Nikon lässt sich allem Anschein nach noch eine Weile Zeit mit der neuen Z9 II. Dafür befindet sich ein neues 70-200mm f/2.8 Zoom in der Entwicklung.
Bei Canon spricht derzeit alles über die neue EOS R6 Mark III, bei Sony fiebert man dem baldigen Launch der A7 V entgegen – und bei Nikon? Da hallt natürlich noch die Präsentation der spannenden Nikon ZR nach, doch der eine oder andere Fotograf hat sicherlich abgespeichert, dass Ende 2025 die Vorstellung der neuen Nikon Z9 II anstehen könnte. Zumindest hatten das Gerüchte vor einigen Monaten angedeutet.
Keine Nikon Z9 II im Jahr 2025
Eine Präsentation Ende 2025 hätte grundsätzlich auch ins Bild gepasst, schließlich stehen im Februar 2026 die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo an. Doch jetzt berichtet die normalerweise zuverlässige Webseite Nikonrumors, dass die Nikon Z9 II nicht mehr im Jahr 2025 präsentiert werden wird.
Eine Vorstellung im Januar 2026 und eine Auslieferung der ersten Modelle vor den Olympischen Winterspielen wäre rein theoretisch zwar möglich, ist derzeit aber extrem unwahrscheinlich. Nikonrumors vermutet vielmehr, dass die Präsentation des neuen Vollformat-Flaggschiffs ins nächste Geschäftsjahr von Nikon rutschen könnte. Dieses beginnt am 1. April 2026.
Das ist für manche vielleicht eine schlechte Nachricht, bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass Nikon noch etwas mehr Zeit in die Entwicklung der Z9 II fließen lassen kann. Anders ausgedrückt: Die Kamera wird dadurch vielleicht (noch) besser.
Nikon Z 70-200mm f/2.8 Mark II geplant
Parallel arbeitet Nikon natürlich auch an neuen Z-Objektiven. Eines dieser neuen Z-Objektive soll wohl das Nikkor Z 70-200mm f/2.8 Mark II werden, das das im Jahr 2020 vorgestellte Z 70-200mm f/2.8 VR S ersetzen soll. Im August 2025 hat Nikon bereits die zweite Generation des 24-70mmf /2.8 II präsentiert, es ist dementsprechend keine große Überraschung, dass der Hersteller bald auch die anderen Objektive der “Holy Trinity” auf den neusten Stand bringen möchte.


Besser wenn Nikon eine ausgereifte Z9II auf den Markt bringt und keine Bananenkamera wie die Z9, die schlussendlich durch zig Firmwareupdates beim Kunden gereift ist. Die gelben Bananen passen ja zwar zur Nikon Hausfarbe.
Ich hatte mir damals kurz nach der Veröffentlichung eine Z9 gekauft, wie du auf “Bananen” Kamera kommst erschließt sich mir wirklich nicht. Die Z9 hat von Anfang an einen sehr guten Job gemacht, Nikon hat die Z9 vor allem erweitert durch neue Firmware Updates, eine Service Politik, die bei weitem nicht alle Hersteller anbieten.
Manche müssen einfach immer (sinnlos) stänkern. 😉
Nein, hat sie nicht. Ich kenne einen Tier- und Nikonreferenzfotografen, der mit allen Modellen schon fotografiert hat. Er hatte die Z9 auch von Anfang an, und er war mit der AF-C-Leistung überhaupt nicht zufrieden, die hatte gegenüber der D6 keinen Stich. Erst nach ein paar Updates, auch auf Grund der Rückmeldungen der Referenzfotografen, hat sich der AF-C auf ein brauchbares Niveau verbessert.
Ein Kollege der die Wahrheit spricht… Die Geschichtserkennung ist ein Witz. Und die Blitzsynchronzeit 1/200 s auch. Hoffentlich reagiert Nikon und es kommt eine TOP Z9 II.
Ich “liebe”solche Diletanten…mit GESCHICHTSERKENNUNG
hatt meine L…. auch Probleme
Ich kann die Kritik absolut nicht nachvollziehen, vielleicht hatte ich einfach Glück ^^ Nutze die Z9 (neben D850, Z8 und Z6iii) seit Jahren und hatte nie Probleme…mit HSS geht auch deutlich mehr als 1/200 sek.
So Schlau bin ich auch und HSS oder FP Modus von Nikon nutzte ich auch. Nur dass da enorm Leistung verloren geht soll man beachten! Und ein Hensel Studioblitz kann mit HSS nichts anfangen…
… ´ne Gesichtserkennung hab ich im Kopf … den rest sollte der AF erledigen …
Man braucht auch keinen AF, kaufe eine Alte: Zenit, Exakta Varex oder Practika auf dem Flohmarkt und mache gute Bilder damit. Aber man bezahlt 5200 Euro für eine Z9 und merkt wie weit Canon mit der R5 II und R1 voraus ist…. Da hat Nikon Nacharbeit zu leisten, und Recht viel! Elektronischen Sucher mit 3,69 Mio Auflösung beim TOP Model ist auch eine Lachnummer!
Du hast ein bisschen recht mit dem beim Kunden gereift. Wenn ihr so viel fotografieren würdet wie posten, wärt ihr bessere Fotografen!
🙂
You made my day. 😉
You made my day!
Die Nikon Kameras haben ja nur eine Schwäche im Vergleich mit Canon und Sony, dass Precapture nur im JPEG Format funktioniert, beim Rest und den Objektiven sind sie inzwischen mindestens auf Augenhöhe mit den beiden Marktführern.
Die Objektive sind “Made by Tamron”
Es sind nur drei Objektive, die von Tamron stammen.
Ouh, da zeigt jemand dass er Ahnung hat.
Genau;-)
Precapture nur im JPEG ist aber schon ein ziemlicher Dealbreaker für Wildlifefotografen.
Das sah ich zuerst auch so… inzwischen komme ich mit den sogenannten „Einschränkungen“ prima zurecht… aus heutiger Sicht würde ich formulieren wollen, dass ich diese Möglichkeit überbewertete… die letzten Monate: 10-12 Bilder die Sekunde… und alles war so, wie gewünscht. Viel schwerer ist es, die Tiere in ihrer natürlichen nicht gestellten Umgebung einzufangen… den Rest macht – überspitzt formuliert- die Kamera von alleine…
Wer nicht in der Lage ist erstklassige Fotos aus JPEG zu entwickeln, sollte sein Hobby Wildlife vielleicht besser aufgeben…
Ich habe die Z9 und sie liefert seit dem ersten Tag, auch in Pre-Capture.
Offenbar hast du keine Ahnung, welchen Qualitätsvorteil ein 12 Bit RAW Bild gegenüber 8 Bit JPGs hat.
Gerade bei Wildlife sind die Lichtverhältnisse oft unberechenbar.
Übrigens sind es 14bit!
Aber bin da ganz bei dir, hätte, wenn ich PreCapture nutzen würde, auch gerne RAW damit man mehr aus den Bildern holen kann.
Hast Recht, 14 Bit. Leider habe ich derzeit nur die Wahl zwischen technisch besseren NEF (RAW) Bildern und Precapture, die einen besseren Moment einfangen können. Hätte auch gerne beides gleichzeitig.
Leider sind auch 14 Bit bei Hochkontrastaufnahmen, wie z.B. Alaskas dunkelfarbigen Bären im Gegenlicht noch nicht wirklich ausreichend. Oder den schwarzen Lippenbären im Gegenlicht in Zentralindien.
Verstehe nicht, warum nicht 16 Bit geliefert werden können. Das wäre mal ein echter Fortschritt.
16bit sind halt wieder mehr Daten.
Außerdem denke ich, bin nicht 100% sicher, die Bittiefe ist eher bzgl. der Farben zu sehen und nicht unbedingt zum Dynamikumfang zu rechnen.
Glaube nicht das man beim gleichen Sensor mit 16 statt 14 bit einen besseren Dynamikumfang bekommt sondern einfach feinere Farbabstufungen.
Von dem her wären hier die 16 bit auch kein Vorteil wenn es um großen Dynamikumfang in der Szene geht.
16 Bit sind 2 Byte je Farbe und Pixel. 1 Byte ist die kleinste Speichereinheit auf einem Speichermedium.
So gesehen denke ich, kann bei 14 anstelle 16 Bit Farbtiefe kaum Speicherplatz gespart werden.
Der Sensor muss bei neuen Generationen entsprechend gebaut werden.
Also die unterschiedliche Anzahl an Farbabstufungen zwischen 14 und 16 bit musst du mit 2 hoch 14/16 rechnen. Das ist ein unterschied von ca. 16000 zu 64000.
Das muss alles gespeichert werden, das macht schon einen enormen unterscied.
Nicht umsonst schalten z.B. die A1 Modelle bei den hochsten Bildraten auf 12bit um, um die schnelle Bildrate überhaupt zu ermöglichen.
Jedes Wort Unfug… Bitte mal Bit und Byte googlen.
Das musst du näher erklären.
Auch wenn ich noch nicht in Alaska versucht habe Bären zu fotografieren, vermute ich mal, dass diese sich im Regelfall doch deutlich langsamer und weniger erratisch sich bewegen als ein kleiner Vogel, so dass kein Pre-Capture zwingend benötigt wird. Und vermutlich wird man da auch selten bei ISO 100 fotografieren können, so dass man auch nicht von einem 16-bit Format profitieren könnte. Und eine größere Full-Well-Kapazität inkl. dem 16-bit AD Wandler, ist auch deutlich langsamer – nicht umsonst haben Micro 4/3 Sensoren z.B. nur einen 12-bit Wandler und sind so schnell oder in dem anderem Extrem sind die Mittelformat-Sensoren mit ihren 16-bit langsamer. Für Spezialbereiche, wie der Astro-Photographie werden auch Vollformat-Sensoren teilweise mit 16-bit Wandlern ausgestattet – der FF 61MP IMX455 von Sony wird zum Beispiel in vielen solcher spezialisierten Kameras verwendet, doch dann wird ein Bild alle 0,3s ausgelesen.
Bei Wildlife und Brennweiten ab 600mm wird man wohl selten mit ISO 100 fotografieren können. Insbesondere bei den Lichtverhältnissen nahe dem Polarkreis, da gibt es nicht nur Sonnenschein. Auch wenn ein Bär nicht so schnell reagiert wie ein Vogel, aber er kann seine Richtung sehr plötzlich ändern.
Wenn er nach langer Beobachtung doch nach einem Lachs schnappt oder sich plötzlich aufrichtet. Dann ist Precapture wichtig. Und wenn dann erst Bärenkinder spielen, ändert sich die Szene laufend. Oder wenn ein Buckelwal unvermittelt aus dem Wasser springt.
Wie gesagt, nicht diskutieren, sondern tun. Ohne diese Erfahrung kann man das sich wohl schwer vorstellen.
Moin,
Polarkreis, Bären, Lachse, Buckelwal… ich wäre so gerne einmal dabei! Meine Welt: Löffler, Schweinswale, Robben, Seeadler, Falken… mein Horizont ist wesentlich begrenzter. 100 Seemeilen um meinen Wohnort herum… das ist unsere Entscheidung und entspricht unseren Realitäten. Sind die Anforderungen vergleichbar? Ich weiß es nicht… aber schön ist es auch.
Zufällig habe ich gerade gestern eine Live-Reportage von einem der weltbesten Naturfotografen und Filmemacher Alaskas gesehen: Florian Schulz. Er fotografiert mit Nikon, hat also kein Pre-Capture RAW. Viel wichtiger ist die Intuition des Fotografen, der mit der Kamera am Anschlag darauf wartet, dass etwas geschieht. Bären machen zwar schon schnelle Bewegungen, wenn sie z.B. Lachse fangen, aber sie starten eher gemächlich. Man hat also genügend Zeit den richtigen Zeitpunkt abzuwarten und dann auszulösen. Bei Florian Schulz klappt das jedenfalls einwandfrei. Er hat auch aus dem Wasser springende Buckelwale gefilmt und fotografiert. Der Vorgang startet sehr langsam (die wiegen über 3 Tonnen!), man hat einige Sekunden Zeit, bis es dann richtig spannend wird. Da braucht es ganz sicher kein Pre-Capture. Für einen Anfänger, der das Verhalten der Tiere noch nicht so gut kennt, kann diese Funktion aber ein Vorteil sein.
Mit Intuition kannst du Recht haben. Auch viel Erfahrung. Wenn ich nicht nur 18 Tage in Alaska gewesen wäre, sondern länger – wie z.B. ein BBC-Team – ergibt sich Erfahrung und Intuition mit der Zeit. Und ich hätte viele Versuche frei. Gezeigt werden ja nur jene Aufnahmen, die gelungen sind. Ist etwas anderes, wenn ich dort so gut wie zu Hause bin.
Wenn ich nur 4 Stunden auf dem Walbeobachtungsboot bin, gibt es nur wenige Chancen. Und da muss dann alles passen. Der Wal springt, da hast du nur 1 Sekunde, ihn zu entdecken, anzuvisieren. Mist – wieder steht ein anderer Fotograf im Weg – warum habe ich das Boot nicht für mich allein gemietet – usw.
Mit dem letzten Satz hast du Recht. Anfänger bedeutet für mich in diesem Fall nicht Fotoanfänger, sondern keine Erfahrung mit Walen.
Ja, genau, jedes Tier ist wieder anders, und man muss Erfahrung sammeln. Meistens sind nicht die ersten Bilder die besten, je mehr Gelegenheiten man hat, umso besser. Florian Schulz ist übrigens Deutscher, lebt aber schon mehrere Jahre mit seiner Familie in den USA und ist jedes Jahr mehrere Monate in Alaska am Fotografieren. Er kennt das Verhalten der Tiere natürlich unterdessen sehr gut. Aber auch er erlebt immer wieder Überraschungen. So wurde, während die Familie auf einer Kanutour war, ihr Zeltlager trotz Elektrozaun von Bären verwüstet, worauf sie dann den Ort verlassen mussten.
Gestern habe ich mehrere Sequenzen von springenden Buckelwalen gesehen. Die Vorlaufzeit bis zum Sprung war aber jedes Mal mehrere Sekunden. Die Masse muss ja erst mal in Bewegung kommen, deshalb sieht man schon dem Wasser an, dass es dann gleich losgeht. Da muss man einfach die Kamera am Auge haben und bereit sein, dann klappt das. Aber wenn man natürlich noch einen Platz suchen muss, weil andere Fotografen im Weg sind, wird das nichts, da hast du recht.
Jein. Natürlich machen die Bären teilweise eine schnelle Bewegung, aber sie reagieren nur auf die Lachse, die bedingt langsam die Strömung herauf springen. Dafür braucht man kein Pre-Capture. Mit einer gewissen Beschäftigung für das Thema und einer gesunden Beobachtungsbegabung klappt das einwandfrei.
Auch bei den diversen Walen und arktischen Delphinen. Da braucht man einfach Zeit und ein Vielzahl an Versuchen, da die Tiere immer da aus dem Wasser kommen, wo man sie nicht vermutet. Da hilft mir auch Pre-Capture nicht, wenn ich an der falschen Stelle gucke. Vermuten, Luftblasen interpretieren, Hoffen, Wasserbewegungen schauen, Intuition und Glück. Das sind die Zutaten für solche Aufnahmen.
Wenn Du mit einem Sigma/Tamron mit 6,3/150-600mm fotografierst, wirst Du mit ISO 100 in der Tat nicht hinkommen. Mit einem 4,0er schon. Im schlimmeren Fall bist Du bei ISO 400. So what. OK, bei Blende 6,3 bist Du eher bei ISO 1600. Einen Tod muss man sterben.
Aber die Bären reagieren auf die Lachse, die Lachse springen aus dem Wasser. Das passiert alles in Zeitlupe. Wofür brauchst Du da Pre-Capture?
Dazu kommt, dass Schwarzbären sehr selten auf Lachsjagd sind. Das machen eher die Grizzlies. Besonders im Katmai NP, was Du wahrscheinlich ansprichst. Da ist die Belichtung doch eher selten ein Problem, da Grizzlies heller sind und nicht im extremen Gegensatz zur hellen Gischt.
Schwieriger in Katmai ist es einen optimalen Fotospot an den Brooks Falls zu bekommen, da die besten Plätze immer von den zahlungskräftigen “Profis” belegt sind.
Ich war 2008 und 2009 in Alaska und habe da auch Schwarzbären und Grizzlies fotografiert. Damals noch nicht in RAW, sondern JPG out of Cam mit EOS 40D und 50D. War absolut kein Problem, auch wenn RAW sicherlich bessere Ergebnisse geliefert hätte.
Pre-Capture gab es damals noch gar nicht und das braucht man auch bei Bären nicht, wenn man deren Verhalten ein wenig kennt und einzuschätzen weiss.
Seit 2008 haben sich die – zumindest auch meine – Qualitätsanforderungen an Bildmaterial massiv erhöht.
Precapture ermöglicht prinzipiell keine besseren Ergebnisse, sondern erhöht die Chancen deutlich. Es kommt eben auf die Situation an. Gute Bilder gab es auch schon in der Zeit mit Filmmaterial und ohne Autofokus. Aber die Technik verhilft uns zu Aufnahmen, die früher kaum zu erreichen waren.
Ich sehe gerne Tierfilme im Fernsehen. Und da zeigt sich, dass die sensationellen Aufnahmen tendenziell in den letzten 5 Jahren gemacht wurden.
Die ganze Diskussion verlässt aber Stück für Stück das Thema – Nikon Z9II und Z 2.8/70-200II.
Hi Erich, da gebe ich Dir in allen Punkten recht!
Meine Qualitätsanforderungen haben sich auch massiv erhöht. Allein schon durch den Wechsel von “JPG ooC” auf Raw usw.
Auch Pre-Capture ist nicht das Allheilmittel. Ich nutze es selten, aber bewusst. Und dann macht es den Unterschied aus, da die Reaktionszeit und die Verzögerungszeit der Kamera nie ausgeglichen, bzw. vorhergesagt werden kann.
Ich schon. Kenne keinen VF Sensor mit 16bit A/D Wandler.
Ja, leider. Das wäre ein Technologiesprung.
Diese 2 zusätzlichen Bit bedeuten 2 Blendenstufen mehr Belichtungsspielraum – Dynamik.
Offenbar hast Du keine Ahnung, welche Ergebnisse moderne JPEG-Engines liefern. Klar hat man mit RAW-Dateien noch bessere Bearbeitungsmöglichkeiten. Ich wette aber, wenn Du Fuji RAW-Dateien und JPEG-Dateien out of cam auf einem Monitor angezeigt bekommst, kannst Du nicht erkennen, ob es sich um Fuji JPEG oder RAW handelt.
Naja, ich zum Beispiel erlebe es jede Woche welche Ergebnisse JPG-Engines liefern und wie sie den RAWs hinterherhängen, wenn ich schnell ein paar Bilder auf das Handy überspiele (JPG) und später die RAWs bearbeite.
Ich kann mir schwer vorstellen, dass das bei Fuji sooo komplett anders ist, es sei denn die RAWs sind entsprechend schlecht, was ich auch nicht glaube. 😉
Du hast aber schon gelesen und verstanden von was ich schrieb 😉?
Ja? Was willst Du?
Du schriebst, dass Fuji RAW Dateien und JPEG-Dateien out of cam auf einem Monitor nicht unterscheidbar sind.
Da ein unentwickeltes RAW flau, meistens nicht scharf und ohne viel Kontrast ist, würde das nicht für die JPG-Engine von Fuji sprechen, wenn die das so 1:1 entwickeln.
Umso mehr wäre eine RAW-Entwicklung wichtig, aber darauf willst Du mit Sicherheit nicht hinaus.
Ein JPG ooC ist eine vorgegebene Bildentwicklung des Kameraherstellers (ich lasse LUTs, Rezepte und Bildstile mal außer acht). Meine RAW Bildentwicklung wäre die Umsetzung meiner persönlichen Ideen/Sichtweisen. Im Vergleich zu analog ist es vielleicht die Abgabe des belichteten Film bei Quelle Foto (JPG) im Vergleich zum Fachlabor (RAW-Entwicklung).
Aber auch hier haben alle Regeln eine Ausnahme: Nimm meine Fotos in der aktuellen Bildergalerie. Die sind alle (bis auf den Secretary Bird) JPG ooC. Und ich würde mich schwertun, die in der Bildentwicklung zu verbessern, weil die Lichtbedingung einfach toll und perfekt waren.
Aber das hast Du selten und dann ist JPG ooC einfach überfordert. Und das ist bei Fuji nicht anders, als bei allen anderen.
RAW wurde nicht erfunden, um out of cam verwendet zu werden.
Moderne JPEG-Engines haben per Definitionen auch nur 8 Bit.
Für die Ergebnisse ist nicht alleine die Bit-Zahl entscheidend, sehr grossen Einfluss hat die herstellerspezische Engine, welche die Daten verarbeitet. Genau hier gibt es zwischen den Herstellern erkennbare Unterschiede. Wer richtig belichtet, kann bei Fuji JPEGS bereits mit out of cam Fotos sehr gute Ergebnisse erzielen und sich umfangreiche Bearbeitungen ersparen. RAW liefert nicht unbedingt bessere Qualität im Sinne einer besseren BQ, RAW liefert vor allem grössere Nachbearbeitungsreserven. Solche Nachbearbeitungen stellen aber letztendlich eine Manipulation des aufgenommenen Fotos dar. Wenn ich umfangreich nachbearbeiten muss weiss ich, dass ich entweder nicht optimal fotografiert habe oder aus dem Foto mehr mache, als das Motiv eigentlich hergegeben hatte.
Ein JPEG entsteht aus den Sensordaten durch Anwendung von Algorithmen. Diese wurden von einem Programmierer geschrieben, der die konkrete Situation zum Aufnahmezeitpunkt nicht kennt. Entsprechend kann nur ein durchschnittliches Ergebnis entstehen.
Ein RAW entsteht aus den Sensordaten ohne Umformungen. Diese Arbeit wird bei der Nachbearbeitung durch den Fotografen erledigt. Er allein weiß, wie die Situation beim Aufnahmezeitpunkt war, wie er sie erlebte, was er durch das Bild erreichen möchte. So kann er gezielt eingreifen, um ein außergewöhnliches Ergebnis zu erzielen.
In der analogen Zeit war das einerseits eine (billige) automatische Belichtung auf das Papier durch einen Automaten, andererseits eine (teurere) Fachausarbeitung. Es wurden da oft Fotopapiere verschiedener Gradation verwendet.
In der Realität sind die Lichtunterschiede oft so hoch, dass sie nicht verlustfrei abgebildet werden können. RAW hat so hohe Belichtungsreserven, dass in den Lichtern noch Zeichnung möglich ist und gleichzeitig die Tiefen noch Details aufweisen können.
Die Argumentation gegen RAW erlebe ich vorzugsweise durch Leute, die von Nachbearbeitung keine Ahnung haben und sie somit schlecht reden wollen. Was ist wohl Weißpunkt, Schwarzpunkt, Kontrast, Farbtemperatur?
Erich, liest Du eigentlich was ich schreibe oder springst Du nur auf das Stichwort “JPEG” an? An welcher Stelle habe ich “gegen RAW argumentiert”? Ich selbst fotografiere in RAW, oft speichere ich aber RAW UND JPEG ab. Das mache ich jedenfalls bei Fuji, bei Nikon aber selten bis gar nicht, da die Nikon JPEGs meiner Erfahrung nach qualitätiv deutlich schlechter sind. Hast Du jemals mit Fuji JPEG fotografiert, gegebenenfalls auch bearbeitet? Die Argumentation gegen Fuji JPEG erlebe ich vorzugsweise durch Leute, die sie aus eigener Erfahrung gar nicht kennen.
Lies einfach meinen Post nochmals durch, dann wirst Du feststellen, dass ich kaum etwas anderes geschrieben habe, als was Du meinst mich nun belehren zu müssen.
Und ja, Deinen Versuch mich darzustellen, als ob ich keine Ahnung habe, kannste stecken lassen. Ich bearbeite Fotos bereits so lange digital nach, wie es Bildbearbeitungsprogramme gibt.
Sag mal, Thomas, war es damals eigentlich Cat, der geschrieben hatte:
“Fotografen, die wissen, was sie tun fotografieren gleich in JPEG, weil sie eben vorher schon sehen, was hinterher rauskommt!”?
Schade, dass unser Katzenvieh hier nicht mehr schreibt, von dem konnte man was lernen, jedenfalls falls man seine Texte gegriffen hatte!
Leonhard, ich weiss nicht ob das Zitat von Cat stammt, jedenfalls erinnere ich mich, dass er/sie zumindest eine ähnliche Meinung vertreten hatte, wie sie aus dem Zitat hervorgeht, ohne dabei RAW abzulehnen. Cat war jedenfalls auch ein Verfechter von modernen Dateiformaten, wie HEIC und JPEG-XL, die komprimieren aber mehr Informationen als JPEGs enthalten, und vergleichsweise kleine Dateien erzeugen. Ich finde es auch sehr schade, dass Cat hier nicht mehr schreibt, vom ihm/ihr habe ich so einiges gelernt.
Cat hat sich zu MFPhoto umgetauft. Da stimmt so viel zusammen, dass es kein Zufall sein kann: Hat MF und die Z9, schreibt praktisch nur, wenn es um Telefotografie geht, schreibt genau gleich wie Cat, fotografiert ausschliesslich JPG, was für Tierfotografen sehr ungewöhnlich ist, also alles genau wie Cat. Zudem ist Cat von einem Tag auf den anderen verschwunden und nachher hat MFPhoto geschrieben. Ich wusste sofort, dass das ein und derselbe ist.
Rolf, ich weiss nicht so recht. CAT hat oftmals längere Texte geschrieben, die voll waren von Fachwissen und Erfahrungswerten aus seiner Praxis. Bei MFPhoto kann ich mich nicht daran erinnern jemals soetwas gelesen zu haben. Der Schreibstil scheint mir auch ein anderer zu sein.
Thomas, ich kann mich auch irren, aber es wäre wirklich ein sehr komischer Zufall, dass Cat verschwindet und ein paar Tage später ein MFPhoto auftaucht mit denselben Hauptkameras, der auch auf JPG schwört. Ich kenne keinen einzigen, der das bei Tieren auch macht. Cat wurde ja Aufgrund seiner Kommentare immer öfters aggressiv angegangen, deshalb ist meine Vermutung, dass er sich ein neues Pseudonym zugelegt hat und jetzt vielleicht etwas zurückhaltender schreibt. Aber inhaltlich kommt mir das ziemlich bekannt vor. Kann mich natürlich auch komplett irren.
Sorry Rolf, da ist meinereiner anderer Meinung. Da liegt für meine Auffassung beim Fachwissen etwa der Unterschied wie Bundesliga und Kreisklasse vor. Cat konnte mit 100carat schon diskutieren, der Rest hier (inklusive meinereiner) können uns ja von selbigem nur belehren lassen, genau wie Meinungsaustausch mit Conny zum Thema Technik so aussieht, dass man mit seiner Meinung ankommt und mit Conny´s Meinung weggeht, jedenfalls solange, wie man überhaupt nachvollziehen kann, was Conny schreibt. Meinereiner schreibt ja auch zu Fotos, allerdings mache ich keine Fotos im eigentlichen Sinne, ich mache Bilder. Fotos sind da das Rohmaterial. Schicke Dir mal ein Bild, welches ich gemacht habe, damit Du weißt, was ich meine. Muss einem nicht gefallen, kann, muss aber nicht. Bei Bildern erübrigt sich aber eben auch jede Diskussion zum Thema “richtig oder falsch gemacht”, weil jeder seinen Pinsel nutzt wie er meint. Genau deshalb verwende ich auch nur RAW, das Eheweib hingegen RAW plus JPEG, wenn man bei einer Veranstaltung ein Paar hundert Bilder schießt und dann nicht die, die in JPEG bereits gut bis sehr gut sind direkt nutzt, den hat Mutti wohl mit dem Klammerbeutel gepudert, da zumindest bei den “normalen Fotos” die KI schön weiß, was schön ist. Wenn… Weiterlesen »
Ich gehöre ja auch zu denen, die mit Cat oft diskutiert haben, und öfters waren wir auch derselben Meinung. Aber jetzt auch die Sprüche gegen RAW und für JPG von MFPhoto; das sind die gleichen, die Cat jeweils gebracht hat. Zufälle gibt es ja, aber wenn einer verschwindet und kurz darauf ein anderer auftaucht, der das gleiche Material bevorzugt und die gleichen Ansichten hat, werde ich schon hellhörig und glaube nicht mehr an einen Zufall. Zudem fotografieren die besseren Tierfotografen zu sicher 99% im RAW-Format, ich persönlich kenne keinen einzigen, der JPG fotografiert, und ich kenne ziemlich viele (über 100).
Naja, Du schreibst oben, dass man ein JPG ooC nicht von einem RAW (bei Fuji) unterscheiden kann.
Und das ist einfach falsch, weil ein JPG nach irgendeinem 08/15 Algorithmus entwickelt wird, während man bei einem RAW nicht nur viel mehr rausholen kann, sondern auch seine persönliche Note geben kann.
Klar kann man auch ein (Fuji) JPG bearbeiten, aber das hat ja extreme Einschränkungen. Da reissen die Farbverläufe ab, die Kontraste…, ach ich will gar nicht weiter drauf eingehen.
Siehste, Du schreibst ja selbst “während man bei einem RAW nicht nur viel mehr rausholen kann, sondern auch seine persönliche Note geben kann”, RAW hat also vor allem seine Vorteile, wenn man das Foto nachträglich bearbeiten möchte, entweder weil der Fotograf nicht sauber gearbeitet hat, die Lichtverhältnisse sehr extrem waren oder weil man das Foto abweichend von der Realität “verfälschen” möchte (manche nennen das “persönliche Note” 😁). Die Unterschiede zwischen RAW und JPEG jeweils ooC sieht man auf einem nicht allzu grossen Monitor und ohne Pixelbeeping kaum bis gar nicht. Im Gegenteil, JPEGs sind fast immer – jeweils bei Fuji und erst recht bei Anwendung einiger Filmsimulationen – farbenfroher und gefälliger. RAW hat seine Berechtigung und auch Vorteile, aber vor allem in den Möglichkeiten der Nachbearbeitung. Wobei gängige Nachbearbeitungsschritte auch bei JPEGs möglich sind, nur nicht in dem Umfang wie bei RAW. Aber beispielsweise das Hochziehen von Tiefen oder das generellse Aufhellen funktioniert in gewissem Umfang auch bei JPEGs.
“manche nennen das “persönliche Note”
Richtig lieber Thomas, zu denen gehört z.B. meinereiner!
Wenn ich ein Foto mache will ich gar kein Foto, ist in etwa so, wie wenn ein Maler mit einem Stift die Grundkonturen vorzeichnet, auf die dann das Bild gemalt werden soll.
Schicke Rolf mein “Dornmöschenschloss der Pinguine”, unser Kloster hier mit einer weiteren Belichtung eines Rebstockhaufens. Sieht dann im Prinzip so aus wie eine Aufnahme eines Oberexperten, im Gegensatz zu selbigem aber eben voll beabsichtigt. Kann man als “verfälschtes Foto” sehen, ich sehe es gar nicht als Foto.
Weiß aber, was Du meinst! Diese Stümpereien einiger Superknipser, die eine Aufnahme in trübem Licht machen und dann einen verschissenen kackblauen Himmel reinballern, es lebe der Kontrast, auch wenn es gar nicht passt.
Thomas, da muss ich jetzt noch etwas hinzufügen: Wenn man ein RAW korrekt belichtet, verzichtet man auf eine bessere Bildqualität, denn den grösstmöglichen Dynamikumfang und die meisten Details hat man, wenn man das RAW so hell belichtet, dass die Lichter gerade nicht ausfressen, das nennt man ETTR. Dadurch sind die RAWs dann unbearbeitet ziemlich flau und farblos. Somit hat ein korrekt belichtetes JPG (und auch RAW) keine Chance im Vergleich. Wobei ich auch sagen muss, dass der Qualitätsunterschied zwischen JPG und RAW bei Fuji gegenüber allen anderen am geringsten ist. JPG-Shooter sollten deshalb Fuji wählen.
Upps… habe soeben gesehen, dass Daniel_S das schon geschrieben hat.
Hi Thomas, natürlich kann man ein Foto in RAW mit einer “persönlichen Note” auch verfälschen. Das ist aber nicht das, was ich gemeint habe. Mir geht es darum ein RAW zu entwickeln, damit es die Szene, die Situation, das Erlebte bestmöglich und am schönsten wiedergibt. Ich würde niemals einen Himmel austauschen oder z.B. Stromkabel aus dem Bild entfernen. Andersrum unterstellst Du quasi, dass ein JPG das Aufgenommene immer so darstellt, wie es tatsächlich war. Und das ist definitiv falsch. Ich habe schon zahlreiche, wenn nicht sogar zahllose JPGs gesehen, die das Tatsächliche sehr falsch abgebildet haben. Du schreibst ja selbst, dass die Anwendung einiger Filmsimulationen – farbenfroher und gefälliger sind. Wenn ein Fotograf nicht sauber gearbeitet hast, ist auch das JPG unsauber. Bei einem RAW hat er eine zweite Chance, bei einem JPG nur sehr eingeschränkt. Ich weiss, dass Du selbst i.d.R. in RAW fotografierst, das hast Du unten ja auch noch einmal geschrieben. Aber umso mehr überrascht mich dein Post vom 10.11.2025, 23:13 Uhr, da er einfach unglücklich formuliert oder unvollständig ist. Ein unbearbeitetes RAW ist normalerweise flau, wenig brillant und muss geschärft werden. Ein JPG wurde ich der Kamera von irgendeinem Algorithmus bearbeitet. Es wurde geschärft, entrauscht usw.… Weiterlesen »
Thomas, “wer richtig belichtet” ist blablabla. Oft sind die Kontraste im Bild so groß und die Lichtverhältnisse so unglücklich, das JPG ooC das einfach nicht hinbekommt. Und dafür ist das RAW einfach besser, um das anzupassen.
Natürlich kann ich dann die Schatten absaufen und die Lichter (den Himmel ausfressen) lassen, aber ist das dann auch so, wie es das Auge sieht. Das Auge erkennt mehr als 9-10 Lichtwerte eines JPGs.
Diafilme hat man früher eher knapper belichtet, Negativfilme dafür reichlicher. Heute heisst es “ETTR”. Das sind alles Hilfen für 08/15, aber nicht für eye-catcher.
Auch Deine Meinung “Nachbearbeitungen stellen letztendlich eine Manipulation des aufgenommenen Fotos dar” ist nur die halbe Wahrheit. Natürlich ist ein entwickeltes RAW eine Nachbearbeitung, ein JPG ist aber auch eine Bearbeitung des Fotos. Mit dem Unterschied, wenn ich das RAW entwickel, kann ich das so gestalten, wie es tatsächlich war oder wie ich es möchte, bzw. in Erinnerung habe. Nutze ich das JPG ooC entwickelt es ein Herr Fuji, Herr Canon, Herr Nikon (oder wie auch immer die heißen mögen) nach einem Standardrezept, ohne das Motiv jemals gesehen zu haben.
Und jetzt muss ich gegenfragen: Du verstehst schon was ich meine?
Zum ersten Absatz, das von Dir geschilderte Szenario ist bei mir eher die Ausnahme als die Regel. So viele Szenen, bei denen der Dynamikumfang der Kamera nicht ausreicht bzw die Kontraste die Kamera und die Nachbearbeitung überfordert, habe ich nicht in meiner Praxis. Ua deshalb benötige ich nicht unbedingt und bei jeder Aufnahme RAW. Sicherheitshalber nehme ich aber auch RAW auf und mit meiner Nikon fast ausschliesslich RAW. Ich habe also gar nichts gegen RAW, ganz im Gegenteil, ich kann aber auch JPEG und anderen komprimierten Formaten etwas abgewinnen. Zum dritten Absatz, es ist ein vielverbreiteter Irrtum, dass RAW-Dateien tatsächlich nur Sensorrohdaten enthalten bzw den reinen Sensorsignalen entsprechen. Fast alle Hersteller aktueller Kameras führen auch bei unkomprimierten RAW-Dateien bereits eine kamerainterne “Vorbearbeitung” der Sensorsignale aus und speichern dies als RAW-Dateien ab. Der Unterschied zu JPEG ist also weniger ein prinzipieller Unterschied als ein Unterschied im Umfang der Vorverarbeitung in der Kamera und in der Auflösung beispielsweise der Farbtiefe etc. Auch dies erfolgt in der Kamera, ohne dass die Firmware oder sonstige dazu verwendete kamerainterne Software vor ihrer Entstehung das Motiv jemals gesehen hat. Und jetzt meine Gegen-Gegenfrage, Du verstehst schon, dass ich Dich verstande habe und trotzdem eine teilweise abweichende… Weiterlesen »
Dann entgehen Dir aber viele tolle Möglichkeiten und Fotos, wenn bei Dir die Szenen, bei denen der Dynamikumfang eines JPGs nicht ausreicht so selten sind. 😉
Zum dritten Absatz, ja, da hast Du definitiv recht. Und ich finde es wird immer schlimmer. Was hat Canon bei der Vorstellung der R1 und R5ii Werbung gemacht, dass im RAW schon so eine tolle Entrauschung stattfindet. Damit werden auch immer andere Parameter beeinflusst, wie z.B. die Schärfe.
Und nun zur Beantwortung Deiner Gegen-Gegenfrage. Ich weiss, dass Du mich verstanden hast und Du weisst auch worum es mir bei der Diskussion geht. Und gerade das finde ich so gut, dass wir (teilweise) andere Meinungen haben und diese vertreten und vom anderen auch respektiert werden. Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Auch hier im Forum nicht, wo immer häufiger so getan wird, dass die eigene Meinung die einzige Wahrheit ist. 🤷♂️
Mal abgesehen davon, dass es nicht absolut so war, sondern das jeder Mensch nur dies reproduzieren kann, wie es seiner Meinung nach gewesen war, kann man alles machen wie man Zeit hat.
Der Starreporter “rasender Furz auf der Gardinenstange flitzt am Rosenmontag von Veranstaltung zu Veranstaltung. Kommt zu einer Bühne, da hat der Beleuchter “Armleuchter” sein schauderhaftes Werk vollbracht, der Reporter hat 15 Minuten für die Aufnahmen, dann ab mit den schnellen Schuhen zum nächsten Termin. Die Bilder müssen vor 24 Uhr alle in der Redaktion sein, denn dann wird der Druck vorbereitet, den Scheißdreck will am Aschermittwoch keiner mehr sehen.
Da für Entwicklung keine Zeit ist schaut der “Flucher durch den Sucher”, muss mit Können bei der Aufnahme Können in der Bildbearbeitung ausgleichen und wenn die Tanzgardedamen im richtigen Moment getroffen werden guckt Opa Schulze nicht auf die grellen Lichter oben, weil Oma Schulze die Zeitung eh schon versteckt hat.
An MFPhoto: Danke, ich vermute `mal, Sie sind aktiver Fotograf. Andere hängen vor dem Bildschirm und verkünden dort ihre “Weisheiten” über Kameras, die sie nicht besitzen…. Die Nikon-Kameras Z-fc, Zf, Z8 und Z8 sind absolut perfekt!
Amen.
Zu unterstreichen ist hier, dass Z8 und Z8 doppelt aufgeführt sind, wobei es hier um einen Artikel zu einer möglichen Z9 ii geht.
Wahre Worte über dich; von dir selbst über dich.
“Andere hängen vor dem Bildschirm und verkünden dort ihre “Weisheiten” über Kameras, die sie nicht besitzen…. “
Siehe Peter Braczko unter Leica Artikel 😂😂🤡
Du sprichst sicherlich von Dir und den vielen Leicas in Deinem Besitz 😂.
Wow, der beste und lustigste Satz, den ich seit langem hier gelesen habe.
…und wer nicht in der Lage ist sinnvoll teilzunehmen, sollte vielleicht die Kommentarspalte aufgeben.
—> Ich entschuldige mich gleichzeitig für meinen Satz, weil der auch nicht besser ist und überhaupt nicht meinem Charakter entspricht andere Leute persönlich anzugehen, aber der musste jetzt sein.
Wenn Du ernsthaft Wildlife, oder was auch nur ansatzweise in die Richtung geht, fotografieren würdest, wüßtest Du, dass die besten Bilder früh morgens oder abends entstehen.
Was hat man wenn die Sonne tief steht? Richtig! Tolles Licht und tiefe Schatten.
Und was kann JPEG out of Cam gar nicht? Richtig! Große Kontraste und tiefe Schatten.
Die besten Wildlife-Bilder entstehen bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Es sei denn, man zählt Oma Ernas Entenfüttern am Schlossteich zur Wildlife-Fotografie.
Das ist in der Tat richtig.
Wer sonst grundsätzlich in RAW fotografiert und bei Pre-Capture auf einmal nur 8-Bit JPEG zur Verfügung hat, dem zerschießt es auch, neben den Bildentwicklungsmöglichkeiten, auch den ganzen Workflow. Dazu bekommen diese Bilder auch eine andere Farb-/Kontrast-/Schärfeanmutung als die anderen Fotos.
Bei der Canon R7 ist Pre-Capture auch mühselig, weil die Bilder in einem Container gespeichert werden und man sie einzeln extrahieren muss, aber sie sind in RAW und sie sind in RAW.
Hoffe bei beiden Baureihen wird es in Zukunft besser.
Gerade gestern war ich an einer Fotomesse und habe mit dem Nikon-Berater über Pre-Capture gesprochen. Er sagte mir, dass Nikon diese Funtion in RAW noch nicht hinkriege. Aber auch, dass bei Canon und Sony die RAWs kompromittiert seien (also nicht verlustfrei). Ist also auch nicht, was man sich wünschen würde.
Moin, interessante Info… wie ich oben schrieb, geht es auch ohne… aber mit wäre natürlich erfreulich. Ohne bedeutet mehr Aufmerksamkeit, Anstrengung und schnelle Reaktionen…
Ja, ich denke, auch, dass diese Funktion überbewertet wird, wenn man die hat, okay. Am meisten Sinn macht Pre-Capture bei Kleinvögeln, die von einem Ast wegfliegen. Wenn man aber nicht rechtzeitig mit der Kamera mitgeht, nützt es auch nichts, man will ja den Ast nicht mehr unbedingt drauf haben. Schwierig wird es also sowieso, auch mit Pre-Capture. Besser finde ich es, einfach zu versuchen, den Vogel im Fokus zu behalten und die Serie auszulösen. Dann hat man genügend Abstand zum Ast und es sieht wie im freien Flug aus, was ja eigentlich schwieriger wäre.
Beim letzten Satz bin ich deshalb voll auf deiner Seite!
Neee, an deiner Beschreibung merkt man, dass Du das noch nicht gemacht hast. Ohne Pre-Capture bist Du bei (Klein-) Vögeln immer zu spät, wenn die losfliegen oder ihr Nest anfliegen. Und je nach Lichtverhältnissen ist RAW Gold wert oder eben nicht.
Bei Pre-Capture mit einem Vogel mitgehen habe ich noch nicht probiert, weiss auch nicht ob das Sinn macht. Ich hatte den Ausschnitt immer fixiert (Stativ und aus der Hand).
Vielleicht gibt es hier ja weitere Erfahrungswerte in der Community?
Doch, ich mache das sogar regelmässig. Bei Kleinvögeln ist man oft zu spät, aber nicht immer. In der Regel bevorzuge ich aber den freien Flug, also verfolge ich die Vögel und löse erst nach einigen Sekunden aus. Ein konkretes Beispiel wären Uferschwalben: Wenn die von den Höhlen wegfliegen und sie gleich erwischen will, ist man oft zu spät, da ihr Abflug praktisch nicht im Voraus erkannbar ist. Da wäre Pre-Capture noch praktisch, denn wenn man zu wenig schnell nachzieht, ist kein Vogel mehr auf dem Foto. Wenn man genug schnell reagiert, klappt es manchmal auch ohne Pre-Capture. Hier ein Beispiel:
https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/v%C3%B6gel?pgid=ksegko3n1-6e09c992-3187-4927-bc38-85184b15244a
Uferschwalben finde ich am schwierigsten, weil sie ansatzlos wegfliegen.
Etwas einfacher finde ich z.B. Schwarzkehlchen. Wenn man gut beobachtet und mit der Kamera am Auge bereit ist, erwischt man sie oft:
https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/v%C3%B6gel?pgid=ksegko3n1-df56dd38-9736-47a2-b54a-7e1096ba44fa
Hi Carl, beide Beispiele sind gute Bilder, aber, ich sag mal Glücksschüsse. Pre-Capture gibt noch zusätzliche Möglichkeiten und Kontinuität bei den kleinen schnellen Vögeln.
Je nach Situation und vor allem Tele-Ausschnitt habe ich die Kamera fixiert oder gehe auch mit.
Mit Pre-Capture steigt die Erfolgsquote im dreistelligen Prozentbereich, auch wenn es natürlich nicht die Wunderwaffe ist.
Hi Daniel, danke, aber Glücksschüsse würde ich das nicht nennen, sondern eher Erfolgsquote. Glück ist, wenn man bei seltenern Vögeln überhaupt in die Situation kommt, ein gute Foto zu schiessen. Aber auch da kann man dem Glück noch etwas nachhelfen, indem man das einfach oft tut, dann hat man auch mehr Gelegenheiten. Bei mir kommt noch dazu, dass ich die Ansitzfotografie nicht besonders mag, sondern lieber auf die Pirsch gehe. Da hat man zwar auch weniger Chancen. dafür wird man oft auch durch unerwartete Tiere überrascht. Hat auch seinen Reiz.
Aber klar, mit Pre-Capture ist die Erfolgsquote höher. Ich kann mir aber vorstellen, dass ein ungeübter Fotograf ohne Artenkenntnisse auch mit dieser Funktion meistens zu spät ist. Uns bringt es etwas.
Hi Rolf, das mag sein. Aber ein verlustbehaftetes RAW ist immer noch unfassbar besser als ein 8 Bit JPG.
Die Entwicklung bei Pre-Capture hat auf jeden Fall noch Spielraum.
Die R6iii kann 20 (RAW) Bilder vorab aufnehmen, also bei 40b/s entsprechend eine halbe Sekunde.
Meine R7 kann auch eine halbe Sekunde vorher. Bei 30b/s sind das 15 oder 16 vorab (auch in RAW). Das ist echt klasse für gewisse Motive. Ich habe es bisher nur bei Vögeln benutzt bevor sie losfliegen oder die Spechte ihren Bau anfliegen. Bei der R7 ist jedoch diese Container-Lösung nervig, bei der ich jedes Foto einzeln extrahieren muss, um es dann bei den normalen Bildern abgespeichert zu haben. Trotzdem ist es deutlich besser als die Z8/Z9 Variante in JPG.
Pre-Capture hilft aber auch wenig, wenn die Tiere nicht mitspielen wie sie sollen.
Hatte vorletzte Woche im Kruger Park einen Giant Kingfisher im Visier. Bestimmt 10 Minuten mit Pre-Capture im Anschlag. Ich hatte mal kurzzeitig den Auslöser losgelassen, damit ich keinen Krampf im Finger bekomme und falsch auslöse und in genau dem Moment ist der Vogel losgeflogen. Ein größeres Arschloch konnte Murphy in diesem Moment gar nicht sein. 😉
Hi Daniel, ja, klar, mit einem verlustbehafteten RAW würde ich auch fotografieren, wenn ich dafür Pre-Capture hätte. Aber mit der Container-Lösung, die du beschrieben hast, würde ich schon gar nicht anfangen, das wäre mir auch zu nervig. Die Z8 habe ich ja auf dem Radar, aber wie oben geschrieben, wird es in naher Zukunft nur Pre-Capture in JPG geben. Canon und Sony sind in dieser Hinsicht schon besser aufgestellt, wobei ich auch sagen muss, dass ich diese Funktion eher selten brauchen würde, da ich Vögel lieber im freien Flug verfolge, da hat man dann auch keine störenden Elemente im Bild.
Deine Geschichte mit dem Kingfisher kommt mir ziemlich bekannt vor, das habe ich schon unzählige Male erlebt. Aber man kann einfach nicht minutenlang hochkonzentriert die Kamera mit halbdurchgedrücktem Auslöser am Auge behalten.
Übrigens: absolutes Hammerfoto in der Galerie (das 1. vor allem)!
Hi Rolf, auch hier wieder ein eindeutiges jein (Aber mit der Container-Lösung, die du beschrieben hast, würde ich schon gar nicht anfangen, das wäre mir auch zu nervig), da man Pre-Capture ja nicht dauernd nutzt und dann relativiert sich das.
Aber (wie oben geschrieben, wird es in naher Zukunft nur Pre-Capture in JPG geben) bis auf Nikon bieten alle Hersteller, selbst Panasonic, Pre-Capture in Raw an. Im welchem Kompressionsstrumpf auch immer. 😉
Bei Vögeln im freien Flug bringt Dir Pre-Capture natürlich gar nichts. das fotografiere ich wahrscheinlich ähnlich gerne wie Du, und da haben wir mit der D500, 7Dii und R7 die optimalen Geräte dafür.
Vielen, vielen Dank für das Lob meiner Bilder! Auch gerade die ersten beiden Bilder zeigen ja, dass man das auch mit älteren Kameras (Canon 50D) fotografieren kann, wenn man weiss, wie eine Kamera und deren AF funktioniert. Die meisten bekommen sowas mit den aktuellsten high-end Kameras nicht hin.
Ja, bei Nikon kommt Pre-Capture in naher Zukunft sicher nicht. Zwar schade, aber deshalb wechsle ich das System nicht. Da sind die anderen Anbieter eindeutig im Vorteil.
Es bringt halt immer noch einiges mehr, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, um solche Bilder wie die Libelle vor dem Schnabel zu schiessen. Da ist jetzt die Kameratechnik nicht so wichtig, da du den Vogel ja vermutlich schon im Visier hattest. Mir sind auch schon mit der D750 sehr gute Tierbilder gelungen, habe aber schnell gemerkt, dass sie bei Tieren in schneller Bewegung oft an den Anschlag kam. Deshalb der Wechsel zur D500.
Moin Rolf, Pre-Captue ist schon eine tolle Sache, aber man kommt auch ohne klar. Wenn ich extra zu einem Ort und zu einem bestimmten Tier fahre, dann habe ich auch vorher etwas über diese Tiere gelesen. Das hilft ungemein bei der Beobachtung und letztendlich auch beim Bild. Aber… oft halten sie die Tiere nicht an das, was ich vorher gelesen habe.
Ich fotografiere meistens in “Verlustfrei Komprimiert” und merke den Unterschied zu unkomprimiert nicht wirklich.
Es würde mich ein Pre-Capture, wenn ich einen hätte in RAW, auch mit Verlust nicht stören, da er immer noch mehr Infos als ein JPEG hat
Hi Jürgen, klar, wenn Nikon ein verlustbehaftetes RAW hätte, würde ich es auch brauchen. Aber da ich wie du auch fast ausschliesslich in verlustfreiem RAW fotografiere, kommt JPG nicht in Frage, da verzichte ich lieber. Und wenn ich mir so überlege, wie oft ich Pre-Capture brauchen könnte, dann geht es auch ohne. Denn wie du schreibst ist es wichtiger, sich um das Verhalten der Tiere zu kümmern und halt Erfahrungen zu sammeln. Die ersten Fotos einer Tierart sind ja meistens nicht die besten.
Ja, eure (Jürgen K. und Du) beiden Aussagen sind richtig. Man muss sich über die Tiere und deren Verhaltensweisen informieren und die ersten Fotos einer Tierart sind meistens nicht die besten.
– RAW (auch verlustbehaftet) ist besser als jedes (auch bei Fuji)
– oft halten sich die Tiere nicht an das, wie es beschrieben ist 🙂
– Ja, Pre-Capture ist kein Allheilmittel, aber es hilft häufig, es geht auch ohne
– es geht auch ohne Pre-Capture, aber dann verliert man eine Menge Möglichkeiten für tolle Bilder
Hi (Jürgen K. und Rolf), ich war ja gerade eine gute Woche im Kruger Nationalpark. Ich habe ca.7.500 Bilder geschossen, davon waren etwa 250 mit Pre-Capture (bei 30 B/Sek). Das zeigt das Verhältnis (zumindest bei mir) und wie oft ich es nutze.
Aber die Bilder in diesen Sequenzen waren wieder toll, die ich sonst so nicht hätte machen können. Da kommt keine normale Reaktionszeit mit.
Aber Pre-Capture oder nicht: Um eine Beschäftigung mit der Flora, die man fotografieren will, kommt man so oder so nicht herum.
Hi Rolf, ich denke statt kompromittiert meinst Du komprimiert. Die Autovervollständigung am Handy nervt mich auch häufig. 😉
Klar, danke!
Ich frage mal als Knipser Laie, was die Kamera denn im RAW Format tatsächlich aufnimmt, die 100 prozentige Naturansicht kann es ja nicht sein, das Format nimmt ja auch nur auf, was der Programmierer vorgegeben hat. Der Fotograf wird das Foto durch eine bestimmte Einstellung der Kamera auch im RAW Format schon beeinflusst haben. Heißt RAW Format also, ich kann danach einfach mit dem Foto machen, was ich will, spielen und/oder experimentieren?
RAW ist das Rohformat, also die unbearbeitete Form, und man kann die Kamera auch nicht programmieren, schon etwas zu verändern. Ausserdem kann ein RAW-Foto jederzeit auf den ursprünglichen Stand zurückgesetzt werden. Und ja, mit dem RAW-Format hat man unzählige Möglichkeiten die Fotos zu bearbeiten, und zwar so, wie man es selber möchte. Für verschiedene Anwendungen muss man ein Foto oft verschieden bearbeiten, bei einem JPG ist das nur beschränkt möglich, zudem verliert man bei jeder Speicherung wieder Details, beim RAW nicht. Bei einem JPG bekommt man ein Foto, das die Kamera intern bearbeitet, leider ist das nur in den seltesten Fällen das, was man erwartet hat. Zudem hat man gegenüber dem RAW schon mal weniger Details, die unwiederbringlich verloren sind. Kurz gesagt ist RAW das Format für höchste Ansprüche, man muss aber das Foto selber bearbeiten. JPG ist praktisch, wenn es schnell gehen muss und man keine hohe Qualität braucht. Canon hat den Unterschied auf der Website einmal sehr gut erklärt: https://de.canon.ch/pro/infobank/image-file-types/ Einem Anfänger würde ich empfehlen, bei sehr schönen Motiven JPG + RAW zu fotografieren. Die besten RAWs kann man behalten, um sie später einmal nach Bedarf zu entwickeln. Den Rest löschen. Es wäre doch zu schade, wenn man… Weiterlesen »
Sehr gute Beschreibung – danke.
Gerne!
Danke, das habe ich verstanden. Aber warum muss ich denn dann das Foto bearbeiten, könnte ich doch auch so lassen, wenn es die Wirklichkeit wiedergibt. Ist es dann reiner Spieltrieb, oder wie nennt man diese Möglichkeit? Wenn ich als Normalo ein Foto haben möchte, das die Situation so wiedergibt, wie ich sie vor der Aufnahme sehe, dann wäre es ja logisch, wenn ich nur noch im RAW Format fotografieren würde und es dann so lasse. Ketzerisch gesagt könnte ich ein Gemälde kaufen und danach sagen, na ja, ein paar Verbesserungsvorschläge hätte ich schon und male mir das Bild nach meinem Geschmack schön.
Macht man RAW nur, weil einem JPG nicht gefällt, warum gibt es denn eigentlich JPG, wenn man über RAW die Wirklichkeit geliefert bekommt?
Das RAW ist eben nicht so, wie man es in der Wirklichkeit sieht. Wenn man es richtig belichtet, also so hell wie möglich, ohne dass die Lichter ausfressen, ist es zunächst ein flaues und farbloses Foto. Aber es enthält viel mehr Details und Informationen als ein fertiges JPG. Danach muss man es mit Software entwickeln. Ich selber mache das so natürlich wie möglich und versuche es so hinzukriegen, wie ich es in Natura gesehen habe. Auf jeden Fall ist die Bildqualität so massiv höher als bei einem JPG. Es gibt auch sonst noch Gründe, die für RAW sprechen: Man kann es x-Mal anders bearbeiten ohne Qualitätsverlust durch Speicherung, man kann es in ein Tiff konvertieren und hat die volle Auflösung, z.B. haben Verlage und Agenturen gerne dieses Format für höchste Ansprüche (Kalender und ähnliches). Auch die Teilnahme an grösseren Wettbewerben ist oft nur möglich, wenn man ein RAW-Foto für die Überprüfung vorweisen kann usw. Ich habe am Anfang auch nur JPG fotografiert, war aber oft mit dem Resultat nicht zufrieden. Danach habe ich JPG + RAW fotografiert und bald gemerkt, dass ich die JPGs nicht mehr benutze. Heute fotografiere ich fast ausschliesslich RAW. Ausnahme: Fotos, die ich schnell brauche und… Weiterlesen »
Nun ja, lieber Joe, stimmt nicht so ganz! Betrachtet man sich den AF der Z9 im direkten Vergleich zur R1 (Sony kenne ich kaum), da ist aber noch gewaltig Luft nach oben. Ausreden wie “mir reicht dies vollkommen” in allen Ehren, meinereiner reicht auch der Autofokus einer Leica, selbst wenn sie gar keinen hat, aber man muss der Realität auch mal ein wenig ins Auge sehen, wenn es auf einer Seite nur um Technik geht. Jedem das Gleiche und mir das Meiste, wir haben heute gerade das RF 24-105 2.8 getestet, welches ich nicht gekauft habe, dummerweise aber der Schwager für sein Lästerschwein, so kam es heute an. Da unsereiner eine etwas andere Sicht auf dieses Buggäääää, oder wie der Quatsch wieder heißt, haben, reichen uns beiden 2.8 vollkommen aus. Meinereiner sieht einen Menschen als einen Teil von Natur, genau deswegen mache ich auch nicht den Versuch, diese Krone der Schöpfung einzigartig bei total ersoffenem Hintergrund darzustellen, wenn man eine schöne Winzerin ablichtet soll auch der Weinberg zumindest noch zu erkennen sein. Mal die Preise außen vor gelassen kann man bei Canon schon feine Objektive kaufen, bei Nikon natürlich genau so, aber “vor den anderen”, nun ja, man sollte die… Weiterlesen »
Moin,
ich finde, dass die Z 6III ähnlich wie das neue Canon-Modell einzuordnen ist… ja, nur 24 MP, aber dafür ein schneller Sensor bezogen auf die Auslesezeit. Sie ist etwas verkannt, die Dame…
Lieber Thomas, ähnlich wie welches Canon-Model?
Meinereiner schrieb von den beiden Kameras von Canon (R1) und der Sony (A9III).
Falls Du meinereiner jetzt die Z6III hier als Mitbewerberin zu diesen beiden Knipsen verkaufen willst mal ein guter Rat von einem Hobbyisten an einen Berufsmediziner: Lass Dich mal testen, hat den Anschein, Du hast Dich mit dem Gladbecker Virus infiziert.
Die R6III mag eine sehr gute Kamera sein (kenne sie nicht), aber wenn die mit den beiden Knipsen mithalten könnte würde Nikon erst Sony und dann Canon bei den Stückzahlen mit Blinker links überholen und nicht hoffen, dass Fuji eben nicht an denen vorbei ziehen wird.
Guten Morgen,
Da habe ich falsch gelesen oder dich missverstanden- ein Vergleich mit der R1 oder der A9 liegt mir fern. Ich dachte eher an die R6III- hier sehe ich Parallelen. Ich bitte um Nachsicht und um Entschuldigung (ernst gemeint).
Das mit dem Gladbecker Virus schmerzt mich… Ich bin doch sehr auf Objektivität bedacht. Da gehöre ich nicht hin.
Nachtrag: Ich warte noch auf die Daten vom Burgbild… anderer Computer.
Stimmt, da hast Du Recht, lieber Freund! Kann zu meiner Entschuldigung nur vorbringen, dass meinereiner schon weiß, dass der Vornahme vom Alzheimer Alois war. ISO 40, -2.67, Belichtung, Blende 4.0, 125tel Sekunde bei 58,6mm Brennweite. Hoffe, Dir damit die gewünschten Daten übermittelt zu haben. Nachsicht und Entschuldigung? Ach was, man redet mal aneinander vorbei, wollte Dich nicht verletzen, Du bist ja der “Vater der Ausgewogenheit”, dafür bewundert Dich meinereiner sogar. Aber mal eine Frage an einen Mediziner: Mir hat einer erzählt (der auch keine Ahnung hat), dieser Virus Gladbeckikus, oder wie der nun wieder heißt, hätte folgende Auswirkungen: Der Virus würde in Teilen der Logikzentren des Gehirns eine Mischung aus Eiweiß und Kalk um die Synapsen (oder wie der Quatsch wieder heißt) legen, was dann wie bei einer Prostata den Fluss (also nun natürlich Strom) durch einen zunehmenden Druck auf diesen Stromkasten verändern würde. Im frühen Stadium bei geringerem Druckanstieg wäre der Vergleich zwischen Datenblättern beeinträchtigt, im späteren Stadium kann es passieren, dass man Stimmen hört, die dann z.B. sagen: “Proksch, Messsucherknipse, Antichrist”, was dann wiederum zu emotionalen Ausbrüchen führt, welche keiner mehr verstehen kann. Durch den Befall der rechten Hirnhälfte käme es auch dazu, dass man eine Wut gegen… Weiterlesen »
Mir gefallen viele Objektiv-Konstruktionen bei Nikon besser als bei Canon.
Das kann ich nicht wirklich beurteilen, aber die bezahlbaren Teles sollen besser sein, als die der Konkurrenten. Was mir an Canon gefällt, sind Ergonomie, Menü intuitive Bedienung und Autofocus dazu kommt, dass sie ihre eigenen Sensoren herstellen und vorwiegend in Japan produzieren.
Mir sowieso – was einige Fotografinnen/Fotografen (vor allem aus dem Amateurbereich) vielleicht nicht wissen. Viele Nikon-Z-Besitzer haben einige Nikkor-Vorgängerobjektive im Schrank stehen oder im Fotorucksack liegen. Diese AFS-Nikkore lassen sich problemlos für Hobby, Fototermine, Naturfotografie usw. – perfekt weiter benutzen, nur den FTZ-Adapter von Nikon dazwischensetzen. Das ist kein Kompromiss, die AFS-Nikkore “rennen” dann superschnell mit, sogar die Augenerkennung (Mensch oder Tier) funktioniert ohne Einschränkungen. Diese Alternative finde ich sehr kundenfreundlich! Sie können aber auch die “mechanischen” Uralt-Nikkore (AI oder AIS) über den FTZ-Adapter verwenden, beispielsweise das runde Fischauge 2.8/8 mm oder andere Extrem-Objektive, das Spiegel-Tele 11/1000 mm, das Super-Tele 11/1200 mm ED oder das Zoom 200-600 mm. Nehme ich immer noch gerne mit bei Ausseneinsätzen oder “Spezial-Aufgaben”….und die fotografische Qualität kann nach wie vor begeistern!
Peter, bitte! Mein Kommentar war neutral gemeint und kein blindes Firmen-Werbe-Blabla. Wie die meisten wissen fotografiere ich mit Canon. Trotzdem kann man auch andere Anbieter loben und Sachen bei denen gut finden. Tut auch gar nicht weh. Vielleicht versuchst Du das auch mal? 😉 Und jetzt erzähle ich Dir noch ein Geheimnis: Bei Canon gibt es auch so einen Adapter, den EF-EOS-R Adapter. Und weil der so toll funktioniert, hat Canon, als innovatives Unternehmen, nicht nur den normalen EF/RF Adapter, sondern deren drei. Es gibt noch einen mit einem Steuerring, auf den man gewisse Funktionen legen kann, weil die vorherigen EF Objektive sowas nicht haben sowie einen Adapter mit Filterschublade. In dieser Filterschublade kann man sogar drehbare Polfilter einsetzen. Wenn Nikon sowas hätte, könntest Du dein Fischauge 2,8/8mm nicht nur mit einem Polfilter nutzen, nein, Du könntest dein Super-Tele 11/1200mm ED sogar mit dem selben Polfilter betreiben. Über diese Adapter kann man ebenfalls die vorherigen EF Objektive verlustfrei an den RF Kameras benutzen. Die Canon EF Objektive hatten übrigens von Beginn an eine rein elektronische Verbindung zur Kamera sowie den AF-Motor im Objektiv. Canon hatte schon Ring-Ultraschallmotoren im Objektiv, als Nikon noch gar nicht wusste, wie man sowas einbaut und… Weiterlesen »
Persönlich finde ich, dass PreCapture überbewertet wird. Ich verwende PreCapture nur, um meine Reaktionszeit zu kompensieren. Richtig imlementiert genügen bei 10-20 B/s 2-4 Bilder vor der Auslösung. Da man PreCapture nicht dauern braucht, kann man zur Not auch mit JPG leben.
Besser als mein Beitrag oben formuliert… genau das meinte ich. Fast gar nicht genutzt… daran soll ein Bild nicht scheitern.
Neee, für gewisse Motive ist Pre-Capture Gold wert.
Wer es nicht braucht, nutzt es nicht und dann ist es gut.
Und um die Reaktionszeit mit 2-4 Bildern zu kompensieren bist du entweder gedopt wie Ben Johnson im 1988 Olympia Finallauf oder wir sprechen über andere Motive.
Und ob JPG oder RAW liegt immer an der Lichtsituation, niemals an der Reaktionszeit!
Wie wäre es denn mal mit einem superkompakten Nikkor Z 70-200 F4 liebe Entwickler? 😬
💥👏🏻
Ja genau.
Aber leider war auch das erste 70-200 mm 2.8 kein technisches Meisterstück sondern zu schwer, zu lang und auch optisch eher zweitklassig. Da hatte die Konkurrenz weit bessere Objektive.
Hoffe der zweite Versuche kommt an Sony heran.
Optisch zweitklassig? Hast du das Objektiv jemals verwendet? Scheinbar nicht, weil es ist optisch erstklassig.
Es tatsächlich sehr schwer, aber mit den Ergebnissen bin ich voll zufrieden…
So ist es, es liefert. Ich sehe zwei Schwachstellen: Es ist zu schwer (und vielleicht auch ein wenig zu lang) und der Zoomring ist nicht gut platziert, viel zu weit vorne.
Das Nikon Z 2.8/70-200 ist erste Sahne.
Aber anstelle über Qualitätsvergleiche zu diskutieren, gehe ich lieber in die Natur um zu fotografieren.
An schlechten Bildern ist meistens ohnehin nicht der Hersteller schuld, sondern der Fotografierende.
👍👍👍
Hallo Wolfram. Fahrt ihr heute mit Z8 und Z9 zum Pferderennen oder zum Rugby?
Hallo Peter. Heute geht`s zum Rugby🏉📸
https://sportfotografie-mit-nikon.de/harter-fight
Das schaffe ich heute nicht, könnte aber am nächsten Wochenende auf dem “Schlammplatz” in Dü klappen. Welches Nikon-Tele-Zoom nimmst Du?
Das Z 180-600
Das Z 180-600 ist bei Wildlife mein ImmerDrauf. Leider nicht sehr lichtstark aber auch noch nicht zu schwer.
So ist es, zu blöd, richtig zu belichten und von Bildbearbeitung keine Ahnung – und dann ist das “böse Objektiv” nicht in Ordnung?! Wie wäre es mit einem Anfänger-Kurs?
Hmmm, oben lobst Du MFPhoto als Mann der Praxis, der die Ahnung hat und hier kritisierst Du ihn, weil “das erste 70-200 mm 2.8 kein technisches Meisterstück” ist und empfiehlst einen Anfängerkurs?
Liest Du eigentlich auch das Ganze mit den Zusammenhängen, zu was Du kommentierst?
Oder machst Du einfach “Nikon gut -> dann Person toll” oder “Nikon schlecht -> dann Person Anfänger/keine Ahnung”?
…. genau das habe ich auch gedacht, dieser Mensch ist echt die Krönung 👑
PB hat halt einen nicht besonders intelligenten BOT geschaltet, der nur zwischen Nikon gut oder böse unterscheiden kann aber nicht was vorher geschrieben wurde. Also kein Kurzzeitgedächtnis.
Das musst du näher erklären.
Dann erklär Du Super-Profi doch einmal, wie man richtig belichtet, wenn die Offenblende eines Objektivs zu klein ist, um bei schwachen Lichtverhältnissen und hoher ISO trotzdem immer noch zu lange Verschlusszeiten hat, um schnell bewegte Motive ohne Bewegungsunschärfe abzubilden? Bin sehr gespannt, was uns unser “Profi” raten kann?
Ich tippe auf OIS und IBIS . 😉
Ich hoffe doch im Sinne seines Profi-Status sehr, dass dies nicht seine Antwort wäre, würde er doch noch auf meine Frage antworten 😎. Vermutlich werden wir es nie erfahren, sobald es technisch wird, …….
Ich frage mich auch immer was die Leute wollen und über was die diskutieren.
Selbst mit meinem Canon FD 1,4/50mm, aus den 1980er Jahren, kann ich an der Canon R7 Bilder machen, die ich ohne qualitative Einschränkungen in 120×80 abziehen lassen kann.
Manchen ist wirklich eine eierlegende Wollmilchsau nicht gut genug für… Ja, für was eigentlich?
Du würdest dich wundern, wenn du tatsächlich Bilder der Canon FD 1,4/50mm mit einem aktuellen Nikon Z gleicher Brennweite und Lichtstärke, jeweils auf 120×80 vergrößerst und vergleichst. Schon konstruktionsbedingt haben Objektive für Spiegellose große Vorteile gegenüber Spiegelreflex. Das hat nichts mit dem Hersteller zu tun.
Das würde ich auch gar nicht in Frage stellen, dass man da qualitative Unterschiede sieht. Im Gegenteil, ich fände es dramatisch, wenn man keine Unterschiede sehen würde, denn das FD 1,4/50mm ist ca. 45 Jahre alt.
Ich meine in dem Fall eher, dass man selbst mit diesen Objektiven Bilder machen und in dieser Größe abziehen lassen kann.
Aber einigen scheint ja das Beste nicht gut genug zu sein. Ich wollte eigentlich nur deutlich machen, dass auch ältere Objektive gut genug sein können. 😉
Ein gutes Bild macht nicht die Ausrüstung oder der Hersteller, sondern der Fotografierende.
Deshalb hab es auch schon vor Jahrzehnten gute Bilder.
Du hast das Objektiv bestimmt nicht eingesetzt, sonst würde Du das nicht schreiben. Setze es viel im Pferdesport ein. Mit Top Ergebnissen.
Kann gerne etwas weiter oben anfangen, das 24-120/f4 ist toll, ich hätte gerne ein 100-250/f4
14-30 F 4, 24-120 F 4, 120 – 280 (?) F 4 – die “Dreifaltigkeit” einmal anders…
Ein 4,0/100-250mm fände ich geil. Noch besser bis 300mm bei 4,0.
Und das bitte für Canon! 🙂 Auf jeden Fall in “L”.
Nikon Z 2.8/70-200 mit 1.4x Konverter ist sehr nützlich und bringt auch technisch anspruchsvolle Ergebnisse.
Habe ich in Brasilien gerne verwendet. Teils 1 Stunde vor Tageslicht, teils 1 Stunde nach Sonnenuntergang.
Glaube ich Dir gerne, aber mit einem 2,8/70-200mm kann ich nichts anfangen. Und mit einem 1,4x Extender ist das dann eine noch größere Krücke.
Dafür habe ich das 2,0/135mm, das ich mit 1,4 Extender nutzen kann.
Oder für Amazonas und die Berggorillas braucht man, wegen der Lichtverhältnisse, ein 2,0/200mm (mit 1,4x Extender) oder ein 2,8/300mm (vielleicht auch mit 1,4x Extender).
Ich wäre für einen nahtlosen Anschluss an mein 24-120/4 zb 120-350/ 4-5,6 vielleicht ohne VR ( hab ich in der Kamera )mit IF u IZ sowie einige Sachen weglassen ,die schon in der Kamera ab Z 6 III sind,und das Objektiv verteuern. Ich und meine Kumpels in der freien Wildbahn träumen weiter……
Alles schön in Gelb, ist halt wie mir dem BVB, für ganz vorne reicht es nicht. Spaß beiseite !!
Längere Entwicklungszeiten bedeuten das die Hersteller sorgfältig arbeiten, Kinderkrankheiten oder Anlaufschwierigkeiten sollen dadurch vermieden werden. Eigentlich löblich!
Wer mit wem zusammenarbeitet, wer wo welche Produkte liefert, kann dem geneigten Nutzer egal sein solange die Qualität stimmt. Wichtig sind im Schadensfall der Service sowie der Umgang mit dem betroffenen Kunden.
Bis heute sehe ich keine Nikon Z-x Modelle mit denen man nicht gute Bilder machen kann. Es lohnt sich bestimmt auf den Z9 ll Boliden länger zu warten, wer das Prachtstück benötigt wartet gerne.
Für mich ist Nikon nur ein Anbieter von vielen. Das sehe ich so lange neutral bis Nikon ein für mich passendes Produkt fertigt. Momentan ist das nicht der Fall.
Für mich ist Nikon nur ein Anbieter von vielen. Das sehe ich so lange neutral bis Nikon ein für mich passendes Produkt fertigt. Momentan ist das nicht der Fall.
Peter B. hat Dich doch eh schon auf dem Kieker, da musst Du den armen Kerl doch nicht noch mehr herausfordern. 😱😁😉
Schönes Wochenende
Schöner Einleitungssatz 😉
Die Leica-Knipser sind auch mit deutlich weniger zufrieden. Hauptsache, der äussere Zustand ist 1a, also vitrinengeeignet!
Auch diese Marke hat auf dem Markt seine Berechtigung. Was der Besitzer damit macht, bleibt ihm selbst überlassen. Wenn ich einige Exemplare, die den Leitz Park besuchen, mit ihrem M’s am roten Bändchen vorm Bauch da her spazieren sehe, verdrehe ich auch die Augen. Aber ich kenne die nicht, vielleicht sind’s ja gute Fototografen oder Hobbyfotografen. – Es steht mir da nicht zu, dass ich über die Urteile. Ob er aktiv damit fotografiert, wie zum Beispiel ein Thomas Hoepker (Ja, ich weiß, der hat neben Leica auch Nikon benutzt) und viele andere, oder ob man die in der Vitrine stehen hat, bleibt jedem selbst überlassen. Ein bekannte von mir, der Anwalt ist, sammelt automatische Uhren. Die trägt er nicht, die hat er in der Vitrine oder ganz weggepackt. – So what? Das bleibt ihm überlassen. Ihre berufliche Erfahrung in Ehren (und das meine ich wirklich so!)… Dass sie Leica mies finden und eine regelrechte Hasskappe auf haben und alle sinngemäß für Deppen halten, die sich eine kaufen, wissen wir alle. Schade… Leben und Leben lassen. Ich muss nochmal ein Zitat von Rüdiger vom Brocke hier platzieren: Denn nicht die umfangreiche Ausrüstung, sondern das richtige Auge und die Freude an der… Weiterlesen »
Kleine Korrektur. Nein – da ist nix `dran! Das “richtige Auge” ist sehr wichtig, aber genauso wichtig ist die passende, fotografische Ausrüstung! Thomas Höpker hat in der Anfangszeit eine Leica verwendet, zu sehen in einer frühen Ausgabe der “Leica-Fotografie.” Dann erhielt er einen Job beim “stern”, der führenden westdeutschen Illustrierten. Damit steigerten sich die fotografischen Ansprüche an ihn deutlich, eine Sucherknipse reichte da nicht mehr aus. Der stern-Bilderchef Rolf Gillhausen sagte zu seiner Fotografen-Truppe: “Fahrt nach Frankfurt zur (ersten) Nikon-Vertretung und holt Euch dort eine komplette Nikon-Ausrüstung mit Motor und den Nikkor-Objektiven”, denn was nützt “ein gutes Auge”, wenn ein spektakuläres Fotoereignis mit einem Superweitwinkel eingefangen werden muß, außerdem sind auch sehr lange Teleobjektive wichtig. “Paris Match” beispielsweise (in Frankreich das Top-Magazin) erweiterte die Liste der verwendeten Teleobjektive bis auf 1.000 mm Brennweite – und mit dieser Kombination (Nikon F und Nikkor-Supertele) erschienen Titelbilder. Zurück zu Thomas Höpker. Er erhielt eine Akkreditierung als West-Fotograf in Ost-Berlin, stellte von seinen Nikon-Bildern (mittlerweile belichtet mit der Nikon F2) ein sehr gutes DDR-Buch zusammen. Dort sah ich ihn auch einmal bei einem Groß-Ereignis, er fotografierte dort mit seiner Nikon F2 eine Parade. Danach ging er zu GEO nach New York, die Kamera wechselte… Weiterlesen »
Ich habe neulich den Film Dear Memories von 2020 mit Thomas Hoepker gesehen.
Während des ganzen Films nutzt er Leica SL.
Ist aber auch vollkommen egal.
Das 9/11 Foto hat er beispielsweise mit einer EOS Kamera und einem Fujichrome Diafilm aufgenommen.
Blick von Williamsburg, Brooklyn, auf Manhattan, 11. September 2001 – Wikipedia
Für mich hat es der Mann drauf gehabt, egal ob er Leica, Canon, Nikon oder von mir aus Praktika genutzt hat.
Nochmal:
Jeder Hersteller hat seine Daseinsberechtigung.
Und jeder Fotograf oder Hobbyfotograf hat seine Vorlieben bei der Marke.
Ende der Geschichte.
Ich nutze in erster Linie Canon und Fuji.
Mehrere Kameras angeguckt, sofern es möglich war ausprobiert und entschieden.
Die beiden Hersteller waren es danach.
Hätte auch was anderes werden können.
Außer Nikon, weil da einfach keine Lust drauf habe. – Aber das ist eine andere Geschichte…
Das ist aber kein Grund für Hauen und Stechen und Verletzung der Kommentarrichtlinien.
Das sind hier richtige Glaubenskriege.
Uns eint das schönste Hobby, dass es meiner Meinung nach gibt.
Das haben wir hier alle gemeinsam.
Eigentlich sollten wir hier eine andere Diskussionskultur haben.
Hat Thomas Höpker freiwillig zu Nikon gegriffen? So wie du es schreibst: Nein. Es gab eine Anweisung der Redaktion der Zeitschrift Stern Nikon zu verwenden. Und jeder vernünftige Pressephotograph benutzt Systeme verschiedener Hersteller; je nach Anforderung.
Es war eine Empfehlung – aber was sollten die stern-Fotografen auch für ihren anspruchsvollen Fotojob nehmen? Da gab es wenig Alternativen Mitte der Sechziger Jahre in West-Deutschland. Um es noch einmal zu unterstreichen, folgende Kriterien musste die professionelle Fotoausrüstung erfüllen: Zuverlässigkeit, Ausbaufähigkeit (Motorfotografie), auswechselbare Sucher und Mattscheiben, ein lückenloses Objektivprogramm – und das auch mit Spezialobjektiven (Shift, Makro, Fischauge, Zoom). Nikon bot bereits damals 35 Objektivvarianten. Und dabei sehr wichtig: Allerbeste Abbildungsqualität! Da brauchten die stern-Fotografen keine Empfehlung für Nikon, das war für sie selbstverständlich.
Für mich gut auf den Punkt gebracht.
Wer mit wem kooperiert und wo es jetzt letztendlich hergestellt wird, ist wurscht.
Hauptsache das Endprodukt stimmt.
Ich vermute, die Hersteller tun sich in den jeweiligen Preisklassen nicht viel.
Und für meine Zwecke, als Hobbyfotograf, muss es auch nicht das Highend-Modell sein.
Ich bin da für alle Hersteller offen und Nikon macht definitiv Top Hardware.
Es ist jedoch der einzige Hersteller, der so gar nicht an mich rankommt, weil er mir madig gemacht worden ist.
Ich vermute, die Hersteller… nicht viel.
So ist es – „Glaubenskriege“ sind mir fern. Und wenn einem Kollegen interessante Fotos von den Ostfriesischen Inseln gelingen, so mögen sie mit Sony, Canon etc. entstanden sein… informativ Blende, Zeit, Entwicklung, die Technik hinter dem Bild, das Bild an sich, die Erfahrungen mit der Kamera usw. Und natürlich interessiert mich auch die neue Technik in der Z9II – ohne Kaufinteresse.
Der Austausch ist es…
Insofern sollten wir diesen Weg des engagierten Dialogs gerne auch mit Humor weitergehen. Ohne Glaubenskrieg. Jeder und jedem seine Kamera samt Objektiv. Hausmarke und fremdes Glas eingeschlossen. Also, Herr Linden: auf geht’s!
Moin Thomas.
Gut geschrieben.
Wenn ich sehe, dass wir hier Kommentarrichtlinien haben und wenn ich dann auch sehe, dass sich niemand dran hält…
Keine Beleidigungen, niemand darf persönlich angegriffen werden,
keine rassistischen, sexistischen oder diskriminierenden Äußerungen, keine Diffamierungen, keine Verleumdungen, kein Mobbing, Keine Kommentare, die ausschließlich das Ziel verfolgen, andere Nutzer zu provozieren, keine Nutzung von unterschiedlichen Pseudonymen/Identitäten, keine Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben, insbesondere keine politischen Diskussionen.
Du kommunizierst hier mit anderen Menschen, daher bitten wir dich, anderen stets mit Höflichkeit und Respekt zu begegnen.
Höflichkeit und Respekt!
Das Hauen und Stechen hier erreicht teilweise derart extreme Auswüchse, dass ist echt krass.
Da würde ich mir dann lieber mit dir (Zitat) diskret einen hinter die Rüstung Zimmern. 😉
Gruß
Frank
Da könnte es sich um ein typisches Kitzler-Problem handeln! Canon ist der Marktführer, Sony ein Gigant am Elektronikhimmel. Wenn Canon einen neuen Bildsensor entwickelt, dann ist der für Canon und Canon und Canon. Sony hingegen entwickelt einen Bildsensor für Sony und einen Haufen anderer Hersteller (soweit überhaupt noch vorhanden), welche dann die Entwicklungskosten natürlich dann mit tragen müssen, für Omme gibt es nichts. Nun hat Sony aber eben auch noch ein Paar andere Möglichkeiten, die können die Tastatur auch so spielen, dass die “neue” A1II den gleichen Sensor wie die A1 bekommt, durch verbauen jeder Menge anderer Baugruppen kitzeln die dann aber dermaßen mehr aus dem Sensor, dass der Kunde zufrieden ist, wie Joe so richtig sagt, “die gehen keinen Schritt weiter als sie müssen!”. Was macht man nun, wenn man Sensoren kaufen muss, aber auch nicht so wirklich eine gute Kitzlerabteilung hat? Genau, man wartet, bis etwas vom Himmel fällt. Könnte mir vorstellen, da kommt eine Z9II mit dem Sensor einer A1III, welche es noch gar nicht gibt. Dummerweise kennt aber Sony die genauen Details zum Sensor etwas früher als Nikon, klar hätten die den jetzt auch schon in den Vorserienmodellen, aber da man sowohl seine Blähungen wie auch… Weiterlesen »
… Nikon könnte ja mal zur Abwechselung Canonsensoren verbauen … (;:-(ohweh)
… und Canonobjektive … (;:-(pbbittenichtlesen))