Nikon Kameras

Nikon Z5 & Nikon Z30: Zwei neue DSLMs im Anmarsch

Nikon plant derzeit Gerüchten zufolge die Präsentation von zwei neuen spiegellosen Systemkameras, der Nikon Z5 und der Nikon Z30.

Kamerabranche nimmt wieder Fahrt auf

Nach den durch die Coronakrise bedingten Stillständen in den letzten Wochen nimmt die Kamerabranche langsam aber sicher wieder Fahrt auf. Bei Canon stehen die Präsentation von Canon EOS R5 und Canon EOS R6 bevor, Sony wird Gerüchten zufolge in Kürze ebenfalls zwei neue High-End-Kameras vorstellen – und auch Nikon plant derzeit anscheinend die Markteinführung von zwei neuen Kameras.

Es gibt zwei konkrete Hinweise, die auf eine zeitnahe Präsentation dieser beiden neuen Nikon Kameras hindeuten.

Nikon registriert zwei neue Kameras

Hinweis 1: Nikon hat bei einer Zertifizierungsstelle zwei neue Kameras registrieren lassen, das wissen wir dank der Webseite Nokishita und eines geleakten Dokuments mit 100-prozentiger Sicherheit:

Die beiden Kameras wurden von Nikon mit den Bezeichnungen „N1932“ und „N1929“ registriert. Diese Bezeichnungen lassen leider keine Rückschlüsse auf die tatsächlichen Modelle zu, doch hier kommt dann Hinweis 2 ins Spiel.

Gerüchte zu Nikon Z5 und Nikon Z30

Hinweis 2: Die normalerweise gut informierte Webseite Nikonrumors hat von Quellen erfahren, dass Nikon als nächstes die Nikon Z30 und die Nikon Z5 vorstellen möchte. Wann genau die Präsentationen stattfinden sollen ist noch nicht bekannt, es wird allerdings vermutet, dass es irgendwann in den nächsten drei Monaten soweit sein wird.

Sowohl bei der Nikon Z5 als auch bei der Nikon Z30 soll es sich um vergleichsweise günstige Kameras für Einsteiger handeln. Die Nikon Z5 wird mit einem Vollformatsensor ausgestattet sein und sich unterhalb der Nikon Z6 einordnen, während die Nikon Z30 die kleine Schwester der Z50 werden und mit einem APS-C-Sensor ausgestattet sein soll.

Ebenfalls interessant: Nikon: Kamerasparte schreibt 17,1 Milliarden Yen Verlust

Nikon scheint also zunächst einmal mit Einsteiger-Kameras die eigenen Marktanteile vergrößern zu wollen. An einer teuren High-End-Kamera, einer Nikon Z8 oder Nikon Z9, wird aber trotzdem gearbeitet. Diese soll Gerüchten zufolge dann nach der Nikon Z5 und Nikon Z30 auf den Markt kommen.

Denkt dran, es handelt sich hier um Gerüchte und somit um unbestätigte Informationen. Trotzdem würden eine Nikon Z30 und eine Nikon Z5 aus unserer Sicht durchaus Sinn ergeben.

Was würdet ihr von einer Z30 und einer Z5 halten?

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Tom

Das macht doch keinen Sinn. Warum noch eine Einsteiger VF Kamera. Die Z6 reicht doch aus. Die kostet auch nur noch 1.600€.
Eine professionelle Z Kamera wäre viel sinnvoller gewesen.
Größerer Akku, 24 / 47MP oder mehr, 2 Karten Slots (2x UHS II, wie bei der D780) und ein Augen AF, der mit Sony mithalten kann, noch besseres Display und ein noch besserer Sucher.
Das wäre die Kamera, die mich von Sony wieder komplett zu Nikon wechseln lassen würde.

Tom

Sie hätten es aktuell einfach bei der Z6 und Z7 belassen sollen. Stattdessen wären jetzt Objektive wichtig.
Ich verstehe ihre Strategie einfach nicht ?.
Gerade der Verlust, den sie im letzten Geschäftsjahr hatten, hätte doch dafür sorgen müssen, dass sie überlegt weitermachen. Aber anstatt sich auf Objektive und die Z8 / Z9 zu konzentrieren, haut man noch eine Einsteiger VF Kamera raus. Soll die dann auf dem Niveau der Sony A7 sein? Ohne IBIS und langsamer als die Z6? Wer soll das denn kaufen?

Objektive entwickeln, dann die Z8 und Z9 veröffentlichen und die Leute hätten einen Grund, wieder zu Nikon zu wechseln.

Grandschard

Wart doch einfach ab was kommt anstatt sich im voraus gedanken zu machen ?

Tom

@ Grandschard

Es soll eine Einsteiger VF sein. Die kann nur schlechter als die Z6 sein. Und welcher Einsteiger kauft sich diese Kamera, wenn es eine Handvoll Objektive gibt, die das gleiche oder Vielfache der Kamera kosten?
Den Leuten fehlt nicht eine weitere Kamera, es fehlen die Objektive, die das Z System interessant machen würden.

Carsten Klatt

Da hast Du recht. Wenn die weiter so machen, gibt es mehr Kamerabodys als native Objektive. Wer soll das kaufen oder sein System wechseln?

Stefan Zimmermann

Ich nehme an dass neue Objektive und ein Flaggschiff halt länger brauchen. Die kommen dann bestimmt Anfang 2021, rechtzeitig vor Olympia. Außerdem werden mit den Einsteigerkameras Lagerbestände „verbessert“. Die 6 und die 50 laufen wohl zu schlecht während Corona…

Markus B.

Wss bitte ist an der Z6 oder Z7 nicht professionell? Sucher und Bildschirm sind hochauflösender als bei der A7 III, was mein Grund war keine A7 III zu kaufen. Und das Auslesen und Schreiben.auf XQD Karte ist definitiv schneller als auf SD-Karte. Der Augen AF ist seit dem letzten Update kaum schlechter als bei der Sony A7 III.

Tom

@ Marlus B.
Akkulaufzeit? Nur ein XQD Slot?
Die Profimodelle haben immer 2 Speicherslots.
Der Augen AF von Sony ist immer noch unerreicht.

Markus B.

@Tom: Mag sein, dass „Profis“ unbedingt ein redundantes Backup in Form von 2 SD-Karten Slots brauchen. Ich persönlich schätze das Risiko von Datenverlusten für mich als sehr gering bis nicht vorhanden ein. Ansonsten sind die XQD Karten den SD-Karten technisch überlegen. Eine gescheite Akkulaufzeit gibt es bei DSLMs sowieso nur mit Hochkantgriff und 2 Batterien. Aber wo ist das Problem 2 oder 3 Akkus in die Tasche zu stecken? Mag sein, dass der Augen-AF von Sony dem von Nikon immer noch minimal überlegen ist. Aber wie haben denn Profis eigentlich vor 5 Jahren noch mit ihren Profi-DSLRs ohne Augen-AF professionell fotografiert? Aus meiner Sicht ein Gimmick, das überbewertet wird.

Tom

@ Markus B

Würde ich nur privat fotografieren, wäre es mir absolut egal ob nur ein Slot oder zwei. Wenn man aber Geld damit verdient, geht nur ein Slot gar nicht. Deswegen sind die Z6 und Z7 für mich reine Hobby Kameras.

Bei meiner A7III schaffe ich mit einem Akku knapp über 1000 Fotos. Mit dem Batteriegriff reicht es also für einen Tag absolut aus und ich muss keinen weiteren Akku mitschleppen. Bei der Z6 / Z7 bräuchte ich da 4 bis 5 Akkus.

Ein weiteres No-Go, das die Z6 / Z7 für den Profibereich unbrauchbar macht, ist der Batteriegriff. Wo super ich kann 2 Akkus einsetzen. Auf Knöpfe für die Hochformat Nutzung hatte man keinen Bock? Dann nützt auch der Griff nichts. Da kann ich die Akkus dann auch im Rucksack lassen.

Die Z6/ Z7 sind super Kameras für Hobbyfotografen, für Profis sind sie ungeeignet. Die Objektive, die es dafür aber gibt, sind aber eher für Profis (v.a. wenn man die Preise anschaut).
Das passt also nicht zusammen.

Markus B.

@Tom: Hier muss ich leider zustimmen;) Der Batteriegriff für die Z6/Z7 ist leider nur ein reines Akkupack und für Hochkantfotografie komplett ungeeignet:( Ich sehe die Kamera halt mehr aus der Sicht des ambitionierten Amateurs. Es kann schon sein, dass „Profis“ hier einige Features vermissen. Warten wir mal ab, ob es Nikon noch schafft seine „Prof“-DSLRs D850 und D5 irgendwann durch spiegellose Varianten abzulösen. Platz ist da sicherlich im Portfolio. Fraglich ist nur, ob sie die Projekt- und Entwicklungskosten für einen schnellen Umstieg in der aktuellen Situation stemmen können…ich würde mich freuen, wenn Nikon auch noch im Markt mitmischt…

sonnline

Das, worauf Du Wert legst, hast Du alles bei der Marke, bei der Du anscheinend gerade bist – in Gestalt der Sony a7RIV! Was Willst Du eigentlich?

Tom

Habe ich doch geschrieben.

Ich würde gerne wieder komplett zu Nikon wechseln.
Nikon war damals die Marke, mit der bei mir alles begonnen hat. Die Kameras von Nikon waren immer super zu bedienen, auch das Menü.
Zu Sony bin ich damals nur, weil Nikon keine Kamera hat, die das bietet, was mir die Sony Kameras bieten.

OlyNik

Was wäre das denn was dir Sony bietet, was Nikon nicht kann ?
Der Sensor oder das Rauschen kann es mal nicht sein. Die Haptik und die Wetterfestigkeit können es auch nicht sein. Das Menü auch nicht. Der Service schon sowieso nicht. Der Umfang des Gesamtsystem können es auch nicht sein.
Was bietet dir Sony an Mehrwert ?

Oberländer

Wenn ein angeblicher Profi hier schreibt dass er einen zweiten Kartenslot vermisst und dann schreibt dass er auf einer Karte RAW und auf der anderen JPGs speichert sehe ich keinen Grund mehr weiter zu diskutieren… da hat jemand nichts begriffen… auch Leute die dreimal im Jahr das System wechseln weil jemand anderes angeblich besser sein soll werde ich nie verstehen…
so, jetzt habe ich mich mal wieder unbeliebt gemacht… aber ich konnte dieses mal einfach nicht weiter scrollen wie ich es sonst immer tue… mea culpa…

Tom

@ Oberländer

Hast du mich damit gemeint? Falls ja, habe ich das nie geschrieben. Ich fotografiere nur im RAW, also werden bei mir auf beiden Karten die RAWs gespeichert.
Also bitte Brille aufsetzen und richtig lesen.

Archie

@ Tom & Oberländer

Oberländer hat wahrscheinlich mich gemeint, jedenfalls was RAW und JPG auf zwei Karten betrifft. Allerdings bin ich weder ein Profi (habe ich auch nie behauptet) und wechsle das System nicht dreimal im Jahr, sondern bin seit etlichen Jahren bei Sony. Natürlich ist RAW/JPG nicht die einzige Option bei 2 Karten. Bei wichtigen Aufnahmen kommt auf die zweite ein Backup und auf Reisen, wenn der Platz knapp werden könnte (weil ich möglicherweise zu wenig Karten eingepackt habe – ist schon mal vorgekommen), dient sie als Reserve.

ADRIAN ROHDE

Hallo Tom, ich würde wegen Augenfokus und zweitem Kartenslot nie zu Sony wechseln. Bin mit meiner Z7 sehr zufrieden. Was es an Z Objektiven noch nicht gibt, gleiche ich mit F Objektiven und FTZ Adapter aus. Für einen Profi gibt es vielleicht eine bevorzugte, aber nicht diiieee Kamera oder das System. Jeder braucht, was für seinen Arbeitsbereich am besten passt. Für mich ist das momentan die Z7.

Archie

Wahrscheinlich würdest Du etwas anderes sagen, wenn du mal intensiv eine A7 R IV (ob mit oder ohne Augen AF) benutzt und Zugriff auf eine riesige Menge von Ojektiven unterschiedlichster Preisklassen und Qualitätsstandards hättest. Ich habe auch eine Z7, verwende sie aber kaum – wegen der fehlenden Objektive. Die Adaptierung von F-Linsen mit FTZ ist keine Lösung. Die Z7 mit Adapter und z.B. dem F 2.8 70-200 ist schwer, kopflastig, einfach unbequem. Da nehme ich doch lieber gleich meine D850 her; da passt die Linse wegen des Gleichgewichts mit der Kamera wie angegossen. Und wie bequem ist es, zwei Slots zu haben, eine Karte für RAW für die zu bearbeitenden Bilder und eine für JPG, um die Bilder auf die Schnelle mal zeigen zu können. Das ist für mich persönlich derzeit die erste Wahl.
Aber wie schreibst du zu Recht: Jeder soll das System verwenden, das zu ihm und seinen Ansprüchen am besten passt. Das kann man nur unterschreiben.

50d

Eine Einsteiger VF neben der Z6?Unsinn.Lieber mal ein lichtstarkes 50er entwickeln, also kein 0,95er, sondern ein 1.2/1.4, eine Einsteiger APS-C würde ich jedoch begrüßen, da hätte Nikon ja noch nichts, wer will schon eine (unter) durchschnittliche APS C für 1000€

BEN

Ich sehe es ähnlich. Eine Z5 dürfte dann weniger gut als die Z6 sein und nur ungefähr 1000 Euro kosten. Wenn sie deutlich mehr kosten würde, könnte man gleich zur Z6 greifen. Das Problem sind wahrscheinlich nicht die Kosten für die Bodys, sondern eher die der Objektive und deren Auswahl.

50d

@Ben
Ich befürchte, dass die Kamera selbst bei einem Preis von 1000 € sich nicht besonders gut verkaufen wird.Bei M….. Markt gibt es gerade die A7 ii für 894 €, wer sollte da eine Einsteiger VF, vermutlich ohne IBIS für 100 € kaufen, außer einigen Nikon DSLR Besitzern die umsteigen wollen, sehe ich da keine große Käufergruppe, zudem gibt es in dem Bereich die Sony A7 und die Canon EOS RP.

Markus B.

Das einzige Gute an der Sony A7 I ist der VF-Sensor. Ansonsten ist die Kamera träge und die Technik von gestern. Die erste brauchbare Sony VF Kamera ist für mich die A7 III. Und ich habe alle drei Generationen intensiv getestet. Ausserdem war die Qualität der A7 I lausig. Das Display hat sich nach kurzer Laufzeit selbst aufgelöst…

Thomas Müller

Ich sehe das ähnlich wie Markus B.. Das einzige was für die A7i und A7ii spricht ist deren Preis, der VF-Sensor, ein IBIS der ersten Generation und die Möglichkeit mit dem MC-11 eigene VF-Objektive anderer Hersteller weiterverwenden zu können. Eine günstige VF-Kamera mit guten Display, Touchbedienung, guten EVF, Joystick und gutem (Augen-)AF, mehr als 5 B/s, egal von welchem Hersteller, hätte sicherlich grosses Käuferpotential und würde dem Hersteller die Chance eröffnen, VF-EInsteiger zu gewinnen. Solche Kunden verwenden dann sicherlich mehr Ausrüstung als nur das Kit-Objektiv und bringen dem Hersteller weiteren Umsatz. Günstige Einsteigerkameras, auch im VF-Bereich, sind meiner Ansicht nach Weiterhin der Türöffner für die Hersteller, um Kunden zu gewinnen und zu binden.

Pendulum

Die A7ii ist nur eine A6000 in Groß mit IBIS. Also selbst die A6300 ist Technisch schon ein großer Sprung nach vorne. Ich empfehle die A6000 und A7ii eigentlich nicht mehr, außer man macht nur Landschaft.

Tom

@ Pendulum

Also meiner Meinung nach ist die A7II eher eine A6500 mit VF Sensor und keine A6000 mit VF Sensor ?

Die A7II eignet sich auch für Portraits. Ich habe sie selbst jahrelang dafür genutzt. Für schnellere Motive oder wenn es stressiger wird, ist sie weniger gut geeignet.
Aber wenn man weiß, wofür man sie einsetzen kann, ist es eine super Kamera, v.a. zu dem Preis.

Carsten Klatt

@pendulum
die a7II ist nach einigen Updates immer noch auf der Höhe der Zeit. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es aktuell bei keiner Kamera im VF. Der IBIS funktioniert sehr gut und auch der Autofocus ist deutlich besser geworden. Die a7II ist natürlich keine Action Cam. Also ich empfehle die a7II gern weiter, auch wenn ich sie nicht mehr im Bestand habe. Was ich nicht empfehle ist die a7. Sonys erster Versuch ist wirklich als Versuch zu werten.

Pendulum

@Tom @Carsten Klatt

Ich hatte ein Jahr lang die Kombination: A7ii, A6300, A6000 für viele Projekte im Gebrauch. Es war oft ein ernüchterndes Gefühl, wenn ich die A6300 benutzt habe und dann auf die A7ii gewechselt bin. Fühlte sich in Sachen Performance, Bildqualität (Vor allem im Video), AF, Body und Features (Keine Wasserwaage, kein Slient Shutter, kein 4K bzw. wenige Videofeatures, langsames Menü, Serienbilder 5 pro Sekunde usw,) immer wie in Rückschritt an. Wie halt eben eine große A6000 mit IBIS und in Laut.

Natürlich kann man mit der A7ii fotografieren, aber selbst die A6300 ist die deutlich modernere Kamera. Die A7ii hatte ich richtig günstig im Jahr 2018 für 700€ auf Ebay geschossen. (keine 8000 Auslösungen). Bin ja seit einem Jahr bei A7iii und die ist auch moderner als eine A6300, aber der Abstand ist nicht als so groß, wie zwischen den anderen beiden.

Die A6000 nutze ich nur noch mit dem Samyang 12mm..

Tom

@ Pendulum

Also ich weiß nicht welche A7II du hattest ?, aber meine hatte eine Wasserwaage, die Bildqualität war top (im Vergleich zur A7III nur etwas früher einsetzendes Rauschen), die Performance war super, alles lief flüssig und die 5 B/s reichen für fast alles (das sie für Sport nicht unbedingt geeignet ist, ist klar).

Die A6300, die ich damals gekauft hatte, habe ich dagegen wieder zurückgeschickt, weil es für mich einfach nur eine minimal bessere A6000 war und für das Gebotene war sie mir einfach zu teuer.

Tom

@ Pendulum, eine A7II für 700€ im Jahr 2018?

Sicher, dass du nicht die A7 meinst? Ich habe erst vor ein paar Wochen meine A7II für 750€ verkauft, die hatte aber etwas mehr Auslösungen. Ein Preis von 700€ in 2018 für die A7II klingt merkwürdig, denn die ist aktuell zu dem Preis gebraucht zu finden.

Thomas Müller

Achso, Canon und Sony haben schon Einsteiger VF-Kameras, da sollen sich dann alle Wettbewerber vor Angst in die Hosen machen und vor lauter Angst vor dem Wettbewerb selbst keine Einsteiger-VF anbieten. Mal ehrlich, wenn die Hersteller tatsächlich so denken würden, könnten sie gleich den Laden dicht machen. Nikon Z6 und Z7 haben einen IBIS, warum sollte also die Z5 keinen IBIS haben und damit schon mal die Canon RP ausstechen. Bei Panasonic und Olympus haben selbst die 500 Euro Einsteigerkameras schon seit Jahren einen IBIS. Die Sony A7ii hat keine Touchbedienung und ein sehr bescheidenes Display und einen bescheidenen Sucher. Nikon müsste noch nicht einmal das Display und den Sucher in der Qualität der Z6 in die Z5 verbauen, um damit besser als die A7ii zu sein. Die Sony A7 filmt nur in FullHD, es wäre also auch sehr einfach für Nikon die Z5 im Filmbereich besser auszustatten als die Sony A7II. Es bestehen also ausreichend Möglichkeiten für Nikon, ebenfalls ein eigenes Einsteiger VF-Modell anzubieten, das dann ohne weiteres mit der Sony A7ii und der Canon RP mithalten und zumindest in einigen Spezifikation besser gestellt sein könnte. Meiner Ansicht nach geht die VF-Rechnung der Hersteller ohnehin nur auf, wenn man… Weiterlesen »

daniel

also ich verstehe die z30 als spiegellose d3000er. daher schon für einsteiger interessant.
die z5 könnte ich mir auch sehr gut vorstellen. die frage ist aber was sie können wird und was sie kosten soll. auch die objektive die nikon bisher baut, finde ich als hobby-nutzer sehr interessant.

sehr viele photographierende interessieren sich auch nicht primär für die geschwindigkeit der kamera. sie wollen einfach nur schöne photos von ihrem urlaub oder ihren rosen im garten machen. die freuen sich sicher über eine z5. 😉

50d

@Markus B.
Das stimmt nur auf dem Datenblatt sieht die Kamera toll aus, und wenn man sich dann noch ein Video von Benjamin Jaworskyj anguckt indem er von der einzig Innovativen Kameramarke Sony etc. schwadroniert, verkauft sich die Kamera gut.Das der IBIS ineffektiv ist und dass die Ergonomie erst ab der 3.Generation akzeptabel ist.Sieht man ja erst wenn man sie in der Hand hat.Bei den Bodys finde ich Nikon auch nicht schlecht aufgestellt, nur dass die Nikon Z50 eigentlich die Hälfte kosten müsste, um mit der Canon M5, M50 und den Alphas 6xxx mitzuhalten.

Jupp

Ich nutze eine Z6 und hätte mir statt einer Z30 eher eine Z60 gewünscht.
Nämlich eine APSC-DSLM mit IBIS.
Dass Nikon diesen bei der Z50 weggelassen hat ist für mich die unverständlichste Entscheidung seit langem.
Ich habe immer gerne KB und APSC Kameras nebeneinander genutzt, durch den fehlenden IBIS hätte ich aber mit der Z50 bei meinen Festbrennweiten keine Bildstabilisierung.
Schade.

Markus B.

@50d: Ich stimme zu, dass Nikon hier mit sehr ambitionierten Preisen in den Markt eingestiegen ist. Aber der Markt regelt die Preise von allein. Inzwischen kann man sowohl die Nikon Z50, als auch Z6 und Z7 meist 25-30% unter UVP finden, was aus meiner Sicht dann schon realistischere Preise sind. Die Z6 geht sogar günstiger über den Ladentisch wie die A7 III. Und ausserdem ist sie günstiger als aktuell die X-T4. Aber auch die Fujipreise wird der Markt noch regeln;)

scenes from my sightwalks

Ich denke, eine Z30 als Zusatz zur Z50 ist marktpolitisch wichtig gegen die Sony A6000 / A6100, die Fujifilm X200 / X30 und die Canon EOS M5 / M50.

Und da die Sony A7 / A7 II und Canon EOS RP ver- und gekauft werden, macht auch eine Z5 Sinn.

Aber Nikon darf nicht nur Bodies bauen, sondern muss auch ein paar Objektive bieten, gerade auch im DX-Bereich sieht es ja bislang sehr mager aus.

Rabe

Dann hätten wir ja 2 APSC – Kameras und 2 APSC – Objektive……ja toll…?

CJuser

Wenn die nicht langsam mal ein paar APS-C Z-Objektive auf den Markt bringen, würde ich alleine deswegen eher zur Z5 greifen!

Heiko

Das Problem sind die Objektive! Der derzeitige Trend zu sehr lichtstarken, sehr teuren, sehr großen und sehr schweren Objektiven ist eigentlich nicht nachvollziehbar. Gerade beim Leicaformat (das Wort Vollformat sollte man verbannen) ist die derzeitig grassierende Freistelleritis schon bei Blende 2,8 durchaus ansehnlich. Warum also keine Objektivserie mit Anfangsblende 2,8 bzw. bei Zoomobjektiven Blende 4? Vermutlich ist Tamron da auf der richtigen Spur.
Die Leute, die das Geld bringen müssen, sind allein aufgrund ihrer Anzahl die sogenannten Edelamateure. Ich habe die Ehre, dieser Gruppe anzugehören. Unter uns gibt es erschreckend wenige Zahnärzte und Steuerberater. Für uns war es in den analogen Dekaden selbstverständlich, sich an den Spitzenmodellen zu orientieren. Wer will (und kann) das heute noch?
Die beruflich arbeitenden Fotografen, hier in Photografix naturgemäß sehr stark vertreten, haben andere Sorgen, als jeden Trend mitzumachen. Es wird mit dem Werkzeug gearbeitet, das vorhanden ist und gepflegt wird – und vielleicht, wo nötig, ergänzt.

Tom

Leicaformat? Was soll das sein? Den Begriff habe ich noch nie gehört.

Der richtige Begriff wäre Kleinbild. Der Ausdruck Vollformat hat sich aber eben etabliert.

Charlie

Leicaformat war zu analogen Zeiten der Begriff für das Format 24x36mm, das Leica erfand.

Frank Hoyer

Hm, ich fotografiere seit 1978 mit analogen Kleinbildkameras, aber den Begriff „Leicaformat“ habe ich nie zuvor gehört. Google und Wikipedia kennen das Wort ebenfalls nicht. Selbst auf der Homepage von Leica wird nur vermerkt, dass die 1914 entwickelte Ur-Leica für „35mm perforierten Kino-Rohfilm“ ausgelegt war. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass der Begriff „Leica-Format“ damals tatsächlich für einige Jahre gebräuchlich war. Möglicherweise wurde er auch in der Gegend von Wetzlar voller Stolz lange Zeit benutzt. Aber den Begriff heute als korrekte Bezeichnung für das Kleinbild vorzuschlagen, naja, das halte ich für verfehlt.

Tom

Ok danke, wusste ich nicht. Analoge Kameras hatte ich damals als Kind ?.

Dennoch ist der Begriff Kleinbild dann passender als Leicaformat.

Pendulum

Wer sich eine Nikon Z Vollformat kaufen möchte bei den Preisen der Objektive , der hat auch das Geld für eine Z6. Die Z6 ist auch eine super solide Kamera, was schlechteres darunter würde ich nicht nehmen.

Eine Z30 finde ich eher interessant, wenn dazu noch einige APS-C Objektive kommen würden.

Alfred Proksch

Es war bei Nikon schon immer so das alles etwas länger dauert. Ist nicht verwunderlich weil so viele Dinge zugekauft werden müssen.

Die japanische Regierung nimmt im Zusammenhang mit der Covit-19 Krise viel Geld in die Hand um den Konzernen die Rückkehr in die Heimat zu erleichtern. Ich habe die Hoffnung das Nikon die Gelegenheit nützt sich weniger Abhängig von externen Zulieferern zu machen.

Warum nicht gleichzeitig mit den Z Systemen ausreichend Objektive zur Verfügung stehen ist für mich ein Rätsel. Adapter finde ich da wenig hilfreich, denn die sind eine Notlösung.

Ich würde in kein System einsteigen wenn da nicht auch interessante Objektive vorrätig sind. Ich kaufe auch kein E-Mobil solange ich nicht überall innerhalb von 5 Minuten „tanken“ kann.

Thorsten

Genau, die Objektive sind bei Nikon das Problem. Man entscheidet sich ja immer für ein System und in dem sind Objektive wichtiger als die Kameras, das gilt immer noch. Adapter haben immer Nachteile, auch wenn die Hersteller etwas anderes behaupten, so auch bei Nikon Z, Stichwort: F- Objektive über Adapter, betrieben im AF-C, viel Freude ….. Wenn man sich die Objektivauswahl so ansieht und die Roadmap für die nächsten Jahre, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Arbeiten bei Nikon im Marketing nur noch Maulwürfe der Konkurrenz? Sigma hat ja kürzlich verkündet, dass keine Objektive für die Nikon Z- Reihe in der Entwicklung sind, und auch keine geplant sind. Sigma gibt auch einen Grund an: Nikon hält wie Canon und Fuji, das immer komplexer werdende Kommunikationsprotokoll zwischen Kamera und Objektiv geheim. Bei den geringen Stückzahlen, auch die erwarteten für die baldige Zukunft, würde sich eine aufwendige Analyse und Tests in der Entwicklung nicht rechnen. Sony, MFT- Allianz und L-Mount- Allianz legen die Schnitstellen offen, was die Entwicklungskosten für Fremdhersteller reduziert und die Kompatibilität und Zuverlässigkeit verbessert. Fuji hat kürzlich angekündigt, seine Politik zu ändern und in Zukunft auch die Schnittstellenprotokolle offen zu legen. Nikon schadet sich mit dieser restriktiven Politik… Weiterlesen »

Archie

Es ist natürlich vieles Spekulation, was die Features der beiden zu erwartenden Nikon-Z-Kameras angeht; aber vermutlich werden sie so sein, wie man auf allen einschlägigen Seiten lesen kann. Dann verstehe ich aber Nikons Modellpolitik nicht. Die Kameras wurden ja in Vor-Korona-Zeiten entwickelt; man kann also vermuten, dass da noch keine Panik geherrscht hat. Eine Einsteiger VF-Kameras unter der Z6: Welche Objektive soll man sich dazu kaufen? Die beiden (sicher sehr guten) 2.8 Zoom-Linsen scheiden wohl schon preislich aus. Es bleiben die beiden 4.0 Zoom-Objektive, eventuell die 1.8 Primes. Ob letzteres allerdings realistisch ist, möchte ich bezweifeln; wer sich eine „billige“ Einsteiger VF-Kamera kauft, wird vermutlich auch zu den wenigen „billigen“ Zooms greifen. Und ob Nikon da viel Geld verdienen wird? Sollte die Z5 keinen IBIS haben (irgendwie muss sie ja „einfacher sein als die Z6), gibt es keine stabilisierten Linsen. Was fehlt sind Linsen wie die drei Tamrom 2.8 -Zooms für Sony FE, die sich verkaufen wie geschnitten Brot – zu Recht, denn sie sind (nicht nur für den Preis) wirklich gut. Und was soll eine Einsteiger APS-Kamera unterhalb der Z 50? Vielleicht „passen“ die beiden vorhandenen APS-Linsen zu der, aber was soll dann die Z50? Rätsel über Rätsel!!! Nikon… Weiterlesen »

Tom

“ Es fehlt schlicht und einfach ein schlüssiges Konzept, was die Ausgestaltung der Z-Linie anbelangt. Aber das scheint man im Hause Nikon nicht zu begreifen.“ Genau das ist das Problem. Ich mag Nikon und würde es begrüßen, wenn es sie auch noch in 5-10 Jahren gibt. Aber sie haben anscheinend einfach kein Konzept. Einfach mal schnell zwei VF Kameras auf den Markt geworfen, die nicht für Profis geeignet sind, sondern eher für Einsteiger. Dazu einige Objektive, die für Profis geeignet sind, aber nicht für Einsteiger. Das passt nicht zusammen. Sie hätten die Z6 veröffentlichen sollen, dazu z.B. ein 24-105 F4 oder 24-120 F4, wie es für FX existiert oder ein 24-70 F4 und eines davon als Kitobjektiv. Dann hätten sie eine Profivariante der Z6 veröffentlichen sollen, also stärkerer Akku und zwei Speicherslots und meinetwegen mehr MP. Dazu dann z.B. das 24-70 F2.8 als Kitobjektiv. Und dann alle Objektive, die es jetzt aktuell auch gibt. 500€ für ein 50mm F1.8 geht gerade noch, wobei man die bei anderen Hersteller günstiger bekommt. Aber 800€ für ein 35mm F1.8? Ein bisschen zu abgehoben. Die FX Variante bekommt man für die Hälfte. Ein 85mm F1.8 bekommt man bei anderen Herstellern eben auch für die… Weiterlesen »

Thorsten

Sehe ich ganz genau so.
Ich wüsste auch nicht einen Grund warum jemand zu Nikon wechseln sollte. Ich denke die bringen die spiegellosen Kameras auf den Markt um zu verhindern, das immer mehr User des Spiegelreflexsystems zu anderen Herstellern wechseln, die wären dann wahrscheinlich für immer verloren, mich sind sie auch seit ein paar Jahren los, obwohl ich mit Nikon Equipment fast 25 Jahre halbprofessionell Naturfotografie betrieben habe.
Viele Spiegelreflexfotografen warten evt noch ab, denn bei „Ihrem Hersteller“ tut sich etwas, so gewinnen die Zeit.
Aber die Objektivroadmap verstehe auch ich ganz und gar nicht, die bringen zu wenig Objektive und die falschen, aus Sicht eines Naturfotografen. Und bei der APS-C Objektivauswahl und Roadmap fällt mir nun gar nichts mehr ein, schlechter kann man sie nicht aufstellen.

Christian

Für meine DX-Objektive eine Z30 ohne Adapter. Und schon ist alles gut.

Tom

Ohne Adapter? Wie willst du dann DX Objektive an einem Z Bajonett montieren?

Christian

Gar nicht.

Tom

??? Na dann kannst du auch deine DX Objektive nicht an eine Z Kamera schrauben.

joe

@Christian

ich glaube du solltest dich erst mal mit den Basics der Fototechnik beschäftigen, dann kämst du gar nicht auf so eine Idee.

Emil

Eventuell gibt es neue Idee`n ( die Hoffnung nie aufgeben gell)

vieleicht wird die 30er eine Outdoor-Kamera für den Wanderer , Radfahrer, Ruderer u.s.w mit eingebautem Kompass oder Navi. Eventuell könnte es auch zum Grillanzünden mit einem Feuererzeug daherkommen.
Für den Himalaya-Kletterer mit Notruftaste oder Pulsfrequenzmesser-Ausstattung welche den den Herzstillstand online stellt.
Ja oder!!!!wie wäre es mal mit einer gelbgrünfluoreszierendem Gehäuse?

Ich hätte echt Idee`n ( zum Glück fragt mich keiner )

joe

Wäre Nikon finanziell gesund, würde man nicht so über die Strategie von Nikon streiten, aber da Nikon angeschlagen ist und mit einem Fuss bereits im Abgrund steht sieht das natürlich anders aus. Im Nachhinein betrachtet haben sie natürlich viele Fehler begangen, aber ich denke, wenn jetzt noch ein paar vernünftige Dinge kommen und sie die fehlenden Objektive nachlegen, kann die Geschichte doch noch ein gutes Ende haben.

Archie

Das siehst du vermutlich falsch. Ich habe mich nach Erscheinen (und Kauf) der Z7 und Bekanntgabe der Objektiv-Roadmap (also Lichtjahre vor Corona) brieflich an Nikon Deutschland gewandt und meine Meinung zur neuen Z-Linie geäußert (insbes. nur ein Kartenslot und fehlende Anschlussmöglichkeit eines Hochformatauslösers, mangelhafte Auswahl an – geplanten – Objektiven). Die Anwort war – um es freundlich auszudrücken – arrogant bis ignorant: Man hätte sich bei der Planung schon was dabei gedacht; man sehe aber davon ab, das im Einzelnen zu erläutern. Das geht auch anders. ich habe kürzlich bei tamron einen Vorschlag für ein künftiges Objektiv gemacht und eine freundliche Antwort erhalten; man sei Vorschlägen aus dem Kreis der Nutzer stets aufgeschlossen. Und im Übrigen: Als Nikonianer der ersten Stunde (naja, fast) würde ich mich sehr freuen, wenn es Nikon schaffen würde.

Tom

@ Archie

Naja, deine Anfrage bei Nikon geht zu einem Supportmitarbeiter. Der hat keine Zeit und kein Wissen das zu erläutern. Solche Anfragen gehen nie an höhere Stellen weiter, weil es niemanden interessiert, was ein Einzelner schreibt.
Kleinere Unternehmen hören da öfters auf die Stimmern Einzelner, aber große Unternehmen interessiert nur die Masse.

Tamron hat dir zwar freundlicher geantwortet, aber auch da geht deine Meinung nicht weiter als zum Supportmitarbeiter. Mit viel Glück leitet er es an seinen Vorgesetzten weiter, wo es dann endet.

Diese großen Unternehmen hören v.a. auf die Meinung auserwählter Fotografen und Markenbotschafter. Der einzelne Kunde interessiert da niemanden.

Ich finde immer die Leute lustig, die auf Facebook ihre Verbesserungsvorschläge und Meinungen zu Produkten schreiben. Vom Support Mitarbeiter (oder einem Bot) kommt dann meistens eine standard Antwort „Vielen Dank für deine Meinung, wir werden das berücksichtigen“ . Der, der seine Meinung geschrieben hat, denkt dann, dass er wirklich etwas bewegt hat.

joe

@Archie

Nikon war schon vor Corana krank, Corona hat Nikons Probleme nur verstärkt. Im Übrigen muss ich Tom Recht geben – ausser man fragt dich persönlich was Du über eine Sache denkst – interessiert es keine Firma was Du, was wir, denken.

Thorsten

Die Erfahrung kann ich nach über 20 Jahren mit dem (angeblich) prof. Equipment von Nikon bestätigen. Auch als NPS User (Nikon Prof Service) waren die Mitarbeiter durch die Bank oft arrogant und ignorant bis zum Horizont.
Was ich mit denen in der Zeit erlebt habe ist unglaublich und die Qualität der Produkte hat deutlich abgenommen. Zu Analogzeiten hatten die wirklich eine sehr gute Produktqualität und guten Service, aber seit Digital sind die zuerst gegenüber Canon und später beim Übergang zu Spiegellos gegenüber Olympus, Sony, Panasonic und neuerdings auch Fuji deutlich ins Hintertreffen geraten und mussten sparen, das hat sich deutlich auf die Produktqualität ausgewirkt. Die NPS Berater haben aber jahrelang immer noch geglaubt, das sie die größten sind, das gaubten aber bald nur noch sie.
Die Innovativsten waren die außerdem noch nie, aber die Qualität stimmte früher, das hat sich grundlegend geändert.
Jetzt mit Olympus und Panasonic S1 fühle ich mich fast wie im Paradies, mit einer hervorragenden Produktqualität. Im Fall von Olympus, außerdem mit guter und kompetenter Hotline und vorbildlichem Service, wie zu Nikons besten Zeiten, die sind aber schon lange Geschichte.

Archie

Ich halte es mit dem alten Sprichwort: Steter Tropfen höhlt den Stein. Wenn es genügend Leute gibt, die Nikon zu verstehen geben, dass ihre Modellpolitik schlecht ist, kapieren sie es vielleicht. Ich denke, da bin ich nicht allein: Warum äußern sich denn so viele Fotografen auf dieser Seite, wenn sie nicht die Hoffnung hätten, es könne sich doch noch etwas zum Besseren ändern?
Was übrigens das von mir erwähnte Schreiben an Nikon (ja, so richtig auf Papier und entsprechend adressiert) angeht: Die Antwort kam von keinem Bot und auch keinem Supportmitarbeiter, sondern war von jemandem unterzeichnet, der ein Stück weiter oben sitzt (oder vielleicht saß).
Ich bin übrigens schon vor längerem umgestiegen und mit dem neuen System sehr zufrieden.

Tom

@ Archie

Also ich schreibe hier um mit anderen Leuten zu diskutieren. Das irgendein Kamerahersteller auch nur einen Blick auf diese Seite wirft, ist absolut unrealistisch. V.a. macht sich dann keiner die Arbeit auch noch Kommentare zu lesen.

Sicher, dass dein Brief von einer Person an einer höheren Stelle bearbeitet wurde? Die machen sich in der Regel nicht die Mühe. Meistens unterschreibt dann jemand und es steht „i.A.“ drunter. Auch mehrere ähnliche Meinungen interessieren die Konzerne nicht. Die verkaufen Millionen von Produkten. Da interessieren niemanden 1000 Meinungen auf Facebook oder sonst irgendwo.

Alfred Proksch

Was wirklich zählt ist wie viel eine Kapitalanlage einbringt. Es bringt mehr Geld auf Grund von Gerüchten im Zehntelesekundentakt Aktien zu handeln als die reale Wirtschaft langfristig zu unterstützen wofür Aktien früher eigentlich gedacht waren.

Welches Produkt die Aktien notierte Firma herstellt ist dem Kapitalgebern egal die Rendite muss stimmen.

Deswegen gibt es immer wieder mehr als seltsame Entscheidungen, besonders in großen Konzernen. Die „Macher“ in einem Konzern haben innovative Ideen können diese nicht gegen die „was kostet das? was bringt das?“ Abteilung durchsetzen weil die Idee erst im nächsten Jahr Gewinne generieren wird aber schon in wenigen Woche der nächste Vierteljahresbericht ansteht, da kommen Entwicklungskosten gerade ungünstig.

Da sind praktische Verbesserungsvorschläge aus der Kundenecke mit denen sich jemand beschäftigen müsste sehr ungelegen. Es interessiert auch keinen was der Kunde will, der sollen kaufen was er vorgesetzt bekommt! Sollte mich nicht wundern wenn demnächst ein Fotoapparat ohne passende Objektive auf den Markt kommt, Nikon ist schon fast so weit.

KlausW

Warum kommt eine Z30 ohne Sucher daher? Ich hoffe, dass dies ein Gerücht bleibt und die finale Kamera inkl. Sucher ist. Klar muss man irgendwo an der Ausstattung sparen. Hat ja bei der DSLR auch geklappt. Weniger Fokuspunkte, kein Klappdisplay… aber ohne Sucher? Nein Danke

Mirko

Ja das hatte ich auch gelesen das die Z30 ohne EVF kommen soll. Ich frage mich wen Nikon mit solch einer Kamera ansprechen will ? riesiges Bajonett, so gut wie keine DX Objektive….naja vielleicht gibt es einige die mit einen 70-200 lieber auf das Display schauen ? mit ausgestreckten Armen

Sabrina

Ich bin vor ein paar Jahren zu Canon gewechselt, weil ich es für aussichtslos hielt, darauf zu warten, dass Nikon in das DSLM-System einsteigt.
Jetzt macht Nikon im DSLM-System Betrieb, sollte aber eher den Blick auf modernere Technologien richten, sonst stehen sie demnächst wieder mit leeren Händen da.
Moderne Technologien dürften eher Kameras mit mehreren kleinen Sensoren und deren Kombination sein.

Im Blog Dr. Schumacher wird behauptet, dass die kleinen Smartphonesensoren heute um die 10 bis 20 Euro kosten würden, dank gigantischer Stückzahlen. Da sieht man schon, wo die Reise hingeht.

Bernhard

Es spielt eigentlich keine Rolle mehr, was Nikon auf den globalen Corona Rezessions Markt bringt.
In das unfertige Z-System werden in diesen unsicheren Zeiten zu wenige Kunden investieren, dass sich die Nikon Kamera-Sparte erholen kann.
Das hat das Management wohl auch schon verstanden und macht die Sparte zum Verkauf schlank.
700 Arbeitsplätze gleich und einige tausend (50 Mrd. Yen Einsparung für 2020 sind im GB angekündigt) werden wohl. folgen.
Z30? Z’spät!

Thorsten

Sehe ich ganz genau so. Auch in der Entwicklung soll weiter eingespart werden, obwohl dort schon seit ein paar Jahren abgebaut wird. Die haben halt den Übergang zu Spiegellos unverständlicherweise völlig verschlafen und sind stark ins Hintertreffen geraten und das in einem stark schrumpfenden Markt. Auch andere Hersteller machen im Imaging- Bereich Verluste, aber kein anderer Hersteller ist so stark vom Fotogeschäft abhängig wie Nikon, deshalb für mich noch unverständlicher, das sie es verpennt haben. Canon traue ich noch eine Aufholjagt zu, ein insgesamt viel größerer Konzern, mit vielen anderen Sparten. Panasonic und Sony sind Riesen- Konzerne, mit einem vergleichsweise geringen Imaging- Anteil, die können sich vorübergehende Verluste locker leisten und Sony macht sogar Gewinne in dem Bereich. Panasonic schlüsselt den Bereich nicht auf und veröffentlicht keine Zahlen zum Imaging- Bereich. Olympus macht auch deutliche Verluste in dem Bereich, die sind aber nur ca. halb so hoch, wie die von Nikon und der Imaging- Bereich macht nur 6% vom Gesamtumsatz des Konzern aus, oder waren es 8?- egal. bei Nikon sind es 50% ! Olympus ist Weltmarktführer bei Medizinischer Optik und in dem Bereich verdienen die sich dumm und dämlich und betonen auch immer wieder, dass der Fotobereich auch Entwicklungen… Weiterlesen »

Rabe

Richtig. Schade aber wahr. ?

Trainzspotter

Was Nikon primär braucht, ist Umsatz! Viel hilft viel! Dann können die Händler mal diese mal jene Nikon ins Sonderangebot setzen.

veit

Als langjähriger Sony User, A7 A7III, A6000, mit vielen Sony Objektiven probiere ich seit 4 Wochen die Z6 aus. Ich bin überrascht von der wesentlich besser durchdachten Bedien/Menü-Freundlichkeit. Ich bin überrascht von der besseren Bildqualität zur A7III und den brauchbaren Ergebnissen. Nebenbei teste ich seit Wochen auch verschiedene Fremdobjektive ( Leica R, Leica M, Voigtländer, CYZ, Nikon F und auch Sony FE mit TechArt Adapter) parallel an Z6 und A7III und die Z6 Bilder sind besser in Farbabstimmung und Mikrokontrast. Ich dachte nie, dass Nikon je noch für mich interessant wird, aber diesmal haben sie ziemlich viel richtig gemacht. Der Akku ist nicht so strak wie bei der A7III, aber um 20.- ein, zwei Nachbauakkus in der Tasche und ich habe kein Problem mit dem Wechseln, dauert 10Sek. Der nur eine Slot, darüber habe ich viel Nachgedacht und ehrlich gesagt bei all meinen 2 Slot Kameras, Sony, Fujis ist noch nie jemals eine Karte ausgefallen… und RAW und JPGs kommen immer auf die selbe Karte, es verlangsamt bei den heutigen schnellen Karten die Ansicht der JPGs nicht. Ein Z30 Gehäuse macht vielleicht Sinn, ein Z5 als VF m.M. nicht. Mehr Z-Objektive definitiv, die sind nämlich, was ich bisher getestet habe… Weiterlesen »

Thorsten

Die Bedienung und Menueführung ist bei Sony auch besonders schlecht, in dem Punkt war Nikon schon immer gut. Ich habe bei Sony Erfahrung mit A7, A7-II und A6000, kein Vergleich zu meinen MFT- Kameras von Panasonic und Olympus, besonders Panasonic tut sich in den Punkten hervor. Meine Vollformat Lumix S1 ist in dem Punkt sowieso die beste Kamera, die ich jemals in Händen hielt. Farben sind immer Geschmacksache, mir gefallen die Nikon- Farben gar nicht, besonders das Pflanzengrün nicht. In dem Punkt sind meine Panasonic- Kameras Spitze, nach meinem Empfinden. Und der Mikrokontrast ist abhängig vom Objektiv und der Datenaufbereitung in der Kamera, auch RAW´s sind nicht unbearbeitet. Wenn ich aber die Bilder in Lightroom optimiere, bekomme ich bei all meinen Kameras gleichwertige Ergebnisse hin, mit gleichwertigen Objektiven. Egal ob Olympus. Panasonic, Sony oder Nikon (Nikon Spiegelreflex, inzwischen komplett verkauft) Viel wichtiger als all das, ist aber die Auswahl und Qualität der Objektive, was nützt die beste Kamera, wenn es nicht die benötigten Objektive gibt? Adapterlösungen haben immer irgend welche Nachteile, spätestens beim AF-C, so auch bei Nikon. Und das ist genau der Schwachpunkt im Nikon Z- System und wird sich auch die nächsten Jahre nicht wesentlich verbessern, siehe Nikon… Weiterlesen »

Axel Fischer

Eine APSC Kamera mit großem Sucher, Bildstabilisator das habe ich mir gewünscht.Sucher endlich mit einer Auflösung von ca 5,6 MB.
Gibt es schon seit Jahren.
Ich habe die Z6 und 5 Objektive.
die würden dann auf eine Z 70
passen.
Z5 brauche ich auch nicht wer weiß was Sie da alles weglassen damit das Ding billiger wird.

Das Gehäuse rel. klein und handlich.
Für mich war die Z50 eine Reinfall auch als Zweitkamera.
Kein großer Sucher 3,6 M Kein Stabi.und zwei Objektive mit Stabi so löst man das .???
Jetzt noch weniger, ev.kein Sucher
kein Stabi usw.
Hier sitze ich jetzt mit meinen Objektiven und wollte nur eine Zweitkamera zum Wandern .
Ich verstehe die Strategie von Nikon nicht.
Ich habe es gewusst 2021 werde
ich 70 und habe immer noch nicht was ich wollte.
Die Z6 ist mir zum Wandern zu groß.
Also eine Z70 und nicht eine Z10 .
Ev.die Canon M50 mit Stabi .??
Mit freundlichen Grüßen Axel Fischer

Wolfgang K.

Zum Wandern? Kaufe Dir lieber ein hochwertiges Smartphone dafür. Wenn die Hersteller einem nur mit einer obstrusen Marketingstrategie das Geld aus der Tasche ziehen wollen, sollen sie ihren Kram einfach behalten. Basta. Mir wird es langsam egal, was aus denen wird. Und meine schönen Aufnahmen bis 60×90 sieht es auch nicht mehr an.

Thorsten

Mein Rat: MFT! Ich bin vor ca. 6 Jahren von Nikon auf MFT gewechselt und habe es nicht 1 sec. bereut. Die Bilqualität ist inzwischen mit dem Fortschritt der Sensortechnologie bis IS0 1600 gegenüber FF ebenbürtig. Verglichen mit meiner Sony A7-II und neuerdings mit meiner Lumix S1. Die nutze ich aber nur für Altglas. Olympus baut die mit Abstand besten Bildstabilisatoren des gesamten Marktes. Mit der (alten) EM1-II und dem 12-100 sind bei 100mm (also KB 200mm) 1s aus der freien Hand kein Problem und die neue EM1-III, EM1-X und EM5-III sind nochmals besser. Auch Panasonic baut hervorragende Kameras und Objektive. Mehrere Hersteller, ein System, man ist nicht einem Hersteller ausgeliefert, das gefällt mir besonders. Im Herbst 2019 wurde im Fotomagazin die Z50 mit der neuen Olympus EM5-III verglichen, die Olympus ist nicht nur besser ausgestattet und hat selbstverständlich einen sehr effektiven internen Bildstabi, sondern hat bis ISO 800 auch das geringere Rauschen und die bessere Eingangsdynamik, trotz kleinerem Sensor. Wie kommt´s? Durch den technologischen Fortschritt in der Sensortechnologie, die Pixelgröße ist nur ein Faktor in der Signalverarbeitungskette und wird immer unwichtiger, das wird auch so weiter gehen. Außerdem bekommt man bei MFT an Objektiven einfach alles was das Herz… Weiterlesen »

Sven

Volle Zustimmung. Von 18mm( Olympus) – 800mm (DG Leica) alles vorhanden, und das zu bezahlbaren Preisen. Macht Spass.

Tom

@ Sven

Bei Olympus gibt es Objektive schon ab 7mm. Es wäre schlecht, wenn es nur ab 18mm los ginge, dann hätte man nichts im WW und ultra WW Bereich.

Martin Berding

Empfehlung: Fuji x-t30 mit 2 Objektiven. Die Kamera ist leicht und hochwertig, allerdings etwas teurer als die Z50. Bei den Objektiven ist die Auswahl groß, viele sind stabilisiert. Die Kamera hat selbst keinen IBIS.