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Nikon Z9 erhält umfangreiches Firmwareupdate mit Autofokus-Verbesserungen

Vier Jahre nach der Markteinführung spendiert Nikon seiner spiegellosen Profikamera Z9 nach wie vor große Firmwareupdates.

Motivverfolgung optimiert

Version 5.30 bringt vor allem Verbesserungen beim Autofokus sowie einige Funktionen, die zuvor bei der Z8 und Z6 III eingeführt wurden – darunter der kamerainterne Fokusbegrenzer und eine zusätzliche Live-View-Vergrößerungsstufe.

Im Mittelpunkt steht die optimierte Motivverfolgung. Laut Nikon arbeitet der Autofokus nun deutlich zuverlässiger bei schnell bewegten Motiven wie Sportlern. Die Motiverkennung, die auf Deep-Learning-Technologie basiert, ist jetzt auch in den Modi Einzelfeld, Dynamisch (S), Dynamisch (M) und Dynamisch (L) verfügbar. Zusätzlich lässt sich die Motiverkennung nun per Funktionstaste schnell ein- und ausschalten. Die Fokusbereiche der Modi Großes Messfeld (C1) und (C2) wurden erweitert und decken nun einen größeren Bildbereich ab.

Ein neuer kamerainterner Fokusbegrenzer ermöglicht es, den Fokusbereich auf bestimmte Entfernungen einzuschränken. Außerdem wurde die Option “Fokus nach Aufnahme zurücksetzen” bei “Automatisch erfassen” hinzugefügt, wobei auch Gesichtserkennung als Option zur Verfügung steht.

Die Auto-Capture-Funktion wurde ebenfalls erweitert und bietet nun eine neue AF-Standby-Position sowie Updates bei der Gesichtserkennung, “Gesicht” steht jetzt als Option bei den Typen für die Motiverkennung zur Verfügung. Damit wird die Z9 zu einer noch leistungsfähigeren Remote-Kamera für Sport- und Wildlife-Fotografie, ohne dass zusätzliche Auslöser von Drittanbietern nötig wären.

Kreative Fotografen profitieren von der neuen Flexible-Color-Funktion. Damit lassen sich eigene Farbprofile in Nikons Desktop-Software NX Studio erstellen und auf die Kamera übertragen. Parameter wie Farbton, Helligkeit und Kontrast können dabei intuitiv angepasst werden. Die Einstellungen werden direkt im Live-View angezeigt, was die Nachbearbeitung reduziert. Zusätzlich gibt es zwei neue Picture-Control-Konfigurationen: Neutral Monochrom und Tiefe Tonwerte Monochrom.

Auch Neuerungen für Filmer

Für Videofilmer bringt das Update mehrere Neuerungen. Die Z9 unterstützt jetzt USB-Streaming per UVC/UAC und kann damit ohne zusätzliche Treiber oder Software als Webcam genutzt werden. Die Kopfhörerlautstärke lässt sich nun auch während der Aufnahme im “i”-Menü anpassen. Bei aktiviertem hochauflösendem Digitalzoom zeigt die Kamera jetzt ein Fokusmessfeld über dem erkannten Motiv an. Die Spezifikationen für die unterbrechungsfreie HDMI-Ausgabe nach Aufnahmeende wurden ebenfalls überarbeitet.

Bei der Wiedergabe gibt es nun die Möglichkeit, Bilder nach Datum zu filtern sowie Videos in Schleife abzuspielen. Eine neue Option erlaubt es, die automatische Bilddrehung während der Wiedergabe zu deaktivieren.

Weitere Verbesserungen betreffen die allgemeine Bedienung: Die Direktmessung des Weißabgleichs funktioniert jetzt auch über Tethering-Software wie NX Tether. Sprachnotizen lassen sich nun mit externen Mikrofonen aufnehmen. Bei der Zoom-Funktion für Fokusmessfelder steht jetzt eine 400-Prozent-Vergrößerung zur Verfügung. Auch die Geschwindigkeit beim Wechsel zwischen Fokusmessfeldern wurde verbessert – die Kamera verlangsamt nicht mehr beim Richtungswechsel.

Im Netzwerkmenü können Nutzer nun beschreibenden Text zu FTP-Profilen hinzufügen und Datum sowie Uhrzeit mit einem NTP-Server synchronisieren. Die Master-Kamera kann nun Remote-Kameras im selben Netzwerk erkennen und eine Verbindung zu ihnen herstellen.

Das Update steht ab sofort kostenlos im Nikon Download Center bereit.

Während Nikon die Z9 weiterhin mit Updates versorgt, lässt die Nachfolgerin noch auf sich warten. Laut aktuellen Gerüchten wird die Z9 II nicht mehr 2025 erscheinen, eine Präsentation wird frühestens im zweiten Quartal 2026 erwartet.

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Peter Braczko

Der Autofokus der Nikon Z9 soll “noch besser werden?” Kann mir da kaum Steigerungen vorstellen, denn die AF-Schnelligkeit der Nikon Zf ist bereits “absolut TOP” – am Samstag noch beim Handball getestet. Leider traf mich mit “vergleichbarer Schnelligkeit” der Handball einer Spielerin. Der Ball sollte das Tornetz treffen, landete aber auf meiner Nase. Ergebnis: Brille kaputt, die Nikon Zf hat überlebt!

Alfred Proksch

Sag ich doch – die Nikon Technik ist viel besser als alles andere!

Peter Braczko

So ist es: DANKE für diese Erkenntnis…

Lehrmann Rudolf

Soll ich Lachen?

Peter Braczko

Kleine Korrektur: Soll ich lachen?

LEHRMANN RUDOLF

Wahrscheinlich nie eine Canon R1 ausprobiert!

Rolf Carl

Und, ist der Ball scharf geworden, der auf dich zugeflogen ist?

Peter Braczko

Der Ball ging daneben, leider stand ich neben dem Tor – aber ich sichte gleich noch einmal die Dateien, denn die Nikon Zf zeichnet fast immer “scharfe Bilder!”

Rolf Carl

Typischer Anfängerfehler, beim Handball neben dem Tor zu stehen. Entweder hinter den Maschen oder auf der Seite. Ja, sichte doch mal die Dateien, wenn der Ball oval ist, solltest du auf die Z8 umsteigen oder beim Fussball bleiben, da bist du auch weiter weg und hast genügend Zeit, um dem Ball noch auszuweichen.

Peter Braczko

“Beim Handball “hinter den Maschen?” Da spricht der Anfänger….. Ich stand übrigens an der Torseite, übrigens für Fotografinnen und Fotografen die “gefährlichste” Stelle!

Rolf Carl

Ich meine ja nur, hinter den Maschen wärst du in Sicherheit.

Peter Braczko

…was hinter ich davon, mich hinter der Torwartin/dem Torwart zu verstecken? Die Sicherheit ist zweitrangig, wichtig sind die Bilder!

Wolfram Wilms

wichtig sind die Bilder!

Stimmt! 👍

https://sportfotografie-mit-nikon.de/andere-sportarten-2

Rolf Carl

Naja, ich hoffe einfach, dass du jeweils genügend Ersatzbrillen dabei hast.

Ollika

Kleine Korrektur: … was hätte ich davon …
(kleine Gegenreaktion auf die Klugscheißerei von oben.)

Frank Beil

Ich stehe auch immer 2-3m neben dem Tor und das seit 20 Jahren und bin äußerst selten getroffen worden! Und ich sehe ja, wenn der Ball auf mich zufliegt! Bis jetzt konnte ich immer noch abtauchen…

Frank

Rolf, wenn der Ball oval ist, dann ist es kein Handballspiel, sondern Rugby.

Rolf Carl

😁

Peter Braczko

…oder der Fotograf hat Handball mit der 1/250s fotografiert!

Thomas Müller

Rolf, für meine Handballfotos stehe ich meistens ungefähr dort, wo die Kreislinie auf die Grundlinie trifft und zwar mit etwas Abstand zur Grundlinie. Von hier aus kann man aus der Hocke oder liegend wunderschöne “Flugfotos” der Spieler schiessen und den Torhüter kann man auch noch mit aufs Fotos kriegen. Man muss aber unbedingt “von unten” fotografieren, diese Perspektive ergibt meiner Ansicht nach die besten Fotos. Hinter dem Tor stehen und durch die Maschen des Tornetzes fotografieren kann aber auch eine interessante Perspektive sein.

Rolf Carl

Klingt gut, Thomas, rein intuitiv hätte ich auch diesen Ort gewählt. Da ist man nah am Geschehen und relativ sicher. Und gute Idee von unten zu fotografieren, das gibt sicher tolle Fotos, kann ich mir gut vorstellen, wenn die Spieler in den Kreis springen. Ich habe auch ein paar Spiele der Damen-Nati kürzlich gesehen, die sind richtig gut. Mein Bruder war übrigens ein sehr guter Handballer und hat jeweils die meisten Tore erzielt. Wenn der abgezogen hat, war der Ball drin. Einmal hat er die Latte getroffen, und von da flog der Ball über das ganze Spielfeld zum eigenen Torhüter zurück. Ich habe nur noch gestaunt, da hätte man auch hinter dem Netz genügend Abstand haben müssen. Er spielte in der 1. Liga, wurde aber von topp NLB Mannschaften umgarnt, damals Horgen und Amicitia Zürich. Ich selber war auch eine Weile im Club (Schwammendingen) dabei und habe gespielt, aber mich konnten sie nur in der 3. Liga brauchen. Weil mir der Sport aber sowieso zu rauh war, bin ich dann auf Basketball umgestiegen, das hat mir besser gefallen.

joe

Bei Nikon wird der AF besser, bei Sony und Canon ist er gut. Na, was will uns dies Geschichte sagen….

Frank

Diese Geschichte will uns sagen, daß Vorsprünge immer nur kurzzeitig sind.

joe

Die Geschichte sagt, wer zu spät kommt, bestraft das Leben. Deswegen hat Nikon jetzt 13% Marktanteil, statt 30 wie noch vor einigen Jahren…

Lehrmann Rudolf

Stimme ich Dir zu! Oder gesagt: Nikon ist auf Platz 3 weil es 4 nicht gibt…

J.Friedrich

Tut mir leid, hoffe die Schmerzen nach dem Treffer waren noch erträglich und die Kosten für die Brille sind nicht zu hoch.

Leonhard

Also ein Indianer kennt keinen Schmerz und da der Zf nichts passiert ist kann man Herzeleid ja Gott Lob ausschließen. Peter sollte sich mal eine Leica zulegen, durch eine Panzerglasvitrine geht kein Handball, da wäre er auf der sicheren Seite!

“Kosten der Brille nicht zu hoch”, also wirklich, Du hast Ideen!

Mein Eheweib ist nicht schusselig, die hat es erfunden. Der ist vor 3 Wochen die Brille aus dem Halteband gefallen und bis die das merkte war schon einer mit seinen Schwimmfüßen drauf getreten. Ein Bügel war abgebrochen, die Reparatur dauerte 2 Wochen (na ja, wohl 5 Minuten, aber Indien hin und zurück geht wohl nicht schneller) und dann kam das Kerbholz: “Einen Bügel anlöten 79€”, also gut, sind ja nur 40 Eurosen pro Woche, aber anscheinend kriegen die Kinder in Asien mehr Taschengeld als wir alle glauben, so zu vermuten.

Peter Braczko

Danke! Bin mit verschiedenen Optikern noch in Verhandlungen…..

Rolf Carl

Sehr schön, Nikon halt. Jetzt hat die Z9 wieder zur Z8 aufgeschlossen.

J.Friedrich

Wie bist Du denn insgesamt zufrieden mit Deinem neuen Equipement? Hast Dich doch sicher schon reingefuchst, in die Feinheiten erweiterter Möglichkeiten, im Vergleich zur D500? Viel Spass jedenfalls.

Rolf Carl

Sehr zufrieden, die normale Fotografie geht schon sehr gut, muss mich nur langsam wieder an VF umgewöhnen betreffend Scharfentiefe. Eine grosse Umstellung war es nicht, und jetzt kann ich dann den AF-C angehen, damit ich im März bereit bin, wenn die Vogelsaison beginnt. Und danke für den Spass, macht es jetzt schon, den IBIS konnte ich schon einige Male brauchen, ist eine tolle Sache!

J.Friedrich

👍📸👍

joe

Hört sich gut an, scheint die richtige Entscheidung gewesen zu sein

Rolf Carl

Ja, eindeutig. Ich habe auch schon einige Bilder mit ISO 1600 gemacht, da ist sie eindeutig besser als die D500. Es ist kein sichtbares Rauschen vorhanden. Bin gespannt, wie hoch ich gehen kann.

Gerd

Nikon ist das neue Sony – innovativ, stark und guter Preis. Ich weiß schon, wo ich nach Sony wechseln werde.

Turmfalke

Also mich freut es das Nikon wieder aufgeschlossen hat an die andren Kamerahersteller. Und mit der Nikon Z9 und Z8 muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken. Mit dem sehr schwierigen und verspäteten Einstieg in die spiegellose Generation der Kameras hat sich Nikon schwergetan, das hätte auch schiefgehen können, man nehme nur das große Beispiel im Handymarkt, wo Nokia mal der absolute Leader war, und dann den Anschluss verpasst hatte an die Smartphone-Technologie, glaube fast jeder hatte dazumal ein Nokia Handy. Weil sie auch sehr robust waren. Sowas kann sehr schnell gehen, wäre schade gewesen, wenn Nikon neben Leica als die zwei ältesten Kamerahersteller den Anschluss verpasst hätte. Nikon hat zur Spiegelreflextechnologie sehr viel beigetragen und auch Meilensteine gesetzt. Freut mich für alle Nikon Z9 Besitzer, die noch eine Firmware mehr bekommen. 🙂

Peter Braczko

Guter Kommentar. Nur zur Erklärung – keine “Besserwisserei!” Der älteste japanische Kamerahersteller ist Konishiroku, besser bekannt als Konica, gegründet 1873. Leitz (mit Leica) ist übrigens nicht der älteste deutsche Kamerahersteller, sie brachten auch nicht die erste Kleinbildkamera (für den sogenannten Kinefilm) heraus (das hatten sie jahrzehntelang behauptet), da waren drei andere Produzenten deutlich schneller! Aber – und das ist auch mir wichtig – die Leica ist die erste ERFOLGREICHE Kleinbildkamera! Sehr lange (neben der Rolleiflex) auch im Pressebereich weit verbreitet, dann kam Nikon mit der Nikon F: Schneller (durch Motoranschluss), deutlich ausbaufähiger mit sehr gut abgestimmten Zubehör, vielseitiges Objektivprogramm vom Superweitwinkel bis zum 1200-mm-Ferntele, dazu “Spezialisten” wie Shift, Spiegel-Tele, Fischaugen, Micro, Medical usw., dazu sehr zuverlässig….hatte ich das hier noch nicht verbreitet?

Turmfalke

Danke für die Korrektur, vielleicht habe ich es auch missverstanden, und es ist so formuliert, dass Nikon und Leica in der Serienherstellung für Kameras mit zu den ältesten gehören.

Peter Braczko

Können wir uns einigen auf die “ältesten KLEINBILDKAMERAS in der Serienherstellung?” Nikon startete mit dem Bau von Kleinbildkameras und den dazu passenden Nikkor-Objektiven erst NACH dem Zweiten Weltkrieg! Die erste japanische Kleinbildkamera, die eine höhere Stückzahl erreichte, kam von Canon. Diese erste “KWANON” oder “Hansa-Canon” zeigte ab 1935 bereits beachtliche Details, sie verzichtete (wie bei bei den sogenannten Schraub-Leicas) auf die umständliche Schrauberei beim Objektivwechsel und erhielt, entworfen von Nikon-Ingenieuren, ein “schnelles” Kamerabajonett. Die Objektive für die Vorkriegs-Canon-Kameras stammten übrigens von Nikon.

Turmfalke

Gerne, kein Problem. 🙂 Wo war Sony? 😉 Kleiner Scherz, denn konnte ich mir natürlich verkneifen.

Peter Braczko

Ja, da existieren viele Artikel. Die Leica war jedenfalls NICHT die ERSTE!

Peter Braczko

Wieso Scherz? Ist doch OK! Nikon (die Abkürzung für Nippon Kogaku K. K.) gründete sich 1917 als “Tochter” des Mitsubishi-Konzerns. Sony dagegen startete 1946 in der schweren Nachkriegszeit, hielt sich mit Produkten in der Fotobranche noch zurück, aber 1981 gab es der ersten “digitalen Paukenschlag”, denn die Sony-Ingenieure entwickelten eine der ersten “ernstzunehmenden Digitalkameras”, die SONY-MAVICA (mit Floppy-Disc). Die bisher Kameras auf Filmbasis produzierenden Firmen (vor allem die ost- und westdeutsche Kameraindustrie) waren entsetzt!! Und? Digital setzte sich durch! 1981 übernahm Sony den Firmenverbund “Konica-Minolta”, die Jahre vorher kooperierten! Dadurch entstand der zweitgrößte Kamerahersteller der Welt (nach Canon)! Weitere Fragen? Sehr gerne!

Mirko

1981 übernahm Sony den Firmenverbund “Konica-Minolta”, die Jahre vorher kooperierten!”

Das wird ja immer schlimmer 😂

J.Friedrich

Da musste ich tatsächlich auch bisserl schmunzeln – ich habe da gefühlt einen Gap von einem Vierteljahrhundert – vielleicht hat Peter sich da unglücklich ausgedrückt, wegen der “Kooperation” …

Ollika

Hab ich auch gerade gedacht.
Aber Artikel aus dem Netz hier ins Forum einzukopieren ist scheinbar nicht ganz ohne. Auf jeden Fall kommt so der Peter, zumindest für einige von uns, als echter Fachmann, ganz ohne „Besserwisserei”, rüber. 😉

Peter Braczko

Gestern Abend erhielt ich eine Mail mit der Frage, welche digitale Spiegelreflexkamera Sony nach der Übernahme der Entwicklungsabteilung von “Konica-Minolta” auf den Markt brachte? Antwort: Es war die Sony Alpha 100, eigentlich die direkte Nachfolgerin der Konica-Minolta Dynax 5D mit dem Minolta Objektivanschluss. Erste größere Publikumsvorstellung auf der photokina 2006 in Köln. Erste Pressevorstellung im April 2006….

tomk

Sorry muss dir in einem Punkt widersprechen. Die Sony Mavica würde ich jetzt nicht als ernstzunehmende Digitalkamera bezeichnen. Wir hatten sie und ja ich spielte damit aber mehr nicht. Die Auflösung war mit 640×480 mehr als bescheiden. Alleine die Auslöseverzögerung war ein Witz. Die ersten im professionellen Sinn ernstzunehmende Digitalkameras mit denen ich arbeitete waren die Kodak DCS die kosteten ein vermögen. 1998 hat ich bei einer Präsentation eine in der Hand und wir durften damit einige Fotos machen. Ab Anfang 2002 hatten wir eine DCS 760 in Verwendung. Kurz darauf kamen um einen Bruchteil der Kosten Nikon, Canon und viele mehr mit DSLR auf den Markt.

Peter Braczko

Das stimmt, aber ich kann mich noch gut erinnern. Ein Fotohändler lieh mir diese relativ einfache Floppy-Mavica für einen sehr wichtigen Termin, der noch aktuell in die Zeitung musste – und das funktionierte sogar – aber zur Sicherheit nahm ich noch eine “Nikon-Filmkamera” mit. Für ein dreispaltiges Foto reichte die Sony…. Einige Redaktionen wollten dann sehr schnell auf “digital” umsteigen, als Vorreiter erwies sich der Springer-Verlag in Hamburg, die kauften für ihre Fotografinnen und Fotografen sofort die digitalen Reflexkameras. Dann rief ich einen Pressekollegen in Düsseldorf an, wir trafen uns in einem Parkhaus in der Düsseldorfer Innenstadt. Er brachte diese sehr hoch aufgebaute Nikon mit. Auffällig das digitale Unterteil. Es müsste die Kodak DCS 460 auf Basis der Nikon F90 gewesen sein. Sehr gut dabei, die “Digitale” akzeptierte alle Nikkor-Objektive. Für mich aber noch zu teuer: Sie kostete damals 65.000 DM! Wir schossen einige Bilder von der Innenstadt, die Qualität nicht berauschend, aber verwendbar. Dann fragte ich noch: “Was macht ihr jetzt mit eurem Fotolabor?” Die schnelle Antwort: “Alles schon entsorgt, schnell weg mit diesem Zeug!”

Mirko

Für jemanden der alles ziemlich genau nimmt ist es eine Falschaussage. Zu dieser Zeit war weit und breit von Namen Nikon nichts zu sehen, es waren die Ingenieure von Nippon Kogaku 

chris XX

… Nikon nicht. Die haben erst nach WW II mit der Camerahestellung angefangen.

Peter Braczko

So hatte ich es hier auch um 18:27 Uhr deutlich beschrieben! Ich spendiere gerne eine Lesebrille……

chris XX

… hab ich schon … aber deine Beiträge enthalten immer das gleiche, deshalb les ich die nicht mehr …

Leonhard

Donnerwetter, liebe Leute, was muss man hier wieder lesen? Erst mal, hoffe unserem Peter ist außer der Brille nichts passiert, Brille und Zf kann man ersetzen, unser Peter ist einzigartig! Trotzdem mal eine Info an den Profi: Egal was die Welt sehen will, um den dritten Advent stellt man sich nicht neben ein Handballtor, wäre die Bombe in der Familienplanung eingeschlagen, dann hätte es am heiligen Abend nur Kartoffelsalat gegeben und Mutti hätte aufs Würstchen verzichten müssen, schöne Bescherung. Nikon wird dem Technikführer immer hinterher hinken, so ein lächerliches Update bringt da gar nichts! Die A1II bekommt jetzt ein Gigaupdate, da wurde sogar der MF verbessert, man kann zwar noch manuell fokussieren, aber die KI merkt, wenn der Fokus daneben liegt. Nach 2 Fehlaufnahmen gibt es 3 Freispiele und wenn so ein “Experte” nach noch mal den Fokus verkackt gibt es eine große Serie, sensationelle Logik, wer eh nicht fotografieren kann soll sich eben anders beschäftigen. Na gut, es ist nicht alles Gold was glänzt und nicht alles Scheiße was stinkt, aber sind wir doch mal ehrlich: Angenommen, das Eheweib will mir eine Freude machen (der war gut) und legt mir eine A7V unter den Weihnachtsbaum. Liebe Ritter der Schwafelrunde,… Weiterlesen »

Leonhard

Hallo Kameraden, meinereiner bräuchte mal Rat von einem, der Ahnung hat! Also, meinereiner will auf das Kalenderblatt im nächsten Jahr bei dem Kalender für die Seite Produktfotografie, eben weil ich den Matthias nicht leiden kann. Nun dachte ich, rufst mal bei den Salzburger Festspielen an, die können Dir da weiterhelfen, das nette Fräulein war ja auch noch goldig und sagte, Moment, ich verbinde. Dann hatte meinereiner den Herrn Internisten am Laberknochen, dem habe ich mein Problem wie folgt geschildert: “Hochgelobter Herr Internist, meinereiner möchte bei Photografix.de den Preis bei Produktfotografie gewinnen, weil ich den Matthias nicht leiden kann und wenn meinereiner einen nicht leiden kann, dann spielt Geld keine Rolex! Nun möchte ich eine Hochzeitstorte fotografieren, hab mir extra die neue Sony A7V mit 16DR bestellt, denn wenn von der Torte nur 15 Stück drauf wären sieht dies ja angefressen aus, denkt sich meinereiner. Nun zwei Fragen an Eure künstlerische Unverfrorenheit (wenn meinereiner was will kann er höflich sein, aber hallo): Falls es eine Beamtenhochzeit ist braucht meinereiner dann 2 Sony, wenn die 32 Stück aus der Torte schneiden wollen oder reicht eine Doppelvernichtung hat ihr weltberühmtes Spielhaus in der Reservisten-Kammer einen kunsthistorischen Hintergrund und wenn ja, verleihen Sie selbigen… Weiterlesen »

Allgäuer

👍 Einfach köstlich (die Torte!), der Tag wäre schon mal gerettet. Danke 😂

Leonhard

Freut meinereiner, wenn Dein Tag gerettet ist lieber Allgäuer, meinereiner ist versaut, kann gerade von vorne anfangen, zwei Gründe: Die Sony A7V kann man für Produktfotografie den Hasen geben, durch diesen unglaublichen dynamischen Raufbold, oder wie der Quatsch da wieder heiß, sieht man sogar in der schwarzen Creme, dass der Drecksack von Konditor mit der Schokolade gespart hat, da kann man nicht gewinnen.Habe gerade einen Drohanruf vom Ort-Mao einer politischen Partei bekommen, bei denen wollte meinereiner auf die Liste fürs Stadtparlament, der erklärte mir, dass man sich mit Kultur nur die Chance auf einen gescheiten Listenplatz versaut, liegt an denen ihrer Denkweise, welche auf den ewigen Helmut, Ziehvater einer missratenen Tochter zurück geht: Damals besuchte der eine Spielstätte, eben weil die quasi als Grabbeigabe jeden musikalischen Hintergrund mit dem Ururur-Ahnen zu Grabe getragen hatten, kam dort an die Kasse und sprach: “Ich möchte die bestellten Karten abholen!” Die Kassiererin fragte: “Für Tristan und Isolde?” worauf der schimpfte: “Nö, für Helmut und Hannelore!”Was hatte meinereiner eine Arbeit, bis ich dem versichert habe, dass ich nicht im Traum drann denke, meine politische Karriere wegen zu viel Feinsinn zu gefährden (irgendeiner muss ja die Idee ins Parlament tragen, unsere Straße neu zu machen),… Weiterlesen »

Leonhard

So ein Mist!

Da macht man eine schöne Tabelle, korrigiert nur noch ein Zeichen, bumms ist die ganze Formatierung am A….., bin nun ich zu blöd oder der Server?

Rolf Carl

Achtung, hier spricht die KI: “Ja, 14 Blendenstufen reichen für 16 Stück Torte, stellen sie dahinter einfach noch 2 Leuchten hin.” 😁

Leonhard

Wie nun, 2 Leuchten hinstellen?

Will die KI damit ausdrücken, 16 Blendenstufen wären nur für Unterbelichtete?

Leonhard

Also der Herr Rolf sagt ja immer, in der Schweiz sei alles besser, also zumindest scheint in Deutschland die KI besser zu sein, egal wo die nun wieder hergestellt wird!

Meinereiner hat die Frage gestellt, “ob man 16 Blendenstufen sehen kann”, die Antwort war genital:

KI: “Fotografie gehört zur Bildenden Kunst! Auch Einbildung ist eine Bildung und wenn Du 16 DR sehen willst hör auf, guten Rotwein zu saufen, greif zum Karottensaft, oder hast Du schon mal einen Hasen mit einer Brille gesehen”?

Alles klar, bevor ich mir Karottensaft runter würge bleibt meinereiner bei 14 Stufen, so schön kann so was gar nicht sein!

Rolf Carl

Habe die Schweizer KI gefragt, ob man 16 Blendenstufen sehen kann.

KI: Hör auf, guten Rotwein zu saufen, sondern nimm den billigsten, den du kriegen kannst. Dann siehst du alles doppelt und hast nachher mindestens 32 Blendenstufen.

Rolf Carl

Genau, richtig spekuliert!

Leonhard

Da hat Deine Schweizer KI anscheinend genau den Nagel auf den Kopf getroffen, lieber Rolf!

Billiger Rotwein und 16 DR Kameras scheinen die gleichen Käuferschichten anzusprechen. Gibt ja Rotwein-Kunden, die kaufen Produkte, wo es den meisten Allohol für das wenigste Geld gibt, die sind dann meistens aufgespritzt, irgendwo muss der ganze Alkohol, der aus den Alkoholfreien kommt ja hin, zumal Leute ja keinen Braunen mehr saufen wollen, zumal in Massen.

Ergo Dröhnung in die Suppe, noch eine Prise Schießpulver, nach irgendwas muss die Brühe ja schmecken, rein in die Feldflasche und die 16 Stufenknipse um den Hals, ab in die Natur, man muss nicht nur die Schöpfung sehen, man muss auch deren Dynamikumfang auskosten.

Guter Rat an Dich: Bleib bei Deiner wundervollen Z8, geniese am Abend einen wunderbaren Rotwein, natürlich richtig belüftet und lass anderen dieses “die Sinne erweiternde Erlebnis”1

Denn diese Kunden haben einen Vorteil gegenüber Deinereiner: Da die sich passend zur Kamera und zum Rotwein die Unterhosen beim KIK kaufen kann es denen nicht passieren, dass sie sich wegen dem Geschmacksverstärker in der roten Brühe aus versehen ein Loch in eine 50€-Unterhose furzen, da kann wenig passieren.

Rolf Carl

Du sprichst da etwas Wichtiges an, Leonhard. Vielleicht sollte man den potenziellen Käufern die A7 V mit einer Kiste Chât. la Pfütz schmackhaft machen, dann verkauft Sony sicher ein paar davon. Man muss nur auf den positiven Effekt auf den Dynamikumfang aufmerksam machen, dann klappt das sicher. Das scheint ja zur Zeit das absolut Wichtigste zu sein bei einer Kamera. Aber du hast recht, ich lehne mich einfach zurück mit meiner Z8 und fotografiere einfach stattdessen dynamische Motive. Den passenden Wein dazu habe ich schon ins Festtagsregal gelegt, meine letzte Flasche 86er Mouton Rothschild, Dynamikumfang gemäss Parker 100 Punkte. Passt doch super zu meiner Z8 😊

Leonhard

Ja, sehr schön, gönn Dir was, der 86er sollte auch bald den Gaumen erfreuen, erst klassische Rotweine halten zwar lange auf der Flasche, aber 100 Jahre, wie einige sagen eher nicht, also werden durch den Alkohol zwar nicht schlecht, wurden aber durch die Lagerung auch nicht wirklich besser. Beim Weißwein ist es ja noch gravierender, man kann sie noch trinken, muss aber nicht sein. Hat meinereiner mal hier einer unserer Winzer hinter die Fichte geführt, der lies mich eine Suppe kosten und fragte, welcher Jahrgang dies wohl sein könnte. Habe mich dann verschätzt, dachte es wäre ein 1921er, da ich von denen einige probiert hatte, war aber ein 1911er, knapp daneben ist auch vorbei. Bei der Weinverkosterei arbeiten wir ja wie KI auch, man kann einen Jahrgang erst dann wirklich schmecken, wenn in der Datenbank Vergleichsweine hinterlegt sind, war bei dem Wein nicht der Fall, daher gekniffen gewesen. Fand im Jahre 2011 statt, die Brühe war also 100 Jahre alt, natürlich ein Riesling. Wir machen am heiligen Abend Durcheinandersalat, einen Kartoffelsalat mit Tafelspitzstücken, weswegen es Mittags Gemüsesuppe gibt, dazu ein Coca Cola light, Jahrgang 2025, die Kleinen packen ihre Geschenke aus, die Oma fotografiert und um 8 Uhr verschwinden alle… Weiterlesen »

Rolf Carl

100 Jahre würde ich so einen Wein auch nicht lagern, da besteht immer das Risiko, dass er nicht mehr gut trinkbar ist. Ausserdem müssen die Weine dann alle ca. 25 Jahre neu verkorkt und mit dem gleichen Wein nachgefüllt werden. Das bieten aber nur die besten Bordeaux-Weingüter an und es werden nur Originalkisten angenommen, also keine Einzelflaschen. Aber 35 bis 40 Jahre sind kein Problem, da hatte ich schon mehrere. Spitzenbordeaux aus sehr guten Jahrgängen brauchen etwa 15 bis 25 Jahre, um das Tannin abzubauen und die erste Trinkreife zu erreichen. Danach halten sie sich oft noch 10 bis 20 Jahre auf diesem Niveau. Der Mouton ist besonders tanninreich und braucht oft länger als andere, und der 86er ist ein Monument, einer der besten aller Zeiten, jetzt ist er auf dem Höhepunkt. Auch Spitzen-Süssweine sind übrigens fast unsterblich, darunter der Château d’ Yquem, auch ein Bordeaux (Sauternes). Aber auch die deutschen Trockenbeerenauslesen gehören dazu. Ich hatte mal das Vergnügen, dass mir Robert Weil einen Schluck seines Spitzensüssweins einschenkte, der war absolut fantastisch! Da reden wir aber von weit über 1000 Euro pro halbe Flasche. Der Riesling ist ein Sonderfall, Spitzenweine können grossartig altern, aber sie entwickeln nach spätestens etwa 4… Weiterlesen »

Leonhard

Über Preise beim Wein lässt sich noch schlechter diskutieren wie über Kamerapreise. Letztendlich muss der Kunde alles bezahlen, wer auch sonst. Am Deutlichsten wird dies bei einem Eiswein, welches Problem hat ein Weil, welches ein Kollege auf der falschen Rheinseite nicht hat? Genau, unser Sch….klima, welches eines der Besten in Deutschland ist, Eiswein darf erst bei -7 Grad geerntet werden, um mindestens die Qualität einer BA zu garantieren. Nun hat aber Weil das Problem, dass er bei 5 Jahren in der Regel mit einem Eiswein und 4 mal Totalausfall rechnen muss, den Ausfall muss ja auch einer bezahlen, wer wird dies wohl sein? Auf der falschen Rheinseite sagen die schon teilweise “es wird ein wenig frisch” im Oktober und haben Eiszapfen am Schnurrbart, die machen in einigen Ecken dann 4 Eisweine und wenn überhaupt einen Ausfall. Hauptproduzent ist hier heute Kanada, heute Badehose, morgen Eisprinzessin. Bei Rebsorten ist es nicht so einfach, wenn man es doppelt nimmt, ohne jetzt wieder zu “Leonharden” alleine ein Blick ins Kafter nebenan, dort forschen Buben und Mädels an Rebsorten, beim Riesling ist es schon wichtig, wo Du den pflanzen willst und wie dann die Unterlage für diese Reben optimiert wurde, Thema Steillage und flacher… Weiterlesen »

Leonhard

Bei Wein und Kameras kann man übrigens schön sehen, dass es letztendlich alles Produkte sind, was wer bauen kann ist gar nicht so die Frage, was wer verkaufen kann die erheblich wichtigere. Ein aus einer großen rheingauer Weindynastie stammender Nachkomme (nicht der hellste Stern am Abendhimmel) sagte einmal einer in einer Weinprobe mit wichtigen Kunden: “Wein machen kann jeder, man muss ihn auch verkaufen können”! Genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Machen könnte wahrscheinlich jeder alles, aber jeder macht eben das, was er dann auch verkaufen kann. Diese Dynastie kam einmal aus dem Massenweingeschäft unter einem Winzer (der Publizistik studiert hatte) wechselte man dann in “Edelsegment”, ein anderer war hier mal der Geheimtipp schlecht hin, dann ist sein Betrieb so gewachsen, dass er heute Massenmarktprodukte herstellt, da es für seine Rebfläche für den Rheingau nicht genug “Schicki-Micki” Kundschaft gibt. Speziell mein Heimatstädtchen kämpft heute mit der Tatsache, hier haben über Generationen Winzer Brühe hergestellt, in den Kneipen verkauft, gingen dem Zecher beim Furzen die Bienen nach war der Wein ein guter, wurde viel geerntet gab es viel gutes Geld, die Einkünfte bestimmten die Qualität und nicht irgendwelche Qualitätskriterien. Um einen Vergleich zu den Knipsen zu bringen nehmen wir mal… Weiterlesen »

Wankelmuth

Vielleicht solltet ihr beiden mal die Korken in den Flaschen lassen bevor ihr euch hier äußert 😉

Leonhard

Versteht meinereiner jetzt nicht? Jeder sieht, dass ich vollgesoffen bin aber keiner sieht, dass ich Durst hatte!

Und gleiches Recht für alle! Wieso denn, wenn es um Wein geht hier nicht mehr äußern? Hier gibt es ja auch welche, die sollten besser den Objektivdeckel auf der Kamera lassen, bevor sie uns Weisheiten verkünden, welche man dann nur besoffen ertragen kann, obwohl, geht ja um Kameras, wenn auch nicht um Datenblätter!

Rolf Carl

Nur noch kurz: Wenn der Standort für Eiswein nicht geeignet ist, macht man halt einfach normalen Süsswein. Wenn sich im Herbst Sonne und Nebel abwechseln, hat man noch die Chance, dass sich ein Edelpilz (Botrytis cinerea) über die Trauben legt und für eine zusätzliche Geschmacksnote sorgt. Die Sauternes sind auch deshalb so berühmt, weil das dort regelmässig der Fall ist. Der Preis für Süssweine ist auch deshalb so hoch, weil massiv weniger geerntet wird. Bei einem roten Spitzenwein ergibt das etwa 4 dl Wein pro Rebstock, beim berühmtesten Süsswein der Welt, dem Château d’Yquem, hingegen nur etwa 1 dl. Zum Vergleich: Bei einem normalen Qualitätswein sind es etwa 1 bis 1.5 l.

Leonhard

Tja Rolf, Botrytis ist Segen und Fluch zugleich, kommt noch drauf an, wann sich der Edelpilz bildet, zu früh eher ein Schadpilz, auf welcher Rebsorte und vor allem darf es dann nicht mehr regnen, sonst holt die Ernte der Teufel. Dieser Pilz macht kleine Löcher in die Fruchtschale, das Wasser verdunstet und dadurch steigt das Konzentrat in der Restflüssigkeit! Außerdem hat der Pilz einen Stoffaustausch mit der Beere, will heißen, er ernährt sich aus der Beere und sch…… dort rein, was einen Geschmack im Wein hervorruft, Botrytis Ton genannt Rheingauer Spitzenweine, z.B. 1975 und 1976 zeigen den Unterschied, der 1975er ohne, der 1976er durch die Bank mit diesem Ton. Bei Süßweinen kommt noch das fatale Spiel mit der Säure hinzu, auch hier muss man wissen, wann die Sonne des Spätherbstes noch verbessert und wann die Säure zu knapp wird, zumal man ja auch in etwa einschätzen muss, wieviel Säure man noch beim Ausbau des Weines verliert und und und …….. , beim Eiswein ist meinereiner “Herr der Menge” je länger ich die Trauben presse, desto mehr Wasser wird flüssig, bei 125 Rindviechern muss ich aufhören, sonst war es mit BA essig und die Mühe für den A….. llerwertesten. Aber egal,… Weiterlesen »

Rolf Carl

Gute Zusammenfassung, wie es funktioniert. 1975/76 waren zwei Superjahre. Ich hatte den 76er Chât. d’Yquem, getrunken mit etwa 35 Jahren auf dem Buckel. Obwohl ich noch weitere Jahrgänge dieses Weines mit teils höheren Bewertungen hatte, hat mir dieser Jahrgang am besten gefallen, an Vielschichtigkeit kaum zu übertreffen.

mplusm

Tja, solche Firmwareupdates erwartet man eigentlich auch von Fuji und co. Aber da geht ebne leider nix. Einfach verkaufen ist bei diesen Firmen angesagt.

Ich

Einfach verkaufen ist bei diesen Firmen angesagt.”

Jein. Wenn du mit einer aktuellen Fuji keine guten Fotos machen kannst, dann solltest du dir ein anderes Hobby suchen, also ja verkaufen wäre dann wohl der erste Schritt. Aber nein, es liegt nicht an der Kamera.

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