Kameras Nikon

Nikon bestätigt neue Top-DSLM!

Nikon bestätigt, dass man an einer neuen Top-DSLM arbeitet. Die Kamera soll das direkte Konkurrenzmodell zur Sony A9 werden.

Kommende DSLMs von Nikon

Der Einstieg in den Bereich der spiegellosen Vollformatkameras ist geschafft, doch Nikon, Canon und Panasonic haben noch viel Arbeit vor sich. Es braucht mehr Objektive und früher oder später auch mehr Kameras, um den Fotografen den Wechsel von der DSLR hin zur DSLM noch schmackhafter zu machen.

Zuletzt hatten Gerüchte die Runde gemacht, dass Nikon an einer wirklich günstigen spiegellosen Systemkamera für rund 1.000 Euro arbeitet, diese könnte anscheinend auch noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Die neusten Gerüchte beziehen sich nun aber nicht auf diese günstige Kamera, sondern vielmehr auf eine neue Top-DSLM. Wobei – eigentlich sind es diesmal überhaupt keine Gerüchte, da die Informationen direkt von Nikon Präsident Toshikazu Umatate stammen, welcher sich kürzlich mit dem japanischen Magazin Nikkan Kogyo Shimbun unterhalten hat.

Nikon bestätigt spiegelloses Pendant zur D5

Umatate bestätigt in dem Interview, dass Nikon eine spiegellose High-End-Kamera auf den Markt bringen möchte, welche gewissermaßen das Pendant zur Nikon D5 darstellen wird. Das bedeutet natürlich gleichzeitig, dass diese Kamera auch der Sony A9 und einer möglichen High-End-DSLM von Canon Konkurrenz machen soll.

Wann genau die neue Kamera auf den Markt kommen soll, das verrät Umatate in dem Interview nicht. Doch es ist das erste Mal, dass Nikon öffentlich bestätigt, dass man an einer spiegellosen D5 arbeitet.

Auf mich wirkt es so, als wollten sowohl Sony mit der A9 II als auch Canon und Nikon bei den Olympischen Spielen 2020 schon passende Sport-DSLMs und somit eine Alternativen zu den eigenen DSLR-Flaggschiffen im Angebot haben. Merkwürdig, dass die Hersteller es da so eilig haben, denn ohne die passenden Objektive sind die Kameras für die Vertreter der Presse ja sowieso noch nicht interessant.

via: DPReview

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

154 Kommentare

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    • Was den wenigsten klar ist: Ein AF-Adapter an spiegelfreie Kameras verbindet immer ältere Technik im Objektiv mit der neuesten Technik in der Kamera. Das kann nie so schnell und präzise sein, wie ein Objektiv das neu berechnet wurde für die neuesten Kameras.
      Aber sicher, für „normale“ Anwendungen und so lange sich Motive nicht unvorhersehbar bewegen, ist alles gut!
      Und Weitwinkelobjektive profitieren besonders von Neuberechnungen für Z, R, E.

      • Cat,
        habe neulich mit einem Kollegen aus dem Porträtbereich gesprochen, der seine Canon-Objektive an Sony und Canon R adaptiert hat. Und der war wirklich überrascht, welche Schärfe seine Optiken plötzlich an den Spiegellosen im Gegensatz zu früher D5IV liefern….

      • Cat, was meinst Du mit „das kann nie so ….. präzise sein, wie ein Objektiv das neu berechnet wurde für die neuesten Kameras“ ? Meine Erfahrung mit Adaptern bestätigt weitestgehend Deine Aussage bezüglich der geringeren AF-Geschwindigkeit, aber mangelnde Präzision???? Ich arbeite mit einem (aktiven) FringerPro- und einem Viltrox Speedbooster Adapter und kann weder an mFT-Kameras noch an einer Fuji-X einen Schärfeverlust der adaptierten Canon-EF-Objektive feststellen. Auch im Quervergleich mit mFT- oder Fuji-Objektive schneidet beispielsweise das Canon 100mm / 2.8 L bei der Schärfeleistung als adaptiertes Objektiv sehr gut ab. Für mich insgesamt eine absolut brauchbare Lösung, wenn man nicht gerade Sport oder Wildtiere fotografiert.

      • Moin,

        probier das mal mit einer „R“ aus – da merkst Du nix, alles funktioniert genau so schnell und genau wie bei einer 1Ds MkII. Ich denke da hat Canon seine Hausaufgaben gemacht. Insgesamt leistet die R noch nicht das, was eine 1er macht, das liegt aber auch daran, dass die das entsprechend den angebotenen Features gar nicht soll, das wird uns die kommende Profi-DSLM dann zeigen, denke ich. Dass das kürzere Auflagemaß andere Konstruktionen ermöglicht und damit möglicherweise kompaktere Produkte mit besseren Eigenschaften entstehen können zeigt Canon ja auch, aber deswegen werden die Millionen von „L“-Linsen aus dem EF-Sortiment nicht wertlos.

        LG
        Jörg

      • Also bei den Spiegellosen gibt es ja schon mal keine Probleme mehr mit Front- oder Back-Fokus, daher kann allerhöchstens die Geschwindigkeit eine Rolle spielen, ggf. noch die Randschärfe und die Verzeichnung.

      • @Cat
        Du wetterst gegen Adapter und erzählst uns wie toll Konverter sind? Erklär mir mal die Logik dahinter? Vor allem bei Canon R / EF Adapter funktioniert das einwandfrei, vielleicht taugt der FE /EF Adapter nichts, aber Canon hat in diesem Bereich seine Hausaufgaben gemacht.

      • Hallo
        ich habe das ja hier bereits mehrfach angeführt und einige wollen es nicht verstehen und andere sind prinzipiell ungläubig – damit muss man leben.
        Wenn man sich seit Einführung des Autofokus mit allen Objektiven jenseits 300€ und mal einiges aus Kostengründen von Leica, Zeiss und anderen Exoten ausklammert, beruflich auseinander gesetzt hat und mit mehreren Fotoherstellern zusammen gearbeitet und immer den besten Kompromiss gesucht hat – dann hat man sehr schnell raus, was für welche Motive taugt und was nicht.
        Die EOS R ist für mich wie 2000 die EOS D30 erst einmal ein gewaltiger Rückschritt. Ich habe es viele Male probiert und beziehe mich hier explizit auf die teuersten und neuesten Super-Tele Objektive
        (denn alles andere interessiert mich wenig und wenn die schnell genug fokussiert werden, dann alle anderen meistens sowieso) – also 2.8/400 mm L IS III, 4.0/600 mm L IS III und meine 100-400 mm und 2.8/300 mm – sie alle sind am Adapter auf der R langsamer im Fokus und bei weniger Kontrast/Licht noch einmal erheblich langsamer – als die selben Objektive an EOS 5DIV ohne Adapter
        und insgesamt ist weder die EOS R noch die EOS 5DIV so schnell – so sicher scharf wie eine A7R3, A9!
        Mich interessiert nicht was auf den Kameras steht und wer sich davon auf die Füße getreten fühlt –
        mich interessieren nur scharfe Aufnahmen im Grenzbereich.
        Ich werde nicht meine eigenen Canon Super-Tele, die ich noch habe (die neuesten bekam ich von Canon) schlecht reden und ich werde den seltsam anmutenden Sony-Kameras, die noch keineswegs perfekt zufriedenstellend sind, keineswegs den Weg reden –
        ich muß das nur immer abkürzen, was finde ich besser und was schlechter – deshalb klingt es vielleicht so fanmäßig und bestimmend. Ich bin Fan von tollen Fotos und nicht von Kameraherstellern.

        Und ja Konverter haben erstmals bei mFT, bei Sony und fast auch bei Fuji kaum einen AF-Leistungsverlust – keinen nennenswerten auch nicht bei 2x an 5.6/100-400 mm – davon sind Canon und Nikon DSLR Lichtjahre entfernt. Das etwas Kontrast verloren geht, ist klar und wofür die Regler im PS da sind, sicher jedem auch.

        Die dauernde Wiederrede von Menschen mit anderem Glauben und Leuten die im Internet lesen und Filme schauen und kurz im Laden probiert haben, die DXO vertrauen, die nicht mehrere Systeme parallel mit gleichen Objektiven vergleichen – die ihre Kaufentscheidung rechtfertigen wollen und ihr Fan-Ding leben wollen – juckt mich nur dann, wenn es beleidigend wird und man mich als unerfahrenen Knipser hinstellen will – sonst soll bitte jeder glauben und kaufen was er will und einfach mal andere Erfahrungen akzeptieren oder ignorieren.
        Es ist alles auf allerhöchstem Niveau, aber auch dort gibt es deutliche Leistungsunterschiede und wer glaubt 4 Supertele nebeneinander zeichnen alle gleich, dem fehlt die Erfahrung mit Optik und Fertigung.
        Je mehr Glas, desto unterschiedlicher die Ergebnisse.
        Aber die Neukäufer von Systemen ohne Spiegel sind erstmals richtig gut dran – denn endlich sind die ganzen Fehlfokus-Probleme behoben und treten so nicht mehr auf. Also wer sich mit DSLR weiter abmühen will, soll das gerne tun und wer seine Objektive perfekt darauf eingestellt hat, soll sie um Himmels willen auch behalten.
        Canon muß noch sehr sehr viel verbessern, Nikon und Sony noch viel.
        Von allen neuen Vollformatkameras sind bisher nur 7R3, 9 und Z6 akzeptabel.
        Wer nur 2000€ ausgeben kann, kauft Nikon oder wartet und spart noch ein paar Jahre. Weder eine 7III noch eine S1 oder R stellen mich auch nur annähernd zufrieden. VF ist eine richtig teure Angelegenheit.
        Mit mFT hat man viel mehr Freude für etwas weniger Kosten.

      • @Cat

        Du hast sehr viel geschrieben – hast aber das Thema verfehlt, meine Frage an Dich hast Du leider nicht beantwortet. Ich – aber auch Du weisst auch warum. Deswegen der Hinweis von Dir, dass einige (bin wohl ich gemeint – Personen mit Anstand und Bildung sprechen eine Person direkt an) nichts kapieren. „Einige“ kapieren das schon, nur Du hast dich leider vergaloppiert. Auch „Einige“ verstehen was von Fotografie!

        Ich habe heute Nachmittag übrigens bei einem Canon Workshop in Basel von 14:00 bis 21:00 die Möglichkeit DSLM und DSLR zu vergleichen. Es werden die Canon Eos R, RP, alle dazugehörigen Objektive und Adapter, so wie diverse Modells und Makro-Objektive zur Verfügung gestellt. Dazu nehme ich alle meine (12) EF-Objektive mit und werde die nochmals testen und werde schauen was für ein gewaltiger Rückschritt es ist, wie Du mal wieder schwadronierst. Alles ausser Deine A9 die Du angeblich hast gehört ja eh alles auf den Müll und ist untauglich.

        Du möchtest hier als Fachmann anerkannt werden – dann benimm dich so!

      • Um das noch einmal klar zu stellen,
        Ich rede nicht ausschließlich vom adaptieren an Sony, sondern auch vom adaptieren von Canon Super-Tele jenseits 300 mm mit Canon Adapter an EOS R!
        Das bei einem Makro-Objektiv, oder 16-35 mm, 24-70 mm, 70-200 mm, 24-105 mm die AF- Unterschiede nicht groß spürbar sind, ist leicht nachvollziehbar. Wobei auch das abhängig ist von Kontrast, AF u Motiv.
        Deutlich wird es bei den Super-Tele – denn wenn man so viel Geld ausgibt oder die Objektive von der Agentur bekommt, will man schlicht die beste AF-Geschwindigkeit u Präzision.
        Die kann Canon bisher an adaptierten Objektiven an RF Gehäusen nicht liefern.
        Und ich stelle in Frage ob das mit den jetzigen Objektiven/AF-Antrieben je möglich sein wird.
        Auf den weiteren KS gehe ich nicht ein.

    • Es war glaube ich sogar ein Artikel bei NikonRumors zu lesen (es ging um die Z7) Fazit, der AF der Z7 arbeitet mit adaptierten Objektiven nicht so schnell wie mit den gleichen Objektiven an der D850…ich glaube Cat erwähnte dieses schon mehrfach

      • Steffen,
        Auszug aus dem Artikel von NIKONRUMORS

        Some frustrating issues though…

        The AF speed itself is not the same on my lenses with FTZ than on D850. (tested with Nikon 400 F2.8G, 300mm F4 PF VR, Sigma 500mm F4 Sport) it’s about 2/3 of the speed I would say.

        Es gibt halt Leute die sehen es wohl anders oder haben eben andere Erfahrungen gesammelt

      • Es gibt genug Tests zur Geschwindigkeit. Ich kann nur wiederholen das es nicht zu merken ist und ich habe genug Nikkore und die D850.

      • @Mirko
        I would say
        Wie hat er das denn gemessen, oder war das nur so ein Gefühl?
        Und in der Aussage steckt ja auch der Konjunktiv….

      • Matthias,
        es ist wohl ein Tierfotograf der mit Nikon arbeitet und wenn für ihn der AF gefühlt langsamer mit Adapter arbeitet dann ist es eben so, fotografierst Du nur Siemenssterne und hast permanent eine Stoppuhr zum vergleichen zur Hand ?

      • Mirko,
        habe noch nie Siemenssterne fotografiert, weil ich besagte Firma grenzwertig finde. Darum geht es auch nicht. Wenn man von DSLR auf DSLM geht , muss man sich in vielen Punkten umgewöhnen. Das fängt an mit der Haptik. Es ist schon eine Umstellung, wenn man die Spiegelreflexe seit 20 Jahren gewohnt ist. Hatte mir vor 14 Tagen eine d500 geliehen. Natürlich schneller als die XT2 aber nicht so, dass man sagen konnte Schneckli kam von hinten:-)). Allerdings lag bei der d500 der Fokus immer einen Tick daneben. Nicht dramatisch aber eben daneben im Vergleich zur Spiegellosen. Die Z7 vom letzten Wochenende war auch schneller als die Fuji. Habe die natürlich mit Z-Objektiv ausprobiert. Mein Fotohändler, der viele Profis unter seiner Kundschaft hat, die erstaunlicherweise fast alle mit Nikon fotografieren, hat über die adaptierten „Altgläser“ auch noch keine Klagen gehört…

      • Matthias,
        es gibt eben auch Berichte von Nikon Fotografen die ihre Z 7 wieder zurück gebracht haben oder sagen AF mit Adapter hat man Einbußen im direkten Vergleich zur D850. Dieser Fotograf hat eben kleine schnelle Vögel fotografiert mal mit der Z7 und mal mit der D850 und da lag für ihn die D850 vorne. Manchmal kann man halt Testaufbauten (AF oder Siemenssterne) mit der realen Fotografie nicht vergleichen.
        Es sagt ja niemand das die Z Serie schlecht sei aber es gibt halt „schnelle“ Fotografen die sagen, Nikon Z mit Z Objektiven Sau schnell mit F Objektiven halt ein paar Einbußen.
        Nikon wird seine Sportfotografen zur Olympiade nicht im Regen stehen lassen, meine Meinung eine D6 inklusive zahlreichen vorhandenen nativen Sportoptiken, der DSLM Bruder wird kommen aber zur Olympiade wird diese Kamera noch keine große Rolle spielen. Ein Massenmodell wird es vermutlich auch nicht werden ….dürfte ja wohl auch so um die 5-6000€ kosten

      • Mirko,
        dass die d850 momentan die universellste Kamera am Markt ist, wird zwar von einigen bestritten aber okay, was juckt es die Eiche wenn…
        Testaufbauten mache ich grundsätzlich nicht. Wie gut der Autofokus einer Kamera-Objektiv-Kombi ist, zeigt sich jedesmal, wenn ich meine 2jährige Hündin fotografiere. Da wird Geschwindigkeit nämlich neu definiert und Fussball ist dagegen eine Rollatorveranstaltung (möcht jetzt keinem zu nahe treten). Beim Fotografieren von Vögeln, sind die AF-Einstellungen natürlich entscheidend. Bei der d850 mit Gruppen-AF oder 3d? Diese Einstellungen so im Detail habe ich bei der Z7 noch ncht gefunden (hatte sie ja auch nur 3 Tage). Native Objektive sind natürlich immer besser als Adapterlösungen (wobei der Nikon-Adapter gar nicht sooo schlecht sein soll). Aber da Nikon die ursprüngliche Roadmap ziemlich schnell geändert hat, sollten wir uns nicht wundern, wenn Ende 2019 plötzlich ein bis zwei Teleobjektive im Z-Design auftauchen würden. Denn Nikon weiss, was die Stunde geschlagen hat und der Run auf die Marktanteile hat begonnen…

      • Guten Morgen Matthias,
        letztendlich geht es um eine Aussage das die D5 DSLM Schwester kommen wird, ob sie 2019,2020,2021…auf den Markt kommt steht doch in den Sternen, dazu hat sich der Herr nicht geäußert und den Startpunkt Olympiade wurde hier von manchen User rein interpretiert (da sind doch die Gerüchte um eine D6 doch schon konkreter)
        Was hätte der Herr anderes sagen sollen ? Wir arbeiten nicht an einer Sport DSLM bei Interesse holen Sie sich bitte eine Sony A9/ A9II 🤔
        PS: habe auch einen 2,5 Jahre alten aktiven Rüden 😉

      • Hallo Mirko,
        ich glaube mit unseren Hunden haben wir meistens mehr Spass, als mit den Kameras;-))
        Aber zurück zu Nikon. Die Aussage im Interview muss man erst mal als Absichtserklärung bewerten. Sollte die Kamera tatsächlich zur Olympiade erscheinen, dann hat sie sich aber noch nicht bewährt. Als Profi sehe ich das so, dass man mit dem Equipment arbeitet, auf das man sich verlassen kann. An die Neuheiten, besonders DSLR zu DSLM, muss man sich erst gewöhnen und das Vertauen entwickeln, dass die Geräte auch härteren Einsatz überstehen. Das traue ich Nikon-Produkten zwar zu, aber ich weiss es noch nicht. Und da zählen nur die eigenen Erfahrungen und nicht die zum Teil oft kopierten Berichte aus dem Internet…

      • Hi Matthias,
        das hast du recht. Und wie findet die Gewöhnung an ein neues System statt? Indem man beides erstmal parallel nutzt. Und dann nach und nach und nach die Linsen für die neuen Kameras ebenfalls kauft.
        Damit das eins zu eins funktioniert, müssen die Objektive allerdings vorhanden und ebenfalls bewährt sein.
        Also, Profi-Z und 300, 200-400, 500, 600er anbieten. Und dann die großen Agenturen zum Kauf bewegen.
        Bis zu Olympiade könnte das knapp passen, natürlich 2024. Könnte aber auch komplett für die Olympiade 2028, mit Eingewöhnungszeit, den Agenturfotografen zur Verfügung stehen.

    • @Norbert: Das was Cat sagt. Adapter sind immer mit einem kleinen Kompromiss verbunden. Das stört in vielen Bereichen nicht, aber Sportfotografen die bei Olympia fotografieren schon.

      • Ich halte von diesen Adaptern, ausgenommen den Originalen, gar nichts! Das ist immer ein Kompromiss.
        Und eine neue Kamera wie die Z-Serie braucht nun mal auch neue Objektive, den die alten sind nur auf das alte F-Bajonett gerechnet (das ja bekanntlich kleiner ist) und somit kann die Randschärfe / Kontrast nicht gut sein.

      • richtig
        und Tier-Fotografen meistens auch – weil sie am absoluten Limit bei wenig Licht und oder schnellster Bewegung versuchen scharfe Fotos zu bekommen.
        Beim 24-70 mm – 70-200 mm – 100 mm sind die Unterschiede häufig zu vernachlässigen – da geht es mit Adapter nur darum, kostengünstig seine Objektive erst einmal mitnehmen zu können – bis man sich dann endlich die viel besseren und schnelleren neuen Objektive (kurzes Auflagemaß) leisten kann oder man entnervt zum Handy greift.

      • @ Cat: Oben ausschließlich von teuerster und bester Technik erzählen und weiter unten plötzlich:
        „…weil sie am absoluten Limit bei wenig Licht und oder schnellster Bewegung versuchen scharfe Fotos zu bekommen.“
        Und weiter: „… sind die Unterschiede häufig zu vernachlässigen – da geht es mit Adapter nur darum, kostengünstig seine Objektive erst einmal mitnehmen zu können …“
        Am Limit mit Kompromis, wie geht das bitte?
        Sollten Sie vielleicht lernen, sich klar und deutlich zu artikulieren? Vielleicht verstehen „die paar Anderen“ Sie dann auch.

        Meine Erfahrung: Wer derartig auf den Schlamm haut, der kann häufig gar nichts.

      • Das ist m. E. eine subjektive Meinung, dass Sportfotografen bspw. mit einer Nikon D850 schneller scharf stellen können als mit einer Nikon Z7. Meine Nikon D850 habe ich gerade wegen des unbefriedigenden Autofokus‘ wieder verkauft. Denn Schnelligkeit beim AF-Antrieb ist nicht allein maßgebend, um schnell ein Foto machen zu können.

        Die Nikon D850 besitzt 153 Autofokuspunkte, von den lediglich die mittleren 48 auch bei lichtschwächeren Objektiven (Blende 5,6) zu gebrauchen sind. Die äußeren Autofokuspunkte lassen das Scharfstellen bei so lichtschwachen Objektiven nicht zu. Wenn hingegen ein lichtstarkes Objektiv (mindestens Blende 2,8) verwendet wird, kann man zwar alle 153 Autofokuspunkte nutzen, diese sind aber eben sehr zentriert im Bildfeld platziert. Die weitaus größere Außenfläche des Bildes hat bei der Nikon D850 und allen anderen DSLR’s keine Autofokuspunkte. Fürs Scharfstellen dort muss die Kamera leicht geschwenkt, die Schärfe gespeichert und für die gewünschte Bildkomposition wieder zurückgeschwenkt werden. Das ist sowas von Steinzeit!

        Die Nikon Z7 hat 493 Autofokuspunkte, bei denen selbst die außen am Rand mit lichtschwachen Objektiven präzise reagieren. Also entfällt das lästige Hin- und Herschwenken der Kamera für eine optimale Bildkomposition, man ist schneller als mit einer DSLR.

        Ein weiterer Vorteil der Nikon Z7 gegenüber einer DSLR: Bis Blende 5,6 lässt sich ohne Abblendhebel gleichmäßig hell und präzise die Schärfentiefe beurteilen. Ab Blende 8 funktioniert das genauso hell beim Drücken des Abblendhebels. Das war für mich bei einer DSLR aufgrund des dort dunklen Sucherbildes nie befriedigend möglich, ist aber für die Bildkomposition mit Teleobjektiven häufig unabdingbar. Meine Ansprüche sind hier mit den Möglichkeiten der neuen Technik gestiegen.

        Also noch eine Geschwindigkeitsvorteil der Z7 gegenüber meinen längst verkauften DSLR’s.

      • Rainer Kulartz,
        absolut korrekt! Ich habe das neue 500/5.6 PF und das funktioniert sogar mit dem 2xKonverter problemlos an der Z7. Meine D5 und D850 pumpen da nur! Auch ich werde mich bald von DSLR verabschieden.

      • Hallo Rainer,
        bei der d500, ich weiss dx-Sensor, sind die Fokuspunkte im ganzen Sucher verteilt. Vorteil: viele Kreuzsensoren dabei. Nur so zur Info….

      • Lange, helle und schnelle F-Objektive verlieren an der Z definitiv. Im Grenzbereich sind gut aufeinander abgestimmte Objektive das A&O. Das muß nicht am Spiegel liegen, denn die langen schnellen Olympus Linsen sind auch schneller als Adaptierte Nikon F an Z. Dennoch bin ich von der Z durchaus angetan. Insbesondere das 14-30 ist schon der Auslöser zum Einstieg. Wunderbar kompakt, leicht, scharf und auch schnell. Wenn ich da an das 14-24 denke… Jetzt bräuchte man ein ebensolches 70-300, von mir aus als 4,5. Lichtstark wäre es so schwer, daß man auch eine Reflex nehmen kann.

      • @ Matthias

        Hallo Matthias,

        unter nachfolgendem Link kannst du dir das Handbuch zur Nikon D500 runterladen:

        http://download.nikonimglib.com/archive3/wJK7J004KnIx040GvvP00zQVrk05/D500UM_EU(De)04.pdf

        Auf Seite 33 wird die Verteilung der 153 Autofokuspunkte (in der Sucheranzeige) angezeigt. Horizontal gehen diese Autofokuspunkte tatsächlich so gut wie übers ganze Bildfeld. Vertikal bleiben unten und oben aber doch erhebliche Lücken, wo eben nicht ohne Schwenken scharf gestellt werden kann. Ob die äußeren 105 Autofokuspunkte bei Objektiven mit Anfangslichtstärke 5,6 überhaupt funktionieren, bitte ich selbst zu überprüfen.

        DX- oder MFT-Kamera-Gehäuse für über 1000,- Euro sind für mich persönlich auch völlig uninteressant. Die Nikon D850 und die Nikon Z7 bieten im DX-Modus 19,3 Megapixel an Auflösung. Was soll da noch eine teure DX-Kamera? Von der schlechteren Farbwiedergabe, der schlechteren Dynamik, dem schlechteren Rauschverhalten von kleinen Sensoren will ich gar nicht weiter reden.

        Sinnvoll sind kleine Sensoren nur in günstigen Kameras. Die ganz seltenen Ausnahmefälle von der sinnhaften Nutzung sehr teurer DX-Kameras kann man sich als Rechtfertigung schenken. Da wird m. E. doch wohl eher ein Markt am Leben gehalten, um Kameras an den technikbegeisterten Kunden zu bringen, die bei der Bildqualität nicht mehr bieten als ein Drittel so teure Modelle mit Plastikgehäuse.

        Nur ein Beispiel zur Nikon D500: Deren Sucherbild ist nun wirklich mickrig bei der Vergrößerung, die Dioptrien-Verstellung sehr gering. Die Kamera kommt mir vor wie ein BMW der M-Klasse. Teuer, mit allem aufgemotzt, sehr schnell, wenn man das denn überhaupt sinnvoll im Alltag nutzen kann. Trotzdem würde mir die Kamera gefallen, nur kaufen würde ich sie eben nie. Allein weil ihr sehr eingeschränkter Nutzen im Verhältnis zu dem, was sie an Umweltbelastungen bei der Produktion verursacht, nicht wirklich zeitgemäß ist.

      • Rainer,
        das ist mal ein sehr interessanter Gedankengang. Unterschied KB zu APSC ist ja bekannt. Ich arbeite seit mehr als 2 Jahren mit Fuji aus diversen Gründen. Einmal, weil ich ausschliesslich mit dem Motorrad unterwegs bin und ein kleines aber robustes System brauche. Und zweitens, weil die Objektive auch bei Offenblende nutzbar sein müssen. Momentan habe ich gerade die Z7 mit 24-70 1:2,8 im Rent. Da habe ich jetzt aber ein kleines Problem beim AF. Wenn ich f5,6 brauche, schliesst sich die Blende auf 5,6 und versucht auch damit zu fokussieren. Bei Blende 2,8 fokussiert die Kamera mit 2,8. Unter schlechten Lichtverhältnissen ist der Autofokus dann bei f5,6 komplett überfordert. Die Fuji (XPRO2 mit 50mm 1:2) findet den Schärfepunkt unter gleichen Bedingungen. Würde mich mal interessieren, ob Dir das an Deiner Z7 auch schon aufgefallen ist….

      • @ Matthias

        Hallo Matthias,

        ja, bei schlechtem Licht fokussiert die Nikon Z7 lange nicht so schnell wie die Nikon D850.

        Allerdings lässt sich da was machen. Einerseits verbessert die neue Firmware 2.0 die Autofokusleistung bei Dämmerlicht. Andererseits lässt sich im Menü der Nikon Z7 ein Punkt auswählen, der die Autofokusleistung bei wenig Licht optimiert. Drittens kann mit der Z7 bei sehr wenig Licht sehr schnell manuell fokussiert werden, weil der Sucher Vergrößerungen auf 50 %, 100 % oder gar 200 % des tatsächlichen Bildes zulässt. Habe dafür einen Button an der Kamera reserviert. Dadurch kann man selbst bei einem großen Baum als formatfüllendem Motiv auf jeden kleinen Zweig scharf stellen. Der Sucher ist der überlegene Vorteil einer Kamera wie der Z7, weil er ein Livebild anzeigt, das genau so ist wie das aufgenommene Bild (Weißabgleich, Schärfentiefe etc.). Die Bilder in den Suchern von DSLR’s müssen immer erst interpretiert werden, bevor man wirklich haargenau das bekommt, was man wünscht.

        Und wie gesagt, bei der Nikon Z7 funktionieren alle 493 Autofokuspunkte, egal wie lichtschwach das Objektiv ist. Das ist ein für mich unschlagbarer Vorteil gegenüber den DSLR’s.

        Die DSLR’s sind für mich persönlich zwar nicht mehr zu gebrauchen, allein der Spiegelschlag irritierte mich jedes Mal. Aber dennoch haben sie ihre Berechtigung, lange Akkulaufzeit; Sucherdurchblick, ohne die Kamera anschalten zu müssen; keine Streifenbildung im Bild bei sehr kontrastreichen Motiven (kommt sehr selten vor, lässt sich durch Erfahrung auch handeln).

      • Rainer:

        Mir gefällt wen DSLR Fotografen nun so langsam draufkommen, das eine gute DSLM für das Arbeiten bei Sport, Natur- oder Tierfotografie genau so gut ist wie die Spiegelklapper.

        Die D500 ist im DSLR Umfeld vermutlich die beste Kamera für Tierfotografie und Sport. Verlängerungsfaktor von 50% und praktisch keine Einbußen bei Performance, Rauschen oder hohen ISO Empfindlichkeiten. Da braucht es keine VF mehr. Das sind nur die Dateien größer, der Aufnahmepuffer kleiner und bringt aber nichts.

        Der bekanntlich sehr gute AF der Nikon D850 oder D5 wurde auch in die D500 integriert, mit dem Vorteil das praktisch der gesamte Sucherbereich abgedeckt wird. In dieser Kombi mit den guten F-Mount Objektiven ist diese Kamera praktisch in diesem Bereich nicht zu schlagen.

        Die einzige Kamera die die AF-Performance schlägt sind die hochwertigen Olympus E1-MarkII und E1MX. Der AF ist, seit dem neuesten Firmwareupgrade, extrem schnell und genau. Die E1MX spielt sowieso in einer eigenen Klasse und das in jeder Hinsicht.

        Jetzt kommen die DSLMs und ich habe eine Nikon Z6. Auch schon gut aber meiner Meinung noch nicht so schnell wie die D500, bei richtiger Handhabung und richtiger Wahl der Fokusmessfelder. Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben und sollte für 95% der Fotografen ausreichen.

        Mein Wunsch an Nikon: schnellerer AF, bessere AF-Verfolgung im Sucher und Monitor (a la Olympus), 2 Batterien oder Hochformatgriff (auch gleich eingebaut), Drehrad an der Rückseite statt starres Auswahlkreuz, GPS a la Olympus E1MX mit Barometer, Höhenmesser usw. und hochlichtstarke Tele Zooms (70-300 oder 200 – 500) im Z-Bajonett. Dann wäre es für Nikon perfekt.

      • @OlyNik
        Mit deiner Haltung nur Originale für gut zu halten, zeigst du lediglich deine Befangenheit, denn warum sollten Fremdhersteller grundsätzlich schlechter sein? Viltrox und Metabones zeigen, dass sie es können, deswegen kann man z.B. Metabones-Adapter bei Sony kaufen! Deine Voreingenommenheit ist kein guter Tipp zum Kauf.
        In einer anderen Branche, Autoindustrie, hat VW mal bei Nachahmer-Ersatzteilen festgestellt, dass ein Produzent so gute Qualität lieferte, dass er von VW als Zulieferer beauftragt wurde.

      • Ja, es stimmt. Ich halte von Adaptern gar nichts.

        Ein Grund ist das Gefummel mit dem Adapter bei jedem Objektivwechsel. Aber die Hauptgründe sind die nicht vorhandenen Objektivdaten aus dem Chip des Objektives, die die Kamera sofort bei Objektivkorrekturen (Verzeichnung, Vignettierung) anwenden kann (Nikon).

        Ich halte auch sehr wenig von Softwarekorrekturen, das kann immer nur ein Kompromiss sein, das jedes Objektiv eine gewisse Streuung in der Fertigung hat. Und diese Fehler können nur im Objektivchip des jeweiligen Objektives hinterlegt werden und nicht in einer „allgemeinen Korrekturdatei“ der Softwarehersteller.

    • Hallo. Das mit den passenden (Nikkor-) Objektiven ist so eine Sache. Ich nutze neben einer Z6 noch eine D4s mit einer entsprechend großen Anzahl von Gläsern aller Art. Sehr gut funktionieren an der Z beispielsweise das 85mm f1,8G, sowie das 16-35mm f4 . Das von mir hochgeschätzte 70-200mm f2,8 VR zickt an der Z leider etwas rum. Da verkommt schnelles und präzises Scharfstellen per AF zum Glücksspiel. Gleich, welcher Modus am Objektiv und der Z ausgewählt wird. Und gerade DAS Objektiv ist auf Sportveranstaltungen nahezu mein Immerdrauf an der D4s (gewesen). Tamron ist sowieso Glückssache Hervorragend an der Z funktioniert das 45mm f1,8. Das ältere Tamron 24-70mm f2,8 beispielsweise verweigert sich komplett bzgl Autofokus. Wenn ich mir bei den Z-Modellen sowieso etwas wünschen könnte, wären es nicht weitere Z-Objektive oder ein weiterer Kartenslot, sondern ein AF-Motor im Gehäuse. So tolle Nikkore wie beispielsweise das 35mm f2D müssen an der Z manuell fokussiert werden. Klappt zwar dank FocusPeaking auch manuell ganz gut, aber eine automatische Scharfstellung gefiele MIR schon noch besser. Ich nutze noch eine Leica Q. Mit was für einer (nahezu lautlosen) Geschwindigkeit und Präzision der AF das (fest montierte) Summilux 28mm f1,7 scharf stellt, ist schon beeindruckend.

      • @OlyNik: es gibt kein „Gefummel“ mit dem Adapter. Der FTZ-Adapter sitzt fest auf dem Gehäuse. Zum wechseln verschiedener fMount-Objektive wird eine Ver-/Entriegelungstaste betätigt. Das ist nicht mehr oder weniger fummelig als jeder Objektivwechsel. Wird zwischen Z- & fMount gewechselt, wird halt per Ver-/Entriegelungsknoipf vom Gehäuse gewechselt. Es gibt KEINE Fummelei, weil Nikon das gut gelöst hat. Wer so etwas schreibt, kann sich ein „Gefummel“ lediglich zusammengereimt haben. Sofern man überhaupt von einem „Nachteil“ reden kann(bzw. man zwingend an irgend etwas rumnörgeln möchte…), dann besteht der darin, dass sich durch den ca. 3cm breiten Adapter ein etwas anderer Schwerpunkt ergibt. Das war´s.

      • @Thomas.

        Ja, es bleibt ein Gefummel, wenn man mehrere F-Mount Objektive an eine Z montieren möchte! Adapter runter, an anderes Objektiv wieder rauf, Objektiv mit Adapter an Kamera.

        Und ein F-Mount kann mit dem viel kleineren Bajonettdurchmesser nicht sauber auf eine Z passen. Ein Z hat 55mm und ein F-Mount hat nur 44mm. Da fehlen 11mm !

        Wie soll da ein altes F-Mount mit Adapter (ohne Linsensystem) eine gute Randschärfe / Kontrast / Vignetierung zusammen bringen? Kann mir nicht vorstellen, das Nikon eine Reserve von 11mm berücksichtigt hat. Das bleibt ein Notlösung für die alten Klopper.

        Nur Z-Objektive werden an einer Nikon Z gut gehen.

      • Ganz im Gegenteil, am Z-Mount gibt es keinerlei Einschränkungen bei der Abbildungsqualität für Objektive der F-Reihe. Denn der Weg der Lichtstrahlen ist nicht weiter und vielleicht sogar weniger störungsanfällig als bei den DSLR’s, weil der Spiegelkasten fehlt und der Sensor bei den Z-Kameras weiter vorn liegt als bei den FX-Kameras von Nikon.

        Das einzige, was an Adaptern zu kritisieren sein könnte, ist ein eventuell ungenau gefertigtes Exemplar, sodass bspw. ein F-Mount-Objektiv nicht mehr plan zum Sensor ausgerichtet wäre. Aber das trifft bei der hohen Qualität des FTZ-Adapters von Nikon eben nicht zu. Der hat sogar ein Stativgewinde, was zeigt, wie hoch belastbar der ist.

      • @OlyNik: Verzeihung, es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder, du kannst nicht lesen oder du blendest das Geschriebene aus. Der Adapter muss nicht „runter“. Einmal angeflanscht an das Gehäuse, tausche ich nur das Objektiv. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Und wechsel ich von FMount auf Z, nehme ich halt das Objektiv mitsamt Adapter runter. Das ist weder mühsam, noch fummelig, noch mit zeitlichen Einbußen noch sonst irgendetwas verbunden. Und nur weil Du Dir etwas nicht „vorstellen“ kannst (Weltbild AKA „Vorstellung“ kollidiert nicht selten mit Praxis/Wissenschaft…), bedeutet das wahrlich nicht, dass es nicht doch so wäre. Tatsächlich ist es einem Sensor übrigens ziemlich egal, wie groß der Anschluss am Gehäuse ist. Entscheidend ist sowieso die Lichtmenge , die vorne in das Objektiv eindringt plus das Verhältnis Photonenmenge/Sensor. Blende 8 wird immer Blende 8 bleiben. Da könnte der Durchmesser am Gehäuse einen halben Meter betragen. Ich sage gerne: mehr fotografieren, weniger schwafeln.

  • Na, dann bin ich jetzt aber gespannt. Die Z7 gehört ja schon zu den besten 3 Kameras, und wenn die noch eine Z5 bringen, dann müssen sich aber die Sony und Co. warm einpacken, die anderen sind sowieso chancenlos, ausser Canon packt noch einen Topbody aus, der mithalten kann.

    Olympia kann kommen; Nikon Z5 an der Front, in der Halle vielleicht noch eine Sony A9II, und Fuji sowie Pana/Olympus können die Sportlerportaits knipsen …

    • „Die Z7 gehört ja schon zu den besten 3 Kameras …“

      Hasselblad H6C, Phase One XF, Fujifilm GFX100 … nanu, das sind ja schon drei, und die Sony A9 ist noch gar nicht genannt … wo genau ordnet sich denn die Z7 ein?

      • Hasselblad H6C, Phase One XF, Fujifilm GFX100
        Nach welchen Kriterien gehören oben genannte zu den besten 3?

      • „Die Z7 gehört ja schon zu den besten 3 Kameras …“

        Das würde ich einfach mal als Rolfs ganz persönliche Meinung bezeichnen wollen. Insofern zerfleischt euch nicht gleich wieder gegenseitig 😉

      • @Mark
        Habe letztes Wochenende die Z7 gerade als Rentkamera gehabt. Die Ergebnisse sind schon richtig gut, wobei man innerhalb von 3 Tagen noch keine Langzeitbewertung über das System abgeben kann. Der Haben-Wollen-Effekt ist jedoch nicht spontan eingetreten. Rational betrachtet bietet die Kamera aber eine super Performance.

      • Ich mache Wildlife, und da kann ich mit so lahmen MF-Dingern gar nichts anfangen, deshalb gehört die Z7 zu den besten 3, und wenn Nikon noch eine schnellere VF bringt, wird es auch für die Sony A9 ll ziemlich schwierig …

      • Oder gehen die Sportfotografen neuerdings mit Hasselblad, Phase One und Fuji GFX100 an den Start??

        Der Witz war gut …

      • Ja, genau, es war ein Witz, aber „die besten drei“ wohl auch. Welche Kamera „die beste“ Kamera ist, ist ja vom Einsatzzweck abhängig.

      • Stimmt genau, Basic Instinct,

        in diesem Artikel geht es um eine DSML-Nachfolgerin der D5, und das ist eine Sport- und Wildlifekamera. Die kauft kein Mensch, um Landschaft oder im Studio zu fotografieren. Also vergleiche ich Gleiches mit Gleichem, und da ist eben die Z7 mindestens in den Top 3.

      • Das war bestimmt kein Witz, bestimmt wieder nur halbherzig gelesen und sofort denn Hammer rausholen.
        So läuft das doch immer hier oder ? ;-D

        p.s. die jeweiligen Sensor Kategorien sollte man nicht in einen Topf werfen.

    • Hi Rolf Carl.
      Du meinst sicher die Z7, die Z6 und die Alpha 9.
      Jeweils erste Generation. Ich denke, dass wird sich in die richtige Richtung entwickeln.
      Ich denke aber auch, dass du mit der D750 und der D500 für deine Fotografie nicht gerade optimal unterwegs bist. Auch die neuen Z Modelle passen noch nicht so richtig, auch wegen der Adapter.
      Eine D850 mit dem schnellen AF, der hohen Auflösung und dem Crop mit guter Auflösung wenn nötig (und auch später noch anwendbar) fände ich optimal, zumal du ja nur mit einer Kamera unterwegs wärst.

      • Hallo Ingo

        Ich meinte sicher die Z7 und die Alpha 9, die dritte lasse ich jetzt mal offen …

        Eigentlich finde ich meine Kameras für mich schon optimal, zumal ich ja nicht immer beide mitschleppe. Ich habe tatsächlich auch an die D850 gedacht, als ich die D500 noch zukaufte. Aber ich finde es sinnvoller, auf 2 Sensorgrössen zurückgreifen zu können, je nach Motiv. Mit der D500 habe ich einen Crop bei nur mässig mehr Rauschen, und vor allem ist die Seriengeschwindigkeit höher, nämlich 10 pps gegenüber nur 7 der D850. Das hat schlussendlich den Ausschlag gegeben zu meiner Entscheidung. Die Auflösung der D850 ist natürlich schon toll, zudem kann man auch in der Kamera 1.2- oder 1.5-fach croppen, mit entsprechendem Pixelverlust natürlich.

        Aber klar, wenn ich mich für eine einzige Kamera entscheiden müsste, wäre es ohne Frage die D850!

      • Ich hatte allerdings andere Geschwindigkeitswerte bei der D850 erwartet.
        Klar, auch 9 Bilder können gegenüber den 10 Bildern der D500 im entscheidenden Moment den Unterschied machen.
        Da die D850 allerdings als Allround-Kamera angepriesen wird, hatte ich gedacht, daß sie im DX-Modus nochmal deutlich mehr Bilder pro Sekunde mache kann (so die die D3s von 9 auf 11 Bilder kommt oder auch die Fuji X-T3, die von 20 Bildern auf 30 mit einem Crop von 1,25 kommt).
        Naja, will dir dein sehr gutes Equipment ja nicht madig machen. Und ich denke, deine nächste Kamera wird eine Spiegellosen sein.

      • Du siehst das richtig, Ingo,

        meine nächste Kamera wird eine DSLM. Wenn ich mir die Praxisberichte zur Z7 oben anschaue, wow …

        So in 2 bis 3 Jahren dann …

  • wie zu erwarten – eine D6 oder D1XII wird ihre Kosten nicht mehr einfahren.
    Hauptsache Nikon ist schnell genug um Canon rechts auf dem Standstreifen zu überholen.
    Denn auch die werden überlegen, was sie bloss tun sollen.

    Eine Z9s muss Anfang 2020 fertig sein und ich vermute sie arbeiten bereits seit 1 Jahr daran.

  • Natürlich spricht man gerne darüber, man weiß ja das die Sony A9 II nicht mehr lange auf sich warten lässt 😉 da möchte man doch die Gefolgschaft bei Laune halten. Bis 2021 keine Z Mount Telelinse in Sicht….also D6 wird pünktlich zur Olympiade erscheinen das DSLM Gegenstück wird da noch keine großartige Rolle spielen

    • Darum haben sie ja jetzt Namen wie Sony-Minolta. Wegen der anstehenden Fusion 😉
      Die neue wird sicher Z9 genannt. Die Einsteiger-DSLM sicher Z3 oder Z5.

  • Zumindest Canon hat was Objektive angeht keine Probleme. EF->R ist ja nur nen dummer Abstandshalter da Canon 1987 ja ein ausschließlich elektronisch/elektrisch arbeitendes Bajonett geschaffen hat

  • Gleich vorne weg: Ist etwas provokativ und nicht ganz ernst gemeint !!

    Mit Sport- Tierfotografie habe ich nicht viel zu tun. Wo werden diese Bilder gezeigt? In den weniger werdenden Sportzeitungen und in den digitalen Medien! Braucht man dafür eigentlich Vollformat?

    Haben nicht gerade ebne Olympus und Panasonic dafür gebaute schnelle MFT Boliden auf den Markt gebracht? Mit der 6k Fotofunktion kann man doch den schnellsten Sportler ablichten, das reicht sogar für das mittlerweile sehr seltene Hochglanz Magazin, für die Sport Gazette und für das Netz ist das mehr als ausreichend.

    Sehr viel billiger ist die Anschaffung einer MFT Ausrüstung allemal. Bei den heute bezahlten Bildhonoraren in der Sport Fotografie rechnet sich die Vollformat Ausrüstung nie, das wird schon bei MFT knapp wenn man sich die Modellzyklen ansieht.

    Das die Bildqualität besser ist juckt doch niemanden, es wird der preiswertere Bildanbieter gekauft, es stehen bei jeder Veranstaltung genügend „Sportfotografen“ herum die tausende von Bildern anbieten. Das 90% von denen einen Zweitjob benötigen damit sie ihrer Leidenschaft nachgehen können ist Tatsache.

    Das wissen doch auch Nikon und die anderen Anbieter genau, also ist so ein teurer Bolide als Image Sache für den guten Ruf gedacht, weil Stückzahlen werden sie nie erreichen.

    • Alfred,
      diese Kultur des billig Einkaufens hat sich nun leider in Deutschland etabliert. Und man findet sich dabei ja noch clever. Viel bedrohlicher für unseren Berufsstand finde ich, dass diese Einkäufer das gar nicht beurteilen können.
      Es gab früher schon einige Studios, die billig angeboten haben nach dem Motto Scheisspreis Scheissarbeit. Solche Produktionen hat die Litho damals dankbar angenommen, weil das richtig teuer wurde. Was mich daran stört, ist dieses untere Mittelmaß, welches ja leider normal geworden ist. Bessere Arbeiten wollen die Leute zwar haben aber nicht bezahlen nach dem Motto Mercedes fahren aber Golf bezahlen. Das ist jetzt aber auch eine deutsche Eigenart. Einmal im Jahr bin ich in Frankreich (Urlaub) und kaufe mir dann natürlich auch französische Magazine. Gerade Essen und Trinken hat einen hohen Stellenwert. Die ganze Gestaltung ist viel erfrischender als hier bei uns. Jeder Beitrag hat eine Fotostrecke , zum Teil auch sehr witzig gemacht, und immer mit Nennung des Fotografen und Textautors. Diese Kultur ist uns hier dank Geiz ist geil (peinliche Formulierung) leider abhanden gekommen….

      • Servus Matthias,

        beim letzten Berufsfotografen Stammtisch hat mir ein junger Kollege erklärt wie viel Zeit/Arbeit er in Instagram, Facebook, usw. investieren muss um ständig präsent zu bleiben.

        Was für ein „Kack“ ist das denn? Ein Telefongespräch, ein Termin mit dem Kunden und das Laptop mit meinen Arbeiten müssten doch reichen.

        Bilder von Instagram auf einem Büro Monitor ansehen und beurteilen wollen ob der Fotograf gut ist? Da könnte ich doch gleich den Pizza Karton mitessen.

        Der Nikon Bolide kann noch so gut sein, es hilft nichts wenn unter solchen Umständen mit selbsternannten Mediendesignern (halb wissenden Dilettanten) gearbeitet werden muss.

        Bin ich froh das ich jetzt fotografieren darf was und wann ich möchte, das ist der Vorteil im Ruhestand.

      • „Bilder von Instagram auf einem Büro Monitor ansehen und beurteilen wollen ob der Fotograf gut ist? Da könnte ich doch gleich den Pizza Karton mitessen.“

        Also nach deiner Denkweise ist die Bildqualität der teuren Kamera + Objektiv das was ein guter Fotograf ausmacht? Finde ich nicht so.

        Außerdem, wenn die junge Zielgruppe, die man als junger Fotograf auch ansprechen will, im Internet unterwegs ist, dann muss man im Sozial Media auch präsent sein. Die meisten Aufträge bekomme ich über Instagram.

      • @Pendulum

        Vielleicht muss ich das zum allgemeinen Verständnis präzisieren! Ein Büro Monitor wie er in jedem Betrieb beim Kunden zigfach verwendet wird ist zur Beurteilung von Helligkeit, Kontrast und Farbigkeit eines Bildes völlig ungeeignet.

        Die Darstellung meines mit viel Aufwand gefertigten Bildes auf dem Kunden Monitor hat gar nichts mit dem auf meinem kalibrierten System gefertigten Original zu tun. Ich möchte nicht das der Kunde meine Werke in dieser schlechten Qualität beurteilt.

        Herzlichen Glückwunsch wenn Du durch Instagram Aufträge generieren kannst. Wahrscheinlich sind das Events, Hochzeiten und ähnliches, da kommt es eher auf eine frische Bildsprache an, ob die Farben, Helligkeit und Kontrast auf dem Monitor stimmen ist dabei nicht so wichtig.

        Ob man dafür eine erstklassige VF Nikon mit noch besseren Objektiven benötigt?

        Meine Denkweise hat mit Kamera Systemen nur indirekt zu tun, denn ich möchte mir nicht gute Arbeit durch widrige Umstände kaputt machen lassen indem ich sie bei Instagram einer breiten nicht wissenden „Gemeinde“ zugänglich mache. Schön bunt sind sie die Instagram Bildchen, auf zehn unterschiedlichen Monitoren in zehn unterschiedlichen Farben.

      • Und nicht zu vergessen, die Bildschirme haben alle noch Full HD!!! Die können meine 42 MP Bilder gar nicht anzeigen wie ich es geschossen habe! Die sollen gefälligst teure 8K Bildschirme kaufen!!

        Witz beiseite. Das ein Bild bei einem anderen Bildschirm etwas anders aussieht, als auf deinem Kalibrierten muss man eben hinnehmen. Ebenso sehen alle Menschen auch nicht alles gleich.
        Außerdem ist es dann noch ein Unterschied, welche Bildschirmtechnik verwendet wird. AMOLED schaut nie so aus wie auf einen LED oder IP-Display.
        Das Motiv muss überzeugen. Das ist das wichtigste eines guten Fotografen.
        Die meisten Menschen sehen nicht einmal den unterschied eines kalibrierten und nicht kalibrierten Bildschirms, außer man hält den Vergleich direkt daneben. Aber wer macht das schon?

        Die Bilder auf meiner Webseiten sehen bei den jeweiligen Bildschirm auch etwas anders aus. Das hat nichts mit Instagram zu tun.
        Das ist nur ein Problem was „Profis“ haben, aber die Kunden nicht.
        Das heißt aber nicht, das man nicht mit kalibierten Bildschirm arbeiten sollte.
        Ich will sagen, man sollte sich nicht mit einem „Problem“ rumärgern, was man eh nicht ändern kann.
        Bei Druck sieht es wieder anders aus.

      • @Alfred: „Was für ein „Kack“ ist das denn? Ein Telefongespräch, ein Termin mit dem Kunden und das Laptop mit meinen Arbeiten müssten doch reichen.“

        Das dürfte dann heute auch noch der Regelfall sein, dass nach Kontaktaufnahme nochmal telefoniert und dann mit Laptop zum potentiellen Kunden gefahren wird.

        Der Unterschied zu damals ist aber, dass dich die Kunden oft nicht mehr über die Gelben Seiten finden, sondern über Social Media. Wenn man da gut gepflegte Seiten hat und lokal aktiv ist, ist das immer noch eine gute Werbung.

      • Hallo Alfred,
        facebook ist gar nicht mehr so angesagt, Instagramm zählt. Habe mich da letztes Jahr mal mit einem lustigen Nickname angemeldet und bin einer Leadsängerin,die ich kenne, gefolgt, ohne inhaltliche Aussagen zu treffen. Erstaunlicherweise hatte ich schon nach 2 Tagen einige Follower, warum auch immer. Erschreckend fand ich die Bilder , die dort gepostet wurden. Wenn man das als Fotograf nutzen will, muss man seine Fotos erst mal quadratisch beschneiden, sonst macht Instagramm das nach eigenem Geschmack:-((. Vom Handy geht das nicht ganz so gut. Also musste ich Instagramm vorgaukeln, dass mein Rechner ein Handy ist, um von dort aus zu posten. Wenn Du als Fotograf dann mal bemerkt worden bist, musst Du Dich täglich mindestens 3mal auf Instagramm melden, um zu antworten oder irgendwelche anderen Sachen zu treiben. Sonst bist Du im Ranking nämlich ganz schnell wieder auf Platz 12tausend irgendwas. Das kostet viel Lebenszeit.
        Dann kommen wir zum nächsten Punkt:
        Vorgestern abend rief mich die Marketingchefin eines Industriekunden an, um mir mitzuteilen, dass alle Bilder, die ich vor 3 Monaten fotografiert habe, verschwunden sind. Was war passiert? Ihre Abteilung hatte neue Rechner bekommen und die externe (outgesourcte) IT-Firma hatte das Betriebssystem neu aufgespielt allerdings ohne komplette Datensicherung. Die Entschuldigung war dann: ja, das hat ein junger Kollege gemacht. Der hat noch nicht die Erfahrung… Und da sind jetzt 2 Sachen, die mich ankotzen (Pendulum kann da auch mal zuhören). Erstens wird der Kollege in die Pfanne gehauen und zweitens wird ihm die Kompetenz abgesprochen wegen seines Alters. Den älteren Erfahrenen würde ich jetzt mal so richtig rund machen. Fazit: ich bringe die Daten am Freitag dahin, werde ins Eiscafe eingeladen und wir besprechen dort schon mal die nächsten Fototermine….
        Was hat das jetzt mit Nikon zu tun? Äh vielleicht fotografiere ich ja dann schon mit Nikon…

      • Matthias,
        stehe ja auch noch in den Kinderschuhen bei Instagram, zuerst habe ich das System nicht verstanden (habe dort ja den gleichen Freundeskreis wie bei FB) also warum alles doppelt posten (deswegen ruhte mein Account über Jahre) dann stellte Instagram meine Bilder immer als Quadrat rein ob es passte vom Schnitt her oder eben nicht….scheißegal 😂😂😂 aber so langsam bin ich hinter die Bedeutung von # gekommen 😂 und habe mittlerweile nette Kontakte zu anderen „Fotobegeisterten“ oder wurde von denen in andere Fotogruppen eingeladen. Ich persönlich finde diese neue Art wesentlich interessanter als das typische Fotoforum, beim FujiForum mache ich eigentlich nur noch beim „Freitagsbokeh“ mit 📸

      • Wenn ich mir vorstelle das ich täglich 3x irgend etwas ändern muss das ich vorne dabei bin, da ist mir meine Zeit zu schade. Da verwende ich lieber einen Dienstleister der dafür sorgt das ich in meiner Umgebung mit meinem Gewerbe „gefunden“ werde. Der übernimmt die Verschlagwortung für die Suchmaschinen und ich bezahle dafür, fertig!

        Das hat aber auch den Nachteil das ich Anfragen für Hochzeiten und ähnlichem „Kram“ bekomme, was ich dankend ablehne. Außerdem sind die „Angebotssammler“ unterwegs! Fragt man nach was tatsächlich genau gemacht werden soll hat sich das Angebot meist als Alibi für die längst beschlossene Auftragsvergabe erledigt.

        Leider hat Matthias recht wenn er den Umgang mit Bilddaten beim Kunden moniert. Deswegen sichere ich alle verkauften Bilder auf einer externen Festplatte. Auch um mich selbst gegen beim Kunden „vermurkste“ Aufnahmen abzusichern.

        Wenn ich mir vorstelle das seriöse Kunden Fotografen ausschließlich über die sozialen Medien suchen, dann kommt bei mir der Verdacht auf das der Kunde die Fotos fast umsonst haben möchten, weil es sind in den sozialen Medien immer jede Menge Leute unterwegs die ihre „Werke“ gerne veröffentlicht sehen möchten, koste es was es wolle und wenn es ohne Bezahlung ist!

        Windig war die Branche immer schon, momentan finde ich die Situation um die „Restfotografie“ einfach nur noch katastrophal !!

        Was sollen Boliden von Nikon usw. daran ändern? Nichts!

      • @Mirko und Matthias

        Wenn Ihr in der Instagram App eure Bilder zum hochladen ausgewählt habt, könnt ihr wie mit diesem „Touchzoom“ eurer Bild verkleinern, damit es nicht mehr beschnitten ist. Ich hab auch ein paar Monate gebraucht um das zu verstehen. Aber es gehen nicht alle beliebigen Formate. Leider.

        „Erstens wird der Kollege in die Pfanne gehauen und zweitens wird ihm die Kompetenz abgesprochen wegen seines Alters. “

        Ja, sowas nervt mich auch richtig. Das Alter sagt gar nichts aus.

        Schon schlimm, wenn die Mitarbeiter die Daten auf Arbeitsrechner ablegt und auch noch die externe IT Firma einfach Rechner neu installiert. Oh mein Gott….
        Bei uns ist jeder Mitarbeiter geschult seine Daten immer auf den Fileserver abzulegen. Jeder Mitarbeiter hat sogar seinen Privaten Netzlaufwerk-Ordner. Das klappt echt gut.

      • @Alfred Proksch

        „Wenn ich mir vorstelle das seriöse Kunden Fotografen ausschließlich über die sozialen Medien suchen, dann kommt bei mir der Verdacht auf das der Kunde die Fotos fast umsonst haben möchten, weil es sind in den sozialen Medien immer jede Menge Leute unterwegs die ihre „Werke“ gerne veröffentlicht sehen möchten, koste es was es wolle und wenn es ohne Bezahlung ist!“

        Keine Ahnung wo du sowas her hast, ich kenne das nicht. Meine Realität sieht anders aus.
        Bis jetzt hatte ich sehr bereitwillige zahlende Kunden. Auch Kooperationen mit Firmen wie Saal Digital, wo ich für kostenlos eine Leinwand-Dienstleistung testen durfte, war ohne Probleme.

      • Du bist ein vom Glück begünstigter Mensch. Ich hatte schon alle möglichen Varianten von zahlungsunwilligen Kunden. Agenturen die meine Bilder beim Kunden abgerechnet haben ich aber nie Geld gesehen habe, oder geplatzte Schecks, oder von einer deutschen Bildagentur in die USA verkaufte Fotostrecke ohne das ich benachrichtigt oder bezahlt wurde. Du hast echt viel Glück gehabt wenn immer alle bezahlt haben.

        Eines habe ich daraus gelernt, je mehr nach den neuen Medien geschaut wird je weniger Honorar will ein Kunde bezahlen, es gibt doch kostenlose Stockfotos usw. notfalls wird mal eben schnell geklaut. Soviel zu den Urheberrechten!

      • @Alfred Proksch

        Okay, das ist ja echt heftig! Da ist wirklich mies. Der Fotograf gehört für seinen Aufwand entlohnt!
        echt eine Frechheit.. oh man :/

        Ja, Stockfotos kann man zwar machen, aber es fehlt eben die Persönliche Note der Firma..

        Ja, über die hälfte zahlen im Voraus und sonst mache ich „Geld gegen Dateien“-Prinzip. Sind halt auch mehr Privatleute als Firmen.

      • @Matthias u.a.
        Wenn ich mir überlege, welche Art von Bildern in welchem Sport wirklich gebraucht werden, komme ich zu der Meinung, dass es erstens keine künstlerischen sind, zweitens welche für nur kurzen Konsum, wobei etliche Sportarten auch noch ein sehr zweifelhaftes Image haben. Jeglicher Leistungssport ist nicht nur gesundheitsgefährdend, sondern auch mit Doping und Korruption verbunden (Olympiade, Fuussball, Weltmeisterschaften, Ski u.a.) und als Massensport (z.B. Skifahren) schwer schädigend für Natur und Umwelt und öffentliche Haushalte! Was will man da noch für Fotografen bezahlen?

    • Eine wahre Geschichte.! Habe über 20 Jahre für ein Magazin gearbeitet und gute Arbeit geleistet. Mein Honarar war angemessen und wurde vom Chefredakteuer akzeptiert. Meine Ausrüstung – Nikon D 7100 und D 600 – machte die Bilder, die die Repro sofort verwenden konnte. Dann kam eine neue Chefredakteurin und war der Meinung, meine Arbeit sei zu teuer. Die Redakteure können die Fotos auch selbst mit dem Handy machen. Ist billiger und geht schneller!

      Gesagt getan, die Repro musste jetzt rann, war aber im Haus und kostet ja nix, ausser maßenweise Überstunden. Im ganzen Verlag werden Fotos mitlerweile billig von Stockagenturen gekauft oder mit dem Handy gemacht. Kein Mensch interessiert sich dafür, mit welcher Kamera die Bilder gemacht wurden. Hauptsache billig!

      Ich muss von meiner Arbeit leben und kann mir nicht andauernd eine neue Ausrüstung kaufen, die muss sich erst mal rechnen. Eine D 6 oder D 7 oder weiß der Teufel was, ist schön fürs Image, aber schlecht für den Geldbeutel. Es wird so kommen, wie mit der Z Serie, die HABEN WOLLEN UND MÜSSEN werden kaufen und der Rest wartet ab. Ob das Nikon aus der Krise rettet sollte man anzweifeln.

      Diese ganze Diskussion zeigt das eigentliche Problem. Fotografie ist eine Massenware, die so ziemlich jeder heute preiswert machen und über alle möglichen Kanäle anbieten kann. Qualität interessiert da nicht mehr, kann nur noch in der Nische existieren.

      Es geht wie in allen anderen Bereichen, Quantität statt Qualität!

      • Etwas übersiehst du leider; klar, die Agenturen und Verlage möchten möglichst gerne preiswert zu Bildern kommen. Das stört den Profi natürlich gewaltig, der mit seinen Bildern Geld verdienen möchte. Ich denke, die Berufsfotografie ist am Ende, es verdienen nur noch ganz wenige daran. Seien wir doch mal ehrlich: Hochzeitsfotografie usw. ist doch einfach nur ein Scheissjob, da gehe ich doch lieber in der Industrie arbeiten oder bilde mich weiter, genauso wie die Studiofotografie … geschenkt.

        Aber … es gibt alleine in Europa tausende Topfotografen, die absolute Qualität produzieren wollen, egal ob es etwas einbringt oder nicht, und sie nehmen jeden Aufwand in Kauf. Ich frage mich wirklich, was dem Profis entgegensetzen wollen, die sind ja mehr am Rechnen als am Fotografieren. Und vor allem; wenn man kein Spass hat an dem, was man macht, sieht man es dann schlussendlich den Bildern auch an, auch wenn man mal eine Berufslehre als Fotograf absolviert hat.

        Mit anderen Worten; der engagierte Amateur, der fotografiert, was er liebt, wird schlussendlich erfolgreicher sein als der Profi, der sich so durch kämpft und halt das fotografieren muss, was der Kunde möchte. Meistens sagt der ja auch noch, wie er es haben möchte … alles schon erlebt.

      • Rolf,
        von Berufsfotografie hast Du nicht den blassesten Schimmer. Denn Du bist ja nun mal kein Profi, sondern verdienst Dein Geld in einem Beruf, wo andere sagen Scheissjob. Ich bin ja nun Werbe- und kein Hochzeitsfotograf, habe aber schon einige Hochzeiten von Kundenkindern fotografiert. Und das fand ich immer sehr spannend, unter anderem, weil mir niemand in die Art der Fotografie reingeredet hat. Studiofotografie und Industriereportagen sind wieder ein ganz anderes Ding. Da bist Du aber auch nicht im Thema. Und tausende „Topfotografen“, die absolute Qualität produzieren wollen? Vielleicht aber nicht können? Als Fotograf zu leben (und ich habe noch nie etwas anderes gemacht) bedeutet, dass Du auch die Einstellung dazu hast und alle Nachteile in Kauf nimmst. Lehre (nie gemacht) usw hat damit nichts zu tun. Dafür lernst Du viele Menschen aus dem professionellen Umfeld kennen, weil Du darin lebst. Die sogenannten engagierten Amateure, die täglich roboten gehen müssen, haben da mal gar nix zu suchen. In unserem Job ist man mit vielen Leuten zusammen aus den Creativbereichen Foto, Agentur und Musik wo langjährige Kontake bestehen. Und das ist der Unterschied. Glaube kaum, wenn Du frühmorgens durch die Gebirgsauen kletterst und auf den ersten Lichstrahl wartest (durch diese hohle Gasse muss er kommen:-)), dass der Hirsch dann auf Dich zukommt und sagt: Hi Carl, Lust auf´n Kaffee?

      • …noch ein Nachtrag an alle engagierten Amateure hier:
        ich wollte niemanden beleidigen und finde das auch richtig gut, wenn sich jemand ausserhalb der professionellen Szene mit Fotografie beschäftigt. Da kommen dann oft auch viele creative Anstösse her….

      • @Matthias, Rolf und Franz

        Früher konnten Fotografen tatsächlich – i.d.R. – viel bessere Bilder machen als Amateure. Das hat sich – mMn – in den letzten Jahren geändert. Was muss man denn noch können? Die Kameras fokussieren ja zum Teil schon automatisch auf das Auge, selbst 20 Bilder die Sekunde sind machbar – eins wird schon gut werden. Früher hatte der Film 36Bilder heute hat meine 256MB Karte Platz für über 6000 RAW-Aufnahmen. Einzig in kritischen Lichtsituationen und beim Blitzen benötigt es noch spezielles know how, das aber inzwischen auch schon viel Amateure beherrschen. Ich finde diese Entwicklung schade, aber bei den Profi-Fotografen werden sich – mMn – nur noch die allerbesten durchsetzen, die anderen sollten sich überlegen mit welchem Nebenerwerb sie dazuverdienen können.
        Im Übrigen ist – wenn ich mir die Profibilder (aber auch die einiger engagierter Amateure) anschaue – Bearbeitung mit Photoshop CC wichtiger als eine gute Kamera.

      • hey joe,
        grundsätzlich darf sich jeder Fotograf nennen, weil das keine geschützte Berufsbezeichnung ist (siehe Autofahrer). Die Unterscheidung Fotograf und Amateur ist auch etwas unglücklich gewählt. Es gibt dann Profis, die ihr Geld damit verdienen, und welche, die damit Geld verdienen wollen, und welche, die das als Hobby betreiben. Aber: Fotograf kann man nicht lernen. Es gab da immer schon dramatische Unterschiede. Viele verstecken sich dann hinter ihrer Technik und freuen sich, wenn alles korrekt belichtet und scharf ist. Und den Rest erledigt Photoshop. Das eigentliche Problem ist aber die mangelnde Wertschätzung guter fotografischer Arbeit. Und viele Fotografen lassen sich auf das dadurch bedingte low budget Niveau drücken. In Verbindung mit ahnungslosen Medieneinkäufern wird so ein ganzer Berufsstand an die Wand gedrückt. Und das nur wegen kurzfristiger finanzieller Vorteile. Für die meisten Profis erübrigt sich damit auch die Frage nach neuem hochpreisigem Equipment…

      • Hallo Matthias,

        war gestern bei einem Fotoevent in Basel, der von Canon, einem Profi-Fotografen aus Luzern und einem der grössten Fotohändler der Schweiz organisiert wurde. Der Fotohändler sagte mir nach Ende des Events, dass die Hobbyfotografen wesentlich mehr Geld für ihr Equipment ausgeben und viel schneller austauschen als die Profis und – das wird die Sony-Anhänger freuen – umsatzmässig verkaufen sie von den drei grossen Fotofirmen in etwa gleich viel, aber der Renner ist die A7III, allerdings auch auf kosten der A7RIII, die kaum noch gekauft würde und die A9 würde überhaupt nicht nachgefragt.
        Es wurde dort von Canon auch klar kommuniziert, dass die DSLM die Zukunft ist und in allen Bereichen – ausser in der Sport- und Tierfotografie, dort hätte DSLR noch die Nase vorn, was sich aber wohl mit der nächsten, spätestens der übernächsten Generation erledigt haben wird.

      • Hallo joe,
        genau das ist der Trend. Hier in Deutschland werden momentan wohl DSLR zu DSLM 50/50 verkauft, weltweit eher 70/30 (sind allerdings Zahlen aus dem letzten Jahr). Als Profi kauft man weniger, weil man sich primär gar nicht so mit der Kameratechnik beschäftigt. Irgendwie kriegen wir natürlich auch mit, dass es Neuheiten gibt, nehmen das aber nicht so wichtig, weil wir unsere Fotos mit dem „alten“ Equipment ja hinkriegen. Und entscheidender als die Kameratechnik ist meistens das Licht…

      • @ Franz Bettag

        Warum sollten diese Chefredaktionen nicht wirtschaftlich denken?
        Die Frage ist für die: Welche Qualität wird benötigt – und was kostet die.
        Warum soll man da teuer Einkaufen, wenn die Schreiberlinge ihre Bildchen vor Ort auch selbst in der erforderlichen (und eben nicht in der möglichen) Qualität anfertigen können?

        Das macht doch der Fotograf nicht anders.
        Welche Qualität erwartet der Kunde und welche Ausrüstung benötige ich dafür.
        Da kauft sich kein Fotograf eine Ausrüstung, die sich niemals amortisiert – es sei denn, er ist gleichzeitig Freizeit-Fotograf. Als Freizeitfotograf will man natürlich gern eine möglichst gute Qualität.

        Ich habe mir jetzt ein Samsung Galaxy S10 gekauft – mein erstes Smartphone.

        Es war ein Kulturschock zu sehen, dass die speziell bei wenig Licht gravierend bessere Fotos macht, als sämtliche DSLRs und DSLMs (alle APS-C), die ich bisher hatte (Nikon DSLR, Sony Canon DSLM)

        Messerscharf aufgelöst, weniger Rauschen, besonders im RAW-Format sehr gut, da dort die Mängel der Jpgs (häßliche Schärfungslinien, Verschwimmen geringer Kontraste im Hintergrund zu glatter Fläche) nicht bestehen.
        Weißabgleichsprobleme scheint die Kamera nach ersten Testfotos auch nicht zu kennen.
        Der Autofokus funktioniert selbst dann noch, wenn die anderen Kameras schon lange nichts mehr sehen. Ich habe im Zimmer, dessen Beleuchtung im Restlicht von der Straße bestand und wo ich es mit bloßem Auge schon kaum noch gesehen habe, mit dem S10 fokussiert und ein Foto aufgenommen.
        Das war vor dem Auslösen auf dem Display nicht zu sehen, erst danach sah man auf dem Display, was man fotografiert hat.
        Auch ausgefressene Lichter habe ich noch nicht entdeckt bei starker Sonne (aber nicht die Sonne im Bild!) und sogar Licht von vorn.
        Offensichtlich misst die Smartphone Software die Belichtung recht genau aus und stellt die Belichtung so ein, dass selbst die Spitzlichter wie Himmel nicht ausgefressen sind.
        Das hätte eigentlich bei jeder herkömmlichen Kamera die Software können müssen. Hat sie aber nicht.
        GPS-Koordinaten sind bei Smartphones ebenfalls schon lange Standard.

        Was noch fehlt, ist ein Zoom.
        Da aber viele Fotografen meinen, Festbrenner und Turnschuhzoom sei das NonPlusUltra (aus meiner Sicht eher Ausdruck vom fehlenden Blick für das Motiv), ist die Kamera des S10 da mit drei Festbrennweiten (13mm, 26mm & 52mm Kleinbildäquivalent) schon recht gut ausgestattet. Alle haben laut Spezifikation optische Bildstabilisierung.
        Das Huawei P30 Pro bietet sogar ein Tele mit 5-fach optischen Zoom.

        Warum soll man da noch Schleppen? Warum soll man da extrem viel Geld ausgeben für ein veraltetes Fotosystem, dass teilweise systembedingt gar nicht in der Lage ist, moderne Kameras, z.B. Doppelkameras – einen schwarz-weiß-Sensor mit hoher Empfindlichkeit und Dynamik, einen Farbsensor zum Colorieren des Schwarz-Weiß-Bildes zu bieten?

        ——————–

        Liest man noch bei Dr. Schuhmacher:

        „Wer den Rückstand der Fotobranche nicht glaubt, kann einmal die Linkliste der modernen Sensorhersteller unten im Literaturverzeichnis durchklicken und wird auf deren Internet-Seiten erstaunt feststellen, dass die neuen dort angebotenen Smartphone-Sensoren bereits all das besitzen, wovon man in der Fotobranche noch träumt – wie z.B. vollfunktionstüchtiger Phasenautofokus auf dem Sensor (phase-detection autofocus – PDAF), oder gleichzeitige Doppelbelichtung für HDRI (zigzag high dynamic range – zHDR), oder Synchronisierung der Bildinhalte von zwei oder mehreren Kameras / Sensoren auf einem Smartphone zum gleichzeitigen auslösen und Zusammen-/Umrechnen in ein Foto. Mit letzteren werden nicht nur Stereoaufnahmen möglich, sondern Dinge, welche klassische Kameras vermutlich nie beherrschen werden. Oder haben Sie schon etwas von gyrogesteuerten Sensoren gehört, welche im Sensor die Verwacklungen korrigieren? Oder von 4K-Video mit 60 Bildern in der Sekunde. Oder von 240 Bildern in der Sekunde Zeitlupe (beides iPhone 8). Oder von fast 1.000 Bilder je Sekunde Zeitlupe, das Sony bereits entwickelt. Oder von 3D-Bild-Sensoren? Letztere sind bereits zur Gesichtserkennung im iPhone 8 und X enthalten, und sie werden für selbstfahrende Autos, Drohnen und Roboter aufgrund der Anforderung des räumlichen Sehens benötigt. Zusammenfassend: noch kleinere Sensoren, bei gleichzeitig noch höherer Bildqualität bei schlechtem Licht, höhere Auflösung, besserer Autofokus, mehr Bilder je Sekunde und 3D-Funktionen, welche die meisten Fotografen sich überhaupt noch nicht vorstellen können. – Die Sensoren dafür sind bereits heute verfügbar, und wir werden sie vermutlich sehr bald in kaufbaren Produkten wie Smartphones erhalten. Aber vermutlich erhalten wir so etwas erst viel später in klassischen Kameras, wenn überhaupt.“
        https://www.foto-schuhmacher.de/artikel/hardware/sensor-dilemma.html

        Schuhmacher erwähnt noch weitere Entwicklungen:
        – „Patente mit revolverartig rotierenden flachen Linsensystemen vor einem Sensor wurden für Smartphones bereits eingereicht.“
        – „primär flache, aber biegsame Plastiklinsen werden in Kombination mit Metallrahmen und Magnetfeldern sämtliche Brennweiten grob erzeugen. Ähnliches funktioniert auch mit gelatineartigen Linsen oder Plastiklinsen mit flüssigem Inhalt. Hinzu kommen die 2018 vorgestellten flachen Metalinsen, welche auf Nanotechnologie beruhen.“
        – „objektivlose Kameras, welche mit einer Matrix an Foto-Sensoren sowie optischer Phasenverschiebung arbeiten.“

        Damit wird klar, dass der derzeitige Schwenk in Richtung Vollformat nichts anderes ist, als das Eingeständnis, 10 Jahre im Bereich Forschung und Entwicklung nur das absolut Unvermeidliche getan zu haben.
        Das brachte solche bahnbrechenden Neuerungen wie beispielsweise
        – ein schwenkbares Display nun auch an Kleinbildkameras zu implementieren hervor.
        Weitere solche bahnbrechenden Neuerungen waren
        – ein paar Autofokus-Pixel mehr (mit Ausnahme des Dualpixel-Autofokus von Canon)
        – die Verhinderung von Fremd-Akkus
        – die Nichtunterstützung von Objektiven anderer Hersteller wie Sigma
        – Mal diesen oder jenen Bedienknopf von einer auf die andere Stelle und zurück zu versetzen

        Und dann kommen zu all diesen Problemen noch die geradezu absurden hohen Preise, insbesondere für Kleinbild-Geraffel, sowie eine fehlende Qualitätskontrolle mit entsprechenden Ärgernissen wie dezentrierten Objektiven.
        Man könnte meinen, dass die Alt-Kamera-Hersteller ein reiner Manufakturbetrieb sind, in welchem automatisierte Herstellungs-Technologien kaum existieren.

        Zusammengefasst:
        Es besteht nur noch ein kurzes Zeitfenster von wenigen Jahren, in dem die herkömmlichen Kameras zumindest punktuell Vorteile bieten – schon deshalb, weil deren Hersteller pennen.

        Was hindert diese beispielsweise, GPS Daten zu verwenden?

        Was hindert diese beispielsweise, in der Kamera schnell hintereinander einen Schwarz-Weiß-Sensor und dann einen Farbsensor mechanisch hinter die Linse zu bringen? Das muss nicht mal 100% Präzise erfolgen, weil die Softwar die Bilder exakt aufeinander ausrichten kann.

        Auch ist es technologisch strategisch ein Riesenfehler, auf Kleinbild und größer zu setzen, statt auf APS-C oder mFT.
        Es ist viel leichter, im APS-C-Format die Vorteile des Kleinbilds auszugleichen
        – Geringeres Rauschen
        – höhere Auflösung
        als im Kleinbildformat die Vorteile des APS-C-Formats
        – größere Schärfentiefe,
        – bessere Qualität an den Rändern
        – größere Schnelligkeit
        – geringeres Gewicht
        – geringere Herstellungskosten

        Ich fasse die Flucht in das Kleinbildformat auf als ein Zeichen, dass man die Kameras nicht mehr weiterentwickelt. Es geht nur noch darum, den derzeitigen Stand der Technik so teuer wie möglich zu verkaufen.

      • Ist schon verwunderlich, so was zu lesen. Seit Juli 2018 habe ich das Smartphone Samsung S9 Plus, 12 Megapixel Auflösung. Im Jahr 2008 besaß ich eine Canon Coolpix-Kamera für 130,- Euro (Neupreis), die mit ihren 10 Megapixeln kaum schlechtere Bilder machte als mein in vielen Testberichten hochgejubeltes Samsung S9 Plus.

        Was sollen diese Winzig-Sensoren in den Smartphone mit ihrer maximal 12-Bit Farbtiefe denn auch leisten? Die Farben sehen bei den meisten Landschaftsfotos dadurch künstlich, manchmal sogar leicht plastikhaft aus. Bei JPG-Bildern gibt es oft Schärfeartefakte (plastikhafte Konturen), besonders in den Blättern von Bäumen zu sehen, wenn von denen gleich mehrere aufgenommen werden. Im RAW-Modus ist das Samsung S9 Plus so was von grottig, wenn man bessere Kameras mit erheblich größerem Sensor gewohnt ist. Der dürftige Dynamikumfang lässt es nicht zu, z. B. Kamillenblüten im Gegenlicht vor dem Hintergrund einer geteerten Straße zu fotografieren. Die einzelnen Blütenblätter sind dann überwiegend von den Lichtern ausgefressen. Deshalb fotografiere ich sowas mit dem Smartphone nur im HDR-Modus als JPG. Aber wehe, die Blüte bewegt sich dabei im Wind. Da kommt ein schlecht zusammengerechnetes Bild bei raus. Und das beschreibt auch die scheinbare Leistungsfähigkeit aktueller Smartphones. Da sind ganz tolle Computer drin, die alles schönrechnen. – Wer will da nicht Böses über die Smartphone-Hersteller denken, ob die für Standardtests ihre Geräte vielleicht so mit Programmen optimiert haben, dass solche Tests gut bewältigt werden. Autohersteller machen das bei Abgaswerten ja auch.

        Nein, wer wirklich hochklassige Fotografien, deren Farbumfang, deren Detailreichtum usw. zu schätzen weiß, braucht die immer besser werdenden Smartphones nicht zu fürchten. Die sind wenigstens für die nächsten 5 Jahre keine ernsthafte Konkurrenz zur Kamera mit Kleinbild-Sensor (auch nicht mit 40 Megapixeln, weil die auf den Winzig-Sensoren viel zu dicht zusammen stehen, ergibt viele matschige Details im Bild). Selbstverständlich gibt es auch heute schon Top-Fotos von Smartphones, die zielen aber allesamt auf einen Bildstil ab, der die Schwächen des Smartphones nicht hervorstechen lässt. Um es mal platt zu veranschaulichen: Wenn man eine Fläche hat, die auf der einen Seite gleichmäßig gelb, auf der anderen Seite gleichmäßig blau ist, dann wird kaum jemand unterscheiden können, mit was für einer Kamera so ein Bild aufgenommen wurde. Fotografie ist allerdings wesentlich anspruchsvoller, vielfältiger und erfordert leistungsfähigere Objektive und Kamera-Sensoren, als Smartphones sie bieten können.

        Vom neuen Samsung S10 Plus habe ich Beispielbilder auf dpreview.con gesehen. Zumindest eines seiner Objektive hat m. E. eine deutlichere Schwäche bei der Abbildung des Bildrandes als mein S9 Plus. Fotos des Samsung S10 Plus scheinen am Bildrand unschärfer zu sein.

        Wenn ich Fotos meiner Nikon Z7 samt dem Z 50 1.8 S-Objektiv mit denen vergleiche, die mein Samsung S9 Plus im Telemodus (ca. 52 mm Brennweite) schafft, dann sind selbst die bis auf 12 Megapixel beschnittenen Bilder der Nikon deutlich schöner in der Abbildungsqualität. Die Nikon-Fotos wirken echt, die des Samsung künstlich in den Farben. Die Nikon-Bilder sind selbst bei 12 Megapixel schärfer, detailreicher. Einzig das Rauschen kann das Samsung bei hellem Umgebungslicht gut wegrechnen. Wenn ich in den nächsten fünf Jahren nur noch mit dem aktuell besten Smartphone auf dem Markt fotografieren dürfte, würde es mit meiner Freude und Leidenschaft zur Fotografie sofort vorbei sein. Dann male ich lieber auf Leinwand.

        Fotos von Smartphones sind gut genug fürs Internet oder kleine Andenken-Bilder, deshalb mache ich damit welche.

      • Kleine Ergänzung:

        Der Artikel, in dem Schuhmacher weitere Entwicklungen erwähnt, lautet:
        „Smartphones – Tests, Nutzen für Fotografen, Grenzen, Kaufempfehlungen“

        Nur so – zum leichter Finden

      • Herr Kularz – in ein Volumen einer Zigarettenschachtel werden Sie nie die Leistungsfähigkeit der großen Rechenzentren aus den Siebzigern mit ihren Lochkarten als Speichermedien bekommen.

        Ihr Kommentar passt sicher gut ins Technik-Museum: „So dachten Leute damals über Smartphones.“

        Bei Tageslicht sind die herkömmlichen Kameras im Moment noch überlegen.

        Nachts sieht das schon anders aus. Da ist das Smartphone besser. Sie können an den RAW-Daten drehen wie sie wollen, sie erreichen mit herkömmlichen Kameras nachts nicht die Qualität wie das Huawei P30 / P30 Pro oder das aktuelle Samsung Galaxy S10.
        Der Computer macht es einfach besser. Die Fotos im Nachtmodus rauschen weniger, sind vor allem scharf und sind immer noch farbig, wo manche herkömmlichen Kameras die Farben rausnehmen um das Rauschen zu reduzieren.
        Sie können mit dem Galaxy S10 bei so wenig Licht fokussieren, wo herkömmliche Kameras schon lange nichts mehr finden.

        Und wenn es um Video geht, dann sind die herkömmlichen Kameras meist chancenlos.

        Keine der herkömmlichen Kameras hat einen Dynamik-Umfang, dass sie den Dynamik-Umfang von Szenen im Gegenlicht voll beherrschen. Ganz vergessen kann man es nachts. Vergleichen Sie mal da die Leuchte über dem Eingang des Gebäudes, bei normalem RAW ohne Nachtmodus:
        https://www.dkamera.de/media/videos/smartphones/samsung_galaxy_S9/23_Beispielaufnahmen_Samsung_Galaxy_S9_raw.dng
        https://www.dkamera.de/media/testberichte/nikon/d500/6_beispielaufnahmen/bilder/4_real_raw/06.NEF?download

        Man kann auf die rechte Histogrammseite hin belichten und dann die Schatten hochziehen. Das geht immer. Aber dann kommt gnadenlos das Rauschen zum Vorschein. Um das zu vermeiden muss man HDR wählen. Da hat man aber aufgrund deren Lahmarschigkeit bei herkömmlichen Kameras ebenfalls das Problem, dass man bei im Winde wehenden Blättern Deghosting anwenden muss. Gleiches gilt für HDR-Aufnahmen nachts. Das beherrscht Lightromm leider nur unzureichend.

        Wieso stören Sie sich an 12 Bit Farbtiefe? Die meisten DSLM und DSLR haben auch nicht mehr. Erst neuere Kameras haben beispielsweise 14 Bit Fabrtiefe.

        Die Bilder von Sony-Sensoren sind bereits mit Rauschminderung bearbeitet. Deswegen sehen die auch nicht so Pixelig aus. Zoomt man dann aber mal in die RAWs rein und schaut nach feinen Details, stellt man erschrocken fest: da ist bei den großen Kameras gar nicht so viel mehr.
        Siehe hier die Kirchturmuhr und links neben dem Kirchturm die blattlosen Zweige vor dem Himmel.
        Beim Smartphone sind die Zweige besser aufgelöst.
        Am Kirchturm, der auf dem Smartphone wirklich grottig aussieht, erkennt man in 200% Vergrößerung interessanterweise auf der Uhrbei der D500 nicht mehr Details:
        https://www.dkamera.de/media/videos/smartphones/samsung_galaxy_S9/19_Beispielaufnahmen_Samsung_Galaxy_S9_raw.dng
        https://www.dkamera.de/media/testberichte/nikon/d500/6_beispielaufnahmen/bilder/4_real_raw/01.NEF?download

        Die Smartphone-RAWs sind auch nicht pixeliger. die sind vielmehr sehr scharf – so scharf, dass man mit der Luminanzrauschminderung recht stark rangehen kann, was bei der D500 nicht mehr möglich ist. Noch ein wenig schärfen mit einem leicht größeren Schärfungsradius und schon sieht das genauso aus wie bei der Nikon.

        Auch wundere ich mich, dass Sie sich über die Farben beklagen. Die sind bei meinem S10 sehr gut. alle meine bisherigen Kameras mit Ausnahme der D40 waren eher schlechter als das Galaxy S10.
        Dafür gibt es Graukarten, dass man den Weißabgleich einigermaßen korrekt einstellen kann. Oder man stellt es an der spiegellosen Kamera ein.

        Der Vorsprung der großen Kameras ist bei der Qualität viel zu gering, als dass es den hohen Preis und vor allem die Schlepperei rechtfertigen würde.
        Wäre das nicht so, dann würden die Kameras nicht zunehmend durch Smartphones abgelöst.

        Ich habe mich beim Smartphonekauf für eines mit einer etwas besseren Kamera entschieden, weil ich die große Kamera nicht immer dabei habe. So bin ich flexibler und kann das sehenswerte erstmal festhalten.
        Jetzt werden beide Kameras bei mit erstmal parallel laufen um mit ein genaueres Bild von der Qualität zu machen.

        Wie gesagt – spätestens wenn die Smartphones Doppelkameras haben, können herkömmliche Kameras auch bei Dynamik und Rauschen nicht mehr mithalten. Bislang gab es wohl nur bei Huawei eine solche Kamera, beim P20 Pro, aber noch unausgereift.

      • Es ist Unfug, was Sie zum Beispiel zur 12-Bit Farbtiefe und 14-Bit Farbtiefe von Kameras schreiben. Die 14-Bit gibt es bei Nikon und sicherlich auch Canon schon länger als dieses Jahrzehnt währt. Nur 8-Bit Farbtiefe sind es übrigens bei JPG-Bildern.

        Genau so praxisfremd und subjektiv ist Ihre ausführliche Schilderung zum Software-Glück der Smartphones. All das kann jede Kamera aus diesem Jahrzehnt, die einen größeren Sensor besitzt, besser. Besonders Nachtaufnahmen mit ISO 10000 oder darüber sind mit Smartphones nur noch ein Witz (bei Kameras auch selten gut). Wenn da kein Rauschen zu sehen ist, sind die feinen Details eben auch weg. Halten Sie sich einfach an die Mathematik und Physik, die die Bedeutung der Sensorgröße unbestreitbar belegen.

        Vielleicht braucht es von Ihnen auch nur einen fairen Vergleich. Nehmen Sie doch mal Ihr bestes Smartphone-Bild im Nachtmodus, nehmen Sie zum Vergleich ein Bild der Nikon D5 oder einer Sony Alpha 9, bereiten das optimal mit Photoshop auf, dann werden Sie sehen, wie wenig Smartphones leisten.

        Im Übrigen fokussieren die Kleinbild-Kameras bei wenig Licht fast alle bis -1 EV oder sogar -6 EV. Das schafft kein Smartphone, wenn sich das Motiv dann auch noch bewegt.

        Damit ist diese Diskussion für mich beendet. Danke für Ihr Verständnis.

      • Herr Kularz, Ihre Informationen sind veraltet.
        Auch wenn der Nachtmodus noch verbesserungswürdig ist, so gilt bereits heute: nur bei guten Lichtverhältnissen sind die alten Kameras noch im Vorteil.

        „Das unmögliche Foto macht Smartphones endgültig zur besseren Kamera“
        Von Benedikt Fuest; Welt (online), 18.12.2018

      • Allein die Logik muss einem Menschen schon sagen, dass es eher selten Kameras mit alter Technik gibt. Wie Smartphones erhalten auch Kameras Zug um Zug die neueste Technik. Wie sollen Kameras dann nur noch gleichauf mit Smartphones bei der Abbildungsqualität liegen? Wieso soll die Physik nicht mehr gelten, wonach die Abbildungsqualität mit größeren Sensoren bei gleicher Technik grundsätzlich besser ist?

        Bei Männern kann jeder siebente Farben nicht richtig sehen. Davon kann man auch bei Hobby-Fotografen ausgehen. Es dürfte demnach mancher nicht sehen können, wo die Vorteile größerer Sensoren liegen, was ja auch nicht schlimm ist. Diesen Mitbürgern reichen eben Smartphones zum Fotografieren, die für sich genommen auch einen wesentlichen Vorteil bei der Umweltbelastung haben. Wer keine Kamera plus Smartphone braucht, verhält sich allein mit dem Smartphone umweltfreundlicher. Das ist der einzige nennenswerte Vorteil von Smartphones gegenüber aktuellen Kameras.

        Vielleicht holen die Smartphones in den nächsten 5 Jahren bei der Abbildungsqualität auf. Die in der Hinsicht jährlich neu aufgelegten Smartphone-Modelle machen aber derzeit mit jedem neuen Modell-Zyklus nicht so große Sprünge, dass sie in 5 Jahren die normalen Kameras überflüssig machen werden. Denn selbstverständlich wird bei den Kameras in 5 Jahren auch spätestens eine ganz neue Generation mit noch besserer Abbildungsqualität auf dem Markt sein.

      • @Sabrina

        Sie schreiben: „nur bei guten Lichtverhältnissen sind die alten Kameras noch im Vorteil.“

        Sie teilen es ja selbst mit, die alten Kameras sind bei gutem Licht weiterhin im Vorteil. Bei schlechtem Licht ist dieser Vorteil eben wesentlich größer.

      • Zu dem Thema ganz aktuell in der neuesten Ausgabe 7/19 des „fotomagazin“:
        Es wurde eines der besten Smartphones, das HUAWEI P30 PRO (vom Hersteller als „Neuer Meilenstein in der Smartphone-Fotografie“ gepriesen) mit der APS-C-Systemkamera Fujifilm X-A5 verglichen.
        Und zwar in den Rubriken
        – Detail- und Kantenschärfe
        – Bildrauschen
        – Porträts mit offener Blende
        – Aufnahmen im Gegenlicht
        – Zoom und Bildstabilisierung
        – RAW-Potential
        – Langzeitblichtung
        Als Gesamt-Fazit bewertet die „fotomagazin“-Redaktion das P30 Pro als erstklassiges Kamera-Smartphone, welches mit tollen Sonderfunktionen (z. B. 10fach-Zoom, RAW-Aufnahmen, Bokeh-Effekt, Langzeitbelichtung) ein extrem vielseitiges Aufnahmegerät darstellt.
        Jedoch legen sich die Tester eindeutig fest, dass das P30 Pro nicht das Potential habe, einer Systemkamera mit APS-C-Sensor den Rang abzulaufen. Insbesondere bei der Schärfe und bei schwachem Licht sei die X-A5 klar besser.

      • @ MaVi 28. Juni 2019 um 17:21 Uhr

        Bei der Such auf fotomagazin erscheint der von Ihnen zugrunde gelegte Artikel nicht.
        Trotzdem gibt es in Ihren Post interessantes zu lesen:

        Zitat Ihr Post:
        “ Kamera-Smartphone, welches mit tollen Sonderfunktionen (z. B. 10fach-Zoom, RAW-Aufnahmen, Bokeh-Effekt, Langzeitbelichtung“

        Diese Sonderfunktionen sind (vom optischen Zoom abgesehen) heute Standard, samt optischem Bildstabilisator. Da weiß man gleich Bescheid. Es ging darum, die große Kamera glänzen zu lassen und nicht um einen realistischen Test.

        Das Problem der Hersteller der großen Kameras ist, dass viele Leute ein Smartphone besitzen. Die können die nicht zurückholen. Es geht nur noch darum, diejenigen, die Leistungsfähigkeit moderner Smartphone-Kameras nicht kennen, bei der Stange zu halten.

      • s@ Herr Kularz

        Zitat:
        „Wieso soll die Physik nicht mehr gelten, wonach die Abbildungsqualität mit größeren
        Sensoren bei gleicher Technik grundsätzlich besser ist?“

        Diese Physik gab es nie. Sie gab es deshalb nie, weil der Sensor nur das aufnehmen kann, was ihm vom Objektiv geliefert wird. Das ist auf einigermaßen ernst zu nehmenden Plattformen nun so oft technisch durchgekaut worden, welche enormen Nachteile Objektive für größere Sensoren bei Schärfentiefe, Randunschärfen, Vignette, CAs und Geschwindigkeit haben.

        Zitat:
        „Bei Männern kann jeder siebente Farben nicht richtig sehen. Davon kann man auch bei Hobby-Fotografen ausgehen. Es dürfte demnach mancher nicht sehen können, wo die Vorteile größerer Sensoren liegen, was ja auch nicht schlimm ist.“

        Zitate:
        1
        „Besonders Nachtaufnahmen mit ISO 10000 oder darüber sind mit Smartphones nur noch ein Witz“

        2
        „Vielleicht braucht es von Ihnen auch nur einen fairen Vergleich. Nehmen Sie doch mal Ihr bestes Smartphone-Bild im Nachtmodus, nehmen Sie zum Vergleich ein Bild der Nikon D5 oder einer Sony Alpha 9, bereiten das optimal mit Photoshop auf, dann werden Sie sehen, wie wenig Smartphones leisten.“

        Für die gleiche Schärfentiefe bei demselben Bildausschnitt kann man bei der Halbierung der Sensorfläche aufgrund der kürzeren Brennweite die Blende eine Stufe weiter aufmachen. Das ist die Fausformel. Das wiederum bedeutet die doppelte Lichtmenge auf dem Sensor oder anders ausgedrückt: Wo Sie im Vollformat für ausreichend kurze Belichtungszeiten bereits ISO400 benötigen, können Sie im APS-C-Format noch mit ISO200 und im mFT Format noch mit ISO100 fotografieren.
        Aus diesem Grund haben die großen Kameras bei wenig Licht bezüglich Rauschen und Dynamik einen Vorteil gegenüber kleinen Formaten. Vorteile haben große Kameras derzeit noch bei kviel Licht. Das ist aber in ein paar Jahren auch vorbei.

        Beim Smartphone kommen dann noch weitere Vorteile hinzu, wie die Fähigkeit, mehrere Fotos in kürzester Zeit hintereinander aufzunehmen und zu einem HDR zusammenzusetzen.
        Auch hier mal ein kleiner Vergleich:

        Die Nikon D5, bei Calumet derzeit zum Portokassenpreis von 5.799,00 Euro erhältlich – ohne Objektiv – schafft eine Serienbildrate von 10 Bildern je Sekunde, im leisen Modus noch 3 Bilder/s.

        Auch hier der Vergleich zum Smartphone:
        in der Zeitlupenfunktion macht das Galaxy S10 960 Bilder pro Sekunde. Das allerdings zum Preis von ca. 700-800 Euro – INKLUSIVE 3 Festbrennweiten-Objektive.

        Theoretisch könnten die Kamera-Hersteller sich die aktuelle Technik bei den Smartphone-Herstellern einkaufen.
        Nur – wenn selbst sündhaft teure Kleinbildkameras bei 10 Bildern je Sekunde dahindümpeln, da hilft es auch nicht, da moderne Technik draufsetzen zu wollen.
        Diese Riesenkameras – und vor allem auch die Objektive – sind mindestens auf mechanischem Wege zu träge. Die Hersteller müssten faktisch das Ganze Kamera und Objektivsystem von grundauf neu denken und entwickeln. Und da bietet es sich an, einen Blick auf die brandneuen Nikon Z6 und Z7 zu werfen:

        Z7: Schnelle Serienaufnahme: 5,5 Bilder/s (14 Bit NEF/RAW: 5 Bilder/s)
        Schnelle Serienaufnahme (erweitert): 9 Bilder/s (14 Bit NEF/RAW: 8 Bilder/s)

        Z8: Schnelle Serienaufnahme: 5,5 Bilder/s
        Schnelle Serienaufnahme (erweitert): 12 Bilder/s (14 Bit NEF/RAW: 9 Bilder/s)

        Daran sehen Sie, dass die Hersteller der großen Kameras selbst mit den neuesten Entwicklungen nicht die Vorraussetzungen geschaffen haben, moderne Technologien in diese Kameras zu implementieren.

        Zitat:
        „Wie Smartphones erhalten auch Kameras Zug um Zug die neueste Technik.“

        Nein, erhalten Sie nicht, wie soeben gezeigt wurde.
        Die haben übrigens die ganzen letzten 7 Jahre nicht die neueste Technik erhalten und werden sie
        auch in Zukunft nicht erhalten.

        Wer macht eigentlich Nachtaufnahmen bei ISO 10000?

        Der technische Veraltungsgrad drückt sich auch im Preis aus, also dem Aufwand, den man inklusive Anschaffungskosten mit dieser Technik hat, um zu einem brauchbaren Foto-Ergebnis zu gelangen.

        Zitat:
        „Was sollen diese Winzig-Sensoren in den Smartphone mit ihrer maximal 12-Bit Farbtiefe denn auch leisten?“

        Die Semiprofessionelle Nikon D90 hatte zum Beispiel nur 12 Bit
        http://download.nikonimglib.com/archive2/EC7FC00azuOQ01y8sC650YI8cS75/D90_EU(De)07.pdf
        Die Sony A6000, die heute immer noch ohne Objektiv zum Flagschiff-Preis eines Smartphones verkauft wird, hat 12 Bit.

        Zitat:
        „Im Übrigen fokussieren die Kleinbild-Kameras bei wenig Licht fast alle bis -1 EV oder sogar -6 EV. Das schafft kein Smartphone, wenn sich das Motiv dann auch noch bewegt.“

        Sie meinten vermutlich LW.
        Schön auch, dass Sie alle Smartphones kennen und die Daten parat haben. Wenn Sie die entsprechenden Links bezüglich der Daten der Smartphones mal nachreichen könnten?

        Die meisten Kameras fokussieren bis +2 LW, wenn das dieser Messung zugrunde liegende Objektiv drangehangen wird. Ausnahme ist die EOS M50, die laut Herstellerangaben bis -2 LW fokussiert.

        Das Smartphone S10 fokussiert selbst in unbeleuchteten Zimmern nachts mit dem Restlicht von Draußen. Da dürften nur wenige Altkameras besser sein.

        Sie kennen sich sehr gut aus mit dem Gebrauch solcher Begriffe wie „subjektiv“, „Unfug“, „praxisfremd“. Dafür fehlt es halt auf der anderen Seite am technischen Verständnis. Ich will auch nicht Sie informieren, sondern ein klein wenig verhindern, dass Leute, die da nicht so drin stecken in dem Metier, durch Ihre unzutreffenden Behauptungen viel Geld verlieren.

      • es muss natürlich heißen:

        „Aus diesem Grund haben die großen Kameras bei wenig Licht bezüglich Rauschen und Dynamik Keinen Vorteil gegenüber kleinen Formaten.

      • Der Artikel ist auch online nicht zu haben, das Heft kann man aber am Kiosk oder online kaufen.

        @Sabrina. Sie wissen anscheinend gleich immer Bescheid, lesen Sie doch erst einmal und dann stellen Sie Behauptungen auf.
        Das ist nur eine polemisch Unterstellung, dass der Test tendentiös ist.
        Und das Fazit heißt, dass das Smartphone trotz der netten Sonderfunktionen der Systemkamera nicht das Wasser reichen kann.

      • @ MaVi

        Ich habe nirgends geschrieben, dass Smartphones besser sind. Ich habe allerdings auch nicht geschrieben, dass die Alt-Kameras besser sind.
        Ich habe deren Stärken und Schwächen dargestellt. Nicht mehr und nicht weniger.
        Wenn Sie damit Probleme haben, müssen Sie das schon mit sich selbst ausmachen.

    • Alfred

      habe gerade gestern auf einem von Canon organisierten Fotoevent mit der Inhaberin eines der grössten Schweizer Fotofachgeschäfte gesprochen. Die teuren und guten Ausrüstungen kaufen nicht die Profis, sondern die Hobbyisten, die auch ihre Ausrüstung – trotz geringerer Belastung viel kürzer halten, denen kommt es nicht aufs Geld an, sondern nur auf das Ergebnis. Am besten verkauft sich im VF die A7III, allerdings zu Lasten der A7RIII. Die A9 wird bei ihnen überhaupt nicht nachgefragt. Überraschenderweise verkaufen sie die 5D4 und die 6D und DII noch sehr gut.

  • Hallo zusammen,
    ich bin neu in dieser Runde und bin seit fast 40 Jahren mit der Kamera unterwegs.
    Das Problem mit der geringeren AF-Geschwindigkeit bei adaptierten Objektiven hat Sony bereits gelöst:
    Es gibt nämlich den einfachen Adapter LA-EA3, der wie der normale Adapter von Nikon mit geringerem AF-Tempo arbeitet.
    Es gibt aber auch den Sony-Adapter LA-EA4 mit eingebautem AF-Sensor und teilduchlässigem Spiegel.
    Mit diesem Adapter funktioniert der Autofocus sehr schnell und kontinuierlich.
    Nikon braucht für Z6 und Z7 einen solchen Adapter.
    Ein Kamerahersteller, der nach Jahren die A7-Reihe von Sony imitiert, kann bestimmt auch einen aktiven Objektivadapter nachbauen.

    • Nochmal, es gibt KEIN Problem mit der AF-Geschwindigkeit bei AF-S Nikkor Objektiven und dem FTZ Adapter! Nikon braucht ganz bestimmt nicht solch einen Adapter!

    • Aha, inwiefern imitiert? Nikon hat mit DSLM erweitert, weil man dort wie bei allen anderen Herstellern auch scheinbar erkannt hat, dass es die Zukunft ist. Vorreiter waren da aber meines Wissens nach Panasonic und Olympus. Sony hat es nur ins KB gebracht.

      Die Modellreihen gab es in der Form auch schon mit D600, D800 und D4 vor Sony.

      Das man sich bei der Technik bei anderen Herstellern (und insbesondere Sony) umsieht ist meiner Meinung nach normal, wenn man den Anschluss nicht verlieren will. Das läuft aber umgekehrt genauso.

      Z6 und Z7 sind für mich typische Nikons, nur halt etwas kleiner.

      Der aktuelle Adapter ist für die meisten Anwendungen und Objektive schnell genug. Wenn ich mein Geld mit der Fotografie verdienen müsste, wären Adapter (besonders wenn es schnell gehen muss) aber keine Option für mich.

  • Na, wo sind denn jetzt die Nikon Bankrott Redner !

    Das wird eine Spitzen DSLM mit Nikonperformance werden. Hoffentlich mit eingebauten Hochformatgriff (von mir aus auch mit aufschraubbaren). Auf alle Fälle muss das Gehäuse etwas größer werden. 2 Akkus, 2 Steckplätze (XQD und SD) und GPS wie die E1MX wären nicht schlecht.
    Und neuer Prozessor mit optimierten Autofocus.

    • Naja, noch hat Nikon nicht geliefert, also kein Grund, zu euphorisch zu werden.

      Auch wenn ich mir sie nicht kaufen werde hoffe ich das Beste, mal sehen was tatsächlich kommt.

      • Nikon kann´s halt.

        Baut nicht umsonst die besten DSLRs wie eine D850 VF oder eine D500 APS-C (Halbformat)
        Sie werden auch über kurz oder lang die besten DSLM´s bauen. Es war besser sich etwas Zeit zu lassen und den DSLR-Boom noch auszunützen.

        Jetzt ist halt DSLM dran. Nikon war spät dran aber die ersten beiden Z-Kamera sind schon mal gut. Wenn jetzt noch eine Spitzen DSLM kommt mit meinen oben angeführten Wünschen / Hoffnungen dann kann es nur gut ausgehen für Nikon.

        Und wer jetzt schon gute Objektive (VF) Objektive hat kann Sie jetzt schon zu 100% benutzen und ein paar Schmankerl werden mit dem Z-Bajonett noch dazukommen.

        Nikon ist auf dem richtigen Weg.

  • Eben war noch zu lesen, Nikon DSLM für bis/unter 1000 Euro
    Jetzt kommt Nikon wieder mit größer 3000 Euro
    Das Wettrüsten geht also weiter

    Wurde nicht hier eine gewisse Marktsättigung bei Handys, Kameras usw festgestellt ?
    Ich frage mich langsam, wer soll das alles kaufen ?

    Ist doch im Fall Nikon Z7 getestet worden, die Kamera ist noch nicht so gut wie die 850, nur mit dem neuen 24/70 zeichnet sie ein paar Linienpaare mehr auf
    Also ist doch die Z Reihe für Quereinsteiger
    oder wer möchte gerne für viel Verlust die Systeme tauschen ?
    Für ein paar Gramm mehr ?
    Danke nein.

    Ebenso Sony A9 / A9II ?
    Die Industrie muß sich ja sehr sicher sein, das viele noch einmal wechseln
    nur für ein paar Gramm mehr.

    Dabei hat doch jemand hier gerade geschrieben, 10 Bilder/Sek sind doch zu viel
    Viel zu viel Datenmüll. Er hat reduziert auf 5 B/s
    Warum dann aber eine A7R3 ?? oder gar eine A9 ??
    Kann ich nicht mehr nachvollziehen.
    Ich bin überzeugt, die Masse wird noch rechnen, bzw, das Geld dafür nicht ausgeben können

    Ich wünsche allen alles Gute, jedoch kommt bei mir die -Z- zu spät

    Frage mal an die mft`ler
    suche alternativ eine mft, aber bitte scharfe Objektive

    Panasonic G91 oder Pen F
    12/60 Leica oder 12-100 Oly
    7/8mm von wem ? Oly 7-14 oder Leica 8/18
    150 bzw 200 mm von wem ?
    taugt das Leica 50-200 ?
    ca 45/60 Makro oder besser 45/1.4 ?? wenn, von wem ?
    Ich frage hier mal einfach die Fotografen, ich möchte denn nicht unnötig Lehrgeld zahlen.
    Die Objektive sollten schon scharf abbilden
    Landschaft/People/Urlaub/Stadt/Hafen

    • Hallo Rinde,
      habe heute das erste mal einen Auftrag mit der Z7 fotografiert (Geschäftsleitung eines meiner grösseren Kunden).
      Alles im grünen Bereich. Equipment: Z7 + 24-70mm 1:2,8. Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, ist die d850 momentan die univesellste Kamera am Markt. Bis auf das Filmen. Und Videos werden immer mehr gefordert, wo dann die Spiegellosen doch deutliche Vorteile haben…

  • Nun ja…als ein nicht weisser und nicht reicher dicker Mann kann ich mich an dieser Diskussion nur begrenzt beteiligen…aber
    mein ef 24-70 f/2.8 II L liefert
    per Adapter an der M50 ausgezeichnete Ergebnisse.
    Bei schwierigen Lichtverhältnissen und AI Servo ist die veraltete 6D Technik immer noch überlegen…
    Wünsche allen noch einen schönen Feier- und Brückentag…

  • Nikons Z-Reihe

    wird sich im Laufe der Zeit durchsetzen, auch wenn momentan nicht alles perfekt ist. Es stellt sich höchstens die Frage ob Nikon die dafür benötigte Zeit bekommt.

    Die Video Performance bei modernen Spiegellosen ist sehr gut. Noch mehr als beim Bilder machen steht hier der Verwendungszweck im Vordergrund. Grob formuliert, ist es für den unbezahlten Nutzen, oder soll damit Geld verdient werden?

    Boliden von Canon, Nikon, Panasonic, Sony bieten mit passendem Zubehör die Möglichkeit fast perfekte Videos für den Bezahl-Bereich zu produzieren. Drei von den genannten Herstellern bieten in ihren Portfolios auch professionelle Video Systeme für den beruflichen Anwender an. Die echten Video Spezialisten zur aufwändigen Film Produktion sind hier mal außen vor.

    Was soll der Hersteller machen? Sich selbst ans Bein pinkeln? Er muss einen Kompromiss finden mit dem Amateur und der Hobbyist gut leben kann. Für den beruflichen Anwender wird es schwieriger und es gibt Überschneidungen zur reinen Video Kamera.

    Fürs Geld verdienen muss auch immer das schnelle und einfache Handling bedacht werden. Kamera, egal ob Foto oder Video, aus der Tasche nehmen einschalten und loslegen, fertig. Die Zeit für die Montage von Zubehör um aus einem Fotoapparat eine Videokamera zu machen ist nicht immer vorhanden. Außerdem ist es nach dem Video Umbau mit dem dazwischen drin mal schnell ein Foto schießen etwas schwierig. Das Gerät ist blockiert.

    Für den privaten Gebrauch stellt sich das Problem nicht, da ist eher die Frage ob nicht das Smartphone für die ersten Schritte vom Kleinkind am sinnvollsten ist weil das spektakuläre Ereignis eine Sekunde später dringend geteilt werden muss.

    Kapital ist in einer unglaublichen Menge vorhanden, es ist nur nicht bei mir. Gerne würde ich mit edelstem Equipment meine Bilder fertigen, geht leider nicht!

    Für „Nikonianer“ ist die Z-Reihe die Zukunft und ich hoffe das Nikon weiterhin erfolgreich ist.

    • @Alfred

      Ich sehe das auch so, Nikon Z wird sich zumindest bei den Nikonianern durchsetzen und auch Canon wird mit Sony Sensortechnisch über kurz oder lang gleichziehen, die Frage bleibt aber, wie viel von diesem, schon heute hervorragendem Equipment kann der Markt noch aufnehmen und wer muss (oder will) als erster aussteigen?

      • @joe,

        um nicht in der „Schwarzmalerei“ zu versinken der blöde alte Spruch „das aus jedem Ende auch ein neuer Anfang entsteht.“

        Du sagst es, schon heute ist das Equipment für die meisten Anwendungen „überdimensioniert“!! Typische Urlaubsbilder mit meiner Fuji GFX? Da sind die mit der X-T3 gemachten Bilder/Videos schon weit über das Ziel hinaus geschossen, weil für das jährliche Fotoalbum oder den 4k Bildschirm reicht eigentlich eine 1Zoll Kompakte locker, selbst ein gutes Smartphone schafft das mittlerweile.

        Ja wenn ich nicht den starken Hang zum perfekten Bild hätte würde ich zu den Millionen Menschen gehören die völlig unverkrampft mit ihren bildnerischen Erinnerungen umgehen.

        Wie kann die Fotoindustrie diese riesige Gruppe wieder ins Boot holen? Mir fällt da nichts wirklich gutes ein. Hast Du eine Idee?

      • @Alfred
        ich weiss nicht ob ich eine Lösung hätte wenn ich Verantwortlicher in der Fotoindustrie wäre. Aber ich denke man muss die Leute dort abholen, wo sie gerade stehen. Meine und wohl viele andere Kinder sind mit dem Smartphone aufgewachsen und machen alles, wirklich alles damit, ich gehöre noch zu denen, die wenn sie was nachschauen wollen nicht das Handy nehmen, sondern an den PC gehen. Ich bezahle noch oft bar oder grössere Beträge auch mal mit Kreditkarte und nicht mit dem Smartphone. Wie kriegt man solche jungen Leute dazu, sich eine richtige Kamera zu kaufen? Qualität spielt nicht wirklich eine Rolle, denn sonst kann man den Erfolg von Fuji Instax nicht erklären. Ich denke es muss „cool“ sein, diejenigen denen sie „folgen“ müsste man zu Fotografen machen, denn die setzen die Trends und da es auf der Welt mehr „Schafe“ als „Leithammel“ gibt, werden viele diesem Beispiel folgen. Dazu gehört natürlich, dass das Bild automatisch auf das Handy oder Instagram oder wo auch immer geladen werden kann. Eventuell führt auch bewusste Langsamkeit – wie beim Essen, Stichwort slow Food, regionale Küche – dazu, einige zurückzuholen. Vielleicht erkennen auch irgendwann manche, schneller ist nicht besser, sondern nur wirklich Gutes ist besser. Ja wenn ich wirklich wüsste was helfen würde, wäre das leider auch keine Lösung, denn mich würde niemand fragen und man würde mir nicht einmal zuhören.

      • @ Joe

        „Wie kriegt man solche jungen Leute dazu, sich eine richtige Kamera zu kaufen?“

        Indem man die Qualität deutlich verbessert.
        Diesen „Richtigen Kameras“ fehlt der ausreichende qualitative Vorsprung gegenüber Smartphones.
        Außerdem sind sie viel zu schwer und viel zu teuer.
        Große Kameras sind eine Mobilitätseinschränkung.

        Die Flucht ins Kleinbild ist nichts anderes als das Eingeständnis, dass man nicht die Absicht hat, den für die Verbesserung der Qualität nötigen Forschungs- und Entwicklungsaufwand zu leisten.

        Ein paar Jahre haben die Hersteller konventioneller Kameras noch, dann bieten die Smartphones 40 Mpx und 10 fach optischen Zoom, noch geringeres Rauschen und alles für einen Bruchteil des Preises konventioneller Fotoausrüstung. Da bleibt als einziges Argument noch die Freistellung mit großer Blende. Aber größere Blenden werden die auch in Smartphones anbieten.

        Stellt Euch mal darauf ein, dass Eure teure Kamera-Ausrüstung genauso unverkäuflich sein wird wie Briefmarkensammlungen, die sich manche als vermeintliche Wertanlage geschaffen haben.

      • Sabrina, ich finde, der Vorsprung zwischen DSLMs und Smartphones besteht immer noch und ich sehe nicht, dass die Smartphonehersteller diesen in nächster Zeit ausgleichen könnten. Rainer Kulartz hat dies oben sehr schön geschildert. Es stimmt zwar, dass bei sehr guten Lichtverhältnissen der Unterschied kaum mehr sichtbar ist, vorausgesetzt, man verwendet bei DSLM/DSLRs ungefähr den Brennweitenbereich, den auch das entsprechende Smartphone hat. Werden die Lichtverhältnisse jedoch weniger optimal, sieht man teilweise extrem die Unterschiede und vor allem den Softwareeingriff bei den Smartphones. Vor kurzem hatte ich eine grössere Party mit meiner APS-C Fuji fotografiert und dabei sehr lichtstarke Objektive verwendet, mit denen selbst bei akzeptablen ISO-Werten blitzfreie Schwachlichtaufnahmen beispielsweise der Band und der tanzenden Partygäste möglich waren. Meine Frau versuchte Ähnliches mit ihrem Mate 20 Pro, das gemäß Testergebnissen eine der derzeit besten Smartphonekameras besitzt. Es ist bei ihr nur nahezu unbrauchbarer, teilweise komplett unscharfer und grieseliger, verrauschter Matsch herausgekommen. Der Unterschied bei diesen Lichtverhältnissen ist also extrem, einerseits absolut scharfe und hervorragend belichtete Bilder mit sogar korrektem Weissabgleich und andererseits einfach nur Schrott. Die Smartphonehersteller übertreiben mit den angeblichen Fähigkeiten ihrer Kameras sehr stark, die angebliche Qualität der Bilder mit diesen Phones ist immens von der Fotosituation abhängig. Eine Alternative zu aktuellen DSLMs/DSLRs – und zwar egal welchen Sensorformats – sind sie höchstens für Familienfotoknipser und für solche, die sich damit zufrieden geben, nur bei guten Lichtverhältnissen und nur mit bestimmten Brennweiten akzeptable Ergebnisse zu erzielen.

      • Herr Müller,
        Sie sollten sich bei Ihren Posts an die Tatsachen halten.

        Das Galaxy S10 macht bei wenig Licht wie bei Zimmerbeleuchtung hervorragende Bilder – und zwar im normalen Foto-Modus. Die Daten sind ISO 500 und 1/50 Belichtungszeit. Die Bilder sind scharf geworden, obwohl ich das Smartphone bewußt horizonal gedreht hatte, so wie die Leute auf der Party auch nicht still sitzen. Und natürlich stimmt der Weißabgleich.

        Wer soll denn der Adressat Ihrer Botschaft sein? Die jungen Leute haben fast alle ein Smartphone. Die wissen Ihre Geschichten einzuordnen.
        Die anderen können im Internet Party-Bilder finden, die mit Smartphone gemacht worden sind.

      • Sabrina, dann zeigen Sie mir doch Partybilder von tanzenden Personen oder einer über die Bühne springenden Band, die Nachts, nur mit einer Discobeleuchtung mit einem Smartphone OHNE BLITZ aufgenommen worden sind und scharf sind. Wenn SIe mir diese Tatsachen zeigen, an die Sie sich nicht halten, dann können wir uns über den Unterschied zwischen einer DSLM und einem Smartphone gerne weiter unterhalten.

      • Sabrina,

        Bleib bitte in der Smartphonerubrik mit deinen Ausführungen zu Smartphones.

        Hier interessiert das keinen, denn hier glaubt keiner das ein Smartphone bessere Bilder macht als eine, in diesem Fall, Nikon Profikamera wie eine Z6 oder Z7.

        Nichts für ungut.

  • Bei mir ist’s die Z6.
    Hab mich entschieden.
    Brauch etwas mehr ISO und die Top-Bildqualität durch den rückwertig belichteten Sensor. Das Handling gefällt mir besser, als an der EOS R . Der Sucher auch. Vor allem ist das seitlich ausklappbare Display an der R/RP nicht nach meinem Geschmack. Ich guck nur von unten hoch oder von oben runter. Durch die Konnektivität wird wenn nötig alles andere mit dem Smartphone gesichtet. Selfies sowieso. Der 5 Achsenstabi ist das Zuckerli.

    Auch kein Problem mit zwei Systemen. Hab ich immer so gemacht. Meine EOS M6 wird zur Zweitkamera. Mal sehen, was Nikon noch an Qualität bei neuen Optiken zu bieten hat. Fange mit meiner Lieblingsbrennweite 50mm an : Ein Traum und preiswert. Nach meiner D750/D600 fühle ich wieder das Vollformat kribbeln, was die Vergrösserung bei Wandbildern so faszinierend detailreich macht.
    Nikon?
    Find ich gut !
    🙂
    Und was ich bei Nikon eigentlich immer faszinierend fand war, dass sie IMMER kompromisslos den Fokus auf die bestmögliche Bildqualität richteten. Auch schon bei den kleinen, einfachen und niedrigpreisigen Modellen. Da war Canon dann eher zurückhaltend, auch wenn sie inzwischen dazulernen mussten, was an den M-Modellen deutlich wird.

    • Achso, der USB-C Anschluss ist übrigens auch überzeugend. Man braucht nicht zwingend ein Kartenlesegerät und ich kann die Fotos locker aufs Tablet oder PC laden. Laden? Akku Laden geht auch. Ich bin begeistert.

      • Danke Alfred. Ich freue mich wie ein kleines Kind 🙂 und habe das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Das Ding ist ja so geil. Da kommt man nach Tagen der Einarbeitung erst richtig drauf.
        Hatte natürlich auch die Sony A7III in der Auswahl, aber für meine Hände (und Auge) ist das zuviel Kompromiss.
        Ein weiterhin überzeugendes Feature ist natürlich der Nikon Silent (Shutter)Modus. ENDLICH ! Nachdem mich das Auslösegeräusch der 750/610 immer grausam nervte. Ich kann nur eins sagen: Die Kamera ist die absolute Granate. Alles was ich wünsche. Die geb ich nicht mehr her. 🙂
        Tschüss bis auf weiteres…

      • Vorfreude genieße ich in diesen Tagen auch.

        In wenigen Wochen bekommt mein Großhändler die Fuji GFX100 in den Rent Service. Bei dem Gedanken mit einer Mittelformat wegen dem IBIS und der rückseitigen Belichtung (höhere ISO) aus der Hand fotografieren zu können habe ich sofort ein zufriedenes Grinsen im Gesicht.

        Mit meinem 2,8/45 und dem 2,8/110 durch die Straßen ziehen, wunderbar. Auflösungsreserven für fast jeden Ausschnitt, wenn das mal nicht schöne Aussichten sind.

        Gut, mein Konto wird stöhnen falls ich mich entschließen sollte, aber was bedeutet das schon im Gegensatz zu hochwertige Bildern?

    • @Micky
      Glückwunsch, auch jemand der es gemerkt hat, wie gut die Z-Kameras sind. Ich habe zwar die Z7, aber das trifft es genauso. Keine Einbußen mit meinen zahlreichen AF-S Objektiven am FTZ-Adapter (Auch nicht mit 300/2.8 und 500/5.6 PF!) was hier einige behaupten. Ein Objektiv mit F-Mount wechselt sich genauso schnell am Adapter wie an der Kamera mit F-Mount und natürlich wird es nicht schlechter! Im Gegenteil, kein Fehlfokus und durch die Bildstabilisierung keine Mikroverwackler. Als Z-Objektiv habe ich das Z24-70/2.8 S. Neben der herausragenden Qualität sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es durch fast geräuschlosen Fokussierbetrieb ideal zum Filmen geeignet ist. Ich vermute, dass auch das 50mm diesen Autofokus besitzt.

      • Hi @Steffen, yo Dito. 🙂
        Ach, auf den Unsinn mit den Adaptern reagier ich garnicht. Sind meist Leute, welche die Kamera(s) nicht haben und daher rein theoretisch daher labern. Schliesslich will man ja auch Fremdoptiken adaptieren. Hab gerade das Art 24mm 1.4 von Sigma in der Pipeline. Muss wohl doch das ein oder andere EF von Canon abstossen.

        Ich liebe es auch mit der Hand scharf zustellen. Bei langen Brennweiten ist es sowieso manchmal unerlässlich. Wichtig sind die vollständigen Exif-Daten, damit ich später weiss, was ich wo gemacht habe. Ich kann deine Aussagen bestätigen. Nur Filmen wollte ich bisher eigentlich nicht. Das geht bei mir schon mit dem Smartphone bestens. 🙂

        Ich lasse hin und wieder Bilder im Grossformat auf Hartschaumplatte drucken. Für die Galerie. 80×120. Selten mehr. Manchmal auch weniger. Dafür ist (für mich) Vollformat mit 24MP ideal. Wer das mal hat machen lassen, wird beeindruckt sein. Ein echter Hingucker. Geht bei mir über Saal-Digital. Immer allerfeinste Qualität.

      • @Matthias
        das ist möglich, da nur noch der Name schwedisch ist, der Rest ist chinesisch – die könnten noch billiger, wenn sie wollten. Es ist eine Marke des Da-Jiang Innovations Science and Technology Co., Ltd. Ähnlich aber noch nicht ganz so schlimm sieht es bei Volvo aus, der grösste Anteilseigner kommt aus China.

      • @ Steffen
        …Keine Einbußen mit meinen zahlreichen AF-S Objektiven am FTZ-Adapter (Auch nicht mit 300/2.8 und 500/5.6 PF!) was hier einige behaupten…

        Das behaupten nicht einige, sondern nur EINER! Nämlich CAT! Bei allen anderen die das ausprobieren funktioniert es einwandfrei!

    • @Mathias
      Das musst dur Rolf zeigen – der wird „schockverliebt“ sein in dieses Video – endlich mal jemand der ihn zu 100% versteht und seine Meinung vertritt. Wobei ich dieses Kleinzeug auch nicht wirklich mag. Habe gestern 7Stunden lang alles von Canon ausprobieren können. Die R geht ja noch, aber die RP also ich wollte sie nicht geschenkt, da ist mir meine M5 lieber, zu klein zu fummelig und ein Menue das macht schon fast Sony Konkurrenz (aber nur fast).

    • Ja, ich habe mir das Video angeschaut, und was soll ich sagen … es ist wie Balsam auf meine Seele. Endlich mal jemand, der es genau auf den Punkt bringt. Oder mit anderen Worten; ich hätte es nicht besser ausdrücken können …

    • Danke Matthias (oder doch „Mathias“??) für den Link. Krolop ist wirklich ein „Guter“, er hat vollkommen recht mit der auch von einigen hier schon immer vertretenen Auffassung. DSLRs haben immer noch ihre Daseinsberechtigung, vor allem wegen des optischen Suchers den man bevorzugen kann oder eben nicht, das ist letztendlich eine persönliche Präferenz, ob man mit einem EVF oder mit einem OVF besser zurecht kommt. Gleiches gilt für die Grösse der Systeme, die einen wollen richtig etwas in der Hand haben, die anderen wollen kompakte und leichte Systeme, die man leichter überall mitnehmen kann. Tolle Bilder kann man mit beiden machen, vorausgesetzt, man versteht das „Handwerk“.

      Was ich letztendlich damit sagen möchte: Es lohnt sich nicht darüber zu streiten und sich die Köpfe deswegen argumentativ einzuschlagen, vor allem existiert kein Grund auf DSLR-Nutzer herablassend zu schauen, weil man irrtümlich meint, das wären die Dinos von Gestern und man sich lediglich aufgrund der eigenen DSLM gegenüber anderen überlegen fühlt. So mancher dieser vermeintlichen Dinos dürfte viele der aktuellen Trendsetter fotografisch in die Tasche stecken. Kameras und Objektive sind letztendlich nur Werkzeuge für ein Handwerk und eine Kunstform, nicht mehr und nicht weniger.

      • Sehr gut gesprochen!

        Und ja, es gibt jetzt hier 2x Mat(t) hias.
        Der Unterschied liegt in der Anzahl der „t“…
        Hier der einfache Amateur mit dem einen „t“.

      • …und ich bin der mit tt, der sein Geld damit verdienen muss.
        Die Videos von Krolop und Gerst (gerade die Serie 2.0 mit dem Herrn Uschold) finde ich sehr informativ. Obwohl man ja eigentlich schon alles kennt :-)), erfährt man dort viele interessante Dinge über moderne Objektiv- und Kamerakonstruktionen. Empfehlenswert für Amateure und Profis (ganz ohne Wertung jetzt)….

      • Thomas,
        ich sehe es prinzipiell genauso nur hat man nun „Dank DSLM“ die Möglichkeit Kameras so zu konstruieren wie es einen passt (übertrieben gesagt der EVF könnte auch in der Bodenplatte verbaut werden) Eine XT3 mit einer 500 oder gar 600 Brennweite geht vom handling garnicht genauso bescheuert finde ich aber eine größere Kamera mit kleinen Objektiv. Da sollte mal angepackt werden, eine Z7 wer es zB „Groß und Kräftig“ braucht und eine Z7 „mini“ ( bei gleicher Ausstattung) wer mit kürzeren Brennweiten unterwegs ist….immer dieser Einheitsbrei und dann durch alle Klassen 🤮

      • Hallo Thomas,
        wenn ich auch kurz meinen Senf dazugeben darf?
        Leider ist das sicher ein emotionales Thema, DSLR und DSLM zu verwenden.
        Allerdings finde ich auch, daß es doch ein paar Fakten zugunsten der DSLM gibt.
        Einfach gesagt wird das Bild ja mit einem Sensor aufgefangen. Und dann per Mini-Monitor und Prisma in den Sucher gestellt.
        Es gibt also nur hier die für mich sehr wichtige Option, zu sehen, was der Sensor sieht. Ein Foto mit einer Spiegelreflex aufgenommen zeigt eigentlich ein Bild, das nicht unbedingt vom Sensor so aufgenommen wurde. Also blickt man doch hin und wieder auf das Display. Da ist ein guter DSLM Sucher schon von den Möglichkeiten der Bildkontrolle überlegen. Und auch der Video-Bereich profitiert davon.

      • Dazu muss man sich doch nicht erst das „Klolop-Gestammel“ anhören. Ein „normal“ in Fotografie denkender Mensch kommt von selber drauf.

        Ich geb‘ noch ein wenig Ketchup hinzu:
        Am Ende wird sich dennoch die spiegellose Technik durchsetzen.
        Der Punkt ist nämlich exakt der, den @Ingo hier erwähnte. Nämlich das Bild so zu sehen, wie es der Sensor in Zusammenhang mit den Einstellungen generiert. Sozusagen mit dem eigenen Auge den Sensor „auslesen“ zu können und Bildwichtige Infos dazu zubekommen..

      • Hallo Ingo,

        soviel Senf wie Du möchtest, kannst Du dazu geben, wo kämen wir hin, wenn Du mich dafür fragen müsstest 😉 ?

        Ich weiss nicht, ob ich mich eventuell missverständlich ausgedrückt habe, ich spreche nicht DSLMs deren positive Eigenschaften ab, ganz im Gegenteil, ich bin ja selbst nur noch mit DSLMs unterwegs, obwohl ich mehrere ältere DSLRs besitze. Du rennst mit Deinen Argumenten deshalb bei mir offene Türen ein. Mir ging es lediglich darum, dass es weiterhin Fotografen gibt, die aus bestimmten persönlichen Gründen DSLRs bevorzugen, sie aber ua hier oftmals so dargestellt werden, als ob Sie das Leuten nicht gehört haben und von Vorgestern sind. Wir sind zwar hier in einem Technikforum, trotzdem sollte man aber die Bedeutung der Kameratechnik im Dorf lassen, solange man mit einigermassen aktueller Kameratechnik unterwegs ist und zwar völlig gleich, ob DSLR oder DSLM. Die Fähigkeiten des Fotografen sind für das Bildergebnis in den allermeisten Fällen viel entscheidender als die Kameratechnik, DSLR oder DSLM. Es lohnt sich in keinster Weise, darüber zu streiten. Mehr wollte und will ich nicht zum Ausdruck bringen.

      • Hallo Thomas,
        DSLM oder DSLR muss man gar nicht groß diskutieren. Klar, dass der Trend zur DSLM geht, die allerdings in einigen Punkten noch nachgebessert werden muss. Die DSLR fokussiert unter schlechten Lichtverhältnissen immer noch schneller (Problem: manchmal Front- oder Backfokus und die Geschwindigkeit nützt mal eben gar nix). Aber jetzt Thema Nikon: die Vorteile DSLM sind bekannt, Z6 und Z7 tolle Kameras. Und wir warten schon jetzt auf die Nachfolger, welche die Preise für die aktuellen Modelle in den Keller rutschen lassen. Als Profi frage ich mich da natürlich, wo ich jetzt investieren soll, zumal die Finanzämter ja eine Abschreibung von 4 Jahren anordnen. Zurück zur Z-Serie. Die Z7 hatte ich nun mehrere Tage im Rent mit dem 24-70 1:2,8 (kostet übrigens pro Tag 130€ und wird bei Kauf verrechnet). Heute Nachmittag war ich bei meinem Profihändler, um mal in die Kaufverhandlungen einzusteigen. 14-30 momentan nicht lieferbar (alternativ 16-35 über Adapter). Grundsätzlich native Z-Objektive 14-30, 24-70 (1:2,8 und 1:4), 35 und 50. 70-200 angekündigt. Über Adapter das komplette Nikon-Programm. Allerdings müssten alle Midrange-Objektive (24, 28, 35, 50 und 85) mal gründlich überarbeitet werden, weil die bei Offenblende 1:1,4 nicht so richtig zu gebrauchen sind. Da sind die neuen Z-Objektive 1:1,8 deutlich besser. Nächster Punkt: XQD-Karten sind augenblicklich nur in der Version 120GB für 270€ zu bekommen (klar es gibt Händler, die noch 64GB haben). CFexpress-Karten, die für den Frühsommer angekündigt wurden, gibt es noch gar nicht. Also noch warten und zwischenzeitlich, wenn verfügbar, XQD kaufen? Tja Jungs, das sind Probleme:-))

      • @Matthias
        Hab mir heute noch per Express eine 32er (Sicherheitshalber Backup. Hab nächste Woche einen Auftrag für drei Tage) schicken lassen.
        Versuch es bei Calumet. Die haben noch welche. Sonst 64er XQD: 149,-€. Es gibt noch genug. Nur nicht bei Amazon. Da kannste warten.
        Bin auch auf Nikons „Eigenbau“ gespannt.

        Schon das 24-70 f4 ist der Hammer. Hab ich mir schnell noch besorgt. Das 2.8er kostet ja soviel wie die Kamera mit Optik 🙂 .Sonst bin ich mit dem 50er 1:8 glücklich.
        Beim Kauf ist es wie mit dem Computer. Am besten man kauft jetzt. Auf was willste warten. Gibt am Ende immer was fortschrittlicheres. Besser? Das bleibt die Frage. Teurer auf jeden Fall. 🙂
        Der Händler meines Vertrauens meinte gestern noch, die Z-Nikons gehen derzeit auf jeden Fall besser als die R-Modelle von Canon.

      • PS: Quatsch, seh gerade, die haben mir heute eine 64er geschickt. Soll mir recht sein. Alles gut 🙂 ….Auf ein 70-200 bin ich auch gespannt…

  • Hatte gestern, 25. 6. 2019 ein Erlebnis mit der Z6 im Hochgebirge (Dolomiten).

    Extrem schönes Wetter, blauer Himmel, extreme Helligkeit praktisch ohne Wolken und ca. 25 Grad warm in der Höhe der 3 Zinnen. Ging den Rundweg um die 3 Zinnen und habe (leider) nur die Z6 mit dem 4/24-70mm mitgehabt.

    Was mir als erstes auffiel, das der Weißabgleich im Sucher / Display war unbrauchbar und es war nichts zu sehen / extrem falsch war.
    Ist mir bisher noch nicht aufgefallen, aber der Sucher war extrem blaustichig. Habe dann auf Tageslicht Weißabgleich umgeschalten, da ich die Auto-WB nicht mehr abschätzen konnte. Kannte ich noch von keiner anderen Nikon Kamera. Bilder konnte man auch nicht mehr kontrollieren, das das Display praktisch kein sinnvolles Bild zusammenbrachte. Machte ca. 100 Fotos, die ich praktisch auf gut Glück machen musste, das ich mich auf die Anzeigen im Sucher oder im Display nicht mehr verlassen konnte. Der AF oder der Ausschnitt ging ja gerade noch, die Farben im waren eine Katastrophe. Das hat mit Echtfarben nichts mehr zu tun gehabt.

    Habe es bereut nicht meine DSLR (D500) dabei gehabt zu haben. Auch das Display der D500 ist bei hellem Tageslicht wesentlich besser und auch viel schärfer. Der optische Sucher wäre unter diesen Umständen eine Offenbarung gewesen.

    Werde nun die D6 zurückgeben, da ich gegenüber der D500 nicht wirklich überzeugt bin. Die Schärfe ist auch nicht besser, das Rauschen gegenüber der D500 bedeutungslos. Und spiegellos habe ich ja noch die beiden Olympus E1-MarkII und E1MX mit kompletten Objektivset von 14mm bis 600mm.

    Aber man lernt ja nie aus ….

    • Ja das stimmt – man lernt nie aus. Kein influencer ist perfect – stimmts?

      Sie haben überhaupt nicht mit der Z6 fotografiert.
      Und Influencer kennen auch fast alle Kameras und haben Sie zu Hause.

      Da werden Sie sich wohl einen neuen Nick zulegen müssen.

      • Liebe Sabrina,

        Ich bin eine Generation vor den Influencern geboren und weiß gar nicht was diese Internetsmarotzer so machen, ausser nichts oder im Internet um Geld zu betteln. Und wenn Sie nichts machen können Sie sich auch keine Z6 leisten. Ich schon.

        Aber ich warte besser noch auf die nächste Generation von Nikon, mal sehen …

    • Also bei meine DSLR hatte ich überhaupt noch nie Probleme mit dem Weissabgleich, bei schönen Wetter stimmt der immer. Einzige Einschränkung: bei Fotos im Schatten werden die Bilder zu kalt dargestellt. Aber wenn man RAW fotografiert (was man eigentlich immer tun sollte, wenn man Wert auf Qualität legt), lässt sich das ja ganz einfach nachträglich am PC korrigieren.

      Die Frage ist jetzt einfach: Ist nur das Displaybild scheisse oder auch die Aufnahme nachtäglich am PC betrachtet?

      Und überhaupt; 3 Zinnen ohne DSLR ist ein absolutes Nogo! Meine Bilder sind auf jeden Fall Klasse! Hinter den Zinnen konnte ich abends sogar noch Murmeltiere fotografieren! (da hat man ja noch was für den Eintrittspreis, den man bezahlen muss. Die Italiener sind genau so geschäftstüchtig wie die Österreicher, die ja für jede Strasse mit ein paar Kurven Erlebnisgebühr verlangen, nur in der Schweiz wird nicht abgezockt).

      • Die Bilder waren grundsätzlich in Ordnung. Nur das Displaybild / Sucherbild war nicht zu gebrauchen. Kam mir vor wie zu analogen Zeiten, wo man auf seine Erfahrung zurückgreifen musste um gute Bilder zu machen.

        Das sollte es heute nicht mehr geben. Die Belichtung ist auch gewöhnungsbedürftig, da Sie sehr stark von dem AF-Feld abhängt und beim verschwenken sofort herunter oder hinauf regelt. Man kann praktisch nur mit AE-L arbeiten. Da arbeiten andere Kameras nicht so empfindlich.

        Abzocke in der Schweiz: Da kenne ich was anderes. Mit ihren Eisenbahnen wird da ganz schön abgezockt. In viele Orte darf man gar nicht mit dem Auto fahren. Bei uns in Österreich oder in Italien kann man meist überall mit dem Auto hinkommen gegen ein kleine Gebühr von 20-30 Euro. Finde ich für einen Naturpark nicht übertrieben.

        Aber Beispiel Jungfrauenbahn 2 Personen – 320 Euro für eine Hin- und Rückfahrt !!! Wo sind die den angrennt! Der Preis ist eine Frechheit.

      • – Abzocke
        A: Maut halb Österreich, sehr viele kleinere Orte in den Alpen gesperrt.
        CH: Preise allg., speziell z.B. s.o. Jungfraujochbahn,

        Alles weil es viel zu viel Tourismus gibt. Anfangs war Tourismus ein Zuverdienst für ärmliche Regionen, dann kamen immer mehr Menschen aus der Wohlstandsgesellschaft und die Natur litt. Jetzt würde ich nicht mehr in die Alpen fahren, weder nach Österreich, noch in die Schweiz, keine Lust auf Massentourismus. An den 3 Zinnen war ich ca. 1970, da hatte Sexten noch einen natürlichen Dorfcharakter, ohne Luxus.

      • OlyNik, renus,

        eigentlich habt ihr beide recht: Auf das Jungfraujoch gehen zu 99 % nur noch Asiaten. Es ist ein einziger Rummelplatz, der von den Einheimischen weitgehend gemieden wird. Ich war vor 3 Jahren in der Region in den Sommerferien; nie wieder!

        Österreich ist aber schon speziell: Neben der Autobahnmaut, die man ja 2 mal lösen muss, wenn man über eine Woche Urlaub macht, kassieren die wirklich bei jeder Bergstrasse noch zusätzlich ab, dazu dann noch in jedem Scheisskaff hohe Parkgebühren.

        Die Schweiz ist zwar auch teuer, aber man braucht nur die Autobahnvigniette für 40 CHF und sonst gar nichts. Bei praktisch allen Bergbahnen ist das Parkieren kostenlos, ebenso die meisten Parkplätze in den Alpen.

        Aber; sonst ist die Schweiz sauteuer, auch für uns Einheimische. Bei den Hotels muss man schon sehr genau hinschauen, wohin man geht, sonst wird es richtig teuer. Am besten ist noch das Übernachten in den Berghütten oder auf dem Campingplatz, so wie das meine Partnerin und ich jeweils machen. In den anliegenden Ländern Deutschland, Österreich und Italien, eventuell je nach Region auch Frankreich, liegt auch mal eine Pension drin.

        Apropos Bergbahnen: Wenn man nicht gerade bei Eiger, Mönch und Jungfrau, dem Titlis oder in Zermatt in die Bergbahn steigt, sind die Preise nicht viel höher als in den umliegenden Ländern. Fotografisch sind diese Destinationen sowieso komplett ausgelutscht, ich vermeide die und suche versteckte Juwelen im Lande, und die gibt es zuhauf.

    • Hallo. Kann ich so weder bestätigen, noch nachhalten. Bei strahlendem Sonnenschein habe ich aus purer Neugierde meine drei Kameras eingepackt: Nikon D4s mit Tamron 24-70mm f2,8, die Z6 mit dem 24-70mm f4 und eine(quasi außer Konkurrenz) Leica Q. Für die beiden Nikon zusätzlich noch eine alte Festbrennweite, das Nikkor 35mm f2D. Alle drei Kameras lieferten später schon in den Jpeg absolut tadellose Aufnahmen ab. Der elektronische Sucher der Z fällt gegenüber dem Leica-Sucher etwas ab; das aber auf sehr hohem Niveau. Das FocusPeaking mit der Z mit der alten Festbrennweite ist ein Genuss, das gestaltet sich mit der D4s nicht ganz so präzise, dafür ist der AF präziser und schneller. Referenz hier wieder die Leica. Der Test diente vornehmlich dazu, um für mich rauszufinden, ob ich die D4s und die Z verkaufe, um komplett auf Leica (SL) umzusteigen. Nachdem ich fast schon etwas an der Z6 „gesucht“ habe, was den Tausch rechtfertigen würde, bin ich davon abgekommen. Die Z6 ist ne Granate! Bedienung, Bildqualität und tatsächlich der elektronische Sucher(ich arbeite noch immer aus alter Gewohnheit zu 90% durch den Sucher) sind erstklassig. Wie ich an anderer Stelle schrieb: grundsätzlich sind auch die alten Nikkore mit dem Adapter vollumfänglich zu verwenden. So lange man manuell fokussiert. Das von mir hochgeschätzte Nikkor AF-S VR 70-200mm 1:2,8G zickt an der Z bezüglich AF. An der D4s ist es ne Macht. Ich muss tatsächlich sagen, dass das Z24-70mm f4 meine Erwartungen deutlich übertroffen hat. Ich fotografiere mit den Nikon immer und grundsätzlich im M-Modus mit Einzelfeldmessung und Jpeg UND RAW. Den Weißabgleich überlasse ich den Kameras, ebenso die ISO-Automatik von Lo 0.3 bis 6400. Damit passt es fast immer. Den Rest übernimmt PS, wobei ich die Farben nicht so grell überzeichne, die das derzeit gerne gemacht wird. Ausnahme hier wieder die Leica Q. Da nutze ich zu 90% den Automatikmodus mit fixer Blende 1,7, egal bei welchen Lichtverhältnissen. Bei bis zu einer 1/16.000 Verschlusszeit passt auch das nahezu für meine(!) Art des Fotografierens nahezu immer. Grundsätzlich betrachte ich das Fotografieren noch immer stockkonservativ: auch das schärfste Blümchenfoto und das schärfste Foto eines fliegenden Vogels bleiben in der Regel stinklangweilige Bilder.Hast du keinen Blick für den Moment und das Motiv, wirst du immer ein mittelmäßiger Fotograf bleiben. Hast du´s drauf, kommst du selbst mit beeindruckenden IPhone-Bildern heim. Deswegen gehen mir persönlich sehr viele Diskussionen um die Schärfe am Allerwertesten vorbei. Der langen Rede kurzer Sinn: nach einem halben Jahr Z ist mein Fazit: eine erstklassige Kamera für nahezu alle Gelegenheiten. Den Klopper D4s nutze ich fast nur noch für Sport und die Leica ist halt für die Straßenfotografie die Referenz. Müsste ich mich allerdings für eine der drei Kameras entscheiden – ich nähme tatsächlich (trotz der fixen 28mm) die Leica. Ohne Schwurbelei: ne Woche mit dem Teil und man will es nie wieder weggeben. Meine subjektive Sicht der Dinge. Nicht mehr. Nicht weniger. Ich betrachte Fotografie weder als Ersatzreligion, noch halte ich mich für den Pächter der unumstößlichen Wahrheiten. Cheers.