen Wert, von daher scheint zumindest für mich die Entscheidung von Pentax, keine spiegellosen Kameras zu bauen, ziemlich plausibel.
Aber auch im Hause RICOH / PENTAX wird die Zeit nicht stehen bleiben, von daher erwarte ich etwa in vielleicht 5 – 7 Jahren von Pentax ein Nachfolge-Modell zur aktuellen
Pentax K1 Mark II eventuell auch in der 50 MP Klasse aber nur mit 4K Video, aber dafür mit schnellerem und größeren Zwischenspeicher für Mode oder Sport Fotografie.
Oder Pentax überarbeitet sein Mittelformat Modell 645 D.
Gerade im Mittelformat ist die Konkurrenz mittlerweile weit voraus, von PHASE ONE, HASSELBLAD und FUJI.
Derzeit gibt es für mich keinen Grund von Pentax zu SONY, NIKON oder CANON zu wechseln, 50 – 60 MP hin oder her.

Marius

Pixelshift ist zwar gut und sinnvoll, man darf es aber nicht überschätzen und sich von der Dateigröße täuschen lassen.

Die Sony 7iv macht mit Pixelshift 240MP große Bilder. Lade ich mir nun so ein Bild auf dpreview.com herunter und ebenfalls eins ohne Pixelshift von der Fuji GFX100 dann kann man sich das in PS ansehen und auch das 100MP-Fujibild auf 240MP hochrechnen lassen.

Das Fujibild mit dann 240MP ist deutlich schärfer als das 240MP der Sony 7iv.

Pixelshift verhindert Fehler durch das Bayerpattern (Moire zum Beispiel). Die Auflösung ist auch höher aber nicht so hoch wie es die Dateigröße/Marketing uns Glauben machen will.

Joschuar

Ich sehe CANON R1 leicht vorne, auch vor Sony A 1, weil ich meine das CANON richtig Gas geben wird. Der Startschuß ist gefallen, SONY hat die erste Kurve schon erreicht, aber es ist ein 5000 Meter lauf, wer wird sich die Kraft am bessten einteilen und den Schlußspurt gewinnen 😉
CANON R 1 mit Globalshutter mit 30 B/sec im C-AF der noch besser ist als die SONY A 1 und mit einem 45 MP Sensor mit einem 16 Dynamikumpfang wird sie ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen 😉

Florian

Vielleicht…aber hier geht`s um Nikon.

Red and Gold

Du siehst eine Kamera vor der A1, die es noch gar nicht gibt? Das ist lustig 😅

Ich sehe übrigens die A1 III vor der R1. Mit 400 Megapixeln und integriertem Föhn.

Michael

Canon muss erstmal liefern, vorher steht nichts vorne. Canon hat diesmal den Vorteil, dass sie kontern können. Langt ja, wenn bsp. die Geschwindigkeit bei 32 FPS ist, dann wären sie in dem Punkt “vorne”.

Insgeheim denke ich, dass Canon Sony schon mächtig beeindruckt hat, das zeigt allein die Bezeichnung A1. Klarer hätte man sich nicht am Namensschema von Canon orientieren können.

Was Nikon auf die Platte bringen wird sicherlich interessant sein. Mit D6 haben sie jahrelang geliefert, kann mir gut vorstellen, dass sich das auf die DSLM überträgt.

Die drei Kameras werden wohl gleichauf liegen und nur feine Nuancen werden den Unterschied machen.

Alfred Proksch

Wenn es Herrn Hogan nicht gefällt das Nikon zur Zeit nur bei den Stammkunden ein gutes Image hat soll er sich neben den technischen Produkten darum kümmern das die „bullische“ Stimmung durch klare Ansagen bekräftigt wird.

Was ist da zu hören? Wo werden Perspektiven außerhalb des Portfolios aufgezeigt? Wie äußert sich der Aufsichtsrat und was sagt der Geldgeber?

Nikon wird doch nicht selbst daran glauben das eine neue Superkamera die wie die anderen Mitbewerber 8k bietet der alleinige Heilsbringer ist. Ein schrumpfender Markt muss mit Zusatznutzen und Ideen beackert werden.

Wenn dann in einem Interview Sätze wie „Bis auf Weiteres liegt der Fokus auf spiegellosen Systemkameras.“ fallen wobei bis auf weiteres nichts anderes bedeutet als das keiner in der Firma sicher ist das es weiter geht, braucht sich Herr Hogan nicht über bärische Stimmung zu wundern.

Als positiven Abschluss möchte ich hinzufügen das überhaupt nichts gegen Nikon als Hersteller habe, das ich es schade fände wenn sie in ein Nischendasein rutscht, also ein Aufschwung muss her!

Red and Gold

Frage mich echt, was du gegen Nikon hast. Ich finde Nikon echt super. Die werden ihren Weg schon gehen und jeder der sich eine Nikon kauft, macht damit definitiv nichts falsch. Übrigens ist deine GFX100 auch nicht gerade der Hit. Bildqualität ist alles was diese Kamera ausgezeichnet kann. Im Gesamtpaket ist eine Z7 II mal absolut überlegen.

Alfred Proksch

Komisch ich denke das bei einem Fotoapparat die Bildqualität DAS Kriterium ist welches zum Kauf animiert! Sieht einer den Bildern die Seriengeschwindigkeit an oder ob der Prozessor um Millisekunden schneller ist?

Wenn ich mir ansehe was Nikon zur Zeit an DSLM-APS-C Kameras und den dazu gehörigen Objektiven anbietet dann ist mein Kommentar: GROSSARTIG. Vergiß den Adapter, der ist reine Kosmetik.

Wenn die neue Nikon, was ich hoffe, so gut wie die 850 wird ist die Welt in Ordnung. Das die Nikon Ingeneure das können bezweifle ich nicht, es ist die Frage ob sie bei einem solchen finanziellen Defizit noch dürfen. Um nichts anderes geht es.

Noch wichtiger ist in einer solchen Situation die klare Kommunikation in Richtung Kundschaft. Als Käufer möchte ich wissen ob die Investition in ein Equipment zukunftssicher ist!

Würde zur Zeit jemand, außer Zocker, langfristig in Lufthansa oder TUI Aktien investieren? So lange sich Nikon nicht klar zum Sanierungskonzept und zum beabsichtigten Portfolio äußert sehe ich zukünftig kaum dringend benötigte Neukunden!

Ben

Okay… also wie soll die Nikon-Kamera jetzt genau aussehen? 😉 45MP + 8K und weiter? NULL INFOS… oh man…

Joschuar

50 MP ist der neue Standard ! Es ist eine Qual die 1000 Hochzeitsbilder durch zu schauen weil die Ladezeit zu lange ist ! Wer macht das schon, ein 50MP Bild auf einen höher auflösenden Monitor anschauen ? 8K Video brauche ich nicht, mir währe eine Kamera ohne Video lieber ! Es ist nicht einfach diesen Beispielen zu folgen, auf der einen Seite wollt Ihr den Fortschritt, auf der anderen Seite will jeder seine Spezialitäten haben oder doch nicht !! Zu erkennen das WENN ich den Fortschritt will, dies eine Kettenreaktion auslöst erkennt kaum jemand !!! Mehr Pixel = Höhere Auflösung eines Objektivs = mehr Speicherplatz = schnellere PC´s = mehr Arbeitsspeicher = Aktuellere Software = Höhere Auflösung vom Monitor = Drucker mit Pikmentierter Tinte. Eine neue Kamera ohne Video = zwei Kameras = eine mit, andere ohne Video = beide Teurer als eine “all in one” !! Was für mich so aussieht das diese Kettenreaktion in den Köpfen nicht existiert !! Aber eine Tasache ist !! Wie im Leben der Menschen, die glauben das die E-Mobilität DAS Heilmittel ist gegen CO² ist. OMG !!! Ein Auto bauen mit Benzin Motor und Mildhybrid anstatt Diesel und Mildhybrid, also zwei VORTEILE… Weiterlesen »

Alfred Proksch

@Joschuar,

es ist wie immer, die aktuellste Technik muss es sein sonst ist man ein Niemand!

Wie Du richtig ausführst sind Folgekosten nicht zu vermeiden. Auch eine flüssige Handhabung der Bilddateien muss im Blickfeld bleiben sonst wird es bei hunderten
Eventbildern schwierig mit deren Sichtung.

Als Standard ordne ich wie Du Sensoren zwischen 30 und 50 Megapixel ein weil „Reserven“ für einen Ausschnitt vorhanden sind.

Wer glaubt das „Alles in Einem“ die Lösung ist irrt. Was als Endgerät auf der Verkaufstheke steht ist schlussendlich immer ein mehr oder weniger guter Kompromiss, je nach dem ob ein Foto- oder Video Mensch als Kunde vor dem Teil steht, richtig zufrieden ist keiner.

Meine Hoffnung ist das sich Nikon auf das konzentriert was sie immer schon sehr gut konnten, nämlich hervorragende Fotoapparate bauen, Video sollen andere Spezialisten fertigen z.B. Arri, Red, Panasonic, Sony, Canon oder Blackmagic.

Für die Menschen die weniger ausgeben können oder wollen gibt es ein perfektes alles in einem Multimediateil Namens Smartphone!

Robbi

also auf 8k Video können zur Zeit noch die meisten pfeifen.

Trotzdem waren genau diese 8k für mich die Kaufentscheidung für eine Kamera.

Und zwar nicht wegen Video sondern genau wegen der Möglichkeit, Bilder aus dem Video heraus zu ziehen.

Wie sagte die nette Dame in einem Video eines Fotoladens so goldig:

“aber Obbbacht, dann muss man auch die für Foto geeigneten Einstellungen wählen”

Nach der Aufnahme kann man dann zwar das Video als Video in die Tonne treten, aber exzellente Bilder mit 30-35 MP sind ja auch zu gebrauchen.

8k als Argument für Zukunftssicherheit hingegen ist wohl Unsinn, bis das richtig kommt sind die Preise schon wieder so gefallen, dann lieber dann ein funktionierendes System gekauft.

Walter Hausleithner

Ja! Sony macht es vor, die anderen werden folgen. Eine Kamera für alles haben wir doch längst (ist ja nicht neues)! Zum Entsetzen vieler werden Fotoapparate noch mehr zu kleinen Computer mit Interface für Hand und Auge. Auch der Verschluss wird noch verschwinden. Und 50MP werden auch bei den Verweigerern mit Verspätung landen. Irgendwann wird jeder sein altes Equipment tauschen, spätestens die nächste Generation wird sich über die so geliebten “Boliden” wundern und sie massenweise zu Bares für Rares tragen. Das ist keine Häme, das zeichnet sich ganz deutlich ab, auch wenn mann dann 50 Jahre warten muss, bis diese Geräte dann auch als Oldtimer anerkannt werden. Die nächste Revolution wird bei den Objektiven kommen, auch das kann man nicht aufhalten. Wer weiß ob man in 20 Jahren noch schwere Objektive herumschleppt? Und: die hohe Auflösung in RAW liegt als Backup und Originaldatei doppelt und dreifach gespeichert herum. Für die Erstbearbeitung hat man einen vernünftigen Rechner und den mittlerweile supergünstigen Speicherplatz. Handliche und fertig “ausbelichtete” Dateien sind nicht sperrig. Ich sehe die Entwicklungen sehr positiv. Als Fotograf kann man sich schließlich noch besser auf das konzentrieren was gute Bilder auszeichnet. Storytelling. Kreativität. Komposition. Here we go.

lichtbetrieb

Was genau macht Sony vor? Mit der A1 haben sie aufgrund des Preises keine echte Alternative zu “Eine für alles” geschaffen.
Bisher war es übrigens vor allem Canon mit der 5er Reihe, die eine möglichst universelle Kamera für nahezu alle Bereiche angeboten haben.

Walter Hausleithner

Natürlich ist es eine Alternative. Ich habe 3 Bodies. Wenn ich die auf einen reduziere und eine ältere Backup Kamera bereithalte, dann bin ich gut unterwegs und es ist nicht teurer als die andere Ausrüstungsvariante. Und es werden demnächst auch Bodies unterhalb der A1 kommen, die universell sind. Außerdem existieren sehr brauchbare Geräte dazu schon von allen Herstellern. Muss ja nicht High High End sein. Es genügt ja auch ein Topmodell wie die R5, die halt leider bei Video aufgrund der Überhitzungsprobleme nicht geht. Aber das wird sich auch ändern, alle werden das Hitzemanagement von Sony abkupfern so schnell es geht..

Robin

Ja, über Olympus gab es auch nur Lob, also bulliges. Und jetzt sagt JIP, sie besetzen mit der Verbreitung des mFT-Bajonetts den ersten Platz in Japan.
Kommt so eine Z1-9 vor oder nach Olympia, wann dies auch immer stattfindet.
Als Sensor, wäre so eine Konstruktion, wie ein Farbfilm, 1Pixel detektiert RGB schick.
Viele Pixel, viel Ehr oder einfach mal Pixelbinning.
Wobei, wenn ich’s recht bedenk, 200+ MP reichen vielleicht, dann braucht’s keine Fernobjektive mehr.
Und noch das Wort zur A1, die wird zum Profi eher, wegen der vielen schnellen Anschlüsse.

100carat

Wie ich schon an anderer Stelle hier im Forum schrieb, bin ich auf die neue Nikon wirklich gespannt. Und ich halte es für durchaus wahrscheinlich, dass Nikon ein wohl abgerundetes Modell auf den Markt bringen wird. Wer weiß, vielleicht überrascht dieser Hersteller 2021 viele, die ihn – aufgrund der nicht gerade positiven finanziellen Situation – schon abgeschrieben hat.

Was die Pixelzahl anbelangt, vertrete ich schon seit ein paar Jahren die Meinung, dass der Sweetspot für FF-Fotografie bei 36MP liegt. Die bot dereinst die Nikon D800. Natürlich gibt es Motivsituationen, wo auch 50MP höchst willkommen sind. Aber für die große Anzahl an Anwender würde man mit 36MP nichts falsch machen und eine erstklassige Grundlage für 95% aller Fotosituationen anbieten.

lichtbetrieb

Ich denke wenn Nikon eine 8K Kamera mit ähnlichen Geschwindigkeiten wie die R5 bringt, werden sie sich auch preislich an die R5 orientieren. Vielleicht sogar etwas darunter.

Walter Hausleithner

Nikon wird was gutes bringen (müssen). Andernfalls gehen sie sang- und klanglos unter. Das schwierigste wird es aber, bei den nativen Objektiven nachzuziehen. Das wird Jahre benötigen (übrigens auch für Canon). Nicht zu viele Bodies und bei den Objektiven Gas geben. Nur das bringt zählbares.

lichtbetrieb

Absolut richtig.