Objektive Olympus

Olympus: Neues 12-200mm Objektiv geleakt

Es ist ein neues Objektiv von Olympus geleakt worden, das 12-200mm f/3.5-6.3, welches bald mit einem Gewicht von 455 Gramm auf den Markt kommen soll.

Olympus bleibt bei Micro-Four-Thirds

Olympus hat vor Kurzem nicht nur die neue E-M1X vorgestellt, sondern auch ein neues Supertelezoomobjektiv angekündigt. Bei diesem Objektiv handelt es sich um das 150-400mm f/4.5 IS Pro, welches im Jahr 2020 auf den Markt kommen soll.

Des Weiteren hat Olympus auch eine neue Roadmap für Objektive vorgestellt, welche einmal mehr unter Beweis stellt, dass sich das Unternehmen weiterhin voll auf Micro-Four-Thirds-Kameras konzentrieren möchten. Die Roadmap verrät uns zwar noch keine wirklich konkreten Details, doch es wird unter anderem ein Objektiv aufgelistet, welches laut der Roadmap ungefähr den Bereich von 14 bis 200mm abdecken soll.

Neues 12-200mm Objektiv geleakt

Nun wissen wir auch, um welches Objektiv es sich bei diesem mysteriösen Objektiv genau handeln wird – es ist nämlich das Bild eines 12-200mm f/3.5-6.3 Objektivs von Olympus geleakt worden (siehe Beitragsbild oben).

Dieses neue 12-200mm Objektiv soll sich vor allem an Reisefotografen und all diejenigen richten, die ein kompaktes „Immer-drauf-Objektiv“ für unterwegs suchen. Das Objektiv soll bereits im März 2019 im Handel erhältlich sein, dementsprechend kann man schon bald mit einer offiziellen Präsentation rechnen.

Das Objektiv wird selbstverständlich wetterfest sein und soll ein Gewicht von 455 Gramm auf die Waage bringen. Der Preis wird anscheinend bei 899 Euro liegen, die Naheinstellgrenze soll 22cm betragen.

Hier abschließend noch die neue Objektiv-Roadmap von Olympus, die andeutet, welche neuen Micro-Four-Thirds-Objektive der Hersteller in nächster Zeit auf den Markt bringen möchte:

Ein 12-200mm f/3.5-6.3 zum Preis von 899 Euro – wäre das etwas für euch?

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

21 Kommentare

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  • Ja Objektive können sie, ich hatte heute wieder das Vergnügen mit dem 12-100 mm beim Wildwasser und Katzen indoor – ein stabilisierter, schneller Traum.

    Nur das 12-200 mm wird dann wieder ein normales Zoom – ein lichtschwaches obendrein – kein PRO IS.
    Wer Qualität liebt wird lieber 12-100 mm PRO IS und 2.8/40-150 mm PRO plus 1.4 x Konverter mit nehmen.
    All in one ist immer ein Wunschtraum für mittlere Qualität.
    Immerhin sind noch 2 weitere PRO-Tele-Zooms in Arbeit (4.0/50-200 mm? & 4.5/50-250 mm?)
    – aber leider nicht die wünschenswerten 2.0/150 mm und 2.8/300 mm. Mehr dazu sicher erst ende des Jahres, wenn die X wieder vergessen ist.

    • Katzen Indoor mit MFT und 4er Blende? Solange die nicht schlafen wird das aber schwierig 😉 Meine bekomme ich damit auf jeden Fall nicht abgelichtet, zumindest nicht ohne Blitz.

      • So kann man urteilen – wenn Situation, Licht & Motiv nicht bekannt sind.
        Aber eben die Fotosituation gar nicht einschätzen.

    • Wer Qualität liebt…, es ist ja auch immer eine Frage des Geldes. Es kann und will sich bestimmt nicht jeder eine Objektiv und Konverter Kombi jenseits von 2500€ leisten um Urlaubsbilder zu machen. Da kann man auch das 12-200 nehmen und noch ne Reise dazu buchen.

      • Klar, das könnte man.
        Aber am Beispiel folgend dann 900€ zahlen (in der Preisregion soll das 12-200 mm anfangs liegen) für ein letztlich lichtschwaches (f: 5.6 vermutlich schon ab 25 mm) und als größtmöglicher Kompromiss ausgelegter optischer Konstruktion.
        Bei viel Licht, dass den Einsatz von f:8 sicherstellt, aber trotzdem für manche Gelegenheit reizvoll.
        Ich bin bestrebt Kompromisse so klein wie möglich zu halten und lieber länger zu sparen.
        Was fehlt ist ein preiswertes 3.5/200 mm. Anstelle des Pro gibt es das kleine, leichte Panasonic 5.6/45-175 mm für 350€ Oder 45-200 mm.
        Nur der Gedanke, alles in einem zu haben ist so verführerisch wie trügerisch – eben immer ein ganz fauler Kompromiss.

  • Ich glaube eher es wird ein 50-200mm 2,8-3,5 IS Pro (das Alte FT mit gleichen Daten) und ein 60-240mm 4,5 IS Pro (auch das Alte FT 90-250mm 2,8 aber Lichtschwächer und etwas mehr Zoombereich, als leiche Alternative zum neuen 150-400mm) werden.
    Dann hoffendlich ein 12-40mm 2,0 Pro (das Alte FT 12-35mm 2,0) und ein 8-24mm 4,0 PRO.
    Das Bright könnte ein 11-50mm 3,5-4,5 IS Prime geben.
    Und das letzte ein 100-400mm 4,5-6,3 IS sein.
    Wetten werden noch angnommen 😉

    • Dann hätte ich lieber ein 12-40 2.8 IS Pro und ein 10-25 2.8 IS Pro als Antwort auf das angekündigte Lumix 10-25 1.7 das Mockup von dem Objektiv ist nämlich ganz schön gross für MFT.

  • Also wenn die Naheinstellgrenze stimmt, müsste das Objektiv ja einen höheren Abbildungsmaßstab als 1:1 haben. Da bin ich ja mal gespannt!

  • genau das wünsche ich mir von fuji. olympus zeigt wie es geht. ein kompaktes reisezoom, ein gutes standartzoom, ein lichtstarkes 50mm 1.4 in kb und ein brauchbares weitwinkelzoom für einen vernünftigen preis. oben drauf noch ein einseztbares makro und ein bis drei cupcakes. zur krönung kommt dann demnächst das telezoom für den hobbyisten. das gefällt mir. vielleicht bekomme ich doch noch eine olympus. ich brauche nur noch höhere iso-werte. vielleicht 16mp mit relativ rauschfrei bei bis iso 6400.

  • Also ein Objektiv für die „breite“ Masse, mich persönlich reizen solche Objektive garnicht da könnte man sich auch gleich eine Bridge Kamera zulegen. Interessant wird sein ab welcher Brennweite f6.3 zum Einsatz kommt bzw . bis zur welchen Brennweite ich f 3.5 nutzen kann.

  • Eine alte bis heute gültige Weisheit

    im Objektivbau besagt das bei einem Zoom die Korrektur von Fehlern immer schwieriger wird je mehr Brennweiten Bereich es abdeckt.

    Im digitalen Zeitalter können mit Kamera interner Software viele dieser Fehler heraus gerechnet werden.

    Lichtstarke Varianten sind nicht nur schwerer, sondern sie liefern zusätzliche Probleme und der Aufwand zur angestrebten Bildqualität wird richtig teuer.

    Ein Zoom ist immer ein Kompromiss, es hat für den Fotografen Vorteile beim Handling, an die Bildqualität von Festbrennweiten kommt es nie heran.

    Der Nutzer entscheidet ob die gebotene Leistung für seine Anforderungen ausreicht und ob die Vorteile eines Zooms für ihn wichtiger sind als das letzte Quäntchen an Bildqualität.

    Gilt für alle Sensorgrößen und Hersteller gleichermaßen.

    • Lieber Alfred! Jeder Apparat ist ein Kompromiss! Eine große Kamera ist besser und eine kleine praktischer usw. Doch gibt es Zoomobjektive die besser als Festbrennweiten sind. Das 12-24 von Nikon ist besser als das 20mm, das 24-70 besser als das 50mm und einige Andere auch.

      • Hallo PGS, wenn Du mir sagen könntest wo ich die Laborergebnisse nachlesen und prüfen könnte wäre ich sehr dankbar. Die angesetzten Prüfkriterien müssen dort veröffentlicht sein. Nur dann sind sie wiederholbar und stimmig.

        Alle anderen Meldungen sind höchsten falls eine persönliche Meinung oder ein Erfahrungsbericht der durch Wiederholungen nicht korrekter wird.

        PGS entschuldige bitte meine Hartnäckigkeit, denn ich möchte wissen wo der Fehler liegt.

      • Alfred,

        die Laborwerte kannst du alle auf DxO oder auch Fototest nachlesen. Das Sigmazoom 18-35 mm 1.8 ist z.B. auch schärfer als die entsprechenden Festbrennweiten 35 und 50 mm 1.8, das nur zur Info.

      • Danke, danke

        das sind für mich positive Nachrichten, ob da die interne Korrektur besser arbeitet? Aber egal es scheint so zu sein. Ich lerne immer wieder etwas dazu, und eine alte „Wahrheit“ geht über Bord.

  • Ob es ähnlich ihrem 12-100 fast Festbrennweiten ersetzen kann, bleibt dahin gestellt. Anderseits dürfte nach vielen Hypes, so manchem die reduzierte Verwendbarkeit auch zum Hals raushängen. Manche VF-Köcher herumschleppen, für so wenig Einsatzbereich, sind eben auch Argumente die so schwer wiegen wie diese Trümmer. Wichtiger ist, das Olympus entgegen aller Kopien ihren Weg geht, mit der X sogar bewusst auf spezielle Nutzer ziehlt, während der Rest sich gegenseitig kopiert und fade Massenware für Mitläufer liefert. Erste Tester belegen daneben grade begeistert, das die ganzen Reservepropheten samt ihre Wahrsagungen, genauso wertloses schwaffeln wie bei Nikons Z7, die ihre Nutzer dann auch in fast allem total anders überraschte, als es Fernvermutungen vorhersagten. Viel Erfolg ihnen.

  • Das 12-100 ist, da muß ich Dir vollkommen Recht geben, Cat, eines meiner liebsten Objektive! Es hat ja auch schon einen ganz schönen Brennweitenbereich und liefert absolut gute Bilder. Es ist schon erstaunlich, wie gut, einen weiten Brennweitenbereich abdeckende, Zoomobjektive sein können. Auch vom Nikon 28-300 konnte ich nicht glauben, wie gut es doch ist. Das 14-150 von Olympus ist klein und leicht, jedoch eher flau. Womöglich liefert das 12-200 besseres. Unmöglich ist es nicht.

  • 12-200mm als All-in-one optimal, wird das 14-150mm ersetzen. 2mm mehr WW sind von ihrer Wirkung mit 50mm mehr Tele vergleichbar. Hinsichtlich der BQ wird man von Olympus wieder wie bisher sehr gute Ergebnisse erwarten dürfen. F3,5 bis f 6,3 reichen bei ordentlichen Lichtverhältnissen allemal. Wer mehr braucht oder dies zumindest meint, findet in Oly’s Pro- oder Pana’s DG Leica Serie entsprechende Alternativen.
    MFT Bridge mit diesem Brennweitenbereich gibt es ja nicht, dort hat sich der 1-zoll sensor etabliert. Vor dem Hintergrund, Größe und Gewicht, hat ein MFT Body + 12-200mm Linse beste Chancen als Bridgeersatz mit deutlich größerem Sensor. Gut gemacht Olympus!

  • Heute hab’s ich doch getan, obwohl ich mir vorgenommen habe und es nicht mehr tun wollte. Aber es ist wie immer, endloses Geschwafel, Besserwisserei und Selbstverliebtheit. Null konkrete Information. Schlimmer als Fotomagazin oder Colorfoto zu lesen. Mehr will nicht dazusagen, es ist traurig genug.

    Besinnt euch auf das schöne Hobby Fotografie und euch wird ein Licht aufgehen.

    • Aber Herbert …
      Ich war doch gar nicht dabei – dann hättest Du meckern können …
      Was ich hier rauslese ist durchaus ein konkreter Informationsaustausch einzelner Schreiber und das sollte toleriert werden von jedem Hobbyfotografen damit Ihm ein Licht aufgeht ….…
      Manchmal ist es doch gut das NICHT zu tun was man NICHT TUN wollte …

  • Tolles Objektiv! Ich liebe Superzooms und Superzoomkameras.
    Kenne einen Redakteur eines Regionalblatts, der alles – Sport, Kaninchenzüchter, Politik usw – mit einer betagten Fuji Superzoomkamera erledigt.