Nikon Objektive

Nikon Z6 & Z7: Neues 24-70mm f/2.8 kommt in Kürze

Besitzer der Nikon Z6 und Z7 dürfen sich freuen: Nikon wird in Kürze ein 24-70mm f/2.8 präsentieren!

Canon vs. Nikon vs. Panasonic

Es ist ein interessanter Dreikampf zwischen Canon, Nikon und Panasonic. Alle drei Hersteller sind nun in den Bereich der spiegellosen Vollformatkameras eingestiegen und alle drei müssen jetzt schnellstmöglich ein komplett neues Objektiv-Portfolio aufbauen. Denn auch wenn es selbstverständlich Adapter für ältere Objektive gibt, dann wollen doch viele Nutzer gerne auf perfekt passende Objektive zurückgreifen. Und die Hersteller wollen darüber hinaus Geld verdienen, was sie mit den teilweise enorm hohen Preisen der neuen Objektive sicherlich auch tun.

Canon gibt das Tempo vor

Canon wird vermutlich noch im Februar mindestens fünf neue Objektive für die Canon EOS R enthüllen. Darunter sollen sich auch die drei klassischen f/2.8 Zoom-Objektive befinden, also ein 24-70mm f/2.8, ein 70-200mm f/2.8 und ein 15-35mm f/2.8.

Canon drückt also mächtig aufs Gas und Nikon möchte da selbstverständlich nicht ins Hintertreffen geraten. Zwar wurde Anfang Januar bereits ein kompaktes 14-30mm f/4 Objektiv präsentiert, doch es wünschen sich eben viele Nutzer vor allem das klassische 24-70mm f/2.8.

Nikon: Neues 24-70mm f/2.8

Und dieses klassische 24-70mm f/2.8 soll tatsächlich in Kürze für die Nikon Z6 und Z7 erscheinen! Die Präsentation soll noch im Februar über die Bühne gehen und es ist die Rede von den folgenden technischen Daten (via Nikonrumors):

  • 82mm Filter (F-Mount: 82mm)
  • 17 Elemente in 15 Gruppen (F-Mount: 20 Elemente in 16 Gruppen)
  • 2 ED-Elemente und 4 asphärische Linsen (F-Mount: 2 ED-Elemente und 3 asphärische Linsen)
  • Naheinstellgrenze: 38cm (F-Mount: 38cm)
  • Gewicht: ca. 800 Gramm (F-Mount: 1.070 Gramm)

Des Weiteren will Nikon für die Z6 und Z7 im Jahr 2019 wohl noch das 58mm f/0.95, ein 24mm f/1.8, ein 85mm f/1.8 sowie ein 70-200mm f/2.8 auf den Markt bringen. Wie gesagt: Es ist ein spannender Dreikampf!

 

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

47 Kommentare

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  • Ja da haben jetzt einige Firmen den Kimono voll – schnell Objektive ankündigen, denn wenn die Kunden erst gekauft haben, ist der Zug abgefahren, dann sitzen sie im neuen System…
    ich sehe aber eher einen Vierkampf – drei gegen SONY.
    Und Canon hat von allen am meisten zu verlieren und Panasonic am meisten zu gewinnen.
    (Aber mit den Preisen – gibt es für P. zwar saftige Beträge aber eher kaum Marktanteile zu gewinnen)

    Ich finde ja ein 2.8/24-70 mm sehr langweilig. Ich habe zuletzt notgedrungen ein sehr gutes von Canon gehabt, weil das 4/24-105 mm für Personenaufnahmen einfach ein zu großer Kompromiss war.
    Das nicht einmal einer ein 2.8/35-105 mm für die Menschenfotografie berechnet (gab es schon von Tamron), Japaner denken immer fast alle in ihren Objektiv-Schubladen – als würden sie alle den gleichen Computer für die Objektivrechnungen verwenden und nur am Design etwas spielen.
    Warum ist ein 2.0/50-120 mm für VF nicht möglich? Danke an Sigma für den Mut ein 1.8/50-100 mm für Halbformat zu bauen.
    Und dann bauen wieder alle lichtstarke 85 mm – keiner traut sich ein 1.4/90iger
    und das 2.8/70-200 mm – was schon seit Anbeginn zu „spät“ beginnt und längst ein 2.8/50-200 mm sein müßte.
    Nikon war mutig mit 2.8/14-24 mm und 1.4/105 mm, 4.0/200-400 mm und 5.6/70-180 mm Micro – bitte mehr von diesem Mut!
    Unterscheidet euch doch mal endlich von allen anderen.
    gelangweilt…

    • Das ist jetzt wirklich lustig. Als ich von deinem Wunsch nach dem 2.8/35-105 gelesen habe, ist mir spontan Sigma mit seinen beiden Knallerobjektiven 18-35 und 50-100 1.8 eingefallen. Das 18-35 habe ich und es ist absolut brillant, in der Abbildungsleistung dem 35 1.4 Art ebenbürtig, und den DX-Zoomobjektiven von Nikon hoch überlegen.

      Ich denke, dass Sigma ein 2/24-70 bauen wollte, es gab damals einige Zeit ein Gerücht davon. Vermutlich haben sie es qualitativ nicht hingekriegt, diese grosse Brennweitenspanne unter einen Hut zu kriegen. Ein Indiz für diese These ist, dass kurz darauf das Sigma Art 2/24-35 erschien.

    • Ganz meiner Meinung. Es ergibt sich fast der Eindruck als wenn alle bei dem gleichen Linsenhersteller Linsen kaufen und nur noch ein Gehäuse rumbauen würden. Glaube ich natürlich nicht, aber wer weis?
      Seit ich denken kann gibt es die immer gleichen Brennweiten, öd.

      • OK, wie wäre es mit einem 90 f 2,4?
        Ich habe ein 135f2,0, Blende in den meisten Fällen leicht ab da die Schärfentiefe hier sehr gering ist. Ein 90er oder auch 100mm mit f 2,4 (hihi ) wäre kleiner, leichter, scharf und hätte sicher ein super Bokeh
        Mich würde mal interessieren wie oft der Besitzer, VF, ein 1,4er in gänzlicher Offenblende einsetzt? Bis Blende 2,8 ist doch alles OK, Blende 4 stellt allerdings wenig frei ( ohne jetzt mal die Brennweite und Abstand zu berücksichtigen )

      • Emil das kann ich dir sagen.

        Ich bin Hochzeitsfotografie und nutze überwiegend 24mm 1.4, 35mm 1.4 und 85mm 1.4

        Alle Objektive nutze ich auch fast ausschließlich zwischen 1.4 – 1.8

  • Nachdem mich Panasonic mit der S1R enttäuscht hat (für GPS ist nur Bluetooth 4.x eingebaut worden, ich müsste wegen GPS für jeden Body ((wollte mind. 2 kaufen)) ein eigenes Smartphone verwenden, hätten die Bluetooth 5 verbaut ((kann nicht per Firmware nachgeliefert werden)) hätte ich mit EINEM Smartphone mehrere Bodys mit GPS versorgen können), habe ich heute einen zweiten Body Nikon Z7 gekauft. Bei der Nikon Z habe ich wie bei der D850 eine Hardwareschnittstelle für meine Solmeta N3A. Jetzt noch das Nikon 14-30 und vielleicht das 24-70 2,8 (sofern es noch schärfer ist als jetzt schon das 24-70 S 4,0). Für Tele habe ich gerade das aktuelle 70-300 gekauft. Es ist mit FTZ Adapter einwandfrei an der Z7. Habe fast den Eindruck schärfer als mein 70-200 VR II vorher an der D850 war. Der Wettbewerb führt immerhin dazu, dass die Hersteller nun viel schneller alle angekündigten neuen Geräte ausliefern als ursprünglich angekündigt. PRIMA.

  • bin ja mal gespannt, wie Nikon künftig die APS-C Kundschaft versorgen will, wenn überhaupt noch. Mit einem überdimenionierten Z-Mount der keine wesentlichen Vorteile bringt (außer das er groß ist) brauchen sie da nicht zu kommen.
    Wenigstens haben die (Nikon) Techniker nun, was sie schon lange wollten – befürchte aber, dass die halbfertigen Z Modelle ihnen bald den Todesstoß verpassen. Nikon 1 und DL lässt grüßen, all zu oft geht so was nicht gut. Schade eigentlich.

    • Mimas,
      APS-C hat genau seine Berechtigung wie MFT. Kleinbildformat – wer es haben will oder braucht. Und das Z-Mount hat für mich einen großartigen Vorteil: endlich sind auch beim „Vollformat“ die Ränder scharf. Und halbfertig würde ich die Z-Modelle auch nicht bezeichnen. Ich würde eher sagen, ein ausgesprochen leichtes (Gewicht) und einfach zu bedienendes Paket wurde da geschnürt. In der „Profiwelt“ (was uns dies auch immer sagen will, ich verdiene auch mit Fotos mein Geld) sehe ich die Z-Modelle derzeit noch unterhalb von D500, D5 und D850. Aber wie ich oben schon schrieb, ich komme mit der Z7 und dem 24-70 S-Line auf erstklassige Ergebnisse. Meines Erachtens zählt zur Zeit noch der Fotograf hinter der Kamera. Mag sein, dies wird sich bald mit Industrie 4.0 und KI ändern.

      • Bodo,
        APS-C hat absolut eine Berechtigung, wie alle anderen Formate auch – keine Widerrede! Die Frage war ja auch, wie/ob Nikon diesen Zeig weiter bedienen will? Vielleicht mit einem F-Mount? Das kann Nikon auf dauer nicht stemmen, für eins müssen sie sich entscheiden. Und die Entscheidung ist in Form von unter hochdruck entstandenen Z Modellen gefallen, die – wie Du selbst sagst – noch unterhalb von D5, D500 und D850 stehen. Das der Z Mount gewisse Vorteile bringen könnte (Schärfe bis zum Rand z.B. was aber auch von der Linse abhängt) will ich nicht bestreiten, allerdings ist Nikon da in seinen Marketing – Lobhuldigungen ein Stückweit über das Ziel rausgeschossen. Es bedarf keinem 55mm Loch um Objektive mit f/0,95 zu bauen, die kaum ein Mensch verwendet.
        Was mich wirklich am Z Mount ärgert ist, das Nikons hervorragende DSLR Technik damit nun zum stillstand kommt und ich befürchte einfach, das Nikon es nicht verkraften wird, wenn die Z sich nicht wie geschnitten Brot verkaufen. Gut für Nikon, dass Du noch eine zweite Z7 gekauft hast, denn ich würde sehr gerne auch weiter mit Nikon spielen – allerdings lieber durch einen optischen Sucher.

    • Das sehe ich genau so, kommen mit Kameras wie D500 daher und haben kaum brauchbare Gläser dafür. Für Z-Mount kommen fast monatliche neue Objektive. Fürchte ich muss bald auch Richtung Sony wechseln, da gibt es wenigstens von Sigma ein paar gute Festbrennweiten. Sieht ja leider nicht so aus als würde von denen wenigstens noch eine 16/30/56 Kombi auch für Nikon/Canon kommen. Sehr traurig…

      • Sigma Festbrennweiten gibt es auch für Nikon. Was Nikon nicht hat, findet man bei Sigma, und erst noch zu einem guten Preis.

  • Schöne Linsen für die Z. Schade, daß die nicht an meine D750 passen. Denn dann hätte ich mir sowohl die neue Kamera als auch einige der neuen Linsen zugelegt. Da man nicht durchtauschen kann, kann ich mit dem Z-System nichts anfangen. Rohrkrepierer!

  • Es bleibt spannend. Kurz mal ein paar Anmerkungen. Das Sigma 50-100 1.8 an apsc ist vergleichbar einem 70-150 2.4. habe es an meiner alten Nikon d7100. Werde dauernd gefragt was das für geile Bilder sind. 😂
    Ich denke Nikon wird entweder apsc weiterführen oder einstellen. Ich denke vollformat ist das neue apsc. Die Preise gehen nach unten. Canon bringt eine Camera für 1300 Euro. Wer kauft da noch eine Fuji xt für das gleiche Geld. Die objektive sind verglichen nach Abbildungsleistung ähnlich teuer. Siehe nur das neue Fuji 200 mm 2.0 für 6000 Euro. Wer kauft sowas? Zudem ist der z Mount bei Nikon sehr groß, dort passt auch das digitale Mittelformat rein welches Fuji gerade verbaut. Sony wird bald einen neuen großen Mount bringen müssen. Waren halt die ersten auf dem Markt, leider Pech gehabt. Aber mit einem apsc Mount wird das nichts. Panasonic ist deshalb so teuer weil sie an Leica Lizenzen zahlen müssen. Außerdem will Leica nicht das Menschen billige Sigma Linsen kaufen und die dann an eine Leica Schrauben. Vielleicht sollte man wieder mehr analog fotografieren.
    In diesem Sinne schönes Wochenende

    • @Ralle Art
      Ich bin selbst zufriedener Besitzer einer X-T3. Fuji kaufen Leute, die ein sehr kompaktes System, mit erstklassigen Objektiven und einer tollen Haptik suchen. Verglichen mit VF zu einem fairen Preis. Woher weißt du, das die neue Canon nur 1.300€ kosten wird?

      • Woher ich das weiß? Habe ich hier auf der Seite gelesen. Qualität und Objektive sind bei Fuji sehr gut. Aber Fuji ist nicht billig wenn man die Linsen mit Sigma vergleicht. Was ist kompakt? Kommt drauf an was man sucht. Einfach mal vergleichen 35 mm f2 von Fuji mit einem 50 mm 2.8 oder weil es das nicht gibt 3.5 an vollformat. Ist genau so groß. Physik ist immer gleich. Das Fuji 16 mm 1.4 ist sehr kompakt und kostet 1000 Euro. Dafür ist es an den Rändern nicht sehr gut und man muss abblenden. Gibt dazu ein Video bei vT valuetech. Ein Nikon 24 mm 1.8 ist genau so teuer und scharf bis zum Rand. Vom Sigma ganz zu schweigen. Man muss eben wissen ob man mit dem Kompromiss leben will.

      • Ralle Art,

        ein 50 mm 2.8 für Vollformat gibt es, und zwar das Makro von Sigma. Top Leistung und superleicht. Ich habe es und nehme es oft zusammen mit dem 70-300 auf Fototouren. Da decke ich alles ab und habe erst noch ein Makro dabei!

      • „Aber Fuji ist nicht billig wenn man die Linsen mit Sigma vergleicht. “
        -Nikon ist nicht billig wenn man die Linsen mit Sigma vergleicht
        -Canon ist nicht billig wenn man die Linsen mit Sigma vergleicht
        -Sony ist nicht billig wenn man die Linsen mit Sigma vergleicht
        ….das sind ja mal wieder Neuheiten

    • Die Z-Mount ist viel zu klein für das (kleine) Mittelformat. Das war bloß Marketing, welches letzten Endes überzogen war.

      Bajonettdurchmesser…
      …Nikon Z-Mount: 55mm
      …Canon EF und R: 54mm

      Der 1mm macht ein Vollformatbajonett nicht mittelformattauglich. Der Durchmesser bei der Fuji GFX beträgt 65mm. Dies enspricht rund 40% mehr Fläche als der Z-Mount. Der Z-Mount hingegen ist flächenmäßig nur 3,7% größer als Canons EF oder R Mount. Nikon-Mittelformat war immer nur eine Forenspekulation, angefacht von den Nikon Teaser Videos auf denen nicht viel mehr erkennbar war als ein „leuchtendes“ Riesenbajonett.

      Kameraseitig würde ich sagen, hat Nikon das Ganze besser gelöst als Canon. Die Objektive sind bei Canon wiederum interessanter.

  • @Cat….. ich sehe aber eher einen Vierkampf – drei gegen SONY.

    Die Ansicht kann ich nicht teilen. Wenn überhaupt, steht Nikon jetzt gegen Panasonic und Canon in Konkurrenz​. Alle drei haben gute DSLM Kameras auf den Markt gebracht und müssen natürlich den Objektivpark schnellstens nachziehen. Keiner möchte da ins Hintertreffen geraten. 🙂

    • Wobei Sony Probleme bekommt nachdem Sigma mit Panasonic Zusammenarbeitet. Durch den kleinen Sony Mount lassen sich diese Linsen nicht richtig an den Sony Mount anschließen. Bisher hat Sigma einfach die Nikon Linsen Verlängert und den e Mount angeflanscht. Das geht in Zukunft nicht mehr. Sony wird in ein paar Jahren einen neuen Mount benötigen.

      • @ Ralle Art
        Das ist für mich völlig abwegiges Denken.
        Schon deshalb, weil Nikon und Pentax sich 30 Jahre gut gegen größeres EOS-Bajonett verteidigt haben.
        Ja, Sony hätte gleich größer bauen sollen, aber das hätte gegen ihre Firmen-Philosophie – So klein wie möglich – verstoßen.
        Die 1000 Menschen, die unbedingt ein 0,95 haben wollen, wird auch Sony irgendwie bedienen können – denn sie sind die Herren der Sensoren und auch sonst technischer Vorreiter.
        Canon und vor allem Nikon haben es jetzt nur etwas leichter bei den optischen Konstruktion.
        Alles andere ist nachgeplapperter Quatsch von Leuten ohne Erfahrung und technisches Wissen oder Werbe-Attacke vom Canon-Marketing – und eben keine Realität.
        Und Sony war so schlau das Bajonett für alle zu öffnen (Canon/Nikon/Leica nicht) und hat die Erfahrung von Zeiss abrufbar und auch Sigma, die leicht mitmischen können
        Und bisher hat Sony, auch zu meiner Überraschung, bewiesen, dass sie extrem gute Objektive bauen können: 1.4/24 – 2.8/400 – 2.8/90 – alle 2.8er Zooms und mehr. Das habe ich denen nicht mehr zu getraut.
        Und dennoch ist es super, wenn jetzt Nikon endlich auch leichter, bessere Objektive realisieren kann – solange sie DX in DSLM realisieren!

    • @Mexe

      Ja. Wo ist das was du nicht teilen kannst?
      Denn Sony gibt die Technik, die Richtung, die Objektive für VF vor – und die anderen 3 versuchen sich schnell gegenseitig in den Wettbewerb zu bringen.
      Canon hat bisher nur 2 Objektive, die für viele Nutzer wichtig und bezahlbar sind.
      Panasonic nur 1 – 24-105 mm.
      Da steht NIKON doch mit jetzt 4 Objektiven unter 1500€ nicht schlecht da. Das 2.8/24-70 mm wird wieder extrem teuer, 2500€-3000€ kann man da Rechnen und wird keine bessere Auflösung als 4/24-70 mm liefern können.
      Wichtig ist doch, dass Objektive angeboten werden wo auch preis und Leistung noch nachvollziehbar scheinen und die Bereitschaft groß ist, die auch zu kaufen.
      Das wird, vermute ich, weder bei 2.0/28-70 noch bei 1.2/50, 1.2/85, 1.4/50 Pana noch beim 4/70-200 mm Pana der Fall sein.
      Wenn man ganz ehrlich und nicht geizig zu sich, ist – wird einem klar das meistens Zooms f:4.0 und Festbrennweiten f:1.8-2.0 ja nie schlechter sind – als doppelt so lichtstarke, meistens mehr als ausreichen und man eben dann Gewicht u Volumen entscheidend spart.
      Ich finde das Zoom-Trio – das einst beim Farbdia-Film unbedingt notwendig war: 2.8 SWW, Reportage & Tele – ist heute nur noch in Ausnahmefällten notwendig.
      Und wenn ich auf Bokeh oder auf Fotografie bei sehr wenig Licht aus bin, kaufe ich sowieso bald 1.4/1.8 Festbrennweiten dazu.
      Ich gebe heute keine 2500-3000€ für ein 2.8 Zoom mehr aus und schleppe 1-1.5 Kilo. Und das sicher nicht aus Sparsamkeit, es ist meistens Unsinn oder oft sind die gewünschten Motive mit anderen Objektiven leichter und besser zu erreichen.
      Für mich sind 2.0/24-35 & 2.0/28-70 mm die heute überflüssigsten Berechnungen überhaupt – von allen Objektiven.
      Die sind nur geil, wenn ich damit Auffallen will – aber kein Foto wird damit besser – schon gar nicht gegen eine feste Brennweite.
      Wer Geld hat und sich absetzen will kann 4/12-24 mm – 1.4/24 mm – 1.4/50 mm – 1.4/105 mm – 1.8/50-100 mm oder 4.0/70-200 nutzen, (wobei ein 4.5/50-300 mm noch sehr nützlich wäre).

      • Hallo Cat, im allgemeinen gebe ich dir teilweise recht. Nur gibt für mich nicht Sony die Richtung,Technik und Objektive vor! Sie sind für mich keine Referenz. Gutes Equipment haben alle Hersteller.

      • @Mexe

        Gutes Equipment haben alle – richtig!
        Aber eben nicht sehr gutes – lange nicht so schnelles – am Limit beherrschendes – so einzigartiges wie der Alpha 9 Prozessor, Eye-AF – nicht in so kleinem Volumen.
        Vor einem Jahr habe ich auch nicht glauben wollen wie weit Sony ist – und für mich waren sie es vor der 9 und 7RIII auch nicht – jetzt gewöhne ich mich lieber an kleinere, schwächere Gehäuse und behelfe mir mit Zusatzgriff und Abspeicherung der wichtigsten Funktionen – denn Prozessor und AF sind eine Welt für sich und Technologieführend mit jahrelangem Abstand.
        Panasonic ist ein bisschen aufs Nebengleis geschildert und Fujifilm behauptet mehr als sie wirklich liefern X-T3 mit 100-400 mm liefert weniger detailscharfe Serienbilder als D500 oder Alpha, wie dann auch praktisch alle anderen. Sony tut das auch, vor allem bei der 6000er Baureihe – das ist bisher alles Spielzeug für Technikverliebte.

  • Um Sony mache ich mir keine Sorgen, um Nikon indessen schon. Die haben bisher sehr sehr gute Kameras auf den Markt gebracht mit denen Profis ihr Geld verdienen konnten.

    A gibt es nicht mehr so viele Profis, B reichen für die digitalen Medien sogar Handy Bilder, C sind die Printmedien auf gesund schrumpf Kurs, D sind die erzielbaren Bildhonorare am Tiefststand, E rückt in der Sachfotografie immer mehr das Computer generierte Bild in den Vordergrund.

    Diese Fakten sind mit ein Grund warum die Hersteller in das für Hobbyisten so interessante Spiegellose Vollformat flüchten und dabei gleichzeitig neue Bajonette ins Spiel bringen. Das wird in den nächsten Jahren für weiteren Umsatz sorgen. Wer bei diesem Spiel die Gewinner oder Verlierer sind wird sich noch heraus stellen.

    Wer in diesem Rennen das „sauberste“ System am Start hat ist der Gewinner.

    • Die Sorge um Nikon scheint am ehesten berechtigt. Nach der N1 kam ja bis heute nichts Adäquates. Ich stelle darum mal folgende Meinungen in den Raum:

      1. Wir erleben bei Canon, Nikon und Panasonic einen Paradigmenwechsel, der sich schon längere Zeit angekündigt hat: Das neue Bajonett ist exklusiv für das Vollformat gedacht und darauf ruhen auch alle Hoffnungen. Ich kann mir das große Bajonett für APS-C überhaupt nicht (mehr) vorstellen.
      2. Canon hat ein schönes (billiges) DSLM-System und somit überhaupt keine direkte Not. Nikon schon eher, wobei wir wieder bei den Sorgen sind, die es sich zu machen gilt.
      3. Betrachtet man im Vergleich die Absatzzahlen eines Herstellers wie Pentax, wird es Canon und Nikon noch sehr lange sehr gut gehen!

      In diesem Sinne: Gut Licht!

  • Ein 24-105/4,0 ist doch ein viel interessanteres Objektiv. Seit Aeonen werden wir mit dem Dreigestirn 24-70/2,8; 70-200/2,8 und 300/2,8 versorgt. Wer braucht es?
    Wo doch große Sensoren so rauscharm sein sollen. Die eine Blende mehr Lichtstärke, bringt es die wirklich? Jedenfalls werden seit Analogen Filmzeiten immer die gleichen Objektivtypen angeboten. Ob die wirklich dann auch neu gerechnet sind?
    Auf jeden Fall eine Blende weniger – weniger Gewicht, bessere Abbildungsleistung, leider heute nicht auch weniger Kohle.

  • Das Thema Objektive

    betrifft nicht nur Nikon. In den Köpfen der Kundschaft sind bestimmte „Brennweiten“ Standards fest verankert. Im Zuge der Spiegellosen Evolution (Auflagemaß) könnte die Industrie z.B. statt des 35mm ein rechnerisch besser passendes 33mm Objektiv einsetzen. Wegen der in den Köpfen eingefrästen Standards bleibt aber alles beim Alten.

    Logischer Weise ist ein eine fast fehlerfreie Optik besser als sein nicht so sorgfältig gestaltetes Pedant. Seit es in der Kamera internen Signalverarbeitung möglich ist viele Objektiv Fehler heraus zu rechnen sind zum Beispiel auch preiswerte Kit Objektive in der Bildleistung in Ordnung.

    Im modernen Vollformat werden Objektiv Fehler eher bemerkt, weil auch die Kundschaft genauer hinsieht. Die gestiegenen Anforderungen, auch an die Lichtstärke, sorgen dafür das neben dem Gewicht auch die Preise steigen.

    Nikon hat noch kein Spiegelloses APSC System. Das macht mir Sorgen.

    • in meinen Augen macht eine APS-C Kamera mit Z Bajonett auch nicht wirklich Sinn, von da her befürchte ich, dass Nikon den APS-C Markt aufgibt. Die Objektive von Nikon für das Halbformat waren bisher ohnehin eher halbherzig.

      • Bist Du Dir da sicher ? Ich meine auch für Nikon ist das DX Format das „Butter&Brot Geschäft“
        Wenn sie nun wirklich DX aufgeben müssen die Preise aber reichlich fallen um für Hobbyisten interessant zu werden 🤔

      • Mikro, kannst Du Dir einen 25x17mm Sensor hinter einem 55mm Bajonett vorstellen und wie die Objektive dafür aussehen sollen? Glaubst Du Nikon würde für APS-C das F-Bajonett weiter verwenden? Ein Laden wie Canon würde das sicher hin bekommen, Nikon hat dafür kaum Kapazitäten, sie kommen ja häufig nicht mal mit Lieferungen nach.
        Ich würde es mir wünschen, dass Nikon weiterhin APS-C macht und ggf. sogar das F-Bajonett dafür weiter verwendet, daran glauben tue ich aber nicht.

      • Mimas,
        deine Fragen kann ich nicht beantworten, es wäre aber ein bitteres Brot für die DX Format Anhänger. Manchmal kann weniger auch mehr sein, mal schauen wie Nikon sich orientieren wird. Der ewige Wettkampf um Platz 1 hat auch viel unnötigen Ballast hervorgebracht wo teilweise einfach am Markt vorbei produziert wurde.

      • Das Z Bajonett ist ein 1mm größer im Durchmesser als Canons EF oder R Bajonett. Canon APSC DSLRs sind EF-kompatibel. Warum sollte das Z für APSC zu groß sein? Wegen 1mm mehr im Durchmesser? Den Unterschied würden wahrscheinlich die wenigsten sehen.

    • Alfred,
      ich beginne mal mit zwei Auszügen von ProPhoto,

      „Die meisten Wechselobjektive eines Kamerasystems sind dahingehend optimiert, dass sie höchste Schärfe und hohe Lichtstärke bei konsistenter Farbgebung über den gesamten Einstellbereich bieten. Die hohe Abbildungsleistung steht daher als vorrangiges Ziel im Vordergrund.“

      „Seit jedoch die meisten Objektivhersteller einen bemerkenswert hohen Qualitätsstandard erreicht haben, werden in der kreativen Fotografie zunehmend auch andere Ansprüche an die Eigenschaften eines Objektivs relevant“

      Genauso sehe ich das auch, heutige Objektive sind Hightech Gläser und im Zusammenspiel mit der Kamerasoftware bilden Sie 1a Resultate.
      Nur, ich gehöre nicht zu denen die ihre Kaufentscheidung von einer DXO Bestenliste abhängig machen und sich daran ergötzen wenn ihr Objektiv die vorderen Plätze belegt. Ich möchte nun nicht gerade mit dem „schärfsten“ Objektiv von der Bestenliste ein Portrait schießen wo ich dann im Nachgang jede kleine Hautunreinheit weg retuschieren muss. Von daher gibt es Objektive die andere positive Eigenschaften haben und sich nicht mit einer Bestenliste beurteilen lassen.

      • Servus Mirko,

        wo Du recht hast hast Du recht. Nach einer privaten Porträt Sitzung mit der Freundin meiner Frau hatte ich echt viel Arbeit bei der Bildverarbeitung.

        Was zukünftig tun? Zur X-T3 besitze ich „auf Anraten“ mittlerweile einen M-42 Adapter. Da ist mir eingefallen das ich in meinem Fundus noch ein 40 Jahre altes Pentax Objektiv mit 135mm liegen habe. Sitzung noch einmal fotografiert, was soll ich sagen, scharf und trotzdem wunderbar weiche Haut! Auflösungstechnisch wahrscheinlich eine Katastrophe aber in diesem Fall genau das richtige.

        Für mich sind DXO und ähnliche eher Institutionen mit Richtungstendenz. Wer sich ein kleines Teil vom Produkt nimmt kann es zwar prüfen, was auch wichtig ist, übersieht dabei aber das Gesamtsystem welches genau so wichtig wäre.

        Das 40 Jahre alte Objektiv an einer Nikon Z, warum nicht?

      • Alfred,
        willkommen im Club der 135iger 😂
        Manchmal ist Auflösung eben nicht alles was zählt oder hängt vom Vorhaben ab, man setzt ja auch kein „weiches“ Objektiv ein um ein hochauflösendes Landschaftsfoto damit abzulichten. Die „kreativen“ Objektive bleiben da heute auf der Strecke und treibt die Preise für Altglas in die Höhe, schön das man problemlos beides verwenden kann.
        Bestes Beispiel ist hier das Meyer Görlitz 100/2.8 wo die Preise nach oben geschnallt sind und die „Neuauflage“ kostet ca. 1300€ und diejenigen die sich so ein Objektiv gezielt kaufen dürfte es letztendlich egal sein was irgendeine Testtabelle dazu sagt 📸

  • Für was braucht ihr eigentlich dauernd neue Kameras? Beim fotografieren kommt es auf den Fotografen an und wenn er digital arbeitet auf seine Fähigkeiten in Photoshop. Warum wird hier eigentlich nicht über die meistverkaufte Kamera gesprochen, die Instax von Fuji 😂😂

    • @ Ralle Art

      Sofortbild macht Spaß. Der „Knaller“ auf der Geburtstagsfete meiner Nichte waren die Schwarz-Weiß Polaroids mir meiner reaktivierten SX-70. In Nullkommanichts waren 50zig „Originale“ unter dem Volk.

      Smartphones gab es natürlich auch. Meine Nichte hat von den Smartphone Bildern Bildern 3-4 übermittelt bekommen. Bei Instagram hat eine Freundin meiner Nichte welche eingestellt. Meine Nichte hat sich daraufhin eine Fuji SQ6 für die Kinderbilder gekauft. Aussage: da habe ich immer welche in der Handtasche für die Oma dabei, außerdem sind sie nicht auf einem Speicher wo ich vielleicht zukünftig keinen Zugang mehr habe.

      Mich wundert es nicht das Fuji so viele Instax Sofortbild Kameras verkauft.

      Ralle Du hast es auf den Punkt gebracht. Wer das RAW Format benutzt und sich mit dem Photoshop (oder ähnliches) auskennt hat „gewonnen“! Im Prinzip egal welche Kamera es war.

      JPEG Fotografen müssen sich auf ihre Kamera interne Umsetzung verlassen, für die gibt es aber auch schon Filmmodi oder ähnliches.